Ihre Meinung zu: Kramp-Karrenbauer: Fehler-Einräumen ist "Zeichen von Stärke"

24. September 2018 - 20:44 Uhr

Dass die Kanzlerin Fehler im Fall Maaßen eingeräumt hat, sei ein Zeichen von Führungsstärke, sagt CDU-Generalsekretärin Kramp-Karrenbauer. Im tagesthemen-Interview erklärt sie, was bei der GroKo nun besser werden soll.

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Kommentare

Leere Worte

Was Kramp-Karrenbauer da von sich gibt ist nicht mal mehr als Satire zu verstehen. Merkel hatte noch nie Führungsstärke, alles was diese Kanzlerin kann ist von sich abzulenken und geschickt dafür zu sorgen, dass ihr Versagen nicht mit ihrer Person in Verbindung gebracht wird. Wobei ihr auch viel geholfen wird, wie eben von der Karrenbauer. Merkel hat nur "Fehler" eingeräumt weil es um nichts geht, niemand wird des Thema Maaßen mehr beschäftigen in ein paar Wochen. Aber man hat gut von anderen Problemen ablenken können. Kramp-Karrenbauer ist nur eine willige Ja-sagerin die ihre Chefin schönredet.

Erstaunlich ist

das bei solchen geringfügigen Dingen wie einer Personalie die nicht mal der Politik angehört, es zu großen Entschuldigungen kommt und so weiter.
Bei anderen Dingen die schon sehr lange im argen sind gibt es nichts zu hören.
Ob das Armut oder kaputte Schulen und Brücken sind, spielt keine Rolle, die Liste wäre sehr lang.
Und würde bei dem Armutsrenten enden.
Führungsstärke ist für mich etwas anderes, nämlich wenn sich um den Bürger und seine Probleme gekümmert wird.
Wir haben ganz sicher viele Probleme, nur Vertrauen hab ich keins mehr das die je gelöst werden.

Führungsstärke wäre...

... wenn sie all die Fehler ihrer gesamten Amtszeit einräumen würde und endlich von der Bildfläche verschwinden würde.

Traurig aber wahr, aber ihr Vorgänger hatte mit seiner Aussage "Sie kann es einfach nicht" absolut Recht. Egal was diese Frau auch angepackt hat in den letzten 13 Jahren, für den Bürger war nur von Nachteil und mit hohen Kosten verbunden.

Fehler-Einräumen allein reicht nicht.

Ein Kfz-Mechaniker, der regelmäßig Fehler macht und dann stolz darauf ist, daß er diese bemerkt und eingeräumt hat, wird von seinem Chef zurecht vor die Tür gesetzt.
Warum sollte es bei einer Regierung anders sein !?!

Das ist ein Zeichen von Führungsstärke ?

.."Dass die Kanzlerin Fehler im Fall Maaßen eingeräumt hat, sei ein Zeichen von Führungsstärke, sagt CDU-Generalsekretärin Kramp-Karrenbauer"...
Im Umkehrschluß bedeutet dies: es ist ein Zeichen von Führungsunfähigkeit das Merkel all die anderen Fehler seit 2015 nicht realisiert, geschweige denn zugegeben hat.

Frau Kramp-Karrenbauer sagt, was sie sagen muss...

Wenn eine Koalition an einem insgesamt eher belanglosen Personalfall zu zerbrechen droht, ist das in meinen Augen kein Zeichen von Führungsstärke. Dasselbe gilt für die unpopuläre Entscheidungen, Herrn Maaßen mit einer Beföderung zu "bestrafen". Die Reaktionen waren nun wirklich absehbar.

Aber Frau Kramp-Karrenbauer wäre nicht die CDU-Generalsekretärin, wenn Sie Merkels Eingeständnis nicht irgendwie schönreden könnte.

Leider wohl "hard Mexit"

Abgesehen von der Causa Maaßen ist die Koalition tatsächlich zielstrebiger als von mir erwartet ein paar wichtige Themen angegangen. Tragisch finde ich: Alle wissen, dass die Bundeskanzlerin nicht in alle Ewigkeit ihr Amt bekleiden wird, das weiß sie bestimmt auch selbst. Es ist aber nicht erkennbar, dass sie irgendetwas in Sachen Nachfolge tut. Gerade jetzt, nach der desaströsen BT-Wahl und wo nur mit größter Mühe eine Koalition geschlossen wurde, die zunächst niemand wollte, müsste sie hier doch Perspektiven aufzeigen. Da das nicht passiert, verliert die pluralistische Demokratie, für die es sich doch eigentlich zu kämpfen lohnen würde, immer mehr an gewohnten Konturen und es sieht leider so aus, als würden wir auf einen "hard Mexit" zusteuern. Für die SPD sieht es dabei auch nicht gut aus - wie soll ich das nennen: den drohenden "Sexit"? Das wäre für unsere Demokratie bei genauem Hinschauen auch nicht so das Wahre, auch wenn es sich im ersten Moment attraktiv anhört XD

völlig den Massstab verloren

Das Verhalten von Frau Merkel mit Führungsstärke zu bezeichnen, kann man nur mit Orientierungsloigkeit bezeichnen. Führungsstärke wäre gewesen, einen egozentrischen, respektlosen und unfähigen Innenminister Seehofer und einen mehrfach danebengreifenden und die Öffentlichkeit mit nebulösen Äusserungen in die Irre führenden statt zur Versachlichung beitragenden Herrn Massen hochkant zu feuern. So reiht sich die Führungsriege der CDU nahtlos in den AfD- Förderkreis ein.

Was blieb Frau Merkel denn

Was blieb Frau Merkel denn auch anderes übrig, nachdem Frau Nahles einen Fehler in der Causa Maaßen zugegeben hat dasselbe zu tun. Führungsstärke hätte Sie bewiesen wenn Sie Herrn Seehofer rechtzeitig zum Schweigen gebracht hätte. Solange ihr das nicht gelingt wird sich auch an ihrer Führungsstärke nichts ändern.

Entschuldigung

Eine Entschuldigung ist neu aber sie reicht nicht.
Der Tag würde nicht reichen wenn sich Merkel für ihre Fehler entschuldigen würde.
Ihre ruhige Art erweißt sich als Untätigkeit.
Jetzt wo auch endlich die CDU verliert zeigt sie Demut davor war sie kritikresistent.
Es wird immer enger für Sie weil der Stimmenverlust in ihrer eigenen Partei ihre Kritiker lauter werden läßt.

Ein Zeichen von....

Wer 100 Fehler einräumt, hat nicht 100-fache Stärke, sondern ist vielleicht unfähig die Aufgaben zu bewältigen.

Also ehrlich, jetzt ist aber gut. Die Geschichte mit dem Maaßen hätte man von vornherein kommen sehen können und müssen. Den Mist jetzt schön reden zu wollen ist noch unverschämter, als der zweite Kompromiss: Gleiches Geld für weniger Arbeit. Ein Traum für den Steuerzahler.

Führungsstärke sieht anderst aus

und die hat Merkel schon lange nicht mehr. Nach 13 Jahren Kanzlerin ist sie leider nicht mehr in der Lage Zukunftweisende Projekte anzugehen.Sie sitzt nur noch aus und wartet wie Andere entscheiden um sich dann anzuschließen. Sie sollte für einen/ ne Nachfolger/in noch in dieser Legislatur Periode Platz machen,damit der oder die an 2021 rechtmäßig gewählt werden können.Das ist nichts Außergewöhnliches und wurde schon öfter in der Politik gemacht.

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