Ihre Meinung zu: Kommentar: Die CSU ist an sich selbst gescheitert

15. Oktober 2018 - 7:28 Uhr

Die CSU hat sich das katastrophale Wahlergebnis selbst zuzuschreiben, meint Achim Wendler. Die Partei muss wieder eine solide Politik machen und mit dem Schlingerkurs aufhören. Dazu gehört auch die Merkel-Frage.

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Kommentare

4Wochen Zeit zum abschneiden alter Zöpfe und Koalition

Sonst stehen Neuwahlen an,
welche für die CSU dann im Desaster enden.

Lustig

Lustig: "Die CSU ist an sich selbst gescheitert" (Zit. TS) - ach nee. Und die SPD hat gewonnen, oder wie?

Hessen wird zeigen

ob die CSU an sich selbst oder an der CDU gescheitert ist. Warten wir es mal ab.

Interessante Meinung, aber

das wirkliche Problem ist die dauernde Unterstützung der Politik Merkels, das ständige Umfallen Seehofers. Man hat sich damit unbeliebt und unglaubwürdig gemacht. Und ein gutes Stück haben auch die Medien beigetragen, die sich Überparteilichkeit und Unabhängigkeit auf die Fahnen geschrieben haben, jedoch sehr einseitig Partei ergriffen.

Wunschdenken: Die CSU ist an sich selbst gescheitert

Ist der TS eigentlich klar, dass sie bereits seit Wochen die CSU "runterschreibt". Jeder kann die Schlagzeilen selbst nachlesen, die des obigen Kommentars ist nur eine von vielen.

Was wollen Sie erreichen? Sie fordern damit die WählerInnen heraus, sich noch mehr zur CSU zu bekennen. Ich bin fast sicher, dass es angesichts des vernichtenden Presse-Echos und der ständigen Verunglimpfung noch mehr Neueintritte bei der CSU und der bayrischen FDP geben wird.

Die bayrischen Wählerinnen und Wähler haben sich mehrheitlich für die CSU entschieden - akzeptieren Sie das doch.

Danke

ein Ausgezeichneter Kommentar.

Nur ziemlich schwer umzusetzen oder?

Inhaltlich und Personell wieder überzeugen.

5 Worte die recht einfach von der Zunge gehen, nur wie machen?

Inhaltlich?

Endlich akzeptieren, dass man ohne konsequenten Ausbau der Digitalisierung (im Schweinsgallop, da viel Zeit verspielt wurde) den Wirtschaftsstandort Deutschland aufs Spiel setzt.

Endlich einsehen, dass auch Großkonzerne für Betrug gerade stehen müssen, vor allem müssen betrügerische Manager persönlich haftbar gemacht werden können.

Endlich dafür sogen, dass das reichste Land Europas nicht mehr das mit dem größtem Niedriglohnsektor ist.

Endlich das kaputte Rentensystem neu aufstellen, anstatt es zu Tode zu Reformieren bis eigentlich jeder in die Altersarmut fällt.

Mit der gnadenlosen Selbstbereicherung aufhören und stattdessen mal wieder an die Bürger denken.

Personell:

die unmöglichen, unglaubwürdigen Parteispitzen austauschen.

Wie gesagt 5 leichte Worte; Umsetzung sehr schwer

Nee, lieber Autor

Mit einem entschiedenen Eintreten für Recht und Ordnung und gegen illegale Massenmigration hat Herr Seehofer der CSU ein Ergebnis gesichert, das eine konservative Regierung in Bayern ermöglicht.

Sie werden es vielleicht nicht wissen, aber in der vorletzten Wahlperiode hat die CDU schon einmal einen Koalitionspartner gehabt.

Wohin falsche Politik führt zeigt die Halbierung der SPD Werte.

Also- alles gut!

Bayernwahl

Herr Söder konnte nach der Wahl nicht oft genug wiederholen , dass er den Wählerauftrag mit "Demut" annimmt ! Diese immer gleiche Aussage sollte Grund genug sein, annehmen zu dürfen, dass das unseriös klingt ! Die alte Arroganz eben .....

Waehlerwanderung

Von CSU zu FW und AfD
Von SPD zu Gruene

Ich sehe Seehofer als Hauptverantwortlichen. Ständig gegen Merkel wettern, aber letztlich hat er sich immer brav hinter Mutti gestellt, trotz der desaströsen Politik.

Trotzdem macht mir der Erfolg der Grünen Angst. Eine Partei, die sich erheblich stärker um Einwanderer kümmert als um die Menschen die hier seit Ewigkeiten leben passt nicht hierher

Am 15. Oktober 2018 um 08:46 von Deeskalator

"Endlich akzeptieren, dass man ohne konsequenten Ausbau der Digitalisierung (im Schweinsgallop, da viel Zeit verspielt wurde) den Wirtschaftsstandort Deutschland aufs Spiel setzt."

Wer das alleinige Heil in der Digitalisierung sieht, wird irgendwann erkennen, dass er im Dunkeln steht. Übrigens, welche Parteispitzen halten Sie für glaubwürdig?

Die Gier nach Macht

Ginge es Söder um die Partei, würde er einen Besseren suchen und finden. Dem die Leute glauben, dass er an mehr glaubt, als nur an den eigenen beruflichen Aufstieg und Erfolg.

Aber Söder ist zu ehrgeizig, hat zu lange darauf hingearbeitet, dass er endlich Ministerpräsident für 5 Jahre werden kann, als dass er wegen einer Niederlage bei der Wahl zurücktritt um der Partei zu helfen.

So ist auch anzunehmen, dass er nicht an das Beste für die Bayern denkt, wenn er nun regieren wird.

Ein Politiker der uralten Sorte. Ganz anders als die jungen Frauen bei den Grünen. Sei es die immer fröhliche Spitzenkandidatin, sei es die Grünen-Chefin bei Anne Will gestern Abend..

Gestern hat in Bayern ein Politiker von Gestern verloren und kann nun fünf Jahre den Ministerpräsidenten geben. Und bemerkt vor lauter Eigendünkel nicht, dass die Zukunft einem anderen Typus von Politiker gehört.

Insofern wird schon heute der Grundstein für die Niederlagen von morgen gelegt.

Es wird sich eine Partei

neben der CSU in der Regierung finden, die bereits in der vergangenen Legislaturperiode viele positiv wirkende Vorschläge einbrachte, die zum Teil auch schon von der Landesregierung umgesetzt wurden. Als Beispiel ist der Wegfall der Straßenausbaubeiträge zu erwähnen. Wird die Politik, welche seit Söder als Ministerpräsident den Anfang nahm, konsequent fortgesetzt, werden diese beiden Parteien wohl eine lange gemeinsame Zukunft in der Regierungsverantwortung haben, die Grünen und die AfD, sowie die völlig unglaubwürdige SPD wohl in der Versenkung verschwinden. Die einzige Partei, die noch, außer CSU und Freie Wähler, positiv beitragen, sind die Linken, wenn sie zu einer Realpolitik der Richtung Wagenknecht zurückfinden.

08:46 von draufguckerin

Ich kann Ihren Kommentar nur unterstützen. Diese Wahl zeigt leider wieder, wie leicht sich die Menschen doch von den Medien beeinflussen lassen. Die Grünen werden von einem Hoch zum anderen "geschrieben" und die Konservativen werden verteufelt. Positiv ist aber, dass die Bayern noch immer zum überwältigenden Teil konservativ wählen.

„Die CSU an sich selbst gescheitert“

Ein Kommentar.
Nach meiner bescheidenen Rechnung hier aus NRW hat das konservative Lager CSU/FW zusammen 102 Sitze im Vergleich zu 2013 120 Sitze. Wenn ich allerdings die AfD als konservative Partei vorsichtig hinzu zähle, dann komme ich zusammen auf 134 Sitze, ohne die 11 FDP Sitze als konservativ hinzuzuzählen. Die SPD und die Grünen kommen zusammen exakt heute auf die 60 Sitze von 2013.
Deshalb halte ich hier aus NRW die Wahl in Bayern für ein klares Votum für das konservative Lager der Parteienlandschaften.

@Mediendienst - Die Gier nach Macht !!!

Söder wird nur noch 4 Wochen Ministerpräsident bleiben.

Seehofer,Dobrindt,Scheuer werden alles dafür tun, das keine Koalition zustande kommt
und Söder abgeschossen wird.

Wer der nächste Ministerpräsident werden soll, können sie sich selbst ausmalen:-)

Das sehe ich nur bedingt so, insgesamt gewinnt rechts

Die CSU hat versucht, den Linkskurs der CDU zu korrigieren und sich betont bayrisch patriotisch zu zeigen. Das ist für Bayern aber eigentlich nichts Neues.
Die CDU machte der CSU leider den Strich durch die Rechnung, indem sie der CSU ihre Position immer wieder übel nahm.
Die Wähler haben neben der CSU viel die Freien Wähler und die AfD gewählt; damit also mehrheitlich konservativ.
Da kann auch das Grünen-Ergebnis nicht drüber hinwegtäuschen. Die SPD verlor extrem an die Grünen.
Die CSU mehrheitlich an die Freien Wähler und die AfD. Wer links war, ist nun noch linker.
Wer rechts war, ist nun noch rechter.
Dieses Gespalte, was die Bundesregierung insgesamt hervorruft, zeigt sich auch in der Abzeichnung in den Ländern; welch Wunder.
Mmn ist das kein Problem der CSU, sondern des Spaltertums. Man versucht rechte Positionen insgesamt zu torpedieren, ob die von der CSU oder die von anderen rechten Parteien. Aber: Sie haben zugelegt.
Warum?
Weil man konservative Wähler diffamieren will.

was die

CSU bräuchte, um sie für mich wählbar zu machen, ist eine große Portion Umweltschutzgedanken, konsequentes Durchziehen der eigenen Vorstellungen zur Flüchtlingspolitik, und generell mehr Bürgernähe. Insofern würde der CSU eine Koalition mit den Freien Wählern sehr gut tun.

@ Karl Klammer

"4Wochen Zeit zum abschneiden alter Zöpfe und Koalition

Sonst stehen Neuwahlen an,
welche für die CSU dann im Desaster enden."

Verstehe ihren Beitrag nicht. Die CSU und die FW haben eine regierungsfähige Mehrheit und die FW haben gestern mehr als deutlich gemacht, dass sie mit der CSU wollen. Für ihre These braucht man also mehr als nur ein bißchen Phantasie

CSU gescheitert?

Nach diesem Wahlergebnis wird die Partei wohl versuchen die Wähler auszutauschen, die sich von der CSU abgewandt haben. Alles andere ist ja gescheitert, die AFD rechts zu überholen oder links an die Grünen anzukuscheln. Irgendwann greift vielleicht doch die Erkenntnis, dass es einfacher ist die Führungspersönlichkeiten auszutauschen als das Volk.

Seehofer muss in Bayern gestürzt werden

Die Kanzlerin allein kann das nicht. Das Risiko eines Zerbrechens der GroKo wäre zu groß. Aber es scheint mir offensichtlich zu sein, dass Söder und Co. Spaß daran haben bzw. Seehofer Instrumentalisiert haben, um Merkel zu schaden.

Blöd nur wenn man selber nicht merkt, dass man an dem Ast sägt, auf dem man selber sitzt.

Vernünftig ist was anderes. Oder anders formuliert: man sollte hinter den Kulissen mal Tacheles reden!

Da kann man sich nur

Da kann man sich nur verwundert die Augen reiben, wie manche hier die desaströse krachende Wahlniederlage der csu und ihres Führungspersonals schönschreiben wollen und dabei wahlweise trotzig auf den alten Themen rumreiten, die persönlichen Charakterlosigkeiten von Seehofer & Söder verdrängen oder gesundbeten oder die derbste Niederlage ever der csu hinter der Niederlage der spd verstecken wollen. Nur weiter so... Für wie dumm hält man eigentlich die Wähler*innen?

@ex_Bayerndödel

ich sehe die Digitalisierung nicht als Allheimittel, sondern ein prominentes Beispiel für ein großes Problem in Deutschland. Wir haben als Ressource nur kluge Köpfe und schlaue Ideen, kein Öl.

beides wird in D zur Zeit konsequent sabotiert, die Bildung liegt am Boden und an den letzte 2-4 Generationen neuer Technologien besitzt D keinerlei Anteile.

Es wird sich nur auf bewährtes verlassen und nichts neues gewagt, Es wird nur von der Substanz gelebt... leider ist die irgendwann aufgebraucht.

Das mit dem dunkel trifft zu, da Deutschland bisher kein einziges Gesetz zum Schutz der Daten des einzelnen erlasen hat, man merkt wie sehr Google und Facebook auch der Bundesregierung die Hand führen

Zu ihrer Frage:
Keine Partei, in den Letzen 6 Jahren haben sie alle eindrücklich bewiesen, dass sie sich so sehr von den Lobbys abhängig und erpressbar gemacht haben, das sie nicht einmal dann in der Lage sind ihre Fehler einzusehen und umzukehren, wenn ihr politisches Überleben davon abhängt.

Machen wir ein Kreuz drauf!

Ministerpräsident Söder wird mir noch lange mit seinen Kreuzen in den Amtsstuben im Gedächtnis bleiben: Ein Musterbeispiel populistischer Symbolpolitik. Als ob es keine wirklich wichtigen politischen Fragen zu lösen gäbe.

Dass die CSU ihm bei diesem Unfug nicht in den Arm gefallen ist, nehme ich ihr wirklich übel.

Kreuze in den Amtsstuben führt zu Kreuzerln in den Wahlstuben bei anderen, etwas seriöseren Parteien.

Bayrische Löwen

Einen wohl nicht unbedeutenden Anteil an dem Resultat dürfte der erkennbare Dissens zwischen S. und S. gehabt haben, die, stehen sie vor einem Spiegel, sich als Bayrische Löwen sehen, realiter sind heute beide zerkratzte Kater.

zu schokoschnauzer 9:00

Ich halte Ihre Analyse der Wählerstimmen für zutreffend. Man sollte nicht, wie die meisten Medien, nur auf das Oberflächliche schauen, sondern einen Blick unter die Oberfläche werfen. Das konservative Wählerpotential hat sich nicht verändert. Ob das die linksliberalen Journalisten auch zur Kenntnis nehmen?

@ schokoschnauzer um 9Uhr "Die CSU ..."

Sie schreiben: "Deshalb halte ich ... die Wahl in Bayern für ein klares Votum für das konservative Lager der Parteilandschaft"

- so ist es. Und genauso wünsche ich mir das auch für die nächste Wahl in Hessen.

keine Sorge

Die Grünen zeigen in Ba-Wü, dass sie durchaus Realpolitik können.
Sie haben in der Einwanderungspolitik eine klare Position. Über die kann man streiten, aber es ist eine klare Position. Auch die FDP hat hier eine klare Position, die sich von der der Grünen unterscheidet.
CDU/CSU und SPD eiern in dieser Frage.

@8.59- Bayerndödel - auch die fdp

Die hat zwar in Bayern traditionell einen schweren Stand, verkauft sich aber auch massiv unter Wert. Viele Positionen der FW sind eigentlich FDP Positionen. Wo es aber Richtung Deutschtümelei und Bayerische Grenzpolizei geht und gegen das neue Polizeigesetz, da hat die fdp klar freiheitliche und demokratische Positionen. Schade, dass in Bayern offenbar zuviele noch mit dem Bierkrug in der Hand wählen gehen...

37% CSU, 11% FW und fast das selbe AfD. Das ist eine deutliche Mehrheit gegen Offenheit und Toleranz, aber auch gegen Fortschritt Gleichberechtigung. Bayern geht es, trotzdem, wirtschaftlich sehr gut.

Aber mit Politik von gestern macht man nicht den Wohlstand von morgen.

Die CSU ist an Seehofer mit

Die CSU ist an Seehofer mit richtigen Themen und Mutti mit falscher Lösung gescheitert. Hätte Seehofer ernst gemacht und Muti wegen der Migrationsmisere fallen lassen, hätte er jetzt 51%. So traut man ihm und der CSU einfach nichts mehr zu, da sie eh von Merkel ferngelenkt werden.

Halb so wild

Koalition mit den FW, und weiter geht's.
Bei bestimmten Veränderungen in der Gesellschaft muss man nicht zwingend mitmachen, ohne vor die Hunde zu gehen. Vom Selbstbewusstsein der Bayern kann sich der Rest der Deutschen eine Scheibe abschneiden.

Ursachenforschung...........

Am Anfang war Merkel, mit ihrer chaotischen Flüchtlings- bzw. Migrationspolitik. Um die Koalition am Leben erhalten, war Seehofer keine Pirouette zu schade.
Hätte er eine klare Linie gefahren, wäre natürlich der Bruch der Koalition erfolgt. Aber wie wir wissen, ist der Anspruch unserer Politiker, stets der Machterhalt, Opportunismus inclusive.
Meine dahingehende These: Hätte die CSU die Union aufgekündigt, wäre eine völlig neue Situation entstanden, oder Merkel hätte in der Migrationsfrage einen Rückzieher gemacht, mit der Folge (AfD), dass D nicht "so" ein gespaltenes Land wäre.
D war bereits durch die Agenda 2010 im Spaltmodus, der durch die Migration noch verstärkt wurde.
Weder Union noch SPD haben sich glaubhaft
im letzten Jahrzehnt mit der sozialen Erosion in der Gesellschaft beschäftigt.
Es ging fast nur noch um EU und Globalisierung. Was nützt das alles, wenn im Land bei Bildung, Rente, BW, Infrastruktur, u.u., alles den Bach runtergeht.
Ich verstehe es nicht mehr!

Glaubwürdigkeit

Letztlich gab es trotz des Medienhypes keine Verschiebung der Machtverhältnisse von rechts nach links.

Stattdessen haben Beide Lager nur die Parteien getauscht, aber innerhalb der Richtung.

Auch ist es eine typische Fake-News dass die Einstellung der CSU zur Masseneinwanderung am Wählerschwund beigetragen hat. Dabei war das Problem dass Seehofer sich nie gegen die Flüchtlingskanzlerin durchsetzen konnte

Ein aus meiner Sicht sehr guter Kommentar.

Ich denke einmal, dass bei dieser Landtagswahl auch wieder das "Bundesregierungsdebakel" eine wichtige Rolle gespielt hat. Seehofer hat viel gewollt und ist zu oft unter Frau Merkel wieder eingeknickt. Warum sollte man also die Partei CSU wählen, wenn sie in Berlin als Regierungspartei kuscht? Fakt ist aber eines, im Grunde will die Mehrheit der bayrischen Wähler eine konservative Politik, wie gehabt, nur ein bisschen anders, denn CSU, freie Wähler, FDP und AFD stehen nunmal für konservativ. Oder sehe ich da etwas falsch?

Gescheitert (?)

M. E. ist die CSU in Bayern nicht an sich selbst, sondern an der CDU und dem Bündnis mit der „Willkommenskanzlerin“
Merkel gescheitert.
Die Summe der Stimmen von CSU, FW und AFD (alle für kontrollierte Einwanderung) zeigen, was die Mehrheit der Bayern will.
Gescheitert sind die übrigen, die in der Summe nun mal nicht die Mehrheit vertreten.

Ich bin der Meinung, allein Seehofer ist schuld.

Seehofer hat alleine mehrmals den Zenit überschritten und anschließend nochmals die Situation getoppt. War das Problem erschöpft, dann nochmal einen Topper.
Er hat rechts gefischt mit seiner Flüchtlingspolitik obwohl das keinen interessiert hat. Ein Teil der Bürger weiß, daß das Problem populistisch aufgebauscht wurde und eigentlich gar nicht existiert. Andere, die sich instrumentalisieren ließen haben das Original gewählt.
SPD oder FDP hatten bei der intensiven Diskussion CDU/CSU keine öffentliche Plattform und haben ebenfalls eingebüßt.
Allein Seehofer oder die CSU haben diesen Kurs gefahren.
Dabei will der Bürger Sachpolitik mit sinnvollen Ergebnissen.
Das kann keiner Leugnen, es liegt wirklich nur an Seehofer alleine. Die Schuld bei anderen zu suchen ist nicht gut. Er ist mit seiner rechten Politik und seinem ungehobelten Ton gegenüber "vom Volk mehrheitlich gewählten Autoritäten" nicht tragbar. Das müssen sogar auch die Bürger Bayerns uneingeschränkt zugeben.
Das ist meine Sicht.

FW sind nicht Teil des konservativen Lagers

Die Freien Wähler können nich einfach dem 'konservativen' Lager zugerechnet werden. Manche ihrer Inhalte sind zutiefst grün, andere bürgerlich-liberal.
Sie machen eben ideologiefreie Politik. Stattdessen orientieren sie sich am praktischen zu lösenden Problem.
Insofern ist deren Erfolg ein Einschnitt, ein positiver Ausdruck von Nicht-einverstanden-sein.

re einfach unglaublich

"Mit einem entschiedenen Eintreten für Recht und Ordnung und gegen illegale Massenmigration hat Herr Seehofer der CSU ein Ergebnis gesichert, das eine konservative Regierung in Bayern ermöglicht."

Mit Schönsaufen ändert man auch nichts daran, dass die CSU das schlechteste Wahlergnis seit Jahrzehnten erzielt hat.

@7.53- Bayerndödel - ohne Digitalisierung wird es dunkel werden

Bayern ist wirtschaftlich stark. Aber mit Politik von gestern wird man nicht den Wohlstand von morgen schaffen.

Und niemand sieht es eindimensional. Es gibt noch viel mehr zu tun. Ich persönlich denke mit Merkel ist das über 10 Jahre nichts gewesen und es wird auch nichts mehr. Und Söder ist sicher jünger als Seehofer. Ob der allerdings mehr von Zukunft versteht?

Ich denke auch er ist Karrierist und Seilschaftler, besonders Visionär scheint er mir nicht zu sein. Also auch eher ein „weiter so“. Außer bei dem Thema Migration. Aber da auch nur getrieben, nicht durch Einsicht.

"Dem Volk aufs Maul schauen"

Die CSU Amigos haben den Wählerauftrag und holladiho! wir machen weiter.
Nein Amigos der Wählerauftrag ist klar: schmeisst die Amigos raus CSU!
Nein Berlin ist es nicht Herren Seehofer und Söder ihr seid es.
Es war die Beförderung des AfD nahen Beamten Maaßen Herr Seehofer Sie waren damit unwählbar. Es war Ihr Wohnungsdeal Herr Söder Sie waren damit unwählbar.

@Peter Kock

Ja, Söders Programm ist seine eigene Person und sein Machterhalt.
Schade, dass sich in Bayern die Mehrheit wieder für den gleichen Filz und Vetterwirtschaft entschieden hat.
Das wird auch Hubert nicht ändern! Er wird schön brav alles mitmachen!

Richtig.

Natürlich kann man mit der Politik à la Seehofer und Söder nichts aufbauen, sondern nur zerstören. Und mit einer Politik à la SPD sich nicht von diesem verantwortungslos agierenden Partner absetzen. Dabei ist allerdings die Fokussierung auf die Flüchtlingsfrage zu kurz gegriffen. Auch in Sachen Diesel machen CSU-Minister eindrucksvoll deutlich, dass sie nicht auf der Seite ihrer Wähler stehen, mit Europa, für das man einfach keine Antworten auf die Macron-Initiativen findet, geht es weiter.
Aktuell passiert der Union gerade das, was der SPD in den 90ern mit der Linken passiert ist - sie verliert ihre rechtsaußen-nationale Flanke an die AfD, und zwar auf Dauer. Dass die bürgerliche Mitte diese unfähige Lobbyismus-Union auch nicht mehr wählt, macht das Desaster komplett.
Warten wir ab, was daraus wird. Der SPD wären nachhaltige Konsequenzen auf Bundesebene sehr zu empfehlen. Bislang ist sie nur der Steigbügelhalter für eine desatröse Union.

Ich bin kein Wahlforscher,

aber sehe die Hauptursache für den Absturz der CSU im Verhalten Seehofers.

Seine Ablehnung von Merkels Migrationspolitik war richtig.

Hätte er die durchgehalten, wäre Merkel nichts anderes übrig geblieben, als nachzugeben, um ihre eigene Haut zu retten.

Das ständige Umfallen Seehofers hat die Wähler verprellt, nicht seine politischen Ziele.

re draufguckerin

"Lustig: "Die CSU ist an sich selbst gescheitert" (Zit. TS) - ach nee. Und die SPD hat gewonnen, oder wie?"

Der Kommentar behandelt die CSU. Ihr Beitrag fällt unter whataboutism.

Die CSU würde wirklich abstürzen, wenn die Fakten ihrer ...

Politik ins Bewusstsein der Öffentlichkeit gerieten.
Z.B. Schulden: Die Folgen des Landesbankdesasters - im Vorstand saßen ausschließlich CSU-Parteigrößen - erscheinen weder im Haushalt noch werden sie von der Presse weiter thematisiert.

Ein Kredit von 10 Milliarden Euro, täglich 1 Million Euro Zinsen, der Bayerische Oberste Rechnungshof setzte die Haftung des Freistaats mit 110 Milliarden an.

Söder als Finanzminister: Schuldenberg durch den Verkauf der Landesbank finanzieren.
Nur: bisher fand sich kein Käufer, und es wird sich auch keiner finden.

Bayern bald Schlusslicht, was die marode Infrastruktur anbetrifft, Brücken, Straßen.

In Schulen teilweise - fachbezogen - um fast 1/5 höhere Arbeitszeiten bei Gymnasiallehrern usw.

@08:46 von Deeskalator

Linke Thesen, die in Bayern (und auch anderswo) keinen Widerhall finden. Wann dringt es in die Köpfe ein, dass man das was man will auch wählen muss?
Ach ja, ich vergaß die Medien.

Gekünsteltes Triumphgeheul

dass in Bayern, wenn auch nur in Parteienkombination, konservativ gewählt wurde.

Als ob irgend jemand vorher oder irgendeine Prognose was anderes behauptet hätte ...

herrlicher kommentar hier wieder

die csu ist an sich selbst gescheitert und spd/sed haben fast grandiose 15% eingefahren.

Hessenwahl

Ich gehe davon aus, dass
die Ergebnisse von CDU
und SPD bei der Landtags-
wahl in Hessen besser ausfallen werden als die
von CSU und Bayern-SPD.
Natürlich müssen alle Parteien das Ergebnis sehr
realistisch analysieren!
Aber, dass die CSU sich
selber im Wege stand, steht für mich und
andere außer Frage.

@um 09:00 von Mercury78

sehe ich auch so. Es wird immer über Wahlmanipulation in USA gesprochen, hier ist es nicht viel anders. Die Medien manipulieren hier auch. Die Sachlichkeit ist verloren gegangen.

08:59 von ex_Bayerndödel

«Wird die Politik, welche seit Söder als Ministerpräsident den Anfang nahm, konsequent fortgesetzt, werden diese beiden Parteien wohl eine lange gemeinsame Zukunft in der Regierungsverantwortung haben, die Grünen und die AfD, sowie die völlig unglaubwürdige SPD wohl in der Versenkung verschwinden.»

"Mit der zweiten Partei" können Sie eigentlich nur die Freien Wähler meinen. Ich bin viel zu wenig kundig in den Details der bayerischen Politik, als dass ich diese differenziert beurteilen könnte.

Aber Sie wollen doch wohl nicht ernsthaft erzählen, die Grünen würden in Bayern (oder anderswo) "in der Versenkung verschwinden"?

Nun, nachdem sie gestern in allen Bevölkerungsgruppen, in allen Wahlbezirken (sehr) viele Stimmen dazu gewonnen haben.

In den großen Städten bei 20-30% Stimmanteil liegen. Und das "verpufft" bald dadurch, das CSU + Freie Wähler (sehr wahrscheinlich) die Landesregierung stellen werden?

Sehr wenig nahe an der Relität, Ihre Einschätzungen. Auch die zur AfD.

An Seehofer gescheitert

Ein konsequenterer und stärkerer Seehofer hätte Frau Merkel stürzen können (oder sogar müssen....), um sie für ihre Fehlentscheidung bei der Zuwanderungspolitik abzustrafen.
Danach hätten Neuwahlen gewiss andere Ergebnisse gebracht als die Bayernwahl.

Einfluss der Medien

Das Argument, dass die Medien eine Partei „hoch“ oder „runter schreiben“ würden, finde ich immer merkwürdig. Die eine Seite legt es so aus, dass dies der Grund zur Wahl war und die andere Seite genau andersherum. Ich denke, das spiegelt nur einen Grund von vielen wider. Ich zumindest wähle nicht eine Partei, weil Google mir jetzt gerade die meisten Treffer über diese anzeigt.

@TS - "Sie muss auch die Merkel-Frage beantworten

! Es gibt nur Stützen oder Stürzen, aber nicht Stänkern."

Die CSU in der Groko muss sicher für ihr eigenes weiteres Verhalten die Merkel-Frage beantworten.

Allerdings muss in der Groko auf jeden Fall die Seehofer-Frage beantwortet werden.
Der Innenminister-Posten wird ja seit jeher gerne durch Herren mit "Obertanen-Untertanen"-Staatsverständnis besetzt.

Ob das auch auf Seehofer zutrifft, ist irrelevant, denn er scheint jeden Posten nur als Bühne für die Selbstdarstellung zu sehen. Jedenfalls kann ich mich an keinen Innenminister erinnern, der so schamlos öffentlich seinen Ego-Trip auslebt. Und das in Zeiten, wo Augenmaß und eine Portion Weitsicht auf diesem Posten so wichtig wäre.

Was also hat er in seinem ersten Amtsjahr vorzuweisen, außer sich in der Rolle des "Diabolo" - des Durcheinanderwerfers - zu eigenen Zwecken zu gefallen?

Die CSU ist lt. TS an sich selbst gescheitert

Das wird wohl zum Teil stimmen. Aber wie die Wähler durch die Medien beeinflußt werden, ist schon fast grenzwertig. Die Grünen wurden tagtäglich auf allen Sendern, sowohl bei den ÖR als auch bei den Privaten, hochgejubelt, während die "Konservativen", im Journalistensprech ja schon fast ein Schimpfwort, ständig herabgelobt wurden. Eine neutrale Berichterstattung ist, jedenfalls zur Zeit, offenbar nicht mehr erwünscht.

@ um 09:00 von schokoschnauzer

"„Die CSU an sich selbst gescheitert“
Ein Kommentar.
Nach meiner bescheidenen Rechnung hier aus NRW hat das konservative Lager CSU/FW zusammen 102 Sitze im Vergleich zu 2013 120 Sitze. Wenn ich allerdings die AfD als konservative Partei vorsichtig hinzu zähle, dann komme ich zusammen auf 134 Sitze, ohne die 11 FDP Sitze als konservativ hinzuzuzählen. Die SPD und die Grünen kommen zusammen exakt heute auf die 60 Sitze von 2013.
Deshalb halte ich hier aus NRW die Wahl in Bayern für ein klares Votum für das konservative Lager der Parteienlandschaften."
.
Eine einfache, gute und sehr treffende Analyse. Prozentual betrachtet steht die CSU in der Sonntagsfrage um etwa 12 Prozentpunkte besser da als die CDU. Die Veränderungen in der bayerischen politischen Landschaft sind deutlich geringer, als sie diskutiert werden.

@schokoschnauzer, 9:00

In Teilen würde ich Ihnen zustimmen.
Das gilt auch beim Vorsichtig-Sein dabei, die AfD zum konservativen Lager zu zählen. Für einen Teil der Wähler/-innen mag das stimmen. Bei der Partei selbst wird das schwieriger.

Und bei den Grünen kann man ja auch diskutieren. Sie sind ökologischer ausgerichtet als die SPD, vermutlich auch moderner. Sie haben aber auch auf eine eigene Weise konservative Strömungen, wenn auch nicht industrieorientiert-traditionell, wie ich das oft bei der SPD empfinde.
Vielleicht passt das Lagerbild auch nicht mehr so recht?

@Mecury78 09:00

Vollkommen falsch. Die Grünen haben deswegen Erfolg bei der Bayernwahl gehabt, weil sie die einzigen sind, die das richtige Mittel haben um gegen die AfD gegenzuhalten. Bei der Hessenwahl wird man eine Kopie von gestern sehen. Man wird in Hessen auch auf 18-20% kommen.
Man sieht auch an der Reaktion der ganzen AfD Fans in diesem Forum, dass die Grünen am effektivsten sind um einen Gegenpol zur AfD zu wählen. Die AfD Fans hier haben es immer noch nicht begriffen. Je mehr man die Grünen attackiert desto deutlicher bekommen die Gewinne. Es ist kein Zufall, dass die Grünen so gut als Gegenpol zur AfD funktionieren. Im Bund würde es ähnliche Ergebnisse geben wenn Neuwahlen anstehen würden. Bei Neuwahlen wäre eine schwarzgrüne Regierungskoalition keine Überraschung.

Ist doch egal, ob ...

die CSU nun zusammen mit den Freien Wählern regiert oder alleine!
Die erfolgreiche Politik für Bayern (siehe die enorme Zuwanderung aus dem Rest der BRD) wird fortgesetzt.
Grüne, SPD und Linke sind weiterhin meilenweit weg von der Macht in Bayern und das ist gut so!

Anspruch und Realität

Der Konfettiregen aus Plastikschnipseln bei der Grünen Wahlparty zeigt wie Anspruch und Realität auseinanderklaffen! Im Kleinen wie im Großen......

@schokoschnauzer 09:00

Konservatives Lager hin oder her. Die Grünen sind der große Wahlgewinner, auch wenn viele in diesem Forum aus Hass gegenüber dieser Partei diesen Erfolg schlechtreden und der Partei madig reden wollen. Die Grünen machen schon verdammt viel richtig wenn man sieht wie fuchsteufelswild die ganzen AfD-affinen Foristen hier reagieren. Die Grünen können im Übrigen auch froh sein, wenn sie mit der CSU nicht regieren. Sie können weiter die CSU kritisieren und eine starke Opposition stellen. Bei der nächsten Landtagswahl gibt es dann mindestens genauso gute Ergebnisse oder sogar bessere.

@draufguckerin 08:46

Ja klar, jetzt versucht man die Opfernummer der AfD mit auf die CSU zu nehmen. Sorry, aber dies funktioniert nicht! Die CSU ist komplett selber schuld, dass sie 10% weniger Stimmen bekommen hat, keine absolute Mehrheit hat und das Ergebnis war eine totale Katastrophe. Sie und andere hier können noch weiter das CSU Ergebnis schönreden an der Realität, dass es eine absolute Vollblamage für die CSU ist die absolute Mehrheit zu verlieren wird sich nichts ändern.
Die CSU hat nicht wegen den bösen Medien verloren, sondern wegen ihrem extremen Rechtsruck den sie während dem Wahlkampf betrieben hat. Man hat am Beispiel der CSU gesehen wohin es führt, wenn man die AfD versucht rechts zu überholen.

Am 15. Oktober 2018 um 09:00 von schokoschnauzer

" Nach meiner bescheidenen Rechnung hier aus NRW hat das konservative Lager CSU/FW zusammen 102 Sitze im Vergleich zu 2013 120 Sitze. Wenn ich allerdings die AfD als konservative Partei vorsichtig hinzu zähle, dann komme ich zusammen auf 134 Sitze, ohne die 11 FDP Sitze als konservativ hinzuzuzählen. Die SPD und die Grünen kommen zusammen exakt heute auf die 60 Sitze von 2013.
Deshalb halte ich hier aus NRW die Wahl in Bayern für ein klares Votum für das konservative Lager der Parteienlandschaften. "

Genau so sehen die Zahlen aus, und ich kann für Rote oder Grüne Mehrheit nichts erkennen, aber das wird anders interpretiert werden von einigen ;-).

An sich selbst gescheitert ....

.... und nur die Grünen haben durch eine vernünftige Personalstruktur so gut abgeschnitten! Genau die richtigen Leute haben sie in die Wahl geschoben und auf Hofreiter, E.-Göring, Roth, Künast verzichtet.
Glückwunsch an die "anderen" Grünen.

CSU soll solide Politik machen?

Der ARD Kommentator meint, die CSU soll wieder solide Politik machen. Das hat die CSU all die Jahre gemacht und auch - wenn man mal das Gedönse um die Flüchtlingspolitk absieht - im letzten halben Jahr gemacht. Man lese nur mal den Artikel in der F.A.Z heute über Söder. Solide Politik hat die CSU stets gemacht - und ist deshalb in allen Bereichen (Wirtschaft, Bildung, Verkehr, Schule..) weit vorne. Weshalb zieht es so viele 'Auswärtige' nach Bayern? Freilich haben diese Zugezogene mit ihrer Stimme dafür gesorgt, dass das Bayern, in das sie gezogen sind, nicht mehr das Bayern ist das es war. Wenn man die letzten 40 Jahre betrachtet, war die Alleinherrschaft der CSU nicht von Nachteil für das Land Bayern. Man schaue sich doch mal die Armenhäuser NRW, Saarland, Niedersachsen, Rheinland Pfalz zum Vergleich an. Ich bin kein Bayer, aber bedauere, dass die Wahl in Bayern so ausgefallen ist - weil, wenn Bayern verliert, die ganze Bundesrepublik verliert.

Dem Kommentar......

von Herrn Wendler kann ich darin zustimmen, daß es die CSU versäumt hat, es auf einen Bruch der Koalition ankommen zu lassen und auch die Aufkündigung der Fraktionsgemeinschaft nicht riskiert hat. Interesant wäre jetzt nur : Warum? War der Wunsch des Mitregierens so stark, oder die Überzeugung, daß man nur dadurch das Schlimmste verhindern und das Beste für Bayern heausholen kann? Vielleicht hat die CSU nicht erkannt, daß sie auch über den Bundesrat mitgestalten und ohne die Fesseln eines Koalitionsvertrages viel beweglicher sein kann?

Seehofers Umfaller haben die CSU Stimmen gekostet

Wie man an der Wählerwanderung sieht sind knapp 400 000 Wähler von der CSU zu Freien Wählern,AfD und FDP gegangen.
Alles Parteien die sich in Bayern gegen die Flüchtlingspolitik stellen. Die Grünen haben ca 180 000 Stimmen von der CSU bekommen. Sie dann als Wahlsieger hochzuloben ist schon eine Frechheit. Der klare Wahlsieger ist die AfD wie die Tabellen jedem zeigen.
Die Grünen können nicht mal die Verluste der SPD ausgleichen. Das linke Lager landet zusammen bei um die 30 Prozent. Kläglich!
Das ist klar eine Wahl die den Ruck nach rechts bedeutet in Bayern.
Die Grünen haben einen schönen Sieg eingefahren der ihnen absolut nichts bringt außer Redezeit im Parlament.

@drauguckerin, 8:38

Lustig: "Die CSU ist an sich selbst gescheitert" (Zit. TS) - ach nee. Und die SPD hat gewonnen, oder wie?

Nur falls es Ihrer Aufmerksamkeit entgangen ist: es geht um das Wahlergebnis der CSU, nicht um das der SPD. Deshalb taucht da auch die Aussage, die Sie da "reinschummeln", überhaupt nicht auf.

Oh ! Mein Gott,

welche schlimmen Folgen die CSU da auf sich geladen hat. Mit ihrer Politik der schwammigem Äußerungen hat sie doch die Wähler vergrault. Die Argumente, es sind zu viele "Preußen" sind nach Bayern umgesiedelt sprich für die nicht qualifizierten Personen in dieser Partei. Die sollte lieber einmal die wirtschaftliche Situation mit ihrer sozialpolitischen Ausrichtung überprüfen und nicht s anderes. Wenn, wie im Jahre 2013 für 2,35 Milliarden Wohnungen aus dem Bestand des Freistaates verkauft worden sind und die Provisionen bei den Politikern gelandet sind, dann muss auch ein Erdrutsch eintreten. Wer das ignoriert, der hat die falsche Einstellung zu den täglichen Problemen der Menschen. Und wenn die Politiker nicht einmal die Preußen überzeugen kann, liegt es an denen und an niemand anderem. Schluß und Aus!

@UnabhängigerDenker 08:52

Machen Sie nur so weiter und bezeichnen Sie eine Partei die Ihnen nicht in den Kram passt als "Diese Partei passt nicht hierher". Welche Parteien nach Deutschland passen und welche nicht entscheiden keine AfD Fans und Freunde. Mir ist schon klar warum Sie so gegen die Grünen wettern, weil es ganz klar ist, dass die Grünen die einzige Partei sind die gegen die AfD dagegenhalten und die die AfD stellen. Ist schon logisch, dass dies der AfD und ihren Anhängern nicht gefällt. Bisher war doch keine Partei da (weder CDU, weder FDP, weder SPD noch die Linkspartei) die die AfD wirklich stellt. Die Grünen tun dies und darum sind die erfolgreich.

Linke Umdeutung?

Interessant wie Journalisten so etwas sehen.

Wahrscheinlich ist der ein oder andere enttäuscht, dass die CSU doch 4 Prozentpunkte mehr erhielt als vorausgesehen.

Zu früh gefreut.

Und wenn die SPD mehr als die Hälfte verloren hat und die Linke es noch nicht einmal in den Landtag geschafft hat stehen für mich die Verlierer fest.

Aber auch der Journalist, der es anders sieht, muss wohl die nächsten Jahre mit einer konservativen bayerischen Regierung aus CSU und FW leben.

Medien beeinflussen?

Immer wieder hört man die Wähler ließen sich von den Medien beeinflussen.

Selbst schuld, noch nie war das Angebot sich unabhängige Informationen zu besorgen so groß. Zu groß für einige, die dann nur noch in ihrer Echokammer leben wollen.

Oder die Medien treibe der AfD Wähler in die Arme. Was sind denn das für erbärmliche Existenzen die sich treiben lassen statt sich von seiner Meinung und Überzeugung leiten zu lassen?

Ich weiß nicht.

Nach meinen mathematischen Grundkenntnissen ist CSU immer noch mit Abstand die stärkste Partei in Bayern.

Dass sie jetzt mal auch Kompromisse schließen muss und nicht im Alleingang regiert soll jetzt eine Katastrophe sein?

@Mercury78 09:00

Absoluter humbug. Tut mir Leid, aber man muss es so klar sagen. Die Grünen sind erfolgreich weil sie die einzigen sind die gegen die AfD dagegenhalten. Ich bin mir sicher, dass sie auch in Hessen erfolgreich sein werden und auch im Bund werden sie solche Zahlen realisieren können. Hier in diesem Forum hat man mit einer Hasstirade begonnen als man die Zahlen der Grünen gestern gesehen hat und Dr.Meuthen hat diese Tirade versucht bei Anne Will gestern noch weiterzuführen. Eine dumme Vorgehensweise, indem man die Grünen verteufelt und mit Hass überschüttet macht man sie noch stärker als sie ohnehin schon sind. Es gibt Gründe warum die Grünen auch bundesweit die zweitstärkste Partei sind nach Umfragen und eben nicht mehr die AfD.

Wirklichkeitsverweigerung in den ÖRR-Medien

Unsinniger geht's nicht mehr:

"Die CSU ist an sich selbst gescheitert"

Brauche doch nur 2+2 zusammenzählen, um zu sehen, dass die verlorenen Stimmen der CSU größtenteils bei der AFD gelandet sind. Ursache ist somit zumindest zu einem großen Teil Frau Merkel, die mit ihrer Grenzöffnung und Vermischung von Asyl und Migration die Unionswählerschaft gespalten hat.

Das Hoch der Grünen erinnert an das ehemalige Hoch der FDP

Danach dürfte sich die FDP nicht nur "in der Opposition erneuern", sondern erstmal die Wiederbelebung starten.

Nachtrag,

CSU /FW kommen 2018 auf 85/27= 112 Sitze
Bedeutet 8 Sitze weniger, jedoch mit den neuen Sitzen AFD plus 22 insgesamt auf ein Plus von 2% im konservativen Lager. War ein Fehlerteufel meinerseits. Nicht 102 sondern 112 Sitze für CSU/FW.

@ draufguckerin, um 08:46

Natürlich haben Sie Recht. Die CSU hat die Wahl gewonnen; sie hat zwar mächtig Federn gelassen und die an sich selbstverständliche absolute Mehrheit eingebüßt - aber was soll's: Flugs relativieren: die SPD, ja, die erst mal...!
Und schon herrscht eitel Sonnenschein im Ländle und es kann weiterregiert werden, als wär nix gewesen.

Interessante Meinung

die mit der Wirklichkeit nichts zu tun hat. Gerade deswegen ist die CSU abgestuerzt.

"Sie muss mit der CDU die Flüchtlingsfrage endlich beantworten"

Um noch weiter abzustuerzen. Ausserdem geht es nicht um die "Fluechtlingsfrage" Es geht darum, dass Zuwanderung ohne Regeln und ohne Obergrenze zusehends abgelehnt wird.

Wer dermassen Traumtanzt ist wohl noch nicht genug abgestuerzt.

Richtig, Herr Wendler,

Zitat:" Wenn die CSU das alles macht, dann sind 40 Prozent durchaus wieder drin. Das Gerede vom Ende der Volksparteien ist nur eine Ausrede."
Einfach mal wieder erinnern, was den deutschen Wähler bedrückt, was seine Sorgen sind und dem einfachen Mann auf der Strasse einmal zuhören und mit offenen Augen und Ohren auf ebendiese gehen, dann wird so manches wieder gut.
Und dann noch Ziele erkennen, Wege zur Lösung definieren und kommunizieren - was würde man sich mehr wünschen. Happy End...!

Das rechte Lager

hat in Bayern mit der CSU, FW und der AFD rund 60% der Stimmen bekommen. Das linke Lager mit Linken Grünen und SPD zusammen 30%.
Ob die FDP nun eher rechts oder links einzuordnen ist, naja.

Ich weiß nicht wieso die Linken sich so feiern.
Trotz Abgasskandal, Wohnungsnot, Altersarmut, Bildungsprobleme, Probleme in der Pflege und dem gesundheitswesen, haben die rechten seit 2015 bei jeder Wahl Zuwächse verzeichnet.

Aber Seehofer ist schuld, ja klar!

Parteien im Elfenbeinturm

Ich denke, hier gab es auch die Quittung für die desaströse Bundespolitik. Die großen "Volks"-Parteien verhalten sich wie die 3 Affen, "nichts sehen, nichts hören, nichts sagen“. Sie lösen keine Probleme im Sinne ihrer Wähler, sondern erzeugen nur neue Probleme mit dem internen Personalkarussel. Wie kann man sich wochenlang bis zur Selbstzerfleischung um den Posten eines einzigen Beamten streiten? Wie viel Energie hat das gekostet? Wie kann es sein, dass Banker für ihren Finanzbetrug 2008/2009 und Autobosse für ihren aktuellen Dieselbetrug nicht zur Rechenschaft gezogen werden? Diese vereinbarte Umtauschprämie ist eine Mogelpackung. Das ist der normale Verhandlungsspielraum, den die Autohändler sowieso haben, egal bei welcher Automarke. Sind das überhaupt noch Volks-Parteien oder nicht besser Oligarchen-Parteien? Die SPD hat mit der Agenda 2010 Rentner und Arbeitnehmer trotz Vollzeitjob in die Armut getrieben. Deshalb wähle ich sie nicht. Eine Reformation der Agenda ist überfällig.

"nicht Stänkern"

"Die CSU sollte einfach anfangen, wieder ordentliche Politik zu liefern."

Landtagswahl! Bayern: Wo ist die Politik, die Ergebnisse, wo sind die Verhältnisse für die Menschen besser in Deutschland?

Empfehlungen nicht zu stänkern ok, aber man sollte das dann zuerst selbst lassen!

Wen wundert das denn?

Die reinen Traditionswähler sterben langsam aus, den Populisten (denen von Rechts und denen von Grün-Links) laufen die Wähler zu. Das ist überall in der EU das Gleiche.
Wer hört denn noch auf den Pfarrer der von der Kanzel ruft man solle eine christliche Partei wählen (wenn man überhaupt in de Kirche geht)? Und wo sind die Arbeiter geblieben die die Stammwähler der SPD waren?

Dass man sich den Populisten beider Seiten zuwendet kann auch etwas mit der immer armseligeren Schulbildung zu tun haben. Im Internet lernt man eben nicht selbständig zu denken. Menschen wählen eher aus einem Impuls heraus, nicht nach sorgfältigem Abwägen.
Und das wird in der Zukunft nicht besser, sondern nur noch schlimmer.

Was mir bei dieser Wahl (und bei allem was vorausging) völlig klar geworden ist, ist das die ÖR- Medien beinahe ausnahmslos auf der Seite der Grünen sind. Die fallen also auch auf die 'optimistischen' Populisten herein.

An sich selbst gescheitert?

Eher an dem Spagat gescheitert zwischen Lobby-Vorgaben und dem was das Volk bewegt und wirklich erwartet.
Wenn ein MP Günther (CDU/Schleswig Holstein) behauptet, das Volk will gut regiert werden, muss dem widersprochen werden.
Niemand will hier "regiert" werden - das war zu Kaiser´s Zeiten so, Politiker sollen für die arbeiten, von denen sie gewählt wurden und für das wofür sie gewählt wurden.

@Mercury78

"Die Grünen werden von einem Hoch zum anderen "geschrieben" und die Konservativen werden verteufelt."

Ich staune ja, für wie unbedarft Sie die bayrischen Wähler halten. Die lassen sich so einfach beeinflussen? Die lassen sich zu Zehntausenden von der CSU zu den Grünen schreiben? Und das sogar noch als bessergebildet?

"Diese Wahl zeigt leider wieder, wie leicht sich die Menschen doch von den Medien beeinflussen lassen."

Nicht "wie leicht" - es hat Jahrzehnte gedauert. Und auch "beeinflussen" ist falsch. "Informieren" wäre das richtige Wort.
Um Ihren Satz zu korrigieren: Gut, dass wenigstens ein paar Wähler sich mal etwas besser informiert haben.

@draufguckerin, @Karl Napf

"Und die SPD hat gewonnen, oder wie?"

"spd/sed haben fast grandiose 15% eingefahren."

Sie haben aber den Artikel gelesen bzw. den Kommentar gehört? Und Sie haben verstanden, dass es um die CSU ging und nicht um die SPD? Um die geht es in anderen Artikeln.

anderseits 9.11

Ihren prognostizierten Rücktritt von unseren Innenminister habe ich bisher noch nicht vernommen .

@naiver Positivdenker

"Warum sollte man also die Partei CSU wählen, wenn sie in Berlin als Regierungspartei kuscht?"

Sie sollten sich mal die ganzen Umfragebildchen ansehen. Dass Seehofer so oft vor Merkel gekuscht hat, war gar nicht das große Problem.
Übel genommen wird ihm (ja, auch und gerade von den bayrischen Wählern!), dass er als Juniorpartner die gesamte Republik in Geiselhaft auf seinem Egotrip genommen hat. Und zwar gleich mehrfach.

Da hat Herr Wendler schon recht: Entweder stürzen oder stützen (das ist in gewisser Weise beides konstruktiv), aber nicht permanent stänkern (das ist nämlich durch und durch destruktiv).

@ draufguckerin um 08:46

Aus Ihrem Kommentar: "Die bayrischen Wählerinnen und Wähler haben sich mehrheitlich für die CSU entschieden"

Das ist schlicht falsch. 37 Prozent haben sich für die CSU entschieden. Damit ist die CSU zwar stärkste Partei geworden, aber eine Mehrheit beginnt bei 50 % plus x.

Mit Ihrer Medienschelte liegen Sie aus meiner Sicht ebenfalls daneben. Allen Kritikern der " links-grünen Systemmedien" müsste doch langsam auffallen, dass diese einfache Rechnung nicht aufgeht. Erstens ist die CSU Teil des "Systems", ebenso wie die SPD. Beide Parteien haben erheblich Stimmen verloren - an den "Systemmedien" kann das doch nicht liegen, oder sind die inzwischen nur noch von den Grünen gesteuert?
Die Wählerschaft ist doch offenbar viel unabhängiger von den Medien als Sie annehmen.
Wenn Sie das Wahlergebnis als "Trotzreaktion" der CSU-Wähler gegen die Medien werten, müssten Sie den Medien doch eigentlich dankbar sein. Ihrer Logik folgend wäre es ohne die "Medienschelte" noch schlechter ausgefallen.

@smirker

"Ist doch egal, ob die CSU nun zusammen mit den Freien Wählern regiert oder alleine!"

Nein, das ist gar nicht egal! Die FW haben schon angekündigt, dass mit ihnen die unsägliche Seehofersche Herdprämie zugunsten kostenloser Kitas abgeschafft wird. Allein das wäre schon mal ein großer Fortschritt, den es mit "CSU alleine" nicht gegeben hätte.

09:22 von apdv69

Die Grünen zeigen in Ba-Wü, dass sie durchaus Realpolitik können
.
dann ist mir was entgangen
wo steht denn das Musterländle in der Schulpolitik
früher Spitzenreiter mit Bayern, heute ….

Was ist gescheitert?

Gescheitert ist eine erhoffte Abwahl Herrn Söders, gescheitert ist eine erhoffte Verdrängung der CSU von der Macht, gescheitert ist eine Gewichteverlagerung zu Gunsten von rot/grün und gescheitert ist eine Minimierung der AfD. Letzteres ist ein noch zu lösendes Problem, alles andere sollte für viele ein Grund sein, die Freudentänze nicht so ausufern zu lassen. Der Zugewinn der Grünen korreliert mit der Pulverisierung der SPD. Im Ergebnis aber ist dieses "Lager" genauso weit von der Macht entfernt wie vorher auch und die überwiegende Mehrheit bleibt Mitte-rechts.

10:06 von Magfrad

weil sie die einzigen sind, die das richtige Mittel haben um gegen die AfD gegenzuhalten.
.
das stimmt
eine junge erfrischende und in ihrer Art mitreißende Spitzenkandidatin
wenn ich mir dagegen den Spitzenkandidaten der AfD anschaue ...

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@Sisyphos3

"wo steht denn das Musterländle in der Schulpolitik
früher Spitzenreiter mit Bayern, heute …."

Schulpolitik wirkt sich erst nach vielen Jahren aus, wie man in Finnland gut sehen kann. Falls BaWü da jetzt so schlecht dastehen sollte, liegt das noch an der schwarzen Vorgängerregierung.

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