Kommentare

wenn man die Werte für Bildung von heute nimmt

dann dürfte man ziemlich genau die für die Innovationskraft von morgen haben.

Da kann man nur sagen: trübe Aussichten.

Welcher Klippschüler hat denn

Welcher Klippschüler hat denn diesen Unsinn aufgestellt? Wir am innovativsten? Lächerlich. Risikofreudig? Kreativ? Also wirklich. So einen Unsinn sollte die TS nicht auch noch aktiv unterstützen. Die Deutsche Wirtschaft ist im Gegenteil träge, behäbig und konservativ. Neuerungen gibt's meist erst nach Strafandrohung. High-Tech findet hier gar nicht mehr statt. Bio- Gen-Atom-Forschung? Chemie, MaschBau? War einmal. Oder ist das ein Artikel von 1980?

Entwicklung ja, Produktion weniger

Es mag ja sein, dass Deutschland unter den Ersten ist, was innovative Entwicklungen betrifft. Rund um die Universitäten sind regelrechte Think-Tanks entstanden.

In Instituten der Fraunhofer Gesellschaft z.B., in halbstaatlichen Einrichtungen und Start-Ups findet Forschung und Entwicklung statt. Die Beschäftigten dort: Lehrende, Lernende, Doktoranden u.a. aus aller Welt. Sie arbeiten projektbezogen und ziehen nach getaner Arbeit, nach 2-3 Jahren weiter, um am nächsten Standort ihre Studien und Entwicklungen weiter zu treiben.

Deutschland unterstützt den internationalen Wissensaustausch sehr, allerdings findet vieles außerhalb der öffentlichen Wahrnehmung statt. Auch die Umsetzung der Innovationen findet überwiegend nicht mehr in Deutschland, sondern in Fernost statt.

Na danke!

Diese Nebelkerze werden sich unsere Politiker jetzt dankend vor den Karren spannen und sich selbst für Ihre Leistung auf die Schulter klopfen. Wie wurde denn da bewertet?

Langsamstes Internet, marode Straßen und Brücken; überlastetes Bildungssystem vom Kindergarten zur Universität mit schlechter Ausstattung, unterbezahlten Erziehern, Lehrern und Jungakademikern; Ausrichtung der Wirtschaft auf Export von B2B-Produkten bei gleichzeitig schwachem Binnenkonsumgütermarkt; ein sehr kleiner Anteil an verfügbarem Risikokapital für Gründer im Vergleich zu den USA...

Das fällt mir ad hoc ein, um diese Luftnummer von Studie zu hinterfragen.

Liebe Redaktion, solche Veröffentlichungen müssen kritischer beleuchtet und in Bezug zu den Tatsachen gesetzt werden. Sie sind keine PR-Abteilung.

Klippschüler... @superschlau

Die Schweiz ist in der Gesamtwertung (Also nicht nur "am innovativsten") von Rang 1 auf Rang 4 abgerutscht.
Aus Sicht von hier, sehe ich ebenfalls die Deutschen am innovativsten. Sie erwähnen u.a. den Maschinenbau. Hier ist DE definitiv unschlagbar! Insgesamt kann ich die Bewertung voll nachvollziehen.
Deutschland ist GERADE so stark, weil die Selbstkritik so hoch ist... Nur mal zum Nachdenken...
LG aus der Schweiz

@08:47 von Superschlau

Was Sie da behaupten ist kompletter Unsinn, aber leider auch das Resultat der öffentlichen Wahrnehmung.
Der große Unterschied zu den USA: Die USA macht eine riesige Propaganda für ihre angeblich so innovativen Unternehmen - hier entwickeln unsere Forscher und Ingenieure unter Ausschluss der Öffentlichkeit.
In einem Tesla zum Beispiel steckt mehr deutsche Technik als amerikanische. Das iPhone würde ohne deutsche Technik 30% kürzere Akkulaufzeiten haben. Die weltweit meisten Patente im Automobilsektor kommen von VW - und was unsere Chemie und Pharmaindustrie zu leisten im Stande ist, weiß jeder auf der Welt zu schätzen.

In Sachen KI sind die deutschen Unternehmen tatsächlich weltweit führend - nicht etwa Google, Amazon oder Apple.

Nur wir Deutschen stellen uns nicht hin und wollen unsere Industrie mit veralteten Technologien wieder "Great again" machen und unsere CEOs machen keine riesige Show bei der Präsentation ihrer neuen Technologien.

Wenigstens die Wirtschaft!

Wir sitzen täglich in den Fängen von Politik und Verwaltung. Jede Dienstleistung ist ein Hürdenlauf, alles ist zäh und verkniffen. Na da bricht doch Jubel von der Schanz, dass unsere Wirtschaft genau das Gegenteil davon ist. Aber klar, so wie man der die Steigbügel hält und sogar die Bestrafung von Betrug unterlässt, da muss die ja blühen und gedeihen!

@08:44 von frosthorn

Das haben unsere Eltern und Großeltern wohl auch gedacht. Ich glaube jede Generation war der Meinung, dass die nachfolgende Generation ihr nicht das Wasser reichen könnte. Tatsächlich sind es aber gerade die Jungen, die Deutschland wieder innovativ gemacht haben.

Davon merke ich nichts!

Es bringt nämlich nichts, Weltmeister in der Anmeldung von Patenten zu sein – wenn diese Jahre, Jahrzehnte oder für immer in der Schublade liegenbleiben, weil die Unternehmen durch die Bank schlicht zu feige und zu träge sind... Und auch nur auf den Profit schielen.......

innovativ, risikofreudig und kreativ

Die Abgasmanipulation der Hersteller ist auch innovativ, risikofreudig und kreativ.
Somit kann man dem Artikel in diesen Punkten nicht widersprechen.
Nur die "Zufriedenheit der Kunden mit deutschen Produkten" ist fraglich.

Wie wird denn hier innovativ definiert?

Ich war etwas erstaunt, als ich die Ueberschrift gelesen habe.
Im Allgemeinen und besonders in Nischenbereichen mag dies ja zutreffen. Zum Beispiel in der Medizintechnik ist Deutschland immer noch Spitze. Aber gerade in den Industriebereichen, die die meisten Arbeitsplaetze bieten und auch aus anderen Gruenden wichtig fuer Deutschland sind, kann ich mir diese Ueberschrift nicht erklaeren. Automobilbau, Energieversorgung sind 2 Bereiche, da hat Deutschland in den letzten Jahren nichts Bedeutendes mehr geleistet. Im Roboterbau, Umwelttechnik, Computertechnik ist Deutschland nur noch einer von mehreren Akteuren.
Es wundert mich, dass das Weltwirtschaftsforum so kritiklos einfach die Anzahl der Patente nimmt, ohne darauf zu achten, ob sie Aussicht auf wirtschaftliche oder andere wichtige Bedeutung haben.

Technologische Entwicklung und Sozailstaat

Viele sehen im ehemaligen Ostblock technologische und wirtschaftliche Schwäche die auf den Sozialstaat der da vorherrschte zurückzuführen ist. Das ist dürfte aber falsch sein, denn durch den Sozialstaat konnte sich im Ostblock eine gewisser technologischer Fortschritt und eine Wirtschaftsstärke entwickeln, die durch die Freiheitsbeschränkungen der Bürger eben verhindert bzw. stark eingeschränkt wurde. Das beweist Russland und andere ehemaligen Ostblockstaaten, die vor dem "Sozialismus" auch kein Freiheit hatten, aber rückständiger waren als eben im "Sozialismus". Die DDR war da ein Sonderfall, weil es eben den WK 2 gab.
Gesamtdeutschland mache aber mit den Sozial-Reformen im 19. Jahrhundert aber einen Sprung. (hier müsste dann ein Buch folgen) Ebern auch in Skandinavien zu sehen.
Ergo: Sozialstaat und persönliche allgemeine Freiheit ist kein Widerspruch in sich, sondern der Schlüssel für die technologische und wirtschaftliche Stärke und damit für den dauerhaften Wohlstand.

wer hat die studie bezahlt?

in irland habe ich inzwischen in jedem stadtverkehrsbus internet. in den staedten und deren naeherer umgebung internet mit raten um die 360Mbps. das land ist im aufbruch, wie die verfassungsaenderung bezueglich schwangerschaftsabbruch zeigt.

deutschland vernachlaessigt sein netz mehr und mehr, und schlaegt sich dabei im parlament mit gesetzen wie dem 219StGB herum.

innovation sieht anders aus.

was für Patente sind das eigentlich?

zählt da auch dazu, wenn Bayer an einem Medikament den Zuckergussanteil von 47% auf 47,5% erhöht? Um diese "Innovation" ein paar Jahre lang exklusiv zu verkaufen? Dann würden mich die Zahlen nicht wundern.

Das das deutsche Patentamt übrigens pro Jahr etwa 200 Anträge für die Patentierung eines Perpetuum Mobile erhält (obwohl schon auf der Homepage steht, dass die postwendend abgelehnt werden), ist eine nette Anekdote am Rande. Wenn das mal wirklich einer erfinden würde, ja, dann dürften wir uns innovativ nennen.

Sehr geehrter Herr Superschlau,

arbeiten sie doch erst einmal in der deutschen Industriewirtschaft, dann werden sie schon sehen, wie die Aktionäre hinter Innovationen her sind. Manche Produkte sind schon verkauft, bevor sie fertig entwickelt sind.

um 09:11 von Chrigu BE Schweiz

>>"Sie erwähnen u.a. den Maschinenbau. Hier ist DE definitiv unschlagbar!"<<

Ist das wirklich so? Für die Sparte der Fertigungsmaschinen sehe ich eher das zum Beispiel die Japaner den alteingesessenen deutschen Firmen das Wasser abgegraben haben?

Aber was nutzt das wenn,

der CD Spieler;mp3-Player;Kameras...........in fern Ost oder Japan bzw. Anfangs noch Hong-Kong das dicke Geschäft gemacht wird oder die Wertschöpfung wegen der angeblichen Konkurrenzfähigkeit usw. tatsächlich aber der besseren Steuerbefreiung ;geringeren Sozial u. Umweltstandards oder ähnlich nationalen schädlichen Kriteren produziert wird?
Hört sich immer gut an aber das Bild ist mir nicht mal schwarz weiß genug u. ähnelt wieder mal nur als Werbecampagne für Wirtschaft oder Regierende oder entsprechender Lobby-s?!
Fehlt nur noch das beauftragte Wirtschaftsforschungsinstitut dessen Gründer allesamt dann aus der Lobby kommt u. von wem bezahlt;beauftragt sind oder Unternehmensberater die dann als vermeindlich außenstehende "neutrale"dem eigenen Verein bescheinigen was er "selbst" nicht wußte das es nicht anders geht um den Shareholder zu toppen u. die Leute zu entlassen um "rate mal" was Papa sagt festzustellen?
So wie das Motto"wir schaffen das" u.selbst man weiß die Zeche niezu zahlen?

@ frosthorn

"wenn man die Werte für Bildung von heute nimmt, ... Da kann man nur sagen: trübe Aussichten."

Jetzt fangen Sie nicht auch noch an! Die Hardcore-Miesmacher kommen schon noch früh genug. Ich gebe Ihnen durchaus recht, dass in Bildung noch wesentlich mehr investiert werden muss. Ich stelle im Alltag auch immer wieder fest, dass die Schere zwischen schlau und doof noch weiter aufklafft als zwischen arm und reich. Aber im Moment stehen wir in internationalen Rankings weit vorne. Das können wir doch etst mal so stehen lassen.

@Tatsächlich sind es aber gerade 9:16 von Sheldon C

zu @@8:44 frosthorn
"die Jungen, die Deutschland wieder innovativ gemacht haben."

Wenn Innovation darin besteht, auch noch das Letzte
aus der Immobilienblase herauszuholen,
dann mag sie (die Jugend) Recht haben.

Fürchte allerdings, das wird nicht reichen
für eine lebenswerte Nachwelt.
Das 'negative terraforming' des Menschen geht gnadenlos weiter.
25% in 5 Jahren.
www.independent.co.uk/news/science/insect-population-decrease-hyper-alar...
kurz: https://is.gd/c3MbyS

Wo bleibt hier mal eine positive Innovation?

re superschlau: Sinn und Unsinn

„Unsinn“? Sie sind aber sehr sehr schnell bei Bewertungen und Beurteilungen. Haben Sie die Studie schon gelesen? Welcher Passus ist denn Ihrer Meinung nach falsch? Welche Kriterien würden Sie denn aufstellen? usw.

Wenn ich Sie bisher immer richtig verstanden habe, dann sehnen Sie sich doch danach, wieder auf Deutschland stolz sein zu können.
Was Ihnen umgekehrt zur Zeit sehr schwer falle.

Ok, da hat jeder seine eigenen Schwerpunkte und Wahrnehmungen.

Nur: Wenn Sie pauschal alles Gute nicht glauben wollen und per se meinen, alles -wirklich alles- laufe hier schlecht, kommen Sie aus Ihrem Dauergefälle nicht raus.

Besser wäre es vielleicht, sich tatsächlich mal mit „Kreativen“ - egal ob Künstler, Angestellte, Handwerker, Unternehmer oder auch „nur“ Schülerinnen und Schüler - zu unterhalten: Sie werden es vielleicht gar nicht glauben können, wie viel kreative Energie dort frei gesetzt wird. Oft einfach nur, weil man sie frei lässt. Die innovative Kraft der Freiheit eben.

@Sheldon Cooper, 9:16

Tatsächlich sind es aber gerade die Jungen, die Deutschland wieder innovativ gemacht haben.

Tja, als Ingenieur hatte und habe ich auch in aller Bescheidenheit meinen Anteil an der Innovation. Allerdings bin ich auch Dozent, und es ist ein Unding, dass ich Elektrotechnikern im ersten Semester (nicht mal ein Jahr nach dem Abitur) den natürlichen Logarithmus oder gar den Pythagoras erklären muss. Und das ist kein Joke.

Natürlich sind die Studenten nicht blöd, aber schlecht ausgebildet. Und wer sich solche Bildung leistet, der darf sich nicht selbst für Spitzentechnologie auf die Schulter klopfen.

@ 09:12 von Sheldon Cooper

Der große Unterschied zu den USA: Die USA macht eine riesige Propaganda für ihre angeblich so innovativen Unternehmen - hier entwickeln unsere Forscher und Ingenieure unter Ausschluss der Öffentlichkeit.
In einem Tesla zum Beispiel steckt mehr deutsche Technik als amerikanische. Das iPhone würde ohne deutsche Technik 30% kürzere Akkulaufzeiten haben.

Da gebe ich Ihnen schon recht. Trotzdem bleibt es Tatsache:

Teslas und I-Phones werden von amerikanischen Firmen entwickelt und auf den Markt gebracht und nicht von deutschen.

Ganz im Gegenteil:
Elektroautos werden jetzt nur nach grösstem Widerstand und wegen drohender CO2-Strafzahlungen gebaut.
Smartphones entwickelt überhaupt keine deutsche Firma.

Was ist das für eine Stiftung...?

Mal zum Nachdenken...

Wenn das alles so fantastisch wäre..., wieso bekommen dann an die 45% aller jungen Menschen unter 25 Jahren in De nur noch befristete Arbeitsverhältnisse???

Was meint diese Analyse mit Risikobereitschaft???

Gute Nacht...

Nicht nachvollziehbar

In welcher branche ist den deutschland am innovativsten? Ganz im gegenteil. Sobald es zweige gibt, die die zukunft bestimmen haben wir schon die ersten demos am start, die vor den folgen warnen. Siehe künstliche intelligenz. Es stellt sich immer die frage, warum facebook, microsoft, google und apple nicht aus deutschland kommen?

@08:47 von Superschlau

Nun behaupten Sie bloss nicht, die Idee mit den Abschaltvorrichtungen in deutschen Dieselautos war nicht kreativ! Spass beiseite.

Es gibt sicherlich viel zu meckern, und wenn Kritik zu weiteren Verbesserungen führt, ist sie ja auch hilfreich (wie @09:11 von Chrigu BE Schweiz anmerkte; salü ins schöne Bern!). Nur dürfen wir nicht in den Modus verfallen, zu glauben, das Gras sei grundsätzlich grüner bei den Nachbarn. Andere Nationen haben mit den gleichen Problemen zu kämpfen wie wir. Ausser bei den Israeliten kommt kein Manna vom Himmel. Wenn amerikanische Kindergärten und Universitäten besser sind als deutsche, dann fragen Sie mal, was die Eltern der Kinder und die Studenten dafür zahlen! Kindergartenplatz in Boston: 2000 USD / Monat. Harvard University: 50000 USD / Jahr. Krankenkasse: unbezahlbar! (für alles andere gibt es MasterCard...)

Bitte keine unnötigen

Bitte keine unnötigen Kommentare zu meiner fundierten Kritik. Es ist, so wie ich es schrieb. Wir sind mitnichten irgendwo führend. VW meldet Patente an? Welche denn? Abschaltsoftware? Wo sind denn die Neuerungen? Die Automobilindustrie fällt völlig aus, denn dort gibt es seit 100

Innovationen erfordern sinnvolle Rahmenbedingungen

Fraglich ist sicherlich, inwieweit solche Rankings aussagekräftig sind. Auf der anderen Seite klingen in dem Bericht auch wichtige Aspekte an: in Deutschland gibt es (immer noch) sehr gute Wissenschaftler und Ingenieure. Das Problem ist eher die Politik - Stichworte: Infrastruktur, Bildungspolitik, ...
Es ist ja nicht so, dass VW und Konsorten nicht in der Lage sind, Autos zu bauen, die geltende Abgaswerte einhalten. Wenn die Politik jedoch dafür sorgt, dass dies nicht notwendig ist und Verbraucherschutz keine Rolle spielt, werden Konzerne natürlich möglichst billig produzieren, um ihren Gewinn zu maximieren.
Die Politk muss eben die notwendigen RAHMENBEDINGUNGEN für Wissenschaft und Wirtschaft festlegen. Das gilt auch für den Ausbau der Energie- und IT-Infrastruktur sowie für die absolut notwendige Erneuerung von Bildungseinrichtungen (baulich und inhaltlich). Der letzte Punkt wird ausschlaggebend für zukünftige Innovationen aus Deutschland sein!

Die Selbstbeweihräucherung

Die Selbstbeweihräucherung ist unangebracht. Das man Innovationskraft nicht korrekt messen kann ist klar. Das die Innovationen, die Deutschland noch hervorbringt im Mittelstand im Ländlichen Raum stattfindet und von den Regierungen im Grunde zu Gunsten der Großindustriellen Spekulanten zum Opfer angeboten wird, sollte auch erwähnt werden. Dass die heutigen Innovatieven noch nicht durch Merkels Schulsystem gegangen sind, sondern noch in der Bonner Republik, sollte hier auch erwähnt werden. Es sei denn, der Artikel soll nur die Leser täuschen?

Um die deutsche Wirtschaft muss man keine Angst haben,

aber um die Führung der Wirtschaftsunternehmen schon.
Wenn man so die Probleme unserer Autoindustrie sieht, die hausgemacht sind und zusätzlich dann auch noch das ewige Einmischen der Politiker in Wirtschaftsangelegenheiten, kann man Bedenken bekommen.
Jedenfalls zeugt das Urteil der Fachleute in Bezug auf Innovationen deutscher Unternehmen davon, dass
unser Ausbildungssystem Früchte trägt.
Weiter so!

Einige Kommentare hier haben

Einige Kommentare hier haben einen einzigen Duktus: "... weil nicht sein kann, was nicht sein darf". Ich warte noch auf die Kommentare, die die These aufstellen: Die Flüchtlinge sind schuld, dass Deutschland nicht innovativ und kreativ ist... oder dass die Erde eine Scheibe ist. (Ironie aus)
Wer den Artikel wirklich zur Kenntnis nimmt, der sieht allerdings auch, dass Innovation und Kreativität nicht automatisch Schwächen im Bildungssystem oder der Sozialpolitik ausgleichen.

Nicht jede Erfindung ist auch eine Neuerung

Eine Innovation ist nicht nur eine Erfindung, sie ist auch eine Neuerung im Umgang mit etwas. Ich frage mich, was das in Deutschland sein könnte? Erfindergeist gibt es in jedem Land doch industriell hervorgebrachte Innovationen kennen wir nur aus der Chemie- und Pharmabranche. Aber selbst da ist nur Weniges auch innovativ.

Der Redakteur übertreibt in seiner Darstellung wie auch das Weltwirtschaftsforum. Man bedenke, dieses Forum setzt sich zum großen Teil aus Privatpersonen zusammen. Dabei galt auch die stolze Ankündigung von G. Schröder, Deutschland habe endlich einen starken Niedriglohnsektor, als Innovation.

Diesem Forum fehlt es an gesellschaftlichen Werten. Die deutsche Wirtschaft basiert immer noch auf der Ausbeutung von Menschen, hierzulande aber im größeren Stil in anderen Ländern, mit Afrika an der Spitze der Opfer. Und sie basiert auf eine willfährige Politik und einen willfährigen Staat, der Konzernen hier eine enorme Freiheit gewährt, aus Kosten- und Arbeitsplatzgründen.

Warum bloß

merkt man so wenig davon?

Marode Straßen, ein generell desolates, überfülltes Verkehrssystem, ein löchriger Breitbandausbau, marode Schulen, Schüler, die dank mannigfacher "Reformen" kaum noch schreiben können oder Grundrechenarten beherrschen, kaum Geld für Grundlagenforschung oder Studentenförderung, viel zu wenig MINT-Studenten - das steht einem innovativen, fortschrittlichen Staat nicht gut zu Gesicht.

Wenn sich da nicht schnellstens sehr viel ändert, wird Deutschland in den nächsten Jahrzehnten nach hinten durchgereicht.

um 09:35 von frosthorn

>>"Natürlich sind die Studenten nicht blöd, aber schlecht ausgebildet. Und wer sich solche Bildung leistet, der darf sich nicht selbst für Spitzentechnologie auf die Schulter klopfen."<<

Hätte nie gedacht das wir mal einer Meinung sind? Es geschehen noch Zeichen und Wunder.

innovatives Deutschland?

Ich glaube, dass deutsche Problem ist, das die deutsche Industrie (nicht der Mittelstand!) selten richtig durchzieht.

Mercedes hat 1995 mit der B-Klassse ein voll elektrisches Auto gebaut und besass eine Batteriefertigung(!).
Dann haben sie aber zurückgezogen und sogar lieber den versauten Elchtest in Kauf genommen als mal vornedran zu sein.
Heute ist Amerika und China der Innovationstreiber. Deutschland rennt so schnell es kann hinterher. Und versucht so viele Batterien wie möglich zukaufen, um auch ein paar E-Autos produzieren zu können.

Erneuerbare Energien sind die Zukunft und einzige Rettung der Erde. In Deutschland werden aber keine Photovoltaikanlagen mehr produziert. Die kommen alle aus China.

Schön, das wir uns im Glanz unserer Innovationen sonnen dürfen. Das ist aber die angenehme Wärme der untergehenden Sonne!

um 09:33 von teachers voice

Ich kann Ihre Ausführungen nur unterstützen. Ein nicht unbeachtlicher Teil der Mitforisten ist hier dermaßen verbittert und negativ eingestellt - und zwar offenkundig gegen alles und jedes - dass man sich schon fragen muss, wo die Ursachen hierfür liegen könnten. Ich kenne auch Menschen, die es nicht immer leicht in ihrem leben haben und hatten, aber derartig fatalistische Einstellungen kenne ich aus dem realen Leben nicht.

Man hatte einst sogar...

die VDE- Vorschriften für die EU ins englische übersetzt damit man nicht merkt, das diese aus Deutschland kommen. Man spricht oft vom "englischen Original" bei den EN- Vorschriften. Wenn man diese Innovativität der Fälschungen noch hinzu rechnet dann sind /waren wir noch viel weiter vorne. Allein in der Elektrotechnik waren wir den anderen um mindestens 20 Jahre voraus. Den Schweden sogar mindestens um 40 Jahre.
Wir unterwerfen uns immer und immer wieder. Man hätte die VDE Vorschriften auch auf Deutsch in die EU implementieren können. Über 150 Mio. Menschen in der EU sprechen Deutsch. Weiterhin sind erheblich viele technische Details einfach unter dem Tisch gefallen weil es für die Deutsche Sprache der Wissenschaft keine englischen Worte gibt.

@09:27 von eine_anmerkung

>>"Sie erwähnen u.a. den Maschinenbau. Hier ist DE definitiv unschlagbar!"<< Ist das wirklich so?

Noch ist das so. Es wird allerdings durch schlechte Straßen zunehmend schwieriger und komplizierter, große Maschinenteile (zB für Walzwerke) aus dem Landesinneren termingerecht in die Häfen zu bringen, um sie nach Übersee verschiffen zu können. Daher wird die Fertigung des Öfteren ausgelagert, zB in die Niederlande.

Auch die Russlandsanktionen haben die deutschen Maschinenbauer durch Vertragsausfälle Milliarden gekostet, wodurch Arbeitsplätze abgebaut werden mussten. Das wiederum beeinflußt natürlich auch die Innovationsfreudig- und -fähigkeit - wo Entwicklungsabteilungen aus Kostengründen verkleinert wurden, kann nicht mehr so innovativ gearbeitet werden wie zuvor.

"Technologie kann Wunder

"Technologie kann Wunder wirken, aber sie kann nicht über andere Schwächen hinwegtäuschen, etwa schlechte Regierungsführung, Korruption oder ein schlechtes Bildungswesen."
.
Korruption ist für mein Empfinden bei uns nicht so verbreitet, aber der Rest stimmt!

"Deutschland ist am

"Deutschland ist am innovativsten" -

Schade nur, dass die Mehrheit der Bevölkerung an diesem Segen nicht partizipiert.

Man erzählt uns ja auch ständig gern, Deutschland sei ein reiches Land -

Obwohl wir laut EU-Statistik pro Kopf das geringste Durchschnittsvermögen aller EU-Länder haben.

I

Entwicklung

wieviel von den in Deutschland entwickelten Innovationen bleibt denn "im Lande" und sichert Arbeitsplätze?
Ein Großteil der Patente ist für unsere Industrie doch nur ein Teil des angestrebten Asset-Deals und wenn nicht, wird die Produktion ausgelagert um den Profit zu erhöhen.

um 09:35 von frosthorn

>>"Tja, als Ingenieur hatte und habe ich auch in aller Bescheidenheit meinen Anteil an der Innovation. Allerdings bin ich auch Dozent, und es ist ein Unding, dass ich Elektrotechnikern im ersten Semester (nicht mal ein Jahr nach dem Abitur) den natürlichen Logarithmus oder gar den Pythagoras erklären muss. Und das ist kein Joke."<<

Und ich als zweifacher Ingenieur mit Berufsausbildung und Hauptschulabschluss wage die These das ein Realschulabschluss von heute nicht viel besser ist als ein Hauptschulabschluss vor zwanzig Jahren. Das Schizophrene aber ist, das ein Hauptschulabschluss heute verpönt ist (ist ja voll asimässig) und in "Realschule Plus" usw. "aufgewertet" wird; die Kandidaten aber weniger knwhow haben als ein guter früherer Hauptschulabschluss.

Deutsche Selbstbeschimpfung

Einige bezweifeln hier die Innovationskraft Deutschlands. Und natürlich kommt das Smartphone nicht aus D. Aber wenn D nicht innovativ wäre, dann wäre es nicht Exportweltmeister. Wir exportieren schließlich nicht Produkte wie Textilien oder Bodenschätze, sondern Technik. Und da auch nicht billigen Standart, der kommt aus Asien.
Natürlich könnte es immer noch besser sein. Aber wer glaubt, ein durchschnittlicher US-Schüler sei besser ausgebildet als ein deutscher, der träumt. Wir kennen halt nur die Gates, Zuckerbergs und Jobs.
Ob ein Schüler aus Idaho am Ende der Highshool mehr über den natürlichen Logarithmus weiß als ein deutscher Abiturient wage ich zu bezweifeln.
In der Studie ging es um deutsche Unternehmer. Wer trantütig und wenig innovativ ist, wird eben nicht Unternehmer.
Es ist sehr deutsch, immer alles zu zerreden. Das Weltwirtschaftsforum hat glaube ich keinen Grund, D unberechtigt zu loben.

@silverbeard

"Elektroautos werden jetzt nur nach grösstem Widerstand und wegen drohender CO2-Strafzahlungen gebaut.
Smartphones entwickelt überhaupt keine deutsche Firma."

Ist auch nicht nötig. Wenn ich Sheldon Cooper richtig verstanden habe, stammt ein beträchtlicher Anteil der Technik in den beiden genannten Produktgruppen aus Deutschland. Etwas überspitzt ausgedrückt: Wenn wir es uns schon ausdenken, können es die anderen doch gerne zusammenschrauben.

Egal, was viele Miesmacher behaupten: In Wirklichkeit ist Deutschland eines der wohlhabendsten Länder der Welt. Soooo schlecht kann das Geschäftsmodell also nicht sein.

Kann durchaus sein

" Ausschlaggebend waren unter anderem die Zahl der angemeldeten Patente sowie wissenschaftliche Veröffentlichungen und die Zufriedenheit der Kunden mit deutschen Produkten - das feuere die Unternehmen immer wieder zu Verbesserungen und Erneuerungen an. "

Aber das alles geschieht außerhalb der Wahrnehmung der meisten Bürger im Alltag, damit muss man wohl selber zu tun haben.
Ob das so stimmt kann niemand von außen prüfen oder sehen, wenn man nicht gerade an so einer Stelle arbeitet.

Was ich als Bürger sehe ist etwas ganz anderes, Geschäfte verschwinden, die Kinder müssen in Ferne ziehen zum lernen und Arbeiten.
Mein Nothandy geht nicht überall und wenn ich Geld brauche muss ich in die Stadt fahren.
Der Arzt ist auch in Rente und einen neuen gibt es nicht, das sind die Innovationen die mich interessieren.
Die Liste wäre lang und von Straßen will ich nicht reden.
Maschinenbau oder größere Arbeitgeber gibt es hier nicht, wenn jemand 50 Beschäftigte hat ist das schon ein Großkonzern.

09:24 von Klueverbaer

>>Manche Produkte sind schon verkauft, bevor sie fertig entwickelt sind.<<

Eben, und was hat der Standort Deutschland davon wenn dadurch Arbeitsplätze im Ausland geschaffen wird?
Richtig, wohlhabende Aktionäre! Vielleicht stiften die eine KITA und alles ist gut.

@teachers voice

"Nur: Wenn Sie pauschal alles Gute nicht glauben wollen und per se meinen, alles -wirklich alles- laufe hier schlecht, kommen Sie aus Ihrem Dauergefälle nicht raus."

Danke! Sehr schön auf den Punkt gebracht!

@ 09:37 von Fuzius Kon...de...

"Wennn das alles so fantastisch wäre..., wieso bekommen dann an die 45% aller jungen Menschen unter 25 Jahren in De nur noch befristete Arbeitsverhältnisse???"
.
Mitforist frosthorn hat es eigentlich in seinem post von 9:35 ganz gut beschrieben.
Weil die teilweise doof sind?
Wir haben unser altes Bildungssystem mit Diplom, Doktor Bologna und Europa geopfert.
Mal schnell den Master machen.....
Keine Ahnung, aber einen akademischen Pseudo-Titel.
Unser Schulsystem arbeitet dem zu. Die Benotung richtet sich nicht nach dem reellen Wissen, sondern nach den Doofen in der Klasse.
Lassen Sie doch mal einen Schüler aus NRW ein Abi in Bayern machen?
.
Und das System ist "verzahnt". Dank unserer KleinKo, Leiharbeit, Mindestlohn.
Warum sich jemanden ans Bein heften, wenn man ihn nach einem abgeschlossenen Projekt wieder rauswerfen kann?
.
Das nennt unsere Industrie 4.0 dann aber "Facharbeitermangel".

Bitte Belege statt Behauptungen

Als Mitarbeiter der Forschungsabteilung eines großen Elektrokonzerns bekomme ich einiges mit, was Innovationen betrifft. Und aus dieser Sicht kann ich den Artikel nur bestätigen. Wenn einige Foristen das Gegenteil behaupten, sollten sie ihre eigenen Behauptungen nochmals nachprüfen und mit Fakten unterlegen.
Deutsche Unternehmen treten in dieser Hinsicht wesentlich bescheidener auf als US-Unternehmen. Betrachte ich zum Beispiel Digitalisierung, arbeitet die US-Konkurrenz mit völlig übertriebener PR. Beim Blick hinter die Kulissen fällt dann auf, dass die Darstellungen stark übertrieben sind.
Mehr Schein als Sein!

@ andererseits

"Einige Kommentare hier haben einen einzigen Duktus: "... weil nicht sein kann, was nicht sein darf". Ich warte noch auf die Kommentare, die die These aufstellen: Die Flüchtlinge sind schuld, dass Deutschland nicht innovativ und kreativ ist... oder dass die Erde eine Scheibe ist. (Ironie aus)"

Ihr zwanghaftes Verlangen, in jedem ihrer Beiträge das Wort "Flüchtlinge" unterzubringen in allen Ehren, aber einerseits geht es völlig am Thema vorbei und andererseits wissen jetzt sicher alle hier, was ihr Lieblingsthema ist. Daher müssen Sie es nicht in jeden ihrer Beiträge einarbeiten. Off Topic!

Und Deutschland muss ganz sicher aufpassen, den Anschluss nicht zu verlieren. Aber das traue ich der Forschung und der Industrie durchaus zu. Sie haben bisher immer eine Lösung gefunden, aber die Wirtschaft muss im hier und jetzt leben, aber der Blick muss immer mach vorne gehen, auf der Suche nach neuen und besseren Lösungen. Die Welt verändert sich rasant, das darf Deutschland nicht verschlafen!

@ Superschlau

Erst fundamentlose Kritik anbringen und sich dann verbitten, dieser zu widersprechen. Das ist nicht die Art von Diskussionen, die man hier bevorzugt!

Eben nicht!

Bei der Eigenwahrnehmung deutscher Produkte gilt es die deutsche Brille abzunehmen, sonst geraten wir immer mehr ins Hintertreffen.
Der einzige Bereich indem Deutschlands Industrie noch führend ist, ist im weltweiten Angebot von Pkw der Oberklasse, da hier noch schlichtweg die Konkurrenz fehlt.
In Sachen Technik sind andere Nationen deutlich weiter, sei es im Motorenbau oder in der entsprechenden Elektrifizierung.
Die Anzahl der Patente gibt eindeutig nicht die Innovativität wieder.
Zum Beispiel VW hat im Automobilbau nie etwas Innovatives entwickelt, was nicht schon vorher da war.
Da die Menschen aber noch unbedarft VW kaufen, hinterfragen sich die deutschen Ingenieure natürlich nicht.

Andere deutsche Produkte verkaufen sich deswegen so gut, da Deutschland im Vergleich mit anderen Nationen, in Bereichen außer der Automobilfertigung, ein Billiglohnland geworden ist.
Da die Löhne nicht mit den Exportüberschüssen wachsen und deutsche Firmen schlichtweg billiger anbieten können

@ frosthorn

>>"Natürlich sind die Studenten nicht blöd, aber schlecht ausgebildet. Und wer sich solche Bildung leistet, der darf sich nicht selbst für Spitzentechnologie auf die Schulter klopfen."<<

Sie schrieben, Sie seien auch Dozent. Also bilden Sie junge Leute aus. Und wenn Sie sich über die schlechte Ausbildung beschweren, dann scheinen Sie ihren Job ja auch besser machen zu können. Sie sind nämlich auch ein Teil der Ausbildung von jungen Menschen

ich verwahre mich gegen die Vorwürfe

ein unverbesserlicher "Miesmacher" zu sein, der ständig an allem herumzumeckern hat. Das trifft nicht auf mich zu, auch wenn ich (und dabei bleibe ich) das deutsche Bildungssystem für verbesserungsbedürftig halte.

Mag ja sein,

daß inDeutschland zuhauf innovative Ideen entwickelt werden und auch eine gewisse Risikobereitschaft besteht, sie umzusetzen.

Aber wie sieht es denn aus, wenn die Ideen tatsächlich umgesetzt werden sollen? Sofort sind Bedenkenträger da, die vor den Folgen warnen, häufig sogar, wenn sie von den Technologien nur wenig oder, schlimmer noch, nichts verstehen. Und diese Bedenkenträger erhalten in der Regel beste Sendezeiten in den Medien. Daß die Wirtschaft und die Medien heute (noch) gut dastehen, haben sie u.a. auch den innovativen Ideen lange zurückliegender Jahre zu verdanken.

Es wäre schön, wenn ich mit meinem Kommentar falsch liege und Deutschland tatsächlich am innovatisten ist (was immer dies auch bedeuten mag), wie es die TS vermeldet. Vielleicht kann mich ja jemand informieren.

Motivationsgewinnung per Verordnung

Die Tatsachen sehen leider anders aus.
So teilte das Europäische Patentamt andere Informationen mit:
Im vergangenen Jahr setzte sich der chinesische Telekommunikationsausrüster Huawei mit 2398 Patentanmeldungen an die Spitze der weltweit erfindungsreichsten Unternehmen, wie das Europäische Patentamt (EPA) in Brüssel bekanntgab. Erstmals in der Geschichte des EPA hatte damit ein Unternehmen aus dem Reich der Mitte die Nase bei den weltweit wichtigsten Anmeldern vorn.
Am meisten Anmeldungen kamen wieder aus den USA (42.300), Deutschland (25.490) und Japan (21.712).

Im Spiegel online war zu lesen:
China wächst, Deutschland schwächelt
Stark vertreten sind die chinesischen Erfinder vor allem in der digitalen Kommunikation. Hier kam jedes fünfte beantragte Patent aus China - das ist Platz zwei direkt hinter den USA.

Wenn wir Deutschen es nicht schaffen, unsere Innovationsmöglichkeiten durch mehr Bildung stabil zu halten, bzw. noch besser auszubauen, dann sitzen wir auf dem sinkenden Ast.

re von KU

Innovativ in der Wirtschaft, großmäulig und innovationszerstörend in der Politik. !!!
Am schlimmsten diese Gesetzesflut.

um 09:50 von silverbeard

>>"Erneuerbare Energien sind die Zukunft und einzige Rettung der Erde. In Deutschland werden aber keine Photovoltaikanlagen mehr produziert. Die kommen alle aus China."<<

Und warum ist das so? Weil die Anlagen aus China vom chinesischen Staat subventioniert wurden und dadurch der deutsche Markt kaputtgemacht wurde. Unsere Politik muss die Rahmenbedingungen schaffen um solchen Entwicklungen entgegenzuwirken. Meiner Meinung nach ein schier unmögliches unterfangen mit den Kandidaten die wir da am Ruder haben.

@ 10:31 von berelsbutze

Ich möchte zu Ihrem Kommentar zu @ frosthorn etwas sagen.
"Sie schrieben, Sie seien auch Dozent. Also bilden Sie junge Leute aus. Und wenn Sie sich über die schlechte Ausbildung beschweren, dann scheinen Sie ihren Job ja auch besser machen zu können. Sie sind nämlich auch ein Teil der Ausbildung von jungen Menschen"
.
Eine angestrebte akademische Ausbildung setzt auch ein gewisses Grundwissen voraus.
Es kann nicht sein, dass ich einem jungen Menschen mit Abitur (!) erst den Dreisatz erklären muss, was CO2 ist, wo die Berliner Mauer stand oder was ein Logarithmus ist.
.
Das ist nicht die Aufgabe eines Dozenten!
.
Meine Meinung: Seit der sPD wird das Abitur "verschenkt"!
Mir ist ein Hauptschüler mit gutem Zeugnis, der danach noch Ambitionen hat und seinen Meister im Handwerk macht, lieber.
Als jemand*in die/der glaubt wie toll er ist, weil es Mama/Papa gesagt haben, dass er/sie studieren muss!
.
Wir produzieren Honks!
Schwer zu verstehen, aber nicht jeder kann Gehirnchirung werden....

@ walter2929 um 9.57 Uhr, Spitzenleistungen deutscher Ingenieure

Es ist leider so, wie Sie schreiben.
Der Transrapid z.B. fährt in China mit 500 km/h zwischen Shanghai und dem Flughafen Pudong - und wir sitzen hier oft genug im ICE auf freier Strecke und warten, und warten, und ...
Unsere Autos sind in aller Welt begehrt, und wir sollen (nach Wunsch der Grünen) hier mit Transporträdern fahren wie im vorindustriellen China.

Deutschland ist gut im Entwickeln, deutsche Ingenieure sind nach wie vor weltweit gesucht. Lange war das anders. Als ich mein Studium anfing und Bauingenieurin werden wollte, sagte das Arbeitsamt zu meinen Eltern: Bloß nicht, die werden nicht gebraucht und werden schlecht bezahlt. So war es auch lange Zeit, aber glücklicherweise hat es sich gedreht.

Es ist richtig, dass auf diesen Weg nicht alle mitgenommen werden können. Ehrgeizige und gut ausgebildete Studenten aus aller Welt bevölkern unsere Universitäten, während viele unserer Kinder aufgrund der sehr schlechten deutschen schulischen Bildungseinrichtungen zurückbleiben.

Stimmt!

Auch bei der Schummelsoftware für Dieselmotoren. Gratulation!

um 11:43 von eine_anmerkung

>>
Und warum ist das so? Weil die Anlagen aus China vom chinesischen Staat subventioniert wurden und dadurch der deutsche Markt kaputtgemacht wurde. Unsere Politik muss die Rahmenbedingungen schaffen um solchen Entwicklungen entgegenzuwirken.
<<
Welche Produktion hätten Sie denn noch alles in Deutschland. Wen wollen Sie denn dafür einstellen ? Die Dauerarbeitslosen, die sogar die Termine bei der Arbeitsagentur verpassen? Insbesondere Länder der sogenannten Dritten Welt wird man niemals entwickeln können, wenn man Ihnen dauerhaft exportfähige Produktion vorenthält.

@Schwer zu verstehen, aber nicht jeder 11:49 von NeutraleWelt

kann ein guter Kommentator werden.

Das war das Erste was mir nach ihren Zeilen einfiel.
Wer verschenkt hier Abitur?
Das ist die übliche Pseudoargumentation der angeblich
Gebildeten (meist aus Bavaria One).

Die z.B. in Bayern dazu führte, dass eine beliebte Lehrerin abgemahnt wurde,
weil zuwenig 'Fünfer' geschrieben wurden.
Im Leben wird schon genug 'selektiert'.

Dies ist NICHT die Aufgabe der Lehrer.

@ 11:53 von andererseits

"Natürlich ist die Erde eine Scheibe, auf der es die menschengemachten Klimakatastrophen nicht gibt, Trump der größte Retter ist, die afd eine demokratische Partei, die csu eine christliche Partei und die deutsche Autoindustrie die Reinkarnation der Glaubwürdigkeit. Oder haben Sie tatsächlich geglaubt, die Erde wäre eine Kugel? ;-)
(Ironie aus)"
.
Kommt auch mal was sinnvolles von Ihnen?

10:31 von frosthorn

«ich verwahre mich gegen die Vorwürfe ein unverbesserlicher "Miesmacher" zu sein, der ständig an allem herumzumeckern hat. […] auch wenn ich (…) das deutsche Bildungssystem für verbesserungsbedürftig halte.»

Ich halte Sie nicht für einen "Miesmacher", und es war definitiv die falsche Entscheidung, den Dipl.-Ing. dem Bachelor/Master "zu opfern".

DEU ist aber immer noch bei den "Hidden Champions" unangefochten Weltspitze (> 1.000). Meist mittelständische, familiengeführte, nicht börsennotierte Unternehmen aus Kleinstädten, die mit ihren Produkten Weltmarktführer sind.

Dazu gehören scheinbare Nicht-Technik-Produkte wie Stifte (Schwan-Stabilo), Orgeln (Klais), anatomische Modelle (38 Scientific). Da ist immer bei allen viel Ingenieurswissen mit dabei.

Wie Sie wissen, bin auch ich Dipl.-Ing.
"Schaue auf 2 Generationen" von 5 Neffen & Nichten (32 - 6 J.), deren Schulbildung. "Besser geht immer", aber nur schlecht ist sie nicht.
Auch nicht in Köln im angebl. "Bildungsversager" NRW.

@NeutraleWelt - Woran lieht es

Ich wünschte die Welt wäre so einfach wie sie sie malen. Aber tatsächlich wird "das Abitur nicht nur seit der sPD verschenkt", das passt ihnen natürlich in ihre politische Ideologie, ist aber leider nicht empirisch zu belegen. Wir haben konservative Bundesländer mit ähnlich schlecht ausgebildeten Abiturienten. Was wenn man sich die FDP-Lindners NRW Bildungspolitik ansieht auch nicht verwunderlich ist (Der Mann hatte ja nach eigenen Angaben keinen Bock auf Schule), oder das im konservativen Bayern erfundene Nicht-Bezahlen der Lehrer während der Ferien. Bildung zum Fastnulltarif gibt es nicht. Und die Verklärung von Schülern vergangener Zeiten hilft auch wenig.

um 11:49 von NeutraleWelt

>>
Meine Meinung: Seit der sPD wird das Abitur "verschenkt"!
<<

Schule ist ja Ländersache und - betrachten wir nur die Zeit nach dem 2. Weltkrieg - regiert die SPD seit 45 in den Ländern mit (z.B. Hamburg). Wer damals Abitur gemacht hat, ist heute um die 90 und weiß vielleicht noch gar nicht, dass er das Abitur geschenkt bekommen hat.

@Superschlau - Innovation ist wohl nicht Innovation

Ja wenn nur Innovation in der Atomindustrie zählen haben sie recht. Wer ganz ideologisch Innovationen danach bewertet ob sie Ihm in Weltbild passen, wird oft keine finden.

Zur Info: Wir waren nie Exportmeister in Sachen AKWs. Deutschland ist sind top aufgestellt in Sachen Filtertechnik, Maschienenbau (Windanlagen, Kaeltetechnik, Waermepumpen...). Das zählt fuer einen konservativen natuerlich alles nicht, auch wenn Millionen von Arbeitsplätzen dran haengen..

Wow. Dieses Ammenmärchen wird

Wow. Dieses Ammenmärchen wird bis aufs Blut verteidigt. Dabei sieht jeder, dass das nicht stimmen kann.
Wir produzieren massenware. Unser topprodukt ist ein ranziges auto.
Das ist weder besonders innovativ noch high tech.
Vielleicht werden ein paar lichtblicke hier als Prototyp von irgendwas umgesetzt. Aber dann im Ausland gefertigt. Btw, das sage ich nicht als hanswurst, sondern als Ingi und Metallbauer.

Innovationspolitik

Im Jamaika Koalitionsvertrag waren ein interessantes Startup Foerderungsprogram enthalten welches die Gruenen durch gebracht hatten. Leider wurde das von von einem egozentrischen FDP Chef torpediert.

Innovationsfoerderung bedeutet auch anspruchsvolle Abgasrichtlinien und teure Energie, zusammen mit guenstigen Lohnnebenkosten.

Billige Energie fuert of zu sich nicht entwickelnder Industrie: siehe Sozialistische Staaten. Komisch das das hier zu Lande nur die Grünen begriffen haben, und gerade die konservativen sich für sozialistische Planwirtschaft einsetzen (Ausbauquote usw.)

@Geschenktes Abitur 12:12 von Klärungsbedarf

zu @@11:49 Neutrale Welt

Geschenkt das Thema 'geschenkt'.
Aber etwas fällt mir dann doch auf,
und da muss ich dem Herrn Inscheniör frosthorn Recht geben:

Irgendwas mit der naturwissenschaftlichen (!) Bildung läuft schief.
Fast alle gehen Richtung Jura,BWL u.ä.
Weils bequemer ist?

Jedenfalls wird mit einem Überangebot an Juristen
oder BWLern keine Innovation befördert.

Bavaria-Abitur hin oder her ;)

Leider fehlt die Innovation

Leider fehlt die Innovation in Deutschland in den Zukunftsbereichen Software / IT / KI / Internet. In Deutschland gut und teuer ausgebildete Menschen migrieren daher des Öfteren in die USA, um dort bei den Großen der Branche Innovation voranzutreiben. Einzige Ausnahme in Deutschland ist SAP.

Zu Scholz' Plänen für eine europäische Arbeitslosenversicherung (siehe den Artikel „Das sind die Details zu Scholz' Plänen für eine europäische Arbeitslosenversicherung“ heute auf S. 4/5 im „Handelsblatt“):

Ich hielte ein bedingungsloses Grundeinkommen (BGE) für sinnvoller.

Denn damit würde quasi von Fremd- auf Selbststeuerung (und -verantwortung) umgeschaltet.

Denn was den Grundgedanken der Arbeitslosenversicherung – jedem Bürger einen auch dann das Existenzminimum zu sichern, wenn es in der Wirtschaft gerade nicht rundläuft – angeht, käme beides im Endeffekt aufs Gleiche raus: Eine "Grundsicherung“ in etwa auf Hartz-IV-Niveau.

Im Falle des BGE aber ohne den bürokratischen Überbau.

Dafür mit der "eingebauten" Motivation, für jeden, dem das Existenzminimum nicht reicht, sein individuelles Potential freizusetzen (auf gut Deutsch gesagt: Seine Ideen umzusetzen).

Und das im Gegensatz zu heute unbelastet von finanziellen Sorgen – vor allen Dingen aber: von überflüssiger Bürokratie

11:49 von NeutraleWelt

«Meine Meinung: Seit der sPD wird das Abitur "verschenkt"!»

"Seit der SPD". Seit wann denn nun? Die SPD gibt es unter dem heutigen Namen seit 1890. Mir hat die "besonders bildungunfähige" NRW-SPD 1983 kein Abitur "geschenkt". Das war ich damals selbst.

«Mir ist ein Hauptschüler mit gutem Zeugnis, der danach noch Ambitionen hat und seinen Meister im Handwerk macht, lieber.
Als jemand*in die/der glaubt wie toll er ist, weil es Mama/Papa gesagt haben, dass er/sie studieren muss!»

"Mama/Papa-hat-gesagt" - Märchen.
Junge Menschen zw. 16/18 sind i.d.R. klug genug, um einen eigenen Weg zu finden. Aber Bildungschancen sind in DEU zu sehr von der Bildung der Eltern abhängig. "Bildungsferne Eltern" werden kaum sagen:
"Schantalle, du musst studieren gehen!"

«Wir produzieren Honks!
Schwer zu verstehen, aber nicht jeder kann Gehirnchirung werden....»

Ich produziere keine. Weiß gar nicht, wie das geht. Obwohl ich Dipl.-Ing. bin, "und den Pythagoras & den Logarithmus kann" …

um 11:58 von Klärungsbedarf

>>"Welche Produktion hätten Sie denn noch alles in Deutschland. Wen wollen Sie denn dafür einstellen ? Die Dauerarbeitslosen, die sogar die Termine bei der Arbeitsagentur verpassen? Insbesondere Länder der sogenannten Dritten Welt wird man niemals entwickeln können, wenn man Ihnen dauerhaft exportfähige Produktion vorenthält."<<

Ich hätte schon gerne Zukunftstechnologien wie die Solartechnik hier in Deutschland und wir hatten sie ja. Unsere Firmen mussten nacheinander Insolvenz anmelden wegen den billigen Solarzellen die aus China kamen und kommen und von China bewusst hochsubventioniert wurden. Ich war über zehn Jahre Manager in der Automotiveindustrie und dort ist die Produktionsverlagerung in sogenannte Billiglohnländer ein Dauerthema seit über 30 Jahren. Die Dritte Welt war als Produktionsstandort aber nie ein Thema, warum wohl? (Indien gehört für mich nicht zur dritten Welt).

9:21 Friedrich Spee

Wer hat die Studie bezahlt?

sie stellen die richtige Frage.
Nur ein Beispiel bin die letzten Tage mit der Bahn gefahren (fahre so wie so wenn möglich immer mit der Bahn) was soll ich sagen, Chaos pur. Und mir bestätigen Pendler aus allen Richtungen das ist meistens so. Und das ist nur ein Beispiel.

08:47 von Superschlau

«Welcher Klippschüler hat denn diesen Unsinn aufgestellt?»

Das waren die Klippschüler des Weltwirtschaftsforums. Die ja alle bekanntermaßen ihr gesamtes Wissen durch eingeprügeltes Auswendiglernen erworben haben (so wie es bei Klippschülern nun mal der Fall ist).

«Die Deutsche Wirtschaft ist im Gegenteil träge, behäbig und konservativ. Neuerungen gibt's meist erst nach Strafandrohung. High-Tech findet hier gar nicht mehr statt. Bio- Gen-Atom-Forschung? Chemie, MaschBau? War einmal. Oder ist das ein Artikel von 1980?»

Wegen all der vielen Trägheit, Behäbigkeit, des Konservatismus und der High-Tech-Feindlichkeit ist DEU auch 2018 "Export-Weltmeister".

Nicht durch die Produktion von Bilig-Wegwerf-Artikeln, Nippes-Tand-Schund-Kriskrams, und Einmal-Toastern.

Bayer & BASF sind zwei der weltweit größten Chemie-Unternehmen. Maschinenbau eine DER Domänen der deutschen Industrie
(Sie sind doch "MB-Ingi").

Aus "Superschlau" kann nur all zu leicht "Superüberheblich" werden …

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