Ihre Meinung zu: Merkels Rückzugspläne machen Brüssel Zukunftssorgen

30. Oktober 2018 - 19:26 Uhr

Merkel ist auch in der EU ein Schwergewicht. Ihre Rückzugsankündigung kommt in einer sensiblen Phase: Mancher in Brüssel fürchtet, Deutschland könnte nun die Kraft für kommende Krisen fehlen. Von Andreas Meyer-Feist.

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Kommentare

ich denke eher,

daß brüssel angst hat, daß demnächst nicht mehr alles so bereitwillig bezahlt wird

Merkels Rückzugspläne

Als ich heute erfuhr, welche Summe Frau Merkel nach Afrika zu überweisen gedenkt, frage ich mich, kann denn niemand diese Frau stoppen? Nun zu Brüssel. Welche Sorgen sollte denn Brüssel haben, außer das in Deutschland jemand installiert wird, der mit unseren Finanzen sorgsamer umgeht.

In Brüssel geht es doch immer...

In Brüssel geht es doch immer um die Zukunft der EU. Da braucht es keine Merkel die ohnehin längst fertig hat. Man sollte Bundeskanzler ähnlich Präsidenten die Amtszeit auf zwei Legislaturperioden begrenzen. Jeder Kanzler hatte nach zwei fertig und war ab der dritten nur noch eine Belastung.

Es steht viel auf dem Spiel

"Wir treten nach wie vor dafür ein, das nationalstaatliche System der Zersplitterung Europas zu überwinden, um an seine Stelle einen europäischen Staatenbund mit Weiterentwicklung zu einem europäischen Bundesstaat zu setzen."

(aus Wahlprogramm der CDU/CSU 1980, Seite 11, Kanzlerkandidat F. J. Strauß, CSU)

Sich daran zu erinnern, ist aktuell wichtig, weil so viele versuchen den Begriff "konservativ" umzudefinieren.

Hier sprach das Wahlprogramm der Union aus, was Markenkern der Union seit Adenauer war.

Die EU selbst besitzt in Merkel eine starke konservative Verbündete, welche in der Tradition Adenauers und Strauß' für die EU eintritt.

Nun droht ihr, diese Verbündete zu verlieren.

Es steht viel auf dem Spiel.

Leute lasst mal die Kirche im Dorf.

Dieser Hype um unsere angehende ex-Kanzlerin ist ja schon widerlich.
Sag mir doch mal jemand, was diese Frau in Deutschland oder Europa positives bewegt hat. Mir fällt persönlich nichts positives ein, ganz im Gegenteil.

Großbaustelle Deutschland

Die größten Krisen wie die der Flüchtlingspolitik hat Frau Merkel doch selber zu verantworten, ohne sie hätten wir dieses Problem nicht. Das weitere große Problem der Zukunft ist die soziale Sicherheit, das heißt auskömmliche Renten und Gehälter statt Armutsallmosen und ein Euro Jobs. Und auch hier hat Frau Merkel die Schere zwischen arm und reich immer weiter auseinander gehen lassen. Und das sind nur zwei große Baustellen. Frau Merkel hat eine Unmenge Baustellen hinterlassen, und eine künftige Regierung wird sich daran messen lassen müssen, die Fehler der Bundeskanzlerin wieder glatt zu bügeln, und das ist bei dem Berg Probleme die sie hinterlässt eine Generationenaufgabe.

Lame Duck Merkel

Aber ich denke, Macron wird diesen Platz wohl besetzen - und ich finde, er macht das recht gut. Dass die Palast-Revolutionen folgen werden, war schon nach der BuTa-Wahl klar. An ihrer Stelle hätte sie elegant den Weg frei machen können. Jetzt wird ihr nur noch die Abwärtsspirale bleiben, denn mit ihrer Ankündigung hat sie Zeit, Karenz gewonnen - mehr nicht. Der Abschied wird bitter - ähnlich wie bei Kohl und Adenauer in der 4. Periode. Innenpolitik hat sie die letzten Monate eh nicht mehr gemacht - zu sehr ging sie der Seehofer an. Wozu haben wir eigentlich einen Außenminister, wenn sie das letztlich selbst macht?

Merkel

Sie ist im Ausland gern gesehener gast,da sie immer mit nem Koffer Euro Unterwegs wahr

Das kann man sich gut

Das kann man sich gut vorstellen, dass man sich wegen Merkels Abgang da in Brüssel sorgt. Schließlich ist ja zu befürchten, dass eventuell ein Nachfolger kommt, der nicht länger alle Kostenübernahmen weiterhin so einfach abnickt. Aber keine Sorge ihr Brüsseljaner, dann könnt ihr ja gleich mit unserer alleinigen Kriegsschuld drohen. Also wieder die Karte der Erinnerung an die Zeiten ziehen, an deren Entstehung ihr ja alle so unschuldig gewesen seid. Das hat ja immer wieder so gut funtioniert und geht bestimmt auch weiter so einfach.

Merkels Rückzugspläne machen Brüssel Zukunftssorgen....

Die Apologie von Oettinger auf Merkel ist ja schon peinlich.Aber Zukunftssorgen haben in der EU sicher auch andere:Es ist bezeichnend,daß in dem Artikel diese aber recht oben in Brüssel verortet werden.
Beliebt ist die Kanzlerin in vielen EU-Staaten,besonders in Südeuropa sicher nicht.

Höchstens bei solchen merkwürdigen "Sozialisten" wie Moscovici(Marke-Schulz,Blair,Scholz).

@Alles für die Katz..

Strauß dachte sicher bei der Weiterentwicklung der EU nicht an die derzeitigen 27 völlig unterschiedlichen Staaten..

Egal, ob Merkel oder andere Politiker..alle denken mehr an sich und ihre Lobbiisten anstatt an die Bürger..

Herrje

Da hat man wohl Befürchtungen, dass der Nachfolger nicht mehr so bereitwillig alles zahlt, was Brüssel will.

Dass wäre ja furchtbar.....!!! Allerdings nur für Brüssel. Und überfällig.

Mein Mitleid mit den Leuten mit diesen Befürchtungen hält sich in Grenzen.

Verstehe ich nicht ganz

" Wie geht es weiter mit der deutschen Kanzlerin - und mit Europa? Geht es überhaupt weiter? Deutschland spielt hier eine Schlüsselrolle. "

Erstens ist Merkel ja nach eigenen Angaben bis 21 im Amt, zweitens ist, selbst wenn Merz kommen sollte. Dann steht der doch voll hinter der EU und will ganz viel Geld geben für zwei Dinge die sich die EU doch wünscht.
Hab ich zumindest heute in einem Artikel gelesen.
Es wäre besser wenn Deutschland keine Schlüsselrolle spielen würde, das bringt uns keine Sympathie der anderen Länder ein.
Außer natürlich deren Führungen, die Menschen auf der Straße haben aber ein anderes Bild von den Deutschen.
Wäre gut wenn wir mal die Probleme im Land klären, bevor wir uns immer um andere kümmern.
Aber das wird bis 21 nicht passieren und danach auch nicht, egal wer den Vorsitz übernimmt.

Ist das nicht zu "nett" formuliert?

Zitat aus dem Text:
"Mancher in Brüssel fürchtet, Deutschland könnte nun die Kraft für kommende Krisen fehlen."

Ich gehe doch davon aus, dass die EU-Granden damit eigentlich folgendes Problem beschreiben wollten:
Deutschland kann in Zukunft der Wille fehlen kommende Krisen zu lösen.

Denn darüber müssen sich diese Damen und Herren in Büssel im Klaren sein:
Die derzeitige EU wird von sehr Vielen nicht als Europa der Völker betrachtet, sondern als Selbstbedienungsladen für Politiker und Konzerne. Und solch ein Europa war eigentlich seit den Anfängen nicht gewünscht von Europas Bevölkerung.

Meine Meinung:
Frau Merkel hat sehr dazu beigetragen, dass die EU sich so entwickelt hat und wenn sie nun mehr Zeit zum Reflektieren hat, wird sie sich eingestehen, dass sie bezüglich Europa viele Fehlentwicklungen nicht erkannt hat und sogar gefördert hat.

..u.a. für Frau Merkel auch ein Thema?
Und auch Frankreich plant mit Deutschland - etwa eine Lösung zur Euro-Sicherung, die sich nicht nur auf kleinteilige Zusatzverpflichtungen für Banken beschränkt, damit sie in Notlagen nicht den Euro in den Abgrund ziehen. Einige EU-Diplomaten befürchten, Merkel könnte schon im Dezember die Kraft fehlen, diese Lösung auch mitzutragen.

Die Kanzlerin hat die Interessen der Deutschen zu vertreten!

Marcron-Juncker: Gemeinsamer Haushalt, EU-Finanzminister, Währungsfonds etc..
D soll weiter zum €-Zonen-Schuldentilger gemacht werden. Wir sind ja schon die Zahl- und Haftungsmeister. Die Mehrheit will das nicht.

Was steht in den Verträgen?! Wir arbeiten hart und exportieren für wertlose Target-Forderungen und werden dafür noch gescholten. Die Exporteure und ihr Umfeld profitieren, die Sparer zahlen die Zeche, dazu haften sie als Steuerzahler so bald grenzenlos. Unsere Banken geraden bei dieser Politik in Schieflage.
Dieser € hat keine Zukunft.

Nur zur Erinnerung!

Die einzige vom europäischen Volk gewählte Institution ist das Europa-Parlament und das hat ja bekanntlich wenig zu sagen!
Solange die EU also weiterhin ein so großes Demokratiedefizit hat, sollte sie sich auf die Sicherstellung eines möglichst freien und fairen Handels zwischen den Nationalstaaten beschränken und alles andere den nationalen, von den Völkern gewählten Parlamenten überlassen!

Merkel als Führungspersönlichkeit in der EU?

Der Zug in der EU ist doch abgefahren seit Merkel Deutschland in der EU durch Ihren Migrationslinkskurs ins Abseits führte. Das Geld von Deutschland wird gerne genommen, sehr gerne auch etwas mehr. Aber Führungsrolle? Das war mal und das hat Merkel vermasselt.

Kommende Krisen?

"Mancher in Brüssel fürchtet, Deutschland könnte nun die Kraft für kommende Krisen fehlen."

Kommende Krisen? Welche kommenden Krisen? Ist doch alles supertoll. Europa ist geeinigt, alle Länder stehen hinter der Merkelschen Willkommenspolitik, mir der sie Europa beglückt hat, die Schulden nehmen kontinuierlich ab, kein Land will die EU verlassen.... Alles Werke von Merkel und Konsorten. Also nochmal, welche kommenden Krisen?

was für ein Brüssler-Theater

Was heißt hier Kanzlerin auf Abruf. So wie es aussieht bleibt sie uns leider bis 2021 erhalten. Also bis zum Ende der Legislaturperiode und danach werden die Karten eh neu gemischt. Also eine völlig unsinnige Reaktion aus Brüssel!

Außerdem hat Merkel in der EU - gerade in der Flüchtlingskrise - so gut wie gar nichts erreicht. Uns bei der EU zu vertreten können andere besser.

"Deutschland könnte nun die Kraft für kommende Krisen fehlen." Was soll diese Bemerkung, stehen die nächsten Krisen schon vor der Tür?

Genau das ist das Problem

Merkel sieht sich selbst als ganz dolle mächtig und wichtig und geachtet und haste nicht gesehen.

Und die Medien und auch das ganze Politvolk - sie bestärken sie darin. Nicht weil es wahr ist. Sondern weil es den Gruppennarzissmus befeuert. Ist die Kanzlerin wichtig in Europa - dann sind wir es auch.

Merkel hatte nie Einfluss im Sinne von Überzeugungskraft.

Sie hat Druck ausgeübt. Ein Toaster hätte die gleiche Macht, wenn er brutal und skrupellos die Wirtschaftsmacht Deutschlands und die EU Instrumente gegen schwache Staaten einsetzen würde.

Merkel hat nicht die Macht, sondern vielmehr die Ohnmacht demonstriert.

Am Ende ist ganz Europa gespalten. Und keiner macht mehr irgendwas anderes, als das, was er selbst will und was ihm selbst nutzt.

Und keiner glaubt mehr an das "gute nette Deutschland".

Es geht um Geld. Und man ist schamlos.
Das Wirtschaftswachstum Deutschlands ist auf Kosten der anderen Staaten gebaut.

Und davon haben so langsam alle die Schnauze voll.

@gman

Und schon wieder das Märchen von den Target-Forderungen!
Fragen Sie mal die deutschen Exporteure, ob ihre Rechnungen etwa nicht bezahlt wurden!
Target ist ein Zahlungs- und kein Kreditsystem.
Hätten die Käufer der deutschen Produkte alles bar bezahlt, gäbe es diesen Target-Saldo in der Bilanz der Bundesbank überhauot nicht!

Europa braucht ...... Merkel ?

Die EU ist am zerbröseln, durch falschen Entscheidungen z.B. Osterweiterrung mit NATOZWANG.
Austeritätspolitik die Griechenland für viele Dekaden in die Armut zwingt.Mit Italien soll nun das gleiche passieren.
Unterstützung von Nazis in der Ukraine. Macrone wird es auch nicht schaffen, den Franzosen einen prekären Arbeitsmarkt aufzuzwingen. Deutschland steht schon am Abgrund der Exportwirtschaft. Sozial müßten wir die traumatiesierten Kriegsflüchtlinge in teure Sprachschulen und Therapien (ca.600000)bringen.Danach noch Schule und Berufsausbildung das ist unbezahlbar und unschaffbar. Aber Brüssel braucht Geld Deutschland soll weitgehend den Brittischen Beitrag ersetzen. Den Polen (kein Nordseestreamgas) ist nach den Griechen eingefallen Kriegsreperrationen(trotz 2+4Vertrag, SchlesienVertreibung) zu verlangen . Über Portugal Spanien und Katalonien ganz zu Schweigen. Skandinavien kennt auch keine Willkommensp. mehr, Kein Platz für weitere Erläuterrungen.

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