Ihre Meinung zu: Kommentar zu Cum-Ex-Geschäften: Asoziale Geldmacherei

18. Oktober 2018 - 16:11 Uhr

Wer Aktienpakete so lange hin- und herschiebt, bis er zu Unrecht Steuergelder bekommt, ist nichts als ein Schmarotzer, kommentiert Jürgen Webermann. Aber auch die Steuerbehörden seien nicht nur arme Opfer.

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Kommentare

Asoziale Geldmacherei

Seit 2002 der Regierung bekannt. Das erinnert an den Hund, der zum Jagen getragen werden muss! Ehrenwerte Finanzminister, die geschworen haben, Schaden vom deutschen Volk abzuwenden. Wieso gehen unser 600 Abgeordneten nich auf die Barrikaden? Welchem Politiker kann man vertrauen?

Weg isses

Da gehn sie hin, meine sauer erarbeiteten Steuern. Zu Personen und Institutionen die eh schon viel mehr haben als ich.....

das finanzministerium hat bestätigt

seit 2002 kenntnis davon zu haben. warum haben dann eichel und steinbrück das handeln nicht verboten? erst schäuble hat dann dem spiel ein ende gesetzt

Die Gier nach Geld, Macht und

Die Gier nach Geld, Macht und Reichtum ist eine typisch menschliche Eigenschaft. Da ich auch ein Mensch bin, kann und darf ich mich nicht davon ausnehmen.....
Wer bereits reich ist, gibt sich damit nicht zufrieden sondern will immer mehr besitzen.
Dann spielt es auch keine Rolle, wenn der Weg dorthin nicht ganz legal ist.
Aufgrund meines Lebensalters (seit diesem Jahr Pensionär) setze ich aber inzwischen andere Prioritäten.

Wie aufgewärmter kalter Kaffee

Die große Anzeige in der Börse zeigt die Dax-Kurve und verschiedene Börsenkurse.
Wer Aktienpakete so lange hin- und herschiebt, bis er zu Unrecht Steuergelder bekommt, ist nichts als ein Schmarotzer, ..

Ok, die alte Empörung, aber was gibt es jetzt wirklich neues zum Thema?

Wenn gegen Gesetze verstoßen wurde ist das zu verfolgen und zu bestrafen. Für den Schaden ist zu haften.
Gibt es neue und rechtskräftige Urteile?

... oder liegt es doch an mangelhaften Gesetzen, an untätigen Ministerien, Behörden .., dann hat das eine politische Dimension.

Manche Politiker neigen dazu andere zu kritisieren und zu beschuldigen um vom eigenen Versagen und der eigenen Schuld abzulenken oder eine ideologische Suppe daraus zu kochen.
Das ist wenig hilfreich, im Gegenteil.

Habe gerade

die vielen Negativkommentare auf Spiegel.de zum Vorschlag Hofreiters den ÖPNV zu einem Euro anbieten gesehen.
Das ist zu teuer, die Senioren brauchen doch die Autos, die Kapazität ist doch gar nicht da.
Um diesen Betrügern das Handwerk zu legen fehlt die Phantasie und leider nicht nur dazu.
Armes Deutschland und Europa.

sehr treffsicher kommentiert...

...Danke, Herr Webermann, für diese überaus richtigen und deutlichen Worte. Es deklassiert sich die vermeintliche Elite selbst - nach Nieten nun auch noch Schmarotzer in Nadelstreifen. Diese Handlungsweise ist "von ganz oben" abgesegnet, das waren bzw. sind keine Aktionen nur von karrieregeilen Bankern unterer Ebenen. Mit Sicherheit wusste jeder CEO der entsprechenden Banken Bescheid und war einverstanden.

Bravo!

Ich teile diese Meinung voll und ganz.

Kommentar zu Cum-Ex-Geschäften:Asoziale Geldmacherei....

Und das soll seit 2002 bekannt gewesen sein.Das wird die Frage auf,wer im Finanzministerium sitzt ? Vielleicht auch externe Berater oder Lobbyisten ? Die mit den Cum-Ex-Dealern verwoben sind ?

Cum Ex - und Hopp

Banker und skrupellose Kunden, plus „fast“ korrupte Politiker - ich bin nicht überrascht! - genauso wie die 4. gesellschaftliche Revolution (verniedlicht als Digitalisierung bezeichnet) die Politik und unsere Gesellschaft in rasendem Tempo in eine reine „Gesellschaft der Effektivität“ verwandelt ohne sich einen deut um die gesellschaftlichen Änderungen zu kümmern - genauso kümmert sich niemand in Berlin und die Parteien verschlafen die Chance zur Einflussnahme - einfach zum kotzen!

m 16:29 von Karl Napf

Ich glaube nicht, dass sich das Thema parteipolitisch ausschlachten lässt. Schäuble war seit '09 Finanzminister. Auch er hat jahrelang tatenlos zugeschaut, auf immer dringlichere Warnungen nicht reagiert. Honi soit qui mal y pense.

Die Ausmasse sind gigantisch, stellen sogar die Gewaltssummen, die bei verunglückten Projekten der Bundeswehr in den Sand gesetzt werden, in den Schatten. Wenn es dann z.B. um Altenpflege geht, muss jeder Cent dreimal umgedreht werden. Wenn die etablierten Parteien nach Gründen für Verbitterung suchen, hier haben sie einen.

@gman

Das klingt fasst so, als ob der Bürger sich das Geld selbst wieder holen sollte, denn dieser hat es erarbeitet und Steuenr bezahlt und erwirtschaftet.
Das ist auch keine alte Empörung. Diese Typen müssen spüren, dass ,man nicht so einfach unser Geld klaut, das an anderer Stelle fehlt.
Mag sein, dass mancher Wähler überhaupt nicht begreift, wen er da gewählt hat und welche Interessen er vertritt.
Es fehlöt deutlich an Transparenz und diejenigen, die diese verhindern wollen wissen leider nur zu gut, warum sie das tun.
Ihr Kommentar gehört für mich zu den Verneblungskommentaren, die eindeutig geschrieben wurden, um die Sache zu bagatellisieren.

wir alle sind schuld

Der Kommentar ist völlig richtig, in der Wortwahl fände ich noch wesentlich drastischere Wendungen durchaus in Ordnung.
Die Rolle der Politik wäre in der Tat noch eine eingehendere Betrachtung wert. Man könnte die Kette der Verantwortlichkeit auch noch um ein Glied weiterdenken: Leben wir nicht in einer Demokratie? Dann hätten wir alle doch als Wähler theoretisch die Möglichkeit, Menschen in die Politik zu wählen, die wirklich Ahnung von der Materie haben und dazu noch den Willen, dem Gemeinwohl zu dienen, statt sich Gesetze von Banken/Versicherungen/Autoherstellern etc. maßschneidern zu lassen.
Dumm nur, dass solche idealen Gemeinwohl-Manager nicht allzu häufig anzutreffen sind, und auch nicht unbedingt redegewandt und machthungrig genug sind, um im schowmäßigen Politikbusiness bestehen zu können. Womit wir im Übrigen bei der Verantwortung der Medien angekommen sind, die an diesem Zustand vielleicht etwas zu ändern in der Lage wären.

Letzte Chance der Politik

Radikal aufklären, verurteilen, zurückfordern. Versagt hat die Politik bereits, hier gibt es eine letzte Chance der Schadensbegrenzung.
Sonst wünsche ich allen Beteiligten und Duldern eine 0%- Runde bei der nächsten Wahl.

warum merkt die Politik sich so etwas nicht?

... und gibt den Initiatoren statt dessen nur 5 Jahre nach bekanntwerden dieser "Geschäfts"-Praktiken auch noch € 500 Mrd. als Taschengeld, getarnt als Bankenrettung oben drauf?
Welche Wohltaten hätte man jedem einzelnen Bundesbürger zukommen lassen können - auch nach Abzug der Guthaben auf den Konten, die der Bund hätte übernehmen können. Die Banker der Pleite-Banken hätten sicher neue Jobs bei den anderen Kreditinstituten gefunden.

Das wirklich schlimme ist:
Es zeichnet sich schon die nächste Rettungsrunde, mit Blick auf Italien ab. Wetten, dass nichts anders gemacht wird als ehedem?

Kapitalismus

Ich möchte mal eine Lanze für unser Wirtschaftssystem brechen, dass wir wollen: Ethik & Moral gehört nicht zu einem Geldsystems.

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@pnyk , Sprichwörter helfen nicht ..
.. auch nicht die Altenpflege oder die verunglückten Projekte der Bundeswehr etc. pp.. Das sind nutzlose Reflexe. Es bringt nichts!

Die Ausmasse sind gigantisch, ...

Es gibt nichts zu beschönigen, aber im Vergleich zu dem Schaden der durch die Überschuldung der Eurostaaten entstanden ist, sind das Peanuts um einen Banker zu zitieren. Bruch von Kriterien, Verträgen, Recht, von Beginn an im €-Land. GR in den € gemogelt, unterstützt auch von deutschen Politikern. Staatsanleihekäufe und andere Schrottpapiere durch die EZB in Billionenhöhe. Verpflichtungen bei Rettungsschirmen und Co. Zweifelhafte Forderungen Target&Co. Hunderte Mrd.€ an Enteignung der Sparer. Eigenvorsorge für Alter, Familie, Ausbildung sinnlos. Früher oder später wird abkassiert für Dritte.

Alles vergessen? Wo bleiben da die Ankläger, wo die Empörung? Wo die Konsequenz, die Korrekturen, die Haftung?
"Bis der letzte Cent zurückgezahlt ist."
Ablenkung und zweierlei Maß!

Genau auf den Punkt!

Danke für den treffenden Kommentar. Asozial ist hier genau das richtige Wort!

Volker Pispers (korrigiert mich ggf.) war es glaube ich, der den Begriff des "leistungslosen Einkommens" prägte. Das sind Menschen, die real absolut gar nichts zur Wirtschaft beitragen, sondern ohne jegliche Gegenleistung wie Zecken ihren Teil davon absaugen.

Leider verdienen gerade die Berufsgruppen der höheren Finanzindustrie ("Industrie", welch ein Witz an sich!) exorbitant, womit sie naturgemäß viele höhergebildete (aber meist völlig morallose) Menschen aus dem Arbeitskräftepool akkumulieren, die ihr Potential dafür verschwenden, ja, missbrauchen, anderen Leuten oder dem Staat möglichst effektiv das Geld aus der Tasche zu ziehen, Potential, daß anderswo (Z.B. Wissenschaft und Forschung) dringend gebraucht wird. Dieses Feld überlässt man den "Idealisten", die zur Belohnung dann mit Mickergehältern abgespeist werden.

Unethisches Handeln wird belohnt. Das ist der moralische Bankrott unserer Gesellschaft.

Kurz und treffend zusammengefasst

Dieser Kommentar bringt den (angeblich "komplexen") Sachverhalt präzise auf den Punkt. Respekt.

16:52 pxye

gottbeware. ich will das thema nicht parteipolitisch auschlachten. tatsache ist einfach, daß uns der fm hans w. w eichel dieses thema aus unvermögen eingebrockt hat. und alle weiteren haben trotz hinweisen von banken keinen handlungsbedarf gesehen. deshalb ist das jetzige an scheinheilichkeit nicht mehr zu überbieten.

Ethik & Moral, Recht und Gesetz

17:25 von Keilstein
Kapitalismus
Ich möchte mal eine Lanze für unser Wirtschaftssystem brechen, dass wir wollen: Ethik & Moral gehört nicht zu einem Geldsystems.

Ethik & Moral gehören zu unserem Wirtschaftssystem, Kreditinstitut gehören dazu!

19:42 von KUG
..Das sind Menschen, die real absolut gar nichts zur Wirtschaft beitragen, sondern ohne jegliche Gegenleistung wie Zecken ihren Teil davon absaugen.
Leider verdienen gerade die Berufsgruppen der höheren Finanzindustrie ...

Völlig falsch und im moralischen Abseits Ihr Kommentar. Leider gibt es überall Betrug. Das zu verhindern und für Gesetze, Recht und Ordnung ist der Staat, die Politik verantwortlich.

Z.B. der MWSt-Betrug soll jährlich über 170 Mrd.€ in der EU ausmachen. Der Betrug wird auch durch Umsatzkarusselle begangen. Dabei wird Ware über mehrere Stationen geliefert. An einer Station wird vom Kunden der Vorsteuerabzug geltend gemacht, ohne dass je Steuer an den Fiskus abgeführt wurde.
Der Unterschied?!

Das Geld regiert.

Ich verstehe die Aufregung über die Banken nicht. Als Ebenbild des Kapitalismus sind diese ausschließlich ihrem Profit und nicht irgendeiner Gesellschaft verpflichtet. Moralbasierte Vorwürfe sind hier schlichtweg deplatziert und zeugen von Naivität.

Was hier angeprangert gehört, ist dieses korrupte System der Lobbywirtschaft! In der Agar-, Automobil und Rüstungsindustrie sowie dem Finanzsektor schreiben Lobbyisten die Gesetze oder bestechen Behörden, um auf Kosten der Gesellschaft ihre Gewinne zu maximieren.

Das Problem ist schon lange bekannt. Aber wer etwas daran ändern könnte, ist selbst Teil des Systems. Das Geld regiert.

Wann werden die Wähler anfangen, aufzustehen?

Daß die reichsten 3 % der Deutschen etwa das gleiche Vermögen haben, wie die restlichen 97% zusammen, siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Vermögensverteilung_in_Deutschland

wobei ca. jeder 6. im Land arm ist, reicht für mich aus, der aktuellen Regierung und vielen Vorgängerregierungen ein "Armutszeugnis" auszustellen.
Daß jetzt solche Ausmaße von Cum-Ex-Geschäften öffentlich gemacht werden, bringt das Fass zum überlaufen.
Aber ich glaube, alles hängt am Wähler, bis sich nennenswert etwas ändert.

@PapaG - Warum sich nichts ändern wird.

16:58 von PapaG:
"Leben wir nicht in einer Demokratie? Dann hätten wir alle doch als Wähler theoretisch die Möglichkeit, Menschen in die Politik zu wählen, die wirklich Ahnung von der Materie haben und dazu noch den Willen, dem Gemeinwohl zu dienen, statt sich Gesetze von Banken/Versicherungen/Autoherstellern etc. maßschneidern zu lassen."

Diese Möglichkeit ist reine Theorie. Um an die Schlüsselpositionen der Politik zu kommen, muss man auch die richtigen Freunde haben. Außerdem ist jeder käuflich - selbst Idealisten.

Aber so weit wird es überhaupt nicht kommen, denn der durchschnittliche Wähler wird sich auch weiter mit irgendwelchen Wahlversprechen ködern lassen, sofern er nicht aus Gewohnheit sein Kreuzchen an der immergleichen Stelle macht.

Hochinteressant finde ich,

Hochinteressant finde ich, dass die durchschnittliche
Lohnsteuerbelastung in der BRD
1960 bei 6,3 % lag, 2003 bei 18,8 % (wahr aber schon schlimmer)
Die Gewinn- und Vermögensbelastung lag hingegen
1960 bei 20 % und 2003 bei 5,7 %.

Also eine perfekte Umkehrung der Lastenverteilung.

Aber das scheint den Systemabzockern immer noch nicht zu reichen. Es wird wirklich Zeit, dass Parteien Wirtschaft und Finanzwelt wieder als Instrumente begreifen, die dem Gesamtwohl eines Landes zu dienen haben und dass die Bevölkerung nicht umgekehrt für das Wohl der Wirtschafts- und Finanzwelt da ist.

Die soziale Marktwirtschaft wurde über den Haufen geworfen - d. h. wir bewegen uns in Richtung Feudalokratie, die Regierungen der letzten Jahrzehnte lassen Gierschlünde gewähren, während sie dafür sorgen, dass bei einem Sozialhilfeempfänger jeder Cent gegengerechnet wird.
Das kann nur böse enden.

Unsere Politiker ...

... haben doch die Gesetze gemacht, nach denen dieser Schmuh möglich war.

Waren die etwa unfähig?

Keine Hoffnung

Wir haben uns in diesem Staat ein System aufgebaut, an dem es kein Zurück gibt.

Man sieht es ja an den Engländern. Man kommt nicht raus aus dem Netz aus Gesetzen und Verordnungen. Die EU ist wie eine Sekte.

Und leider will ja auch niemand die Wahrheit aussprechen.

Salopp gesagt: Unser Staat ist pleite. (Zwar im Vergleich zu anderen noch sehr Finanzfit, aber nichtsdestotrotz hoch verschuldet. Und das eben bei unseren lieben Banken.)
Die Währung ist auch kaum mehr was wert.

Schon seit Jahren wird hier im Land eine asoziale Tatsache nach der anderen geschaffen, ohne einen Aufschrei. Auch von den Medien nicht. Es gibt ja aber auch keine Lösung. Wenn alles so korrupt ist, weiss man eben nicht ob es eben auch ohne Korruption läufen würde.

Es geht vorallem um die Erzeugung von gut bezahlten Posten. Um das Gemeinwohl kümmert sich hier keiner mehr. Und wehren tut sich auch keiner. Die Hälfte geht nicht zur Wahl und die andere spaltet sich in Weiter so und: Nein, Weiter so mit Illusion.

Wenn sie die denn gemacht hätten ...

... aber wie der Kommentar sehr treffend bemerkt: Die Gesetze wurden von der Bankenlobby diktiert, in dessen Vorständen etliche Politiker sitzen.

"Wes' Brot ich ess', des' Lied ich sing'".

Wie lange schon

wird die Rente von der Politik beschnitten.
Dann erfährt man auf der anderen Seite, dass Geld auf so unverantwortliche Weise verschoben wird.
Geld, mit dem man so viel Gutes hätte schaffen können, v. a. im sozialen Bereich.

Ich glaube, es ist wirklich an der Zeit für einen Neuanfang. Diese Politik muss beendet werden.

@ Einfach Unglaublich

"Unsere Politiker ... haben doch die Gesetze gemacht, nach denen dieser Schmuh möglich war. Waren die etwa unfähig?"

Nicht direkt "unfähig", aber schön blöd. Viele der Gesetzestexte ließen die Politiker in den Fachausschüssen direkt von Lobbyisten schreiben, die sich natürlich jede Menge Hintertürchen haben einfallen lassen.

Die ehemaligen Sowjetrepubliken haben ihre Oligarchen, wir haben unsere Lobbykraten. Wir zeigen permanent mit den Fingern auf die östlichen Partner, aber sind selbst nicht minder schlimm.

Man bleibt einfach nur sprachlos, was aus diesem unseren Land geworden ist... was als Soziale Marktwirtschaft begonnen hat, ist zunehmend zu einer asozialen Spekulationsmasse verkommen. Und das tragische: Wir, die Wähler, wählen immer die gleichen Pappnasen, die sich besonders durch ein auffälliges Wegsehen auszeichnen.

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