Ihre Meinung zu: Italiens Haushalt: Ein bisschen weniger Schulden

3. Oktober 2018 - 21:40 Uhr

Italien hat mit seiner angekündigten Neuverschuldung für mächtig Unruhe in der Europäischen Union gesorgt. Jetzt rudert die Regierung in Rom mit ihren Haushaltsplänen zurück - zumindest ein klein wenig.

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Kommentare

Interessant

"Nach den Plänen der Regierung soll so die horrende Staatsverschuldung bis 2021 auf 126,5 Prozent der Wirtschaftsleistung eingedämmt werden."

Eindämmen der Staatsverschuldung indem mehr Schulden gemacht werden?

Genial, diese Italiener!

Ein bisschen Frieden, ...

... ein bisschen Freude. Die italienischen Rechtspopulisten machen es wie in dem verblichen Schläger und tun ein klein wenig was für die Stabilitätskosmetik.

Substanziell hat sich aber nichts geändert. Die Populisten versuchen sich mit der finanziellen Gießkanne bei allen einzuschleimen. Aber am Ende werden sie trotzdem wieder abgewählt. Ich sage euch, so wird es kommen.

Staatsschulden

Wenn die EU in allen beteiligten Ländern mal die wirklichen Staatsschulden oder Arbeitslosenzahlen prüfen würde, wäre die EU vor der Auflösung ! Schade , dass alle Länder die Angaben beschönigt haben! Z.B. Deutschland gibt an 2,2 Billionen Staatsschulden und das Institut für Generationenverträge , Freiburg , veröffentlicht das Deutschland über 6,2 Billionen Staatsschulden gemacht hat. Dass wären dann 1500 Jahre Tilgungszeit und heißt , dass die nächsten , noch ungeborenen Generationen, bereits verschuldet sind. Tolle Politiker sind am Werk in der EU !

für mich ergeben sich 2 Fragen

1. in wie weit haben wir das Recht
uns in die inneren Angelegenheiten Italiens einzumischen
2. inwieweit müssen wir für die Schulden Italiens geradestehen
also ich will beides nicht

Griechenland in schlimmer? Bitte nicht!

Wenn es nochmal dazu kommt, dass ein Staat Milliarden schwere Hilfszahlungen braucht, weil er seine Schulden nicht mehr tragen kann, dann müssen wir härte zeigen und den betorfenden Staat aus der Eurozone entlassen oder im Notfall selbst gehen.

Eine Vergemeinschaftung von Schulden ist nicht akzeptabel.

Die genauso unliebsame Alternative wäre Italien jetzt und heute dazu zu zwingen keine weiteren Schulden aufzunehmen. Dazu haben wir natürlich kein Reicht, aber Italien hat, genauso wie Griechenland vorher, auch kein Recht auf unser Geld.

Bella Italia.

Da hat die neue Regierung in Italien wohl zurückstecken müssen. Auch wohl aus Angst das die übrige EU Länder im Notfall nicht bereit gewesen wären Italien zu helfen. Und die Staatsverschuldung will man abbauen mit einem hoeheren Wirtschaftswachstum, dabei geht man europaweit in den kommenden Jahren von einem niedrigerem Wachstum aus.

Rechtspopulismus kostet eben

Unseriöse Versprechungen, mit denen man Wahlen gewinnen will, werden dann nach der Wahl sehr teuer. Man sollte sich als Wähler eben nicht blenden lassen. Ja ein Stück weit ist auch der Wähler schuld, wenn er auf solche Versprechen reinfällt, man kann nicht alles den Politikern in die Schuhe schieben.

22:52 von KowaIski

Aber am Ende werden sie trotzdem wieder abgewählt.
.
so funktioniert demokratie

Ist doch logisch gedacht!

Es wird vom Staat mehr Geld ausgegeben, die Bürger geben durch mehr Kaufkraft dieses Geld aus, das im Laufe des Jahres vielleicht durch drei-vier Hände geht, und der Staat nimmt jedes mal Steuern ein. So bekommt er das Geld wieder zurück und die Bürger sind zufrieden.
Griechenland wollte das auch so machen, wurde aber von der EU erpreßt.

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