Ihre Meinung zu: Parlamentswahl in Afghanistan: Anschläge und Chaos

20. Oktober 2018 - 10:13 Uhr

Mehr als 70.000 Sicherheitskräfte sollen bei der Parlamentswahl in Afghanistan für Sicherheit sorgen. Trotzdem wird der Urnengang wieder von Gewalt begleitet. Auch organisatorische Probleme sorgen für Chaos.

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Kommentare

Mit Demokratie haben diese Wahlen ohnehin nicht viel zu tun!

Afghanistan wird nicht zur Ruhe kommen, solange dort die US-Armee und die NATO stationiert sind und bestimmte Cliquen unterstützen! Da helfen auch nicht solche Wahlen, die, wenn wir mal ehrlich sind, mit Demokratie nicht viel zu tun haben können! In 17 Jahren haben es NATO und USA nicht geschafft, das Land zu befrieden und es ist nicht mal ansatzweise erkennbar, wie das gelingen soll! Es wäre vermessen, wenn ich behaupten würde, eine Lösung zu wissen! Nein, ich weiß auch keine! Vermutlich wird man den Taliban das Land überlassen müssen! Überfällig hingegen ist es, dass sich westliche Interventionisten mal die Frage stellen, was sie in Afghanistan überhaupt angerichtet haben!

Nicht unser Bürgerkrieg

Die Bundeswehr als Besatzungsarmee erreicht in Afghanistan nichts und sollte daher abgezogen werden. Das Land ist in keiner Weise sicherer geworden. Dort wird deutsches Steuergeld völlig effektfrei verbraten, das in Deutschland bei der Instandhaltung der Armeeausrüstung dringend benötigt würde. Von den toten Bundeswehrsoldaten, die in diesem fremden Krieg fallen, ganz zu schweigen. Es ist eine Schande für die uns regierenden Altparteien inklusive der Grünen.

Auf Druck des Westens

Es grenzt schon fast an Zynismus. Keine Frage, nichts ist Afghanistan mehr zu wünschen als eine funktionierende Demokratie. Aber eine Wahl mehr oder weniger zu forcieren, bei der klar war, dass es zu vielen weiteren Toten führen werde und von der so viele ausgeschlossen sind, ist zynisch. Es geht dem Westen hier doch auch darum zu zeigen, wie weit Afghanistan schon sei und als Legitimation für die zahllosen 'Kolateralschäden' und die Mrd., die man für Waffen und Armeen ausgibt. Etwas zu erzwingen geht oft nach hinten los.

Keinen Sinn?

Fragen Sie mal die Frauen und Mädchen, die endlich eine Schule von innen sehen dürfen. Fragen Sie sich, wie das Land ohne Unterstützung aussehen würde. Wer hier von Unsinn der Wahlen spricht, hat das Prinzip von Wahlen nicht verstanden. Das Land den Taliban überlassen? Das kann keine ernsthafte Forderung sein.

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Ich verstehe nicht die

Ich verstehe nicht die Intention dieses Berichtes.
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Was will man mir wieder sagen?
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Abschiebestopp?
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Die Situation ist nicht anders als in vielen Ländern dieser Erde.

Neutral oder nihilistisch?

@Neutrale Welt: Die Intention des Berichts ist, über die Wahl zu berichten. Eine sachliche Information darüber, dass die Wahl stattfindet (wenn auch teilweise nicht reibunglos) und dass radikale Kräfte mit Anschlägen und Waffengewalt versuchen, die Wähler einzuschüchtern. Außerdem, wird noch kurz in Erinnerung gerufen, dass ein Leibwächter vor einigen Tagen einen erfolgreichen Mordanschlag auf seine Schutzperson, den Polizeichef von Kandahar, verübt hat.

Eine Interpretation und ggfs. Konsequenzen für die bundesdeutsche Asylpolitik werden im Artikel nicht genannt und vorgeschlagen- das haben sie nur in Gedanken ergänzt. Ihre Einschätzung, dass die Situation in vielen Ländern der Erde vergleichbar sei, kann ich aber nicht teilen. Ich erinnere mich jedenfalls nicht, dass es vor einer Woche einen Anschlag auf ein Wahllokal in München-Laim gegeben hätte oder der Polizeichef von Passau ermordet worden wäre?

@um 14:21 von NeutraleWelt

Ich verstehe nicht die Intention Ihres Kommentars. Die TS berichtet über die Geschehnisse bei den Wahen in Afghanistan. Welche Schlüsse daraus gezogen werden können, beibt jedem selbst überlassen. Erwarten Sie von der TS, dass sie ihnen das auch noch abnimmt?

@um 14:21 von NeutraleWelt

"Die Situation ist nicht anders als in vielen Ländern dieser Erde."

Wenn das für Sie ein Argument ist, nicht darüber zu berichten, sollten Sie vielleicht aufhören, Nachrichten zu lesen. Wie Eugen Roth schon sagte:

„Ein Mensch, der Zeitung liest,
erfährt: "Die Lage völlig ungeklärt."
Weil dies seit Adam so gewesen,
wozu denn da noch Zeitung lesen?”

@NeutraleWelt: Teile ihre

@NeutraleWelt:
Teile ihre Einschätzung, dass es in weiten Teilen Afghanistans tatsächlich nicht sicherer ist, als in anderen Bürgerkriegsländern. Der von ihnen ins Spiel gebrachte Abschiebestop scheint auch mir Adäquat.
Ich denke allerdings, dass es im Artikel erstmal einfach darum ging, über die aktuelle Situation in Afghanistan aufzuklären. Ich denke nicht, dass es primär um Geflüchtete ging, dazu ist im Text, soweit ich mich erinnere nichts zu lesen. Mmn ist es nichtsdestotrotz gut, dass sie darauf hinweisen, dass nach wie vor Abschiebeflüge in dieses Kriegsgebiet durchgeführt werden. Ein wichtiger Hinweis, sehr gut!

in Afghanistan leben

in Afghanistan leben Millionen von Menschen im ländlichen Raum ihr Leben, ebenso wie in der gesamten sogenannten 3. Welt. Das ist aber kein Grund, dass Millionen bzw auf die gesamte 3. Welt bezogen Milliarden von Menschen nach Deutschland kommen müssen weil nur in Deutschland ihnen ein Sozialstandard und eine Sicherheit auf deutschem Niveau ihnen gewährleistet werden kann. Außerdem - wenn es in Afghanistan nur einige hundert Unruhestifter geben sollte, dann werden die Millionen friedlichen Afghanen das doch bestimmt selbst lösen können

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