Ihre Meinung zu: Vor Deutschlandbesuch - Erdogan will einen Neuanfang

23. September 2018 - 14:32 Uhr

Vor seinem Deutschlandbesuch hat der türkische Präsident Erdogan die Ziele seiner Reise skizziert. Ganz oben: die Spannungen im deutsch-türkischen Verhältnis beilegen. Er wiederholte aber auch eine alte Forderung.

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Kommentare

Hoffentlich platzt heute die GroKo

Maas und Merkel wollen Erdogan tatsächlich den Ehrenteppich ausrollen und Milliarden in die Tasche stecken. Welch (w)irres Ansinnen.

Na schön,

aber EU-Reife entsteht so einfach nicht. Dazu müsste schon mehr in seinem Land passieren, z. B. eine Rückkehr zu einem klaren religionsunabhängigen Laizismus.

Neuanfang unter neuen Rahmenbedingungen

Ein Neuanfang der Beziehungen ist dringend geboten, aber dieser muss nun endlich einmal realistisch und ehrlich sein. Es wird keinen EU Beitritt der Türkei geben, hierfür sind die Kulturen zu unterschiedlich und unvereinbar, sondern es wird eine privilegierte Partnerschaft erreicht. Der Einfluss der Türkei auf die islamische Gemeinde wird unterbunden und es wird in Deutschland die klare Trennung von Staat und Religion durchgesetzt. Das heisst keine Imame aus der Türkei sondern nur noch aus Deutschland sind erlaubt. Erdogan akzeptiert, dass die türkischstämmigen Menschen hier nun Deutsche Bürger sind und einzig unserem Gemeinwesen verpflichtet.

Damit konnte man rechnen!

Jetzt geht Erdogan wieder auf Kuschelkurs und er will alles, was vorher passierte hinter sich lassen. Nur die deutsche Bevölkerung wird dies nicht vergessen haben, zumindest ich nicht !
Ich denke, er benötigt dringend finanzielle Unterstützung, aber warum sollen wir dafür aufkommen.
Und im übrigen paßt die Türkei nicht zur EU, schon aus kulturellen Gründen, auch wenn dies sein Traum wäre. Da kann man nur hoffen, daß es soweit nie kommen wird.

Staatsbankett

Zum Glück haben einige Abgeordnete Rückgrat und gehen nicht zum Staatsbankett.

Herr Erdogan kann sich viel

wünschen. Leider hat er mit den Nazivergleichen jegliches Maß überzogen.
Vom einstigen Wert der Lira ist nicht viel übriggeblieben und es ist anscheinend die einzige Möglichkeit ihn zu stoppen. Ich bin sehr froh das Trump die richtigen Worte gefunden und die richtigen Taten hat folgen lassen.

Neuanfang ohne Kurswechsel?

Unmöglich. Erdogan führt seine antidemokratischen Machenschaften fort und ich bezweifle, dass er Kritik deswegen in Zukunft offener gegenüberstehen wird oder gar etwas ändern würde. Wie soll das funktionieren? Indem die EU einfach so mal einseitig aufhört, ihn zu kritisieren wahrscheinlich. Hoffentlich passiert das aber nicht. Und ein EU-Beitritt? Vollkommen absurd in den nächsten Jahren, eher Jahrzehnten - je nachdem wie lange er und seine Helfer an der Macht bleiben.

ERDOGAN BESUCH

Wie gerne hätte man ein besseres Verhältnis zum Präsidenten.
Aber solange immer noch deutsche Staatsbürger ohne Anklage oder gar Verhandlung einsitzen,ist das schwierig.
Da kann man die ständigen Forderungen um Mitgliedschaft un der EU nicht nachvollziehen.
Zudem sind viele Dinge die den Türken hier gewährt werden gegenüber deutschen in der Türkei sehr ungleichgewichtig.
Oder haben wir die Möglichkeit in Antalya eine Würstchenbude zu errichten? Oder gar eine christliche Kirche zu betreiben? Türken bevölkern mit ihren Geschäften ganze Stadtteile und können ungehindert Moscheen bauen.
Wieso lassen wir das zu?

Der Herr Erdogan

Er braucht viel Geld von Deutschland. Wenn er es sicher hat (Was ich bei der derzeitigen Politikerkaste befürchte), sind wir wieder Nazis.

Wenn Erdogan wirklich einen

Wenn Erdogan wirklich einen Neuanfang will, dann sollte er sich in Berlin öffentlich distanzieren von seinem eigenen Satz "Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten"

Vorher kann er viel erzählen

Ich glaube nicht dass es der

Ich glaube nicht dass es der Türkei in den nächsten Jahren gelingen wird, den entstandenen schaden wieder gutzumachen.
Erster schritt dazu wäre ein Rücktritt erdogans.
Danach müsste der weg zur Diktatur (präsidialsystem) umgekehrt werden.
Das wird noch dauern. Oder auch nicht sooo lange, wenn die Türken erst die harten Auswirkungen zu spüren kriegen.

Na klar

Neuanfang mit deutschem Steuergeld. Dies wollen sie alle. Die höchste Stufe der Moral nun retten wir die Türkei. Wunderbar.

Da kommt der Sultan in den Bundestag ...

So könnte ein Witz beginnen - den leider in diesem Land nur noch die Bürger zu verstehen scheinen....

Normale Beziehungen damit ein

Normale Beziehungen damit ein Dialog möglich ist. Aber mehr nicht solange deutsche Staatsbürger inhaftiert sind und keine Demokratie
nach westlichem Muster vorhanden ist.Darüber hinaus uneingeschränkte Akzeptanz aller Religionen wie z. B. die der christlichen und jüdischen Kirche.

Die Nazi-Vergleiche

sitzen tief bei den Deutschen. Das war eine der heftigsten Beleidigungen und die Menschen erinnern sich angewidert daran. Wer ihm den Teppich ausrollt sollte das nicht vergessen. Nicht dass sie sich wieder dermaaßen irren wie bei Maaßen.

Nicht mit Erdogan

seine islamistischen Ziele sind bekannt, sein Umbau der Türkei ebenso. Es gibt keinen Grund für einen "Neuanfang". Denn der Neuanfang müsste erstmal in der Türkei selbst stattfinden.

Wenn man Kreide frist

bleibt man trotzdem noch ein Wolf....
Muss Diplomatie wirklich so gelebt werden, dass elementar wichtige Werte nur aufgrund einzelner Aspekte (wirtschaftlich, geopolitisch) in den Hintergrund treten? Anti EU Kurs, Provokationen in der NATO, Nazigefasel, Beschimpfung von westlichen Politikern, Abschaffung der Meinungsfreiheit, Staatswillkür, Gleichschaltung der Medien, keine unabhängigen Gerichte mehr (trotz der permanent gegenteiligen Behauptung), Geringschätzung westlicher Werte, massiver Aus- und Aufbau eines islamistischen Staates, kurzum konsequent gegen die westlichen Werte einstehend und auch handelnd - mit solch einem Präsidenten darf man nicht verhandeln. Auch wenn der Preis dafür ein hoher ist. Wie wollen wir denn für unsere Werte konsequent einstehen, wenn wir auf den kleinsten Fingerzeig und die mit Sicherheit nicht aufrichtige Entschuldigung, sofort eingehen und schon wieder bereit sind fast alles was unbequem im diplomatischen Sinne ist, unter den Teppich zu kehren.

Kühlen Kopf bewahren.

Bei den anstehenden Gesprächen mit Herrn Erdogan sollten die Vertreter der deutschen Regierung einen sehr kühlen Kopf bewahren und sich nicht durch die Charmeoffensive des Mannes, der so deutlich seine Verachtung gegenüber Deutschland zum Ausdruck gebracht hat, einlullen lassen.
Dazu gehört vor allem auch die Traute, an den richtigen Stellen ein glasklares “Nein“ zu sagen.
Herrn Erdogan von seinem “Wer-gegen-mich-ist,-ist-Terrorist-Wahn“ abzubringen, dürfte zwar einen Versuch wert sein, wird aber nicht gelingen.

Erdogan braucht dringend

Erdogan braucht dringend Geld. Unsere Regierung macht alles um von uns betreffenden Problemen abzulenken. Ich könnte mir vorstellen, daß Erdogan dies geschickt nutzt um mit leeren Versprechungen und freundlichen Reden Zahlungen herauszuleiern. Unsere werden dem nachgeben um anschließend groß Erfolg zu feiern.
Oh, wie ich dieses Gehabe satt habe! Wir werden nach Strich und Faden an der Nase herumgeführt und keinen störts. Schlimm!

re schoko1

" Türken bevölkern mit ihren Geschäften ganze Stadtteile und können ungehindert Moscheen bauen.
Wieso lassen wir das zu?"

Weil die Gewerbefreiheit und die Religionsfreiheit im GG geschützt wird, z.B.?

Kann natürlich sein, dass Sie vom GG nichts halten ...

@ Michi1110, um 15:37

Warum stellen Sie eine derart unrealistische Voraussetzung? Sie verkennen vollkommen, welch großen Rückhalt Erdogan bei seinen Anhängern hat. Schimpfen Sie einmal laut in Anwesenheit von einer Handvoll Türken, da merken Sie sehr schnell, was gemeint ist.
Da ist ein Rücktritt absolut illusorisch, jedenfalls derzeit und in den nächsten 10 Jahren.

Welcome ore not welcome...

Na dann bin ich mal ganz Ohr auf die offizielle Entschuldigung zu den Nazivergleichen.

Herr Erdogan ist sicherlich ein Despot.

Seit er die Macht hat, war ich nicht mehr in der Türkei - einem Land mit vielen gastfreundlichen Menschen und großartiger Landschaft und Geschichte.
Auch ich lehne seine autokratisch-diktatorische Regierung ab.
Nur: Wie viel besser sind die Herren in Ungarn, Polen, Tschechien, Italien, die sogar Mitglieder der EU sind? Wenn man diese Maßstäbe anlegt, dann gehört die Türkei sicherlich zu Europa.

Erst Dialog

dann soll Erdogan die 6 inhaftierten Deutschen Mitbuerger freilassen und danach oder im Gegenzug koennen die Beziehungen auch im Interesse von deutschen Firmen normalisiert werden.

Initiator des Staatsbesuches ist Bundespraesident Steinmeier. Die vielen ablehnden Kommentare kann ich nicht verstehen. Es geht Herrn Steinmeier nicht darum einem Praesidialherrscher einen Freibrief auszustellen, sondern ums Gegenteil.

die türkei eine demokratie?

es fängt damit an, dass erdogan ein präsidialsystem einführen will und das ist gleichzusetzen mit einer diktatur und dt sollte keine diktatur unterstützen - es geht weiter damit, dass er dt schon verteufelt hat - außerdem läßt er dt journalisten willkürlich einsperren - also hoffe ich sehr, dass dieser aufgeblasene wichtigtuer keins von seinen wünschen erfüllt bekommt

Neuanfang mit Erdogan nicht möglich

Erdogan steht im Bewußtsein der Deutschen für:

- Demokratieabbau zugunsten einer Präsidialdiktatur
- willkürliche Inhaftierungen nicht nur türkischer Staatsbürger und Massenentlassungen
- Verantwortlichmachen seiner politischen Gegner für den Putschversuch ohne konkrete Beweise vorzulegen
- Aufkündigen der Friedensbemühungen mit den Kurden weil die HDP zu große Erfolge an der Urne feierte
- unhaltbare Nazivorwürfe an Deutschland während er das eigene Land wie Deutschland 1933 aussehen lässt
- Führen eines Angriffskrieges gegen syrische Kurden unter dem Deckmantel der "Terrorabwehr"

Dieser Mann hat sämtliches diplomatisches Porzellan mit Gusto zerschlagen und die Scherben noch kleingemahlen. Alles andere als Herrn Erdogan in diplomatische Höflichkeiten verpackt den Vogel zu zeigen käme einer Verhöhnung der pro-demokratischen Kräfte hier, wie auch in der Türkei gleich. Ein Neuanfang darf und muss stattfinden, aber nicht bevor ein Neuanfang in der Türkei stattgefunden hat ohne Erdogan.

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Miteinander reden, verhandeln, sich austauschen, und neue Ideen entwickeln - - ja.

Das geht aber am besten mit ehrlichen Partnern. Zur Ehrlichkeit gehört aber auch, das man nicht mehr so tut, als wäre man ein Mensch, der die Demokratie lebt. Ehrliche und aufrichtige Demokratie, bzw. den Willen diese wieder aufzubauen, und das Amt des Präsidenten abzugeben, werden wir wohl nicht mehr bekommen.

Er hat sich derart in seine Machtbestrebungen verfahren, das es aber leider fast unmöglich sein wird, den Rückwärtsgang zu finden. Sei es aus Scham, sei es aus Stolz, sei es aus Angst -- er ist bis zu diesem Punkt gekommen. Mit Mitteln, die wir nicht gutheissen.

Wenn er also wenigstens dazu stünde, was er sich da aufgebaut hat. Was auch immer es ist; es ist von einer reinen Diktatur kaum zu unterscheiden. Das muss er selbst einsehen. Eingestehen. Das wird weitere Gespräche deutlich erleichtern.

14:45 von Heidemarie Bayer

Damit konnte man rechnen!

Jetzt geht Erdogan wieder auf Kuschelkurs und er will alles, was vorher passierte hinter sich lassen. Nur die deutsche Bevölkerung wird dies nicht vergessen haben, zumindest ich nicht !
Ich denke, er benötigt dringend finanzielle Unterstützung, aber warum sollen wir dafür aufkommen.
Und im übrigen paßt die Türkei nicht zur EU, schon aus kulturellen Gründen, auch wenn dies sein Traum wäre. Da kann man nur hoffen, daß es soweit nie kommen wird.
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Sie haben gerade wunderbar erklärt, weshalb die Integration von 52 % Wahlberechtigter Türken nicht möglich ist?
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Oder gilt Ihre Theorie nur für Erdogan und sonst schaffen “wir“ das, uns anzupassen?

Wieso Bundesregierung?

"Auch Präsident Recep Tayyip Erdogan selbst hatte mit Äußerungen und Vorwürfen die Bundesregierung gegen sich aufgebracht."

Ich denke, er hat das deutsche Volk in Mehrheit gegen sich aufgebracht!
Ich bin strikt gegen diesen Besuch!
Reden und/oder verhandeln kann man auf neutralem Boden.

re demokrates

" es wird in Deutschland die klare Trennung von Staat und Religion durchgesetzt. Das heisst keine Imame aus der Türkei sondern nur noch aus Deutschland sind erlaubt."

Ein Sondergesetz extra für den Islam oder nur für türkische Gemeinden ist verfassungswidrig. Und ein allgemeines Verbot für ausländische Priester, Pastoren und Rabbiner ist auch nicht mehrheitsfähig.

Ihr Vorschlag ist unrealistisch.

Stabilisierung der Erdogan-Herrschaft?

Statt mit Bürgschaften zur Stabilisierung der Erdogan-Herrschaft beizutragen sind Sanktionen notwendig, solange die Meinungs-, Presse- und Versammlungsfreiheit in der Türkei nicht hergestellt und die politischen Gefangenen nicht freigelassen worden sind.
Die deutschen Waffenexporte müssen umgehend und vollständig gestoppt werden. Sie begünstigen die negative Entwicklung in der Türkei.
Statt Erdoğan zu hofieren, sollte die deutsche Regierung die Aktivitäten des türkischen Geheimdienstes hier in Deutschland stoppen, der hier politisch Andersdenkende bedroht. Schluss mit der Verfolgung und Kriminalisierung von kurdischen und oppositionellen Organisationen und Einrichtungen. Deutsche Behörden sollten nicht Erfüllungsgehilfen für Erdogan sein.

Miteinander reden

ist wichtig und gut. Dabei sollte die unrühmliche Rolle der Erdogan-Regierung bei der Unterstützung islamistischer Terrortruppen wie Al-kaida-Ableger in Syrien ebenso angesprochen werden wie der Krieg gegen die Kurden.Aber muß es gleich ein Staatsbankett sein? Deshalb Respekt an Alle, die Steinmeier's Einladung ausgeschlagen haben: die Grünen-Spitze, Sevim Dagdelen, Lindner, Alice Weidel und die AfD-Spitze... wundert mich, dass die Grünen hier mit der AfD einig sind, ob sie das wussten?

@16:03 von klausdxb

„dann soll Erdogan die 6 inhaftierten Deutschen Mitbuerger freilassen und danach oder im Gegenzug koennen die Beziehungen auch im Interesse von deutschen Firmen normalisiert werden.“

So ähnlich hat sich Erdogan das wahrscheinlich gedacht mit seinen Geißelnahmen.

Neuanfang

Erdogan will kein Neuanfang, er will nur Geld von den „ Nazis „

@14:43 von Demokrates

"Erdogan akzeptiert, dass die türkischstämmigen Menschen hier nun Deutsche Bürger sind und einzig unserem Gemeinwesen verpflichtet."

Da werden wir wohl lange warten müssen. Das allein würde aber auch nicht reichen. Zuerst einmal müsste seine
hier in Deutschland lebende Anhängerschar das begreifen.
Dazu ist aber selbstständiges Denken erforderlich und wenn man darin auch im Erwachsenenalter nicht geübt ist (was hier einige User immer so hübsch unter Beweis stellen), wird das ein steiniger Weg für uns alle.

@14:43 von kemalata2

"...z. B. eine Rückkehr zu einem klaren religionsunabhängigen Laizismus.)

Den sollten wir vor allem im eigenen Land vehementer und kompromissloser verteidigen.

Da kommt er angeschlichen,

Da kommt er angeschlichen, der Osmanenkönig und will...Cash.
Was auch sonst.
Wehret den Anfängen!

Stets zu Diensten, Herr Erdogan!

Als er jemanden brauchte an dem er sich abarbeiten konnte, um sich im Wahlkamf als starker Mann vor seiner Wählerschaft zu präsentieren, hat er sich Deutschland ausgesucht, weil er wusste, dass die deutschen Politiker schwach sind und sich nicht wehren und er -selbst bei übelsten Verunglimpfungen- keine Konsequenzen zu befürchten hat.
Jetzt wo er sein Land wirtschaftlich gegen die Wand gefahren hat, und jemanden braucht, der ihm finanziell aus der Patsche hilft, sucht er sich Deutschland aus, weil er weiß, dass die deutschen Politiker schwach sind und alles tun werden, um nicht noch einmal Ziel seiner Tiraden zu werden.
Ein klares Signal an alle Despoten und Diktatoren in der Welt: Wenn Sie Hilfe beim Machterhalt benötigen, auf Deutschland ist Verlass! Sie müssen nur mit einer gewissen Aggressivität und Chuzpe auftreten, dann kuscht Deutschland bzw. die Regierungs-Duckmäuser schon.

@14:55 von Kein Einstein

"...sind wir wieder Nazis."

Und Frau Merkel wird in der türkischen Presse wieder mit Hitlerbärtchen abgebildet. Aber über Böhmermann regt man sich auf.
Eine gesunde Beziehung kann das auf absehbare Zeit nicht werden.

Diese Regierung tut alles für

Diese Regierung tut alles für ein Erstarken der AfD! Sollte Frau Merkel diesem Herren deutsches Steuergelder geben, dürften die Wahlen im Oktober in Bayern und Hessen ein Fiasko werden.

Nach türkischen Regeln spielen

Erdogan hält zwei wichtige Trümpfe in der Hand. Zum einen verfügt er noch über einige Gefangene Geiseln und die Möglichkeit sich jederzeit neue zu besorgen. Zum anderen kann er die Stimmung der rund fünf Millionen hier lebenden Türken / Türkischstämmigen jederzeit gegen Deutschland aufheizen.
Ich denke wir haben keine Wahl , als auf seine Forderungen weitestgehend einzugehen.

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