Ihre Meinung zu: Bulgarische TV-Journalistin Viktoria Marinova getötet

8. Oktober 2018 - 6:04 Uhr

Die bulgarische Journalistin Marinova ist getötet worden. Ihre Leiche wurde in einem Park gefunden. In der jüngsten Ausgabe ihrer Investigativsendung ging es um einen angeblichen Betrug mit EU-Fördergeldern.

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Kommentare

Was man sich mit diesen

Was man sich mit diesen Ländern in die EU geholt hat zeigt sich nun ein weiteres Mal. Unsere 'Verantwortlichen' sind in ihrer Blauäugigkeit ein gefundenes Fressen für diese 'Staaten', für die spätestens mit Aufnahme in die EU ein einziges 'Sesam öffne dich' begonnen hat und das diese, wie man nun wieder sieht, mit allen Mitteln behalten werden.

Traurig

Ich muss leider der Vermutung zustimmen, das sie ermordet wurde, weil sie unbequem war.

Mutige Journalisten die ihre Berufsehre hoch halten werden ermordet.

Ein in meinen Augen schlimmes Zeichen.
Besonders, weil es sich mittlerweile abzuzeichnen scheint, dass es auf jeden ehrenhaften Journalisten mindestens auch einen gibt der gekauft wurde.

Wie sonst lässt es sich erklären, das es positive Berichterstattung über Erdogan gibt, wo doch hunderte Journalisten in der Türkei inhaftiert sind?

Das es Menschen gibt die Trumps Lügen als die Wahrheit darstellen.

Das nicht wesentlich härter gebohrt und gefordert wird, nach den Journalistenmorden in Russland, Slowenien, Malta und jetzt Bulgarien.

An die gekauften Journalisten, wenn erst alle unbequemen Journalisten beseitigt sind, werden auch irgendwann die gekauften ins Fadenkreuz geraten... denkt darüber nach.

Zum betruegen

gehoehren immer zwei.
Die Kontrolle ist zwar ueberboerokratisch aber nicht transparent. Die EU Organe auditieren sich selbst. Dadurch bescheinigt man sich selbst die Ordnungsmaessigkeit. Die EU ist Teil dieser Machenschaften und da wuerde ich ansetzen, beim Geber.

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.

Ich finde es traurig, dass Journalisten die Rolle übernehmen müssen, welche eigentlich den Geldgebern obliegt.
Aber ist klar, wenn man als Geldgeber mit Geld umgeht, das anderen gehört, dann interessiert man sich halt nicht dafür, ob Missbrauch stattfindet oder nicht.
Für mich ist das ganze System EU krank.
Ich denke viele werden mit Interesse die Zukunft Großbritanniens nach dem Brexit beobachten und es ist klar, dass die EU nicht will, dass der Brexit eine Erfolgsgeschichte wird. Aber die Briten wären nicht die Briten, wenn sie daraus keinen Erfolg machen würden.
Mir ist die EU schon lang zu groß und mir graut es von den weiteren geplanten Osterweiterungen.
Markt? Die Wirtschaft hat sich doch schon längst China als Markt ausgeguckt, da kommt es auf die anderen osteuropäischen Staate doch markttechnisch gesehen auch nicht an. Es wird nur überproportional mehr Probleme geben.

Wie schrecklich...

Wenn der Verdacht besteht, dass die Politik in den Fall verstrickt ist und da es dann offensichtlich ist, dass ein Exempel statuiert werden sollte, um andere abzuschrecken, dann ist im Land nicht mit anständigen Ermittlungen zu rechnen.
Es ist auch in dem Fall wohl kaum damit zu rechnen, dass die Gelder statt für z.B. Straßenbau (oder was auch immer der Zweck war) für Waisenhäuser ausgegeben würden.

Kann die EU eigentlich unabhängige Ermittlungen durchführen? Immerhin wäre die Begründung, dass es in der EU alle angeht, wenn EU-Gelder veruntreut werden.

@ IBELIN

Es scheint, als würden Sie die EU-Verwaltung nicht mögen. Aber wäre es bei einem Kriminalfall nicht sinnvoll bei der Tat und den möglichen Hinweisen und Spuren anzufangen?

Obwohl gerade die Medien in Deutschland nicht neutral sind,

finde ich es gut, dass man wenigstens so viel Solidarität gegenüber Journalisten zeigt, die diesen Namen auch verdienen, dass man deren Tod der Öffentlichkeit gegenüber publik macht. Jetzt wünsche ich mir dann noch so viel Solidarität, dass man am Thema dran bleibt damit die Täter erkennen, die Tötung von Journalisten bringt ihnen nur Nachteile.
Aber dann müssten sich Journalisten mal aus ihrer Komfortzone bewegen, was zumindest die meisten deutschen Staatsangestellten nicht tun werden.

selektive Medien

Natürlich handelt es sich um ein schlimmes Verbrechen. Dass eine solche Tat aber aus Bulgarien gemeldet wird, legt nahe, dass Journalisten Nachrichten über Journalisten besonders spannend finden.

@Muselmane

In diversen Berichten (in öffentlich rechtlichen Medien), wurde auch schon von der Gemüse und Obstmafia berichtet und diverse EU Verantwortliche interviewt.
Diese zeigten keinerlei Interesse auf die Probleme einzugehen.
Vielmehr waren die Journalisten lästig, die lästige Fragen stellten.
Insofern kann ich IBELIN nur Recht geben.
Leider.

Das ist nun die

Realität, wenn ehemalig kommunistischen Seilschaften immer noch am Ruder sitzen und ihre Privilegien absichern. Dazu gehört auch die EU - Fördergeldern für private Interessen abzweigen. Dem muss doch einmal Einhalt geboten werden. Dieser Personenkreis, welcher die Fördergelder verteile, sollte überprüft und auch zur Rechenschaft gezogen werden. Der Grund der Ermordung ist schon widerspenstig, wenn das Argument der Vergewaltigung als Grund genannt wird. Es ist doch bekanntlich, dass man damit den wahren Sachverhalt verschleiern will. Die Frau war doch bekannt im Fernsehen und ihre Untersuchungen zu der Veruntreuung von EU Geldern. Man wollte es anders machen als bei den slowakischen Ehepaar.und der maltesischen Journalistin. Es ist den Leuten auch gelungen, was sie wollten . Ausschalten, aber auf eine primitive Art und Weise. Das hat nichts mehr mit Intelligenz zu tun, es ist abscheulich !!!

Es ist tragisch, aber leider wohl wahr:

Das erste, was Journalisten in ihrem Studium lernen ist, dass ihr Beruf lebensbedrohlich ist, wenn sie kritisch berichten wollen.
Ich denke schon, dass genau dieser Umstand jedem Journalisten bekannt ist, um so mehr, wenn er in Staaten lebt, in denen die innere Sicherheit nicht gut funktioniert, oder er in totalitären Staaten lebt und berichtet.

Wir müssen aufpassen, dass es nicht auch bei uns bald soweit kommen könnte.
Ich beobachte mit Sorge, wie Medienbereiche z.B. auf der Frankfurter Buchmesse drangsaliert und an der Ausübung ihrer Pressefreiheit gehindert werden.

Journalismus muss es in alle Richtungen geben dürfen, sofern sie die Fakten als Grundlage hernehmen und nicht erlogene und denunzierende, bzw. nicht belegbare Vermutungen veröffentlichen, um sich nicht womöglich einem Rufmord schuldig zu machen.

Journalismus ist ein verantwortungsvoller Beruf...aber nicht jeder Journalist hat dies in erster Linie zum Ziel. Oft geht es um Politikmache.

@ IBELIN

Eine Journalistin ist tot, vermutlich wurde sie ermordet. Hat es da für Sie wirklich höchste Priorität, erst mal die EU unter die Lupe zu nehmen? Schwer zu begreifen, denn wer kümmert sich um die Mörder?

@Ibelin

Stimmt, aber haben die EU-Abgeordneten nicht unlängst wieder bewiesen, das sie die größten Feinde einer glaubwürdigen EU sind indem sie zum wiederholtem male einen Antrag abgeschmettert haben, der sie Verpflichtet hätte ihre Ausgaben und Haushalte nachvollziehbar zu dokumentieren?

Gerade darum brauchen wir ja Journalisten, die das aufdecken was dubiose Politiker versuchen zu verschleiern.

Gerade darum ist es doch so alarmierend, dass solche Journalisten ermordet werden.

in den letzten 2 Jahren wurden Investigative / regimekritische Journalisten in Malta, Slowenien, Bulgarien, Russland, und auch erst die Tage ein saudischer Journalist im saudischem Konsulat in Istanbul ermordet.

Bitte liebe Journalisten, steht auf, ihr seit die 4. Gewalt, stellt euch dem Rechtpopulismus und Hass in der EU und den Regimen in anderen Ländern entgegen.

Wenn selbst renommierte Journalisten wie Bob Woodward kein Gewicht mehr haben (keine Folgen für Trump) worauf steuern wir da nur zu?

@Duisburg

"Ich finde es traurig, dass Journalisten die Rolle übernehmen müssen, welche eigentlich den Geldgebern obliegt."
Und dann dieser abscheuliche widerliche Mord.
Das zeigt wie weit das Ganze schon fortgeschritten ist.
Mein herzliches Beileid an die Familie und die vage Hoffnung, dass doch ein Wunder geschieht und die Verantwortlichen aktiv werden.
Das wäre im Sinne von Viktoria!

korruption Bulgarien und Deutschland

die Korruption hier in BG ist groß - aber die Ursache mehr in schlechter Organisation - sowohl staatliche Stellen, als auch private Firmen - meine bulg Hausärztin zur bulg Krankenversicherung: " da sollte man eine Bombe reinwerfen" - private Firmen halten sich oft nicht an Termine, Absprachen, die Materialbeschaffung klappt nicht..was auch stimmt: unbequeme Journalisten wurden verprügelt, in diesem Fall vermutlich ein Mord - trotzdem: die Menschen sind herzlich, freundlich, hilfsbereit, viel kommunikativer.... und deutsche Korruption - ich halte diese nicht für geringer, aber völlig anders: Gesetze, wodurch große Firmen keine Steuern zahlen, die Pharmaindustrie, legt die Preise für neue Medikamente selbst fest, erfolgreiche Steuerprüfer werden als Psychatriefälle zwangspensioniert, Riesterrente: eine Subvention für Banken und Versicherungen auf Kosten der Neurentner und Steuerzahler... etc - da sollte man als Deutscher nicht so arrogant urteilen

@ Duisburg

Obwohl gerade die Medien in Deutschland nicht neutral sind

Ich finde, der Halbsatz sagt mehr über Ihre persönliche Perspektive und Ihre Erwartungen aus als über die deutschen Medien.

@Duisburg

Journalisten sind ja keine Staatsangestellten, zumindest nicht in Deutschland, von daher sind ihre Befürchtungen irrelevant

Die Syndikate setzen Zeichen

Aus dem Artikel:
"Der Medienbeauftragte der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), Harlem Désir, verurteilte die Tat. [...]
Der Franzose forderte gründliche Ermittlungen. Die Verantwortlichen müssten zur Rechenschaft gezogen werden."

Vielleicht sollte er dann gleich mal nachforschen, was die "gründlichen Ermittlungen" bei den ermordeten Journalisten Daphne Caruana (Malta) und Jan Kuciak (Slowakei) bisher zutage gefördert haben?
Der Verdacht macht sich breit, dass es sich hier um politisch motivierte Morde handelt, wo die Aufklärungsarbeit auch nicht mehr den Anspruch auf Objektivität verspricht. Insbesondere dann, wenn hochrangige Regierungskreise darin verwickelt sind.

Bleiben solche Ermittlungen ergebnislos, werden sich diese skrupellosen Kreise weiter solcher Methoden bedienen.

Bitte nicht relativieren

@ Paul Puma:
selektive Medien
Natürlich handelt es sich um ein schlimmes Verbrechen. ...

Was Sie aber leider nicht daran hindert, es danach sofort zu relativieren.

08:35 von Tada

>Kann die EU eigentlich unabhängige Ermittlungen durchführen? <

Sicher kann die EU das aber, da müsste schon ein Beweis vorliegen. Der einfache Verdacht ist nicht ausreichend. Zudem müsste dann auch eine Kommission gegründet werden der natürlich jemand aus einem EU Land vorsteht. Und genau diese Mitglieder der Kommission plus dem Leiter machen sich bei der Regierung und bei der Bevölkerung sehr unbeliebt (siehe Griechenland). Regeln müssen vorher vereinbart sein, nicht im nachhinein gebessert.
Aber es ist entsetzlich das ein Mensch sein Leben verliert und für mich ist es unerheblich ob es aus privaten oder beruflichen Gründen geschah.

Ich finde ...

.. es eine Frechheit, dass hier einige der EU diesen feigen Mord anhängen wollen. Immer schön die filterblase streicheln, gelle....

Quatsch


Am 08. Oktober 2018 um 08:43 von Paul Puma
selektive Medien

Natürlich handelt es sich um ein schlimmes Verbrechen. Dass eine solche Tat aber aus Bulgarien gemeldet wird, legt nahe, dass Journalisten Nachrichten über Journalisten besonders spannend finden.

Quatsch.

Entsetzliches Verbrechen

Die Art der Misshandlungen und die der Tötung stehen für den Grad der mörderische Wut der Auftraggeber. Die Vorgehensweise und die dahinter stehende Absicht liegt doch auf der Hand: Schlagen und Vergewaltigen um zu erniedrigen und dann zu töten um abzuschrecken.
Wenn kritische Journalsiten/innen in Botschaften und Konsulaten verschwinden, auf offener Straße oder sonst wo ermordet werden, ist das ein sicheres Zeichen für den Niedergang einer Zivilisation und der Anfang der offenen Übernahme der Herrschaft durch Clans, Kartelle und verbrecherische politische Seilschaften.
In Europa ist die Rechtsstaatlichkeit schon zur Farse verkommen, ja, sie ermuntert geradezu Verbrechen zu begehen, denn entweder werden Täter gepampert und wieder freigesetzt (Deutschland), oder sie werden vom Rechtssytem gedeckt.
Den Opfern wird regelmäßig eine lange Nase gedreht.
Wenn die Demokratien nicht lernen sich und ihre Bürger zu verteidigen, werden sie Untergehen im Strudel der globalsierten Kriminalität.

@ yolo

Wir müssen aufpassen, dass es nicht auch bei uns bald soweit kommen könnte.
Ich beobachte mit Sorge, wie ...

Die AfD hat kürzlich die Privatadressen von Journalisten öffentlich gemacht, die in dem Finanzgeflecht der AfD-Parteifinanzierung recherchiert haben. Das ist ebenfalls bedenklich.

@yolo

Komisch, gerade vor wenigen Tagen noch, verteidigten Sie die Einschränkung der Pressefreiheit.

@ John Bowie

Mein herzliches Beileid an die Familie und die vage Hoffnung, dass doch ein Wunder geschieht und die Verantwortlichen aktiv werden.

Die Verantwortlichen müssen erst mal gefunden, verhaftet und angeklagt werden. Was meinen Sie mit aktiv werden?

@ Duisburg

... damit die Täter erkennen, die Tötung von Journalisten bringt ihnen nur Nachteile

Mir ist wichtiger, dass die Täter gefunden und verurteilt werden. Ihre Selbsterkenntnis finde ich nicht wirklich von Bedeutung.

@ Hepheistos

"Was man sich mit diesen Ländern in die EU geholt hat, zeigt sich nun ein weiteres Mal."

Wo sollen denn die Staaten des ehemaligen Ostblocks Ihrer Meinung nach sonst hin? Zusammen mit Russland einen neuen Ostblock gründen?
Tut mir leid, aber der Eiserne Vorhang existiert nicht mehr, der Balkan ist aber immer noch da. Und die Montanunion hat sich seit den 50er Jahren auch weiter entwickelt. Zurück geht nicht mehr.

@ Tada

Kann die EU eigentlich unabhängige Ermittlungen durchführen?

Die EU hat keine Mordkommission mit Spurensicherung und all dem, was man für eine Mordermittlung braucht.

@ um 09:11 von Forengedöns

Wenn in einer Pressekonferenz der Bundeskanzlerin zum Besuch des Diktators Erdowahn ein türkischer Journalist von Sicherheitskräften abgeführt wird und allen anderen Journalisten dieser Vorgang völlig egal ist, sagt das natürlich wesentlich mehr über die Pressefreiheit und die Journalisten in der BRD.
Allerdings nichts gutes!

Ich war vor Jahren

häufig in Bulgarien und habe dort überwiegend gastfreundliche Menschen kenngelernt.

Was aber immer und überall anzutreffen war, war bzw. ist die überbordende Korruption als Relikt aus dem Sozialismus.

Die war systemimmanent, wie ich auch in anderen Staaten erlebt habe.

Der Normalbürger ist davon täglich betroffen und kann sich nicht wehren.

Obwohl Bulgarien von den ehemaligen sowietischen Satellitenstaaten die äußern Kennzeichen (Denkmale, rote Sterne u.a. Symbole) als erster radikal geschleift hatte,
blieb die "Tradition" der Korruption erhalten.

In diesem Klimas leben Journalisten, die ihren Beruf noch ernst nehmen, natürlich gefährlich.

Journalistenmorde in der EU

Journalistenmorde in Malta, Slowakei und nun in Bulgarien. Alle drei waren den Regierenden unbequem, die Auftraggeber werden nie gefunden.

Diese Morde sind in unseren Medien morgen schon wieder vergessen, bei russischen Journalistenmorden dagegen ist der Aufschrei wesentlich grösser.

Vielleicht gibt es ja bald keine kritischen Reporter mehr...

Nach Zeitungsangaben in der Slowakei, haben die Taeter den Mord an den slowakischen Reporter und seiner Freundin (diese war wohl ein "Kolateralschaden") fuer gerade einmal €70.000 begangen....

Das ist fuer die Auftaggeber "ein Schnaeppchen"...dazu muss noch nbichteinmal die Protokasse gepluendert werden...

Die Tat (aller wahrscheinlichkeit nach) als Vergewaltigung mit Ermordung "zu tarnen" liegt hier sehr nahe...

Wenn Morden in der EU "so guenstig ist", wuerde es mich nicht wundern, wenn wir bald sogar noch mehr ueber das ungewollte Ableben von Reportern und Systemkritikern lesen koennen...

Eine sehr beaengstigende Entwicklung...
Das "Ausmisten" der alten demokratie-feindlichen Staatsysteme, wird sich als nicht sehr einfach darstellen...scheint ja auch in D nicht 100% zu funktionieren...
Es wird Zeit, dass man endlich damit anfaengt...
Mein Beileid an alle Angehoerigen von Frau Marinova...

08:41, Duisburg

>>Aber dann müssten sich Journalisten mal aus ihrer Komfortzone bewegen, was zumindest die meisten deutschen Staatsangestellten nicht tun werden.<<

Welche deutschen Staatsangestellten?

@Wolfes74, 09.13h

Natürlich sind deutsche Journalisten keine Staatsangestellten, aber politisch zumindest überwiegend einseitig ausgerichtet.

Von daher ist es auch für mich mit einer neutralen Berichterstattung nicht weit her.

Guter Journalismus deckt auf, berichtet und nennt Fakten, das ganze sollte aber wertneutral sein und nicht parteiergreifend.

07:52 von Hepheistos

>>Was man sich mit diesen Ländern in die EU geholt hat zeigt sich nun ein weiteres Mal. Unsere 'Verantwortlichen' sind in ihrer Blauäugigkeit ein gefundenes Fressen für diese 'Staaten', für die spätestens mit Aufnahme in die EU ein einziges 'Sesam öffne dich' begonnen hat und das diese, wie man nun wieder sieht, mit allen Mitteln behalten werden.<<

Was wollen Sie uns mit Ihrem post sagen?
Dass Frau Marinova nicht ermordet worden wäre, wenn Bulgarien nicht EU-Mitglied wäre? - etwas abwegig.
Oder dass es uns nur weniger interessieren würde, wir weniger betroffen wären?

Meine Meinung:
Gerade dieser Vorfall zeigt wieder, wie wichtig und richtig es war, Bulgarien u.a. in die EU aufzunehmen. Dardurch können zwar solche Taten nicht verhindert werden. Es besteht aber für die betroffenen Länder ein wesentlich höherer Aufklärungsdruck.

re nie wieder spd

"Wenn in einer Pressekonferenz der Bundeskanzlerin zum Besuch des Diktators Erdowahn ein türkischer Journalist von Sicherheitskräften abgeführt wird und allen anderen Journalisten dieser Vorgang völlig egal ist, sagt das natürlich wesentlich mehr über die Pressefreiheit und die Journalisten in der BRD."

Eine Pressekonferenz der Bundeskanzlerin ist eben nicht der Ort, wo man mit politischen Aussagen auf dem T-Shirt daherkommt.

Was Sie daraus machen ist lächerlich.

andreas hofer

Journalistenmorde in Malta, Slowakei und nun in Bulgarien. Alle drei waren den Regierenden unbequem, die Auftraggeber werden nie gefunden.

Warum so fatalistisch? Für eine solche Beurteilung ist es noch zu früh, die Ermittlungen laufen in allen Fällen noch.

Ein entsetzliches Verbrechen

wird hier indirekt in einen Zusammenhang mit "angeblichen Betrug mit EU-Fördergeldern" gebracht. Dabei wird sogar im Artikel darauf hingewiesen, daß die Polizei dies für nicht wahrscheinlich hält. Sollte sich herausstellen, daß der Mord tatsächlich im Zusammenhang mit EU-Fördermitteln steht, dann kann innerhalb des EU-Apparates gar nicht genug ausgemistet werden. Sollte es sich "nur um einen gewöhnlichen Mord" handeln, wurde die EU fälschlicherweise diskreditiert.

Ich möchte nicht mißverstanden werden: Aber stehen Journalisten unter Artenschutz? Ist ihre Arbeit besonders wertvoll? Für mich ist jeder Mord, egal, von wem er begangen und an wem er verübt wird, ein Mord. Und dieser gehört, unabhängig davon, wer das Opfer ist, mit aller Härte der geltenden Rechtsnormen bestraft.

Mein Beileid gilt den Hinterbliebenen von Frau Marinova. Ich wünsche ihnen, daß sie nach einer Zeit der Trauer wieder einigermaßen zu ihrem normalen Leben zurückfinden.

09:42, nie wieder spd

>>@ um 09:11 von Forengedöns
Wenn in einer Pressekonferenz der Bundeskanzlerin zum Besuch des Diktators Erdowahn ein türkischer Journalist von Sicherheitskräften abgeführt wird und allen anderen Journalisten dieser Vorgang völlig egal ist, sagt das natürlich wesentlich mehr über die Pressefreiheit und die Journalisten in der BRD.
Allerdings nichts gutes!<<

Der Journalist Adil Yigit, um den es hier geht, streifte sich während der Pressekonferenz ein T-Shirt über, auf dem zweisprachig Pressefreiheit in der Türkei gefordert wurde.

Er gab also ein politisches Statement ab.

Dies ist auf Pressekonferenzen wohl weder üblich noch erwünscht und gehört auch nicht zur Berufsbeschreibung eines Journalisten.

Ich bin bekanntermaßen Erdogangegner und Verteidiger der Pressefreiheit, sehe aber den Skandal hier nicht. Yigit funktionierte die Pressekonferenz zur Bühne für sein politisches Statement um, was ich durchaus sympathisch finde. Es widerspricht aber den Regeln einer solchen Veranstaltung.

@ DerVaihinger

Natürlich sind deutsche Journalisten keine Staatsangestellten, aber politisch zumindest überwiegend einseitig ausgerichtet.

Diese Äußerung sagt mehr über Ihre eigene Einseitigkeit aus als über die deutschen Journalisten.

darüber wird berichtet

an einem Mord auf dem Balkan
über andere Fälle hierzulande zu berichten scheitert an der Frage
"nur von lokalem Belang" - an einem Mitglied der eigenen Zunft,
sieht das offensichtlich anders aus

09:54, DerVaihinger

>>@Wolfes74, 09.13h
Natürlich sind deutsche Journalisten keine Staatsangestellten, aber politisch zumindest überwiegend einseitig ausgerichtet.<<

Es gibt wenig AfD-nahe öffentlich-rechtliche Journalisten, da haben Sie Recht.

In AfD-nahen Kreisen hängt man ja bekanntermaßen der Meinung an, daß alles, was nicht die eigene Weltsicht teilt, einer Einheitsmeinung anhinge, weil es ja nur zwei mögliche Meinungen gäbe. Man übersieht dann natürlich, daß beispielsweise zwischen Sigmund Gottlieb und Anja Reschke Welten liegen.

Korruption in Deutschland

@09:06 von kroker
Sehr wichtiger Beitrag, danke!
Wir vergessen immer sehr gerne, wie auch bei uns die Regierenden Transparentregeln behindern. Vgl. die Prozesse, und die Behinderungen Schäubles zur Auskunft beim Verein Lobbycontrol.

Für Bayern hat W. Schlötterer in seinen Bestsellern "Macht und Missbrauch" bzw. "Wahn und Willkür" (oder wie man ein Land in die Tasche steckt) an vielen Beispielen gezeigt, wie gering der Unterschied zu Staaten z.B. auf dem Balkan ist.

@ alle - Bitte fair bleiben

Eine Journalistin wird vergewaltigt und ermordet, soweit sind die Fakten bekannt. Ob die Tat mit ihren beruflichen Recherchen in Zusammenhang steht, ist noch unklar.
Dass dann in diesem Forum die Vorbehalte gegen die Neutralität und Aufrichtigkeit der Presse so in den Vordergrund zu schieben versucht wird, finde ich nicht sachlich und nicht fair.

@DerVaihinger 08. Oktober 2018 um 09:48

Das ist ein sehr guter Ansatz-Punkt, den Sie hier nennen...
Anscheinend sind viele Menschen der Auffassung, das die "normalen" Buerger in den Visegrad Staaten und den anderen ehemaligen Ostblock-Laendern, "den ganzen Tag nur Ueberlegen sind, wie man Geld von der EU bekommt..."
Dem ist definitiv nicht so. Die Korruption in den Laendern ist teilweise so offensichtlich, das man meint, man ist mindestens 40 Jahre zurueck in der Zeit...
Der Ausverkauf der jeweiligen Industrie in diesen Laendern an die ehemaligen Mitglieder und Familien der "sozialistischen Parteien" waren der Startschuss fuer die Uebernahme des "Alten Gedankengutes" in die "neue Demokratie" - und die Veruntreung der EU Gelder ist einfach viel zu einfach.
Da die "normalen Menschen" in diesen Laendern waehrend des "Sozialismus" meist "gewaltsam" beigebracht bekommen haben zu schweigen, ist die Gegenwehr heutzutage dementsprechend schwach- bis gar nicht vorhanden...
Von daher ist es wie immer:
"Der Fisch stinkt vom Kopfe her"

@Deeskalator - Bitte keine voreiligen Schlüsse!

07:54 von Deeskalator:
"Ich muss leider der Vermutung zustimmen, das sie ermordet wurde, weil sie unbequem war."
> Sie müssen gar nichts und sollten keine voreiligen Schlüsse ziehen. Es gibt mehr sexuelle Triebtäter als Auftragskiller.
Denken Sie an den Fall von Kim Wall. Dem Titelfoto zufolge war auch Frau Marinova sehr attraktiv.

"Mutige Journalisten die ihre Berufsehre hoch halten werden ermordet. Ein in meinen Augen schlimmes Zeichen."
> Das ist es in der Tat. Viel schlimmer ist es aber, dass es nur noch sehr wenige investigative Journalisten gibt. Wer unbequem ist, gefährdet insbesondere seine Karriere. Folglich konzentriert sich die kritische Berichterstattung auf das Weiterverbreiten von Agenturmeldungen über Themen, die möglichst weit weg sind.

@Walter2929

"Aber es ist entsetzlich das ein Mensch sein Leben verliert und für mich ist es unerheblich ob es aus privaten oder beruflichen Gründen geschah." Am 08. Oktober 2018 um 09:18 von Walter2929

Mag sein, dass es für Sie unerheblich ist.
Aber für die EU und deren Akzeptanz in der Bevölkerung ist es wesentlich.

Ich bin noch im Ostblock aufgewachsen und mich erinnern diese Journalistenmorde sehr wohl an die dunkle Seite der Vergangenheit. Und ganz sicher nicht nur mich.

Ist das jetzt diese tolle Freiheit, für die man gekämpft hat??? Was ist heute in manchen Ländern der EU besser, als vor dem Zusammenbruch des Kommunismus???

@ nie wieder

Der Journalist, der in der BPK gegen Erdogan protestiert hat (und dem dafür auch meine Sympathie gilt) wurde aus dem Saal geschoben. Passiert ist ihm aber nichts, da sind wir uns doch einig, oder? Dass Sie dieses Beispiel hier in dem Zusammenhang mit einem Mord bringen, finde ich gelinde gesagt merkwürdig und unpassend.

Ungeheuerlich! Die Täter

Ungeheuerlich! Die Täter müssen schnellstmöglich gefunden und zur Rechenschaft gezogen werden! Wir sind hier in der EU und nicht in irgendeinem r*ss*schen L*ch!

Europa hat sehr wohl eine Mitschuld!

Guten Morgen,
natürlich ist Europa und seine Institutionen nicht direkt verantwortlich.
Aber theoretische Werte sind eine Sache:Der Neoliberalismus und die mangelnde demokratische Struktur erhöhen sich gegenseitig.
Die voellig versagende Sozialpolitik und das elitäre Gelabbere und Verhalten dieser Eliten,welche keine mehr sind machen nichts besser.
Aufwachen und endlich handeln sind angesagt.
Weimar -europaweit -laesst gruessen.
Ein belgisches Gericht hat heute morgen »einen Personalvertreter aus einem ehemaligen Oststaat verurteilt weil er mit Mussoliniplakette eine juedische Beamtin der Kommission geschlagen hat und mit antisemitischen Parolen traktiert hat. »
Die Kommission hat noch nicht einmal ein Disziplinarverfahren gegen diesen Hetzer eingeleitet.
Ich wurde gemobbt von aehnlichen Figuren,nichts geschah von Seiten der Kommission!!
Quo vadis!???

Frauenhass

Bei diesem schrecklichen frauenverachtenden Mord geht es nicht nur um investigativen Journalismus, es geht auch darum Frauen zu signalisieren, dass, wenn sie sich selbstbewusst mutig und unbequem an die Öffentlichkeit wagen, sie mit männlicher Dominanz und Frauenverachtung zu rechnen haben. Wir leben in zunehmend rassistischen frauenfeindlichen und nationalistischen Zeiten. Trump und Co. machen's möglich. Ich kann nur hoffen, dass die EU verantwortlich handelt und mit Nachdruck die Auklärung einfordert.
Meine Gedanken sind bei ihr und ihren Angehörigen.

@vox moderandi

09:40 von vox moderandi:
"Wo sollen denn die Staaten des ehemaligen Ostblocks Ihrer Meinung nach sonst hin? Zusammen mit Russland einen neuen Ostblock gründen?"

Wie wäre es denn, solche Staaten einfach da zu lassen, wo sie sind? Das wäre zumindest für die EU besser gewesen, als sie zum militärischen Außenposten der USA zu machen.

10:20 von fathaland slim

09:54, DerVaihinger

>>@Wolfes74, 09.13h
Natürlich sind deutsche Journalisten keine Staatsangestellten, aber politisch zumindest überwiegend einseitig ausgerichtet.<<

Es gibt wenig AfD-nahe öffentlich-rechtliche Journalisten, da haben Sie Recht.

In AfD-nahen Kreisen hängt man ja bekanntermaßen der Meinung an, daß alles, was nicht die eigene Weltsicht teilt, einer Einheitsmeinung anhinge, weil es ja nur zwei mögliche Meinungen gäbe. Man übersieht dann natürlich, daß beispielsweise zwischen Sigmund Gottlieb und Anja Reschke Welten liegen.
///
*
*
Größter Unterschied ist das Ersterer seit März im Ruhestand ist, Reschke aber Ihre ausgeglichene Meinung noch im ÖR weiterverbreiten darf.
*
Humor aus.

10:20 von fathaland slim

Sigmund Gottlieb und Anja Reschke

fragt sich dann halt, wer in der deutschen Pressewelt der Exot ist

und Zitat "Es gibt wenig AfD-nahe öffentlich-rechtliche Journalisten"
wenn sie das schon selber so sehen ….
warum ist das eigentlich so ?
sollte man nicht gerade bei dem öffentlich-rechtlichen Bereich ne repräsentative Verteilung aller gesellschaftlich relevanter Gruppen erwarten dürfen ?

10:37 von Freetospeak

Wir leben in zunehmend rassistischen frauenfeindlichen und nationalistischen Zeiten
.
oder der Eindruck dessen, wird uns vermittelt

eu-diktat

jeder der widerspricht wird diffamiert, stigmatisiert und nach möglichkeit seiner existenzgrundlage beraubt. kritiker sind wahlweise links, rechts, populistisch, nazis oder antisemiten. und wenn sich eine bewegung gründet, stehen "antifaschisten" zur verfügung. wie originell sie so zu nennen. orwellsche sprachverdrehung.
mein beileid an die angehörigen eines der unzähligen eu-opfer.

@fathaland slim um 10:20Uhr

Finden Sie nicht, daß man diese einseitige Sichtweise auch allen links-orientierten Medien vorhalten kann und nochmehr deren Nutzer?

09:37 von Forengedöns

@ Duisburg

... damit die Täter erkennen, die Tötung von Journalisten bringt ihnen nur Nachteile

Mir ist wichtiger, dass die Täter gefunden und verurteilt werden. Ihre Selbsterkenntnis finde ich nicht wirklich von Bedeutung.
///
*
*
Hoffentlich geht das nicht so aus wie bei der Suche nach den damaligen Brandstiftern von Springereigentum? -Einstellung des Verfahrens.
*
(er baute an der Mauer und immer noch liest sie keiner?)

Es ist unglaublich pietätlos

Es ist unglaublich pietätlos von TS, hierzu eine Kommentierung zuzulassen. Schämt euch.

@ Tada

Ist das jetzt diese tolle Freiheit, für die man gekämpft hat??? Was ist heute in manchen Ländern der EU besser, als vor dem Zusammenbruch des Kommunismus???

Von mir kommt dazu ein klares Bekenntnis zur EU. Wir sind im Sommer über Warschau nach Danzig, Tallinn und Riga gereist und ich könnte Ihnen mehr Beispiele nennen als Platz ist.
Fur mich ist die EU die beste (und trotzdem stets verbesserungswürdige) politische Erfindung der letzten 70 Jahre.

10:25, Nachfragerin

>>Viel schlimmer ist es aber, dass es nur noch sehr wenige investigative Journalisten gibt. Wer unbequem ist, gefährdet insbesondere seine Karriere. Folglich konzentriert sich die kritische Berichterstattung auf das Weiterverbreiten von Agenturmeldungen über Themen, die möglichst weit weg sind.<<

Der Wahrheitsgehalt Ihrer Aussage geht gegen null.

Ich führe hier als Gegenbeispiel den Rechercheverbund NDR, WDR und Süddeutsche Zeitung an.

Und in Chemnitz wurden zahlreiche Journalisten tätlich angegriffen, weil sie mittendrin waren.

Bulgarien und Rumänien sind

Bulgarien und Rumänien sind noch korrupter als Griechenland. In Deutschland ist es zum Glück relativ sicher für Journalisten, aber hier werden Journalisten bekanntlich leider immer wieder von Rechtsextremen bedroht sowie verbal und physisch attakiert, siehe v.a. Ostdeutschland.

@Tagesschau
Nicht Totschlag, sondern Mord. Bei einer Tötung direkt nach einer Vergewaltigung liegt ein klares Mordmotiv aus niedrigen Beweggründen vor! Ganz abgesehen davon dass wohl wie auch in Russland, Malta und der Slowakei ein Auftragsmord zur Abschreckung gegen Investigativjournalisten vorliegt durch führende korrupte Politiker oder der Mafia bzw. der organisierten Kriminalität.

@Deeskalator
Nicht Slowenien, sondern Slowakei!

@Forengedöns
"Die EU hat keine Mordkommission mit Spurensicherung und all dem, was man für eine Mordermittlung braucht."
Doch, hat sie, nämlich Europol.

10:41, Boris.1945

>>Größter Unterschied ist das Ersterer seit März im Ruhestand ist, Reschke aber Ihre ausgeglichene Meinung noch im ÖR weiterverbreiten darf.
*
Humor aus.<<

Jeder geht mal in den Ruhestand, auch Frau Reschke.

Freuen Sie sich drauf.

Ausgeglichene Meinungen gibt es so wenig wie schwarze Schimmel oder trockenes Wasser.

Am 08. Oktober 2018 um 09:48 von DerVaihinger

Wenn man die Gedanken allerdings dann weiter schweifen lässt, kommt man eher zu dem Schluß, daß nicht die Pressefreiheit eingeschränkt ist, sondern daß die Bulgaren ein gewaltiges Problem mit der inneren Sicherheit in Folge der Korruption haben könnten.
D.h. aber dann auch, daß vermutlich bei den Ermittlungen zum Fall als Ergebnis wenn überhaupt eine Einzeltat mit sexuellem Hintergrund herauskommen wird.
Wenn Ihre Vermutungen nämlich stimmen, dann hat auch ein engagierter Ermittler dort keine hohe Lebenserwartung wenn die Wahrheit ans Licht kommt.

@ Oskar.spd

Europa hat sehr wohl eine Mitschuld!

Es geht um Mord und Vergewaltigung. Egal, es wird dann erst mal der EU Reflex ausgepackt. Nicht sehr hilfreich.

@Duisburg In Deutschland gibt

@Duisburg
In Deutschland gibt es keine Staatsmedien und Hofberichterstattung wie im autokratischen Russland etwa, sondern öffentlich-rechtliche Medien, ein Riesenunterschied!

@DerVaihinger
"Natürlich sind deutsche Journalisten keine Staatsangestellten, aber politisch zumindest überwiegend einseitig ausgerichtet."
Weil sie nicht positiv über Autokraten wie Putin oder Erdogan berichten und antirassistisch sind, nicht wahr?

@KU
Die bulgarische Polizei ist nicht weniger korrupt als die bulgarischen Poltiker, dass diese einen poltisch motivierten Mord sofort ausschließt ist verdächtig und nicht im geringsten glaubhaft.

@Boris.1945
Zurecht, weil Rassismus nichts mit Meinung oder gar Meinungsfreiheit, sondern nur mit Hass und Vorurteilen und ggf. Volksverhetzung zu tun hat.

re boris.1945

"Größter Unterschied ist das Ersterer seit März im Ruhestand ist, Reschke aber Ihre ausgeglichene Meinung noch im ÖR weiterverbreiten darf."

Dass die beiden Namen als pars pro toto genannt werden übersteigt Ihr Textverständnis?

Bedauerlich

das jemand umkommen muss für Untätigkeit der EU. Es gibt und gab selbst in den Dritten Programmen und auf Euronews Berichte und Filmdokus, wo aufgezeigt wird das Abgeordnete das aufdecken und melden.
Passieren tut aber wenig, und es sind nicht gerade kleine Summen um die es dabei geht.
Die EU macht nicht nur ein Auge zu, sondern beide Augen wenn es um Korruption einiger Staaten geht.
Will aber ständig neue und noch schlimmere aufnehmen oder unsichere aufnehmen.

Rufmord ist auch Mord

Ein "Glück" werden in West- Europa investigative Journalisten und Wissenschaftler "nur" mit Rufmord bedroht.
Beispiel gefällig ? - Daniele Ganser, Friedensforscher aus der Schweiz.

Zum betruegen

gehoehren immer zwei.
Die Kontrolle ist zwar ueberboerokratisch aber nicht transparent. Die EU Organe auditieren sich selbst. Dadurch bescheinigt man sich selbst die Ordnungsmaessigkeit. Die EU ist Teil dieser Machenschaften und da wuerde ich ansetzen, beim Geber.

Wir leben in einer Zeit, in

Wir leben in einer Zeit, in der es in recht(sextrem)en Gruppierungen en vogue ist, von "Lügenpresse" und "Staatsmedien" zu schwadronieren, wo JournalistInnen auf rechten Aufmärschen angepöbelt und angegriffen werden. Der Mord an einer Journalistin wiegt selbstverständlich ungleich schwerer, aber auch hier beschleicht mich der Gedanke: Wehret den Anfängen.

Die freie Presse soll mundtot gemacht werden

Jetzt auch in Bulgarien wurde ein Exempel statuiert wer das Sagen hat im Staat. Unsere Bewunderung und Beileid gilt diese mutige Journalistin. Mit Schrecken erfüllt uns die Entwicklung in fast ganz Osteuropa wie die freie Presse mundtot gemacht werden soll. Verlust des Arbeitsplatzes, Schließung der Zeitung, Intimidation, Bedrohung und Mord. Die, die dies betreiben haben ihr Handwerk teilweise noch im Kommunismus gelernt und das sehr gut. Gerade auch in Bulgarien.

Wenn man das aufklaeren will

muss man an die Quelle. Die Quelle sind die Subventionen und die kommen aus Brussel.
Brussel scheint kein besonderes Interesse an Transparenz zu haben, ansonsten gaebe es den Skandal nicht.
Dem Mordmuster nach zu folgen (Vergewaltigung und Folterung vor der Toetung), hat die Journalistin exakt den Nerv freigelegt.

@um 09:26 von Wolfes74

Komisch, gerade vor wenigen Tagen noch, verteidigten Sie die Einschränkung der Pressefreiheit.
---
Das habe ich mit Sicherheit nicht getan.
Belege dafür wären wirklich sehr hilfreich, ansonsten ist es genau das, was ich verurteile:
Behauptungen ohne Belege und Nachweise zum Zwecke der Denunziation.

Pressefreiheit darf aus meiner Sicht nicht missbraucht werden, um bestimmte politische Strömungen zu unterbinden oder aber aussschließlich, also nicht gewichtet, zu fördern.

Presse sollte kritisch Missstände aufzeigen, aber sich nicht der Politik gemein machen.
Das aber ist immer mehr zu beobachten; leider!

@10:46 von karlheinzfaltermeier

"Finden Sie nicht, daß man diese einseitige Sichtweise auch allen links-orientierten Medien vorhalten kann und nochmehr deren Nutzer?"

Auch in den ÖR-Medien gibt es ein breites Meinungsspektrum. Bei Report München werden Sie eine andere Sicht der Dinge finden als z.B. bei Panorama.

Was Sie nicht finden werden, ist die in weiten Teilen rechtsextreme Weltanschauung der AfD. Diese brauchen wir im ÖR auch nur dann, wenn auf Rechtsextremismus hingewiesen werden soll.

Es gibt im Internet aber genügend Webseiten auf denen AfD-Anhänger Nachrichten finden, die aus ihrer persönlichen Sicht "neutral" sind.
Das fängt bei den facebookseiten der AfD an und endet bei "Junge Freiheit" und PI-News.

Und schon wieder eine Journalistin ermordert!

War es ein politisch motivierter Mord wegen ihrer investigativen Recherche zu Veruntreuung von EU-Fördergeldern?
"Die Polizei hielt dies für unwahrscheinlich, wie die Nachrichtenagentur AFP aus Ermittlerkreisen erfuhr" heißt es im Bericht der TS. Wer glaubt das es unwahrscheinlich ist, sorry, der glaubt auch an den Weihnachtsmann! Die Aufdeckung von Korruption ist immer für denjenigen Gefährlich, der darin recherchiert. Das haben wir jüngst in Malta und in der Slowakei erlebt. Wäre gut, wenn sich mal in solchen Fällen eine Art unabhängige EU-Beobachterkommission einschalten könnte, um sicher zu stellen, dass nichts vertuscht wird. Aber, was soll man sagen, in EU-Ländern die populistische Regierungen haben. Republica las Bananas

@Veit Stoss

"Es ist unglaublich pietätlos von TS, hierzu eine Kommentierung zuzulassen" Am 08. Oktober 2018 um 10:49 von Veit Stoss

Weil?

Wie Sie sehen können ist hier nicht ein Kommentar, in dem pietätslos über die ermordete Journalistin geschrieben wird. Alle wollen korrekte Aufklärung in der Sache und bewundern ihre Arbeit.

Das dürfte auch im Sinne der Angehörigen sein, wenn der öffentliche Druck da etwas nachhilft den / die Mörder bzw. falls vorhanden auch Auftragsgeber zu finden.

re mk ultra slim

"mein beileid an die angehörigen eines der unzähligen eu-opfer."

Diese zynische Instrumentalisierung eines Mordes für EU-Bashing spricht für sich.

Ihr "Beileid" brauchen die Angehörigen nicht.

@ um 10:20 von fathaland slim

Wenn Sie sich die Entwicklung zB des Asylrechts allein in den letzten 3 Jahren ansehen, und die damit einhergehende Entwicklung der ö/r Berichterstattung, müssen Journalisten gar nicht AfD - nah sein.
Abgesehen davon sind AfD - nahe ö/r - Journalisten, genauso wie AfD - nahe Politiker anderer Parteien längst maßgebliche Funktionäre der AfD und haben, wie auch diese Politiker, vorher teilweise imposante, jahrzehntelange Karrieren im Ö/R bzw in anderen Parteien hingelegt.
Und die haben bestimmt nicht ihre Gesinnung geändert.
Die waren immer schon Rechtsradikal.
Die Vita des Herrn Gauland oder des Herrn Hampel ist Ihnen ja sicher bekannt.

@ um 10:20 von fathaland slim

Wenn Sie sich die Entwicklung zB des Asylrechts allein in den letzten 3 Jahren ansehen, und die damit einhergehende Entwicklung der ö/r Berichterstattung, müssen Journalisten gar nicht AfD - nah sein.
Abgesehen davon sind AfD - nahe ö/r - Journalisten, genauso wie AfD - nahe Politiker anderer Parteien längst maßgebliche Funktionäre der AfD und haben, wie auch diese Politiker, vorher teilweise imposante, jahrzehntelange Karrieren im Ö/R bzw in anderen Parteien hingelegt.
Und die haben bestimmt nicht ihre Gesinnung geändert.
Die waren immer schon Rechtsradikal.
Die Vita des Herrn Gauland oder des Herrn Hampel ist Ihnen ja sicher bekannt.

Wir wäre es erstmal die

Wir wäre es erstmal die Ermittlungen abzuwarten? Hier schient ja fast jeder Kommentator schon genau zu wissen wer die Täter sind und warum die Frau sterben musste.
Es werden jeden tag tausende Menschen Opfer von schrecklichen Gewaltverbrechen, lasst die Ermittler ihre arbeit tun so wie das auch bei jeden anderen Fall hier gerne und zurecht gefordert wird und danach urteilen bzw kommentieren.

@ Sisiphos3

Realität und Wahrheit. Alle drei Tage stirbt in Deutschland eine Frau durch einen/ihren Mann.
Schauen Sie nach Brasilien und hören Sie was der ultrarechte Präsidentschaftskandidat sagt.
Im Übrigen finde ich es auch sehr pietätlos, wie hier von manchen geschrieben wird.
Ruhe in Frieden Viktoria Marinova.
Das ist das erste und letzte Mal, Sisiphos3, dass ich auf ihre Kommentare antworte.

Die EU ist schuld, dass in Bulgarien betrogen wird?

In einigen Kommentaren hier wird behauptet, dass die EU schuld daran ist, wenn in Bulgarien bei EU-Förderprojekten betrogen wird.

Wer so wie ich mit öffentlich geförderten Projekten zu tun hatte, weiss, dass die Anträge ziemlich umfangreich sind und dass dort viele Details verlangt werden.

Trotzdem kann man bei diesen Anträgen betrügen, wenn man über die entsprechende kriminelle Energie und vor allem über Partner verfügt, die einen beim Betrug unterstützen.

Dann kostet eine zugekaufte Leistung ggf. 50% mehr als üblich. Man reicht den Kostenvoranschlag des Lieferanten ein, bekommt die Genehmigung und teilt dann mit dem Lieferanten 50:50. Bei umfangreichen Projekten kann die EU nicht jede einzelne Position prüfen. Wie soll sie auch erkennen ob eine Baumaßnahme 100 Std oder 150 Std benötigt?

Auch von Ungarn ist bekannt, dass Präsident Orban über EU-Projekte Familie und Freunden Geld zukommen läßt.
Machen kann die EU wenig, weil es gerade noch legal ist.

@Sisyphos3 10:43

Warum es bei den Öffentlich Rechtlichen keinen AfD nahen Journalisten gibt kann ich Ihnen sehr schnell sagen. Die AfD hasst den ÖR, sie hasst alle Medien die nicht durchweg positive Propganada für die AfD betreiben. Da ist es auch logisch, dass man nicht Journalisten findet die pro AfD eingestellt sind und beim ÖR arbeiten. Die müssten ja sich selbst hassen.

@ Forengedöns

"Von mir kommt dazu ein klares Bekenntnis zur EU. Wir sind im Sommer über Warschau nach Danzig, Tallinn und Riga gereist und ich könnte Ihnen mehr Beispiele nennen als Platz ist" Am 08. Oktober 2018 um 10:50 von Forengedöns

Ehrlich jetzt? Sie nehmen eine Urlaubsreise als Beispiel, während es hier um die brutale Ermordung einer investigativ arbeitenden Journalistin geht, die zu Veruntreuung von EU-Geldern recherchiert hatte?

@ um 10:02 von karwandler

Wenn man irgendwo politische Aussagen erwarten kann, dann doch wohl auf einer Pressekonferenz der Bundeskanzlerin.
Zur Erinnerung: Auf einer Pressekonferenz des Herrn Trump, ganz zu Anfang seiner Präsidentschaft, wurde ein Journalist von Trump persönlich des Raumes verwiesen, weil von ihm kritische Fragen zu befürchten waren.
Sogar dort, in den USA, haben es die versammelten Journalisten geschafft, aus Solidarität ebenfalls den Raum zu verlassen.
Nahezu vollständig und ungeachtet der politischen Ausrichtung ihres eigenen Mediums.
Das war auch eine politische Aussage.

m 08. Oktober 2018 um 09:40

m 08. Oktober 2018 um 09:40 von
@ vox moderandi
"
Wo sollen denn die Staaten des ehemaligen Ostblocks Ihrer Meinung nach sonst hin? Zusammen mit Russland einen neuen Ostblock gründen?

Zuverlässige Partner für uns werden diese Staaten nie sein, weil sie immer nur ihren Vorteil, auch in Putinland suchen werden. Bestimmt besser wäre es für uns gewesen, diese Länder wieder als neutrale Pufferstaaten zu unterstützen, statt sie in unser System aufzunehmen.

10:46, karlheinzfaltermeier

>>@fathaland slim um 10:20Uhr
Finden Sie nicht, daß man diese einseitige Sichtweise auch allen links-orientierten Medien vorhalten kann und nochmehr deren Nutzer?<<

Nein.

Für einen Rechten gibt es genau zwei Meinungen. Nämlich die eigene und die andere.

Für einen Linken gibt es dieses Konstrukt nicht. Ich zumindest freue mich an der großen Meinungsvielfalt in unserem Lande. Für einen Rechten existiert die nicht, denn alles, was nicht auf AfD-Linie ist, hängt der Mainstream-Einheitsmeinung an.

@DerVaihinger 09:54

Überwiegend einseitig, warum denn? Weil die nicht die AfD bejubeln und weil die sich erlauben Putin und Trump kritisieren? Was Sie erwarten ist, dass Journalisten Ihre Meinung wiedergeben, dies ist aber nicht die Aufgabe eines Journalisten und dies sollten Sie und viele andere hier begreifen.
Wenn Journalisten dies tun würden (Ihr Meinung wiederzugeben) dann wären diese in der Tat parteiisch. Die Journalisten in Deutschland sind zu 90% wertneutral (wenn sie nicht für Russia Today oder Sputniknews arbeiten).

EU-Gelder

War kürzlich als Tourist in Bulgarien und ehrlich schockiert, wie die sich ihre Kulturdenkäler von der EU aufwendig restaurieren lassen, um sie dann nicht zu erhalten oder zu nutzen.

Ob das nun mit diesem Fall zu tun hat, weiß ich nicht, aber es ist symptomatisch.

@fathaland slim - investigativer Journalismus

10:51 von fathaland slim:
"Der Wahrheitsgehalt Ihrer Aussage geht gegen null. Ich führe hier als Gegenbeispiel den Rechercheverbund NDR, WDR und Süddeutsche Zeitung an."
> Ihr Verständnis meiner Aussagen geht gegen null: Ich habe nie behauptet, dass es keinen investigativen Journalismus gäbe. Darüber hinaus bestätigt Ihr "Gegenbeispiel" meine Aussage, dass die kritische Berichterstattung bevorzugt(!) weit entfernte Themen behandelt.

"Und in Chemnitz wurden zahlreiche Journalisten tätlich angegriffen, weil sie mittendrin waren."
> Das ist richtig, hat aber nichts mit investigativem Journalismus zu tun.

11:25 von nie wieder spd

Die waren immer schon Rechtsradikal
.
was sind dann Leute bei der Pegida, Reichsbürger
wie bezeichnen sie die NPD oder noch extremer Gruppen
wenn der Begriff "Rechtsradikal" schon von der AfD besetzt ist
vermute doch sie setzen die SPD auch nicht mit Maoisten oder Khmer Rouge gleich
also wäre eine differenzieren hierbei sicher auch angeraten

@Boris.1945 10:41

Sehen Sie dies ist Ihre Meinung, dass Frau Reschke unausgeglichene Meinung weiterverbreitet. Ich wette, dass Leute wie Sie gleichzeitig weismachen wollen, dass Sputniknews total ausgeglichen und voll unparteiisch ist, was überhaupt nicht der Fall ist aber nicht in die Ideologie und in die Journalismusvorstellungen von AfD Fans passt. Wenn Sie so auf Ausgeglichenheit beharren, dann sollten Sie und andere diese auch an den Tag legen wenn es um Putin, die AfD, Trump und Co geht. Dieses Forum verkommt doch immer mehr zu einem Fanclub von Populisten, vernünftige Diskussionen werden hier schon lange nicht mehr geführt.

@ Anonymer User

Doch, hat sie, nämlich Europol.

Europol hat nichts mit der EU zu tun.

@kroker (08.10.18 09:06): Auf den Punkt...

...gebracht - vielen Dank dafür.

Ich hatte und habe auch noch einige Einblicke in bulgarische Verhältnisse (inkl. der von Ihnen dargestellten positiven Eigenschaften wie Herzlichkeit, Freundlichkeit etc.).
Ihrer detaillierten Darstellung über die deutschen Verhältnisse (salopp formuliert: staatlich organisierte Korruption / Ausbeutung) muß ich - leider - deutlichst zustimmen.
Auf jeden Fall sollte Ihr Beitrag zumindest dazu führen, daß bestimmte Kommentatoren, die sich - na sagen wir mal - negativ über Bulgarien äußern ("Was man sich mit diesen Ländern in die EU geholt hat zeigt sich nun ein weiteres Mal."), ihre Aussagen nochmals überdenken (nach dem Motto: Glashaus & Steine).

@Sisyphos3 (08.10.18 10:16): lokal?

Offensichtlich ein geschmackloser Versuch, eine Gewalttat gegen eine Journalistin für die eigene Propaganda zu nutzen. Es schein Ihrer Aufmerksamkeit entgangen zu sein, daß sich derartige organisierte Gewalt gegen Journalisten in der EU inzwischen häufen.

@ nie wieder spd

bestes beispiel: claudia zimmermann, ehemals vom wdr gebuchte freie journalistin. bis sie ihre sichtweise zur berichtetstattung zu silvester 15/16 schilderte. vielleicht ist ihnen der fall bekannt, ansonsten mal googeln. respektvolle grüße. gierde zerstört.

11:21, Sehr-Gescheit

>>@10:51 von fathaland slim
"Und in Chemnitz wurden zahlreiche Journalisten tätlich angegriffen, weil sie mittendrin waren."

Und Sie waren wohl dabei und haben es gesehen?! Der Wahrheitsgehalt Ihrer Aussage geht gegen null. Nur Vermutungspotential.<<

Sie meinen, die Journalisten, die dort gefilmt haben und deren Filmberichte auf sämtlichen Sendern zu sehen waren, waren alles Lügner?

Die entsprechenden Sequenzen wurden mit Schauspielern in Kulissenstädten gestellt?

Die zahlreichen Anzeigen sind alle unbegründet?

Ich weiß, es gibt Menschen, die dies genau so sehen.

Obwohl jegliche Evidenz dagegen spricht.

Noch einmal TS....

War Sie an der Sache dran mit dem systematischen Raubbau an Wäldern in der Ukraine? Das Holz wird in der Ukraine geschlagen, über die Grenzen in die EU gebracht, um deklariert als EU-Holz und dann weiter in den Sägewerken verarbeitet. Hauptauftraggeber sind IKEA und H&M. Über Schweden wurde ja schon einiges berichtet nach den Wahlen (Angst vor der SD) dieses "demokratische" Land kann sich schon seit langem hinter Kolumbien und anderen Ländern als korrupte Staaten einreihen. Thumak, ein Tomatenkartell in der Ukraine wird von zwei schwedischen Brüdern beherrscht. Auch hier sollte man mal etwas mehr die Lupe ansetzten. Und es gibt noch einiges mehr aus dem Pippi-Land zu berichten. Die Aktion mit der Tyssen&Krupp Zerschlagung. Warum ist der Tengelmann Chef verschwunden???

@ wenigfahrer

Bedauerlich das jemand umkommen muss für Untätigkeit der EU.

Und sei es auch noch so weit hergeholt, am Ende kriegt immer die EU die Schuld. Bekannte Litanei.

um 11:25 zu nie wieder spd

Wissen Sie, hier wurde schon über die Pietätlosigkeit geschrieben. Anscheinend auch von jemanden, der Ihrem Gedankengut sehr nahe steht.
Schauen Sie, Sie haben sich durch Ihre Äußerungen in Ihrem Kommentar selbst disqualifiziert. Ich frage Sie, was hat die AfD jetzt mit diesem leidvollem Tod dieser Journalistin zu tun? Bleiben Sie doch bitte sachlich und hören Sie bitte auf mit dem gewaltsamen Tod dieser jungen Frau Politik zu machen!
Echt nicht zu fassen so etwas!!!!

@ ultra slim

mein beileid an die angehörigen eines der unzähligen eu-opfer.

Der Mörder ist noch nicht gefasst, aber für die Europafrustrierten unter uns ist klar, dass der Täter aus dem Umfeld der EU kommen muss. Sorry, mit diesem Zynismus komme ich nicht klar.

re nie wieder spd

"Wenn man irgendwo politische Aussagen erwarten kann, dann doch wohl auf einer Pressekonferenz der Bundeskanzlerin.
Zur Erinnerung: Auf einer Pressekonferenz des Herrn Trump, ganz zu Anfang seiner Präsidentschaft, wurde ein Journalist von Trump persönlich des Raumes verwiesen, weil von ihm kritische Fragen zu befürchten waren."

Wenn Sie den Unterschied zwischen den beiden Fällen nicht selbst bemerken nützt es auch nichts, es Ihnen noch mal zu erklären.

um 11:44 von Magfrad

>>
Dieses Forum verkommt doch immer mehr zu einem Fanclub von Populisten, vernünftige Diskussionen werden hier schon lange nicht mehr geführt.
<<

Ich möchte Ihre Feststellung vollumfänglich unterstützen.

@GeMe

"Bei umfangreichen Projekten kann die EU nicht jede einzelne Position prüfen" Am 08. Oktober 2018 um 11:31 von GeMe

Natürlich kann nicht jede einzelne Position geprüft werden.

Aber:
Es kann auch nicht jede Steuererklärung oder jede Geschwindigkeit des Fahrzeugs geprüft werden.

Trotzdem wird das hier und da gemacht und so den Steuerzahlern und Autofahrern "geholfen" sich an die Regeln zu halten.
In den meisten Fällen funktioniert das auch.

11:49 von Detektor

richtete sich die Gewalttat gegen einen Menschen
oder weil er nen bestimmten Beruf ausübte ?
ob sich das häuft
woher soll ich das wissen ?
nur weil es häufig gebracht

11:02, Rebel-Lion

>>Rufmord ist auch Mord
Ein "Glück" werden in West- Europa investigative Journalisten und Wissenschaftler "nur" mit Rufmord bedroht.
Beispiel gefällig ? - Daniele Ganser, Friedensforscher aus der Schweiz.<<

Welche Art Rufmord wurde an Herrn Ganser begangen?

Daß einige seiner Ansätze von Kollegen als verschwörungstheoretisch bezeichnet werden?

Das hat mit Rufmord nichts zu tun.

Außerdem ist Rufmord kein Mord.

Die Journalistin, um die es hier geht, ist tot. Sie lebt nicht mehr.

Kapieren Sie das?

@MK Ultra Slim, 10:45 Uhr

Wie kann man nur bei einem Verbrechen, über dessen Hintergründe noch keine Details bekannt sind, die ermordete Journalistin als "eines der unzähligen eu-opfer" bezeichnen?

Grober Unsinn und pietätlos noch dazu.
Mehr gibt es zu solchen Kommentaren nicht zu sagen.

11:50, MK Ultra Slim

>>@ nie wieder spd
bestes beispiel: claudia zimmermann, ehemals vom wdr gebuchte freie journalistin. bis sie ihre sichtweise zur berichtetstattung zu silvester 15/16 schilderte. vielleicht ist ihnen der fall bekannt, ansonsten mal googeln. respektvolle grüße. gierde zerstört.<<

Claudia Zimmermann musste auf Nachfrage zurückrudern und zugeben, daß sie, so wörtlich, Unsinn geredet hatte. Das wird natürlich auf den Seiten, die Sie gern lesen, unterschlagen.

Ich empfehle das Mainstreammedium "Die Zeit":

"https://www.zeit.de/kultur/2016-01/wdr-claudia-zimmermann-medien-rheinische-post"

11:59, Sehr-Gescheit

>>10:54 von fathaland slim
"Ausgeglichene Meinungen gibt es so wenig wie schwarze Schimmel oder trockenes Wasser."

Was sind ausgeglichene Meinungen? Wissen Sie eigentlich, wovon Sie sprechen?<<

Ausgeglichene Meinungen gibt es nicht. Lesen Sie doch bitte den Kommentar, auf den ich antwortete. Der Begriff, den Sie monieren, stammt aus diesem.

>>Ich würde mal überdenken, ob es nicht sinnvoll ist, wenn Sie unter einen anderen User-Namen neu beginnen.<<

Das müssen Sie grad sagen.

@Rebel-Lion 11:02

Daniele Ganser lebt allerdings, er wurde nicht brutal vergewaltigt und brutal ermordet. Ganser mit Marinova zu vergleichen ist das hinterletzte. Es ist unglaublich was sich Foristen hier leisten. Eininge scheinen 0 Anstand zu besitzen.

@11:35 von fathaland slim: genau zwei Meinungen

"Für einen Rechten gibt es genau zwei Meinungen. Nämlich die eigene und die andere.

Für einen Linken gibt es dieses Konstrukt nicht. Ich zumindest freue mich an der großen Meinungsvielfalt in unserem Lande. Für einen Rechten existiert die nicht, denn alles, was nicht auf AfD-Linie ist, hängt der Mainstream-Einheitsmeinung an."

Das ist auch die Erfahrung, die ich gemacht habe, wie viele Diskussionen mit AfD Anhängern und Anhängern anderer Parteien zeigten.

Während man mit Anhängern von Die Linke bis zur CSU bei politschen Themen ein differenziertes Meinungsbild findet, gibt es bei AfD-Anhängern nur zwei Meinungen. Die der AfD auf der einen Seite und die links-grüne Meinung, die der Rest angeblich vertritt.

11:55 von fathaland slim

Die entsprechenden Sequenzen wurden mit Schauspielern in Kulissenstädten gestellt?
.

"Bei der Berichterstattung über die Kundgebungen in Chemnitz in den Tagesthemen gestern haben wir irrtümlich auch Bilder von der Demonstration am vergangenen Montag verwendet ohne dies kenntlich zu machen. Wir bitten dies zu entschuldigen.“
sagte die Frau Miosga
es könnte auch weniger ehrliche Journalisten geben

Unwissenheit schützt vor Torheit nicht!

Der qualvolle Tod dieser jungen Journalisten hat auch deshalb Tragweite, da unsere demokratischen Grundwerte und Freiheiten in ganz Europa und vor allem in der EU auf dem Spiel stehen. Dinge wie Pressefreiheit und freie Meinungsäußerungen gehören zu einem gesund funktionierenden freiheitlichen demokratischen Staat. Werden sie eingeschränkt oder massiv in ihrer Ausübung gehindert, so handelt es sich um eine Entwicklung zur Diktatur hin. Wir dürfen einfach nicht zulassen, dass diese negativen Entwicklungen in der EU immer mehr zur Normalität werden. Haben denn alle vergessen was uns Nationalismus und Diktaturen in Europa gebracht haben? Zwei Weltkriege mit unsäglich vielen Millionen von Toten. Wollen wir wirklich wieder eine Diktatur zulassen, egal wo? Wollen wir wirklich Mord und Verfolgung zulassen? Wollen wir wirklich wieder in Angst und schrecken leben mit Denunzianten und allem was so dazugehört? Die Journalistin starb für unsere Freiheit und zur Verteidigung unserer Demokratie!!

11:44 von Magfrad

"Dieses Forum verkommt doch immer mehr zu einem Fanclub von Populisten, vernünftige Diskussionen werden hier schon lange nicht mehr geführt."

Ich lese die Kommentare jetzt seit cirka 2 Jahren, komme aus Zeitgründen aber selten dazu, einen Kommentar zu schreiben. Meistens bin ich zu spät dran.

Ich muss Ihre Einschätzung (leider) teilen.
Es ist erschreckend, wie Rechtspopulisten die Überhand gewinnen. Und deshalb bin ich sehr froh, dass es solche Leute wie Sie gibt, die dagegen angehen. Geben Sie nicht auf!!

Immer wieder ...

muss man leider lesen, wie angeblich gebildete Personen über Trump herziehen. Was soll man auch von den "gebildeten" Personen erwarten, die doch blind und ohne nachzuprüfen den Systemmedien glauben? Hinterfragen? Nö, es wird doch so berichtet, dann wird es doch stimmen...

Wer aber beide Seiten betrachtet und selbst Dingen nachgeht, wird schnell erkennen, dass die MSM nur einseitig berichten, aber Lemminge wollen dies ja nicht wahr haben.

Ich möchte Sie nur darauf hinweise, dass Trump gegen den sog. Deepstate vorgeht und dazu auch die MSM gehören, die nebenbei Clinton immer in Schutz nehmen.

Verschwörungstheorie? Naja, Seite 294 des FBI Reports macht deutlich, dass Clinton in "Crimes against children" verwickelt ist. Für Leute, die sich vertieft mit Qanon befassen, ist dies natürlich nichts neues.

Ich frage mich, wie Sie alle reagieren werden, wenn die abscheulichen Machenschaften aufgedeckt werden?

Immer wieder diese Zufälle ...

Diese Frau wurde getötet, weil sie der Korruption der EU nachgegangen ist.

Wer jetzt sagt, dass es sowas in der EU nicht gäbe, dem ist nicht mehr geholfen.

Achja, ist ja wieder bestimmt ein dummer Zufall....

11:42, Nachfragerin

>>10:51 von fathaland slim:
"Der Wahrheitsgehalt Ihrer Aussage geht gegen null. Ich führe hier als Gegenbeispiel den Rechercheverbund NDR, WDR und Süddeutsche Zeitung an."
> Ihr Verständnis meiner Aussagen geht gegen null: Ich habe nie behauptet, dass es keinen investigativen Journalismus gäbe. Darüber hinaus bestätigt Ihr "Gegenbeispiel" meine Aussage, dass die kritische Berichterstattung bevorzugt(!) weit entfernte Themen behandelt.<<

Wenn ich jetzt schreibe, über welche innenpolitischen Themen der Rechercheverbund recherchiert hat, dann werden Sie gewiss auf das Wörtchen "bevorzugt" in Ihrem Satz hinweisen. So kann man natürlich alles mit schwammigen Begriffen wegrelativieren.

>>"Und in Chemnitz wurden zahlreiche Journalisten tätlich angegriffen, weil sie mittendrin waren."
> Das ist richtig, hat aber nichts mit investigativem Journalismus zu tun.<<

Es handelt sich um Journalisten, die vor Ort waren. Sie schrieben, Journalisten würden sich nur noch aus Agenturmeldungen bedienen.

Warten wir mal ab, was die Ermittlungen ergeben.

Vielleicht war es eine ganz wiederliche Sexualstraftat und die Journalistin einfach nur zur falschen Zeit am falschen Ort. Die Recherchen werden ihre Kolleginnen und Kollegen jetzt weiter führen. Mein Beileid an die Familie und Angehörigen.

07:52 von Hepheistos

Ich bin froh, dass Rumänien und Bulgarien in die EU gekommen sind. Diesen Mord pauschal als politisch motiviert zu erklären finde ich voreilig und dumm. Missbrauch von EU Fördergelder klärt sich, über kurz oder lang, auf und wird von der EU sanktioniert. In den Ländern gibt es Korruption, bei uns eine auffällige Nähe der Politik zur Wirtschaft (ich sage nur Diesel Skandal). Die EU geht gegen die Korruption in beiden Ländern vor!

"10:51 von fathaland

"10:51 von fathaland slim
10:25, Nachfragerin
>>Viel schlimmer ist es aber, dass es nur noch sehr wenige investigative Journalisten gibt. Wer unbequem ist, gefährdet insbesondere seine Karriere. Folglich konzentriert sich die kritische Berichterstattung auf das Weiterverbreiten von Agenturmeldungen über Themen, die möglichst weit weg sind.<<

Der Wahrheitsgehalt Ihrer Aussage geht gegen null."

Die Grundaussage ist doch gar nicht falsch. Investigativer Journalismus ist langwierig, teuer, risikoreich und v.A. anspruchsvoll. Diesen zu finanzieren ist nicht einfach und wurde in der aktuellen Zeit auch nicht leichter. Viele Zeitungen haben dichtgemacht oder sich "verschlankt".

Investigativer Journalismus ist aus meiner Sicht die Königsdisziplin, die natürlich weiterhin existiert. Ich würde mir allerdings mehr davon wünschen, denn v.A. dieser ist dazu in der Lage wirklich etwas zu bewegen.

@12:12 von Tada: Prüfung der Förderung

"Es kann auch nicht jede Steuererklärung oder jede Geschwindigkeit des Fahrzeugs geprüft werden."

Ich habe früher selbst häufiger mit geförderten Projekten zu tun gehabt. Die Projekte werden selbstverständlich genau geprüft, aber dies geht eben nur bis zu einer gewissen Grenze.

Der Bearbeiter eines Antrages kann nicht jeden Lieferanten kontrollieren, ob dessen Preise in jedem Punkt plausibel sind.

Dazu müsste er ja jedes Gewerk im Detail beurteilen können ob z.B. die angegebenen Arbeitszeiten und -kosten, die günstigste Lösung darstellen.

Es gibt da übrigens kein Nachverhandeln. Wenn Sie 100.000 Euro für ein Projekt beantragt und bewilligt bekommen und am Ende 120.000 Euro benötigen, dann haben Sie Pech gehabt.

Wird es aber billiger, dann werden die Gelder entsprechend gekürzt, wenn Sie die Rechnungen einreichen.

Tada um 08.35

"Kann die EU eigentlich unabhängige Ermittlungen durchführen?"

Angesichts dessen, was in einigen EU-Ländern derzeit geschieht, ist Ihre Frage durchaus wichtig. In wie weit es Sinn macht, ähnlich den USA auch hier eine "Bundes(EU)-Behörde" zu schaffen, die wie das FBI agieren kann, sollte doch endlich mal geklärt werden.

Gerade wenn Journalisten sterben, die aufgrund einer EU-Angelegenheit recherchiert haben, darf die Ermittlung dazu nicht den Ländern überlassen werden. Bulgarien kann kaum ein Interesse haben, sollten sich die Vorwürfe der missbräuchlichen EU-Fördergelder bewahrheiten, den Fall klar aufzuklären. Da wird der Bock zum Gärtner gemacht!

Abgesehen davon halte ich es für unerträglich in einer EU zu leben, in der Journalisten ermordert werden, weil sie ihrer Arbeit nachgehen. Hier muss entschieden gehandelt werden!

@11:59 von Sehr-Gescheit

"Ich würde mal überdenken, ob es nicht sinnvoll ist, wenn Sie unter einen anderen User-Namen neu beginnen."

Wenn ich wenig Zeit habe oder bereits zu viel kommentiert wurde, überliege ich die Kommentare nach Kommentatoren die regelmäßig sehr interessante und differenzierte Beiträge leisten. fathaland slim ist einer davon.

Es ist erstaunlich, wie hier einige

Urteile abgeben, ohne die Umstände genau zu kennen. Warten wir ab, was im Laufe der Ermittlungen heraus kommt. Ich finde es immer peinlich wenn Menschen Richter spielen, nur aufgrund einiger Anmerkungen im TS Bericht. Ich sage nur, bedenklich, was ich hier lese!

@08:41 von Duisburg

"Obwohl gerade die Medien in Deutschland nicht neutral sind,..."

Was heißt denn für Sie "neutral"? Ist die Deutsche Nationalzeitung neutral oder für Sie vielleicht "die deutsche Stimme"?

und weiter:
"Aber dann müssten sich Journalisten mal aus ihrer Komfortzone bewegen, was zumindest die meisten deutschen Staatsangestellten nicht tun werden."

Welche angestellten Journalisten sind denn in ihrer Eigenschaft als Journalisten "deutsche Staatsangestellte"? Der deutsche Staat beschäftigt keine Journalisten.

@WiPoEthik

"Wenn ich wenig Zeit habe oder bereits zu viel kommentiert wurde, überliege ich die Kommentare nach Kommentatoren die regelmäßig sehr interessante und differenzierte Beiträge leisten. fathaland slim ist einer davon."

Yep, genau so!

re iudex

"Diese Frau wurde getötet, weil sie der Korruption der EU nachgegangen ist."

Korruption in Bulgarien.

Verstehen Sie den Unterschied?

12:41, Iudex2007

>>Wer aber beide Seiten betrachtet und selbst Dingen nachgeht, wird schnell erkennen, dass die MSM nur einseitig berichten, aber Lemminge wollen dies ja nicht wahr haben.

Ich möchte Sie nur darauf hinweise, dass Trump gegen den sog. Deepstate vorgeht und dazu auch die MSM gehören, die nebenbei Clinton immer in Schutz nehmen.

Verschwörungstheorie? Naja, Seite 294 des FBI Reports macht deutlich, dass Clinton in "Crimes against children" verwickelt ist. Für Leute, die sich vertieft mit Qanon befassen, ist dies natürlich nichts neues.<<

QAnon?

Alles klar.

Ich empfehle jedem hier, diesen Namen/Begriff mal nachzuschlagen. Dann ist klar, wo Sie herkommen.

Mit Anhängern von QAnon kann man nicht diskutieren. Sie kennen nämlich die absolute, einzige und reine Wahrheit, welche sie beständig predigen. Aber die Lemminge wollen ja nicht hören...

Ich kenne ein paar dieser Leute persönlich und weiß deshalb, wovon ich rede.

12:34, Sisyphos3

>>11:55 von fathaland slim
Die entsprechenden Sequenzen wurden mit Schauspielern in Kulissenstädten gestellt?
.
"Bei der Berichterstattung über die Kundgebungen in Chemnitz in den Tagesthemen gestern haben wir irrtümlich auch Bilder von der Demonstration am vergangenen Montag verwendet ohne dies kenntlich zu machen. Wir bitten dies zu entschuldigen.“
sagte die Frau Miosga
es könnte auch weniger ehrliche Journalisten geben.<<

Sie meinen, Frau Miosga habe sich da verplappert und die Spitze des Eisbergs sichtbar gemacht?

Alles eine große, allesumfassende Verschwörung, nicht wahr?

13:06 von WiPoEthik

"Wenn ich wenig Zeit habe oder bereits zu viel kommentiert wurde, überliege ich die Kommentare nach Kommentatoren die regelmäßig sehr interessante und differenzierte Beiträge leisten. fathaland slim ist einer davon."

Mir geht´s genauso. Und da sind ja noch ( Gott (?) sei Dank) einige mehr.

um 12:38 von Rimutotara

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Ich lese die Kommentare jetzt seit cirka 2 Jahren, komme aus Zeitgründen aber selten dazu, einen Kommentar zu schreiben. Meistens bin ich zu spät dran.

Ich muss Ihre Einschätzung (leider) teilen.
Es ist erschreckend, wie Rechtspopulisten die Überhand gewinnen. Und deshalb bin ich sehr froh, dass es solche Leute wie Sie gibt, die dagegen angehen. Geben Sie nicht auf!!
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dass die Rechtspopulisten hier die Überhand zu gewinnen scheinen, ist auch ein Problem von Teilen der Moderation. Nicht nur, dass dieModeration selbst gegen die Netiquette verstößt (z.B. 8 Stunden zum Kommentieren frei). Vielmehr werden auch (aber wirklich nur von Teilen der Moderation) sachliche Widerlegungen mit roten Balken versehen, um rechtspopulistische Äußerungen zu schützen. Ich habe diesbezüglich schon einmal die Tagesschau-Redaktion kontaktiert. Aktiv wurde man leider (noch) nicht.

Liebe TS wenn man Fremdenhass sucht,

hier wird man fündig! Ich stelle die Mitgliedschaft der Osteuropäischen Staaten nicht in Frage, denn hätten diese sich anders entschieden wären wir in Deutschland immer noch Frontstaat, hätten eine Armee von 500000 Soldaten, mehr Atomwaffen und und und. Bulgarien hat nicht so viele Schulden, auf Kosten anderer, gemacht, wie z. B. Griechenland. Das Land entwickelt sich langsam aber stetig, andere Staaten, wie z. B. Italien laufen in eine finanzielle Katastrophe. Also abwarten, ob es nicht einfach ein Gewaltverbrechen war. Wenn nicht, kann man immer noch, von Seiten der EU, handeln!!

@09:06 von kroker

Sie wissen scheinbar nicht, was Korruption ist: Korruption bedeutet, das sich eine Person persönlich bereichert. Vulgu: Sich bestechen läst.

Hier mal die Definition von transparency.de:
"Korruption ist der Missbrauch anvertrauter Macht zum privaten Nutzen oder Vorteil."

Wenn eine Pharmafirma die Preise für seine eigenen Produkte selbst festlegt, ist keine Korruption, sondern Marktwirtschaft. Und: Durch welche Gesetzte zahlen denn in Deutschland große Firmen keine Steuern? Sebst wenn dem so wäre -was ich bestreite- wäre auch das keine Korruption, es sei denn der zuständige Finanzminister wäre von den Firmen bestochen worden. (Aber selbst dann könnte er ja nicht im Alleingang Gesetze beschließen).

@DB_EMD

"Gerade wenn Journalisten sterben, die aufgrund einer EU-Angelegenheit recherchiert haben, darf die Ermittlung dazu nicht den Ländern überlassen werden. Bulgarien kann kaum ein Interesse haben, sollten sich die Vorwürfe der missbräuchlichen EU-Fördergelder bewahrheiten, den Fall klar aufzuklären. Da wird der Bock zum Gärtner gemacht!"

Nicht zwangsläufig.
Der Staat Bulgarien bekommt die Fördergelder ja nicht unbedingt. Bzw. wenn er sie bekommt, sie aber von bestimmten Personen veruntreut wurden, hat er ja auch ein Interesse daran, das aufzuklären, es sei denn, der Staat Bulgarien ist korrumpiert. Da Bulgarien aber in der EU ist, sollte das nicht der Fall sein.

Davon mal abgesehen ist noch überhaupt nicht klar, ob dieser Mord mit dem Beruf der Frau in Zusammenhang steht oder mit etwas Privatem oder ob er schlicht mit ihrem Geschlecht zusammenhängt (sog. Triebtäter).

@ Defender411

"Vielleicht war es eine ganz wiederliche Sexualstraftat und die Journalistin einfach nur zur falschen Zeit am falschen Ort. Die Recherchen werden ihre Kolleginnen und Kollegen jetzt weiter führen." Am 08. Oktober 2018 um 12:50 von Defender411

Was den zweiten Punkt angeht: Die Kollegen haben bereits Polizeischutz angefragt.

Was den ersten Punkt angeht: Würde bei der brutalen Tat bedeuten, dass dort ein Serientäter sein Unwesen treibt. Dann gibt es doch sicher weitere Opfer. Oder?
Gewaltäter fallen nicht gerade durch einmalige Ausrutscher auf.

Danksagung

Ich möchte das Kompliment an all meine Lobhudler hier in vollem Umfang zurückgeben. Ich lese eure Beiträge immer gerne, auch wenn wir uns manchmal nicht einig sind.

Kinners, ihr macht mir janz verlegen!

09:30 von Forengedöns Verantwortliche meint

Mit Verantwortlichen meine ich diejenigen innerhalb der EU, die Gelder und Aufträge an mafiöse Strukturen vergeben ohne genauer nachzuprüfen was dort mit den Geldern geschieht.
Wenn ich nicht die Reportagen über die Obst- und Gemüsemafia in der ZDF oder ARD Mediathek gesehen hätte, wüsste ich nicht, wovon ich spreche.

@13:52 fathaland slim

Lieber verlegen als sprachlos. Auf geht's.

@Sisyphos3

Warum es so wenige AfD-freundliche öffentlich-rechtliche Journalisten gibt, kann ich Ihnen natürlich auch nicht sagen. Ich wage aber eine Spekulation:
1. Die AfD-nahen Personen bezeichnen die ÖR Medien gern und häufig als "Lügenpresse" oder inzwischen - wohl aus juristischen Gründen - auch als "Lückenpresse". Warum sollte ein AfD-Anhänger bei den "Feinden" arbeiten wollen?
2. Ich spekuliere weiter, dass es keinen Mechanismus bei den ÖR Medien gibt, der AfD-Anhängern systematisch den Zugang verwehrt. Dazu müssten man die politische Ausrichtung vor einer Anstellung erfragen. Das wäre rechtlich in Deutschland nicht gestattet und daher faktisch undurchführbar. Also gibt es offenbar wohl nur sehr wenige einschlägige Bewerber.
3. Die geringe Zahl könnte
a) an mangelndem Interesse der AfD-nahen Journalisten oder
b) an einem Mangel an AfD-nahen Journalisten liegen.

Ich möchte meine Spekulation an dieser Stelle beenden.

@ VeitStoss

Wenn Sie Kommentare zu diesem Thema für pietätlos halten, wieso kommentieren Sie diesen Artikel dann?

Die Frage ist ernst gemeint. Ich würde die Motivation wirklich gern verstehen.

fathaland slim "Lobhudler"

Ich habe mal bei Wiki nachgeschaut. Habe nix Erhellendes gefunden. Außer vielleicht, dass dieser Begriff eher negativ besetzt ist. So quasi "sich jemandem andienen".
Davon kann doch keine Rede sein, wenn man oft einer Meinung ist. Oder?
Haben Sie eine andere Definition?

@ DrBeyer

"Davon mal abgesehen ist noch überhaupt nicht klar, ob dieser Mord mit dem Beruf der Frau in Zusammenhang steht oder [...]" Am 08. Oktober 2018 um 13:37 von DrBeyer

Na, die Polizei vor Ort wusste sofort, dass der Mord gar nichts mit dem Beruf zu tun hat.
Phänomenal, oder?

@Sisyphos3

Ein Mord an einer Journalisten, der vielleicht auch in Zusammenhang mit Ihrer Arbeit stehen könnte, hat sicher eine größere Reichweite bezüglich Relevanz und Interesse als ein Mord aus Eifersucht in einer Vorortfamilie von Bergtalheim. Für die betroffenen Personen, Freunde, Familie ist die Tragik natürlich die gleiche. Aber das gesellschaftliche Interesse ist ungleich größer, wenn es um eventuelle Einflüsse auf die Pressefreiheit in einem EU-Mitgliedsland geht. Und ja, ich habe auch gelesen, dass die Polizei vor Ort derzeit nicht von einem Zusammenhang mit ihrer Arbeit ausgeht.
Ich denke, den Unterschied kennen und verstehen Sie auch. Ihre Frage war wohl eher rhethorisch gemeint. Oder doch polemisch? Ich bin mir da immer nicht so ganz sicher.

@Anonymer-User

Wenn Sie andere Forenteilnehmer und den AUtor des Artikels verbessern dann bitte auch auf folgenden Sachverhalt achten:
Im deutschen Strafrecht wird zwischen Mord und Totschlag unterschieden, um die Tatmotivation im Urteil zu berücksichtigen. Ob das alles gut und sinnvoll ist, darüber wird auch unter Juristen kontrovers diskutiert.
Aber haben Sie wenigstens überprüft, ob es diese Unterscheidung im Landesrecht der Slowakei ebenfalls gibt?
Und außerdem sollte das dann wohl ein Gericht feststellen. Das könnte eine von Ihrer Sicht abweichende Meinung vertreten. Damit hätte dann der Autor wieder Recht.

Vielleicht könnte man sich auf den Begriff Tötungsdelikt einigen?

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