Kommentare

Fake Demokratie

Mit absicht wurde der Sachverstand in Behörden abgebaut. Egal was Millionen Wähler wählen. Wenige tausend Lobbyisten bestimmen was die Regierung macht.

Komplexe Autos - für einfache Menschen?

"Manche Menschen benutzen ihre Intelligenz zum Vereinfachen,
manche zum Komplizieren“, hat Erich Kästner geschrieben.
Komplexe Menschen, fahren einfach(e) Autos.
Ich liebe meinen "T3 mit Wasserboxer 112 PS"
mit Katalysator nachgerüstet, Laufleistung 77.000km.

Was sind schon 100000 Arbeitsplätze der Industrie!

Man muss sich das nur einmal vorstellen. Da führt die EU einen Grenzwert ein der mit 40mg um das 12-fache niedriger ist als es am Arbeitsplatz erlaubt ist. Und das obwohl die wenigsten Mitmenschen auf der Höhe der jetzigen Messstellen zu finden sind. Zwei Meter neben diesen Messstationen sind die Grenzwerte bereits erfüllt. Und obwohl man sich fragen muss ob die Grenzwerte sinnvoll sind, vernichten wir Werte und Eigentum der Dieselfahrer die zur größten Gruppe der Autofahrer gehören. Enteignung nennt man so etwas. Der deutschen Umwelthilfe, die wohl auch einer Lobbygruppe angehört, geht es dabei um die Vernichtung des Individualverkehrs. Der Deutsche soll kein Auto mehr fahren dürfen. Denn wenn alle auf den Benziner umsteigen, steigt der CO2 Ausstoß, was man ja jetzt schon beobachten kann. Ein weiterer Ansatzpunkt, um dann gegen den Benziner vorgehen zu können. Und das auf dem Rücken der Autofahrer. Ausländische Produzenten sind übrigens außen vor bei der Diskussion.

Okay, das waren jetzt einige Argumente für Lobbyismus

aber dann bitte ohne Spenden. Wenn die Parteien mit dem Geld nicht auskommen, dann sollen sie die Pauschalen erhöhen, dass ist immer noch billiger für die Allgemeinheit, als wenn man sich die Politik über Spenden erkauft.
Des Weiteren sollte ein Wechsel von der Politik in die Industrie bei einem Interessenskonflikt unterbunden werden. Das Problem, die die das Entscheiden sind Teil des Problems.

Diesel

Wie gedacht ein fauler Kompromiss. Die SPD hat wiederum eine Chance verspielt. Aus der großmundigen Forderung die Industrie müsse nach dem Betrug die Kosten übernehmen und eine Hardware Lösung anbieten ist nichts mehr zu sehen. Von der CDU hat man nichts andere erwartet.
Anti Populisten?

Wettbewerb

Wettbewerb ist gut, aber man kann und sollte keine Autos verkaufen dürfen, wonach nach paar Jahren die hier und da nicht tauglich/zugelassen sind. Dafür müssen exakt die Verkäufer grade stehen oder der Staat im Vorfeld besser kontrollieren und zu lassen. Der kleine Bürger darf sich alle paar Jahre wegen diesem Humbug ein anderes Auto anschaffen? Ist das nicht Veräpellung und Geld aus der Tasche ziehen?

Das Ergebnis stand im Voraus fest

Hat im Ernst hier irgendjemand erwartet, dass es anders ausfällt?
Böse Zungen mögen sogar behaupten dass der ganze "Dieselgipfel" nur ein Puppentheater, ja eine Vorstellung war obwohl das Ergebnis bereits vorneweg mit der Autoindustrie abgesprochen bzw. von der Autoindustrie ratifiziert worden war...
Und wie weit sich die etablierten Parteien bereits vom dem Volk entfernt haben, welches diese ja irgendwann, irgendwo, irgendwie einmal vertreten sollten, sieht man schon darin, dass alles Ernstes davon ausgegangen wird, dass Otto-Normalverdiener finanziell so gestellt ist, dass er die Differenz zwischen Restwerst seines Altdiesels + Prämie zum Neuwagen "mal so eben" stemmen kann.
Das können in der Tat unsere "Volksvertreter" denn deren Dienstwagenflotte wird ja durch andere, sprich uns alle bezahlt.
Dann natürlich ist es kein Problem.
Die Lösung die hier "ausgehandelt" wurde spricht also prinzipiell nur Besserverdienende und Fahrer von Firmen- & Dienstwagen an - wieder einmal...

Verschrottung umweltschädlich

Das ist der wichtigste Satz. „Die Verschrottung fahrtüchtiger Autos ist umweltschädlich!“ Frau Merkel als Wissenschaftlerin weiß das. Sie handelt wieder besseren Wissens und bricht damit ihren Amtseid, genau wie die anderen Politiker.

In einer Bananenrepublik käme jetzt ein Generalstreik

Wenn man sich mal auf der Zunge zergehen lässt was hier eigentlich steht, dann kommt man schnell auf den Gedanken, dass so etwas doch nur in einer Bananenrepublik stattfinden kann.

Warum wir doch keine Bananenrepublik sind ist einfach zu erklären. In einer Bananenrepublik würde jetzt gestreikt.

Michel, was lässt Du Dich verar***en.

Die Politik und die Wirtschaft haben einfach keine Lust auf Verantwortung. Das, was man dem Falschparker abverlangt gilt nicht wenn man nur gross genug ist.

Warum lassen wir uns das gefallen?

Gesundheitsschutz ist wichtig...

... und wenn eine Gefährdung vorliegt hat die Politik zu handeln: Aber als Verbraucher muss ich mich darauf verlassen können, dass ein legal zugelassenes Produkt über die gesamte Lebensdauer betrieben werden kann. Und wenn dies nicht der Fall ist, dann ist derjenige verantwortlich der es verhindert- und nicht der Hersteller.

Nachrüstungen könnten durchaus sinnvoll sein: Aber dafür kann kein Unternehmen haftbar gemacht werden, welches zur Zeit des Inverkehrbringens alle gültigen Auflagen erfüllt hat. Dafür ist dann die Politik verantwortlich und damit der Steuerzahler insgesamt.

Andere Länder die nicht messen (oder auf der grünen Wiese) gelten als "sauber" obwohl man dort an analogen Messstellen ebenfalls überhöhte Werte finden würde? Aber die Politik macht die dt. Hersteller verantwortlich? Man kann sie scheinbar juristisch nicht belangen- somit haben sie eigentlich nichts falsch gemacht. (Der Softwarebetrug hat nichts damit zu tun und ist unabhängig zu behandeln.)

Die Lösung ist einfach

Jeder mit EU Diesel 4-5 der nachrüsten muss "parkt" seinen Wagen vor dem Bundestag - wenn sich keiner mehr dort "bewegen kann", parkt man den Rest der "Schad-Automobile" auf den Zufahrtswegen der jeweiligen Automobilbauer Konzerne. Dann kauft sich jeder Betrogene einen gebrauchten €300 Skoda Felicia -o.ä., die es mit Kat. von 1995 noch überall und in 10.000-enden in den angrenzenden EU Ländern gibt, und fährt damit fleissig überall in Deutschland herum, ausser in den 14 Städten...
Dieses "Spiel" kann man dann ohne Geldstrafe (je nach Bundesland) bis zu 180 Tagen betreiben...
;-)

Lobbyismus oder Korruption

In allen Ländern der Welt bezeichnet man es als Korruption, nur hier in Deutschland nennt man es Lobbyismus, als sei der etwas positives.
Korruption ist Korruption, egal, welche Namen man sich noch dafür ausdenkt.

@Marcus2

"Mit absicht wurde der Sachverstand in Behörden abgebaut."

Ich habe das Gefühl, der Sachverstand des Durchschnittsbürgers wird abgebaut. Hat die ARD den "Faktencheck" nicht erfunden (zumindest als Begriff)?

Dann wäre es prima wenn mal neutral aufgeklärt würde warum wo welche Grenzwerte überschritten werden, wie und wann die Grenzwerte ermittelt und festgelegt wurden und welche Fahrzeuge für das Überschreiten verantwortlich sein sollen. Und welche Regeln die Hersteller verletzt haben sollen oder welche Auflagen nicht erfüllt.

Wenn jemand tatsächlich in betrügerischer Weise gehandelt hat, dann kann ein Schadensausgleich juristisch durchgesetzt werden. Was ist die Schlussfolgerung wenn dies nicht der Fall ist?

@Thunderstorm

Danke, Sie haben Recht: den Punkt konnte mir auch noch keiner zufriedenstellend erklären: Ich bin übrigens vom Fach und habe im Bereich der Luftschadstoffe/ Industrial Hygiene promoviert...

Ihre Aussage die Grenzwerte wären 2m neben der Messstation bereits wieder erfüllt halte ich jedoch nicht für haltbar und unsachlich, es sei denn Sie nennen Quellen.

Lobbyismus Teil der politischen Entscheidungsfindung?

Selbstverständlich dürfen sich Interessengruppen zusammenschließen. Aber das die Bundesregierung die Autoindustrie um Erlaubnis bitten muss, ob beschlossene Regelungen auch nach Gusto der betrügenden Kriminellen sind, ist nichts anderes als eine Untergrabung der parlamentarischen Demokratie. Das Dieselfahrern auch nur minimal ins Portmonaie gegriffen wird um kriminelle Vereinigungen der Automobilindustrie zu schützen, ist widerwärtig. Leute wie mir wird es egal sein, kein KAT, keine Plakette, kein Geld für ein neues Auto, weil Deutschland Niedriglohnland ist. Was solls, die 1-2 Mal die ich dann ordnungswidrig Grünplakettenstädte im Jahr befahre, sind die Knöllchen dort dann allemal günstiger, als ein neues Auto.
Wie wäre es mal mit Prämien für Menschen, die sich kein neues Auto leisten können?
In meinem Fall darf ein Auto höchsten 5000€ kosten -das schafft nicht mal Dacia. Bei durchschnittlichen Preisen von über 20000€, dürfte das schwierig werden.

@Hackonya2

"Wettbewerb ist gut, aber man kann und sollte keine Autos verkaufen dürfen, wonach nach paar Jahren die hier und da nicht tauglich/zugelassen sind. Dafür müssen exakt die Verkäufer grade stehen oder der Staat im Vorfeld besser kontrollieren und zu lassen."

Das ist Unsinn: Woher soll ein Verkäufer/Hersteller wissen was er dann verkaufen darf? Es gelten AKTUELLE Normen. Es gab eine KONKRETE Auflage, dass Fahrzeuge auf einem Testprüfstand in einem genauen Testprotokoll gewisse Grenzwerte erfüllen mussten. Es gab keine Auflage dass diese Werte auf der Straße erreicht werden sollten- hätte man ja auch machen können.

Somit wurden Fahrzeuge auf diese Auflage hin entwickelt. Völlig normal und die einzige Methode Produkte herstellen zu können die am Markt bestehen können- in allen Branchen.

Die "Schummel-Softwarelösung" war ein grenzwertiger "Trick", bei dem Gerichte beurteilen ob es Betrug war- nicht die Politik.

Das hat aber nichts mit den generell zugelassenen Fahrzeugen zu tun!

Das kann so bejaht werden.

Es steht die Unabhängigkeit unserer Entscheidungsträger auf dem Spiel, bzw. diese ist offensichtlich schon aufgegeben worden.
Jeder von uns ist gefragt unser Leben in Deutschland mitzugestalten. Ich persönlich würde Fahrrad fahren und versuchen eine gesunde Mikrowirtschaft im direkten Umfeld zu etablieren. Die kleinen Ladenstraßen wieder aufleben lassen und Edeka meiden. Einen Hühnerstall im kleinen städtischen Innenhof und einen Hahn der den lärmenden Stadtverkehr übertönt. Nicht archaisch, sondern bei sich verweilend und nicht ferngesteuert. Merkel/Altmaier. Diese beiden tragen die politische Verantwortung. Lassen wir sie es spüren. In Bayern und Hessen liebe Mitbürger.

Weshalb kommt die Arbeit nicht näher zu den Menschen?

Weil dann auch die Autos, eine viel zu lange Standzeiten hätten,
dass behindert den Fortschritt... in welche Richtung?

Der Kunde wird nicht einmal informiert!

Erstaunt es wirklich, dass die etablierten Parteien nur das Interesse der Autokonzerne im Blick haben? Sie erhalten schließlich einen großen Teil ihrer Parteispenden von den Autoherstellern und ausgediente Politiker werden gerne mal mit Aufsichtsratsposten belohnt.
Beim Verbraucherschutz reicht es dann natürlich nicht mehr sehr weit. Bis heute sind die Autokonzerne ja scheinbar noch nicht einmal dazu verpflichtet, den Kunden per Post mitzuteilen, ob ihr Fahrzeug gefaked ist oder nicht. Ich habe von VW noch kein entsprechendes Schreiben erhalten (ich fahre einen 4 Jahre alten Diesel). Ich erhalte jedoch immer Werbung für neue VW-Modelle und Zubehör - das geht!

Ganz klar ist: der nächste Autokauf wird möglichst weit nach hinten verschoben und das nächste Auto wird bei einem anderen Hersteller gekauft ...

Typisch Deutsch

Diese Selbstzerfleischung der heimischen Industrie ist typisch Deutsch und kenne ich aus keinem anderen Land. Da verschärft die Politik regelmäßig die Grenzwerte und die Industrie soll veraltete Motoren auf eigene Kosten nachrüsten? Wie gehen eigentlich andere Länder mit der Dieseltechnologie um? Wird dort auch so streng gemessen und gibt es dort die gleichen Maßnahmen und Diskussionen? Würde mich einfach mal interessieren.

@06:27 von Thunderstorm

"Der deutschen Umwelthilfe, die wohl auch einer Lobbygruppe angehört..." - erstens das. Zweitens kam während der Anti-Diesel-Kampagne der DUH ans Licht, daß sie von Toyota gesponsort wird. Gleichzeitig verkündete Toyota, daß sie in D keine PKWs mit Dieselmotoren mehr anbieten werden.
U.a. sagte Herr Schnabel "Zum Beispiel haben Umweltverbände und das Gesundheitsministerium Zahlen von zahlreichen "Dieseltoten" in den Umlauf gebracht, für die der wissenschaftliche Beweis schwer zu erbringen ist."
Damit ist die DUH für mich verbrannt.

Was haben die Herren ...

... Dobrindt und Scheuer eigentlich in den vergangenen drei Jahren gemacht. Wieso haben Sie ihre guten Drähte in die Automobilindustrie nicht genutzt um klar zu machen, dass allein diese für Betrug am Käufer haften müssen (was eigentlich eine Selbstverständlichkeit ist). Na? Übrigens wollen viele von uns offensichtlich ja auch besch..... werden: Wie sonst sind die guten Verkaufszahlen der deutschen Autobauer zu erklären? Ich mache da jedenfalls nicht mit!

USA lachen sich ins Fäustchen

Ich fürchte, diese irre Dieseldiskussion kommt letztlich nur den USA zugute, die das ganze ja vollkommen überzogen angestoßen haben mit ihrem Wahnsinnsurteil über 25 Mrd!!! gegen Volkswagen. Alles was Recht ist, aber eigentlich ist das Teil eines Wirtschaftskrieges gegen die überlegene Deutsche Industrie. Nächstes Ziel ist Bayer! Und wir naiven Deutschen gehen dem voll auf den Leim! Die 15 größten Schiffe erzeugen mehr Dreck als alle Autos der Welt. Ganz zu schweigen von unserer Braunkohleverfeuerung!

Aha...

Da habe ich also einen Ring gekauft. Aus 999er Gold und ein schöner Rubin oben drauf.

Jetzt merke ich der Rubin ist falsch und das Gold nur 750er.

Das hohe Gericht entscheidet jetzt der Händler poliert den Rubin richtig auf, dann glänzt er wie ein echter. Außerdem bietet mir der Händler 15% Rabatt wenn ich bei ihm einen neuen Ring kaufe.

Die Lösung ist einfach

Jeder mit EU Diesel 4-5 der nachrüsten muss "parkt" seinen Wagen vor dem Bundestag - wenn sich dort keiner mehr "bewegen kann", den Rest der Fahrzeuge auf den Zufahrtswegen der jeweiligen Automobilbauer Konzerne abstellen. Dann kauft sich jeder Betrogene einen gebrauchten €300 Skoda Felicia -o.ä., die es mit Kat. von 1995 noch überall und in 10.000-enden in den angrenzenden EU Ländern gibt, und fährt damit fleissig überall in Deutschland herum, ausser in den 14 Städten...
Bevor es zur Ummeldung des PKW's kommen muss, kann man "das Spiel" ca. 185 Tage betreiben...
;-)

Der Steuer Topf wird geöffnet

Was sich diese Bundesregierung in den letzten 5 Jahren geleistet hat,wird uns noch alle einholen. In allen Sektoren wo Ministern von CDU/CSU/SPD arbeiten geht es steil Berg ab. Die Gewinner in diesem Perfiden Spiel sind bestimmt nicht wir Bürger. Der größte Clou der Autokonzerne bei der Umweltprämie 2018 heute !!
Nach meinen Recherchen habe ich mich für einen Ford Ecosport 1.0 und VW Golf 1,4 Variant beide ( Automatik ) Interessiert. Natürlich wegen der Umweltprämie, da ich ein Golf Diesel 1,9 TDI fahre. Diese beiden Autos liegen bei NO Name Autohändler
ca 20.000€ Listenpreis, aber die Bieten keine Umweltprämie an weil sie davon ausgeschlossen wurden. Wiederum die Großkonzerne machen den Deal mit der Umweltprämie aber da liegen die beiden Fahrzeuge auf ca 27.000€ im Klartext wird einfach die Umweltprämie auf diese Fahrzeuge drauf geschlagen, und da kommt ein Milliarden Gewinn für die Konzerne raus.
Und diese Regierung macht da auch noch mit, Unglaublich. Ich fahre mein Diesel weite

Betrug bleibt Betrug

...und das ist zu ahnden, aber nicht auf dem Ruecken der betrogenen Autokäufer! Nichts ist so klar wie dieser Dieselbetrug. Wenn unser Rechtssystem solche eindeutigen Fälle nicht schneller und nachhaltiger bewältigt, dann ist das sehr schlecht für unseren Rechtsstaat! Und unsere Demokratie! Der Untreue Tatbestand müsste auch hier gegenüber den Vorständen, die gesamtschuldnerisch haften, mit aller Schärfe angewendet werden!

Natürlich...

...muss man externe Berater aus der Branche hinzuziehen, gerade wenn es um technische Sachverhalte geht, nur für mich geht der Lobbyismus gerade was den Autobau angeht entschieden zu weit.
Beispiele gibt es zu Hauf...eines der wohl bedeutensten ist dieses... Initiative Lobbycontrol kritisierte, dass Minister Wissmann am 1. Juni 2007 mit seinem Ausscheiden aus dem Deutschen Bundestag direkt Präsident des Verbandes der Automobilindustrie wurde.
Und der Mann hat wirklich fast alles getan um der deutschen Automobilbranche Ärger vom Hals zu halten.

Eventuell sollte man in der Regierung mal einen Lobbyismussbeauftragten installieren...

Die Korruption ...

Der "Lobbyismus" verzerrt nicht nur den Wettbewerb, er zerstört auch den Glaube an eine Rest-Demokratie in dieser Politik. Der Bürger hat keine Lobbyisten mehr im Bundestag. Und die "Schummel-Software" ist doch nur die Spitze eines Eisbergs. Ob in der Autoindustrie, der Chemo- oder Pharmaindustrie, Energie, den Banken ... bei den 137,9 Gramm-Packungen oder die Panzer und anderes Kriegsgerät, die an Diktatoren oder andere totalitäre Regierungen verkauft werden. Nicht einmal die Gewinne , bzw. Steuern kommen hier richtig an, im Gegenteil, es wird noch mit Steuergeldern subventioniert, oder mit Steuergeldern eine Geburtstagsfeier im Kanzleramt geschmissen. Unsere "Gutmutti" ist doch etwas schlitzohrig.

Am 03. Oktober 2018 um 07:54 von Skywalker

Die Grenzwerte werden von der WHO empfohlen. Festgelegt werden sie von der EU, wobei vorher anhand des zu erwartenden Verkehrsaufkommens und -Kraftstoffmix hochgerechnet wird, welche Grenzwerte erfüllt werden können (WHO Empfehlung < EU Grenzwert). Bzgl NOx gäbe es kein Problem, wenn EURO4/5/6 Diesel auch diese Normen erfüllen würden. Dank Spezial-Software haben sich diverse Modelle die EURO4/5/6 Norm ermogelt. Software-Updates beheben das Problem bestenfalls zu 50%. Aber der Regierung reicht das ja. Warum wohl? Ein Schelm, welcher hier Lobbyeinfluss vermutet. Diesel hat prinzipiell das Problem, dass die Verbrennungstemperatur höher als bei Benzinern liegt. Dadurch entsteht mehr NOx. Dieses kann nur mittels einer DeNOx-Anlage (adblue) in O2 und N2 abgebaut werden. Technische Nachrüstungen oder Rücknahme (zum Kaufpreis)+Schadensersatz (wie in USA) gehen in Deitschland nicht (wieder Lobby?). Verklagen schwierig, da die Autos ja die Normen erfüllen, oder? Ergo ist Aussitzen angesagt.

Viel schlimmmer als Verzerrung!

"Lobbyismus verzerrt den Wettbewerb" ... Oh ho, das ist aber sehr nett ausgedrückt. Nein, Lobbyismus ist eine Seuche, die jede demokratische Struktur in einem Land zerstört. Diese Seuche hat in Deutschland das Vertrauen in den Rechtsstaat vernichtet. Die Folgen von Lobbyismus sind letztlich das Abwenden der Bürger vom demokratischen Staat. Und da gehts um viel, viel mehr als um "Wettbewerbsverzerrung". Politiker, die diese Einflüsse zulassen und mit Betrügern ein fröhliches Teestündchen abhalten, statt sie auf die Anklagebank zu bringen, sind die wirklichen Totengräber unser demokratischen Ordnung!

@cyberacquirer

"Beim Verbraucherschutz reicht es dann natürlich nicht mehr sehr weit. Bis heute sind die Autokonzerne ja scheinbar noch nicht einmal dazu verpflichtet, den Kunden per Post mitzuteilen, ob ihr Fahrzeug gefaked ist oder nicht. Ich habe von VW noch kein entsprechendes Schreiben erhalten (ich fahre einen 4 Jahre alten Diesel). Ich erhalte jedoch immer Werbung für neue VW-Modelle und Zubehör - das geht!"

Worin besteht genau Ihr Schaden oder Ihr Bedarf verbrauchergeschützt zu werden? Wiederverkaufswert? Unerheblich, da Sie ja so lange fahren wollen wie es geht. Und im übrigen: Der Wiederverkaufswert sinkt nicht wegen des Softwarebetrugs, sondern durch die Selbstzerfleischung durch die dt. Politik und die Bürger: Mit Ihrem Posting arbeiten Sie mit an der Wertminderung- obwohl sich der Gebrauchswert für Sie gar nicht verändert hat.

Mich interessiert es bei meinem Diesel nicht, vermute aber dass der Passat sauber ist (ich muss AdBlue tanken). Ich kaufe Autos nach Gefallen, nicht Marke...

Es ist schon unglaublich pervers,

wenn die Umweltministerin gestern Abend im Tagesthemen-Interview ausführt, dass es ihr allein wichtig sei, dass die Luft in den deutschen Städten durch die Umtauschaktion sauberer wird. Was mit den Dreckschleudern durch den Verkauf im Ausland passiert, interessiert sie nicht. Das ist Automobilnationalismus in Reinform und übertrifft die nationalistischen Ansichten der AfD bei weitem. Bei diesem Konjunkturprogramm für die Autoindustrie mit ihren Prämien wird auch vergessen, dass durch den Verkauf der Dreckschleudern im Ausland die Prämien zu einem großen Teil an die Autoindustrie zurückfliessen.

@DerRudi

"In allen Ländern der Welt bezeichnet man es als Korruption, nur hier in Deutschland nennt man es Lobbyismus, als sei der etwas positives.
Korruption ist Korruption, egal, welche Namen man sich noch dafür ausdenkt."

Falsch (erster Satz), richtig: Zweiter Satz.

Lobbyismus ist schlicht ganz normale legale Interessensvertretung. Korruption ist illegale Interessensvertretung, sprich Bestechung und Vorteilsnahme! Sie betreiben hier übrigens auch Lobbyismus- nur nicht besonders wirksam... In Deutschland gibt es übrigens eine ziemlich starke Umweltlobby, die zu den absurden momentanen Situationen führt...

Lobbyist ist ein ganz normaler Job, auch ich bin oft als "Lobbyist" beim VCI und anderen Verbänden unterwegs und "berate" die Landesregierung indirekt regelmäßig und die Bundesregierung in Einzelfällen, indem ich auf Einladung an Veranstaltungen teilnehme und Sachthemen diskutiere. Was ist daran verwerflich die eigene Sicht der Dinge auf Basis der eigenen Fachkenntnisse darzulegen?

An einigen Stellen irrt Herr Schnabl

1. Natürlich hat der Staat eigenen Sachverstand. Dort wo dieser fehlt muss er zwingend aufgebaut werden. Die Regulierten kann man zwar nach ihrer Meinung fragen, nicht aber sich von ihnen beraten lassen.
Es käme ja auch keiner auf die Idee bei der nächsten Strafrechtsreform den Panzerknacker e.V. mit ins Boot zu holen um zu erläutern welche schädliche Auswirkungen zu strenge Strafen haben.

Oder vertraut Herr Schnabl den Anlage"beratern" seiner Bank, weil die das "Fachwissen" haben was ihm vielleicht fehlt?

2. Man sollte, gerade als Experte, nicht alles glauben was die PR-Abteilungen so erzählen. Es sind nicht die strengeren Regulierungen Schuld daran, dass überall Bankfilialen geschlossen werden. Die strengeren Regulierungen betreffen das Filialbankgeschäft ja nichtmal. Und die Ertragseinbußen durch strengere Regulierungen ist minimal verglichen mit den Verlusten durch die Zockerei, die die vorher zu schwache Regulierung zugelassen hatte.

Ich freu mich!

Zur nächsten Verschiebung des Renteneintrittsalters oder Erhöhung der Mehrwertsteuer wird erst die Zustimmung der Versicherten oder Verbraucher abgewartet und um deren Einverständnis gehofft.

06:27 von Thunderstorm

Ausländische Produzenten sind übrigens außen vor bei der Diskussion.
.
wird das hier thematisiert ?
ebenso die von ihnen angesprochenen unterschiedlichen Grenzwert ?

machen wir uns doch nichts vor

den deutschen Autobauern ist die Lufr scheissegal.
Sonst hätten sie nicht die Abgaswerte manipuliert.

Dafür seitens der Regierung keine Strafmassnahmen zu verhängen ist der zweite Skandal.

Toller Staat. Und sich dann wundern, daß die AFD (die das sicher nicht besser kann) solchen Zuwachs bekommt.

"Nachlese" zum letzten Dieselgipfel

Da fällt mir nur eine Sentenz ein: *Es kreißte ein Berg und gebar eine Maus.*

Auch an anderen Stellen irrt Herr Schnabl

3. "Die dt. Autoindustrie ist technisch führend in der Welt und wird deshalb erfolgreich Neuerungen voranbringen, wenn diese wirtschaftlich lohnend sind."

Da muss ich als Ingenieur mal entschieden widersprechen.
Die dt. Automobilindustrie war mal technisch führend in der Welt. Das war bevor die USA sich einen Vorsprung im autonomen Fahren erarbeitet hat, und bevor China so massiv in Richtung Elektromobilität forscht.
Deutschland hat derweil jedes Jahr noch dickere, schwerere und übermotorisiertere Modelle herausgebracht. Wirtschaftlich auf kurze und mittlere Sicht sehr lohnend, das Geld wird im "Premium"-Segment gemacht.
Technisch aber nichts neues. Auf lange Sicht verlieren wir den Anschluss, weil sich immer mehr Manager nur noch an den nächsten Bonuszahlungen orientieren. Und die wachsen nunmal mit steigenden Verkäufen, sinkenden Gehältern, und eingesparten Investitionen in F&E.

Kein Wunder, die Ingenieure in Führungspositionen werden immer mehr durch BWLer und Juristen ersetzt.

Frech verzerrt! Wie oft noch?! Diesel-PKW sind nicht älter und schmutziger als andere.
Im Diesel-Kompromiss scheint die Autoindustrie ihre Interessen gewahrt zu haben. Ihre Lobby ist Bestandteil der politischen Entscheidungsfindung, sagt der Wirtschaftswissenschaftler Gunther Schnabl. Dennoch verzerre sie den Wettbewerb.

Ein Kompromiss ist eine gegenseitige freiwillige Übereinkunft, allerdings hier ohne die Geschädigten. Die betroffenen Besitzer wurden nicht gefragt.

Bei diesem faulen "Kompromiss" hat an erster Stelle die Politik ihre Interessen gewahrt. Im Rechtsstaat haftet man für Verschulden und muss den angerichteten Schaden ersetzen. Eindeutig Schuld hat der Staat mit seinen Behörden. Die Autos wurden alle amtlich zugelassen. Der Bürger muss sich darauf verlassen können. Er hat ja keinen Wahl. Wo ist die Haftung der Behörden? Kein Jota! Hier war wohl die Staatslobby an erster Stelle erfolgreich. Nur wer betrogen hat muss haften, das ist nicht ganze Autoindustrie!

@Demokrates

"Die 15 größten Schiffe erzeugen mehr Dreck als alle Autos der Welt. "

Nicht ganz richtig, meines Wissens wie 750Mio... (von 1100Mio). Und vermutlich sind damit 750Mio moderne Autos als Referenz gemeint...

Aber egal, der Kern Ihrer Aussage stimmt.

Faszinierend, wie die Deutschen so an dem Ast sägen auf dem sie sitzen- es gibt keine Branche die mehr Menschen in D beschäftigt- selbst andere Industriezweige sind oft zu gewissen % Automobilzulieferer- obwohl deren Mitarbeiter das oft gar nicht vermuten...

Wenn es wenigstens stimmen würde-, aber die Hersteller haben sich meist regelkonform verhalten. Mich würde mal interessieren welche Lobby hier am Werk ist...

Immer die selbe Leier...

Ich musste das Lesen nach der Hälfte des Interviews abbrechen, es geht nur um Wirtschaft, Arbeitsplätze, Wirtschaft, Beschäftigung, Wirtschaft, ...

Diesel-Affäre:"Lobbyismus verzerrt den Wettbewerb".....

Und nach der "Einigung"kann man sicher sein:
Die Parteien bekommen auch weiter Spenden von der Autoindustrie.Die haben sie sich "verdient".
Korruption-da brauch man nicht in wer weiß
für welche Länder gucken.
Stichworte:ÖPP-Projekte mit Einredeverzicht.
Oder die Situation in der Fleischindustrie.

Unglaublich

Jetzt soll die Luft also besser werden, indem tausende fahrtüchtige Autos verschrottet werden, und gleichzeitig tausende neue Autos vom Band laufen, deren Produktion jede Menge Schadstoffe verursacht, und jede Menge Energie und Wasser verschwendet? Es ist einfach nicht zu fassen! Der Lobbyismus hat wieder einmal auf ganzer Linie gesiegt, auf Kosten der Gesundheit, der Umwelt, und auf Kosten der betrogenen Autofahrer.

@Der Rudi - Nein, eine Lobby ist zunächst einmal eine

Interessensvertretung von Bürgergruppen bei der Regierung, von z. B. Naturschutzverbänden über Kulturanliegen zu allen vorstellbaren Berufsgruppen und Wirtschaftszweigen.

Das ist im Prinzip gut und richtig, denn Fachministerien müssen sich ja im Einzelnen informieren können, wie die Branchen arbeiten, die in ihr Ressort fallen, und mit welchen Problemen sie konfrontiert sind.

Gefährlich wird dieses Konzept erst mit übermächtigen Wirtschaftszweigen, die Entscheidungen quasi diktieren können, und hanebüchen ist, wenn Vertreter dieser Zweige direkt in den Ministerien sitzen.
Wie der Diesel-Fall zeigt, können aber Betroffene durch ihre Reaktion Entscheidungen beeinflussen: die deutsche KFZ-Industrie will nicht massenhaft Kunden verlieren, die Regierungsparteien keine Wähler.

Mir spricht der Prof. aber zu viel von Wirtschaftlichkeitsüberlegungen in der KFZ-Entwicklung; hier geht's jedoch um die Umwelt. Da hat die Regierung die Richtung vorzugeben. Wir haben alle nur einen Planeten.

Immerhin wissen wir jetzt

dass staatliche Eingriffe Arbeitsplätze kosten, jedem Automobilarbeiter 1,4 Arbeiter aus Fremdbranchen zugeordnet werden und aus anderen TS Beiträgen dass wohl
bald Fachkräftemangel herrschen wird. Weil..... Hinterfragen sieht anders aus. ..es so ist.

Zur vollständigen Einordnung gehören auch folgende Fakten

Der Straßenverkehr ist nicht die einzige Quelle für Stickoxide.
Die entstehen bei jedem Verbrennungsvorgang, z.B. in Kraftwerken oder bei Zerfallsprozessen in der Natur.

Der Straßenverkehr macht je nach Meßmethode etwa die Hälfte der NOx Emmissionen in Deutschland aus. Die Emmissionen haben sich seit den 90ern bereits mehr als halbiert.

NOx wird relativ leicht durch Regen aus der Luft ausgewaschen und hat eine düngende Wirkung.

Der Lobbyismus der US-Autoindustrie hat dazu geführt das Benzinfahrzeuge im Vorteil gegenüber Dieselfahrzeugen sind. In der EU und speziell in D war es umgekehrt.
Dies muss man einfach nüchtern als Industrieabschottungs- bzw. Industrieförderungspolitik betrachten.

Benzinmotoren sind Dieselmotoren in Wirkungsgrad und Verbrauch unterlegen.

Aufgrund der Fraktionierten Destillation von Öl ist es nicht möglich nur eine Fraktion zu verwenden(z.B. nur noch Leichtbenzine)

Es ist kein Kompromiss!!!!!!!!!

Die Autohersteller haben versteckte Mängel in die Autos eingebaut. Ihr Tun war krimineller Natur.

In jedem zivilen Prozess, würde ein "einfacher" Bürger für versteckte Mängel, ja gar für absichtlich versteckte und verschwiegene Mängel zur Rechenschaft gezogen. Aber diese GroKo verspricht Steuergelder auszugeben, damit der Schaden für den Verursacher geringer wird.

An dieser Stelle habe ich Null Verständnis für die CDU und SPD und genauso wenig Verständnis für deren Wähler. Dieser sogenannte Kompromiss hätte nicht anders in einem diktatorischen Land genauso umgesetzt werden können. In dem ein Diktator seine Freunde schützt und dafür sorgt, dass der Steuerzahler, in der Mehrheit die die finanziell schwachen Arbeitnehmer die Kosten ganz oder teilweise tragen.

Das insbesondere die SPD diesen Kuhhandel wieder mal trägt ist zwar typisch und ich gönne es an dieser Stelle jedem arbeitenden SPD-Wähler diesen Kompromiss, hat der Wähler doch nicht begriffen, dass seine Interessen nicht zählen

@07:18 von Graf von Gülle

"Die Lösung die hier "ausgehandelt" wurde spricht also prinzipiell nur Besserverdienende und Fahrer von Firmen- & Dienstwagen an - wieder einmal..."

Das ist ja so nicht richtig. Es sollen ja auch gebrauchte Fahrzeuge mit Umtauschprämie verkauft werden. Zudem soll es ja in 14 Städten zu Umtauschprämien kommen.

Was die EURO 4 und 5 Diesel anbelangt: Die waren zum Zeitpunkt ihrer ersten Zulassung völlig o.k. Sie entsprachen den gesetzlichen Vorgaben, da wurde nicht geschummelt. "Nur" bei den EURO 6-Modellen wurde an eine Abschaltvorrichtung in die Software mit eingebaut, um nicht größe Harnstofftanks verbauen zu müssen und damit der Kunde nicht ständig AddBlue nachtanken muss. Hier trägt die Industrie die Verantwortung.

Was die Fahrverbote anbelangt: In den letzten Jahren ist die Stickoxydbelastung ständig zurückgegangen. Nur: Die Politik hat neue Grenzwerte für die Städte festgelegt. Daher die Misere. Hier trägt die Politik die Verantwortung.

09:53 von Uwe M.

"machen wir uns doch nichts vor"
den deutschen Autobauern ist die Lufr scheissegal
.
"machen wir uns doch nichts vor".
den Verbrauchern bei 10 % Zulassungszahlen für SUV etwa ?

Die Diskussion dreht sich im Kreis.

Ich erwarte für mein Auto einen möglichst abgasarmen Betrieb auf dem Stand der Technik. Wenn es wirksame Nachrüstlösungen gibt (und das ist offensichtlich - siehe die Untersuchungen des ADAC), dann ist es Aufgabe des Staates, dafür die Zulassungsbedingungen zu schaffen und die steuerliche Behandlung der dann nachgerüsteten Fahrzeuge zu regeln. Das aber genau verhindert seit Jahren das Verkehrsministerium, aktuell in der Person von Herrn Scheuer.
Eine andere Frage ist die Frage der Herstellerhaftung. Als Kunde fühle ich mich schlicht übers Ohr gehauen, wenn ich mir für viel Geld eine BlueEfficiency-Lösung gekauft habe, bei der dann später durch die Presse (und nicht durch die Hersteller!) offensichtlich wird, dass die Abgasreinigung bei Temperaturen weit über dem Gefrierpunkt einfach abschaltet und das Fahrzeug mehr Dreck raus bläst als die Vorgänger mit Euro 4. Diesen Konflikt lösen entweder die Hersteller selbst (das Echo ist ja bekannt) oder die Gerichte.

Es ist wie in einer Familie,

Du gibst Ich nehme und stecke meine Beine unter den Tisch und solange du Deine Beine unter meinen Tisch steckst, hast Du dich unterzuordnen.
Tja, was sagen diese alten Regeln??Das Druckmittel was die Lobbyisten haben, ist die beklemmenste Argumentationskette, die "Arbeitsplätze". Von der Autoindustrie hängen so viele Arbeitsplätze ab, dass es immer wieder zu dem "Tischgespräch" komme.

@Skywalker

"Ich kaufe Autos nach Gefallen, nicht Marke" ... Was soll man dazu sagen: Tja, dann ist ja alles gut :-)

Ich kaufe Autos nach dem, was in den Papieren steht. Wenn also VW mir vor vier Jahren ein umweltfreundliches Auto verkauft hat, dann erwarte ich auch, dass das stimmt. Oder zumindest nachgerüstet wird.

Ansonsten hätte ich auch gleich ein ausländisches Fabrikat mit mega-besserer Ausstattung und zu einem viel günstigeren Preis kaufen können!
VW hat teure Autos mit Umweltschutz beworben - nun muss gehandelt werden! Das ist Verbraucherschutz!

an Demokrates

Nein in anderen Ländern gibt es das nicht bzw. fast nicht.
Nur in Deutschland gibt es solchen Schwachsinn den aber haben wir den Grünen und den Umweltvereinen zu verdanken. Aber es gibt in D immer noch so viele Menschen die diesen Unsinn glauben.

Diesel Affäre

Und immer wieder ist ein Bayer (Scheuer)mittendrin und blockiert die Politik bzw stößt die Bürger vor den Kopf.
Wieso wundern wir uns eigentlich, daß die AFD so stark wird?
Sind unsere Politiker wirklich so blöd und merken überhaupt nicht mehr, daß sie an uns vorbei regieren?

@Axtos

"Da habe ich also einen Ring gekauft. Aus 999er Gold und ein schöner Rubin oben drauf.

Jetzt merke ich der Rubin ist falsch und das Gold nur 750er.

Das hohe Gericht entscheidet jetzt der Händler poliert den Rubin richtig auf, dann glänzt er wie ein echter. Außerdem bietet mir der Händler 15% Rabatt wenn ich bei ihm einen neuen Ring kaufe.
"

Welches Gericht? Die Politik ist keine Judikative! Gerichte nehmen das gar nicht an, denn es gibt überhaupt keinen Betrug. Ihr Beispiel ist Betrug.

Wenn ich es mal korrigiere:

Die Politik schreibt falsche Rubine und 750er Gold vor, das bekommen Sie. 3 Jahre später entscheidet sie, dass in einigen Städten nur noch echte Rubine mit 999er Gold getragen werden dürfen.

Was hat der Händler falsch gemacht und warum sollte er Ihnen überhaupt Rabatt einräumen, wenn nicht nur aus Kulanz?

@07:53 von DerRudi - Sie haben Unrecht

"Korruption ist der Missbrauch anvertrauter Macht zum privaten Nutzen oder Vorteil. "
Quelle: transparency.de

Sie haben also Unrecht. Es handelt sich hier um Lobbyismus und eben nicht um Korruption. Bei Korruption steckt sich der korrupter Politiker schließlich persönlich Geld in die Tasche. Habe noch nicht davon gehört, das Frau Merkel sich an dem Dieselskandal persönlich bereicht hat

Lobbyismus ansich ist ja nichts Schlechtes: Das betreiben die Industrie ebenso wie Umweltverbände, Verbraucherverbände oder Menschenrechtsverbände. Menschen und Institutien schließen sich zusammen, um besser von der Politik gehört zu werden.

Einige Fragen: Nach welcher

Einige Fragen:
Nach welcher Zeit sinken durch diese Maßnahmen die Werte an den Messstellen?
Was geschieht mit den zurück gekauften noch gut erhaltenen Fahrzeugen?
Ich wünschte mir eine Information über entsprechende Messwerte in anderen Städten der EU.
Warum ist der Grenzwert in Wohnungen für Stickoxyde höher, als an besonders exponierten Verkehrspunkten?
Sind die Messbedingungen überall in der EU gleich?
Wo werden diese Fragen in den ÖR - Medien beantwortet?

Welche Experten beraten

unsere Politiker? Selbst die Hardwarenachrüstung auf Adblue ist Geldverschwendung, da das Verfahren einen entscheidenden Fehler besitzt. Der Harnstoff muss sich thermisch zersetzen, um wirksam zu werden. Die Temperaturen von 150-200*C erreicht man garnicht im Stadtverkehr und gerade da wollen wir ja die Reduktion. Ein automobilzulieferer hat vor über einem Jahr ein Verfahren vorgestellt, was bereits wirksames, festes Ammoniak speichert und bereits bei 50*C die Reinigung einsetzt. Das wird seit Jahren in z.B. Bussen und diversen Fahrzeugen getestet. Die Uni Graz hat dazu Messungen durchgeführt. Adblue reinigt in Städten fast garnicht, im Mittel gerade mal 32% Reduktion, die neue Technik erreicht bis zu 99% und das unter Realbedingungen. Die untersuchten Autos haben ca. 25-50% des Euro 6 Grenzwertes unter realbedingungen erreicht. Und es braucht keinerlei Änderungen an motorsteuerung oder Ähnlichem. Einbauen, fertig. Wo bleibt die Erlaubnis des kraftfahrtbundesamtes?

@07:23 von Witzlos2016

es ist nicht geplant, im Gegenzug zur Umtauschprämie die Fahrzeuge zu verschrotten. Da irrt sich der H. Schnabl. Es handelt sich z. T. um Fahzeuge, deren aktueller Gebrauchtwagenwert (DAT oder Schwacke bewertet) beim Umtausch von den Herstellern an die Kunden bezahlt werden müsste. Nur so kann die Umtauschprämie bei jüngeren Fahrzeugen funktionierten. Ein Fahrzeug, das mit 10.000 € angekauft wurde, landet nicht in der Schrottpresse.

@Korell

"Nichts ist so klar wie dieser Dieselbetrug."

??? Scheinbar doch nicht, denn Sie und viele andere hier verstehen es einfach nicht:

Politik schreibt EUR4 vor, und gibt Testprozess vor. Zulassungsbehörde gibt grünes Licht. Kunde bestellt EUR4 und erhält EUR4. 5 Jahre später sagt Politik: Nein, nein EUR 4 ist schlecht. Fahrverbot. Was genau hat Hersteller oder Händler jetzt falsch gemacht? (Außer dass er Ihnen nicht direkt EUR10 für den fünffachen Preis und Auslieferung in 15 Jahren verkauft hat? - Ironie aus)

Schummeln oder gerichtsfester Betrug?

Es ist schon sehr spannend nach einem sogenannten Konsens einmal zurück zu schauen: Der Dieselbetrug - und es ist Betrug egal wie weit die Autoindustrie es dank der Medienpräsenz der Konzerne begrifflich "verniedlichen" konnte (schummeln?! Hallo?) - dieser Betrug ist sehr wohl vor den Enthüllungen in Amerika einigen Prüfingenieuren in Deutschland bekannt gewesen, ja auch kommuniziert worden. Aber dank eines Whistleblower Effekts mit Nestbeschmutzerfaktor nie in der Breite der Öffentlichkeit bekannt geworden! Das ist der eigentliche Skandal! Weil Politik und Medien sich nicht mehr trauten die Konzerne anzugehen. Hier sind abermals Strukturen verfestigt worden die nur einen Schluß zulassen: ein weiterer Meilenstein nach Bankenkrise und "Energiewende" auf dem Weg von der Demokratie zur Konzernokratie!

Politiker versuchen Rechtsbruch zu vertuschen!

Politiker versuchen Rechtsbruch zu vertuschen! Sie machen gemeinsame Sache mit Leuten, die den Rechstaat nicht für existent halten.... Die sich damit befassenden Politiker, welche sich in ellenlangen Sitzungen auf unsere Kosten vor laufender Kamera als Helden darstellen, sollten eher als konspirative Gesetzesbrecher behandelt werden. Leider trifft dies auch auf unsere freien Medien zu, die zumindest der Beihilfe belangt werden sollten.

Starftatbestand

Lobbyismus muss in jeglicher Form als Verbrechen angesehen und bestraft werden. Der Gesetzgeber ist dringlichst gefordert. Für mich sind Lobbyisten schon jetzt Verbrecher am Volk, egal was das Gesetz sagt. Lobbyisten stehen moralisch für mich auf der gleichen Stufe wie Radikale und Verbrecher.

Haben wir wirklich keine anderen Probleme?

Es sollte hier endlich mal nach vorne geschaut werden und nicht Geld und Zeit für Nachrüstungen verpulvert werden, der Umwelt wird es Null bringen nur dem Ego mancher Zeitgenossen Recht zu haben.Keiner kann den Nutzen für die Umwelt wirklich berechnen unser Autoindustrie wird damit platt gemacht den nach dem Diesel wird der Benziner dran sein "wetten dass".
Merkel machte wieder auf lange Nacht
Die können mich mal alle, ich habe 3 Diesel PKW und 3 Traktoren mit Diesel auf dem Betrieb, es gibt nichts besseres für uns vom Land. Die haben alle nichts anders zu tun wie den Dieselmotor platt zu machen ohne was vernünftig anderes zu haben, war das nicht bei der Energiewende genauso?

Der Verbraucher zahlt

Der Verbraucher zahlt letztlich immer die Zeche. Eine Anhebung des NOx Grenzwertes auf gesundheitsunbedenkliche Werte wie z.B. im Jahr 2000 würde die ganzen Aktionen überflüssig machen. Die Luft ist ja so sauber wie noch nie.

@09:16 von andimous

"Dank Spezial-Software haben sich diverse Modelle die EURO4/5/6 Norm ermogelt"

Nein. Das betrifft eben nur die EURO 6 Modelle. EURO 4+5 haben keine AddBlue Einspritzung, folglich ist dort auch eine Software, die die Einspritzung drosselt, unsinnig.

EURO 4 + 5 Fahrzeuge waren zum Zeitpunkt ihrer Erstzulassung gesetzeskonform. Daher kann man ja auch in diesem Fall die Autohersteller nicht belangen.

Dieselkompromiss

Diesen "Kompromiss" hätte man schon viel früher finden können! Was soll er bringen, wenn die Autohersteller keine Hardware nachrüsten?
Hohe Verkaufszahlen für die Autohersteller. Nichts weiter!
Die Zukunft wird zeigen, ob die Automobilindustrie liefert. Und bitte keine faulen Ausreden: Seit drei Jahren hatte man Zeit, realisierbare Nachrüstungen zu entwickeln.
Zwei Wochen vor den bayrischen Wahlen werden wir Verbraucher/Wähler wieder einmal vorgeführt.
Partyminister wie der Verkehrsminister unterschätzen, welche Gefühle bei Wählern entstehen, die sich bei solch faulen Kompromissen missbraucht fühlen.

Dieselkompromiss

Diesen "Kompromiss" hätte man schon viel früher finden können! Was soll er bringen, wenn die Autohersteller keine Hardware nachrüsten?
Hohe Verkaufszahlen für die Autohersteller. Nichts weiter!
Die Zukunft wird zeigen, ob die Automobilindustrie liefert. Und bitte keine faulen Ausreden: Seit drei Jahren hatte man Zeit, realisierbare Nachrüstungen zu entwickeln.
Zwei Wochen vor den bayrischen Wahlen werden wir Verbraucher/Wähler wieder einmal vorgeführt.
Partyminister wie der Verkehrsminister unterschätzen, welche Gefühle bei Wählern entstehen, die sich bei solch faulen Kompromissen missbraucht fühlen.

Turbokapitalismus

Bei der sogenannten Dieselaffäre zeigt der Turbokapitalismus seine gräßlichste Fratze. Der oder die Autokäufer/in entschied sich vermutlich für einen Diesel wegen dem geringeren Verbrauch, evtl. auch weil man sich in einem SUV größer vorkommt und sicherer fühlt als man tatsächlich ist. Evtl. auch aus Repräsentationszwecken. Aber sicher nicht weil man in einer Großstadt ein Fahrzeug mit Allrad benötigt. Ebenso gibt es die Pendler welche ein sparsames Fahrzeug für weite Strecken benötigt um seinen Verpflichtungen nachzugehen. Allen gemeinsam ist das sie jetzt für die unzureichende Kontrolle der Industrie bezahlen sollen weil die Politiker sich von den Lobbyisten ihr Verhalten vorschreiben lassen. Das die DUH ein Verein von Prozesshanseln ist wie man in Bayern sagen würde liegt auf der Hand. Kann mir jemand einen einzigen Namen nennen von jemanden der oder die wegen Diesel gestorben ist. Mit Hochrechnungszahlen rumwerfen kann jeder.

08:53 von Korell

Betrug bleibt Betrug
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also mein Auto Diesel EU4 hat ne Allgemeine Betriebszulassung vom Kraftfahrbundesamt

wurden die Grenzwerte bei der Freigabe nicht geprüft ?
das Prüfverfahren festgelegt

wer akzeptierte das Auto, wo liegt die Schuld ?

@andimous

"Die Grenzwerte werden von der WHO empfohlen."

Und die selbe WHO akzeptiert einen MAK Wert am Arbeitsplatz in der 12fachen Höhe? Wohlgemerkt: Dieser höhere Wert ist definiert als die Konzentration die bei einer dauerhaften Exposition über 8 Stunden täglich erwiesenermaßen unschädlich ist.

Die WHO kann ihre Empfehlung nicht begründen, zumindest konnte mir das bislang niemand vorzeigen. Kein Politiker konnte mir das begründen.

Die WHO Grenzwerte sind Immissionsgrenzwerte, Luftkonzentrationen und haben NICHTS mit Emissionswerten einzelner KFZ zu tun- und lassen sich auch nicht hochrechnen. Die Zulassungsbehörden haben Prüfstandszenarios als Grenzwerte festgelegt- diese wurden von den Fahrzeugen erfüllt. In einigen Fällen wurde zuletzt scheinbar betrogen- damit dürfen sich Gerichte befassen (oder haben es schon).

Natürlich behebt die Softwarekorrektur das Problem nicht, weil die Fahrzeuge ja nicht für die Einhaltung der Werte im Regelbetrieb hergestellt wurden und werden mussten.

@Thunderstorm 6:27

Sie haben das Problem völlig richtig beschrieben. Das Problem liegt in den unsinnigen Grenzwerten und der unpräzisen Vorgaben, wo diese zu messen sind. Letztere kann man "kreativ" nutzen durch das Festlegen der Messpositionen: entweder weit weg von den Straßen oder möglichst nahe dran, da wo die höchsten Konzentrationen auftreten. Das wird dann eine ideologische Entscheidung, die mit der Sache nichts mehr zu tun hat. Gelingt es einer Lobbygruppe die Messstationen nahe an den Verkehr zu verlegen, gibt man selbst kleinsten Lobby-Gruppen eine scharfe Waffe in der Hand, geeignet eine Technologie zu zerstören, die eigentlich weiterhin für viele Einsatzzwecke die mit Abstand beste Lösung ist und Millionen Leute zu gängeln und wirtschaftlich zu schädigen.
Gesundheitlich hat das absolut Null Wert für die Bevölkerung - siehe Arbeitsschutz. Das kommt davon, wenn Grenzwerte von Politologen, Theologen und TheaterwissenschaftlerInnen, oft sogar noch ohne Abschluss, mitbestimmt werden.

Ich finde das nur noch peinlich.

Eine Schande, dass die Verursacher nicht dazu gezwungen werden die Hardware nachzurüsten. In diesem wunderbaren Land läuft einiges seid einiger Zeit falsch. Ich hoffe das sich dieser Trend nicht weiter fortsetzt.

@10:28 von Wikreuz

"Sind die Messbedingungen überall in der EU gleich?
Wo werden diese Fragen in den ÖR - Medien beantwortet?"

Hierzu gab es erst kürzlich eine ausführliche Dokumentation auf ARD oder ZDF. Leider finde ich den Beitrag auf die Schnelle nicht. Es ist aber eben nicht so, dass sich die ÖR nicht mit dem Thema befassen.

Diesel-Affäre? Verkaufsveranstaltung!

Das ganze Drama wird einzig durch die Politik befeuert. Setzt man einfach die grenzwerte hoch, bzw misst erst gar nicht, ist alles OK. Kein Mensch stirbt, weil ein Diesel vorbei fährt. Haben sie vor 20 Jahren ja auch nicht gemacht. Wer profitiert von dem Käse? Die autobauer. Die wollen schnell neue Autos verkaufen. Also müssen die alten Schüsseln irgendwie weg. So klaprig, daß sie den ersten Tüv nicht überstehen, können sie die nicht bauen. Also Enteignung, wie von der Autolobby vorgegeben. Länder ohne Autoindustrie haben diese Probleme irgendwie nicht. Was hört man aus Österreich, Niederlande oder Dänemark? Liebe DUH, veräppeln kann ich mir selbst

@bittere Pille

"Die Regulierten kann man zwar nach ihrer Meinung fragen, nicht aber sich von ihnen beraten lassen."

Wo ist der Unterschied? Indem ich die Meinung erfrage werde ich beraten. Und das ist auch ganz richtig so. Es hindert mich niemand daran (im Gegenteil es soll so sein) auch andere Parteien nach deren Meinung zu fragen und mir mein Gesamtbild zu machen nach dem ich dann entscheide. Kein Lobbyist kann eine Entscheidung erzwingen, sondern nur Auswirkungen darlegen.

2 Fehler

1) "In der Regel weiß die Autoindustrie besser als die Politik, welche Innovationen wirtschaftlich vielversprechend sind"
.
Ich zähle einen SUV in einer Großstadt mal nicht zu einer "Innovation". Diese Industrie wird jedes Pferd totreiten, wenn sie kann. Die einzige Industrie die im Moment wirklich innovativ ist sitzt im Silicon Valley.
.
2) "Die Kosten trägt immer der Verbraucher"
.
Es ist genau umgekehrt. Die Folgen der Umweltverschmutzung tragen wir ausnahmslos alle. Sollten deutsche Autos etwas teurer werden hat die Industrie immer noch die Wahl die Gewinne, die sie zur Zeit zb wegen eines völlig unterbewerteten Euros macht, zurückzufahren um wettbewerbsfähig zu bleiben. Dann wird die Portokasse eben etwas schmaler, der Exportüberschuss etwas kleiner.
.
So zu tun, als ob wir es hier mit Marktgesetzen ähnlich Naturgesetzen zutun hätten ist unverantwortlich. Im Gegensatz zur Schwerkraft kann man "den Markt" und seine Akteure sehr wohl beeinflussen.

Ach, ist das jetzt erst aufgefallen?

Lobbyismus ist eine bei uns legale Form der Korruption. Die ganzen Darstellung nach Korruptionsindex kann man in die Tonne hauen.
Deutschland wird dabei als viel zu gut dargestellt.
Die Wahrheit ist seit Jahrzehnten eine andere.
Und das passiert nicht nur auf Bundesebene mit den Banken, Konzernen und Superreichen, sondern natürlich auch in den Kommunen, halt nur zwischen Protagonisten, die etwas kleiner amgesiedelt sind.
Kein Wunder wenn sich Konzerne gegen jeden normalen Menschverstand, gegen Mensch und Natur durchsetzen.
Nur glaube ich nicht, dass im Kapitalismus etwas dagegen getan wird. Das wäre wiedernatürlich. Die Gier ist der Motor im Kapitalismus und nicht Ethik und Moral. Darum kommt es auch zu solchen Sätzen wie "Wir müssen unsere Freiheit am Hindukush verteidigen." obwohl man meint, wir müssen die Interessen von wenigen mit Steuergeld und Menschenleben auch in der Fremde militärisch durchsetzen.

Die Menschliche Tragödie

Die Diktatur der Investoren und Konzern existiert schon seit langem.
Es liegt in der Natur der Menschen sich der Macht des Mamon zu beugen - sei es beim Ignorieren des Menschen-, Tiere-, oder Umweltschutz oder dem Ausbeuten von Menschen als Sklaven - was glaubt man denn wo die Idee der Lebensräume oder Kolonien herkommt?
Geld ist der Gott, ohne den sogar Religionen nicht auskommen.
Fluch und Segen liegen in der Hand der Menschen - noch haben sie nicht die Reife, die zu einem verantwortlichem Umgang gehören.

@PolitikEsel

"Komplexe Menschen, fahren einfach(e) Autos.
Ich liebe meinen "T3 mit Wasserboxer 112 PS"
mit Katalysator nachgerüstet, Laufleistung 77.000km"

Was ist die Aussage? Ein KFZ ist für mich ein Fortbewegungsmittel, da ich Ihre 77.000 km fast im Jahr fahre halte ich mich entsprechend lange da drin auf- daher zählt für mich nur Komfort. Bin ich jetzt komplex oder einfach? Das Problem Nachrüstung stellt sich mir aber nicht- ich "verbrauche" das Auto ohnehin zu schnell dass ich eh ein neues bekomme...

re von werner40

"Anhebung der Grenzwerte" fordern Sie.Die Luft ist ja so sauber wie nie.Vielleicht da wo Sie wohnen.
Sie übertreffen ja noch die normalen Lobbyisten !

@cyberacquirer

"Ich kaufe Autos nach dem, was in den Papieren steht. Wenn also VW mir vor vier Jahren ein umweltfreundliches Auto verkauft hat, dann erwarte ich auch, dass das stimmt. Oder zumindest nachgerüstet wird."

Schauen Sie in Ihren Kaufvertrag was VW Ihnen angeboten und geliefert hat. Ist dort eine Diskrepanz- klagen Sie- Sie würden Recht bekommen. Ich befürchte nur dass Sie diese Diskrepanz nicht feststellen werden. Mir ist kein Fall bekannt wo der Hersteller eine konkrete Umweltfreundlichkeit zugesichert hat- außer den Emissionswerten auf dem Prüfstand.

RE: um 08:39 von Axtos

"..der Händler poliert den Rubin richtig auf, dann glänzt er wie ein echter."

Ich finde Ihren Vergleich eigentlich gut gelungen.

Mich stört nur, dass der Rahmen für diesen "Betrug" von der EU mit diesem NEFZ-Rollenstand-Prüfungen ermöglicht wurde.
EU respektive Deutschland haben die Grenzwerte zu tief angesetzt, gleichzeitig den Autobauern ermöglicht über die NEFZ deutlich mehr Schadstoffe zu erlauben.

Am 03. Oktober 2018 um 10:19 von Hugomauser

Nein, EURO4/5 Diesel entsprachen zum Zeitpunkt der Zulassung eben nicht der Norm. Dieses wurde nur dank rechtswidriger "Spezial"-Software erreicht (über Motorsteuerung, Abgasrückführung,...). Auch mein EURO5 Auto (hat kein adblue) habe ich deshalb (nach Stilllegungsdrohung) updaten müssen. Bei EURO5/6 Diesel mit adblue ist es dagegen so, dass die Adblue-Systeme nur ausreichend adblue dosieren, wenn das Auto bzw dessen "Spezial"-Software "denkt", es sei auf einem Prüfstand. Das wurde deshalb so gemacht, weil man den Kunden nicht zumuten wollte, alle paar tausend km auch noch adblue tanken zu müssen. Diese ganze Mogelei ist der Kern des Problems bei Diesel-Autos. Auch mit "Softwareupdates" schaffen Diesel ohne adblue die Normen nicht. Das soll aber jetzt wohl in der Hoffnung, das genügend Dieselfahrer ein neues Auto kaufen, ausgesessen werden.

Bananenrepublik Deutschland

Ich fasse zusammen: Die Automobilindustrie verstößt gegen gesetzliche Auflagen und beweist dabei höchstkriminelle Energien. Resultat: Ein millionenschweres Konjunkturprogramm für die Autoindustrie, weil es "alternativlos" ist?

Und als wenn dieser "Kompromiss" nicht allein schon ausreicht, die Politikverdrossenheit in diesem Land zu steigern (warum sollte man Politiker wählen, die nach der Pfeife der Industrie tanzen?), halten sich auch die Medien vornehm zurück. Wäre das jetzt ein anderes Land, würde man in den Medien von "Korruption" reden, aber wo es uns selbst trifft... nichts... Das wiederum ist in meinen Augen ein Indiz, dass nicht nur die deutsche Politik durch und durch korrupt ist, sondern auch die Medien derart mit der Politik und Industrie verbandelt sind, dass sie ihre wichtige Funktion als "4. Gewalt" vollends verloren haben (vielleicht auch deshalb die aggressive Berichterstattung gegen die AfD, weil es "sonst" nichts zu berichten gibt).

Kurz: Bananenrepublik!

Diesel-Affäre: "Lobbyismus

Diesel-Affäre: "Lobbyismus verzerrt den Wettbewerb"
Aber Lobbyisten erzielen Umsatz und Ergebnis zu Lasten der Melkkuh Otto Normalverbraucher. Das nicht nur bei dem Faktum Mobilität!

@10:52 von ekm64

wenn ich das richtig verstehe, versuchen Sie gerade, das betrügerische Vorgehen der Hersteller zu rechtfertigen. Denn immerhin waren das Vollprofis und keine Theologen. Sie gehören sicher zu denen, die dafür plädieren, dass der VDA die Grenzwerte mitbestimmt.

Aushöhlung der Demokratie

Diejenigen, die immer laut schreien, die AfD würde die Demokratie aushöhlen, sollten sich mal überlegen, ob nicht die jahrzehntelange Praxis, Gesetze von Lobbyisten schreiben zu lassen, ebenfalls eine Aushöhlung der Demokratie bedeutet. Das fing schon an damit, dass man Saft mit Zuckerwasser vermischt als "Nektar" verkaufen durfte, dass Bio-Eier nicht viel mit "Bio" zu tun haben müssen, und es setze sich fort mit allerlei Grenzwerten für Abgase oder Pflanzengifte. Jedesmal haben nicht die gewählten Volksvertreter, sondern die Lobbyisten die Gesetze gemacht.

@bittere Pille

"Da muss ich als Ingenieur mal entschieden widersprechen.
Die dt. Automobilindustrie war mal technisch führend in der Welt. Das war bevor die USA sich einen Vorsprung im autonomen Fahren erarbeitet hat, und bevor China so massiv in Richtung Elektromobilität forscht."

Widerspruch meinerseits, die von Ihnen genannten Firmen in USA und China gehören alle auch zu meinen Kunden, das Standing der dt. Automobilindustrie ist dort nach wie vor ausgezeichnet. Ausserdem arbeiten auch dort jede Menge dt. Ingenieure mit und ist dt. Technik mit verbaut. Autonomes Fahren können die Deutschen bereits genauso gut auf den Testständen- nur sie dürfen hierzulande nicht in den Regelbetrieb. China "forscht" zudem nicht außergewöhnlich an Elektromobilen (das machen die dt. Autobauer auch alle). Elektromotor ist technologisch auch nicht anspruchsvoll...Batterietechnik ist EIN Schlüssel- und da ist D wiederum stark in der Forschung.

Vorschlag

Mir fällt gerade ein: ein Argument war es ja, dass die Kosten für eine Hardwarenachrüstung zu hoch werden.

Ich frage mich nach all den Jahren der sprudelnden Milliardeneinnahmen: WO ist eigtl. das ganze Geld hin? Versteckt? Im Ausland? Cayman Islands? Wer will da wen "verkohlen"? Die Autoindustrie könnte die Hardwarenachrüstung aus der Portokasse bezahlen, aber dann würde vermutl. der diesjährige Gewinn vor Steuern nicht höher ausfallen, als im letzten Jahr.

Ach, göttchen. Kann mir mal einer erklären, warum jedes Jahr der Gewinn unbedingt gesteigert werden muss? Reicht es nicht, auch mal in einem Jahr "nur" im Plus zu sein? Wozu noch mehr Mrd. scheffeln? Um noch kriminellere Projekte zu finanzieren & die Parteien besser zu schmieren?

Vorschlag: Gehälter der Aufsichtsräte einfrieren & teilweise konfiszieren, wenn die bei der Hardwarenachrüstung nicht kooperieren! Die sind für die kriminellen Machenschaften verantwortlich. Damit sollten doch Nachrüstungen finanziert werden können.

DIESEL - es gibt nur einen Gewinner - die Autohersteller!!!

Wie kann es sein, dass die Autoindustrie eine Nachrüstung verweigern kann und jetzt der Steuerzahl auch noch deren Betrug zahlt???
Die Hersteller haben uns alle betrogen (Käufer, Steuerzahler und Staaten) und ein ganzes Jahrzenht Milliarden an Euros an Gewinnen damit erwirtschaftet und jetzt dürfen Sie NEIN sagen??? Soetwas gibt es nur in Deutschland.
Jedes mittelständische Unternehmen wäre bei einem solchen Betrug sofort pleite - aber VW, Audi und Mercedes glänzen nun mit angeblichen Preisnachlässen von bis zu € 10.000,00 als Prämie - das ist lächerlich!
Diese Prämien und angeblichen Preisnachlässe wurden schon lange verdient und vermutlich schon in den letzten Preissteigerungen mit einkalkuliert!
Wie unsere Regierung sich nur so "kaufen" lassen kann, ist unverständlich - da müssen Köpfe rollen und zwar in der Industrie und in der Politik.
Frau Merkel - das war ein toller Deal, wie viel haben Sie dafür bekommen - neuen Audi A8 6.0 TDI Vollausstattung als Dienstwagen???

Am 03. Oktober 2018 um 10:52 von Skywalker

MAK-Werte sind für Produktionsumfeld und Produktionspersonal. An einer Straße laufen z.b auch Schwangere, Kleinkinder, gesundheitlich eingeschränkte oder alte Menschen. Bei vielen Stoffen mit MAK im Produktionsumfeld wird z.B. zusätzlich eingeschränkt, dass Schwangere damit gar nicht arbeiten dürfen. Da gibt es z.b. Floskeln wie "kann das Kind im Mutterleib schädigen" usw. Kann man demnach bezweifeln, dass MAK-Werte da sinnvoll sind. Da vertraue ich lieber darauf, dass die WHO da eine kompetente Abschätzung gemacht hat.

Argument "Grenzwerte am Arbeitsplatz"

Dieses ständige Argument, Autos seien wesentlich "gesünder" als z.B. gewisse Arbeitsplätze, für die höhere Grenzwerte gelten.

Der Unterschied: Ich muss an meinem Arbeitsplatz arbeiten. Ich kann nicht frei wählen. Bei einem Auto ist das ganz anders. Millionen Dieselfahrer entscheiden sich ja freiwillig, mit ihren Autos auch durch die Städte zu fahren, zum Bäcker, zur Post, zur Bank, OBWOHL sie nicht müssten!

Wie man da Grenzwerte bei Fahrzeugen mit denen an Arbeitsplätzen vergleichen kann, um zu relativieren, ist mir schlicht schleierhaft! Für diese verquere Logik hätte ich nur Verständnis, wenn die Personen, die derart argumentieren, auf ihr Dieselfahrzeug z.B. beruflich angewiesen sind. Das macht aber das Argument nicht richtiger!

Außerdem: Natürlich reicht es nicht, jetzt nur die Autoindustrie in die Pflicht zu nehmen. Jeder Betrieb sollte dazu angehalten sein, die Emissionen zu reduzieren! Möglich wäre es, aber es fehlt der politische Wille...

Eine ehrliche Aussage

Ehrlich währt am längsten!
Doch wer nicht lügt, betrügt und stielt, kommt zu nichts!
Und damit das alles "Rechtens" ist, hält man sich Politiker, welche die passenden Gesetze machen und damit die nicht so auffallen schaltet man ein anonyme Gruppe vor, an der sich der Unmut ins Leere laufend kanalisieren läßt: die Lobbyisten!
Man ist ja nicht blöd!

@Sisiphos3

"den Verbrauchern bei 10 % Zulassungszahlen für SUV etwa ?"

Warum sollte ein SUV umweltschädlich sein?

SUVs werden im Durchschnitt langsamer gefahren und haben daher einen meist niedrigeren Schadstoffausstoß als viele Limousinen oder Kombis. Meine Frau fährt ein 10jähriges SUV mit 6,2 L/100km- ich meinen 2-jährigen Kombi mit 6,9er Schnitt...

Ich habe bei beiden schon mal 4,9 und 4,8 L/100km geschafft bei dauerhaft unter 100km/h...

Am 03. Oktober 2018 um 10:52 von Skywalker

Meines Wissens nach liegt der EU-Grenzwert schon 100% oberhalb der WHO-Empfehlung. Bzgl. Begründung: Wenn Sie die Begründung nicht kennen (ich kenne sie auch nicht), einfach mal dazu googlen. Bei der WHO kann man sowas in der Regel nachlesen.
MAK-Werte sind aber nicht Werte, "bei denen erwiesenermaßen" keine Gesundheitsgefahren entstehen. Das sind eher Kompromisswerte, aus "man will das Beste fürs Produktiondpersonal und man will Geld verdienen".

Dieseldeal

Ich bin entsetzt. Gerade hat Frau Nahles im Fall Maassen einen faulen Deal nachverhandeln müssen, da kommt Frau Schulze und zeigt, dass man nichts gelernt hat. Kein grobes Wort oder Druck an die Autoindustrie, die sich wehrt, ihren Betrug wenigstens ein wenig wieder gut zu machen.
Ich wohne in Norwegen, dort haben Politiker des rechten Spektrums gerade besimmt, dass Dieselfahrzeuge ab 2019 nicht mehr in die Innenstadt von Oslo fahren dürfen. Und bald werden wahrscheinlich die Benziner folgen. Macht nichts, da der Anteil von Elektroautos und Hybriden bei über 50% der Neuzulassungen liegt. Es geht also nicht um irgendwelche richtige oder falsche Grenzwerte, sondern einfach darum, dem Wohle und der Gesundheit der Menschen zu dienen, wie die Politiker in ihrem Eid ja geschworen haben. In Deutschland diskutiert man weiter, wie gefährlich der Diesel nun ist...

Lobbyismus verhindert den technischen Fortschritt

Das die Automobilindustrie in Deutschland weltweit technologisch Schlusslicht zu werden droht hat sie den Lobbyismus zu verdanken. Lobbyismus und Korruption verhindern Leistung, Fortschritt und Konkurrenz. So geschehen in Deutschland. Preis -und Wettbewerbsabsprachen sind eine weitere Folge. Die Automobilbranche kann noch einige Jahren zehren auf ihre vergangene Erfolge aber das grosse Wachstum wird vorbei sein. Die Politik trägt eine deutliche Portion Mitschuld. Das Theater in der Dieselaffäre ist einfach widerlich.

Demokratie?

Nein, wir leben in einer Lobbykratie. Guter Grund, nie mehr zur Wahl zu gehen...

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