Ihre Meinung zu: Nobelpreisträgerin Murad: Durch die Hölle des IS gegangen

5. Oktober 2018 - 15:11 Uhr

Was ihr der IS angetan hat, ist kaum in Worte zu fassen. Nadia Murad will dafür aber keine Rache. Ihr geht es um Gerechtigkeit - und darum, dass Frauen und Kinder in Syrien und im Irak sicher leben können. Von Mark Kleber.

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Kommentare

Ich bin tief beeindruckt. Von

Ich bin tief beeindruckt.
Von der Frau, aber auch von den Schrecklichkeiten die hier geschildert werden.
Wir leben in einer schlimmen Welt!
Das hätte ich nie gedacht. Ja, die IS Leute vor Gericht bringen, soweit man sie denn erkennt. Viele werden ungestraft davon kommen. Das erinnert mich an Ereignisse von hier vor ca. 70 Jahren, von denen ich erzählt bekam.

IS ausradieren

Mir geht es auch nicht um Rache. Es geht lediglich um die Ausradierung des degenerierten IS von diesem Planeten mit allen dafür notwendigen Mitteln. Die Gerichtsbarkeit ist eine davon.

Nicht nur der IS

sämtliche seiner Unterstützer und Zwischenhändler gehören angeklagt.

23:05 von Tada

ganze Völker anklagen
wie stellen sie sich das vor

Ich erinnere

als der IS die Jesiden in Syrien
meuchelte stand die türkische Armee
an der Grenze und beharrte auf ihre
Neutralitätspflicht gegenüber
Syrien.
Militärisch geholfen haben den Jesiden
in dieser bergigen Region im wesentlichen
die syrisch kurdische Miliz , YPG.
Zig-tausende von Jesiden haben
durch diese Kämpfer ihr Leben gerettet.
Heute werden die YPG - Kämpfer/innen von türkischen Invasoren ermordet.

Würdige Friensnobelpreisträger!

Damit hat das Komitee nach einigen fragwürdigen Preisträgern dieses Jahr eine gute Entscheidung getroffen. Beide haben keine Kriege geführt und Nadia Murad hat persönlich sehr unter einem von ausländischen Mächten, auch besonders westlichen,befeuerten Krieg gelitten. An der Stelle auch Dank an die YPG, die die Mörderbande Daesh aufgehalten und bekämpft hat

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