Ihre Meinung zu: Journalist Yigit: Die vermeintliche Abschiebung

30. Oktober 2018 - 18:31 Uhr

Journalist Adil Yigit solle von Deutschland in die Heimat Türkei abgeschoben werden, lautete eine Meldung am Wochenende. Doch das ist falsch. Wie sich die Nachricht dennoch verbreitete, erklärt Wolfgang Wichmann.

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Kommentare

vermeintliche Abschiebung

Aber es ist doch wohltuend zu wissen, das in Deutschland so eine Abschiebung nicht hingenommen wäre. Eigentlich bin ich sogar stolz auf diese Protestwelle.

Verstehe ich nicht

Ich verstehe den Artikel nicht. War jetzt im ursprünglichen Bescheid, auf den sich die taz bezog, der Satz, dass aus humintären Gründe eine Abschiebung nicht erfolgt, vorhanden und wurde übersehen? Oder nicht?

Falls ja, war es schlampige und fahrlässige Berichterstattung der Presse.
Falls nein versucht man nun im Nachhinein etwas hinzubiegen, was ohne Publizierung durch die Presse vermutlich nicht erfolgt wäre.

Da haben mehr als nur Herr Yigit selber...

...mächtig geschlampt. Lesen sollte man doch wenigstens können!
Ich hatte vor Tagen, als ich die Meldung hier bei TS gelesen habe, nur mit den Ohren geschlackert und konnte das nicht glauben.

vielleicht war es auch ein geschenk

der kanzlerin an erdogan. ist jetzt ja nicht mehr notwendig. kann man zurückrudern

Igitt

kann ich dazu nur schreiben.

Nicht zum ersten Mal die TAZ

was war das hier? Schlecht oder gar nicht recherchiert oder direkt fake-News, weil man so schön damit Stimmung machen kann? wenn es der eigenen Agenda dient, ist der TZ die wahre Faktenlage offenbar nicht wichtig

Wo bleiben die Berichte über

Wo bleiben die Berichte über Kashoggi der im Auftrag des Saudischen Königs ermordet wurde? Aber einer der die Türkei kritisiert ist im Westen immer willkommen.

Bin da etwas hin und hergerissen.

Einerseits finde ich es gut, dass wir Menschen Schutz bieten, die sich gegen Unrecht in der Türkei einsetzen. Andererseits finde ich es etwas befremdlich, wenn so jemand eine Pressekonferenz von Merkel und Erdogan als Plattform für seinen Protest nutzt. Sollte Herr Yigrit die öffentliche Ordung stören und durch seine Aktionen unsere Beziehungen zur Türkei belasten, muss es möglich sein ihm mit Abschiebung zu drohen sollte er sein Verhalten nicht ändern.

Sollte sich herausstellen, dass Herr Yigrit hier gezielt Falschinformationen bezüglich seiner Aufenthaltssituation verbreitet hat, sollte eine Abschiebung meiner Meinung nach ernsthaft in Erwähgung gezogen werden.

Qualitätsjournalismus

Dilettanten am Werk oder Fake News? Soviel zur ursprünglichen Meldung über die Ausweisung.
Der heutige Artikel glänzt aber auch nicht gerade durch Klarheit.
Wie sieht die TS selber ihren Qualitätsanspruch?

@17:58 von TrautSich

Tja, ob schlampige Arbeit der taz oder bewusstes Übersehen der Widersprüche, um eine tolle Schlagzeile aus der Luft zu greifen?Das dürfte wohl beides zu gleichen Teilen wahrscheinlich sein.

Yigit sollte etwas höflicher sein

Yigit ist bei uns zu Gast. Er geniest allen Schutz eines Rechtsstaates. Es ist ein Behördenversehen geschehen, falls überhaupt. Unser Rechtsstaat sieht viele Möglichkeiten vor, sich dagegen zu wehren. Es wäre daher absurd anzunehmen, dass hier irgendein Politiker dahinter steckt, der an Yigit Rache für irgendeine Kleinigkeit nehmen möchte. Und diese Verschwörungstheorie verbreitet Yigit. Das ist nicht nett seinem Gastland gegenüber. Sicher, er ist vielleicht von klein auf nichts anderes in der Türkei gewöhnt, aber er sollte langsam mitbekommen haben, dass hier die Situation ganz anders ist. Wer jetzt die Bundeskanzlerin gefordert sieht, vergisst, dass in unserer föderalen Struktur der Bund und damit die Bundeskanzlerin nichts machen kann.

Eine PK

hat Regeln, Adil Yigit kannte diese, dass er vor laufenden Kameras raus gebracht wird wusste er auch.
Den ersten Bescheid zu seiner Ausweisung bekam er letztes Jahr, folglich hat er mit einem weiteren Bescheid gerechnet.
Die PK war die Gelegenheit, clever von ihm.

Unfassbar

Als Edward Snowden Asyl wollte wurde er gleich abgelehnt aber ein Mann, in einem provokanten Kostüm bekommt gleich uneingeschränkten Aufenthalt.

Hatte die tagesschau nicht

Hatte die tagesschau nicht auch darüber berichtet? War also maßgeblich an der Verbreitung beteiligt.

@ um 18:51 von Alex Faulkner

Völlig Richtig! Diese Fakenews hat auch die Tagesschau verbreitet.

Keine Fake News

Leute, hier von Fake News zu sprechen ist doch etwas daneben.
Es handelt sich um eine "ganz normale" Zeitungsente, verursacht durch einen für normale Menschen vollkommen verwirrenden Bescheid, der offenbar gleichzeitig eine Abschiebung androht und im verklausulierten Nebensatz ein dauerhaftes Aufenthaltsrecht gewährt - zwei absolut widersprüchliche Inhalte, bei den nur ein versierter Jurist erkennen kann, was nun gemeint ist.
Leider typisch für die Bürokratie der Ausländerämter.

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