Ihre Meinung zu: Kritik der Umwelthilfe: Rückschritt bei Mehrwegquote

4. Oktober 2018 - 14:52 Uhr

Der Mehrweganteil an Getränkeverpackungen ist in den vergangenen Jahren stark gesunken. Ein Grund ist der "Coffee-to-go". Die Deutsche Umwelthilfe fordert: Weg von der Einwegflasche, hin zur Mehrwegverpackung.

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Kommentare

Doppelter Ausfall. Nicht nur

Doppelter Ausfall.
Nicht nur das es viel Müll verursacht und die Volksgesundheit schädigt... Die meisten kaffeeverkaufenden Unternehmen zahlen nur 0,000001 % Steuern. (Mit freundlicher Unterstützung von Merkels Team)

Kleinstverein im Quängelmodus

Die Deutsche Umwelthilfe mal wieder? Dieser "Verein" hat keine 300 Mitglieder und glaubt, sich zu allem und jedem (fordernd!) äußern zu müssen. Die Eskapaden dieser Kleinstvereinigung sollten nicht so eine mediale Beachtung finden, denn wie steht es um ihre Repräsentativität? Nicht umsonst schrieb die FAZ im März 2017 "ein von Abmahnungen lebender Interessenverein“. SEHR sympathisch und seriös.

Ja bitte, mehr Mehrweg!

einen Wassersprudler zum einspaaren der Wasserflaschen haben wir schon. Das ist aber nur ein Teil des Verpackungsmülls. Warum kann ich beim Discounter kaum Säfte in Mehrweg kaufen? Bzw. warum ist das immer noch erlaubt? Das macht einen riesen Anteil in unseren eh viel zu vollen gelben Säcken aus.
Bitte zwingt die Industrie dazu!
Wir Verbraucher machen mit wenn es die Möglichkeit endlich gibt!

Einwegflaschen verbieten!

Ich gibt einfach keinen Grund Einwegflaschen anzubieten. Das ist reine Bequemlichkeit der Hersteller. Der Kunde wird benachteiligt, weil Getränke in Einwegflaschen billiger angeboten werden, das würde aber wegfallen, wenn es keine Einwegflaschen mehr gäbe.
Ich hoffe hier auf die EU die dem Irrsinn bald ein Ende macht.

Da ist ein richtiger Ansatz zu

erkennen. Was mich auch stört sind die vielen Schnaps - , Wein - und ander Einwegglasflaschen, die sich auf den Wegen und in Grünanlagen immer wieder anzutreffen sind. Die sollten mit mindest 10 Cent mit Pfand belegt werden.
Insgesamt sollte alles Plastik/Pappe auch die Becher, welche bei Veranstaltungen herausgegeben werden mit Pfand belegt werden, egal ob mit Vereinszeichen oder keinem. Es sollte alles was mit Einweg zu Tun hat, mit Pfand belegt werden.

Die größte Umweltbelastung

Verursachen wir Menschen immer noch durch die Massentierhaltung und alles was damit zusammenhängt.
Eine sehr informative Doku dazu, ist "Cowspiracy".
Daher ernähre ich mich seit Mai diesen Jahres vegan. Eigene Gesundheit und das Wohl der Tiere sind zwar meine Hauptgründe, aber der Umweltaspekt ist ein schöner Nebeneffekt.

Coca-Cola war mal Vorreiter

Früher gab von der Marke nur Mehrwegflaschen, wenn man sich heute mal im Supermarkt umsieht ist die Hälfte in Einwegflaschen mit Folie eingeschweißt und diese dann auch noch billiger. Bestimmte Größen sind sogar aus den Mehrwegflaschen verschwunden... Traurig so eine Entwicklung im “Fortschrittsland“ Deutschland

Becher besteuern

Es müsste eine Pflichtabgabe auf Einmalbecher eingeführt werden. Wenn die Verbraucher 20 Cent mehr zahlen müssten, würden viele auf Porzellangeschirr umsteigen. Sollte sich kaum etwas ändern, dann halt 50 Cent. Solch ein Gesetz müsste doch schnell umzusetzen sein.

Einheitsgesetz statt Juristengewurschtel!

Frage 1: Ist das 8 cent, 15 cent oder 25 cent?
Frage 2: Bin ich ein schlechter Mensch, wenn ich meinen Pfand im kleinen Kiosk abgebe statt dem Obdachlosen schenke?
Frage 3: Warum kosten Plastiktüten, Brötchentüten aber nicht?
Frage 4: Warum sind Säfte vom Pfand befreit, stilles Wasser aber nicht?
Frage 5: Warum machen sich Ladenbesitzer bei Nichtnahme von Einwegpfand strafbar, bei der Verweigerung von Mehrwegpfand aber nicht?
Frage 6: Warum muss ich mir im Kiosk bei dem ich ständig kaufe am Sonntag anhören? -> eigentlich haben wir heute gar nicht offen, heute ist nur verkaufsoffener Sonntag, deswegen nehmen wir nix an! -> ???

Diese Wurschtelgesetze gehören der Vergangenheit an! Es wird höchste Eisenbahn, dass die Öffentlichkeitsarbeit der einzelnen Fraktionen zur Profilierung in den Hintergrund gerät, weil genau das der GRUND ist, dass solche WURSCHTELGESETZE erst entstehen.

20 Pfand für alles! Schluss aus Ende! Ihr verwirrt mich und meine Fellows & Homies dermaßen!

Gut 3 Mrd. Einweg-Becher im Jahr - Tendenz steigend

Ok, ich bekenne mich schuldig, an dieser Tendenz beteiligt zu sein. Ich habe meinen "To-Go" Bedarf im Vergleich zum letzten Jahr um 50% erhöht und habe dieses Jahr schon 3 Mal zu einem Mitnahmeheißgetränk gegriffen. Auf der anderen Seite habe ich die Mehrwegquote der Kaltgetränke aus dem Supermarkt von knapp 50% auf gut 90% erhöht (beide Zahlen grob geschätzt, da ich nicht alle Flaschen und Getränkeverpackungen in diesem Haushalt nachgezählt habe). Je älter ich werde, umso mehr achte ich auf die Auswirkungen, die meine Handlungen auf die Umwelt haben.

Unfassbar

Als sei ich in einer Zeitschleife seit 1985 gefangen .. die gleiche ignorante Wegwerfgesellschaft, die gleichen Probleme, die gleiche, besonders im Bezug auf Umweltschutz, nutzlose Regierung ..

Es ist soooo einfach .. hohe Steuern auf Einweg, Höchststrafen für Umweltsünden ..

10,- Mark reichten aus, die Leute zum sich Anschnallen zu bringen (auch wenn es hier einzig um die Reduzierung für Unfall- Versicherungs- und Arbeitgeber Kosten, nicht um den Mensch selbst) ..

Der Staat muss ran, denn der normale Bürger scheint das alles nicht zu vetstehen ..

Einweg vs. Mehrweg

Eines, wenn nicht das Hauptproblem dabei ist der Preis des Inhalts.
Ein Beispiel:
Die selbe Limonade, das selbe Bier, von der gleichen Marke, kosten in Einwegverpackung 30 bis 50 % weniger. Oder umgekehrt in Mehrweg bis zum Doppelten.
Und natürlich, dabei spielen eben auch sekundäre Kosten eine Rolle, wie z.B. der größere Bedarf an Lagerfläche und Transport bei Mehrweg.
Ein Verbot von Einweg würde zur Weitergabe dieser Kosten an die Verbraucher führen.
Und damit wieder einmal am stärksten die treffen, die sowieso über die niedrigsten Einkommen verfügen.

Umwelthilfe?

Ist das nicht ein Abzockerverein, der mit Abmahnungen und ähnlichen Aktionen Kohle macht?

Auch ohne Verbote...

... laesst sich der Mehrweganteil erhoehen. Gerade bei den preisbewussten Deutschen. 100 oder 150% des Verkaufspreises oben drauf als "Einwegverpackungssteuer"; und das Problem loest sich von alleine. Aber dem steht die "Lobbymafia" im Wege. Hier gibt es gesetzgeberischen Handlungsbedarf. Lobbyarbeit unter Stafe stellen und das Stafmass an der "direkten Korruption" orientieren. Beides ist relativ leicht zu machen, wenn man nur will.

Am Rande noch erwaehnt: In unserem umweltpolitisch kritisierem Brasilien steigt der Mehrweganteil bei Getraenken seit Jahren kontinuierlich an.

Gruss aus Brasilien

das würde den CO2 Ausstoss

das würde den CO2 Ausstoss auch bei Komplettverzicht lediglich im Promille Bereich verändern ( 1,25/905 ).

Ablenkungen

"15:57 von trulicken
Ist das nicht ein Abzockerverein, der mit Abmahnungen und ähnlichen Aktionen Kohle macht?"
So drückt man sich davor, sich Gedanken über ein Problem zu machen. Aber vielleicht ist man auch selbst ein Teil des Problems.
Wie wäre es mit einer Äußerung zur Sache??

um 15:20 von Traumflieger

>>Warum kann ich beim Discounter kaum Säfte in Mehrweg kaufen? Bzw. warum ist das immer noch erlaubt? Das macht einen riesen Anteil in unseren eh viel zu vollen gelben Säcken aus.
Bitte zwingt die Industrie dazu!
Wir Verbraucher machen mit wenn es die Möglichkeit endlich gibt!<<

So sehe ich das auch.
Allerdings darf es dann keine andere Möglichkeit mehr geben, sonst ändert sich wieder das Konsumverhalten nicht, wenn diese alte, bisherige 'Lösung' nicht eingestellt wird.

Vor allem, wenn die Waren in Plastikverpackungen billiger werden ...

Ich traue auch den Konsumenten nicht mehr, und plädiere daher für Daumenabdruckscannung auf Verpackungen. Und eine Polizeigarde, die Haus zu Haus, von Wohnblock zu Wohnblock alle Mülltonnen kontrolliert. (Ironie off;)

@trulicken

"Umwelthilfe? Ist das nicht ein Abzockerverein,"

Nein.

"der mit Abmahnungen und ähnlichen Aktionen Kohle macht?"

Ja, und? Hat der Verein recht oder nicht?

15:20 von Traumflieger

"einen Wassersprudler zum einsparen der Wasserflaschen haben wir schon."

Und damit versetzen Sie Leitungswasser mit Kohlensäure, na und. Das ist beim besten Willen nicht mit Mineralwasser vergleichbar. Der Vergleich hinkt gewaltig.

18:31 von DrBeyer

Nein, der Verein hat nicht Recht.

Muss alles nicht sein

Produkte nur aus dem eigenen Umfeld. Das heißt, Lebensmittel die aus der Ferne angeliefert werden, mit 20% oder mehr Steuer belasten.
In ein paar Jahren kann sich jede Gemeinde selbst versorgen.
Wer unbegrenzte Vielfalt haben will, soll auch dafür zahlen!
Verpackung schrumpft auf ein Minimum.

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