Ihre Meinung zu: Schweden: Parlament spricht Löfven Misstrauen aus

25. September 2018 - 10:35 Uhr

Zwei Wochen nach der Wahl hat das Parlament Schwedens Regierungschef Löfven das Misstrauen ausgesprochen. Nun könnte es eine konservative Regierung geben. Doch die Regierungsbildung kann dauern. Von C. Schmiester.

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Kommentare

die Zeichen scheinen nicht unbedingt mehr

auf Sozialismus zu stehen
es gibt Alternativen
wobei asylmäßig war die bisherige Regierung in Schweden ja schon auf der AfD Linie
mal sehen was sich da verändert
zum Guten …. zum Schlechten

Immer das selbe

ich kenne mich zwar in Schweden nicht aus. Aber warum muss alles Rechtspopulist genannt werden, die Schweden haben sich doch in nicht unerheblicher Zahl dafür entschieden.
Linke und Grüne sind doch am Ende dann auch Populisten die Ihre Wähler haben, das ist dann aber nicht negativ.
Diese ständige Unterscheidung in Kerneuropa oder der EU wird nicht mehr viel bewirken, das müssten doch auch die letzten verstanden haben.
Es sind wohl Fehler gemacht worden in Schweden nehme ich an, kann ich aber nicht beurteilen, weil ich nicht dort lebe.
Und dann kommt es eben zu einem Politikwechsel, wie in anderen Ländern auch.
Man muss das nicht gut finden, aber noch entscheidet der Wähler.

Das ist ja eine gute Nachricht

aus Schweden.

Der Abgesang des links/grünen Irrwegs in Schweden

Der Abgesang des links/grünen Irrwegs in Schweden.

@wenigfahrer

Die Antwort ergibt sich aus den Zahlen der letzten Umfrage des Politbarometers: "Für 79 Prozent der Befragten stellt der Rechtsextremismus eine große Gefahr für unsere Demokratie dar, 20 Prozent sehen das nicht so. Damit wird die Gefahr, die von rechts ausgeht, als deutlich größer wahrgenommen als die von links. 48 Prozent halten den Linksextremismus für eine große Gefahr für die Demokratie, für 49 Prozent ist das nicht so. Diese Einschätzung wird in West und Ost geteilt." Quelle: ZDF.de
.
Rechts gibt es also nur Populisten und Extremisten, links dagegen sozial eingestellte Mitbürger. Und von links darf man gerne das System infrage stellen und offen für Gewaltherrschaft eintreten, nur nicht von rechts.

Schweden ist nicht Italien oder Österreich!

Die Schwedendemokraten haben sehr schlechte Argumente für ihre Regierungsbeteiligung.

Eine Regierung aus Mitte-rechts und SD ist unwahrscheinlich, weil sich Zentristen und Liberale gegen eine Beteiligung der SD aussprachen. Kristersson würden also die Stimmen im eigenen Lager fehlen.

Mitte-rechts und Mitte-links müssen also neue Lösungen suchen. Dabei müssen sich die beiden Lager auflösen, damit sich eine Koalition aus Parteien der beiden Lager bilden kann.

Die Grünen schlugen bereits die Spitzenkandidatin der Zentristen (4. Platz) als Ministerpräsidentin vor.
Das ist so neu, dass sich bisher kaum jemand diese Lösung vorstellen konnte oder wollte.

Die Lösungsbedingungen bei 3 Lagern statt Parteien unterscheiden sich also sehr stark von Italien oder Österreich.

Darum bleiben die Schwedendemokraten wohl wie 2014 in der Opposition.

Langsam müsste

Langsam müsste es auch der letzte Befürworter des linksgrünen Mainstream kapieren, wenn in Deutschland nicht bald jedem der es wagt, Die aktuelle Politik zu kritisieren, die Nazi-Keule gezeigt, sind Schweden, Österreich, Ungarn und Italien nur die Vorläufer.

@ 11:52 von mr189

"Und von links darf man gerne das System infrage stellen und offen für Gewaltherrschaft eintreten, nur nicht von rechts."

Sie schreiben Unsinn. Wenn ich z.B. an den G20 Gipfel in Hamburg denke, dann haben sich ALLE linken Parteien von diesen Gewalttaten distanziert und gefordert, dass die Täter zur Verantwortung gezogen werden. Nach den Vorgängen in Chemnitz wurden die Gewalttaten von rechten Parteien inkl. CSU relativiert und verharmlost. Das ist der Unterschied zwischen demokratischen Politikern und demokratiefeindlichen Populisten.

Gewalt

Auch ein Thema Gwalt. Dieser „Hetzlauf“von rechts in Chemnitz, fast eine Staatskrise, muss mit der Bahn heute einen großen Umweg fahren NRW Wandalismus am Gleis.

@11:13 von wenigfahrer

Populismus ist definiert:

Populisten stellen sich als vermeintlich (einzige) wahre Stimme eines vermeintlich homogenen Volkes dar.
Sie grenzen sich von zumeist nicht genauer definierten "Eliten" ab, um angebliche Unterschiede zu bestehenden Parteien oder Gruppierungen zu betonen. In der Regel werden diese "Eliten" oder andere Personengruppen als Schuldige für eine aktuelle Situation hingestellt.
Populisten reduzieren so und auf andere Weise komplexe Sachverhalte auf unangemessen vereinfachte Darstellungen, um zu suggerieren, dass einfache Lösungen möglich wären und sie - im Gegensatz zu herrschenden Parteien - diese auch umsetzen könnten oder würden.
Die transportierten Weltbilder sind dabei eher einer Schwarz-Weiß-Dichotomie unterworfen und sollen mitunter grenzüberschreitende Äußerungen rechtfertigen: Da sei jemand aus der angeblichen "Mitte des Volkes", der es wagt, sich tapfer gegen "die Eliten" zu stellen.

am Beispiel Schwedens

sieht man deutlich, wohin eine verfehlte und gegen den Willen der Mehrheit der Bevölkerung geführte Migrationspolitik schlussendlich führen kann. Das kann auch in D. so kommen, wenn die GroKo nicht endlich die notwendigen Schritte wie konsequente Rückführung abgelehnter Asylwerber und Erklärung der Maghreb Staaten zu sicheren Herkunftsländern unternimmt.

Wieder einer

Wieder einer der gegen die in der Realität lebende und "erlebende" Bevölkerung und die Realitäten selbst mit Ideologiepolitik ankämpfte und Verloren hat.

@ Kamminer

Jaja, Freilich. Erst schick ich meine Antifa und Linken Schlägertrupps (G20) die Wirkung erzielen , dann distanziere ich mich und so kann mir keiner was. Soll dies Schlau sein ??

re mr189

"Und von links darf man gerne das System infrage stellen und offen für Gewaltherrschaft eintreten, nur nicht von rechts."

Verraten Sie uns doch mal, welche linke Partei für Gewaltherrschaft eintritt.

Und die SD...

wurde bereits in den 80er gegründet. Ist und war nie eine populistische Partei. Diese wird jetzt nur wie die Sau durch's Dorf getrieben. Wie die anderen Parteien die der Gleichschaltung nicht folgen.

@ 14:12 von FlinDeadeye

Die Antifa ist also die Schlägertruppe der Linken? Auf welchem Niveau diskutieren wir hier? Es zeigt eigentlich nur, dass Ihnen irgendwie die Argumente fehlen.

@sisyphos3, 10:42 Uhr

Woher nehmen Sie die Aussage, dass es in Schweden Sozialismus gegeben hätte oder gibt? Dort gibt es einen der besten ausgebauten Sozialstaaten der Welt. Dieser kostet viel Geld, weshalb Steuern und Abgaben der Bürgerschaft hoch sind. Mit Sozialismus hat das wenig zu tun - ist eigentlich Unfug.

@FlinDeadeye, 14:12 Uhr

Wann hören Sie eigentlich mit dem Ammenmärchen auf, das G20 Treffen in Hamburg wäre von linken Schlägertrupps begleitet worden? Man sollte den ideologischen Vordenkern der rechten Szene sagen, dass dieses Argument keines ist und schon sehr alt mit einem langen Bart- gähn

Realität pro Schwedendemokraten

Alleine in Malmö gab es 2017 insgesamt 102 Schießereien mit sechs Toten und 35 Verletzten. 2006 gab es im ganzen Jahr nur 18 Vorfälle, bei denen einer eine Schusswaffe zog.

Danke für diese Information

Wenn ein Parlament einer rotgrünen Regierung das Misstrauen ausspricht, ist das immer eine exzellente Nachricht. Danke an die TS für diese Information.

booby 3001...

woher nehmen sie diese Annahme. Kinder warten bis zu zwei Jahre auf eine Zahnspange. OP's werden ständig verschoben. Die Inrastruktur des Hochspannungsnetzes ist auf den Stand der 60er. Die Schweden leben überwiegend auf dem Land. Schulbusslinien werden eingestellt. Generell der Zugverkehr unzuverlässig. In Schweden schneit es sehr viel, die Räumdienste arbeiten nur noch Tagsüber weil die Nachtzuschläge zu teuer sind. Das System hat schon vor 30 Jahren abgedankt, so sagen es viele Psychologen die mit rasant steigenden psychisch Kranken zu tun haben, vor allem Frauen, obwohl für diese (sollte man glauben) nun "alles" getan wird!

@karwandler 14:20

Journalist und Extremismus-Experte Olaf Sundermeyer: „Linksextremisten haben eine Legende der guten Gewalt, weil sie stets behaupten, dass sich diese nur gegen Sachen richtet. Aber natürlich ist ein Polizist ein Mensch, ein Rechtsextremist ist auch ein Mensch. Die werden entmenschlicht." Quelle: Bundeszentrale für politische Bildung
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Christel Wegner, Abgeordnete der Linksfraktion im neuen niedersächsischen Landtag, über die Staatsicherheit: "Ich denke nur, wenn man eine andere Gesellschaftsform errichtet, dass man da so ein Organ wieder braucht, weil man sich auch davor schützen muss, dass reaktionäre Kräfte die Gelegenheit nutzen und so einen Staat von innen aufweichen." Quelle: taz
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Prof. Dr. Armin Pfahl-Traughber: "Die MLPD habe im Vorfeld dieser angestrebten Entwicklung die Aufgabe, [die] Kämpfe zu einem Kampf gegen das Monopolkapital und seinen Staat höher zu entwickeln." Quelle: Bundeszentrale für politische Bildung

12:11 von Kamminer @ 11:52 von mr189

Danke! Gutes Beispiel!

Am 25. September 2018 um 13:58 von RKoch

Fast! Sie sind gerade auch populistisch und versuchen recht einseitig Rechtspopulismus darzustellen.
Populismus ist aber fast schon obligatorisch für alle politischen Akteure ob links, rechts, liberal, konservativ, usw.

Der User wenigfahrer hatte, so verstehe ich den Post zumindest eher die Frage im Sinn:
"Warum wird schon wieder versucht eine von einem nicht unbeträchtlichen Teil gewählte Partei als "populistisch" zu brandmarken, während den anderen zu Unrecht dieser Stempel nicht aufgedrückt wird?"

Populismus ist nicht allein dem rechten Spektrum vorbehalten. Wenn ein M. Schulz von "geschenkten Menschen" redet ist das genauso populistisch wie eine A. Weidel, die "Messermänner" thematisiert oder eine A. Merkel, die von einer "alternativlosen Entscheidung" schwadroniert.

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