Ihre Meinung zu: Diesel-Fahrverbote in Berlin: "Wer trickst, sollte dafür auch zahlen"

10. Oktober 2018 - 7:31 Uhr

Nach dem Fahrverbots-Urteil in Berlin steigt der Druck auf Autohersteller und Regierung. Die SPD droht Konzernen mit Bußgeldern, die Umwelthilfe pocht auf die "Blaue Plakette".

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Kommentare

die Fahrverbote ...

haben doch mit Tricksereien garnichts zutun...oder muß jetzt auch jeder Fernsehhersteller alte Geräte auf UHD nachrüsten weil es bald Standard ist?

"Wer trickst, sollte dafür auch zahlen"

gute Idee !

warum haben andere Staaten nicht diese Probleme
wo stehen denn die Meßstationen bei unseren europäischen Nachbarn
wäre doch auch ne Option, da zu "tricksen"
und eine Gesundheitsgefahr ….
das NOx ging die letzten 30 Jahre um 2/3 zurück
dargestellt wird es aber so, als ob der Dreck zugenommen hat

"schummeln" und "tricksen"

Schummeln und tricksen tut man im Kindergarten oder bei Gesellschaftsspielen.
Warum wird das Kind nicht ehrlich beim Namen genannt?
Es handelt sich um *Betrug*, der mit Hilfe einer *Betrugssoftware* begangen wurde.
Die Autokonzerne haben ihre Kunden, die Prüfprozesse, die Politik und die Gesellschaft *betrogen*.
Natürlich müssen sie dafür haftbar gemacht werden, sowohl finanziell, als auch personell.

Getrickst hat Autoindustrie , diese soll auch die Strafzettel

Und zwar solange bis alle Fahrzeuge
auf eine funktionierender Abgasreinigung
umgebaut worden sind.

So darf auch kein gebrauchter oder umgetauschter
nicht umgerüsteter Diesel ins Ausland verkauft werden.
Das kann locker des KBA anordnen,
falls der Bundesmautminister das auch will :-)

SPD droht?

Ja, ja ... die SPD droht Konzernen mit Bußgelder ... aber selbst schön warm und trocken im Aufsichtsrat sitzen.
Von den früheren Eskapaden der SPD-Politiker Hartz u.a. (Stichwort 'Brasilien') will ich gar nicht reden ...

LKW

Ich persönlich finde die ganze Diskussion lustig. Es wird so getan, als ob die veralteten PKW due Hauptverursacher sind. Da hat wohl noch niemand am Auspuff eines Busses bzw. Lkw gestanden? Wenn die nur noch mit blauer Plakette in die Stadt fahren dürfen, wäre schon eine Menge gewonnen.

Was, bitte ist das: ein sauberes Auto?

- ein Benziner, der sehr viel mehr CO2 und Feinstaub produziert als ein Diesel?
- ein E-Auto, dass bei seiner Herstellung Unmengen an Resourcen und Energie verschlingt?

Warum nicht weg vom Individualverkehr? Ach ja: Unsere Wirtschaft ist von der Autoindustrie abhängig. So langsam sollte man sich fragen, was denn nun wichtiger ist - unsere Wirtschaft oder die Erhaltung unserer Biosphäre?

Mit der Bitte um Antwort.

Autohersteller und Politik

In dem Artikel stehen ganzen viele Sätze die Formulierungen wie "Die Hersteller sollen.." enthalten. Das zeigt schon das ganze Dilemma des von Scheuer so gefeierten Dieselkompromisses - er ist eine unkonkrete Luftnummer. Wie viel Rabatt jeder Hersteller auslobt bleibt ihm wie bisher selbst überlassen und Hardware-Nachrüstungen lehnen die Hersteller weiterhin ab. Heißt also die Hersteller müssen gar nichts tun und mit Steuergeld werden ein paar kommunale Fahrzeuge nachgerüstet oder ausgetauscht.
Ich wette es passiert gar nichts.
Die Regierung hat keine Handhabe, die Hersteller zu mehr zu zwingen und versucht es auch gar nicht. Frau Merkel hat es neulich auf dem DLT der JU schön erklärt, wie sie damals als Umweltministerin von der Industrie über den Tisch gezogen worden ist. Da ist man als Kanzlerin aber nicht sauer genug, um es in Zukunft anders zu machen, sondern der Verkehrsminister darf weiterhin mit Wattebäuschen werfen.

Captain Obvious

"Wer trickst, sollte dafür auch zahlen"

Thank you, Captain Obvious! Und dennoch werden unsere großartigen Politiker sich von einem anderen Weg "überzeugen" lassen. Schön hier!

Wer betrügt, soll auch dafür gerade stehen

Es ist unverständlich, wieso die Bundesregierung sich nicht endlich ernthaft (!) des Problems annimmt. Die Autokonzerne haben gelogen und betrogen und Millionen Autobesitzer um ihr Geld gebracht.
Union und SPD müssen sich nicht wundern, wenn die nächsten Wahlen für beide negative Ergebnisse bringen.

Gase verteilen sich

Ich fürchte, die einzigen, die etwas von den Diesel-Fahrverboten in beschränkten Straßenabschnitten haben werden, sind die Schilderhersteller. Oder meint jemand, der Wind würde die festgesetzten Grenzwerte in sein "Weh-Verhalten" mit einbeziehen? Wenn man nicht durch die Friedrichstraße fahren darf, nimmt man eben die Markgrafenstraße oder die Glinkastraße (Berlin).

Bremer Erfahrungen mit Straßenverengungen, partiellen Sperrungen, gewollt "autofeindlichen" Ampelschaltungen u.a. Behinderungen usw zeigen: Der Schleichverkehr wird zunehmen - die Abgase auch.

Habe ich etwas falsch verstanden?

Den Begriff "saubere Autos" gibt es doch eigentlich nicht. Autos mit fossilen Brennstoffen oder Elektrofahrzeuge mit Strom aus den Kohlekraftwerken, die Umweltbelastung durch die Produktion der Batterien sind keine "sauberen Autos". Wenn wir heute den Diesel beerdigen, dann haben wir in ein paar Jahren als Autofahrer die Co2Werte im Nacken.

Braucht die deutsche Automobilindustrie, um in der Zukunft uns überhaupt noch Arbeitsplätze anbieten zu können, nicht andere Lösungen (Brennstoffzelle, Gas etc)?

Fürs Erste plädiere ich, die Klimakonverenz im Fokus, für Gewichtsbeschränkungen von PKWs und Hubraumbeschränkungen. Macht keinen Sinn mit sauberen 600 PS in der Innenstadt fahren zu können und der 1,6 Ltr. Diesel soll draußen bleiben.

Das sollen aber nicht die Aktionäre

zu spüren bekommen. Nein das sollen die Verursacher-/Verhaltensstörer zahlen. Also die Verantwortlichen aus der eigenen Tasche, bei den guten Gehältern.
Punkt und Aus !!

Wer trickst soll bezahlen?

Aber warum nur bezahlen und keine Strafe absitzen?
Sorry, aber ich habe null Verständnis dafür, dass man ein Bußgeld verhängen kann aber die Täter frei rumlaufen dürfen.
Nehmen wir doch mal das fiktive Bußgeld von 5.000 Euro/Auto mal ca. 10 Millionen Autos, dann kommen wir auf einen satten Schaden von 50 Milliarden Euro und die Verursacher bekommen was?
Fette Pensionen und können wie Dagobert Duck in Geld baden?

Zeit für Veränderungen

Der mündige Bürger wird sich dieses Theater sicher nicht ewig weiter gefallen lassen.
Ballungsräumen dürfte ihre Anziehungskraft verloren gehen....ebenso wie gewissen Teilen der Industrie ihr Geschäftsmodell.
Wenn das so gewollt ist dann weiter so.

Was sollen denn Diesel-Fahrverbote bewirken???

Da werden doch die Halter für nichts bestraft und keiner fühlt sich genötigt tatsächlich etwas sinnvolles zu tun.

Wenn die Luft in der Stadt wirklich so schlecht ist, dann hilft nur komplettes Autoverbot.
Dann wird auch die Luft sauber und der Druck auf die Autoindustrie angemessen groß sein.

Schrottauto

Wenn die Autobauer betrügen und bescheißen sollen die auch für den Schaden
mit Milliardenstrafen Haftbar, und mit neuer Hardware gezwungen werden , unsere Autos wieder Umweltfreundlicher zu gestalten.
Diese Fahrverbote taugen nichts und schädigen die Umwelt weiter. Unterm Strich
sind die bisherigen Vereinbahrungen wertlos.

Es darf wieder gefordert werden

Sei es von der Opposition, sei es von der Regierung, sei es von den Lobbyisten und sei es von den betroffenen Autobesitzern.
Fordern wird noch einmal zum Unwort des Jahres, da Handeln ja nicht in das Konzept von verantwortungsvollen Politikern gehört. Vielleicht sollte emotionslos diese Abgasgrenzwerte auf den Prüfstand und vielleicht sollte mit einer geeigneten Software das für und wider von Fahrverboten durchleuchtet werden. Computer sind einfach emotionslos und können, bei guter Programmierung zu besseren und schnelleren Ergebnissen kommen als der durch Lobbyisten und Gerichte getriebene Politiker-Mensch.

"Wer trickst, sollte dafür auch zahlen"

Warum spricht diese Selbstverständlichkeit erst nach fast drei Jahren ein Politiker aus? Bei jedem Bürger wäre das völlig klar!

Und was die Entschädigungen angeht: Ich werde einen Teufel tun und jemals wieder einen VW kaufen. Also gibt es nur eine angemessene Art der Entschädigung: Fahrzeug zum Kaufpreis zurücknehmen, unabhängig von der Laufleistung. (In Amerika wurde es so gemacht, plus zusätzliche Entschädigung.) Von diesem Geld kaufe ich mir dann einen Tesla oder ein koreanisches Elektroauto (oder eindeutsches von Sono Motors), aber diese Verbrecher sehen von mir keinen Euro mehr! Also ist eine Tauschprämie völlig indiskutabel! Die sollen bestraft werden und nicht noch ein neues Geschäft machen!

DUH

Jetzt ist aber langsam gut, sollen die Prozessierer der DUH doch endlich klar dazu stehen das sie alle Autos aus den Innenstädten haben wollen. Als nächstes folgt der Benziner. An den Stadträndern entstehen dadurch Flächenfraß und Versiegelung durch immer mehr Aussiedelnde Betriebe und Discounter. Der Umwelt wird dadurch ein weit höherer Schaden zugefügt. Habe gerade gelesen wie gesundheitsschädlich Windräder für den menschlichen Organismus sind. Blicke nicht ganz durch welche Ziele die DUH verfolgt. Umweltschutz kann es eigentlich nicht sein.

Außer der Schummel-Software

Außer der Schummel-Software von VW gab und gibt es keine andere Betrügereien.
Die VW-Motoren haben auch ohne Schummel-Software, die vom Gesetzgeber vorgegebenen (hohen) Grenzwerte auf dem NEFZ-Prüfstand eingehalten. Alle anderen EUR4 und EUR5 und jetzt die EUR6 Diesel auch.
Die hohe Stickoxid-Belastung ist ja nicht da, weil die Autobauer durchweg betrogen hätten, sondern weil die Grenzwerte auf dem Prüfstand und die Prüfung selbst realitätsfern war, jedoch, das ist entscheidend, gesetzeskonform waren. Parallel dazu hat die EU in den Städten sehr niedrige Messgrenzen festgelegt.

Hört sich für mich so an:
Der Bürger darf! sein Schadstoff-Müll im Garten verbrennen. Wenn das aber stinkt gibts dann Bußgeld.

Geht nur noch darum sich Gegenseitig den schwarzen Peter zuzuschieben.

Nach welchem Gesetzestext

Nach welchem Gesetzestext sollte eine solche Drohung ausgesprochen werden? Wenn das gesetz einen Prüfstand vorsieht, ist es keine trixerei. Was nicht gefordert wurde, musste man nicht machen. So sieht politikversagen aus. Aus der nummer kommt Merkel nicht raus.

Der eigentliche Skandal ist, dass das Schicksal von Menschen (s. "UN-Flüchtlingshilfswerk - Geld für Flüchtlinge fehlt") überhaupt eine Frage des Geldes ist.

Es geht ständig um „Wachstum“.

Also: Wachstum von was?

Der „Renditen“? Des Konsums? Der Müllberge? Der Zahl der Kinder mit „Altersdiabetes“? Der Bevölkerung in Ländern, in denen längst ein in jeder Hinsicht untragbares Bevölkerungswachstum herrscht, das die Not der Menschen weiter verschärft und dessen Grund nicht zuletzt in unzureichenden Demokratie- und Entwicklungsstandards, genauer: fehlenden Zukunftsperspektiven, ganz besonders aber im fehlenden Selbstbestimmungsrecht der Bevölkerung - und hier insbesondere dem der Frauen- liegt? Der Kosten für die Bewältigung/Reparatur der Folgen vermeidbarer Konflikte/politischer Fehleinschätzungen?

Oder der allgemeinen Zufriedenheit und damit der Aussicht auf eine friedliche Zukunft, u.a durch Weiterentwicklung innovativer Technologien. Vor allem aber durch deren sinngemäßen Einsatz.

... "trickst" ... und "alte Diesel"

Das Geschäftsmodell der Autobranche und ihrer Unterstützer funktioniert weiter blendend.

Als Besitzer eines angeblich sauberen Euro 6 (aber nicht 6d?) Diesel-Pkw werde ich bald nichts mehr durch die Frontscheibe sehen können, da zur zukünftigen blauen Plakette (gut) ja auch noch die gelbe französische (schlecht), und ... dazukommt.

Die angeblich alten Euro 5 Dieselstinker sind oft kaum 3 Jahre alt und kosteten locker mal ein Jahresgehalt eines Normalbürgers.

Diesel

Was die Politik nicht schafft, schaffen die Gerichte. Die Justiz als Ersatz für Politik.

So war das GG sicher nicht gedacht.

Es passiert aber immer wieder. Besonders die CSU ist hier immer wieder auffällig. Hier sei erinnert an die Maut, an aktuell beabsichtigten Zahlungen an Familiengelder. Diese Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Muß die CSU eigentlich unter Beobachtung gestellt werden?

Danke

Danke DUH, Danke. Ihr habt der Umwelt große Erleichterung gebracht. Und dem Verbraucher einen Bärendienst erwiesen.
Danke, Danke, Danke!

Wer trickst, sollte dafür auch zahlen...

Immer wieder diese Verniedlichungen!

"Schummel-Software, tricksen,..."

Nennt doch Betrug zum eigenen Vorteil endlich Betrug!

Die Software wurde vorsätzlich so verändert um bei Tests zu verschleiern, dass die Motorenhersteller die geforderten Werte nicht erreichen konnten. Dadurch haben sie Millionen an Entwicklungskosten für im realen Betrieb schadstoffarme Motoren gespart.

Die Motorenhersteller müssten jedem durch ihre Betrügereien vom Fahrverbot Betroffenen ein schadstoffarmes Fahrzeug zur Verfügung stellen müssen. Das wäre eine sinnvolle (und schmerzhafte) Maßnahme.
Sonst müssen es wieder einmal die einfachen Leute, die betrogen wurden ausbaden.

Droht die SPD auch ausländischen Konzernen?

ADAC Dieselmotoren im Test
Import-Autos haben den höchsten Schadstoffausstoß
https://www.focus.de/auto/news/adac-stellt-massive-stickoxid-probleme-be...
Wie hat der grüne Innenminister von Niedersachsen Stefan Wenzel ( Februar 2013 bis November 2017) versucht auf den Skandal Einfluss zu nehmen?

Die Macht der Autolobby brechen!

Zugegeben, das Auto hat in Deutschland eine besondere Bedeutung. Leider wird das schamlos ausgenutzt durch alle Beteiligten. Der jüngste Skandal beweist aber erneut, dass die Politik hier eine echte Verantwortung hat, der sie lange nicht nachgekommen ist. Aus Volkswirtschaftlicher Sicht die Autokonzerne weiter zu schützen wäre das absolut falsche Signal, da es dem Land und seinen Sozialsystemen besser geht als jemals zuvor. Daher wäre es nun wirklich wichtig Lug und Betrug den Kampf anzusagen und die Verursacher hart zur Verantwortung zu ziehen. Wenn die öffentliche Meinung wirklich eine Rolle spielt bei dieser Regierung, sollte sie dieses endlich akzeptieren. Sollte der Bürger auch nur mit einem Cent an den Kosten dafür beteiligt werden, ist es offensichtlich wer in Deutschland die Macht besitzt. Bei den Konzernen ist genug Geld im Spiel um auch die Volkswirtschaftlichen Folgen auffangen zu können. Was wäre das für ein Signal an all die Schmutzbäuche in ALLEN Wirtschaftszweigen!

Heuchelei pur: Bei den

Heuchelei pur: Bei den jahrzehntelang zugelassenen (!) Abgastests, die mit realem Fahrverhalten nichts zu tun hatten, sind wir nicht von der Autoindustrie hinter das Licht geführt worden, sondern von unseren Politikern: Die Autoindustrie hat nur das getan, was ihnen gesetzlich möglich war. Deshalb kann man sie auch nicht zwingen, zB Euro 4 Diesel nachzurüsten.
Einzig wo - wie erwiesenermaßen bei VW - wirklich im strafrechtlichen Sinne betrogen wurde, kann man die Firmen belangen. Tut man aber nicht! Der Gesetzgeber (!) verhindert, dass ich zB meinen Schummeldiesel einfach zurückgeben darf - jedenfalls sind mit diesem Ansinnen die meisten gescheitert.
Vom Gesetzgeber her müsste ein Bestandsschutz dahingehend existieren, dass ein zum Erwerbszeitpunkt gesetzeskonformes Produkt auch bis zum Ende seiner Lebensdauer benutzt werden darf.
Nicht die Autoindustrie ist der Buhmann, sondern unsere Politiker.

Ohne Worte

Der "Head of Sales" der Deutschen Automobilindustrie, unser Verkaufsminister Hr. Andreas Scheuer, hat ganze Arbeit geleistet. Die üblichen Rabatte als "großen Wurf" zu verkaufen und dabei keinerlei Vorgaben an die Autoindustrie zu stellen, das muss man erst einmal hinbekommen.
Ein Posten in einem Vorstand ist im sicher.
Die Damen und Herren der Autoindustrie haben wahrscheinlich heute noch eine Kater nach den durchfeierten Nächten ..
Und Fr. Schulze auf deren Fahne steht "Sie war stehts bemüht ..." hat leider keinerlei Chancen irgendetwas umzusetzen. Den Spagat, weg vom Diesel zu "umweltfreundlicheren" Ottomotoren mit höherem CO2- und Feinstaubausstoß zusammen mit dem Ziel zukünftig 35% weniger CO2 bis 2030, ist niemals zu schaffen.
Es ist mehr als traurig, dass Politik nicht mehr für das einfache Volk gemacht wird.
Die GroKo kommt mir wie von einem anderen Stern vor und ich glaube da stehe ich nicht ganz alleine.
Besinnt euch endlich wieder eurer Verantwortung den Bürgern gegenüber!

Diesel Nachrüstung

Ich als Dieselfahrer , wohnhaft in der Umweltzone kann mit dem Urteil gut leben. Ich habe nicht vor, wegen der fehlenden Plakette die gesperrten Strassen trotzdem zu befahren. Ich finde es angemessen, wenn man alle Interessen, also auch die Interessen der Anwohner nach sauberer Luft berücksichtigt. Die paar Straßen im großen Berlin! Ärgerlich das mal wieder die Medien Öl ins Feuer gießen: Bild: "Dieselfahrer entsetzt". Hä? Sind wir auch entsetzt, wenn die Kommune eine Fußgängerzone einrichtet, eine Straße zur Einbahnstrasse umwidmet, Fahrverbote für LKW erteilt, die die Maut vermeiden wollen, Fahrradstrassen einrichtet? Mir stinkt es gewaltig, das Medien, Auflagezahlen und Zuschauerquoten vor Augen immer wieder hysterische Polarisierungen generiert, statt einvernehmliche Lösungen zu fördern.
Die Presse als vierte Macht, als Korrektiv in einer Demokratie?
Ich bin nicht entsetzt, ich halte mich an die Fahrverbote!

Totale Verwirrung

Hallo Zusammen,
könnte mich mal bitte jemand aufklären!
Wenn jemand egal in welchem Maßstab einen Betrug begeht, warum muss er wenn er erwiesenermaßen erwischt wird den erzeugten Schaden nicht mindestens im gleichen Maßstab wieder ausgleichen natürlich zusätzlich mit einer Erinnerungshilfe, dass dies von der Gesellschaft nicht gewünscht wird?
Mir ist es egal ob mein Diesel aufgerüstet wird oder ich recht kostenneutral auf ein anderes gleichwertiges Fahrzeug umsteigen kann, was die Richtlinien erfüllt. Wohne aber 7km außerhalb des 70km Radius und daher soll ich auf meinem ,,Schaden" sitzen bleiben? Ich versorge meine Mutter 3-4 Mal die Woche in einem Problembereich. Und nu?
Wieso soll der Steuerzahler jetzt noch zusätzlich mit nur kostspieligen Finanzierungen von Kontrollorganen belastet werden?
Stand nicht auch in einem unserer grundlegendsten Rechtssammlung was von Gleichberechtigung usw.? Darf man sich die Strafen jetzt selber aussuchen? Bitte helft mir es zu verstehen.

Stickoxid wird bis heute nicht angegeben

Ich kann die Bemühungen der Regierung, insbesondere des CSU-geführten Verkehrsministeriums, nicht ernst nehmen.
Beispielsweise müssen bis heute zwar CO2-Werte bei Neuwagen angegeben werden, nicht jedoch Stickoxide.
So hatte ich beim Kauf meines Diesel-PKW gar keine Chance, einen in dieser Hinsicht umweltfreundlichen auszuwählen, und habe bis heute keine.
Die Norm hilft ja nur sehr begrenzt, da sie lediglich Grenzwerte angibt, jedoch nicht, wie dicht die Marke jeweils an den Grenzwert heranrückt.

@Bonner m 1969

"Ich persönlich finde die ganze Diskussion lustig. Es wird so getan, als ob die veralteten PKW due Hauptverursacher sind. Da hat wohl noch niemand am Auspuff eines Busses bzw. Lkw gestanden?" Am 10. Oktober 2018 um 08:46 von Bonner m 1969

Ja, aber im Buss sitzt mehr, als nur 1 Mensch und im LKW liegt nicht nur eine Handtasche im Kofferraum.

Was soll also der Vergleich? Wollen Sie ernsthaft behaupten, PKWs sind die saubere Alternative zu öffentlichen Verkehrsmitteln?

Albern!

Hamburg ist ein tolles Beispiel für diesen ideologischen Irrsinn!

Da werden Straßen für Diesel gesperrt und die Schiffe blasen die Abgase nur so in die Luft.
Da kann man mit Logik und Verstand keinen Blumentopf mehr gewinnen!

Aber der Michel zahlt, schluckt es und zur Krönung wählt er diese Menschen wieder.

Und das soll helfen?

Wenn ich die Berichte und Karten richtig verstehe, dann sollen nur die rot markierten Straßenabschnitte gesperrt werden. Was aber soll das bringen, dann nehmen die "alten" Autos doch einfach einen anderen Weg durch die Stadt? Und fahren dann z. B. alle durch eine Parallelstraße, in der es keine Messtelle gibt...

Wenn man bedenkt, dass

die CO2-Bilanz der Elektroautos nicht besser ist als beim Diesel, fragt man sich ernsthaft, welche Interessengruppe hinter dem Ganzen steckt. Und ja, die schlechtesten Abgaswerte, was Stickoxide betrifft, haben die so hochgelobten französischen Diesel.

Ein geniales System

Ein wirklich geniales System!

Alle Jahre wieder.
Erst der Feinstaub, jetzt das NoX alle drei bis fünf Jahre ist ein "neuer" dann "sauberer" Diesel fällig.
Unsere "dreckigen" Diesel wandern nach Osten oder nach Afrika und verschmutzen dort die Luft.
Dazu noch viele millionen bunte Aufkleber für unsere Frontscheiben.
Die Industrie schummelt unser Staat lässt sich gerne übervorteilen und die Deutsche Umwelthilfe klagt.

Wer profitiert davon?
Die Autoindustrie, viele neue Autos verkaufen und die Zeche zahlt der Kunde über Wertverlust und Rabatte die keine sind.
Da die klagende Deutsche Umwelthilfe direkt und indirekt durch die Automobilunstrie gesponsert wird (Ford und Toyota) rundet es das Bild ab.

Das läuft langsam aus dem Ruder:

Die Diskussion und weil man regierungsseitig nur Ruhe bewahrt hat, statt zu handeln.
5000,-€ Bußgeld wären deutlich mehr als die Hardware-Umrüstung kosten würde.
Es wird immer davon gesprochen, das farblose und geruchlose Gas NOx sei Dreck; man meint aber Dieselqualm. Dieselqualm gibt es bei modernen Dieselmotoren nicht mehr. (Und, wie kann es sein, dass nach der Explosion und Ausbrennen einer Raffinerie bei Ingolstadt bereits nach Stunden Entwarnung bezüglich gesundheits-schädigender Stoffe gegeben wurde)
Die neue EU-weite Regelung über die CO2-
Reduzierung betrifft weniger den Diesel, als den Benziner. Um die CO2 -Belastung in den Griff zu bekommen wird seit Jahren der Dieselantrieb forciert, weil der eben weniger CO2 ausstösst als ein Benziner.

Mit diesen immer härteren

Mit diesen immer härteren Hauruckaktionen werden nur immer mehr die Schwächesten im System getroffen, ganz wie es eben der Stil unserer 'Umweltschützerfraktion' schon lange macht. Letztlich werden wir so die Autoindustrie als einen wichtigen Teil unserer Wirtschaft regelrecht zerstören, in dem man ihr keine Zeit mehr zu Weiter- und Neuentwicklungen mehr läßt, denn von jetzt auf gleich gibt es keine Lösung all dieser technischen Probleme und keiner unserer Umbauer hat die verlorenen Arbeitsplätze auf seinem Berechnungsschmierzettel, was noch einmal zu ganz eigenen Problemen in diesem Staat führen wird. Aber das gehört wohl zum eigentlichen Spiel dieser speziellen Umweltfraktion, die, wie schon lange diese zukünftigen Probleme gegen diesen Staat aufbaut und deshalb nun möglichst überstürzte Lösungen verlangt, deren deshalb Konsequenz gar nicht gesehen werden sollen. Was wir brauchen sind aber Konzepte, die nicht alles hier herunterreißen, sondern auch zukünftig für alle tragbar sind.

Was ich bis heute …

… wirklich nicht verstanden habe:
Wenn ich ein Heizkissen kaufe, welches nicht die zugesicherten Eigenschaften hat, kann ich es gegen Erstattung des Kaufpreises einfach zurückgeben. Da hat der Verkäufer keine Chance.
Wenn gar eine Betrugsabsicht nachweisbar ist, wird der Hersteller und/oder Verkäufer sogar strafrechtlich belangt.
Warum gilt insbesondere das Erste nicht, wenn es sich statt eines Heizkissens um einen PKW handelt? In den USA scheint das ja problemlos zu funktionieren.
Was ich nie wirklich geglaubt habe, scheint in D doch zu stimmen: Die Gesetze scheinen für bestimmte Personengruppen nicht zu gelten.

Um den Reichstag herum

Die Zone muss dringend auch auf den Reichstag ausgeweitet werden. Nur wenn die Bundestagler mit der gesamten Equipage auch nicht mehr zur Arbeit fahren können, dann werden sie wach. Ich verspreche, dass dann sehr schnell sehr gute Konzepte entstehen - denn wenn's einem selbst betrifft...

Grundgesetz: vor dem Gesetz sind alle Gleich

Wenn ein Privatmensch vorsätzlich einen Artikel verkauft der die zugesicherten Eigenschaften nicht hat, dann erfüllt das den Straftatbestand des Betruges und er/sie wird verurteilt. Er muss den Artikel zurücknehmen und das ganze Geld zurückzahlen. Außerdem gibt es noch ein Bußgeld bzw. Haft in schweren Fällen.
Damit sollte doch eigentlich alles klar sein - zumal es in den USA ja genau so abläuft (incl. dem VW-Manager der in den USA in Haft sitzt).
Man sollte hier endlich mal hingehen und umsetzen was man Rechtslage nennt -ohne diesen ganzen Eiertanz!
Das heißt: Die mit der Betrugssoftware ausgestatteten Autos zurücknehmen, das gesamte Geld an die betrogenen Käufer zurückzahlen und die verantwortlichen Manager in Haft nehmen.
Dann braucht sich auch kein Verkehrsminister hinstellen und verkünden dass man die Industrie nicht verurteilen kann weil das Steuergelder kosten würde. Als ob ich mir ein Knöllchen von der Staatskasse zahlen lassen könnte. Ha-ha!

Die drohenden Fahrverbote 1

Die drohenden Fahrverbote haben nichts, aber auch überhaupt nichts mit dem Dieselschwindel, Dieselgate, Schummelsoftware, Dieselbetrug oder wie es auch immer genannt wird, zu tun.

Dank der "Deutschen Umwelthilfe", eines umstrittenen Abmahnvereins, bitte nicht durch den hochtrabenden Namen täuschen lassen, und ihren gewitzten Anwälten sind die zur Debatte stehenden Städte verdonnert für reinere Luft zu sorgen. Da hat man nun den Diesel als DEN Sündenbock auserkoren. Die Folgen sehen wir nun, und genau darüber wird diskutiert, gestritten und gekämpft.

@mk rlp -unverständlich,wieso die Bundesregierung nicht reagiert

Dabei hat die EU schon ein Strafverfahren
gegen diese Bundesregierung wegen untätigkeit eingeleitet.

Strafe 5000 - 50000€ pro manipuliertes Fahrzeug.

Wer solls zahlen ? Auch noch der Steuerzahler

Die drohenden Fahrverbote 2

Ich schreibe mir in verschiedenen Foren schon seit Wochen die Finger wund um den Sachverhalt zu erklären, aber die meisten Bürger und Bürgerinnen vermischen hier 2 Dinge, nämlich den (VW) Dieselskandal vor ein paar Jahren und die von der "DUH" nun gerichtlich erstrittenen "Fahrverbote".

Man muss die ganze Sache differenzierter sehen. Z:B. habe ich ein KFZ dass ich auch nutzen kann und darf. Wenn nun, sagen wir meine Heimatstadt bestimmte Straßen für den motorisierten Verkehr sperrt, so man es für mich ja unangenehm sein und eventuell gewisse Einschränkungen mit sich bringen. Aber meinen Wagen kann ich immer noch auf anderen Straßen in der Stadt und im Überlandverkehr nutzen. Ich weiß, der Vergleich mag für manchen wohl wie ein Schlag ins Gesicht sein.

@ Internetnutzer um 08:43

Auf Kommentar antworten
Am 10. Oktober 2018
"schummeln" und "tricksen"
----
Betrugssoftware:
Angesichts der techn. Ausstattung bzw. extrem reduzierten Prüfmöglichkeiten des Kraftfahrtbundesamt und des
"Vertrauens" in die Angaben der KFZ-Hersteller, kann hier wohl auch von Mittäterschaft gesprochen werden.

Sägen am Ast auf dem wir sitzen

Endlich trifft das Dieselfahrverbot auch die Richtigen. Schließlich hat unsere Regierung den Stickoxidgrenzwerten vor 10 Jahren zugestimmt. Damals war Gabriel Umweltminister. Der Grenzwert basiert auf einem Vorschlag der WHO. Die USA haben den Grenzwert nicht übernommen; es gilt aktuell ein Grenzwert von 100 statt 40 µg NO2/m³ Luft. Im "The World Almanac 2017" werden Stickoxidbelastung von Hauptstädten verglichen: Berlin gehört zu den am niedrigsten belasteten Städten. Aber wir verfallen in eine Diesel-Hysterie und sägen am Ast auf dem wir sitzen. Politiker dürfen Fehler machen, sollten aber den Mut haben, diese zu korrigieren.

Zickzack-Kurs

Naja, dann fahren wir halt künftig ein paar Umwege durch die Berliner Innenstadt. Ob die Luft dadurch besser wird?

Welche Ziele die DUH

Welche Ziele die DUH verfolgt? Die gleichen wie die Grünen auch: ab aufs Fahrrad - am liebsten aufs Standardmodell Schwarz einfach. Dabei sind Blaumann und Ballonmütze zu tragen.

09:49 von Tada

"Wollen Sie ernsthaft behaupten, PKWs sind die saubere Alternative zu öffentlichen Verkehrsmitteln?"

Ja, sind sie. Wie oft fahren die Busse mit wenig oder keinen Fahrgästen. Ich weiß es, wir haben nämlich eine Bushaltestelle direkt vor dem Haus. Erschwerend dass die Busse oft NICHT fahren gerade zu dem Zeitpunkt wenn wir weg müssen.

Und nicht vergessen, auch ein moderner ÖNV Bus fährt nicht mit Luft und Liebe sondern jagt so schätzungsweise, je nach Wetter und Infrastruktur, 30 bis 40 Liter Dieselöl pro 100 km durch den Auspuff. Umweltfreundlichkeit stelle ich mir anders vor.

Umstieg auf SUV

Vielleicht sollte ich mit meinem Golf Diesel auf einen koreanischen SUV mit Benziner umsteigen. Statt 4 1/2 Liter Verbrauch dann 4 1/2 Liter Hubraum.

Die Transportleistung von

Die Transportleistung von öffentlichen Verkehrsmitteln über einen bestimmten Zeitraum ist begrenzt und läßt sich auch nicht beliebig ausbauen. Vereinfacht ausgedrückt: es kommt nicht jede Minute ein vollbesetzter Bus.

Das hätte die Autoindusrie wohl gerne

ein 3 Jahre alten Diesel auf den Schrottplatz zu bringen, der noch locker 200.000 KM gefahren wäre. Und natürlich gleich wieder ein Neuwagen gekauft mit 30000 Euro Rabatt. Das erinnert mich an ein Handykauf, nicht an Autos. Ein 3.5 Kubik Liter Benziener darf weiter fahren und ein 1.0 Liter Diesel soll von der Stasse. Auch eine Autoproduktion kostet Energie und Ressourcen und schadet der Umwelt. Ist das Umweltfreundlich ?

Was soll die verarscht?

Erst heißt es, nur Fahrzeuge mit unzulässigen NOX Außstoß bekommen Fahrverbot.

Später heißt es, Fahrverbot für alle Euro 1 bis 5.

Das ist doch völlige verarscht. Und Fahrzeuge die Euro 6 Norm haben und doch diese Norm nicht einhalten dürfen weiter fahren.

Bestraft werden doch durch das Fahrverbot, alle Personen eines EU 5 Diesel , deren Hersteller nicht manipuliert haben.

Denn es gibt ja Fahrzeuge, die die zugelassenen Stickoxid Werte nach der Zulassungsnorm einhalten.

Ein Fahrverbot für solche Fahrzeuge ist eine klare Diskriminierung!

Öhm

Im Prinzip ja richtig, aber erstens hat VW nicht "geschummelt" sie haben im großen Stil mutwillig betrogen sowie Menschen- sowie Umweltschäden aus Geldgier billigend in Kauf genommen.

Und zweitens, warum ein Bußgeld? der Staat ist nicht der Geschädigte, es sind die Verbraucher, die so "dumm" waren zu glauben, dass VW so etwas wie Ehrlichkeit oder Ethos besitzt. Die sollten die 5000€ pro Auto zusätzlich zur Umrüstung von den Herstellern bekommen, als Ausgleich für den Wertverlust.

Wird es aber in 100 Jahren nicht geben, da der Verbraucherschutz bei den deutschen Politikern in der Prioritätenliste irgendwo zwischen dem Wasserstand eines Ententeiches in Buxtehude und der Bezahlbarkeit von Wohnraum liegt.
Nämlich irgendwo auf den Plätzen 790 bis 800

Mal das Große&Ganze anschauen

Braunkohlekraftwerke und Fahrverbot für 1-2 innerstädtische Straßen - passt "irgendwie" nicht zusammen. (Und, wie kann es sein, dass nach der Explosion einer Raffinerie bei Ingolstadt bereits nach Stunden Entwarnung bezüglich gesundheitsschädigender Stoffe gegeben wurde)
Wie ernst unsere Politiker das Thema Klimawandel nehmen, kann man doch am casus "Hambacher Forst" ablesen. Genehmigung eines Braunkohleabbaus für Jahrzehnte - obwohl es klimatechnisch bereits 5-nach-12 ist. Hier wurde versucht mit Hilfe der Staatsgewalt Klimaschädigung durchzusetzen.

09:49 von Tada

"Ich persönlich finde die ganze Diskussion lustig.
.
1 Kreuzfahrschiff gleich 400.000 Autos NOx
dann
Allein der Seetransport eines Fahrzeugs von Emden in die USA verursacht rund fünfmal so viel Stickoxid wie das Auto während eines 300 000 Kilometer langen Lebens
http://www.focus.de/wissen/natur/wie-schiffe-die-luft-verpesten-die-luft...

die Sache um den Diesel PKW war früher vielleicht lustig
heute ist sie nur noch verlogen

Man treibt mal

wieder eine ..... , Berlin hat ja in der Liste gefehlt und das schlauer weise gleich mal geändert falls es doch Unterstützung geben sollte.
Die Verteilung des Dreckes auf andere Teile der Stadt wird nicht viel bringen, und wenn ich persönlich mal unterwegs bin Richtung Stadt.
Dann sind meist mehr LKW unterwegs mit sehr unterschiedlichen Kennzeichen, die müssen als erstes aus der Stadt raus.

Und wie gestern gezeigt bei den langen Schlangen und Stau, glaube ich nicht das Tempo 30 das irgend etwas hilft.
So schnell war dort niemand unterwegs ;-).

Und Alle sollten mal nicht vergessen das die Fahrzeuge auch alle eine Zulassung vom Staat bekommen haben zum Verkauf.

Die einen betrügen und die anderen haben nicht geprüft oder bewusst weggesehen.
Und es sind auch reichlich nicht Deutsche Fahrzeuge unterwegs, zumindest ist das regional sehr verschieden.
In meiner Region sind mehr andere Hersteller als Deutsche unterwegs, am Ende ist der Käufer der Dumme und wird zahlen müssen.

Verbraucher stärken

Die ganze Debatte ist doch Spiegelfechterei. Wo bleibt der Verbraucherschutz?
Wenn ich ein Haus kaufe, bei dem der Vorbesitzer massiv getrickst und Mängel verschleiert und verschwiegen hat, kann ich den Kauf rückabwickeln.
Genauso sollte es auch beim Autokauf sein. Wer mit Schummelsoftware betrogen hat: Auto zurück an den Hersteller und Geld zurück an den Kunden.
Solange der Gewinn beim Betrügen größer ist als der Schaden beim "Erwischt werden" ist doch klar was passiert.

Unglaublich...!

"Wer trickst, SOLLTE dann dafür auch zahlen. Vielleicht kommen die Automanager dann endlich zur Vernunft"

Allein schon dieser Sprachgebrauch!?
Was heißt da: SOLL?
MUSS!!! Betrüger MÜSSEN gefälligst zahlen und bei schweren Betrug (Dieselgate) hinter Gittern! (Gruß an Hr. Stadler; tolles Vorbild!)
Ist bei jedem null-acht-fufzehn Bürger nicht anders. Da zeigt sich des Geistes Kind.

Hofreiter: "Die Bundesregierung hat Berlin durch ihre mittlerweile dreijährige Diesel-Blockadehaltung ohne Not Fahrverbote eingebrockt"

Aha!
Endlich haben die stark subventionierten auch mal ihre Messstationen aufgestellt und angeschaltet , und schon merken auch die gepimperten das die ganze Sache durch lobbisierter Politik stinkt.

Tut mir leid für den Sarkasmus, aber dieser Abgaswahn kennt keine Grenzen und zeigt wie lächerlich unsere "Volksvertreter" sind.
Es ist wie Geschichte. Wer sie schreibt hat Recht. Oder, wer die Gesetze schreibt macht sich das Recht. Egal wie teuer es den Bürger kommt...

Ich denke, wir können hier

Ich denke, wir können hier schließen. Die meisten Foristen ereifern sich, ohne überhaupt zu wissen, worüber sie sich aufregen. Da wird von Betrug und Trickserei geredet. Wo wurde denn getrickst? Die Abschaltsoftware? ganz leicht zu beheben. Die Schummeldiesel? Sind nicht zu beanstanden. Euro 3,4,5? Alles gesetzeskonform. Worüber regen Sie sich also auf?
Wenn Sie sich aufregen wollen, dann über Politik, DUH, und die Grenzwerte, die völlig sinnlos geraten wurden. Regen Sie sich über die Wohnungslobby auf, denn es wird kein Ölheizungsverbot geben. Wenn man sich das ganze Kasperletheater so ansehen muß, frage ich mich, wenn Alle anderen Arbeitnehmer in D auch so pfuschten, was würde dann noch funktionieren?

@ perchta

Warum nicht weg vom Individualverkehr? Ganz einfach: weil der öPNV nicht beliebig ausbaubar ist. Dazu bräuchte man nämlich jede Menge Flächen. Wo kommen diese Flächen her? Alternative Fahrrad? Das bitte einem Pendler aus der Eifel erklären, der seinen Arbeitsplatz in Köln hat.

um 09:41 von Egleichhmalf

>>
Einzig wo - wie erwiesenermaßen bei VW - wirklich im strafrechtlichen Sinne betrogen wurde, kann man die Firmen belangen.
<<

Juristisch zutreffend, faktisch aber nicht. Die Autoindustrie hat die Regelungslücken freudig ausgenutzt. Auch die Dieselfahrer haben übrigens profitiert - sauberere Autos wären teurer gewesen.

Wenn die Politik jetzt nachbessern muss und für die Vergangenheit keine juristische handhabe hat, dann muss sie eben die zukünftige Verschmutzung absenken. Z.B. indem man ab 1.1.2019 keine Pkw mit bestimmtem Hubraum oder Verbrauch mehr zulässt. Ich denke, die Autoindustrie wird dann darum betteln, die alten Pkw nachrüsten zu dürfen.

Na wenn es sich nur um "tricksen" handelt...

... dann kann man getrost auch derart tricksen, indem man Fahrverbote ignoriert? Tricksen - war ja schließlich nichts Schlimmes; wird suggeriert. Mit welchem Recht sollte dann der "Trick" des Überfahrens eines Verbotsschildes noch geahndet werden?

@AndreXzeven Am 10. Oktober 2018 um 09:53

Auf Kommentar antworten:
1 Kreuzfahrtschiff erzeugt die Abgasbelastung von 500.000 PKW.
Die fahren nicht mit "sauberem" Diesel, sondern mit Schweröl - und dürfen das.

auf Gerichte wird die Schuld geschoben

die urteilen (will ich doch hoffen) aufgrund bestehender Gesetze
wer macht denn Gesetze die offensichtlich weltfremd sind
warum setzt man sich nicht im Parlament zusammen überlegt sich Gesetze die auch alltagstauglich sind
oder ist es sinnig am Büroarbeitsplatz oder auf dem Deck seines Kreuzfahrtschiffes viel höhere Konzentrationen zuzulassen als im Straßenverkehr an der belebtesten Ecke

Hoffentlich

werden demnächst auch mal Umweltgifte beim Benziner festgestellt, die dort zu Fahrverbot führen. Wäre doch gerecht.

10:09 von liebes Rentnerforum

Ob die Luft dadurch besser wird?
.
besser nicht - im Gegenteil
(3 mal so weit nen Umweg fahren gibt auch 3 mal so viel Dreck)
aber der Gerechtigkeit ist genüge getan
))Polemik aus((

Wer betrügt, soll auch dafür gerade stehen

Dann soll unsere Regierung mal dafür gerade stehen.
Die haben das schließlich gedeckt und zwingen die betrogenen Käufer sogar noch zum Autokaputtmachupdate.

@09:55 von Hepheistos

"Mit diesen immer härteren Hauruckaktionen werden nur immer mehr die Schwächesten im System getroffen, ganz wie es eben der Stil unserer 'Umweltschützerfraktion' schon lange macht. Letztlich werden wir so die Autoindustrie als einen wichtigen Teil unserer Wirtschaft regelrecht zerstören, in dem man ihr keine Zeit mehr zu Weiter- und Neuentwicklungen mehr läßt ..."

Für diese Hauruckaktion hat man sich nun schon mehrere Jahre Zeit gelassen.
Das die Autoindustrie keine Zeit für Weiter- und Neuentwicklungen hätte halte ich für vorgeschoben. Das die Reise hin zu geringeren Schadstoffausstößen und Spritverbräuchen geht hätte man durchaus vorhersehen können. Sich jetzt zu beschweren, dass die Politik nun X Jahre gebraucht hat um es in Gesetzesform zu gießen ist da keine Entschuldigung. Die Diskussion ist viel älter.

bitte nicht nur Bußgelder fordern sondern auch umsetzten

Die SPD sitzt bekanntermassen in der Bundesregierung und sollte solche Bußgelder umgehend fordern und umsetzten. Hier könnte man wirklich mit Koalitionsbruch drohen und schon stünde unser Verkehrsminister und die CDU/CSU in einer Ecke allein dar; das würde der SPD sicherlich auch bei den anstehenden Landtagsahlen nicht schaden.

Ist das wirklich so schwer zu verstehen?

Denn fast alle verwechseln immer noch den Dieselbetrug mit dem Fahrverbot in den Städten.
Beides hat nichts miteinander zu tun. Selbst wenn VW nicht betrogen hätte, hätten wir Fahrverbote.
Sonst würde sich das Problem nach den Updates von VW von selbst erledigt haben.

Diesel-Skandal

Die Frage ist doch nur noch : Wie lange braucht die Politik um festzustellen, auf welcher Seite sie stehen will. Auf der Seite der Geschädigten und Betrogenen oder auf der Seite der Betrüger ? Und auch hier habe ich den Eindruck das keine Krähe der anderen ein Auge aushackt mit anderen Worten die hängen alle unter der gleichen Decke. Das Volk ist der Poltik völlig Wurscht was man auch an der 0-Zins-Politik festmachen kann um nur ein Beispiel zu nennen.

"10:15 von Sisyphos3 1

"10:15 von Sisyphos3
1 Kreuzfahrschiff gleich 400.000 Autos NOx"

Meines Wissens nach ist bei NOx allerdings nicht die Klimaschädlichkeit das Problem, sondern die gesundheitlichen Auswirkungen. Kreuzfahrtschiffe fahren selten durch Innenstädte - Autos schon.

Das heißt natürlich nicht, dass Kreuzfahrtschiffe keine Umweltverpestungsmaschinen wären und es hier keinen Handlungsbedarf gäbe. Aber die Devise 'solange wir Problem x nicht lösen müssen wir an y gar nicht denken' halte ich für nicht zielführend.

"Wer trickst, sollte dafür auch zahlen"

Bartol sagte: "Offenbar haben die Automobilhersteller die Gefahr von Fahrverboten für Dieselfahrzeuge wie in Frankfurt oder Berlin noch nicht endgültig verstanden."
Sie wollen das nicht verstehen, weil sie die Rendite für ihre Aktionäre nicht schmälern wollen. Aber die Fahrverbote werden immer mehr zunehmen und die Autohersteller zur Vernunft zwingen. Was lange dauert, wird sich durchsetzen und wenn das mit Hilfe der EU geschieht.

@10:18 von Karl Käfer256

"Warum nicht weg vom Individualverkehr? Ganz einfach: weil der öPNV nicht beliebig ausbaubar ist. Dazu bräuchte man nämlich jede Menge Flächen."

Der Individualverkehr benötigt ebenfalls jede Menge Flächen. Ich kenne Städte in denen kommt man mit der Kombination öPNV und Fahrrad im Alltag exzellent zurecht. (solange man keine Möbel transportieren muss)
Der Ausbau des öPNV hat seine Kapazitätsgrenzen noch lange nicht erreicht und ist insgesamt viel effizienter umsetzbar als Individualverkehr.
Es ist allerdings immer eine Investition von zentraler Stelle notwendig - und unser Staat investiert nicht gern, auch wenn es sich langfristig lohnen würde.

Politik

Das kommt dabei raus, wenn man jahrelang mit großer Koalition regiert. Da darf man den Partner nicht reizen und darum ist Stillstand immer noch die beste Lösung. Probleme werden ausgesessen oder schlicht ignoriert. Tatsächlich könnte das Parlament die Konzerne sofort per Gesetz dazu verdonnern Hardware nachzurüsten, deswegen nennt man es die Legislative, aber stattdessen sucht man nach dem kleinstmöglichen Kompromiss, um ja niemanden zu verärgern. Von Regieren kann da keine Rede mehr sein, nur noch vom Re(a)gieren. Traurig.

Aktionismus statt Problembewusstsein

Sören Bartol (SPD):
"Wer trickst, sollte dann dafür auch zahlen. Vielleicht kommen die Automanager dann endlich zur Vernunft".

"Sollte..." - machen die aber nicht, weil der Betrug ja mit Unterstützung des Kfz.-Bundesamtes wasserdicht abgesegnet wurde.

Zur Vernunft kommen müsste da zwingend das lobbygesteuerte Verkehrsministerium unter CSU Regie. Doch da diese 6%-Partei in der GroKo machen kann was sie will, kommen alle Androhungen im Soll-Format daher. Echter Widerstand durch die SPD ist da nicht zu erwarten, weil die sich mit ihrem bewährten Joker "Das war mit der Union nicht zu machen" stets herausreden.

So erst gestern wieder bei dem peinlichen Auftritt der SPD-Umweltministerin in Brüssel, die ihr Vorhaben auf Anweisungen des Kanzleramtes canceln musste.

Genau so!

Warum sollte man die Autobranche da schonen? Eine angemessene Strafe wird die wohl kaum ruinieren, höchstens die Aktionäre vergraulen.

Ein "Kompromiss" zeigt nur:
Ihr könnt insgeheim alles machen, denn wenn es rauskommt bekommt ihr nur eine Alibi-Strafe, bei der ihr womöglich sogar wieder Autos verkaufen könnt.

Man sollte wirklich mal was machen, wo auch wirklich weh tut. Jedes andere Unternehmen oder jede Privatperson bekommt für Betrug auch keine Extrawurst.

Die bescheuerte Republik

Anders kann man den ganzen Irsinn, verursacht durch einen dubiosen (Abmahn-)Verein DUH mit seinem Vorsitzenden Resch, nicht bezeichnen.
Ich bin den 50-60er Jahren aufgewachsen. Da zog jeder Diesel-PKW und LKW schwarze Rauchschwaden hinter sich her, Kohle wurde in Massen für die Heizung verbrannt, Kraftwerke hatten keine Filter, Abwasser floss ungeklärt in die Flüsse. Das hat man eingeatmet. Und ich/wir leben immer noch ohne schwarze Lunge. Dank der Katalysatoren ist das heute weg.
Es geht um was ganz Anderes: Der Diesel wird demnächst verboten, dann kommt der Benziner dran. Wir sollen halt nicht mehr Autofahren, sondern öffentliche Verkehrsmittel (im ländlichen Bereich kaum vorhanden) benutzen, damit nur noch die Großkopfeten mit dem Auto herumfahren können.
Die ganze Umwelthysterie (Auto, Verkehr, Heizung, Stromerzeugung, usw.) ist nicht mehr nachzuvollziehen. D und Europa schaffen sich selbst ab.
Willkommen in der neuen Steinzeit.

SPD droht schon wieder

Da kann ich nur schmunzeln. Die Arbeiter Partei SPD - die drohte VW unlängst mit 5000 Euro Bußgeld pro KFZ wo getrickst wurde. Am Ende waren es 11,7 Millionen KFZ multipliziert mit 5000 Euro macht knappe 60 Milliarden Euro Bußgeld. Am Ende war es eine Milliarde Euro. Komisch. Ach, unsere Pfälzer Super Politiker Dreyer und Beck hatten auch 370 Millionen Steuergelder mit dem Projekt Nürburg in den Sand setzen können. Da darf man sich nicht wundern wenn man irgendwann mit der 5% Hürde kämpfen muß. Welcher Trottel wählt den bitteschön noch SPD?

10:22 von liebes Rentnerforum: Umweltgerechtigkeit?

"Hoffentlich werden demnächst auch mal Umweltgifte beim Benziner festgestellt, die dort zu Fahrverbot führen. Wäre doch gerecht."
Als Rentner brauchen Sie doch nur noch einen kleinen Benziner. Dann haben Sie doch Ihre Gerechtigkeit. Nur nicht schon vorher auf andere schimpfen.

@SydB

Grandios aus einem Messpunkt(der Haltestelle vor ihrem Haus) extrapolieren sie den Fuellstand des Busses auf der kompletten Linie.
Wenn man so was liest wird einem zumindest klar warum die Vernunft in diesem Land wenig Chancen hat.

Gesundheit vor Bequemlichkeit

Egal wer schuld ist: Gesundheit muss Vorrang haben.

Letzendlich ist es unsere Autolobbyhörige Regierung, die beständig und auf ganzer Linie versagt!

SPD droht schon wieder

Da kann ich nur schmunzeln. Die Arbeiter Partei SPD - die drohte VW unlängst mit 5000 Euro Bußgeld pro KFZ wo getrickst wurde. Am Ende waren es 11,7 Millionen KFZ multipliziert mit 5000 Euro macht knappe 60 Milliarden Euro Bußgeld. Am Ende war es eine Milliarde Euro. Komisch. Ach, unsere Pfälzer Super Politiker Dreyer und Beck hatten auch 370 Millionen Steuergelder mit dem Projekt Nürburg in den Sand setzen können. Da darf man sich nicht wundern wenn man irgendwann mit der 5% Hürde kämpfen muß. Welcher Trottel wählt den bitteschön noch SPD?

Emissionen haben auch hausgemachte Ursachen

Ein Großteil der Feinstaub- und Schadstoffemissionen ist dem totgeregelten Verkehr zu verdanken. Als Ex-Frankfurter und Jetzt-Berliner Autofahrer, der deswegen auf ÖPNV umgestiegen ist, kann ich das beurteilen.

1. Die Ampelschaltungen sind stur programmiert, anstatt nach Verkehrsaufkommen zu regeln.

2. Grüne Welle scheint völlig unbekannt zu sein; das unnötige Standgas und Wiederanfahren verdirbt jede Umweltmessung.

3. Kreuzungsfreier Verkehr (Kreisel) reduziert in unseren Nachbarländern seit Jahrzehnten Staus und Abgase. In Städten nur bedingt realisierbar, aber auch außerhalb bei uns die absolute Ausnahme.

4. Die Verkehrsplaner wollen durch künstliche Schikanen (Einengungen, Fahrspurreduzierungen) die Autofahrer nerven und zum Umstieg auf den ÖPNV zwingen. Wer aus dem Umland kommt, ist aber oft abgehängt.

6. Keine Kontrolle zu langwieriger Straßenbaumaßnahmen.

Fazit: Den Verkehr besser zum Fließen zu bringen dürfte für die Umwelt effizienter sein als fragwürdige Fahrverbote.

Wieso nur diese Straßen?

Wenn man die Messwerte der früheren Berichte anschaut, dann gab es auch sehr stark belastete Strassen in Neukölln. (Zwei der drei am stärksten belastenen Messpunkte)
Warum gibt es hier keine Fahrverbote?
Habe Bürger in Neukölln kein Recht auf Gesundheit?

Aber egal, in Berlin wird ja eh nichts kontroliert und die Strassenverkehrsordnung wird nur als Hinweis verstanden und großzügig ignoriert.

Das Kind beim Namen nennen...

"Schummelsoftware" - "tricksen" .... das sind die oft gebrauchten Euphemismen der versteckten Lobbyisten. Was hier geschehen ist nennt man Betrug und dieser Betrug muss klar bestraft werden. Doch in der Bundesrepublik soll noch der Betrogene für den Betrug mit haften.
Ich wundere mich sehr, wie unsere hoch bezahlten Politiker duckmäusern und sich den Autokonzernen andienen, damit diese nur nicht aufmucken. In dieser Beziehung sollten wir uns ein Beispiel an der us-amerikanischen Rechtsprechung nehmen. Dort wird gehandelt.

@ 10:18 von Karl

@ 10:18 von Karl Käfer256

"Warum nicht weg vom Individualverkehr? Ganz einfach: weil der öPNV nicht beliebig ausbaubar ist. Dazu bräuchte man nämlich jede Menge Flächen. Wo kommen diese Flächen her?"

Das ist, bei aller Höflichkeit, Unfug.

Der PKW-Verkehr braucht ein Vielfaches der Fläche des ÖPNV. Bereits ein Bus kann über 100 Personen transportieren. Braucht aber nur den Platz von 3 PKW.
Jetzt bräuchte man aber 20 mit Fahrgemeinschaften voll ausgelastete PKW um einen Buss zu ersetzen. Und seien wir ehrlich, wieviele PKW sind ausgelastet. In den meisten sitzt exakt eine Person. Realitätsnäher wären also ca. 60 PKW um einen Bus zu ersetzen. Das ist der 20fache Platzbedarf.
Noch besser sieht es aus wenn man statt Busse U-Bahnen betrachtet, die sich übrigens in vielen Multimillionenstädten von Bangkok, Hongkong über London bis Shanghai hervorragend als Mittel gegen den Verkehrskollaps bewährt haben.
Metropolen ohne sind hingegen alle eine Katastrophe.

Hier geht es nicht um den Dieselbetrug

Über kurz oder lang wird der Autoverkehr, zumindest Verbrennungsmotoren, aus den Innenstädten wohl verbannt werden. Die "DUH" hat ja wohl schon den Ottomotor (=die korrekte Bezeichnung für den Benzinmotor) im Visier. Ich kann mir sogar vorstellen dass Teile der Regierung und der Autoindustrie gar nicht so unerfreut über diese Entwicklung sind. Verspricht sie doch Steuereinnahmen, Beschäftigung und Absatz neuer (auch z.B. Elektro-) "umweltfreundlichen (sind sie es wirklich?)" Fahrzeuge.

Es reicht!!!

Wer bremst endlich die DUH und ihre Machenschaften ein? Es ist doch offensichtlich, dass es hier nicht um saubere Luft geht, sondern um ein Geschäftsmodell mit hohem Gewinnpotential. Wer unterstützt die DUH? Auch unsere Regierung. Welches Auto fährt der Chef? Einen asiatischen. Will man die deutsche Automobilindustrie komplett zerstören? In D wurden bisher die gesetzlichen Vorgaben eingehalten und eigentlich gilt der Grundsatz, dass die zum Zeitpunkt des Markteintritts geltenden Regeln und Gesetze für den gesamten Lebenszyklus des Produktes gelten.

Statt ständig nach Bauchgefühl zu urteilen sollten wir uns mal wieder auf die Rechtslage besinnen und realistisch argumentieren.

ÖPNV, wirklich umweltfreundlich? Eher nicht

Ich bin absolut kein Freund dieser Fahrverbote, im Gegenteil, ich bin ein leidenschaftlicher Autofahrer der schon so manche Tankfüllung zur sportlichen Betätigung aus dem Auspuff gejagt hat. Und das ohne jedes schlechte Gewissen.
Es hat vor vielen Jahren langsam begonnen, Verkehrsberuhigte Zonen, Fußgängerzonen ein kleineren Städten, auch hier bei uns, die kein Mensch wollte und dem Einzelhandel der Innenstädten eher schadete als nutzte, 30 km/h Limits nur um den Autofahrer zu gängeln, drastische Reduzierung des kostenlose zu nutzenden Parkraums, die Liste lässt sich noch lange fortführen.

Lieber nicht!

"Die SPD droht Konzernen mit Bußgeldern"

Bei uns sagt man: "Beiß nicht in die Hand die Dich füttert."
Allerdings tun mir die Politiker irgendwie leid.
Sie wissen, dass Sie nicht beißen dürfen und müssen gleichzeitig dem Volk ihre Bissigkeit demonstrieren.
Ein echter Teufelskreis.

Nichts neues

Diese ganzen Themen Umwelt,Abgas,CO2 kenne ich schon seit meiner Schulzeit in den 70er Jahren.
Zeit genug in der wir schon viel weiter sein könnten.
Auch die alternativen Lösungsvorschläge sind nichts neues.
Angegangen wurde nicht wirklich etwas,höchtens nur in kleinen Platzeboschritten.
Je länger nichts angegangen wird umso mehr fällt uns das ganze eines Tages an den Kopf,was ja jetzt schon zu merken ist.
Nur wollen es viele immmer noch nicht wahr haben,obwohl es doch jetzt schon offensichtlich ist.

10:39 von pewehh

"Tatsächlich könnte das Parlament die Konzerne sofort per Gesetz dazu verdonnern Hardware nachzurüsten, deswegen nennt man es die Legislative, aber stattdessen sucht man nach dem kleinstmöglichen Kompromiss, um ja niemanden zu verärgern. Von Regieren kann da keine Rede mehr sein, nur noch vom Re(a)gieren. Traurig."

Genau das kann die Regierung ebend nicht. Die Fahrzeuge sind gesetzeskonform und haben eine Zulassung.

Es geht hier um die Luftreinheit in den Innenstädten und nicht um Dieselbetrug, Schummelsoftware, Dieselgate, Volkswagen ........

Das ist schlicht falsch!

@ 10:17 von Superschlau

"Da wird von Betrug und Trickserei geredet. Wo wurde denn getrickst? Die Abschaltsoftware? ganz leicht zu beheben. Die Schummeldiesel? Sind nicht zu beanstanden. Euro 3,4,5? Alles gesetzeskonform. Worüber regen Sie sich also auf?"

Meinungsfreiheit ist ja ein hohes Gut. Die Unwahrheit muss man deswegen aber noch lange nicht mit so viel Eifer in die Öffentlichkeit pressen.

Ja, man kann die Schummelsoftware abschalten. Nur ist damit rein gar nichts behoben. Wenn ich einem toten Papageien eine Schnur ums Bein binde und ab und zu mal daran ziehe, damit Sie ihn für lebendig halten und mir abkaufen kann ich die Schnur ja auch abmachen.
Nur ist Ihr Papagei dann immer noch tot.

Ebenso wie die verkauften Autos nicht den gesetzlichen und den mit den Kunden vereinbarten Vorgaben entsprechen.
Wenn das für Sie ok ist, sollten wir mal in Geschäftsbeziehung treten. Ich hätte da eine Ladung unsichtbares Eis, das ich Ihnen günstig...

Sachlichkeit erforderlich

Fassen wir zusammen: eine selbsternannte "Umweltpolizei" mit der Bezeichnung "Deutsche Umwelthilfe" gängelt unser Land. Alle schauen machtlos zu. Grundlage der polemisierten Klagen der DUH ist ein nicht wissenschaftlich begründeter und willkührlich festgelegter Grenzwert für die NOX-Konzentration in der Luft. Dieser beträgt 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft, in Zahlen 0,00004 Gramm pro Kubikmeter bzw. 0,00000004 Gramm pro Liter, eine Konzentration, welche erst auf der Grundlage der Entwicklung der Messtechnik messbar ist. Noch vor Jahren hätte niemand diesen Wert messen können... Weiterhin gibt es keine konkreten Hinweise auf die Wirkung von NOX in niedrigen Konzentrationen auf den menschlichen Organismus. Aber leider "plappern" viele Unwissende diese polemischen Phrasen der DUH nach... Die neuesten Aktionen der DUH basieren auf statistischen Annahmen und polemischen Mutmaßungen. Dies hat jedoch erstaunlicherweise vor Gerichten ziemlichen Erfolg. Seltsam...

Der DUH endlich das Handwerk legen

Wie kann es angehen, daß ein kleiner Hinterhof-Abmahnverein per unfähiger Gerichte ganz Deutschland lahmlegt? Hier sollte mal der Hebel angesetzt werden.

Bringt uns die "DUH" etwas gutes....

Eher nicht.
Denn hinter dieser Klagewelle der "DUH" steht die Ablehnung des Autos, des für persönliche Freiheit stehenden Individualverkehrs als Ganzes. Schon jetzt ist dem in dieser Technologie führenden Standort Deutschland beträchtlicher Schaden zugefügt worden. Wer überlegt, einen neuen Diesel zu kaufen: Aus technischer Sicht ist das eine gute Idee. Angesichts der auf öffentliche Strömungen achtenden Politik womöglich nicht.
Minister und Kanzlerin sollten auf die Stimmungsmache nicht hereinfallen.
Es wäre, obgleich es unpopulär klingen mag, höchste Zeit für ein Bekenntnis.

@TimoDreyer - SPD droht schon wieder

Die SPD droht nur mit der Umsetzung der EU-Forderung (5000€)
bezüglich untätigkeit des Mautministers an die Autoindustrie .
Warum soll denn dafür der Steuerzahler aufkommen ?

Was ist denn hier los?

@ 10:26 von transarena

"Dann soll unsere Regierung mal dafür gerade stehen.
Die haben das schließlich gedeckt und zwingen die betrogenen Käufer sogar noch zum Autokaputtmachupdate."

Was ist denn hier los? Die Hersteller haben fehlerhafte Ware mit betrügerischen Mitteln verkauft, und sind nun nichtmal bereit diese Fehler auf eigene Kosten zu beheben.
Und dann kommen plötzlich von überall Kommentatoren her, die noch nie vorher etwas geschrieben haben und wollen der Regierung dafür die Schuld in die Schuhe schieben?!

Weil die den Betrug bemerkt haben?

Also ehrlich, für solche verquerten Ansichten muss man ja fast bezahlt werden, auf sowas kommt doch keiner von selber..

"Wer trickst, sollte dafür auch zahlen"

Das ist doch der Kern und gleichzeitig die Absurdität der aktuellen Diskussion.

Natürlich hat jeder Hersteller, der seinem Kunden ein EU4 oder EU5-Fzg verkauft hat, die zugesicherten Eigenschaften zu gewährleisten. Und wer betrogen hat, hat den entsprechenden Zustand durch Nachbesserung herzustellen.
Eigenes Thema, eigene Lösung, abgehakt durch Software- oder Hardwarelösung.

Bei den Fahrverboten geht nun aber darum, dass die Politik und mittlerweile Teile der Bevölkerung die damals geltenden EU4 und EU5 Grenzwerte nachträglich in Frage stellt.

Eigentlich leben wir in einem Rechtsstaat, der auch Firmen Rechtssicherheit beim Inverkehrbringen von Gütern zusichert. Aber die Schummelei einiger wird jetzt als willkommenes Mittel genommen, die gesamte Industrie zu einer rechtlich gar nicht durchsetzbaren Maßnahme zu verpflichten. Das ist Unfug.

Ich wünsche jedem Erfolg, der mit derselben Argumentation im iPhone-Store sein altes iPhone3 auf LTE umgerüstet haben will.

Absurd! Aufwachen!

Wie dumm muss man sein

um als Politiker einem einklagbarem "Grenzwert" zuzustimmen, der als Luftschadstoff in der AUSSENLUFT auftritt ?
Der ändert sich nämlich ständig abhängig vom Wetter, Tageszeit, Messort und weiteren Parametern.
Er ist in weiten Bereichen nicht reproduzierbar, insbesondere wenn auch über, Nachkommastellen gestritten wird. Die nächste Stufe des Irrsinns wäre, ein Gesetz zu verabschieden, das den CO2 Gehalt der Luft begrenzt.
Gegen einen RICHTWERT wie ihn die WHO vorschlägt wäre dagegen nichts einzuwenden, weil er nicht einklagbar ist.

Dieser Beitrag soll nicht für den Betrug der Autoindustrie sprechen, aber das ist ein anders Thema.

Ja, absolut irre!

Bei uns hat man die Bushaltestellen "rückgebaut". Nun muss der komplette Verkehr mit dem Bus anhalten und wieder anfahren. Überholen ist im wahrsten Sinne des Wortes lebensgefährlich; wird natürlich trotzdem gemacht.

Zweispurige Fahrbahnen werden einspurig umgebaut - mit zusätzlichen Ampeln. Ein Rückstau bis in die Kreuzung ist leider oft unvermeidbar - das Chaos vorprogrammiert!

Das soll umweltfreundlich und sicher sein, weil langsamer gefahren wird? Wer ist den so bescheu..t?
In den 80er hatte man bereits die Erkenntnis, das vor allem ein fließender Verkehr (gerne bei Tempo 60!) die wenigsten Abgase und Stau`s verursacht! Wir sind mittlerweile einfach rückwärts gewand.

Da darf man schon mal fragen, wen wir hier für soviel Unfug dafür bezahlen!

Ich will aber!

@ 10:45 von JUKUK

"Ich bin den 50-60er Jahren aufgewachsen. Da zog jeder Diesel-PKW und LKW schwarze Rauchschwaden hinter sich her, Kohle wurde in Massen für die Heizung verbrannt, Kraftwerke hatten keine Filter, Abwasser floss ungeklärt in die Flüsse. Das hat man eingeatmet. Und ich/wir leben immer noch ...
Die ganze Umwelthysterie (Auto, Verkehr, Heizung, Stromerzeugung, usw.) ist nicht mehr nachzuvollziehen. D und Europa schaffen sich selbst ab.
Willkommen in der neuen Steinzeit."

Oder kurz: Ich will aber weiter mit meinem SUV zum Zigarettenholen fahren!!

Die Gesellschaft entwickelt sich nunmal weiter. Heute dürfen Frauen wählen, Homosexualität ist keine Straftat mehr, und die Prügelstrafe ist abgeschafft. Das hat sicher auch einige geärgert. Es hat aber weit mehr genutzt, und ist insgesamt besser für unsere Gesellschaft. Ebenso wie der Umweltschutz, auch wenn dafür manche ihre liebgewonnenen (und bereits seit Jahrzehnten als schädlich bekannten) Gewohnheiten ablegen müssen.

Am 10. Oktober 2018 um 10:50 von schmokie

Zustimmung, endlich jemand, der die Tatsachen nennt. Man fragt sich, ob die erhöhten Werte einen bestimmten Sinn haben, weil man so konsequent dafür sorgt, dass sie hoch bleiben oder weiter steigen. Wer bezahlt unsere Verkehrsplaner für diese Arbeit?

Falsch gedacht..

@ 08:46 von Bonner m 1969

"Es wird so getan, als ob die veralteten PKW due Hauptverursacher sind. Da hat wohl noch niemand am Auspuff eines Busses bzw. Lkw gestanden?"

Diesen Denkfehler haben aber bereits Gesetzgeber und Automobilindustrie gemacht.

Es geht nicht um die Masse der Rußpartikel, sondern um Anzahl und Lungengängigkeit.
Entsprechend 'harmlos' sind auch die dicken schwarzen Rauchwolken alter LKW, selbst wenn sie ziemlich bedrohlich aussehen. Problematisch sind vielmehr die modernen Diesel ohne Partikelfilter. Die erzeugen zwar nur noch ein Tausendstel der Rußmasse, aber leider in Form von viel mehr, und viel kleineren und damit lungengängigeren Partikeln.

Eine Nachrüstung mit Partikelfilter und Adblue wäre also der Königsweg für Mensch und Natur.

Aber mit einer GroKo, bei der die Hälfte auf einen gutbezahlten Job in der Automobilindustrie nach der Politkarriere hofft (die andere Hälfte dürfte bei Banken und Versicherungen unterkommen) wohl nicht zu machen.

Wir sind alle gleich

Wie lange diskutieren wir jetzt über Diesel? Und ziemlich von Anfang an war klar, dass auch viele der EURO 6 Diesel, die auch heute noch verkauft werden, auf der Straße die Grenzwerte nicht einhalten. Konnte jeder wissen, der wollte. Trotzdem sind davon in den letzten 3 Jahren jede Menge Fahrzeuge verkauft worden. Ich bin sicher, es gäbe heute nur noch "6d temp-Fahrzeuge", wenn wir Kunden aufgehört hätten, die anderen zu kaufen.
Jetzt sind erstmal die Euro 5 und schlechter dran und nächstes Jahr die EURO 6 a-c, also Fahrzeuge, die heute als "sauber" verkauft werden.
Und danach dann Benziner mit Direkteinspritzung ohne Partikelfilter wegen des Feinstaubs. Der ist ja ganz aus der Mode gekommen.
Und warum? Weil Toyota auch keine Direkteinspritzer baut.

Was sagen die VW-Aufsichtsräte

Stephan Weil, Niedersächsischer Ministerpräsident
Dr. Bernd Althusmann, Niedersächsischer Minister für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung
dazu?

Schuldfrage und Konsequenzen?

Zunächst stellt sich hier doch die Frage der Schuld!
Soweit mit die Fakten bekannt sind, beschränkt sich der tatsächliche Betrug doch auf die EURO 6 Diesel, sprich für diese muß es zwingend Strafen und Zwangsnachrüstungen geben.
Beim EURO 5 ist der Betrug rechtlich schwer nachweisbar bzw. nicht vorhanden. Hier hat die Regierung durch kurzsichtiges Handeln im Sinne der Wirtschaft den Verbraucher getäuscht. Die Konsequenz müsste eigentlich bei den nächsten Wahlen dann spürbar werden...

Was aber tun wenn Fahrverbote drohen?
Nun ja, wie wäre es z.B. mit komplett autofreien Städten (Lieferverkehr, Rettungsdienst, Polizei, Feuerwehr ausgenommen)? Frei Parken außerhalb und ein kostenfreies ÖPNV-Netz. Ja das kostet eine Stange Geld aber was ist schon umsonst?
Fahrverbote sind doch letztendlich auch nur Flickschusterei.

Das würde ich mir von einer tatsächlich "grünen" Partei als Forderung erwarten. Von unseren grün angestrichenen neoliberalten Symbolgrünen wohl eher weniger zu erwarten...

In den USA werden/wurden die Autos schon nachgerüstet

In den USA werden/wurden die Autos schon nachgerüstet mit entsprechenden SCR-Katalysatoren.

Warum kommt diese Tatsache nicht ans Licht?

Warum wird darüber so wenig berichtet? Bis dato war dies nur eine Randbemerkung.

Eine Hardware-Nachrüstung auf Kosten der Automobilindustrie ist dringend erforderlich,
und wurde, wie oben gesagt, in den USA auch schon umgesetzt.

Unfassbar dieser ekelhafte Lobbyismus

Also frage mich, ob die Regierung sich überhaupt irgendwie bewusst ist, wie demokratiefeindlich und an den Interessen der ALLGEMEINHEIT sie seit Jahren handelt. Ich kanns nicht mehr hören, diese ewige "Wirtschaftsheiligkeit".

Aber AFD wähle ich nicht in zwanzig Leben, niemals. Ich wähle Tierschutzpartei, Protest kann eben sehr verschieden sein. Und wenn die Tiersch.Partei 20% hat, wähle ich eine andere als Protest . Ich will darauf hinaus, solange alles so sehr am Geld hängt, und Wirtschaftswachstum propagandiert wird, gibt es nichts Richtiges.

Betrug ist Betrug - Wo bleibt der Schadenersatz

Betrug ist eine Straftat.
Also müsste die Staatsanwaltschaft endlich ermitteln.
Und die Geschädigten müssen Schadenersatz erhalten.
Die Hersteller entweder die fehlerhaften Fahrzeuge auf den Stand der Emmissionen bringen, die einzuhalten waren oder die Fahrzeuge zurück nehmen, ohne wenn und aber.
Das hat nichts mit Politik, mithin Steuergeldern, oder Umtauschangeboten = Neuwagenverkauf zu tun. Wer will schon ein neues Fahrzeug aus dem Haus, das den Käufer betrogen hat? Würde man bei anderen Produkten ja auch nicht machen.

Ach, doch nicht in Autoland!

Erst in Amerika vor Gericht, nun in Süd-Korea, weitere werden folgen, da muss man doch unweigerlich das Geld am deutschen Michel wieder einsparen. Und 75% von den Michels verteidigen auch noch brav "unsere Automobilindustrie":
- die anderen sind doch nur neidisch
- die anderen schummeln auch
- Grenzwerte sind aus Schikane so niedrig
- die EU will "uns" fertig machen
.
Da ist es doch tröstlich, dass "unsere Automobilindustrie" Rekordgewinne einfährt.

Also müssen EU und Grüne zahlen?

Zunächst wird eine CO²-Panik verbreitet. Logische Konsequenz, der (deutsche) Diesel.
Also eine neue Kuh durchs Dorf treiben: NOX.
Jetzt, wo es dem ausschliesslich deutschen Diesen an den Hals ging, kann man wieder das CO² ausgraben, um der deutschen Automobilindustrie den letzten Sargnagel zu verpassen...
Wenn das mal keine Trickserei ist!

@Exillant von 09:10 Uhr

Vielen Dank, dass hier das Problem mal schön auf den Punkt gebracht wurde.

Der Großteil der Autohersteller hat nicht betrogen - zumindest ist es bisher nicht gelungen dies nachzuweisen - sondern hat die gesetzlichen Möglichkeiten ausgenutzt, die ihnen die Politik gegeben hat.

Wer sich im Jahr 2005 einen neuen Diesel mit Euro 4 oder 2009 mit Euro 5 gekauft hat, erwarb ein mit den seinerzeit geltenden Gesetzen konformes Auto. Nur wenn dies nicht der Fall gewesen sein sollte, kann der Hersteller zur Nachbesserung oder Rücknahme des Fahrzeugs gezwungen werden. Wenn die Nichteinhaltung der zum Zeitpunkt der Verkaufes gültigen Normen in betrügerischer Absicht erfolgte, liegt ein Fall für die Justiz vor.

Darin liegt doch auch das Problem bei der derzeitigen Dieseldiskussion - die Politik kann die Hersteller, soweit sie nicht nachweislich betrogen haben, zu gar nicht verpflichten.

re: um 09:44 von Chnutz

Stimmt. Vor 5 Jahren habe ich mich gerühmt einen sauberen EURO5-Diesel gekauft zu haben; Hyundai; mit wenig CO2.
Wer dachte da an NOx. Grübel Grübel.
Da hätte ich vielleicht doch einen Passat mit dem Schummel-Motor nehmen sollen. Den gab es nämlich ab 2011 (auch) schon mit EURO6 und AdBlue mit super NOx-Werten.
(PS: auch ohne Schummel-Software)

Hab ich nicht in die Entscheidung miteinfließen lassen. Genauso auch 100000de Passat-Käufer, die lieber ein einstellbares Fahrwerk oder 18"-Räder geordert haben , statt für 1100 EUR Aufpreis EURO6 mit AdBlue zu ordern.

Wohl in der Hoffnung , dass EURO5 langt.
Liegt aber auch bißl an uns, etwas weiter zu denken, als das der Gesetzgeber uns vorschreibt.
So , welchen Motor nehme ich heute ?

Nicht verharmlosen!

Betrug ist Betrug ist Betrug und somit strafbar.
Schlimm, dass sich unsere Politiker so sehr von uns Bürgern abgewandt haben. Der Fall Maaßen hat es sie doch erkennen lassen - dachte ich. Dennoch gab es kurz danach eine absolut nicht verbraucherfreundliche Entscheidung zum Diesel.
Wo bitte ist das Recht für uns Dieselfahrer, egal mit welcher Automarke wir unterwegs sind? Ich erwarte eine für ALLE geltende Entscheidung.
DUH – welch ein Hohn ist doch deren Anspruch, für den Verbraucher tätig zu sein, wenn ich mir die Homepage ansehe. Ich zitiere: „Wie keine andere Organisation in Deutschland verbindet sie dabei Umwelt- und Verbraucherschutz“. Von letzterem ist in der Dieselaffäre nichts zu merken.
Eine bürgerfreundliche Lösung muss her! - Wie wäre es mit einer Änderung des Grenzwertes? ;-)

Luxusprobleme?

Die leidliche Diskussion um die auch so gesundheitlich schädigende Sommerzeit Umstellung, oder war es die noch gefährlichere Winterzeit, ist ja zum Glück ausgestanden.
Also wendet man sich nun dem nächsten Thema zu. Den vermeidlich ultra-gefährlichen Autoherstellern die und ja solch "gesundheitsschädigenden Automobile" untergejubelt haben.

Aber, wie ich schon so oft schrieb, hier werden 2 Themen, ganz bewusst muss ich mittlerweile denken, miteinander vermischt die nichts miteinander zu tun haben:
Denn fast alle verwechseln immer noch den Dieselbetrug mit dem Fahrverbot in den Städten.
Beides hat nichts miteinander zu tun. Selbst wenn VW nicht betrogen hätte, hätten wir Fahrverbote.
Sonst würde sich das Problem nach den Updates von VW von selbst erledigt haben.

@Internetnutzer

Wenn Sie - zu Recht - beim Begriff konkret werden und Betrug auch Betrug nennen wollen und nicht verniedlichend Schummelei, dann sollten Sie aber so konsequent sein und auch nicht "die Autokonzerne" sagen sondern das Kind beim Namen nennen: VW hat betrogen und Audi hat nachweislich betrogen und Porsche hat betrogen und auch bei Mercedes wurde Betrug nachgewiesen.

Bei allen anderen Herstellern wurden zwar Vorwürfe erhoben aber kein einziger hatte vor Gericht Bestand.
Also: Nicht die Autoindustrie sondern VW und Mercedes haben betrogen.

Fahrverbot? Was solls!

Verbote sind mir wurst
Meine Autos sind schon immer 20 Jahre alt und älter weil ich maximal 2500 Euro ausgebe. Ich fahre überall hin und jeder Strafzettel ist billiger als ein überteuerter Neuwagen, der einen ständig bevormundend anpiept.
Die eigentlichen Umweltverschmutzer sind Kohlekraftwerke, LKW, (Kreuzfahrt-) Schiffe etc.

Dieser Abmahnverein DUH sogenannte deutsche Umwelthilfe prozessiert ja nur deshalb PERMANENT, um sich einen pseudoseriösen Anstrich zu geben. WER HAT DIE SONST ZU DIESEN PROZESSEN ERMÄCHTIGT?

@mk rlp

Sorry aber Sie haben Unrecht. Hilft auch alles Meckern nichts.
Nicht die Autokonzerne haben betrogen sondern in ganz Europa gerichtlich nachgewiesen haben "nur" VW und Mercedes betrogen. Allen anderen Herstellern wurden Dinge vorgeworfen, die vor Gericht keinen Bestand hatten. Ergo haben die sich an die Gesetze gehalten.
Und genau das ist auch der Grund, warum diese marktschreierischen Forderungen von einigen profilierungssüchtigen Politikern einfach heiße Luft sind. Man kann keinen Hersteller zwingen, ein Produkt auf eigene Kosten an ein Gesetz anzupassen, dass es noch gar nicht gab, als das Produkt verkauft wurde. Wäre das so, würde niemand mehr in Deutschland irgendwas verkaufen. Dann könnte ich mir meinen 30 Jahre alten Kühlschrank von Siemens auf deren Kosten von G auf A++ umrüsten lassen oder mein Haus von der Baufirma auf ihre Kosten auf den neuesten Wärmedämmungsstandard. Das ist einfach Unfug, was da immer behauptet wird.

@Brixi

Sie können keinen Hersteller zwingen, ein Auto von Euro4 oder Euro5 auf Euro6dtemp umzurüsten. Als die Autos verkauft wurden, galt die entsprechende Norm und die haben die Fahrzeuge beim Verkauf auch eingehalten. Es gab einige Ausnahmen bei VW, Audi, Porsche und Mercedes. Dort wurden vom KBA entsprechende Maßnahmen angeordnet. Aber auch nur, um ein Euro5 Fahrzeug wirklich auf Euro5 zu bringen. Mehr ist rechtlich nicht drin. Oder glauben Sie, dass Ihnen Bosch Ihre alte Waschmaschine auf eigene Kosten von Energieeffizienzklasse G auf A++ umrüstet? Wäre das gleiche. Nämlich Unfug.

Diesel und SPD

Was in Amerika die Waffenlobby, ist in Deutschland die Automobilindustrie. Keiner will und kann so richtig gegen sie ankommen, weil sie Milliarden in die Staatskasse spülen

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