Ihre Meinung zu: Ungarn: Tritte gegen Flüchtlinge - Freispruch für Kamerafrau

31. Oktober 2018 - 10:07 Uhr

Eine ungarische Kamerafrau war 2015 in die Schlagzeilen geraten, weil sie Flüchtlinge nahe der Grenze zu Serbien getreten hatte. Der Vorfall hatte viel Empörung ausgelöst. Nun wurde die Frau freigesprochen.

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Kommentare

Rechtsstaat

Wäre das in Deutschland passiert, müsste die Kamerafrau mind. für 2 Jahre ins Gefängnis.
In Ungarn sollten auch die gleichen Gesetze gelten wie bei uns im Rechtsstaat.
Ungarn sollte dies von uns lernen (auch alle anderen europäischen Staaten).

""Ungarn: Tritte gegen

""Ungarn: Tritte gegen Flüchtlinge"" Naja,das kann auch überdramatisiert werden. Auf dem Video war zu sehen,wie sie einen Flüchtenen ein Bein stellt. Wie kann man da getreten hineininterpretieren ??Natürlich gehört sich das nicht jemanden ein Bein zu stellen.

Ist klar...

...der Fall wurde ausgesessen bis er verjährt... von wegen Panik, in Panik läuft man davon und tritt nicht progressiv irgendwelche Menschen, das nennt man Angriff ... das zum ungarischen rechtsverständnis... passt schon zu der Rhetorik des landesführers...

@Carlsand

Nicht der Mann mit dem Kind wurde getreten, ihm wurde ein Bein gestellt und er stürzte mit dem Kind im Arm, aber das Mädchen hat er getreten... steht alles im Beitrag, lesen hilft! Ich hoffe das passiert Ihnen nicht auch damit sie die Relativierung überdenken...

um 09:20 von tumleh123

:_)))

Guter Kommentar. Wäre fast drauf reingefallen.

nur recht und billig

... kein einziger wurde bestraft, weil er Polizeiabsperrungen niedergerungen hat.
.
"... Die Vorfälle ereigneten sich, als Hunderte Flüchtlinge nahe dem Ort Röszke eine Polizeiabsperrung durchbrachen...."
.
@ all die vom Rechtsstaat sprechen: ruft Euch doch einfach mal die Bilder von damals ins Gedächtnis: Hunderte Menschen überrennen koordiniert und unter Einsatz physischer Gewalt Polizeiabsperrungen. Wenn man das in Deutschland versucht, bekommt man vermutlich Ärger.
.
Um es mit den Worten von tumleh123 zu sagen: "In Ungarn sollten auch die gleichen Gesetze gelten wie bei uns im Rechtsstaat.
Ungarn sollte dies von uns lernen (auch alle anderen europäischen Staaten)."

Am 31. Oktober 2018 um 09:27 von Erny

Von Ihnen:
"in Panik läuft man davon ..."

oder man "schlägt wild" um sich. Es gibt nämlich unterschiedliche Reaktionen bei Panik, eine davon habe ich ergänzt.

Eine Reporterin, die wegen rennender Flüchtlinge in Panik gerät, sollte sich überlegen, ob sie den richtigen Job hat.
Dass die Frau zumindest die rationale Überlegung verloren hatte, ist wohl unbestreitbar. Bei so vielen Zeugen so zu agieren belegt dies eindeutig.

Interessant

Also in Ungarn dürfen laut Gesetz Kinder von Erwachsenen in der Öffentlichkeit getreten werden? Ist es mit den europäischen Gesetzen vereinbar?

das verhalten der frau...

war haesslich und gemein.

nach deutschen vorstellungen erfuellt es mindestens den tatbestand der koerperverletzung. in sachen landfriedensbruch oder "stoerung" kann ich keine meinung entwickeln.

dass diese frau ihren job los ist, ist gut so. ob dieses erbaermliche verhalten mit freispruch haette enden muessen, bezweifle ich.

Unerträgliche Relativierung

Nein, man stellt jemandem, der ein Kind auf dem Arm trägt, nicht ein Bein! Fertig! Das hat was mit Moral und Anstand zu tun und Bedarf keiner weiteren Erklärung, Relativierung oder Verharmlosung.

Die hat jemandem ein Bein

Die hat jemandem ein Bein gestellt, der mit Gewalt eine Grenze durchbrochen hat und vor der Polizei davonlief.
Möglich, dass sie in Deutschland nach der Meinung verhetzter Bürger zwei Jahre Gefängnis kriegen müsste, wie der erste Kommentator geschrieben hat. Rechtsstaat würde ich das nicht nennen.

Eine Gefängnisstrafe wäre sicherlich ...

... übertrieben, die hätte es auch in Deutschland dafür nicht gegeben. Der Freispruch ist allerdings das absolut falsche Signal.

Ich persönlich halte eine Berufsverbot (ggf. befristet) für angemessen, denn offenbar ist sie dem nicht gewachsen (wenn sie Panik hatte) oder nicht der Ethik/Moral bewusst, wenn die Aktionen bewusst ausgeführt worden (wovon ich wiederum ausgehe).

Jetzt schadet sie leider weiterhin der Berufsgruppe und ihren (möglichen künftigen) "Opfern".

@tumleh123

Oder die EU wirft Ungarn aus dem europäischen Union bis die ungarische Regierung die Werte der EU akzeptiert.

@ Carlsand Man fühlt sich an die schlechten Menschen...

... in den Schulen erinnert, wo dies noch gern praktiziert wurde - unter anderem. Bagatellisierung von schwerem Sadismus.

Diese gehören bei egal welchen Menschen psych. und ggf in Freizügigkeit behandelt bis sie keinem mehr Schaden.

Solche Täter sind auch typische Opfer der schlimmer gewordenen, verschleiernden Konkurrenzgesellschaft - wobei sich nun über den FALLBACK soo naiv gewundert wird - aber damit gilt nichts relativiert!

@ 09:20 von tumleh123

"Wäre das in Deutschland passiert, müsste die Kamerafrau mind. für 2 Jahre ins Gefängnis." Hmm, ich nehme an, dass das Verfahren gegen einen Demonstrant, der einen Polizisten in ähnlicher Weise angreift, wegen Geringfügigkeit eingestellt würde. Falls es überhaupt zu einem Verfahren käme, was ich bezweifle. Gleiches Recht für alle.

@Casawowa2014

Oder man akzeptiert einfach mal die Souveränität eines Landes? Das sich alle an deutsche Werte zu halten haben war dann doch zum Glück 1945 vorbei.

Erst wurden die rechten Parteien gesellschaftsfähig, und nun...

.. wird rechte Gewalt gesellschaftsfähig. Und das weltweit. In den USA Trump, in den Philippinen Dutarte, in Brasilien Bolsonaro...

Aufrufe zu Mord und Gewalt in den "sozialen" Medien und von den Podien der Macht sind bereits seit Jahren eine traurige Selbstverständlichkeit. Ebenso geringere Strafen für rechte Täter. Aber ein Freispruch dafür, das die Frau erst einem mit einem kleinen Mädchen auf dem Arm rennenden Mann ein Bein stellt, und dann das Kind tritt, das ist nochmal eine eue Qualität.

Das wird viele rechte Gewalttäter weiter ermutigen.

Und ich fürchte, die Humanisten, die Linken, die Pazifisten und die Antifa, die es bisher zivilisiert, friedlich und argumentativ versucht haben müssen ein bisschen zulegen, damit die Rechtsradikalen nicht das Gefühl bekommen, sie können ungestraft machen was sie wollen. Dazu dürfen wir nicht auf deren Niveau sinken und Gewalt anwenden. Aber die rechten Hassprediger aus Restaurants buhen, ihre Veranstaltungen boykottieren, wäre ein Anfang.

Ungarn ist tief gesunken

Noch 1989 machte sich Ungarn – damals noch kein EU-Mitglied – verdient um das Schicksal der DDR-Flüchtlinge, als das Land tausende Menschen in Auffanglagern aufnahm. Mit mit einer spontanen Öffnung des Grenzzauns zu Österreich, als "paneuropäisches Picknick" in die Geschichte eingegangen, ebnete Ungarn vielen DDR-Flüchtlingen den Weg in die Freiheit – der Anfang des Dammbruchs im Ostblock.

Heute hat Ungarn – mittlerweile EU-Mitglied – sein humanitäres Gesicht verloren. Die heutigen Flüchtlinge wollen eigentlich auch nicht in Ungarn bleiben, aber sie werden dort so erniedrigend wie nirgendwo sonst behandelt. Das Urteil passt ins Bild.

Möglicherweise habe ich sie falsch verstanden

Unter der Voraussetzung dass Ihr Text Ironie ist, vergessen sie meine Anmerkung. In Deutschland wäre die Tat „einfache“ Körperverletzung. „Vorsätzliche (einfache) Körperverletzung nach § 223 StGB“. Einfach wird aber im Gesetz so nicht abgebildet. Es handelt sich um ein Antragsdelikt. Für die Strafzumessung wird aber strafmilderne Umstände auch berücksichtigt wie z.B. ob der Täter vorbestraft ist etc. Landfriedensbruch kommt nicht zum Tragen, da es sich nicht um eine öffentliche Zusammenrottung handelt, bei der es zu Gewalttätigkeiten gegen Menschen oder Sachen mit vereinten Kräften gekommen ist. Bei uns wäre maximal eine Geldstrafe zu erwarten. War Ihr Kommentar jetzt ernst oder eher eine Glosse auf unsere Justziz?

Wer schwere Körperverletzung von Kindern in Kauf nimmt,...

... hat keinerlei gesunden Menschenverstand.

Soetwas gehört freilich in mindestens teilgeschlossene Behandlung. Oder einfach Ausweisung in eine Wüste, wo derdiejenige keine Opfer finden kann zusammen mit Gleichgesinnten...?

Ob's Absicht war?

Natürlich hat sich die Frau nicht des Landfriedensbruchs schuldig gemacht.
Weshalb sie jedoch nicht der mehrfachen Körperverletzung schuldig gesprochen wurde ist allerdings unverständlich. Oder hat man darauf gebaut, daß das Urteil kassiert wird und die eigentliche Tat danach verjährt ist? Das ließe allerdings tief blicken.

Kommt da nicht eher sowas wie

Kommt da nicht eher sowas wie Körperverletzung oder "Angriff" in Betracht? Kennt Ungarn das nicht?

Von Panik erkennt man auf den Aufnahmen nichts. Es passt rein gar nicht und ist nur ein Versuch, sich heraus zu reden.

Was die Relativierung wegen Flüchtlingen, die Grenzen übertreten betrifft: in Deutschland gibt das tatsächlich eine Anzeige wegen Landfriedensbruch. Ggf. auch Sachbeschädigung. Sehr schwacher Versuch, die Taten der Frau in Schutz zu nehmen.

Er ist wieder da!

@ 09:56 von Autograf

.. der rechte Opfermythos.

"ich nehme an, dass das Verfahren gegen einen Demonstrant, der einen Polizisten in ähnlicher Weise angreift, wegen Geringfügigkeit eingestellt würde. "

Kokolores!

1. werden Angriffe auf Polizisten in der Regel bereits heute schwerer bestraft als Angriffe gegen Zivilisten.

2. rennen Polizisten ausgesprochen selten mit kleinen Kindern auf dem Arm durch die Gegend. Das ist aber der ausschlaggebende Punkt hier. Die Gefahr für Gesundheit und Leben des Kindes, wenn derjenige, der mit dem Kind auf dem Arm rennt, zu Fall gebracht wird.

3. ist es ja wohl ein Unterschied, ob man ein kleines Kind tritt oder einen Erwachsenen. Wenn Sie das nicht erkennen, mache ich mir ernsthaft Sorgen um Sie.

Oh, und 4.: Sie werden es nicht gerne hören, aber auch bei Gewalt gegen Polizisten sind die Rechten inzwischen führend.

Korrektur

Beinchen stellen ist zunächst einmal "nur" eine Tätlichkeit, Folgeschäden sind nicht gemeldet worden. Beim Strafmaß liegen wir da im Bereich von Beleidigungen, vielleicht 500 €. Dazu hätte sich allerdings das Gericht zeitig entscheiden sollen.
Aber wer glaubt, dass es völlig unabhängige Richter auf dieser Erde gibt, der sollte einmal selbst vor Gericht stehen, um dazuzulernen!

um 09:59 von Donidon

"Oder man akzeptiert einfach mal die Souveränität eines Landes? Das sich alle an deutsche Werte zu halten haben war dann doch zum Glück 1945 vorbei."

Es geht nicht um "deutsche Werte" oder "Souveränität".
Allerdings geht es um Rechtstaatlichkeit. Dazu hat sich auch Ungarn aus freien Stücken selbst verpflichtet. Wenn Ungarn dies nicht mehr möchte kann es gerne die EU verlassen. Ach nein, dann gibt's ja keine Knete mehr...

Körperverletzung in Ungarn legal?

Diese Frage stelle ich mir nach diesem Urteil.

Ein Bein zu stellen, ist Körperverletzung. Ohne jede Diskussion!

Von der Widerlichkeit dieses Verhaltens (einem Geflüchteten auf so eklige Weise schaden zu wollen) ganz zu schweigen....

@tumleh123

"Wäre das in Deutschland passiert, müsste die Kamerafrau mind. für 2 Jahre ins Gefängnis."

Natürlich nicht. Vielleicht eine Bewährungsstrafe wegen Körperverletzung. Gefängnis hätte ihr wohl nur gedroht, wenn sie schon viele schwere Vorstrafen gehabt hätte. Haben sie diesbezüglich vielleicht mehr Informationen?

Lehrmeisterlich

Soso, Ungarn soll von Deutschland lernen? Das hatten wir doch schon mal, dass am deutschen Wesen die Welt genesen soll. Schon interessant, dieser Moralimperialismus.

Rechte Hassprediger

Interessanter Beitrag!
Können Sie Namen nennen?
Was verstehen Sie unter "rechtem Hassprediger"?

ein Skandal.

DIe Frau hat Menschen, die illegal -und vermutlich mit Gewalt- eine Polizeisprerre durchbrochen hatten, mit drastischen Mitteln am weiteren Durchbrechen hindern wollen. Das muss hart bestraft werden.

Ist doch klar!

So etwas kann doch nur in einem diktatorisch geführten Land passieren. Wann streicht die EU endlich die Milliarden an Zuschüssen oder schmeißt Ungarn sofort raus. Wir haben schon genug Ärger mit denen und sollten mal ein Exempel statuieren.

@Donidon

Ungarn kann ja die EU verlassen, wenn sie keine Lust auf die EU haben und ihre eigene Suppe kochen und auslöffeln wollen, dann gibts eben auch Geld mehr von der EU.

@ 10:06 von bitterer Pille

Wieso kommen Sie auf die Idee, ich meinte einen linken Demonstranten? Das ist bezeichnend ... Ich meinte irgendeinen gewälttätigen Demonstranten und die geben sich rechts und links gar nichts, diese Begriffe sind sowieso irreführend, es geht nur um Randale. In Deutschland, wird, wie andere Foristen schon bemerkt haben, nur die Körperverletzung oder vorsätzliche versuchte (§23 StGB) solche bestraft. Es wird nicht berichtet, dass das Opfer irgendwo verletzt wurde. Sonderregeln gibt es im Straßen- oder Schienenverkehr (jetzt denken Sie bitte nicht gleich an die Hambachbahn ...) oder ähnlichem. Bei versuchter Körperverletzung müsste der Vorsatz, eine Verletzung zu bewirken, nachweisbar sein. Dies wird in dem gegebenen Fall kaum möglich sein. Er wollte den Flüchtling vermutlich einfach nur aufhalten. Natürlich ist solches Verhalten, gerade wegen des Kindes auf dem Arm, sehr verwerflich. Aber nicht strafbar.

Man wundert sich, wie sehr die ungarische Presse beispielsweise den Abgang von Merkel unter dem Blickwinkel betrachtet, das sei die Bankrotterklärung der Willkommenskultur usw. Man nimmt das Thema offensichtlich extrem wichtig und meint wohl, ein Tritt sei auch irgendwie eine Meinung. In diesem Punkt scheinen sich alle einig zu sein. Politik und Presse tönen unisono, in anscheinend völliger und rücksichtsloser Verkennung der eigentlichen Lage. Nein, der Tritt der Reporterin war nicht strafbar, aber symptomatisch. Ungarn scheint sich in kollektive Wahnideen hineinzusteigern.

@ tumleh123

"Wäre das in Deutschland passiert, müsste die Kamerafrau mind. für 2 Jahre ins Gefängnis."

Deutschland ist weltweit für seine alles verzeihende, täterumarmende Justiz bekannt, Sie belieben zu scherzen.

"In Ungarn sollten auch die gleichen Gesetze gelten wie bei uns im Rechtsstaat."

Diese grundlose Arroganz hat zu tiefen Gräben in Europa geführt. Niemand muss sich am deutschen Irrsinn orientieren!

Der Freispruch war vorhersehbar !

So verwerflich diese Tat der Frau Petra L. war, aber Landfriedensbruch ist doch eine ganz andere Kategorie. Von daher war der Freispruch zu erwarten. Eine Verurteilung wegen vorsätzlicher Körperverletzung wäre da eher schon drin gewesen, da diese feine Dame hinterücks das Bein des Vaters gestellt hatte und eine Verletzung von Kind und Vater billigend in Kauf genommen hat.

Gruß Hador

Schwer in Worte zu fassen

... wie abstoßend und niederträchtig ich das Verhalten dieser Frau empfinde, wenn ich die Bilder sehe.

@privat23

Unabhängig davon das 2 Jahre Gefängnis für diese Tat in Deutschland auch nicht gegeben würde (eher Sozialstunden), scheinen sie auch zu scherzen.

Habe sie dafür auch konkrete Beweise, dass die Justiz in der BRD nicht funktioniert?

Das nennt man hier Rechtsstaat!

Und der ungarische Weg ist also ihrer Meinung nach die bessere Alternative?

Eine Straftat...

...war das auf jeden Fall und ist mit einer panikreaktion Nichts zu vereinbaren, da es Aufnahmen davon gibt die belegen dass sie absichtlich auf die personen zugelaufen ist und nicht umgekehrt. Dafür gehört die Frau allerdings nicht in Haft aber eine kleine geldStrafe oder Sozialstunden und damit eine Verurteilung wären angebracht gewesen. Der Freispruch allerdings lässt vermuten dass man das mit Flüchtlingen in Ungarn darf und das ist daher ein unverzeihlicher richterspruch. Aber es passt, da sie einem Jobbik nahem Medium angehört hatte und wahrscheinlich in einem anderen jobbik nahen Medium untergebracht wurde. Die Entlassung nach Bekanntwerden ihres Verhaltens als videodokument war wohl eher für die internationale Presse gedacht. Aber warum sollte sie für ihr Fehlverhalten noch weiter bearbeitet werden, ich denke ihre Lektion hat sie inzwischen gelernt, jeder kennt sie und sie hat bestimmt genug Vorwürfe im eigenen Umfeld erhalten.

@ tumleh123, um 09:20

Aber sonst geht es Ihnen noch gut, hoffe ich. Wie kommen Sie darauf, dass in Deutschland jemand für 2 Jahre hinter Gitter kommt, wenn er jemandem ein Bein stellt?
Wir haben, wie Sie richtig schreiben, einen Rechtsstaat.
Machen Sie sich ein wenig schlau, bevor Sie solchen Unsinn schreiben.

Abstoßendes Verhalten

Als Petra L. für einen rechtsgerichteten Internet-Sender, zu diesem Zeitpunkt als Kamerafrau tätig war, glaubte sie, sich dieses inhumane und verachtenswerte Verhalten herausnehmen zu dürfen. Was hat sich diese Person dabei gedacht? Offenbar gar nichts. Angestachelt durch Hass, Rassismus und Wut stellte sie einem Flüchtling mit seinem Kind auf dem Arm das Bein und nahm so in Kauf, dass sich beide hätten schlimm verletzten können. Wie tief muss man als Mensch in Hass und Wut sinken, dass man zu solchen menschenverachteten Taten fähig ist. Das es sogar dem rechtsgerichteten Internet-Sender zu weit ging, liegt auf offener Hand, denn die allgemeine Weltweite Empörung über das Vorgefallene war recht groß. So konnte nur dieser die Konsequenzen ziehen und Petra L. entlassen. Hätten sie das auch getan, wenn der öffentliche Druck nicht so stark ausgefallen wäre. Ich glaube wohl kaum. Dies ist ein gutes Beispiel was Rechtsextremismus ist! Schade um die Aufhebung des Urteils!

@ jagottsicher, um 11:50

Da kann und wird Ihnen ganz sicher niemand widersprechen.
Aber manche Äußerungen und Strafforderungen, die hier geäußert wurden, sind dann doch ziemlich abwegig.
Ich hätte größtes Verständnis dafür gehabt, wenn der Kamerafrau 50 oder auch 100 Stunden Sozialarbeit, z. B. in einer Kinderklinik oder einem Altenheim auferlegt worden wären.

Irgendwie schon folgerichtig, aber...

Hab nicht alle Kommentare gelesen aber all jenen, die die Tritt bezweifeln, kann gesagt werden, dass im vollständigen Video mehr als nur ein Tritt zu sehen sind - auch gegen ein Kind... Im Zweifelsfall schauen Sie sich das doch einfach mal bei "Last Week Tonight", auch wenn es Infotainment ist.

Ansonsten bleibt für mich hier nur zu vermerken, dass der Vorwurf des Landfriedensbruchs an sich schon sinnfrei ist, da hier tatsächlich die Nachwirkungen der Tat betrachtet werden müssen - eine Körperverletzung in mehreren Fällen hätte das oberste Gericht sicher nicht kassiert...

Dieses Verhalten passt zu Ungarn, passt zu Orban!

Einfach widerlich, der Mann hatte ein Kind auf dem Arm. Solche Reporter verdienen nicht so genannt zu werden, es sind Verblendete, Nazis.

Es kommt auf die Perspektive an!

Von daher rate ich, sich alle verfügbaren Filme in dieser Angelegenheit zu betrachten und sich dann eine Meinung zu bilden.

Ach...

Da war sie also so in Panik, dass sie einen von ihr weg laufenden Mann zu Fall bringen musste, um seine Aufmerksamkeit auf sie zu richten? Ist das nicht kontraproduktiv, wenn man Angst vor ihm hat?

Gesicht Europa

Demokratie Recht auf Freiheit das Recht auf Leben ....diese Dinge wärden zur Nebensache wen der Wohlstand Angst vor dem Fremden Angst das gewohnte zu verlieren einfach zur Nebensache. Die Wahlergebnisse in Europa zeigen daß der Mensch zur keiner Zeit weder Religiöse noch Politische wehrte zu keinen Zeitpunkt lebt es bleibt auf dem Papier.Vergessen ist der Aufbau Ost vergessen die Zeit des Kalten Krieges Der Mensch ist das was der Satan zu Gott gesagt hat Schwach und es nicht wehr. Das Verhalten der Reporterin ist nur das umsetzen unserer Gedanke.Nicht teilen sondern beschützen von dem was man hat

eine richtige Entscheidung, denke ich

ob man einen Dieb oder einen widerrechtlich einreisenden stoppt, ich kann hier keinen Unterschied erkennen. In beiden Fällen ist ein Festhalten und ggf. zu Fall bringen zu diesem Zweck bis zum Eintreffen der Vertreter der Staatsmacht gerechtfertigt. Wo das nicht mehr gilt, hört der Rechtsstaat auf, so, wie teilweise in Deutschland. Nicht ohne Grund lesen wir bei fast jedem Verbrechen durch Migranten, dass der betroffene Mann (es sind ja fast nur Männer gekommen) eigentlich längst hätte abgeschoben werden sollen. In Deutschland hat in der Migrationspolitik aufgrund von Merkels Haltung das Recht aufgehört, Anwendung zu finden. Das ist äußerst bedenklich.

Widerlich...

...einem Mann mit einem Kind auf dem Arm ein Bein zu stellen oder nach einem Kind zu treten und widerlich wie das hier teilweise runtergespielt wird. Ich möchte gerne wissen, wie sich diese Leute hier verhalten würden, wenn es Ihnen selbst passieren würde. Da wäre das Geschrei aber groß.

So eine Heuchlerei

Jeder sollte sich mal fragen wieso das Gericht bei der Entscheidungsfindung so lange gewartet hat bis die Verjährung Eintrag !?

Lächerlich

Die "Strafen sind keine Lösung" Fraktion gibt sich als Law and Order.

Natürlich nicht wenn es zu widerlichen Straftaten durch angeblich traumatisierte Schutzsuchende geht - nein ein gestelltes Bein - fördert bei diesen Personen das Gefühl nach Strafe...

Wenn man sich das Video

Wenn man sich das Video ansieht hat die ungarische Justiz ein vernünftiges Urteil getroffen.

@ 14:32 von AufgeklärteWelt

"eine richtige Entscheidung, denke ich
ob man einen Dieb oder einen widerrechtlich einreisenden stoppt, ich kann hier keinen Unterschied erkennen. In beiden Fällen ist ein Festhalten und ggf. zu Fall bringen zu diesem Zweck bis zum Eintreffen der Vertreter der Staatsmacht gerechtfertigt."
.
Danke! Möchte mich dem anschließen und wundere mich, das man den post veröffentlicht hat..........

Nee, is klar. Natürlich ein

Nee, is klar. Natürlich ein glasklarer Fall von patriotischer Lamdesverteidigung, wenn man einer Frau mkt Kind auf dem Arm ein Bein stellt. Ich frage mich manchmal wirklich, aus welch menschenverachtender Geisteshaltung heraus hier argumentiert wird.

"Natürlich gehört sich das

"Natürlich gehört sich das nicht jemanden ein Bein zu stellen."

nun, wenn das kind auf dem arm durch den sturz stirbt, ist es vorsätzlicher totschlag.

und dann würde auch nichts mehr verjähren, eines antrages bedürfen und es könnte auch nicht wegen formfehlern so ohne weiteres straffrei bleiben.

wenn man das mal so sieht, dann ist es eben keine bagatelle.

und was für das treten von kindern beim grenzübertritt gilt, gilt übrigens auch dafür, wie sich viele menschen hier gegenüber ihren mitbürgern im straßenverkehr benehmen.
es ist kein pro oder contra "ausländer" thema, sondern ein generelles problem.

@ tumleh123

"Wäre das in Deutschland passiert, müsste die Kamerafrau mind. für 2 Jahre ins Gefängnis.
In Ungarn sollten auch die gleichen Gesetze gelten wie bei uns im Rechtsstaat.
Ungarn sollte dies von uns lernen (auch alle anderen europäischen Staaten)."

Wäre Sie nicht. Es gibt keine Haft für einen Fußtritt. "Landfriedensbruch" war völlig überzogen. Sie dementieren rechtsstaatlichkeit mit Ihrer Forderung und am deutschen Wesen wird Ungarn und Europa bestimmt nicht genesen.

@AufgeklärteWelt 14.32h

Sie tun mir aufrichtig leid. So eine Weltanschauung, nur krank, gut dass wir eine Demokratie sind! Auch für Ihre Meinung ist Platz.

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