Kommentare

Das ist eine ganz üble Masche

Piloten beim Start oder Landung mit Laserpointer zu blenden und gehört hart bestraft.

das sind Attentate

Solche Angriffe sind keine Dumme-Jungen-Streiche, dass sind Attentate,. Da hilft kein "Dudu", sondern nur äußerste Härte.

@10:24 von schiebaer45

"...und gehört hart bestraft."

Und wird einer zufällig erwischt, 6 Monate auf Bewährung (im schlimmsten Fall). Deutsche humane Justiz!

Meldepflicht vs Dunkelziffer

Ich selbst habe im Cockpit in den vergangenen 10 Jahren nicht viele Laserattacken erlebt. Bei meiner ersten habe ich diese dem Lotsen gemeldet und nach der Landung stand die Polizei im Cockpit und wollte ausführlichen Bericht.

Bei den meisten Blendungen danach wurde ich vom Kollegen gebeten, keine Meldung an den Lotsen zu machen, um diesem Prozedere aus dem Weg zu gehen.

Ich erkenne somit den Zusammenhang 'Meldepflicht -> daher keine Dunkelziffer' nicht an.

10:48 von Sehr-Gescheit

«Und wird einer zufällig erwischt, 6 Monate auf Bewährung (im schlimmsten Fall). Deutsche humane Justiz!»

Der Strafrahmen wird im Artikel genannt:
6 Monate bis 10 Jahre Haft.

Also 6 Monate auf Bewährung im günstigsten Fall für den/die Täter.

Aber man kann ja bei jedem Artikel, der mit Justiz und Strafe zu tun hat, mal eine Laserpointer-Attacke auf die vorgeblich zu humane deutsche Justiz abfeuern …

Blendung

@schiebaer45

wieso im schlimmsten Fall 6 Monate? Im Artikel heißt es doch, 6 Monate bis 10 Jahre sind möglich.
Es geht sicherlich in der Bewertung des Gerichts um die Intensität und ob eine Gefährdung vorlag.

In meinen Fällen war es immer ein nicht nachhaltig blendendes Aufflackern von einer Millisekunde. Hier mehr als 6 Monate zu geben ist meiner Meinung nach nicht verhältnismäßig.

6 Monate auf Bewährung darf man auch nicht unterschätzen. Einige Wege im Leben sind damit versperrt.

Es gibt sicher auch Fälle, wo Piloten intensiver geblendet wurden und eine Gefährdung vorlag, hier wird das Gericht sicher mehr als 6 Monate geben. Bis zu 10 Jahre sind ja drin.

11:01 von tagesflieger

«Bei den meisten Blendungen danach wurde ich vom Kollegen gebeten, keine Meldung an den Lotsen zu machen, um diesem Prozedere aus dem Weg zu gehen.»

Welches Interesse haben denn Ihre Kollegen daran, keine Meldung zu machen? Man muss schon mit der Polizei sprechen, wenn man eine Straftat anzeigen will. Ohne geht es nun mal nicht.

Kommt mir sehr unverständlich vor …

@sehr gescheit

>>..... 6 monate bewährung..... deutsche humane justiz!<<

§315 stgb

absichtlicher gefährlicher eingriff in den strassenverkehr: vorgesehene haft, 1-10 jahre.
absichtlicher gefährlicher eingriff in den luftverkehr : vorgesehene haft, nicht unter einem jahr.

Bei einem Flugzeug, dass sich

Bei einem Flugzeug, dass sich bei Start oder Landung mit etwa 250 km/h bewegt kann eine Blendung mit einem „ kleinen Laserpunkt “ wohl eher zufällig und nur äußerst kurzzeitig erfolgen.

re schabernack

"Aber man kann ja bei jedem Artikel, der mit Justiz und Strafe zu tun hat, mal eine Laserpointer-Attacke auf die vorgeblich zu humane deutsche Justiz abfeuern …"

Es laufen hier einige herum, die jedes Urteil unterhalb von Lebenslänglich bei Wasser und Brot als"Kuscheljustiz" diffamieren.

@ schabernack, um 11:11

Mir ist das nach der Schilderung von tagesflieger schon einleuchtend.
Eine derart kurzzeitige Blendung, die man als Pilot lediglich dem Lotsen kurz meldet, und nachher ein lange und auch lästige, aber keine erfolgversprechende Anhörung, das steht in keinem Verhältnis.

Aufklärungsquote?

Wenn nicht zufällig einer neben dem Täter steht und Anzeige erstattet besteht keine Möglichkeit den Täter zu fassen.

Im übrigen sollte endlich auf allen Flughäfen auf optimized profile descent umgestellt werden damit millionen Menschen nicht weiterhin unnötig unter Fluglärm leiden und dann ein paar zu illegitimen Mitteln der Selbstverteidigung greifen.

12:16 von karwandler

«Es laufen hier einige herum, die jedes Urteil unterhalb von Lebenslänglich bei Wasser und Brot als"Kuscheljustiz" diffamieren.»

Ich las vorhin in den verlinkten Artikel zu einem Urteil gegen einen "Laser-Blender" hinein, das im Zusammenhang mit dem G20-Gipfel erging (6 Monate mit Bewährung).

In den Kommentaren dazu war zu lesen, "dass alles unterhalb von 20 Jahren Steinbruch bei Wasser und Brot" ein viel zu mildes Urteil sei.

Einige der Herumlaufenden scheinen sich auch mit geringfügig weniger als "lebenslang" zufrieden zu geben …

10 Jahre zu wenig!

Ungeachtet der Tatsache, wie alt der Blender denn ist, ob 14 oder 21, sind Haftstrafen von
mindestens 10 Jahren, ohne Abbruch, wenig.
Wenn eine Maschine mit 250 Menschen an Bord abstürzt und alle kommen ums Leben,
was dann? Dann werden die Eltern eines 14 Jährigen die Haftstrafe absitzen, bis zum letzten Tag! Eltern sind in strenger Verantwortung zu bringen und ebenfalls darf an Jugendliche keiner Laser verkauft werden,
LaserVerkauf muss dokumentarisch abgesichert werden und den Behörden melden.

10:48 von Sehr-Gescheit " Deutsche humane Justiz!."..

Die Du, Du, Du Sager werden das wieder anders sehen - nämlich das eine massenhafte Kriminalisierung von dummen Jungen auch niemandem hilft und schon gar nicht irgend einem Steuerzahler.
Richtig wäre aber, so man dieser Täter habhaft werden kann, ihnen sowohl eine Art Schadensersatz (für Fahndungsleistung, Gefährdungsschutz etc. ) abzuverlangen, ebenso wie eine Abmahnungebühr zusammen mit einer Unterlassungserklärung und ein pauschalisiertes Schmerzensgeld für die belästigten Piloten etc. wenn das ganze in Summe erheblich ist, können sich im Zweifel dann Eltern bei Ihren Sprösslingen bedanken und beim Blick auf den Bankauszug mal über ihre Erziehungsleistungen sinnieren.

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