Ihre Meinung zu: Beinahe-Zusammenstoß: China protestiert gegen "Provokationen"

2. Oktober 2018 - 13:18 Uhr

Im Südchinesischen Meer sind zwei Kriegsschiffe der USA und Chinas offenbar beinahe zusammengestoßen. Chinas Außenministerium protestierte gegen "Provokationen" durch die US-Marine. Von Steffen Wurzel.

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Kommentare

Tja....

Wenn man internationale Gremien selber in Frage stellt und man nationale Interessen wichtiger nimmt als internationales Recht, dann darf man diesem Vorbild ruhig folgen. Gleiches Recht für alle. Also lieber Herr Trump, was machen Ihre Schiffe eigentlich im Chinesischen Meer?

13:37 von Nordlicht_HH

Ihr Kommentar ist kurz, aber vom Feinsten.

China macht sich Illusionen

In diesem Fall möchte China um jeden Preis beweisen, auch erwiesenes Unrecht durch Gewalt durchsetzen zu können. Malaysia, die Philippinen, Taiwan und Vietnam sehen es allerdings naturgemäß anders, und die USA stellen die einzige Nation dar, die China im Moment die Stirn bieten kann. China ist dabei für waghalsige bis gefährliche Aktionen wenig erfahrener Kapitäne bekannt; allerdings ist die chinesische Ausrüstung momentan nur in kleinen Teilen auf modernem Niveau, so dass die Aktionen bedeutungslos sind und nur Menschenleben gefährden. Aber für eine Pressemeldung reicht es, und das wünscht Beijing.

Nicht China droht der halben Welt und hat über ...

... 1000 Militärstützpunkte außerhalb des eigenen Landes.
Die USA tritt hier als Aggressor auf, was hat die USA, tausende Seemeilen von der Heimat entfernt, mit Kriegsschiffen zu suchen?
Wie würde die USA reagieren, wenn chinesische oder russische Kriegsschiffe, in den Gewässern, entlang der US-Küste, auftauchen würden?

Au weia

Da haben es sich doch die Chinesen erlaubt ein US Kriegsschiff in die Schranken zu weisen und sind aggressiv geworden-nach mehrmaliger Androhung.
Was würde sein,wenn ein chinesisches Kriegsschiff vor der US Küste außerhalb der 12Meilen Zone aufkreuzt?

Mit Verlaub, das ist

Mit Verlaub, das ist Kindergartenlogik. Nur weil Trump in einigen Fällen (in welchen?) manche internationale Regelungen nicht anwenden will, bedeutet das nicht die automatische weltweite Einführung des Gewohnheitsrechts.

13:47 von Australitis

Amerika droht auch nicht der halben Welt. China droht allerdings den Anrainern dieses südasiatischen Meeres.

So lange die USA sich in

So lange die USA sich in internationalen Gewässern befindet, kann China das herzlich egal sein. Selbst wenn die USA mit der kompletten Marine 30 Meilen vor der Küste Chinas vorbeifährt.
Andersherum könnte es der USA egal sein, wenn China vor der Küste der USA umherfährt, wenn es internationales Gewässer ist.
Viel kritischer sollte man die illegale chinesische Besetzung / Errichtung von Insel sehen, die angrenzende kleinere Länder in dem Gebiet hilflos hinnehmen müssen, weil die Chinesen ihre militärische Macht gegenüber dieser Länder ausspielt.

@ skydiver -sr

„Da haben es sich doch die Chinesen erlaubt ein US Kriegsschiff in die Schranken zu weisen und sind aggressiv geworden-nach mehrmaliger Androhung.
Was würde sein,wenn ein chinesisches Kriegsschiff vor der US Küste außerhalb der 12Meilen Zone aufkreuzt?“

Das ist genau das Problem. Die Chinesen haben außerhalb ihrer Gewässer kein Schiff in die Schranken zu weisen. Sie haben es fahren zu lassen, so wie es das Seerecht vorsieht. Wenn es aus ihrer Sicht keine internationalen Gewässer mehr geben soll, was meinen Sie, welche 5 Staaten innerhalb von 24 Stunden das komplette internationale Gewässer aufgeteilt hätten und der Rest nach den Spielregeln der Big 5 spielen müssten

China sollte seine

China sollte seine imperialistische Politik aufgeben. Die Spratly-Inseln gehören zu internationalen Gewässern, ungeachtet chinesischer Inselaufschüttung.

man sollte doch meinen

der Ozean ist groß genug
also was sollen Provokationen und dieses Machogehabe

@ Nordlicht_Hh

„Also lieber Herr Trump, was machen Ihre Schiffe eigentlich im Chinesischen Meer?“

Wenn er die territorialen Grenzen der Länder nicht verletzt, kann Herr Trump so lange im chinesische Meer umherfahren, wie er es möchte. Das ist komplett von internationalem Recht abgedeckt. Und wer sich von rechtmäßigem Verhalten provoziert fühlt, sollte sein Rechtsverständnis überprüfen

@Phonomatic

Bekanntermaßen drohen die USA nicht nur der halben Welt, sofern sie sich diese nicht nach Vorstellung der jeweils herrschenden US-Administration verhält, sondern lassen öfters auch militärische und/oder nichtmilitärische Taten folgen, die zum Ziel haben, US-Vorstellungen durchzusetzen. Insofern trifft Ihr Kommentar nicht unbedingt die geschichtliche Realität. Weder die der Vergangenheit, noch die der Gegenwart.

Blick auf die Karte

Manchmal hilft ein Blick in die Karte. Die USA-Schiffe sind nicht entlang der chinesischen Küste gefahren. Die Spratly-Inseln sind mehr als 1000 km vom chinesischen Festland entfernt.

Die Beanspruchung des Südchinesischen Meers durch die chinesischen Kommunisten ist illegal. Vergleichbar damit wäre die Beanspruchung des Stillen Ozeans zwischen der US-Westküste und Hawai durch die USA (wobei Hawai international anerkannt zu den USA gehört, die Zugehörigkeit der Spratly-Inseln zu China aber nicht international anerkannt ist ).

Ich kann Deutschland und den deutschen Firmen nur empfehlen, die Beziehungen zum kommunistischen China schrittweise zu kappen, um dem agressiven Verhalten Einhalt zu gebieten oder im Kriegsfall (denn darauf läuft es hinaus) hohe wirtschaftliche Verluste zu erleiden.

re tja...

....im Chinesischen Meer?....
was wenn es philippinisches Meer heißen würde?? das sind internationale Gewässer, fertsch.

RE:SanVito

"Ich denke an die Kuba-Krise, die fast wegen Kennedy einen 3. WK auslöste. Daran erkennt man aber gut, daß die Amis mit zweierlei Maß messen."
Den 3.Weltkrieg hätten die Sovjets und Amerikaner gemeinsam ausgelöst. Ihnen dürfte doch die Kausalitätskette bzgl. der Kubakrise bekannt sein.

Gruß Hador

Ja, ja

Der Tonkin-Zwischenfall wurde doch auch durch die USA ausgelöst und dadurch der Vietnamkrieg begonnen. Erst aber behauptet man sei beschossen worden.

Chinesischer Imperialismus

Ist es nicht Zeit dem Chinesischen Imperialismus endlich die Stirn zu bieten? Erst die Spratley-Islands, dann Taiwan, dann Kaschmir, dann Japan?? Trump hat die Gefahr erkannt und zeigt nach den Fehlern der vergangenen 60 Jahren endlich auf die Problematik. Schon das Massaker auf dem Platz des Himmlischen Friedens vergessen? Die tagtäglichen Menschenrechtsverletzungen, die ungezählten Todesurteile, die Militärgefängnisse, Tibets kulturellen Genozid, die zahllosen Verstöße gegen Handelsrecht, Urheberrecht, miese Arbeitsbedingungen, Sklavenwirtschaft, das ausbeuten von Rohstoffen weltweit?
Wer ist der Aggressor? Es ist die Volksrepublik China! Es wird Zeit für ein Wirtschaftsembargo gegen die Volksrepublik China und die Anerkennung von Taiwan!

China betreibt imperiale

China betreibt imperiale Politik. Die Anrainer freuts wenig, können sie doch ihre Interessen gegenüber dem weitaus mächtigeren Nachbarn kaum durchsetzen. Die Vereinigten Staaten schon, was die Sache aber auch nicht besser macht.

Gruß Hador

"internationale Gewässer" nur ein Vorwand

Hier scheinen ja einige zu glauben, die USA würden sich als Robin Hood für die Rechte kleinerer Anrainerstaaten aufspielen und heldenhaft dem chinesischen Aggressor Paroli bieten.

Aber was trägt denn diese Nadelstich-Kanonenboot-Politik zur Lösung des Konflikts bei? Genau: gar nichts. Im Gegenteil: es verhärtet die Fronten und kann schnell ins Auge gehen.

Zumindest kann man mit einem auf kleiner Flamme köchelnden Konflikt ganz prima Kriegsspielzeug verkaufen und man hat einen Grund, selbst dort unten rumzuschippern.

Recht des Stärkeren

China versucht sich zunehmend das zu nehmen, was es für sein Recht hält. Kleinere Nationen in Asien werden an die Wand gedrückt.

"14:08 von Werner40 China

"14:08 von Werner40
China sollte seine
China sollte seine imperialistische Politik aufgeben. Die Spratly-Inseln gehören zu internationalen Gewässern, ungeachtet chinesischer Inselaufschüttung."

Das Problem ist das andere Staaten das nicht so sehen. Für die ist das kein internationales Gewässer sondern deren Staatsgebiet. Vietnam hat vor China begonnen die Inseln militärisch zu besetzen. China hat lange zugesehen und schafft jetzt Tatsachen bevor die anderen Staaten sich das Gebiet dauerhaft einverleiben.

@ 14:33 von Christoph Rhein

Man braucht nur einige Namen zu tauschen und schon kann man die gleichen Vorwürfe den USA machen

Den Haag?

Den Haag wird doch von den USA gar nicht anerkannt? Dann können sie sich wohl auch nicht auf das Urteil berufen

Und schon.....

wieder setzt das übliche "USA-bashing" ein! Man sehe sich mal die Lage der Spratly-Inseln auf dem Atlas an und deren Entfernung von China oder den Philippinen oder Vietnam. Die USA erheben auch keinen Anspruch, daß es ihr Hoheitsgebiet wäre, sondern sehen es berchtigterweise als "internationales Gewässer"! Die USA sind wirtschaftlich und militärisch der einzige Staat, der sich eine Konfrontation mit China leisten kann. Ich bin kein eingefleischter Freund der USA, aber die erheben auch nicht den Anspruch, daß z.B. des Seegebiet zwischen Hawai und der Westküste der USA ihr Hoheitsgebiet wäre.

China selbst provoziert ohne Unterbrechung

schüttet künstliche Inseln auf um diese dann zu beanspruchen und seine Macht - wie ein Krake - weiter auszubauen. Die Diktatur China entpuppt sich mehr und mehr als echter Agressor. Die Weltgemeinschaft ist hier aufgerufen, China in die Schranken zu weisen.

re von Christoph Rein

Ist es nicht Zeit dem Imperialismus die Stirn zu bieten ? Und wer befährt mit seinen Kriegsschiffen die ganze Welt und führt oder führte zig Kriege rund um den Globus,na ? Nein und die gieren nicht nach Rohstoffen und Sklavenwirtschaft ?

13:37 von Nordlicht_HH - Komische Frage

Also lieber Herr Trump, was machen Ihre Schiffe eigentlich im Chinesischen Meer?
.
Sie fahren in internationalen Gewässern, wie alle anderen auch. Nur China glaubt nun, sich Gebiete illegal einverleiben zu können.
.
Ihre Kritik an Trump teile ich. Aber hier handelt die US-Navy völlig korrekt.

Erschreckend

Wirklich erschreckend was für Kommentare hier kommen. Man muss die USA nicht mögen, aber man sollte nicht Alles schlechtreden nur weil es die USA betrifft.

Ohne die USA wären viele Länder in Asien längst destabilisiert oder zur einer neuen Provinz Chinas geworden. Der Schutz der USA ist in Asien ausdrücklich gewünscht und willkommen. Ob Korea, Japan, Taiwan oder Vietnam, ja sogar die Phillipinen brauchen die USA.

Europa schaut dem Treiben Chinas zu, verschränkt die Arme und debattiert, wenn aber tatsächlich etwas passiert, dann weiss jeder sehr genau, dass man sich auf die Unterstützung der Europäer überhaupt nicht verlassen kann. Es gibt keine andere Macht außer den USA die auch tatsächlich mal handeln wenn es darauf ankommt. Dass es nicht immer aus reiner Nächstenliebe ist, das ist ein anderes Thema. Aber von Nächstenliebe brauchen viele Deutsche sowieso nicht sprechen, wie aktuelle Geschehnisse eindrucksvoll präsentieren.

dazu meine ich:

Es gibt wohl keine rechtliche Grundlage für einen der Anreinerstaaten, diese Inselgruppe für sich zu beanspruchen. Tatsächlich wurden jedoch diese Inseln seit Jahrhunderten von chin. Fischern genutzt. Hier schafft China Tatsachen. Das funktioniert, wie bei Hawaii, als ein us-amerikanisches Kanonenboot 1893 die Königin von Hawaii zum Rücktritt zwang und 1898 die USA die Inbesitznahme vollendete. In 100 Jahren wird wohl auch niemand die Besitznahme der winzigen Spratly-Inseln hinterfragen.

Gibt eine Region

wo die liebe USA nicht ist ?, wer hat das größte Militär und mischt sich überall in der Welt ein ?. Ich denke China ist das wohl nicht, wer führt Kriege weit ab seines Landes irgendwo auf der Welt.
China ist das in dem Falle auch nicht.
Wie weit ist die USA vom Vorfall Gebiet entfernt und wer lebt dort in der Region ?.
Und wenn man sich das alles mal vor Augen hält, wer provoziert dann und wer nicht.

meine Meinung zu

14:31 von Hador Goldscheitel
" Ihnen dürfte doch die Kausalitätskette bzgl. der Kubakrise bekannt sein..."
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Diese beginnt in der Osttürkei. Denn dort stationierten die USA Thor- und Jupiter-Atomraketen. Das wird meist übersehen. Nach der Kubakrise wurden nicht nur die Raketen auf Kuba abgebaut, sondern auch die in der Osttürkei.

Sind sie Chinese?

Die Aktion Chinas richtet sich nicht gegen die USA. Wenn China das Gebiet für sich reklamiert, dann bezahlt die ganze Welt, auch jeder kluge Forist, den Preis dafür. Die USA testet hier, wie weit China bei der Verteidigung ihres unrechtmäßigen Anspruchs geht. Werden demnächst Handelsschiffe auf dem Weg zu uns, gekapert oder abgedrängt? Mir bringt der Anspruch Chinas auf jeden Fall keinen Vorteil. Ich bin ja auch kein Chinese.

Korrektur. Tonkin hat nicht den Vietnamkrieg ausgelöst, der war schon 9 Jahre im Gange.
Castro hat Kuba für die UDSSR "erobert", nicht anders wie Ulbricht und Honecker Marionetten der UDSSR waren. Kann man akzeptieren, muss man aber nicht.

@16:03 von guerillero

Laut UN-Seerechtsübereinkommen bekommen künstlich aufgeschüttete Inseln kein Territorialgewässer.

China versucht um seine "Inseln" eine Zwölf-Meilen-Zone durchzusetzen. Das erkennen die anderen Anrainerstaaten, und die USA, zu Recht nicht an.

Wenn die US Navy mit fünf Meilen Abstand an diese chinesischen "Inseln" vorbeifährt, dann ist das keine Provokation, sondern internationales Recht.

meine Antwort auf:

16:45 von xadama
"Korrektur. Tonkin hat nicht den Vietnamkrieg ausgelöst, der war schon 9 Jahre im Gange.
Castro hat Kuba für die UDSSR "erobert..."
---------------------------------
Mit dem inszenierten Tonkin-Zwischenfall erhoben die USA das Recht auf das direkte Eingreifen in den Vietnamkrieg.
Die USA nahmen jedoch mindestens seit 1961 am Krieg in Vietnam teil. Es gab auch bereits 1961 Verluste für die US-Armee.
Insgesamt hat dieser Krieg über drei Millionen Tote gefordert.
Zu Castro, nach der erfolgreichen Vertreibung Batistas ist Castro in die USA gereist, um dort politische und finanzielle Hilfe zu erwerben.
Die USA hatten jedoch kein Interesse an Castro und wollten Batistas Regime wieder auf Kuba sehen. Erst darauf wandte sich Castro zur UdSSR.

Tonkin -Zwischenf...??

Wen interessiert dieser nachgewiesen stümperhaft ausgeführte Vorfall? Niemand, keiner kennt ihn mehr, kann man aber minutiös nachlesen. Das war nicht der Grund für den Beitritt zum Vietnamkrieg, wieder so eine stümperhafte, billige Behauptung. Als wenn jemand das Denken würde. In welcher Informationsblase leben Sie?

und jetzt?

also Sklavenwirtschaft gibts heutzutage eher in China als in den USA, da nach hinten zu schauen und damit China das selbe durchgehen zu lassen ist doch lächerlich...

...zur Frage"Und wer befährt mit seinen Kriegsschiffen die ganze Welt und führt oder führte zig Kriege rund um den Globus"... ganz klar China demnächst, moderne Waffensysteme , über 1 Mia Menschen mit entsprechend vielen Soldaten, was glauben Sie was da passiren wird demnächst, wahrscheinlich bleibt China so friedlich wie in der Krise mit Indien und Tibet. Mir scheinen diese Spreytley-Inseln etwas weiter entfernt als 12km vom kontinentalsockel Chinas, aber bin auc kein Navigator...

Unter den Waffen...

...schweigen die Gesetze.

"Der Westen", allen voran die USA haben mehrmals unter Beweis gestellt, das es nie in erster Linie um Demokratie, Menschenrechte und allgemeine Selbstbestimmung aller Menschen ging.
Das mag zwar sicherlich auch für China gelten, jedoch hat es den Anschein als sei die chinesische Entwicklungs- und Handelspolitik gegenüber Entwicklungsländern in Afrika und Südamerika (nicht aber Asien) ein klein wenig konstruktiver.

Es ist schon irgendwie verwunderlich weshalb der Begriff "Imperialismus" so sehr aus der Mode gekommen ist, wo doch das was er beschreibt so lebendig ist wie nie zuvor.

@wenigfahrer

"Wie weit ist die USA vom Vorfall Gebiet entfernt und wer lebt dort in der Region ?.
Und wenn man sich das alles mal vor Augen hält, wer provoziert dann und wer nicht."

Das hat miteinander nicht das geringste zu tun. Was wollen Sie also mit Ihrem Kommentar sagen?

16:47 von Safe Space

Nein. Dort waren schon Atolle vorhanden die über dem Meeresspiegel lagen und aufgrund dessen Anspruch geltend gemacht werden kann. Die Inseln wurden lediglich vergrößert.

Die Spratley Inseln sind der chinesische Versuchsaufbau für

den Nachweis der normativen Kraft des Faktischen als neuen internationalem Rechtsrahmen. Und die Supermacht USA hat nur die Zuschauerrolle. Der Kampf um die Rohstoffe geht in die zweite Runde. Hiiiilfe!

18:53 von stevenews

Wo gibt es in China Sklavenwirschaft? Die Wanderarbeiter? Da wird keiner gezwungen. Viele bauen sich mit ihrem Einkommen eine neue Existenz auf. In den USA gibt es Massen von Mexikanern die wie Dreck behandelt und ausgebeutet werden.

18:53 von stevenews

Die Falklandinseln sind auch weit entfernt von England und dennoch Erhebt England darauf Anspruch. Ihre Kriegsangst ist irrational.

Wer hat recht?

Bei dieser Streitfrage ist es wie bei so vielen anderen Streitthemen, die hier im Forum diskutiert werden: Wer mit China sympathisiert und gegen Trump ist, sieht das Unrecht auf Seiten der USA. Wer die aggressive Politik Chinas in Südostasien beachtet und den von Trump angekündigten Rückzug der USA von der internationalen Bühne berücksichtigt, schiebt China die Schuld zu. Vor und nach der diskursiven Auseinandersetzung hier im Forum wird kein einziger Forist seine ursprüngliche Position räumen. Die Fakten, die auf dem Tisch liegen, werden durch die jeweilige Brille beurteilt. Und diese Brille ist nach der Diskussion dieselbe wie zuvor.

China hat die

China hat die Seerechtskonvention nur mit Vorbehalt unterschrieben - wie manche andere Staaten auch, die usa übrigens gar nicht - und ist deshalb vom Den Haager Urteil juristisch gesehen nicht betroffen. Das ist eine nachprüfbare Tatsache, auch wenn es immer wieder anders dargestellt wird. Militärische Ausbauten von Kleinsterhebungen im Meer haben auch andere Staaten vorgenommen. Die Freiheit der Schifffahrt wird dadurch in keiner Weise eingeschränkt. Ob man nun ein paar Meilen weiter z. B. südlich durchschippert, um die Zone nicht zu ritzen, ist völlig unerheblich. Die usa provozieren China laufend, auch in anderer Weise. Das Manöver des chinesischen Kriegsschiffs war eine Warnung, dass das Ende der Geduld Pekings bald erreicht ist. Der Ausbruch militärischer Feindseligkeiten hätte für den gesamten Globus verheerende Konsequenzen.

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