Ihre Meinung zu: Freihandelsabkommen: USA und Kanada einigen sich auf neuen Pakt

1. Oktober 2018 - 5:21 Uhr

Die USA und Kanada haben sich auf eine Neuauflage des nordamerikanischen Freihandelsabkommens geeinigt. Statt NAFTA soll es künftig USMCA heißen. US-Präsident Trump hatte zuvor massiv Druck gemacht.

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Kommentare

Freier Welthandel

Eine sehr gute Entscheidung. Gut, dass sich die Realisten auch in den USA gegen die Populisten durchgesetzt haben. Dieses Abkommen wird die Amtszeit von Trump bei weitem überdauern.
Zu einem freien Welthandel gibt es keine ernsthafte Alternative.

Trump handelt und die EU schmollt als Außenseiter

Europa wiegt sich im moralischen Hängematten und vergisst das Handeln für die Bürger innerhalb der EU auf sozialistische Weise.
Da orientiert sich die USA unter Trump einmal mehr in andere, ertragreichere Richtungen und die EU schmollt und boxt zugleich.

Es ist eben aus meiner Sicht eine klare Entwicklung der EU in ein sozialistisches Konstrukt, das, wie in sozial. Ländern so oft, die Bürger links liegen lässt.
Und weil sie das links liegen gelassene in Armut und Kulturlosigkeit drängt, neigen sie sich nach rechts und werden dafür gescholten.

Dabei geht es doch nur um das Wohl der eigenen Bürger und sie machen sich selbst auf den Weg, ihre Versorgung zu finden,
während die Parteien entweder sich selbst beschuldigen, Trump den Hass weiterreichen, den sie selbst aus der Bevölkerung ertragen müssen, oder einfach weiterhin diese Völker bewusst ignorieren.

Trumps USA-first-Taktik ist nichts anderes als ein Ruf an die eigene Bevölkerung: Wir kümmern uns um EUCH!
Aber das ist Populismus?

Kann mir jemand erklären, ...

... worin der sachliche Unterschied besteht zwischen dem alten zu dem neuen Abkommen. Oder ging es tatsächlich nur darum, dass jetzt "Trump" drunter steht?

Nein, keine gute

Nein, keine gute Entscheidung, Mexiko und Kanada sind eingeknickt. Schwaechlinge!

Rechte Politik in den USA wirtschaftlich erfolgreicher

Es ist sehr schön zu sehen, wie Trumps Politik die USA wirtschaftlich wieder aus dem Sumpf holt.
Das Wachstum des realen Bruttoinlandsprodukts (BIP) der USA lag noch 2016 bei 1,49%.
Unter Trump lag es 2017 bei 2,27% und 2018 bei 2,93%.
Die Anzahl der Erwerbstätigen steigt 2018 auf den höchsten Wert von 155 Mio Menschen.
In der kurzen Amtszeit Trumps brachte er kurzerhand rund 5,5 Mio Menschen mehr in Arbeit, als unter Obama.
Damit können die USA so stark exportieren, wie schon lange nicht mehr: 14%.
2016 waren es gerade mal -1,7%, und damit eine Negativbilanz.

Dass die USA-Bürger insgesamt gut mit Trump fahren, lässt dieses Bashing aus der EU nicht verstehen.

Unternehmen aus den USA dürfen also mehr Milch und

Molkereiprodukte nach Kanada exportieren. Ist das schon alles, was Trump erreicht hat? Sicherlich hat Trump damit ein klein wenig mehr herausgeholt. Aber wenn das wirklich schon alles war, dann hat er ja einen "super tremendous great deal" eingefädelt....

@Andreas Unzufrieden

„Zu einem freien Welthandel gibt es keine ernsthafte Alternative.“

Doch, es gibt immer Alternativen. Eine Alternative wäre eben kein „freier Welthandel“. Solange „freier“ Welthandel nur wenigen globalen Konzernen nützt und vielen normalen Gewerbetreibenden schadet, solange „freier“ Welthandel die Handlungsfreiheit von Individuen bedroht, solange „freier“ Welthandel Ressourcenverschwendung begünstigt, solange „freier“ Welthandel nicht auch fairer Welthandel ist, ist er keine anzustrebende Option.

Und dass wirtschaftlicher Wohlstand nicht zwangsläufig mit Zufriedenheit einhergeht, sollte jedem normal denkenden Menschen klar sein. Weniger ist manchmal mehr.

tirilei, das sehe ich leider

tirilei, das sehe ich leider ebenso. Wenn Trudeau von einem "guten Tag" gesprochen haben soll, sonst aber nicht weiter in diesem Kontext zitiert wird, kann einen das stutzig machen.
Dazu noch die gestoppten Pipelineprojekte in Kanada...
Schade um das ganze Potenzial.

PS: Unter "Santa Claus, North Pole H0H 0H0, Canada" ist der Weihnachtsmann postalisch zu erreichen. Man kann sich ja einen neuen kanadischen PM wuenschen.

um 09:08 von Kommerz

Und dass wirtschaftlicher Wohlstand nicht zwangsläufig mit Zufriedenheit einhergeht, sollte jedem normal denkenden Menschen klar sein. Weniger ist manchmal mehr.
---
Das erzählen Sie mal den Wirtschaftsflüchtlingen, die in reichere Länder abwandern: Weniger ist mehr!
Das ist aus meiner Sicht nur ein ideologischer Vorwand, der sich auch nicht belegen lässt; weder am Verhalten der Menschen, noch an wissenschaftlichen Zahlen.
Wohlstand bekommt dem Volk eben wohl.
Er sorgt für mehr Gesundheit, mehr gesellschaftlichen Zusammenhalt, mehr Toleranz und höhere Lebenserwartungen.

Wenn dann noch für Sie WEniger ist Mehr gilt, dann bitte.
Zufriedenheit hängt immer an der Absicherung und Zukunftsperspektive eines Einzelnen.
Weniger Rente ist mehr?
Weniger Gehalt ist mehr?
Weniger Versorgung ist mehr?

Ihren Satz kann ich nicht im Geringsten auch nur einmal verlässlich anwenden.
Für mich ist das nur eine Reaktion des Neids.
Sozialismus kann nur Schulden statt Wirtschaft.

08:46 von Tinus

Kann mir jemand erklären, ...

... worin der sachliche Unterschied besteht zwischen dem alten zu dem neuen Abkommen. Oder ging es tatsächlich nur darum, dass jetzt "Trump" drunter steht?
////
*
*
Originaltext TS:
Nach zähen Verhandlungen haben sich die USA und Kanada auf eine Neuauflage des gemeinsamen Freihandelsabkommens NAFTA mit Mexiko geeinigt. Wie die beiden Regierungen bestätigten, haben sich beide Seiten - nur wenige Stunden vor Ablauf der gesetzten Frist - auf ein neues Abkommen verständigt.
*
Nach Ihrer Auffassung muss die Schreibweise Trump ja erst nach zähen Verhandlungen schwer zu definieren sein?

@yolo: Legende und Realität auseinanderhalten

Das neue Abkommen fuß in seinen wesentlichen Eckpfeilern auf dem bereits bestehenden Abkommen. Nicht von Trump sondern schon von Bill Clinton auf den Weg gebracht.

Es hat - wie im Artikel beschrieben - das Handelsvolumen zwischen den Staaten vervierfacht und netto Jobs in den USA geschaffen. Branchenbezogen gab es natürlich auch Job-Verluste, aber das ist ein Charakteristikum für jede sich dynamisch entwickelnde Wirtschaft. Ansonsten hat es US-Produkte, wie etwa SUVs auf den globalen Märkten wettbewerbsfähig gemacht.

Das neue Abkommen setzt im wesentlichen die schon bestehende Quote für den Verbau von in Nordamerika verbauten Teile von boislang 62,5 % auf etwas über 70 % hoch.

Für Trump Lob-Huldigungen ist der Vorgang definitv nicht geeignet.

@09:02 von yolo

"Es ist sehr schön zu sehen, wie Trumps Politik die USA wirtschaftlich wieder aus dem Sumpf holt."

Ist das so?

Wir haben hier das gleiche Phänomen, wie es schon bei vielen Regierungswechseln zu beobachten war: die alte Regierung hat Maßnahmen getroffen, die unter der neuen Regierung greifen und deshalb der neuen Regierung angerechnet werden. Negative wie positive.

Trump hat vor allem viele gute Ansätze von Obama unreflektiert eingestampf. Bin fast geneigt, zu hoffen, dass er eine weitere Amtszeit bekommt und damit die Folgen selbst zu tragen hat. Mal sehen.

Sind die neuen Abkommen wirklich besser, als die vorherigen. Dass Trump alles, was andere gemacht haben als schlecht und unfair bezeichnet, ist nur seine Art zu Kommunizieren. Er präsentiert sich als Macher. Vieles wird aber schlechter.

Trump ist eine Lachnummer mit viel Macht. Aber diese Macht schrumpf, weil die Welt merkt, dass USA "heiße Luft" bedeutet. Der Einfluss der USA weltweit wird sinken.

america first

Und wieder mal hat Trump etwas für sein Land zum Positiven verändert. Ich wünschte mir, unsre Politiker würden ebenfalls nach dieser Maxime handeln und sich nicht regelmäßig dem Diktat der EU beugen. Die über 700 Abgeordneten und 30.000 Beamte dort kriegen mit ihrer Regulierungswut hauptsächlich nur dann was zustande, wenn es darum geht, die Bürger zu bevormunden. Bei der Lösung der großen Probleme scheitern sie jedoch kläglich.

um 08:40 von yolo

Ich denke mal, Ihr Beitrag soll Satire sein, oder ?
Besonders schön: Wer links liegen gelassen wird, der rutscht nach rechts ab.

Und über das sozialistische Konstrukt, das die EU Ihrer Meinung nach ist, unterhalten Sie sich hier mal mit denen, die es für ein neoliberales Projekt halten.

Und wenn Sie meinen, dass die EU das Handeln für die Bürger auf sozialistische Weise vergisst, dann informieren Sie sich doch bei Gelegenheit einmal darüber, inwieweit die EU überhaupt handeln kann und was Sache der Mitgliedsstaaten ist.

Einen schönen Tag noch.

@yolo 2: Selektive Blende über die "Erfolgsstory" ?

Als Obama in 2009 sein Amt von seinem republikanischen Vorgänger übernahm, war die Wirtschaft in einer tiefen Rezession. Die Arbeitslosigkeit steig auf nahe 10 %.

Durch eine konzertierte Wirtschaftspolitik mit staatlichen Investitionen und gezielten Hilfen für notleidende Unternehmen wie GM zogen Obama und sein Finanzminister Geithner die Wirtschaft schneller aus dem Tief, als es in jeder anderen Region der Welt geschah.

Seit 2010 ist die wirtschaftliche Entwicklung der USA auf einer Trendgeraden mit stetig steigenden Wachstum, in etlichen Quartalen über dem von Trump liegenden und abenehmender Arbeitslosenzahl. Bei Amtsübergabe lag sie bei 4,7 %.

In dem Umfang wie die Wirtschaft wieder wuchs, wurde auch das staatliche Defitzit zurückgefahren. In Obamas Amtszeit wurden 16 Millionen neue Jobs geschaffen.
"Sumpf" ist eine Legende.

Die Wirtschaftsopolitik von Trump ist pro-zyklisch und steigert das Budgetdefizit bereits in 2019 auf eine Billion US $.
Hier wird Substanz verfeuert.

unabhängige Schiedsgerichte bleiben

Scheinbar haben die noch nicht genügend mitgeholfen, Schaden zu verursachen.

Vielleicht ist Kanada auch noch nicht so gefestigt, dass man auf die dortige Justiz vertraut.
Die USA wissen inzwischen, welchen finanziellen Schaden Firmen mit diesen Gerichten verursachen können und wollten sie deshalb loswerden.

Ansonsten: Nach viel Aufregung und heisser Luft nun mehr Milchexport für die USA und ein neuer Name.
Grossartig verhandelt Mister Trump!
Great Deal LoL

Dieses Abkommen ist schlecht fuer Kanada - nachverhandeln!

Zuerst mal zu diesen Zöllen:

https://www.tagesschau.de/ausland/usa-mexiko-kanada-nafta-101.html

Die bereits bestehenden Zölle für Stahl und Aluminium bleiben vorerst noch bestehen, bis klar ist, ob sie ganz wegfallen oder durch eine Quote ersetzt werden. Weitere Einzelheiten wollen beide Regierungen im Laufe des Tages bekannt geben.

Die gehören restlos weg. Da kann es keine Debatte geben. Weiterhin ist dass mit der GEN-Milch aus den USA - die keiner braucht - wirklich schlecht:

https://www.tagesschau.de/ausland/usa-mexiko-kanada-nafta-101.html

Die amerikanischen Farmer dürfen künftig deutlich mehr Milch- und Molkereiprodukte nach Kanada exportieren. Im Gegenzug besteht die US-Regierung nicht mehr auf Abschaffung des unabhängigen Schiedsgerichts für Handelsstreitigkeiten.

Denn dass ist schlecht fuer saubere gentechnikfreie Märkte. Und es ist auch schlecht fuer die kanadischen Landwirte. Da muss Kanada deutlich härter nachverhandeln.

Außerdem: Mexiko war doch gar nicht am Verhandlungstisch

Weiterhin saß Mexiko nicht mit am Verhandlungstisch. Wie kann da dieses Abkommen diesen Namen haben???

https://www.tagesschau.de/ausland/usa-mexiko-kanada-nafta-101.html

Die Neuauflage soll unter neuem Namen laufen und künftig USA-Mexiko-Kanada-Abkommen (USMCA) heißen. Kanadas Premierminister Justin Trudeau sprach von einem "guten Tag" für sein Land.

Auch hier ist Kanada viel zu sehr eingeknickt. Kanada muss gegenueber den USA deutlich mehr Kante zeigen und eigentlich hätte es USCA heißen muessen weil es nur ein Abkommen zwischen den USA und Kanada ist.

@Nein, keine gute Entscheidung 9:02 von tirilei

Aber natürlich. Sie sollten einfach mal Quellen lesen.
Gestern noch hat Trump über die kanadische Verhandlerin geschimpft wie ein Rohrspatz.

Herausgekommen ist für die USA,
gemessen an dem zerschlagenen Porzellan, eine kleine Maus.

Ja die USA werden uebervorteilt zum Nachteil Kanadas

Und was diese Uebervorteilung zu Gunsten der USA angeht, ist es absolut zutreffend:

https://www.tagesschau.de/ausland/usa-mexiko-kanada-nafta-101.html

US-Präsident Donald Trump hatte das Abkommen in Frage gestellt und Neuverhandlungen durchgesetzt, weil er die größte Volkswirtschaft der Welt übervorteilt sah. Die Gespräche begannen bereits vor mehr als einem Jahr und gerieten in den vergangenen Monaten wiederholt ins Stocken.

Wie wahr. Kanada bekommt durch die USA nur Nachteile. Aber welche Vorteile bekommt Kanada bitte?? Was darf Kanda mehr in die USA exportieren?? Ich fände es besser, wenn Kanada saubere Milch in die USA exportieren könnte und die GEN-Technik aus den USA endlich zurueckgedrängt wuerde. Dieses GEN-Fleisch und diese GEN-Milch braucht niemand!! Sowas gehört runter vom Markt! Außerdem erzeugen die USA mit ihrer riesigen Viehhaltung viel zu viel CO2. Und wie wäre es, den Fleischkonsum auch in den USA deutlich zu reduzieren??

Schnickschnack

Das ist alles noch das Erbe der Obama Politik. Nach der Hälfte seiner Amtszeit hat Trump eigentlich nur erreicht das Volk noch mehr zu spalten. Warten wir ab, bis sich der Norden wieder als unabhängig erklärt, dann kann der Süden seine Mauer bauen. Vermutlich mit Trump Beton von der Mafia.

@09:02 von yolo

wie Trumps Politik die USA wirtschaftlich wieder aus dem Sumpf holt.

Wovon reden Sie da überhaupt? Man braucht den Zeitrahmen nur ein klein wenig aufziehen und schon ist ihre Hypothese als alternativer Fakt enttarnt.

Wachstum in Prozent:

2010 2,5
2011 1,6
2012 2,2
2013 1,7
2014 2,6
2015 2,9
2016 1,5
2017 2,3

Gut für die USA

und Trump hat am Ende doch erreicht was Er wollte, dazu müsste man aber mehr als von der Milch wissen.
Wo sind die genauen Unterschiede, aber als Bürger in Deutschland ist es nicht ganz so entscheidend, was die Drei Länder in dieser Entfernung machen oder auch nicht.
Außer natürlich für einen bestimmten Industriezweig, hätte ich fast vergessen ;-).

Am 01. Oktober 2018 um 09:02 von yolo

Es ist schade zu sehen, dass Trumps Gehirnwäsche funktioniert. Haben Sie sich mal angesehen, unter welchen ökonomischen Bedingungen Obama ins Weiße Haus zog und welche komfortable Ausgangssituation Trump an seinem ersten Tag vorfand? Sehen Sie auch, was Trumps Programme kosten? Kleiner Tipp: schauen Sie auf US National Debt. Trump hat dafür gesorgt, dass der nächste Fall bei einer Rezession (und die wird kommen) umso tiefer ausfallen wird. Mit Glück kann er dann sagen, dass sein Nachfolger die volle Verantwortung dafür trägt, weil er 2020 vielleicht nicht mehr im Weißen Haus sitzen wird. Allerdings wäre es mir lieber, wenn es ihn in seiner Amtszeit voll treffen würde. Aber er würde sich auch dort aus der Verantwortung stehlen und den Demokraten oder Chinesen oder dem Mann im Mond die Schuld zuweisen.

Am 01. Oktober 2018 um 08:40 von yolo

Lassen Sie mich raten: Sie sind kein ehem. DDR Bürger, dass Sie solche Ansichten über Sozialismus vertreten, oder? Man könnte meinen, dass Sie ein aufmerksamer Leser von Breitbart und ähnlichen Medien wären. Nur leider haben die oft wenig mit der Realität zu tun.

10:21 von Jim456

Schnickschnack

Das ist alles noch das Erbe der Obama Politik. Nach der Hälfte seiner Amtszeit hat Trump eigentlich nur erreicht das Volk noch mehr zu spalten. Warten wir ab, bis sich der Norden wieder als unabhängig erklärt, dann kann der Süden seine Mauer bauen. Vermutlich mit Trump Beton von der Mafia.
///
*
*
Richtig die für Amerika schlechten Verträge sind teilweise das Erbe des Sozialisten Obama.
*
Wie auch das hier Anfangs bestrittene ruinöse Handelsbilanzdefizit.
*
(in D dauert rechnen eben länger?)

Freihandelsabkommen

Das Freihandelsabkommen NAFTA bestand aus 97 Kapitel und 2206 Paragraphen.
USMCA wird wohl nicht weniger umfangreich sein. Um beurteilen zu können, wer sich von 3 Beteiligten im Endeffekt durchgesetzt hat, müsste man den kompletten Inhalt kennen.

Am 01. Oktober 2018 um 08:57 von Hinterdiefichte

"Im Gegensatz zu dem üblichen Politiker-Rumgeeiere, kommt Trump mit seinen Deals pro Amerika zügig voran!"

Wow, drei Liter Milch und fünf Kilogramm mehr ins Nachbarland exportieren zu dürfen, macht den Donald für manche schon zum Volkshelden. Na, wenn es nur so wenig bedarf, um Trump Fans glücklich zu machen...

@um 09:40 von maplecut_ts

Wir haben hier das gleiche Phänomen, wie es schon bei vielen Regierungswechseln zu beobachten war: die alte Regierung hat Maßnahmen getroffen, die unter der neuen Regierung greifen
---
Das ist ein beliebtes Narrativ.
Aber wie erklärt es sich dann, dass es unter Clintons Nafta nur eine Abwärtsspirale unter Obama gab, obwohl Clinton 8 Jahre im Amt war und auch Obama 8 Jahre im Amt war?
8 Jahre sind keine kurzen Weilen in der Wirtschaft.
Die Wirtschaft reagiert meist unmittelbar auf Misslagen in der Politik.
Daher sind Konjunkturbarometer nicht auf gestrige Entscheide hin zu bewerten, sondern auf aktuelle.

Das Ziel des Abkommens

Wenn diese Neuauflage des Freihandelsabkommens zum Ziel hat, in beiden Ländern die Mittelklasse zu stärken, gute und gut bezahlte Jobs zu schaffen und neue Möglichkeiten für eine halbe Milliarde Menschen zu schaffen, dann kann dieses Vorhaben doch eigentlich nicht schlecht sein, auch dann nicht, wenn dieses Abkommen die Unterschrift von Trump trägt. Ich finde es gut, wenn sich Politiker um ihr Land und nicht nur um Personalien kümmern und die ständig Hetze gegen "Andersdenkende" zum Hauptthema machen, um damit von den eigenen Unzulänglichkeiten und Problemen abzulenken.

Was sind denn nun die

Was sind denn nun die Unterschiede zu dem bisherigen Abommen, außer dem - sehr wichtigen - Unterschied, das es Trumps Deal ist.
Wie auch immer das Ergebnis ist - es ist schlecht für die Welt. Niemand sollte mit Trump verhandeln. Und wenn Firmen, die unbedingt mit den USA Geschäfte machen wollen dadurch Probleme haben stört mich das gar nicht.
Unsere Firmen müssen nicht ins Uferlose wachsen. Es reicht, wenn sie Europa beliefern.
Denn mehr z.B. Autos bedeuten nicht mehr Arbeitsplätze sondern mehr Roboter, sind also für die Menschen hier nutzlos.

Freihandelsabkommen:USA und Kanada einigen sich auf neuen Pakt..

Und außerdem gibt es Sondierungsgespräche zwischen den USA und der EU über eine Neuauflage von TTIP.
Hier drohen-wenn es dazu kommt eine Paralleljustiz durch die Einrichtung von Schiedsgerichten.Außerdem,je nach dem Inhalt des künftigen Vertrages,Privatisierungstendenzen in der Daseinsvorsorge.Stadtwerke,Wasserversorgung und Aufbereitung.

@um 09:50 von Klärungsbedarf

Und über das sozialistische Konstrukt, das die EU Ihrer Meinung nach ist, unterhalten Sie sich hier mal mit denen, die es für ein neoliberales Projekt halten.
---
Das lässt sich doch ganz leicht auflösen.
Die Bürger werden sozialistisch beimpft, während die Eliten sich neoliberal im wirtschaftlichen Sinne durchsättigen können.
Genau das macht ja die Schieflage aus.
Eliten reden von guter Wirtschaft wie nie in unserem Land, während das Volk populistisch wird, weil es von diesem Reichtum nicht ausreichend profitieren kann.

Zudem habe ich mich vielleicht missverständlich ausgedrückt:
Die EU vergisst nicht das sozialistische Handeln, sondern mMn ist das der Grund für die hinlängliche sozialistische Armut der Bürger eines sozialistisch geführten Landes.
Je mehr Sozialismus, desto mehr Armut in der Bevölkerung; das wäre meine These, die man weltweit in sozial. Ländern sehen kann.
MMn ist Sozialismus nie sozial zum Bürger, es sei denn, er regeneriert das Geld aus Schulden und Enteignung.

Das neue NAFTA-Abkommen und seine Änderungen

... zielen im Wesentlichen darauf ab, dass nun

- der Anteil der in Nordamerika produzierten und in Autos verbauten Teile von 62,5 % auf 75 % steigen muss, um im Rahmenwerk der Zollfreiheit des Abkommens verbleiben zu können

- 40 - 45 % der Arbeitnehmer müssen einen Stundenlohn von 16 $ verdienen (was über den in Mexico bezahlten und unterhalb der in USA und Canada bezahlten Durchschnittslöhne liegt).

Das Thema ist nicht, ob die Hersteller diese mit sehr viel bürokratischem Aufwand verbundenen statistischen Zähldienste leisten können, sondern ob die Konsumenten in den USA und außerhalb bereit sind, höhere Preise zu bezahlen. Sie sind es, die letzlich über den Erfolg oder Mißerfolg dieser Maßnahme entscheiden.

Wer diesem Abkommen applaudiert, der hat nicht das ganze Bild im Blick. Insbesondere fällt das Wohlergehen der mexikanischen Arbeitnehmer hier komplett durch das Raster.

08:40, yolo

>>Es ist eben aus meiner Sicht eine klare Entwicklung der EU in ein sozialistisches Konstrukt, das, wie in sozial. Ländern so oft, die Bürger links liegen lässt.<<

Die EU und sozialistisch?

Da fällt mir nun wirklich nichts mehr zu ein.

Ich würde gerne wissen, wie Sie Sozialismus definieren. Worte sagen ja oft erst mal wenig, wichtig ist zu wissen, was derjenige, der sie benutzt, unter ihnen versteht.

Keine mir bekannte Definition des Sozialismus trifft auch nur entfernt auf die EU zu.

re yolo

"Es ist sehr schön zu sehen, wie Trumps Politik die USA wirtschaftlich wieder aus dem Sumpf holt.
Das Wachstum des realen Bruttoinlandsprodukts (BIP) der USA lag noch 2016 bei 1,49%.
Unter Trump lag es 2017 bei 2,27% und 2018 bei 2,93%."

Ein klassisches Beispiel für selektives Zitieren.

Das Wachstum lag 2010, 2012, 2014 und 2015 höher oder gleich hoch wie 2017. 2015 war es so hoch wie die Schätzung für 2018.

Wo ist da der Sumpf, den Trump überwunden hat?

In Obamas Amtszeit wurden 16

In Obamas Amtszeit wurden 16 Millionen neue Jobs geschaffen.
---
In den USA gibt es zwei Arbeitslosenstatistiken. Die eine, die sogenannte "U3", ist jene, die Obama in der Regel zitiert. Sie umfasst alle Amerikaner, die sich temporär als jobsuchend gemeldet haben. Vor Obamas Amtsantritt lag diese Quote bei 7,8 Prozent, jetzt liegt sie bei fünf Prozent - ein Top-Wert. Das Problem: Diese Statistik lässt sowohl Langzeitarbeitslose aus, als auch jene Amerikaner, die resigniert haben und gar nicht mehr nach einer Stelle suchen. Die umfassendere Arbeitslosenquote liegt mit knapp 10 Prozent rund doppelt so hoch wie die "U3". Fast 6 Millionen Amerikaner fallen in die Schattenstatistik. Zwar gab es auch in der "U6" in den vergangenen Jahren eine Erholung. Allerdings hat sie gerade mal das Niveau erreicht, dass sie vor dem Finanzcrash 2008 hatte.
Zitat aus : Obamas düstere Bilanz
www.spiegel.de

Damit greift Obama also in eine Trickkiste und schafft ein Bild der Illusionen.

@OK - america first

"Und wieder mal hat Trump etwas für sein Land zum Positiven verändert"

Angenommen das ist so: Dann hätte er das ja auf Kosten von Mexiko und Kanada getan. Deren Bürger scheinen bei Ihnen dann aber scheinbar weniger wert zu sein, wenn sie die Durchsetzung der Interessen der USA hier feiern, und Ihnen die Interessen der anderen egal zu sein scheinen.

Und da die USA natürlich der schon allein aufgrund der Größe des Landes viel mächtigere Verhandlungsgegner in diesen Gesprächen waren, ist es für sie also OK, dass die starken Länder ihre Interessen auf Kosten der schwächeren Länder durchsetzen?

Also auf Europa übertragen:
Deutschland soll seine Interessen z.B. auf Kosten von Ländern wie Österreich, Niederlande, etc durchsetzen. Grandiose Idee! Führt sicher zu mehr Völkerverständigung und weniger Hass.

Würden wir ihrer Logik folgen, würden wir bald wieder im Mittelalter stecken. Gott sei Dank folgt ihnen und ihrer Logik aber keine Mehrheit hier.

Der Beweis ist erbracht. Politische

Erpressung zahlt sich aus. Gratulation. In Zukunft ist ein Vertrag nur beschriebenes Papier.

Man hätte Trump aussitzen

Man hätte Trump aussitzen können und ein besseres Ergebnis mit seinem Nachfolger erzielen können. Ich würde jedes von ihm gekündigte Vertragswerk mit einem seiner Nachfolger verhandeln.

sie sind sehr sher schlecht informiert...

von Demokratieschue...

kanada exportiert 70-75% waren in die usa und hat immer mit sehr sehr hohen zöllen die agrarindustrie geschützt von amerikansichen produkten. milch, käse kostet hier in kanada/quebec ein kleines vermögen um die farmer ihren preis zu garantieren. kanada kann froh sein das seine 70% exporte garantiert sind voila!
trump hat recht in jeder hinsicht und gewinnt. alle haben ihn ausgelacht und für dumm erklärt was sich ja im gegenteil beweisst.

10:33, wenigfahrer

>>Gut für die USA
und Trump hat am Ende doch erreicht was Er wollte, dazu müsste man aber mehr als von der Milch wissen.<<

Ein rätselhafter Satz. Was wollte Trump denn erreichen, und was davon hat er erreicht?

Sie schreiben "Er" groß. Diese Schreibweise findet man in religiöser Literatur, wenn es um Gott geht. Ich möchte hoffen, daß es sich hier um einen Schreibfehler handelt.

>>Wo sind die genauen Unterschiede, aber als Bürger in Deutschland ist es nicht ganz so entscheidend, was die Drei Länder in dieser Entfernung machen oder auch nicht.
Außer natürlich für einen bestimmten Industriezweig, hätte ich fast vergessen ;-)<<

Welchen bestimmten Imdustriezweig meinen Sie?

10:48, Newton

>>Das Freihandelsabkommen NAFTA bestand aus 97 Kapitel und 2206 Paragraphen.
USMCA wird wohl nicht weniger umfangreich sein. Um beurteilen zu können, wer sich von 3 Beteiligten im Endeffekt durchgesetzt hat, müsste man den kompletten Inhalt kennen.<<

Glauben Sie denn, daß Trump ihn kennt?

Sein Verhältnis zum Aktenstudium ist ja bekannt.

10:53, yolo

>>Aber wie erklärt es sich dann, dass es unter Clintons Nafta nur eine Abwärtsspirale unter Obama gab, obwohl Clinton 8 Jahre im Amt war und auch Obama 8 Jahre im Amt war?<<

Von welcher Abwärtsspirale reden Sie?

>>8 Jahre sind keine kurzen Weilen in der Wirtschaft.
Die Wirtschaft reagiert meist unmittelbar auf Misslagen in der Politik.
Daher sind Konjunkturbarometer nicht auf gestrige Entscheide hin zu bewerten, sondern auf aktuelle<<

Das ist jetzt nicht Ihr Ernst, oder?

Sie haben schon mal etwas von Weltkonjunkturzyklen gehört?

11:06, yolo

>>"In den USA gibt es zwei Arbeitslosenstatistiken. Die eine, die sogenannte "U3", ist jene, die Obama in der Regel zitiert. Sie umfasst alle Amerikaner, die sich temporär als jobsuchend gemeldet haben. Vor Obamas Amtsantritt lag diese Quote bei 7,8 Prozent, jetzt liegt sie bei fünf Prozent - ein Top-Wert. Das Problem: Diese Statistik lässt sowohl Langzeitarbeitslose aus, als auch jene Amerikaner, die resigniert haben und gar nicht mehr nach einer Stelle suchen. Die umfassendere Arbeitslosenquote liegt mit knapp 10 Prozent rund doppelt so hoch wie die "U3". Fast 6 Millionen Amerikaner fallen in die Schattenstatistik. Zwar gab es auch in der "U6" in den vergangenen Jahren eine Erholung. Allerdings hat sie gerade mal das Niveau erreicht, dass sie vor dem Finanzcrash 2008 hatte.
Zitat aus : Obamas düstere Bilanz
www.spiegel.de.<<

Als arbeitslos gezählt wird, wer als arbeitslos gemeldet ist. In den USA wie in Deutschland.

Die andere, aussagekräftigere Statistik heißt Beschäftigtenquote.

@yolo

"Je mehr Sozialismus, desto mehr Armut in der Bevölkerung; das wäre meine These, die man weltweit in sozial. Ländern sehen kann."

Nennen Sie mir ein Land, welches den Sozialismus aktuell praktiziert bzw. praktiziert hat. Sie werden mir keins nennen können. Es sind/waren alles Diktaturen unter dem Deckmantel des Sozialismus bzw. Kommunismus. Der Sozialismus ist ein romantisches Ideal, welches sich mit der egoistischen Menschheit nicht realisieren lässt.

@Ok 09:48

Trump hat da gar nichts positives gemacht. Sie und andere fallen auf den Blödsinn herein, den dieser Mann von sich gibt. Trump ist ein Dampfplauderer. Trudeau un der mexikanische Präsident haben sich hier eindeutig gegen Trump durchgesetzt. Trump versucht nun alles als seinen Sieg zu verkaufen, dies wird nichts daran ändern, dass er bei den Midterms im November brutal abgestraft wird. Das wird ein Referendum gegen Trump und seine Politik.

11:04 von karwandler

Zumal der massive Steuerschnitt ein Griff in die Trickkiste war.

12:03, Petersons

>>kanada exportiert 70-75% waren in die usa und hat immer mit sehr sehr hohen zöllen die agrarindustrie geschützt von amerikansichen produkten. milch, käse kostet hier in kanada/quebec ein kleines vermögen um die farmer ihren preis zu garantieren. kanada kann froh sein das seine 70% exporte garantiert sind voila!
trump hat recht in jeder hinsicht und gewinnt. alle haben ihn ausgelacht und für dumm erklärt was sich ja im gegenteil beweisst.<<

Michprodukte kosten in Kanada also ein kleines Vermögen. Um den Farmern ihren Preis zu garantieren.

Gleichzeitig werden sie aber in rauen Mengen in die USA exportiert.

Ebenfalls zu exorbitanten Preisen, oder verzichten die kanadischen Farmer, wenn es um den Export geht, auf ihren Preis?

Oder wird der Export in die USA durch überhöhte Preise für die kanadischen Verbraucher finanziert?

@um 11:04 von karwandler

Das Wachstum lag 2010, 2012, 2014 und 2015 höher oder gleich hoch wie 2017. 2015 war es so hoch wie die Schätzung für 2018.
.....

Wenn Sie sich die BIP-Zahlen von 2008 bis heute ansehen, bekommen Sie gern die Fakten geliefert.
Unter Trump sind die Zahlen definitiv am höchsten.
Quelle:
de.statista.com/statistik/daten/studie/14558/umfrage/wachstum-des-bruttoinlandsprodukts-in-den-usa/

@um 11:03 von fathaland

@um 11:03 von fathaland slim
Keine mir bekannte Definition des Sozialismus trifft auch nur entfernt auf die EU zu.
...
Na dann sehen das ja so einige anscheinend verkehrt, wenn man Ihren "Weitblick" nicht teilen möchte.
Die Briten sind das Gegengift zum EU-Sozialismus titelte die Welt und beschreibt, warum die EU sehr wohl sozialistisch agiert.

Allein der wahnwitzige Umverteilungswille spricht Bände für den sozialistischen Grundgedanken.

Aber Sie haben Recht, wenn sie den Widerstand einiger Länder sehen, die nun aufbegehren...und es sind nicht nur die Visegradstaaten.

14:47, yolo

@um 11:04 von karwandler
Das Wachstum lag 2010, 2012, 2014 und 2015 höher oder gleich hoch wie 2017. 2015 war es so hoch wie die Schätzung für 2018.
.....

Wenn Sie sich die BIP-Zahlen von 2008 bis heute ansehen, bekommen Sie gern die Fakten geliefert.
Unter Trump sind die Zahlen definitiv am höchsten.
Quelle:
de.statista.com/statistik/daten/studie/14558/umfrage/wachstum-des-bruttoinlandsprodukts-in-den-usa/<<

Sie haben das Wort "Umfrage" in Ihrem Link übersehen?

Es handelt sich nicht um eine Datenerhebung, sondern um eine Umfrage, wie US-Bürger die wirtschaftliche Lage einschätzen.

Also gewissermaßen um eine psychologische Studie.

Die wird in den USA seit vielen Jahren durchgeführt. Ein Stimmungsbarometer.

14:49, yolo

Gut.

Für Sie ist alles links des rechten Flügels der Union also sozialistisch.

Ich möchte es dabei bewenden lassen. Eine weitere Diskussion würde sich ungefähr auf der Ebene bewegen, daß grün eigentlich blau und heiß eigentlich kalt sei.

Irgendwann hat auch die gutwilligste Diskussionsbereitschaft keinen Sinn mehr.

14:49, yolo

>>Allein der wahnwitzige Umverteilungswille spricht Bände für den sozialistischen Grundgedanken.

Aber Sie haben Recht, wenn sie den Widerstand einiger Länder sehen, die nun aufbegehren...und es sind nicht nur die Visegradstaaten.<<

Die Visegradstaaten sind die größten Nutznießer dieser angeblich sozialistischen Umverteilungspolitik.

Ja klar

Das Pack hat sich geeinigt.

Darstellung: