Ihre Meinung zu: Lkw-Maut: Laute und schwere Lastwagen zahlen mehr

19. Oktober 2018 - 6:02 Uhr

Erst wurde die Lkw-Maut auf alle Bundesstraßen ausgeweitet, jetzt steigen die Mautsätze. Nach der Zustimmung im Bundestag wird es für viele Lkw teurer. Der Bund rechnet mit Mehreinnahmen in Milliardenhöhe.

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Kommentare

Während es für die Bahn

keinerlei Grenzwerte gelten, weder für Lärm oder Flugrostemission noch KohlestromBelastungen. Auch ist die Bahn nicht in der Lage den Güterverkehr mit dem Streckennetz aus der Kaiserzeit aufzunehmen. Wo ist das Konzept? Ausser abkassieren für Einnahmen die man nicht braucht?

Auch schwere PKW und SUV

sind in der Pflicht, denn sie zerstören u.a. die Straßen stärker als leichtere Fahrzeuge. Oberhalb des Gewichts der Golfklasse sollte die Steuer deshalb durchaus exponentiell steigen.

wer bezahlt´s?

Jeder Maut- Taler wird selbstverständlich auf den Endkunden abgewälzt, also der Verbraucher zahlt es.
Toll!!!

Gerechtigkeit?

"Erstmals werden auch die Kosten der Lärmbelastung durch Lastwagen in die Berechnung einbezogen. Auch für schwere Fahrzeuge steigt die Lkw-Maut, weil sie für eine stärkere Abnutzung der Straßen verantwortlich sind. Gleichzeitig werden Elektro-Lkw und gasbetriebene Fahrzeuge vorerst von der Maut befreit."

Bedeutet dies, dass ein Elektro-Lkw oder ein gasbetriebener die Straße weniger abnutzt? Die Berechnung hätte ich gern einmal gesehen!

Und wer zahlt es am Ende ?

Und wer zahlt die Maut am Ende ?
Der Endverbraucher.

Kann mir einmal einer

eine vernünftige Erklärung dafür geben, warum Gas- und Elektro-LKWs hier von der Maut befreit werden sollen? Brauchen die KEINE Infrastruktur? Belastet ein 40t E-Lkw eine Brücke weniger als ein 40t Diesel? Drückt ein 40t Gas-Lkw weniger Spurrillen in den Asphalt als ein 40t Diesel? Das selbe gilt für Steuerbefreiungen für E-Pkws auch die benötigen Ampeln, Straßen, Brücken und die gesamte Infrastruktur und sparen schon bei den Steuern, die auf jeden Liter Sprit großzügig aufgeschlagen werden .

Maut=

Staatliche Abzocke

Ausweichrouten

Nur Autobahnen und Bundesstraßen?
Jeder dürfte wohl schon beobachtet haben, das LKW's (auch die Großen) auf Land- und Kreisstraßen ausweichen, wenn es irgendwie geht - und es geht häufig. Oft ist es Umweg, aber es scheint sich zu lohnen.
Besser wäre es, per GPS den Fracht- und Fahrweg aufzuzeichnen und danach die Steuer festzusetzen.

Natürlich muss kritisch hingeschaut werden.

Doch was AfD und GRÜNE da bemängeln ist ziemlich absurd.
Die Kritik der FDP kann man angesichts des gnadenlosen Konkurrenzkampfes gerade auch mit den ausländischen “Billigfliegern“ nachvollziehen.
Aber man sieht: Die Maut erweist sich mehr und mehr als munter sprudelnde Einnahmequelle.
Bin gespannt, wie es die Regierung schaffen wird, den Autofahrern die Pkw-Maut ohne entsprechende Steuersenkung schmackhaft zu machen. Und Frau Merkel, die einst sagte: “Mit mir wird es keine Pkw-Maut geben“, wird wohl trotzdem Wort halten können, denn bis zur Einführung wird sie wohl nicht mehr Kanzlerin...
Aber das steht auf einem anderen Blatt.

Also

hat der Bund keinerlei Interesse an Verbesserungen der LKW, da dadurch seine Einnahmen sinken.

Maut für Landstraßen

Auf Landstraßen zahlen LKWs keine Maut. Diese Straßen werden nach meiner Beobachtung jetzt vermehrt zur Mautvermeidung genutzt. Ich fahre regelmäßig eine solche Straße, wo sich Loch an Loch reiht, notdürftig geflickt mit einer Halbwertszeit von einigen Wochen. Beim letzten TÜV-Termin wurden zwei Stoßdämpfer moniert und mussten ersetzt werden.

Schwere LKW

Da freuen sich die Fuhrunternehmen, welche mit den "Giga-Linern" durch die Lande fahren.
Wieso soll es diesen anders ergehen, wie den Dieselfahrern oder den Rentnern mit betr. Altersversorgung oder, oder ....
Verlässlichkeit geht anders. Das, wie bei "Sehr gescheit" oben schon beschrieben die zeche der Kunde zahlt war schon immer klar. Nur das viele Kunden sich keine Gedanken machen über Kalkulation und Frachtkosten.

ein Schrittlein in die richtige Richtung

Endlich gibt es einen Schritt zum Einstieg in die richtige Richtung. Während z.B. Kompressoren für Bauarbeiten schon vor vielen Jahren eine sehr gute Lärmreduktion erhalten mußten, wurden Forderungen nach Lärmschutz bei LKW mit dem Argument abgetan: Das ist viel zu teuer, wir können die Spediteure nicht mit den Zusatzkosten beim Erwerb des LKW belasten (in den Anfängen der Diskussion vor etwa 30 Jahren: 3000 DM).
Wo aber bleibt der Luftverkehr? Eine zusätzliche Flughafensteuer für über den Stand der heutigen Technik hinausgehende lärmende Flugzeuge ist ebenfalls überfällig. Sie belasten die Umwelt ja noch ganz anders als ein lauter LKW.

re.07:41 von tagesard09

Oberhalb des Gewichts der Golfklasse sollte die Steuer deshalb durchaus exponentiell steigen.
Ja schön ,nur glaube ich sie vergessen hier was ein E-Kleinwagen auf die Waage bringt. Alleine die Batterie bei den Dingern wiegt doch schon fast 1000 Kg wenn sie für mehr als 150 Km reichen soll.

Dankeschön. Wer hat das verbockt?

Dann werden die LKW demnächst also vermehrt über Landes- und Kreisstraßen fahren, am besten noch mitten durch die Gemeinden. Oder werden die jetzt auch noch mit Fahrbeschränkungen belegt und mit Schildern zugepflastert?

Kommunen und Länder werden sich freuen, dass die Straßen schnell kaputtgefahren werden. Aber: Macht ja nix, da kann man dann die Anwohner heranziehen. Die wohnen dann nicht nur an einer stark befahrenen Straße, sondern dürfen auch noch dafür bezahlen.

re. 08:06 von tobeorwhat

Besser wäre es, per GPS den Fracht- und Fahrweg aufzuzeichnen und danach die Steuer festzusetzen.

Das geht aber aus Datenschutz- Gründen nicht. Sie Dürfen in D niemanden grundlos überwachen, also auch keine LKW- Fahrer.

Einfallsreichtum

Man merkt, dem Einfallsreichtum unserer Regierung sind nun wirklich keine Grenzen gesetzt. Aber gut das Gas-, sowie Elektrobetriebene LKW leichter sind als Diesel-LKW. Dadurch verursachen diese selbstverständlich weniger Schäden an den Straßen als ein herkömmlicher Lastwagen. Und das LKW – Lärm den Straßen erheblichen Schaden zufügt, ist selbstredend. Jedoch, nehmen wir dies als Maßstab, müssen dann laute PKW (z.B. durch Tuning) im Gegenzug auch mehr PKW Steuer entrichten?
Anstatt Härte gegen die Autoindustrie zu zeigen (manipulierte Dieselfahrzeuge), wird den kleinen Spediteuren lieber die Luft zum Überleben abgeschnürt.
Leider landet dieses Geld nicht im Haushalt für Straßenbau / Erneuerung, wie man meinen sollte, sondern verschwindet als zusätzliche Steuereinnahme im Haushalt des Bundestages. Die Gelder für die Einzelnen Rettung - Schirme (Banken) und Sonderausgaben müssen ja auch irgendwo herkommen.

@FritzF

Güter gehören endlich auf die Schiene.
Ja, die dt. Regierung schafft es in keinsterweise zukunftsfähige Mobilitätskonzepte vorzuweisen.

Wir haben immer nur einen plärrenden Verkehrsminister nach dem anderen.
Scheint schon so zu sein, dass diese eben nur die Steigbügelhalter der dt. Autolobby sind!

@ tobeorwhat, 08:06

Das Umwegfahren über Kreis- und Landstraßen kann man überall beobachten, das stimmt.
Doch was nutzt es, diese Routen per GPS aufzuzeichnen, solange hierfür keine Maut zu zahlen ist?

@ Klabautermann08 um 7.53 Uhr, Nachvollziehbar

Ihre Kritik ist nachvollziehbar.
Angesichts Ihrer Fragen wird immer mehr klar, dass es gar nicht um saubere Luft oder kaputtgefahrene Straßen geht, sondern darum, E-Technologie durchzusetzen.

Ich würde es durchaus begrüßen, wenn der Energiebedarf aus erdöl-basierten Treibstoffen zurückgefahren würde, nicht zuletzt aus politischen Gründen ( s. letzte Ereignisse in erdöl-exportierenden Staaten).

Noch funktioniert das aber nicht.

Als Zwischenlösung schlage ich vor: Frau Roth bringt meinen Klempner per Rikscha zum Einsatzort und holt anschließend die Teile aus dem Großhandel - per Rad.

Nach Feierabend transportiert Herr Trittin die "Wertstoffe" zum Recyclinghof - natürlich auch mit dem Rad.

Das möchte ich sehen!

Bilder wie aus dem vorindustriellen China ...

Ein vernünftiges

Verkehrsvermeidungskonzept ist angesagt. LKW's gehören auf die Schiene und auf Kurzstrecke mit Wasserstoffantrieb betrieben. Erdgas als CO2 einsparende Brückentechnologie und Wasserstoffquelle. Schluß mit dem Batterieunsinn!

Vernünftiger Ausgleich

Unglaublich wie hier vernünftiges staatliches Handeln abgelehnt und kritisiert wird. Transporte sind zu billig für dass, was sie verursachen. Die LKW-Maut gleich das einigermassen gerecht aus. Vorallem gilt sie auch für ausländische LKWs, die angeheuert werden um Kostenvorteile zu erzielen. Transporte müssten noch teuer sein, um das Lager auf der Straße wieder zurückzuholen. Das gilt auch für die Nachtabstellung von LKWs.

das stimmt mich bedenklich

"Die Grünen bemängelten, die Lärmkosten seien zu gering angesetzt."

Wo andere Parteien schon längst erkannt haben, dass die Zeche letztlich der Verbraucher zahlt, da wollen die Grünen noch eine Schippe mehr draufhauen. Ich hoffe, dass die Grünen nicht noch mehr Einfluss bekommen.

Und das

ist der Grund warum die ach so tollen Volksparteien an Zuspruch in der Bevölkerung verlieren.
Mit mir wird es keine Maut geben,
0 und 2% = 3 % sind nur 2 Bsp. Unter vielen.
Und dann noch die cum ex und shared Deals, wo der Staat anscheinend machtlos ist oder aber bewusst nichts machen will. Gestern in Panorama zu sehen.
Und damit die Steuerbetrügereien ausgeglichen werden, erhöht man einfach die Maut, da die Kasse ja irgendwie gefüllt werden muss. Und der Bürger soll den Eindruck bekommen, dass die Maut wegen der Umweltbelastung erhoben wird.
Ist allerdings recht billig und leicht zu durchschauen.

Ein Schritt in die richtige Richtung!

Aber leider zu wenig. Die Transportkosten sind heute unrealistisch niedrig und decken nicht die Schäden, die sie anrichten.

Angemesse wäre die Mautkosten für die LKWs mindestens zehnfach anzusetzen.

Die Folgen sehen wir heute: Tomaten aus Spanien sind billiger aus die aus Deutschland, Milch wird tausende von Kilometern transportiert und der lokale Bauer muss schließen...

Mout zahlen nicht die Firma - Waren werden teurer!

Wie kurzsichtig ist das denn! Zahlen muss ich es, denn der Aufpreis und sicher der noch mit einer Schippe Bürokratiemehraufwand versehen, wird dem Verbraucher drauf berechnet. Es bleibt im Dunkeln, ob die Mehreinnahmen des Fiskus überhaupt der Infrastruktur der Strassenpflege zugute kommen.

Gute Endscheidung vor der Hessenwahl

Die Bundesregierung will unbedingt den Bouffier auch noch absägen.

Warum baut man neben Oberleitungen für
LKW´s denn nicht noch Schienen auf die Autobahn ? Würde doch den Reifenabrieb:-)

Wer zahlt?

Bei allen Kostenerhöhungen zahlt natürlich der Kunde. Das war immer so und das wird immer so sein. Das weiß auch die Bundesregierung. Hier geht es jedoch um etwas anderes: Fuhrunternehmen mit altem LKW Bestand sollen ‚überredet‘ werden sich neue LKW anzuschaffen. Da der Fuhrunternehmer im Wettbewerb steht, hat er die Wahl seinen Gewinnvorteil aus dem alten LKW-Bestand als Maut abzugeben oder – steuerlich absetzbar – neue LKW anzuschaffen.

Maut für alle

Was hier viele schon erwähnt haben ist doch die Irreführung mit der Maut für LKW's und nun für schwerere LKW's, die dann höher ausfällt. Am Ende zahlt es der Bürger, weil es wie erwähnt von den Speditionen einfach auf die Lieferkosten verlegt wird. Demnach steigen die Preise für die Waren, die transportiert werden.
Warum man nicht schon seit Jahrzehnten einfach eine Maut für alle PKW und LKW eingeführt hat verstehe ich nie. Was man da an Einnahmen bereits zusammen hätte, würde so einiges an Kosten auch abdecken für Straßen und Brücken Instandsetzung.
Ich wäre sofort bereit auch Maut zu zahlen, vorausgesetzt, dass es auch Jeder zahlt, der die Autobahn nutzt (egal woher er kommt).
Jedes Land um uns herum zockt doch Maut ab, warum wir nicht? Wenn ich von jedem LKW und PKW 1 Euro bekäme, der nur durch D fährt und nicht in D wohnt, wäre ich schnell Millionär.

Das Grenzenlose Europa.

Einerseits wird das sogenannte freie Europa ohne Grenzen propagiert und dem Verbraucher vorgespiegelt, andererseits wird alles unternommen die Grenzen zu zumachen. Und dies mit viel Erfolg. Die Maut macht letztlich die Güter produziert in weiter entfernte europäische Länder unbezahlbar und dies sind die wirtschaftlich am geringsten entwickelten Länder. Der freie Warenverkehr wird zunehmend eingeschränkt. Es ist billiger ein Container von China nach Deutschland zu verschiffen als ein LKW von Portugal.......
Ebenso geht es in der gleichen Richtung mit dem freien Personen- und Geldverkehr für mittelständische Unternehmen. Die Multis freuen sich immer mehr.

@ alle, die sich beschweren,

dass die Kosten der Maut auf den Endverbraucher umgelegt werden: da gehören sie auch hin. Die Lkw fahren ja schließlich für die Verbraucher. Wer das jetzt für naiv hält, kann mir ja mal erklären, wer das sonst bezahlen soll, dass Straßen wegen immer mehr und immer schwereren Lkw schneller reparaturbedürftig werden.

`Grüne Eliten

Und für den einfachen Verbraucher wird wieder alles teurer.
Na ja, die reichen Grünen werden es schon zahlen können, aber der Rest?

Die Maut müsste um 1000%

Die Maut müsste um 1000% erhöht werden. Es wird so viel unnützer Mist durch die Gegend gekarrt, auch wird sinnlos rumgeeiert, über viele Grenzen, so daß man EU Förderungen abgreifen kann. Und wenn der Endkunde es bezahlen muß ? Wen juckt das? Der wird auf billigere, regionale Produkte zurückgreifen. Dann stirbt der Transportwahn zusammen. Vor 1991 gab es diesen Wahnsinn nicht. Und trotzdem hatten wir Gemüse, Stahl, Autos, Baustoffe, etc.
Wer wirklich was transportieren muß, nimmt die Bahn und hält sich ein Lager samt Lageristen. Warum muß dieses auf der Autobahn sein?

Achsenzahl bedacht

Immer mehr Speditionen haben zweiachsige Trailer, die bis 38 Tonnen Gewicht genutzt werden. Damit werden die Straßen noch schneller kaputtgefahren als wenn das Gewicht auf drei Achsen verteilt wäre. Bei der Maut wird ein zweiachsiger Trailer aber belohnt indem er 8 Cent pro Kilometer weniger kostet. Klingt wenig, summiert sich aber auf gewaltige Beträge. Ich hoffe, die Beamten lesen die LKW-Magazine der Hersteller anstatt den Trend zu verschlafen und reagieren schnell. Eine stärkere Belastung der Fahrbahn darf sich nicht lohnen! Die Mautgestaltung muss hier schnell geändert werden.

Am 19. Oktober 2018 um 08:34 von mac tire

" Besser wäre es, per GPS den Fracht- und Fahrweg aufzuzeichnen und danach die Steuer festzusetzen.

Das geht aber aus Datenschutz- Gründen nicht. Sie Dürfen in D niemanden grundlos überwachen, also auch keine LKW- Fahrer. "

Wie kommen Sie denn auf den Schuh ?, selbst das bestellte Paket mit Wagen und Fahrer wird Online auf der Karte angezeigt.
Bei LKW Fahrern sehen die Mitarbeiter in der Firma immer den aktuellen Standort und ob er fährt und wo er sich befindet auf GPS Karte.
Vielleicht nicht bei allen Firmen, aber bei den Meisten.

@ 08:30 von mac tire

Leider ist Ihr Kommentar Nonsens.
.
"Ja klar und das Mehl und die Butter für ,auch ihre, Brötchen und die Waren des täglichen Bedarfs kommen dann mit Fahrrädern oder Ochsenfuhrwerken in die Städte."
.
Nein, z.B. die Post erneuert ihre Lieferfahrzeuge für den innerstädtischen Betrieb mit E-Fahrzeugen. Ebenso Verkehrsbetriebe.
Auch Lieferanten sollte dieses aufgrund der vorhandenen Infrastruktur möglich sein (Ladestationen auf dem Betriebsgelände).
Das macht schon mal die Luft in den Städten sauberer!
.
"Und in Urlaub reiten sie mit Pferd oder Esel oder wie stellen sie sich das alles vor?"
.
Die Luftverschmutzung wird nicht durch Ihre 1mal-jährigen Urlaubsreise im Flieger verursacht!
Alternativ können Sie auch die Bahn nehmen?
.
Solche Kommentare kenne ich eigentlich nur von der PKW-Lobby. Zu teuer, geht nicht, Arbeitsplätze, Wirtschaftsstandort.....
.
Nicht immer nur doof labern und schlechtreden, einfach mal machen!
Möglichkeiten gibt es, man muss nur WOLLEN!

Das lauteste

auf unseren Strassen und zwar vorsätzlich und völlig ohne Sinn, sind Motorräder.
LKW's für die Lautstärke "abzustrafen" und gleichzeitig den Bikern den Einbau teure Systeme zu erlauben, die nur das Ziel haben, die Dezibelwerte nach oben zu treiben, ist nicht richtig.
Abgesehen davon frage ich mich, wie die Daten der Lautstärke erhoben werden?
Werden wir jetzt alle nicht mehr nur an jeder Mautstelle gefilmt, sondern auch abgehört?

Zu billig - zuviel Verkehr.

Transport ist immer noch viel zu billig, sonst stiegen nicht ständig die Mengen weiter an.
Schwere Fahrzeuge verursachen im Wesentlichen die ganzen Straßen- und Brückenschäden, also ist es doch das Mindeste, dass sie an den Kosten beteiligt werden.
Warum übrigens die tausende von Fernbussen keine Maut zahlen, erschließt sich mir nicht: Mit 18 Tonnen auf zwei Achsen zerstören sie genau soviel wie ein 40-Tonner auf fünf Achsen.

@dersenf 09:16

Wirklich eine beeindruckende Sichtweise, die Sie da aufzeigen!
Wenn Sie für jeden LKW und PKW 1 Euro der nur durch D fährt und nicht in D wohnt, bekämen, dann wären Sie nicht schnell Millionär, sondern schnell bettelarm. Oder denken Sie die Euros würden Ihnen wie im Schlaraffenland durch die Luft zufliegen?
Was Sie da skizzieren nennt man Milchmädchenrechnung.

09:28 von Superschlau

Es wird so viel unnützer Mist durch die Gegend gekarrt,
.
… es ist doch so populär im Internet zu bestellen
statt im Laden seine Schuhe zu kaufen
macht man das per Versand
lässt sich 3 Größen und 5 Farben schicken,
nimmt ein paar Schuhe und der Rest geht zurück …
dann kauft man Bier, das 400 km entfernt gebraut wird und Mineralwasser
aus den Vogesen wenn man auf Rügen wohnt,
dass man die Butter und Milch von der anderen Seite der Republik kauft,
merkwürdig, dabei fängt doch Umweltschutz schon da an

Die -Just in Time- Mentalität der Industrie

läßt es sich auf deutschen Autobahnen (bin täglicher Pendler) gut gehen. Es werden Lagermieten/Kosten eingespart und Autobahnen als rollende Zulieferungen zwischen einzelnen Arbeitsgängen benutzt. Siehe auch die zukünftige Prognosen bei einem harten Brexit. Wogegen der Erhalt der Infrastruktur dem Steuerzahler aufgebürdet wird. Deshalb wäre, wenn es eine transparente Kosten Nutzungsrechnung gäbe, die Maut gerechtfertigt. Doch zahlen demnächst die Verbraucher und steuerzahlenden Bürger sowohl die Erhöhung der Maut als auch die Reparatur der kaputten Straßen, ohne an den generierten Gewinnen zu partizipieren.

@ ex_Bayerndödel (07:44)

>> Bedeutet dies, dass ein Elektro-Lkw oder ein gasbetriebener die Straße weniger abnutzt? Die Berechnung hätte ich gern einmal gesehen!<<

Nö. Diese neue Mautberechnung ist nur ein Steuerungsinstrument, um direkt auf Immissionen (Lärm, Dreck, et al.) einzuwirken. Auch wenn die Maut keine Steuer im eigentlichen Sinne ist, so steuert man die Entwicklung der zukünftigen LKW-Flotten.

@yolo - Grüne Eliten : Ideeologie oder Rechenschwäche ?

Welche Parteien sind gerade in der Bundesregierung , mit Bundestagsmehrheit
und haben die Mauterhöhung beschlossen ?

Güter gehören auf die Bahn
nur davon hat des Mautministers Troll Collect nix

09:17 von friedrich peter...

Die Maut macht letztlich die Güter produziert in weiter entfernte europäische Länder unbezahlbar
.
genau das ist doch der Sinn
oder halten sie es für ökonomisch/ökologisch gut
wenn Krabben in der Nordsee gefangen werden
nach Nordafrika zum auspulen gekarrt und in Bremen dann wieder verpackt ?
und Kartoffeln aus der Pfalz zum Waschen nach Südtirol und dann wieder zurück

Kann man sich mal entscheiden, wohin es gehen soll?

Na was denn jetzt:
Können sich die linken Politiker mal entscheiden?
Entweder Globalisierung ja, dann muss man die Folgen aber auch ertragen.
Oder aber Globalisierung nein, dann bitte alles regionaler und umweltgerechter.

Beides wird nicht gehen.
Ich verstehe die linken Politiker nicht, die die Globalisierungsgegner stets beschimpfen als Gestrige und Zurückgebliebene, nun aber selbst den Rotstift an ihrem Wahnsinn ansetzen.

Was denn nun?

@ 09:16 von dersenf

"Warum man nicht schon seit Jahrzehnten einfach eine Maut für alle PKW und LKW eingeführt hat verstehe ich nie. Was man da an Einnahmen bereits zusammen hätte, würde so einiges an Kosten auch abdecken für Straßen und Brücken Instandsetzung.
Ich wäre sofort bereit auch Maut zu zahlen, vorausgesetzt, dass es auch Jeder zahlt, der die Autobahn nutzt (egal woher er kommt)."
.
Ich erkläre es Ihnen gerne.
.
Weil Sie in unserem Land bereits eine KfZ-Steuer zahlen!
Willkürlich gerechnet. Diesel zahlt mal ein bisschen mehr, sind ja alle Unternehmer, dafür ist der Kraftstoff billiger. Benziner weniger, hauen wir auf den Kraftstoff rauf.
Die Einnahmen aus diesem Topf sollten eigentlich für Straßen, Brücken, Infrastruktur verwendet werden.
Werden sie dafür verwendet?
.
Jetzt kommt Ihr Vorschlag zur "doppelten Abzocke"? Steuer + Maut?
.
Hört sich fast wie "private Vorsorge" an. Zahlen sie von ihrem versteuerten (!) Arbeitslohn in eine Rentenvorsorge ein, die sie dann später versteuern müssen..

@yolo 09:27 und all die anderen Preis-Jammerer

Einfacher Vorschlag:
Wenn Sie ausschließlich regional erzeugte Produkte kaufen, dann werden Sie von gestiegenen Maut-Gebühren bei den Preisen nicht betroffen sein. Aber das wollen Sie sicherlich nicht. Es ist ja auch viel angenehmer alles jederzeit zur Verfügung zu haben. Und am besten wäre es, wenn man für alles gar nix mehr zahlen müßte.

re. 09:28 von Superschlau

Die Maut müsste um 1000% erhöht werden ??
-------------------------------------------------------------
Ich weis ja nicht wie hoch ihr Monatseinkommen ist aber ich kann mir kein Brötchen für 380€ oder ein Brot für 3900€ leisten. Können sie das oder haben sie es sich nicht vorher ausgerechnet was 1000% Aufschlag bedeutet. Denn wenn z.B. das Mehl nur 1 Cent teuer wird dann schon schlägt der Bäcker 5 Cent drauf.

auch Verbraucherverhalten ist gefragt

Einige Mitforisten sind für eine extreme Erhöhung der Maut.

Aber Grundbedürfnisse müssen bezahlbar bleiben, die Maut unterscheidet nicht zwischen gesundem Gemüse oder unnötigem Mist. Aus diesem Grund fände ich eine überzogene Maut fragwürdig. Generell Maut ja, da sich bei einem Transitland auch diejenigen an den Kosten beteiligen müssen die nur durchfahren.

Verbraucherverhalten ist gefragt, warum muss es Wein sein der 10.000 km über die Weltmeere geschippert wird? Sogar Discounter bieten teilweise Obst, Gemüse von lokalen Lieferanten an (man muss nur mal auf das Schildchen mit der Herkunft schauen).

re. 09:39 von wenigfahrer

Bei LKW Fahrern sehen die Mitarbeiter in der Firma immer den aktuellen Standort und ob er fährt und wo er sich befindet auf GPS Karte.
Auch ich weis das es manch Firmen tun und man es sieht/sehen kann wo das Fahrzeug ist aber das ist trotz dem nicht erlaubt und auch nur im bei sein eines Betriebsratsmitgliedes zulässig wenn der Fahren überhaupt nicht mehr zu erreichen ist nur dann. Ich habe meinen Vorgesetzten deshalb angezeigt und Recht bekommen.

@yolo 9.27 Güter auf die Schiene!

Und an allem sind Ihrer Meinung nach die Grünen schuld? Die sind, nur nebenbei bemerkt, zur Zeit gar nicht in der Regierung. Aber versuchen Sie doch mal das Ganze zu sehen! Die LKWs belasten nicht nur die Umwelt über Gebühr, sie sind auch für die horrenden Instandhaltungskosten unserer Straßen und Autobahnen verantwortlich. Auch das bezahlen Sie als Verbraucher, und dafür sind nun einmal wirklich nicht die Grünen verantwortlich, sondern die anhaltende Politik im Interesse der LKW-Hersteller und Autolobby. Letzten Endes führt kein Weg daran vorbei, möglichst viel Ferntransport von der Straße auf die Schiene zu bringen. Das würde Arbeitsplätze vom LKW-Gewerbe zur Bahn hin verlagern, aber vor allem Verkehr und Umwelt erheblich entlasten. Hierzu braucht es ein mittel- bis langfristiges Konzept, das zu entwerfen die "Auto-GroKo" bisher weder willens noch in der Lage war. Die Grünen, denke ich, würden so etwas schon eher angehen.

Eine neue Versteckte Abgabe für den Bürger.

Unsere Poliker werden nicht müde dem Bürger immer mehr Geld aus der Tasche zu ziehen.
Wenn ansonsten die Fähigkeit unserer Volksvertreter Probleme zu lösen sehr beschränkt ist. Aber wenn es darum geht die Bürger abzuzocken sind unsrere sogenannten Volksvertreter sehr einfallsreich. Oder glaubt einer ernsthaft die Unternehmer würden die Kosten tragen. Die gehen wieder zu Lasten derer die schon am meisten abgezockt werden.

09:58 von Karl Klammer

@yolo - Grüne Eliten : Ideeologie oder Rechenschwäche ?

Welche Parteien sind gerade in der Bundesregierung , mit Bundestagsmehrheit
und haben die Mauterhöhung beschlossen ?

Güter gehören auf die Bahn
nur davon hat des Mautministers Troll Collect nix
///
*
*
Das versuchte bereits in den 60ern ein SPD-Verkehrsminister mit dem verteuernden Leberpfennig.
*
Aber selbst die SED-Mangelwirtschaft musste mit LKWs verteilt werden.
*
Nicht nur just in Time ist für die Bahn ein Fremdwort, auch wenn Lokführer streikten, war in der BRD die Versorgung bisher gesichert.
*
PS.
2x aus oder in Liefer-LKW umladen, beschleunigt und schafft das die benötigten Billigjobs?

re.09:46 von NeutraleWelt

Leider ist Ihr Kommentar Nonsens, nein ihrer.
Sie scheinen nicht zu verstehen das der Fernverkehr nicht ,oder nur zum kleinen Teil die Stadt betrift sondern auf BAB und Landesstrassen statt findet .Das heißt so ein LKW legt am Tag so um die 600 Km zurück, bei 2 Fahren auch gerne mal 1200 Km.
Nennen sie mir einen Batterie die das kann, dann bin ich bei ihnen.

07:41 von tagesard09

Auch schwere PKW und SUV

sind in der Pflicht, denn sie zerstören u.a. die Straßen stärker als leichtere Fahrzeuge. Oberhalb des Gewichts der Golfklasse sollte die Steuer deshalb durchaus exponentiell steigen.
////
*
*
Und an Wochenende und in den Ferien können die Billigfahrer schön Ihre Staus allein finanzieren?
*
Durch Umrubeln der bisherigen Gelder kommt kein Cent mehr in die Straßen.
*
Umrubeln in Sozialkosten soll also von Transportunternehmer gezahlt werden.
*
Die Betroffenen veegessen nur, das Sie auf Ihre tranportierten Verbrauchsgüter diese Maut mit Kalkulationskostenaufschlag endfinanzieren werden.
*
Aber unsrerer Intellenz stellt Integralrechnung diese Fragen ja nicht, weiter so?

@ 09:56 von Sisyphos3

100% Zustimmung.
Leider überlegen das die meisten sich aber nicht so wie auch der Flug in den Urlaub ,wenn auch nur 1 mal im Jahr mehr Dreck produziert als 10000 Km Autobahnfahrt eines LKW.

Laute und schwere LKW zahlen

Laute und schwere LKW zahlen mehr? Na das wird aber den Anwohnern an den Überlandstrecken und Autobahnen beim Ertragen müssen des täglichen und nicht zu vergessen auch nächtlichen Dauerlärmstress unheimlich viel weiterhelfen, wenn da irgendwohin höhere Gebühren gezahlt werden. Wieder ne tolle Lösung, und sooo bürgernah.

@um 10:03 von European Son

Es ist ja auch viel angenehmer alles jederzeit zur Verfügung zu haben.
---
Wenn Sie aus der Stadtnähe kommen, haben Sie recht. Alles wird vermutlich verfügbar sein.
Hier trifft das nicht zu. Hier kann man schon mal regionale Produkte in den Märkten abklappern und findet sie dennoch nicht ( frischen Kohlrabi, Schmorgurken, Backobst, etc.) Dafür gibt es tausend Fertigprodukte (ungesund und Hauptsache laktosefrei oder vegan).
Ich könnte speien, wenn man versucht dem Bürger diesen Schmarn als Ersatzprodukt für gesunde Ernährung unterzujubeln.
Nein, hier lebt man besser, wenn man sich die Dinge im Garten vorhält und nicht vergeblich darauf wartet, dass Discounter und Co in Strukturschwäche mal Frisches anzubieten wagen.

Die Vielfalt haben wir doch hier schon lange nicht mehr. Man hoppt von Laden zu Laden, um Produkte zu finden, obwohl die Läden überfüllt sind mit schlechten Produkten.

Und der Blödsinn, man wolle alles für lau, ist ja nun nicht den Konservativen vorzuwerfen.

10:00 von yolo

«Na was denn jetzt:
Können sich die linken Politiker mal entscheiden?»

Meinen Sie nur den linken Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU)?

Oder auch die etwas weniger links orientierten anderen Mitglieder der Bundesregierung aus "ganz links / links / ein wenig links", die das Gesetz auf den Weg gebracht haben …?

«Entweder Globalisierung ja, dann muss man die Folgen aber auch ertragen.
Oder aber Globalisierung nein, dann bitte alles regionaler und umweltgerechter.»

Globalisierung ist nicht die permanente sinnfreie Umherfahrerei von zig-tausenden von LkW und Paketdiensten kreuz & quer durch Europa und Deutschland.

Ganz vermeiden lassen wird sich das nicht. Muss es auch nicht.

Schließlich kann nicht jeder Supermarkt & jeder Amazon-Junkie einen eigenen Bahnanschluss haben …

9.59 Sisyphos3 - Sinn und Unsinn der Maut

Sie Sisyphos nehmen uneingeschränkt an das Maut die alleinige richtige Maßnahme ist. Das ein Container aus Fernost, Südamerika, USA mehr an Umweltschäden verursacht als ein Container irgendwo aus Europa sollte uns allen bewusst sein. Und wo ist hier die Mautgebühr...... Wir, also , Berlin und Brüssel sollten erst mal nachdenken bevor eine Maßnahme ergriffen wird. Im übrigen sind Mautgebühren auch unter einem europäischen Aspekt zu sehen, oder wollen Sie die gesamte Industrie und Bevölkerung nur in 3 Länder konzentriert sehen, Westdeutschland, Holland und Nordfrankreich........

Am 19. Oktober 2018 um 09:09 von realismus2017

"Unglaublich wie hier vernünftiges staatliches Handeln abgelehnt und kritisiert wird. Transporte sind zu billig für dass, was sie verursachen."

Wie schon öfter hier erwähnt, werden alle! Transportkosten auf die Waren aufgeschlagen .. und der Endkunde zahlt doppelt. Sehr vernünftig, wie der Staat den Menschen das Geld aus der Tasche zieht. Aber Deutschland ist ja ein reiches Land ..... mit vielen Armen

Die Richtung stimmt

Es sind die schweren Lkw über 28 t, die unsere Straßen und Brücken zerstören, deshalb ist eine höhere Maut für höheres Gewicht sinnvoll, die Höhe dafür aber immer noch zu gering. Die Lautstärke von Lkw mit der Maut zu belegen ist auch richtig, besser wäre eine niedrigere gesetzliche Grenze für die Lärmemissionen. Das sollte übrigens auch für "Sportwagen" gelten, es ist doch unglaublich, dass diese rechtlich geschützt höheren Lärm erzeugen dürfen als der normale Pkw.

Infrastruktur

Bei der Mautbelastung für Gas- u. Elektro-Lkw geht es nicht um Infrastruktur, sondern um Umweltschutz. Elektro-Lkw sind wesentlich leiser als solche mit Verbrennungsmotor (Diesel) und vor Ort entstehen keine Emissionen. Wird der Elektro-Lkw mit Ökostrom geladen, werden insgesamt Emissionen vermieden. Gas-Lkw haben weniger NOx und Feinstaub als Diesel-Lkw. Darum geht es.

Die Kostenschraube dreht sich weiter und wird befeuert

Im Jahr 1991 hatte Deutschland Konsumkosten von 891 Mrd. Euro.
Im Jahr 2017 zahlen die Deutschen insgesamt für ihre gekauften Produkte schon 1732 Mrd.
Die Ausgaben stiegen ständig.
Den Staat freuts, stiegen doch permanent die Einnahmen der Steuern.
Die Bürger gaben ihre Ersparnisse aus, denn das Sparen brachte nichts mehr.
Nun sind die meisten Gelder ausgegeben und die Teuerungen beginnen weh zu tun, die Kosten aber steigen weiter ( 2% Inflationsrate sind durch die EU gewollt).
Wo soll das noch hin?
Rund ein Drittel seines Gehaltes muss der dt. Bürger im Durchschnitt hinblättern, nur um sich mit Nahrungsmitteln und Getränken zu versorgen. Wohnen macht ein weiteres Drittel aus ( für viele bedeutend mehr). Für Bildung gibt der Bürger aber am wenigsten aus...dafür bleibt oft nichts übrig.

Diese Spirale muss man nicht befeuern, sondern sie durchbrechen.
Da wird eine umweltduselige Emotionspolitik den Bürgern nichts bringen.

Laute und schwere LKW´s zahlen mehr .....

.... damit der Staat mehr Geld hat und für größere Fenster investieren kann weil man damit mehr und schneller, das Geld rausswerfen kann ! Da will ich nur an den BER, Stuttgart 21 und die Bundeswehr erinnern. Die anderen zigtausend Fälle in Politik und Beamtenschaft lassen sich wegen der Menge nicht aufzählen.

@10:06 von mac tire

"Ich weis ja nicht wie hoch ihr Monatseinkommen ist aber ich kann mir kein Brötchen für 380€ oder ein Brot für 3900€ leisten. Können sie das oder haben sie es sich nicht vorher ausgerechnet was 1000% Aufschlag bedeutet. Denn wenn z.B. das Mehl nur 1 Cent teuer wird dann schon schlägt der Bäcker 5 Cent drauf."

Rechnen Sie lieber nochmal nach - ein Aufschlag von 1000% ist nicht 1000mal der Ursprungspreis, sondern der 10-fache (10x100%).

Abgesehen davon war der Aufschlag sicher auch nicht wörtlich gemeint, sondern sollte die Meinung des Kommentators untermauern, welche Richtung er für richtig hält.

LKW Maut als Chance der Steuerung verstehen

die LKW Maut müßte noch viel stärker erhöht werden. Dieses würde nämlich dann die lokale Wirtschaft stärken die ja nicht so lange Transportwege hat.
Think global - buy local!
Und für Lebendtiertransporte gehört eine extrem hohe Maut veranschlagt um die unseeligen und unnötigen Qualen von Tieren zu verringern. Das würde wieder zu einer verstärkten lokalen Erzeugung und Verarbeitung führen. Also lokale Landwirte und Schlachtereien stärken und die Fleisch-Großindustrie eindämmen.
Aber dank Lobbyarbeit wird dies wohl ein Wunschtraum bleiben

Und allex bleibt beim alten

Keine Empfindliche Strafen fuer Ad Blue Trickser??? Nur wieder mehr Abzocke an den Staat?
Strassenabnutzung??
Die AB wurden tlw 40 Jahre nicht gewartet, Alte Beläge, nichts

40x 3Milliarden ( nur Mehreinnahmen!)

Alleine davon liesen sich neue Ab bauen, nicht warten.

Pure Abzocke. Die Mehrkosten trägt. Na err wohl? Bürger!
Beim Umweltschutz mit Add Blu Manipulatoren tut sich gar nichts

Cum Ex No2 ??

q@mac tire

Wenn Sie ihr Brot gerne in Frankreich bestellen und sich hier her liefern lassen, ist das doch Ihr Problem.
Mein Brot kommt vom hiesigen Bäcker. Der bekommt sein Mehl von der hiesigen Mühle. Die bekommen ihr Getreide von den hiesigen Bauern. Da fährt kaum etwas mehr als 50km und auch nicht über die Autobahn. Mein Gemüse gibt's am Wochenmarkt. Die Bauern kann man alle auf ihren Höfen besuchen. Klamotten gibt's im Kaufhaus. oder in der Stadt bei Klamottenläden. Dazu brauche ich nicht bei Amazon 3 Hosen bestellen und 2 zurück schicken. 99% des Verkehrs ist der Bequemlichkeit geschuldet. Ja selbst mein Bier kommt aus der Region. Warum soll ich bundesweit Paulaner saufen? Und der Münchner subventioniert die Brühe noch, weil die Kiste dort genau so viel kostet, wie in Flensburg. Das ist doch ein perverses System. Durch nichts zu rechtfertigen.

Zu laute Motorräder

Stimmt!

RE @ 10:21 von mac tire

Sie wollen das echt nicht verstehen, oder?
.
Mitforist Sisyphos3 hat das in seinen posts ganz gut dargestellt.
.
Brauchen Sie stilles Mineralwasser aus den Vogesen von Nestlé?
Schmeckt die Pizza nur mit San Pellegrino aus der 0,33ml Glasflasche aus Italien?
.
Und so ein Zeug, mit einer Haltbarkeit von 5 Jahren muss dann mit einem Diesel-LKW transportiert werden?
.
Sie verstehen es echt nicht.........

@Boris.1945 - Sontagsfahrverbote haben wir heute noch

Georg Leber hatte Weitblick und wollte auch das Outsourcing (Werkverkehr) verhindern
Außerdem wollte er die zerschlagung der Bahn schon damals verhindern,neue Gleisanschlüsse und wieder mehr Transportgüter auf die Schiene bringen.

Heute haben wir prekäres Lohn Outsourcing,verstopfte kaputte Straßen aufgrund
dem Werkverkehr rollendes Lager

Oft sagen ja Kommentare mehr über den Kommentierenden aus..

.. als über den Kommentierten.

@ 10:00 von yolo

"Na was denn jetzt:
Können sich die linken Politiker mal entscheiden?"

Wenn nun also Andreas Scheuer für Sie ein "linker Politiker" ist, mithin die csU eine linke Partei, heißt das ja nichts anderes als dass man die Partei die Sie bevorzugen rechts davon suchen muss. Und da gibt es ja nun nur noch zwei.

Die gleiche Logik funktioniert übrigens auch mit dem "Linksruck", den gewisse Kommentatoren hier immer spüren wollen.

10:51 von AnnoSechziger

"die LKW Maut müßte noch viel stärker erhöht werden. Dieses würde nämlich dann die lokale Wirtschaft stärken die ja nicht so lange Transportwege hat."
Die Maut wird mehr oder weniger auf die Endpreise umgelegt und die Zeche bezahlen besonders die, die kurz vor dem Kollaps stehen.

09:16 von dersenf

einfach eine Maut für alle PKW und LKW eingeführt hat verstehe ich nie. Was man da an Einnahmen bereits zusammen hätte, würde so einiges an Kosten auch abdecken für Straßen und Brücken Instandsetzung.
.
es gibt KFZ Steuer es gibt Mineralölsteuer und es gibt ne anteilige MWSt
zusammen macht das für den Straßenverkehr so 50 …. 60 Mrd aus
(da können sie die Maut noch dazurechnen)
die Ausgaben für den Straßenbau können sie ja ergoogeln
also 10 Mrd sind es nicht - erheblich weniger
was fällt ihnen dann dazu ein ?

"Können sich die linken

"Können sich die linken Politiker mal entscheiden? entweder Globalisierung ja ... Oder aber Globalisierung nein, dann alles regionaler und umweltgerechter."

Wollen Sie uns jetzt weis machen, dass alle, die nicht "links" sind, automatisch global und umweltgerecht denken und handeln? Das ist aber eine sehr steile These.

Meinen Sie nur den linken

Meinen Sie nur den linken Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU)?
---
Wenn die EU nicht diese Vorgaben machen würde, würde Herr Scheuer anders, als er nun muss.
::::::::::::::::::::::::
Globalisierung ist nicht die permanente sinnfreie Umherfahrerei von zig-tausenden von LkW und Paketdiensten kreuz & quer durch Europa und Deutschland.

Es ist die permanente und sinnfreie Umherfahrerei von allen möglichen Transportmöglichkeiten kreuz und quer durch die Welt.

::::::::::::::::::::::

Und sind es nicht die Internet-Befürworter, die den Vorteil des Online-Marktes beschwören?
Nun kommen Sie mit den Auswirkungen auf die Umwelt nicht klar?
Sie stellen sich ständig ein eigenes Bein und schieben die Schuld auf die Fabrikanten, statt auf die Schnittstellen in diesem System.

@ Sisyphos3 , 09:56

Das muss ich mir im Kalender anstreichen: ich stimme mit Ihnen überein. Hätte ich Ihnen tatsächlich nicht zugetraut, so kritisch und nachhaltig zu denken. Hört sich ja regelrecht GRÜN an.

07:41 von tagesard09

"Auch schwere PKW und SUV
sind in der Pflicht, denn sie zerstören u.a. die Straßen stärker als leichtere Fahrzeuge. Oberhalb des Gewichts der Golfklasse sollte die Steuer deshalb durchaus exponentiell steigen."
Sie glauben doch nicht nicht wirklich, dass solche Autos mit bis 3,5t Anhänger aus reinem Spass gefahren werden.
Da werden die Unterhaltskostensteigerung solcher Fahrzeuge, von deren Gewerbetreibenden ebenfalls weitergegeben.

Es genug Geld da!

Der Staat schwimmt im Geld und trotzdem reicht es im Haushalt hinten und vorne nicht und warum? Weil der Staat, bzw. die jeweilige Regierung, nicht wirtschaften kann! Da werden Prestigeobjekte durchgeboxt (an dem Umzug nach Berlin, zahlen wir heute noch und noch immer pendeln hunderte von Staatsbediensteten täglich oder wöchentlich von Bonn nach Berlin und wieder zurück!), Gelder hier und dahin gepumpt, ohne Kontrolle auf Effizienz, usw.! Jeder Privathaushalt wäre schon dreimal gegen die Wand gefahren (okay, der Vergleich hinkt. Egal...).
Es werde Bei Milliarden in Rüstungsprojekte gepumpt, die entweder immer teurer und teurer werden, oder einfach irgendwann, klammheimlich wieder in einer Schublade verschwinden, weil man es sich doch anders überlegt hat. Auf der anderen Seite werden Unternehmen und Bürger mit immer neuen Abgaben, Auflagen und Steuererhöhungen (durch die Hintertür), an die Grenzen des Machbaren geführt. Und dann wundert man sich behauptet “verstanden zu haben”.....

Statt Geld

Statt nur immer mehr Geld zu verlangen, und damit die Preise für den Einzelnen zu erhöhen,

Sollten zu laute, zu große, zu schwere Fahrzeuge einfach nicht mehr zugelassen werden!!!

Das wäre Bürger- und menschenfreundlich.

Und weil das nicht getan wird, verliert die GroKo immer mehr an Wähler

Speditionen.

Solange die großen Speditionen ihre Billigfahrer aus ihren Osteuropäischen Filialen hier fahren lassen,die dann 500kg Fracht in 40zig Tonnern durch Gegend fahren,solange kann die Maut nicht hoch genug sein. Transportkosten sind in Deutschland bei fast allen Waren absolut zu vernachlässigen.

Richtig so

Schon seit langer Zeit sind die Flughafengebühren für laute Flugzeuge höher als für leise.
Das hat dazu geführt, dass die Flugzeuge immer leiser geworden sind.
Daher scheint mir das für LKW nun auch sinnvoll.

Der Spediteur kann die Kosten nur auf seine Kunden umlegen, so lange er keine Konkurrenz mit Gas- oder E- LKW hat. Die Maut muss also so hoch sein, dass sich die Mehrkosten für saubere&leise LKW rechnen.

klar, zahlt der Endkunde.

Wenn wir einen Schwertransporter ordern, dann zahlen wir auch die Mautgebühren und geben diese Kosten natürlich an unseren Kunden wieder weiter. Sich darüber zu echofieren ist Unsinn.
Dies ist eine normal Kalkulation von den Einkaufspreisen, über die Einstandspreise und zzgl. einem Gewinn, sonst hat ein Unternehmern keinen Sinn. Ob ich einen Müsliriegel kaufe oder ein Auto.
Richtig ist, dass nach dem Verursachungsprinzip, selten in der Politik angewandt, die Kosten der Straßen auf die Nutzer der Straßen umgelegt werden. Die Straßen werden über Steuern von allen finanziert. Die PKW-Fahrer zahlen u.a. für die Nutzung eine KfZ-Steuer, was die LKW-Eigentümer auch tun, hinzu kommt eine erhöhte Nutzungsentschädigung = Maut, weil die Beschädigung eines LKWs an der Straße das zig-tausendfache eine Autos darstellt. Man schaue sich Kreisverkehre an, durch die auch schwere LKWs tagtäglich fahren, die Straßendecke wird richtig nach Außen geschoben, gefaltet.

Preise für Transport

Die Marktwirtschaft funktioniert nur, wenn die entstenden Kosten auch vom Verursacher bezahlt werden.
Bei LKW-Transporten werden die verursachten Kosten durch Straßenzerstörung, Umweltschäden und Unfallfolgen durch Steuern und die Maut nur zum Teil gedeckt. Damit werden LKW-Transporte vom Steuerzahler subventioniert. Kaputten Straßen müssen saniert werden, aber bei greingerer Belastung in größeren Abständen.
Marktwirtschaft 2. Teil: wenn die Maut auf den Preis umgelegt werden, greift man häufiger zu anderen Produkten. D.h. Produkte mit weniger Transportweg werden nicht mehr wie jetzt (durch die Subventionierung der LKW-Transportwege) benachteiligt. Das fördert dann die lokale Wirtschaft.
Und gleich nochwas:
Warum werden LKW kostenlos Übernachtungsstellplätze an unserern Autobahnen zur Verfügung gestellt?
Diese ersparen den Firmen Lagerhaltung - die zahlt dann der Steuerzahler. Die LKW dort verstopfen die Plätze für normale Autofahrer und erzeugen unzumutbare Park- und Arbeitsplätze.

19. Oktober 2018 um 10:48 von wibo

Um die Berechnung zu vervollständigen, könnte man noch ergänzen:
"Der Preis wird also 11 mal so groß wie bisher."

(Ein Aufschlag von 1000% bedeutet den 10-fachen Ursprungspreis. Der Aufschlag kommt zum Ursprungspreis hinzu . Insgesamt also 100% +1000% = 1100% = 11-facher Preis.

Z.B. bedeutet ein 20%-iger Aufschlag ja, dass das Produkt (100+20)% des vorherigen Preises kostet.)

19. Oktober 2018 um 11:43 von kurtimwald

"Sollten zu laute, zu große, zu schwere Fahrzeuge einfach nicht mehr zugelassen werden!!!"

Zwar ein guter Gedanke, aber wenn Sie es weiter bedenken: das hat bei LKW-Verkehr keinen Einfluss auf die Fahrzeuge aus dem Ausland, und wenn ich mir das so ansehe, sind das recht viele.

Und abgesehen davon steigen dadurch natürlich auch die Preise. Ich glaube ja nicht, dass bessere LKW preiswerter sind...

@mac tire

"Oberhalb des Gewichts der Golfklasse sollte die Steuer deshalb durchaus exponentiell steigen.
Ja schön ,nur glaube ich sie vergessen hier was ein E-Kleinwagen auf die Waage bringt. Alleine die Batterie bei den Dingern wiegt doch schon fast 1000 Kg wenn sie für mehr als 150 Km reichen soll."

Die Batterie eines Tesla S wiegt 540 kg und das Fahrzeug hat eine Reichweite von 425km.

11-facher Preis

aber das gilt doch nur für die Transportkosten.
Bei dieser Rechnung müsste das Produkt nur aus Transport bestehen, ohne Herstellung und ohne Material. Oh weia...

11:43 von kurtimwald: Gute Idee, auch für PKW

SUV-Panzer mit >2 To. LEERgewicht und 120 Dezibel Prollo-Karren auch richtig heftig bei der PKW-Maut bepreisen.
Letztere würde ich allerdings gerne per Strafanzeige ganz weg haben. Genau wie die rauchenden "Kat-Rausklopper". Das Limit waren auch 2000 schon 74 DB, meine ich....

Was soll der Käse mit lauten

Was soll der Käse mit lauten Autos/LKW ? Wenn man den LKW Verkehr um 90% wieder eindämmt, so wie es 1990 mal war, dann spielen die 2 lauten Kisten keine Rolle.
Für SUV sollte man eine Idiotensteuer einführen. Die Hausfrau, die damit ihre Kinder zur Kita bringt? Weil viel Platz in der Kiste ist? Also bitte. So ein SUV ist innen winzig, im Vergleich mit jedem Kombi oder gar Bus. Völlig unsinnige Autos eben.

"Auch schwere PKW und

"Auch schwere PKW und SUV
sind in der Pflicht, denn sie zerstören u.a. die Straßen stärker als leichtere Fahrzeuge. Oberhalb des Gewichts der Golfklasse sollte die Steuer deshalb durchaus exponentiell steigen."

Schon mal überlegt, wie eine Familie mit 3 kleinen Kindern und zwei Kinderwagen durch den Alltag kommt. Nicht jeder kann einen VW Lupo fahren, auch wenn er es aufgrund der Anschaffung- und Unterhaltskosten sehr sehr gerne tun würde.

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