Ihre Meinung zu: May zu EU-Gipfel: Brexit-Gespräche in der "Sackgasse"

21. September 2018 - 16:27 Uhr

Sie fordert neue Vorschläge von Brüssel und mehr Respekt bei den Brexit-Verhandlungen: Großbritanniens Premierministerin May sieht die Gespräche in einer Sackgasse. Es drohen schwere Verwerfungen.

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Kommentare

Großbritannien, was wollt Ihr eigentlich?

Ihr wollt den Brexit. Nicht wir. Ihr sagt, ihr wollt die Selbstbestimmung zurück um jeden Preis. Bitteschön. Und jetzt ist euch der Preis zu hoch? Was denn nun, Brexit oder nicht?
.
Es ist ziemlich erbärmlich, wenn im ehemals so stolzen Großbritannien der gesamte Journalismus zetert und flennt, man würde den Briten nicht genug "entgegenkommen". Die Briten selbst sind es, die nur noch eine Randposition in Europa einnehmen wollen. In freier Selbstbestimmung. Nun genießt es, oder schweigt, aber gebt nicht Europa die Schuld. Dieses Europa hat übrigens auch nicht Schuld an der Landflucht in England, auch nicht an den maroden Zuständen außerhalb Londons. Das ist schon die Londoner Politik höchst selbst gewesen...

KEin Freihandel , nur logisch . . .

Voll O. K.:Kein Freihandel für Bankgeschäfte mit der EU

"May möchte eine Freihandelszone zwischen der EU und Großbritannien einrichten, allerdings nur für Güter, nicht für Dienstleistungen. Damit will sie die mächtige Finanzwelt in London raushalten aus jeglichen europäischen Regelungen. Die EU ist gegen eine solche gespaltene Lösung, weil sie sich ihrer Ansicht nach nicht mit dem europäischen Binnenmarkt verträgt."
Häh, was verträgt sich da nicht mit dem europ. Binnenmarkt ? Damit schützt T. May Großbritannien vor einen nächsten Bankenkollaps wie in den 90`ern. Freihandel im Bankwesen, ein Traum für alle Geldwäscher, doch nicht für Politiker die Ihr Land vor eventuellem Ruin bewahren möchten.

Sie fordert Vorschläge ???

Ist die Frau der irrigen Meinung, es wäre die EU, die aus dem britischen Empire auszutreten wünscht ? Aber nur so'n bisschen.

Gruß, zopf.

@ 16:33 von Demokratisch

Zitat: "Großbritannien, was wollt Ihr eigentlich?"

Die Antwort lautet: Müsli, aber ohne Haferflocken und all das andere Zeug, also eigentlich nur die Rosinen und die Milch die noch anhaften könnte, bitte gut abtrocknen und das ganze auf einem kleinen Silbertablett (Sterling natürlich) uuuund ...

Gruß, zopf.

tschüss

europa wird es überleben, inzwischen ist es mir persönlich egal, was may und brexit-befürworter wünschen und wollen, jetzt sollen sie nur so schnell wie möglich aus der eu verschwinden!

dieses ewige hin - und her und die unmöglichen forderungen englands gehen mir nur noch auf die nerven.

wenn es denn zu einem absturz der englischen wirtschaft kommt, dann haben sie ihn selbst verschuldet - und es scheint so zu kommen.
die eu sollte ev. ein rettungspaket schnüren, dass zumindest die arzneiversorgung in gb funktioniert.

es steht jedem unternehmen in gb frei, sich in der eu anzusiedeln - schliesslich beantragen ja auch immer mehr briten z.b. die deutsche staatsbürgerschaft - sie werden wissen, warum..

Aschenputtel

Die Guten ins Toepfchen, die Schlechten ins Kroepfchen. Ging doch im Maerchen 1A!

Sie verteidigte das

Sie verteidigte das Brexit-Referendum als "größte demokratische Übung" in der Geschichte ihres Landes.

Das ist sehr bedenklich. Irgendwer sollte der Dame mal die Wahrheit sagen.

@TammySpeedMind

Man sollte sich das vom UK vorgeschlagene Freihhandelsabkommen schon genauer anschauen bevor hier die Kritikkeule an der EU rausgeholt wird.
Uk möchte nämlich noch einiges mehr als nur mal eben zollfreien Warenaustausch.
ZB Handelsverträge mit Staaten außerhalb der EU
Keine Personenfreizügigkeit ect
Und hier zu behaupten May will ihren Finanzplatz vor dem Kollaps schützen, ist mehr als grotesk !
Wer hat denn jahrelang die Regulierung des Bankensektors gebremst.

Den Briten keinen Jotta

Den Briten keinen Jotta entgegenkommen.
Sie dienten den USA jahrelang als Stolperstein für die EU.
Eigentlich hätte die EU die Briten rauswerfen sollen.
Ich hoffe es kommt zu einem harten Brexit mit Verwerfungen im Königreich.

An die Wand gefahren...

Frau May ist gerade eben auf dem besten Weg das Vereinigte Königreich an die Wand zu fahren.... und sie gibt keinen Millimeter nach bei der Forderung nach einem neuen Referendum........ das erinnert mich schon fast ein wenig an unsere Frau Merkel.... die ist genau so Stur bei der Durchsetzung ihrer Politik obwohl sie eigentlich sehen müsste, das der Kahn langsam im Dreck versinkt....

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Es ist schon merkwürdig...

.... da kommen die Britten über Monate ohne Akten zu den Verhandlungen und haben keine Vorschläge durch ihren Verhandlungsführer. Dann beschweren sie sich das die Zeit nicht reicht und kommen mit dem EU-Recht völlig entgegengesetzten Ansätzen und sagen die EU muss sich bewegen! Sorry GB, ihr wollt austreten , die 44 Milliarden die ihr einbringen wolltet lassen sich auch sparen. Z.B. bei den Pensionen Britischer EU-Beamter.
Irgendwann reicht es einmal! Die Britten wollen raus und nicht der Rest der EU!

Eigentlich...

... sollte in GB noch einmal kurzfristig ein Referendum durchgeführt werden: "Wollen sie einen harten Brexit mit allen Konsequenzen". Mini stellt für 4 Wochen
die Produktion ein!
Ich kann nachvollziehen das Stolz eine schwere Last werden kann, aber selbst die Regierung in London geht nicht mehr von einer Einigung aus. Die Aussage das die Veröffentlichung der Empfehlungen für einen harten Brexit nur vorsorglich ist, ist ehrlich gesagt lachhaft. Der Regierung ist klar, das es keine Einigung geben wird!

Das Problem von Frau May

... ist, dass sie in einer ziemlich schwachen Verhandlungsposition feststeckt. Die EU kann sich erlauben, ziemlich entspannt zu allem "Nein" zu sagen, bis die Briten alles so machen, wie es die EU möchte.
Allerdings gehörte das zu den Dingen, die an und für sich von Anfang an (bzw. schon vor dem Referendum) klar waren: Die EU würde durch den Austritt von Großbritanien politisch und ökonomisch sicherlich ein wenig schwächer. Großbritannien dagegen riskiert in beiderlei Hinsicht die völlige Bedeutungslosigkeit.

Warum das auf der Insel anscheinend so untergegangen ist, ist mir nicht ganz klar.

Populistische Lügen

führten in Großbritannien zum Brexit, und auch hier im Lande tröten ja auch schon 18% ähnlich dümmliche ihre Töne in die Echokammern der geistigen Dekadenz.
.
Aber wenn England diesen Weg gehen will, dann wird es krachend scheitern. Aber nicht aufgrund Europas, sondern weil sie es so wollten!
.
So schaut also genau hin, liebe Demagogen-Verehrer und ach-so-empörte Wutbürger im warmen Wannenbad. Ist erst einmal das populistische Kind im Bade dann wirklich ausgeschüttet, stehen die Wutbürger dann plötzlich nackt und frierend da. Ein schönes und eindrucksvolles Beispiel für die vor lauter "Alternativ-denken" und Trötengeschrei den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen. Populäre Schreihälse sind immer nur am Anfang "stark". Wenn es dann ernst wird, dann gehts den Bach runter. Und viele merken erst dann, wie gut es ihnen vorher eigentlich ging.

andere Zeiten

Seit Magaret Thatcher kenne ich seitens der Briten nur fordern, fordern, fordern

Oft haben diese auch einen Sonderrolle bekommen.

Dennoch wurde da gejammert was das Zeug hält. Die Europäer zerstören ihre Kultur. Alles muss angepasst werden.

Soweit ich weiß haben die Briten immer noch kein metrisches System, fahren immer noch auf der linken Seite und waren nie im Euro-Währungsraum. Und viele andere Dinge haben sie auch nicht übernommen.

Trotzdem wurde das so dargestellt, als würden sie von Europa überrollt. Und daher auch der überraschend große Zuspruch bei der Brexit-Abstimmung. Nun fast ein Prozent war mehr für den Austritt als dagegen.

Und an dieser hauchdünnen Mehrheit macht May das jetzt fest.

Nur irgendwie scheint ihr entgangen zu sein, dass die Zeit des Forderns und des Jammerns nun vorbei ist.

Wenn sie austreten wollen, dann müssen sie auch alleine klarkommen. Und wenn sie nicht in der Lage sind, Vorschläge zu beiderlei Gunsten zu bringen, dann wird es hart enden.

Schon merkwürdig,

erst die EU für alles Schlechte, das eigene Land für alles Gute verantwortlich zu machen. Dann austreten wollen, damit nur noch das Gute übrig bleibt.
Und dann aber nicht einfach auszutreten und das Gute gut und das Schlechte schlecht sein zu lassen. Nein, jetzt muss das „Schlechte“, also die EU, dafür sorgen, dass es dem „Guten“, also GB, besser geht.

May hat Recht, dass es sich beimdem Referendum um ein gewaltiges demokratisches Experiment gehandelt hat. Aber nur um ein britisches Experiment, ohne auch nur den leisesten Respekt für die EU.
Sie hat nicht entfernt Recht damit, dass GB die EU mit „ Würde“ behandelt hat. Sie hat nicht einmal Recht damit, dass sie es zurzeit tut. Und vor allem hat sie nicht Recht damit, dass die EU GB nicht mit Würde behandeln würde. Würdevoller geht überhaupt nicht mehr.

Allein die Einladung nach Salzburg ist ein reines Entgegenkommen. Aber wer es nicht sehen will, muss halt weiter links fahren.

Aha das ist auch neu für

Aha das ist auch neu für mich. Da heißt also nicht Rosinenpicken dürfen auf Englisch einfach Sackgasse. Wie wird das dann ausgesprochen, etwa 'säckgäss'?

die EU

sorgt also für "Frieden" in Europa. Man schliesst lieber mit Kanada ein Freihandelsabkommen als ein normales Abkommen mit Grossbritannien.

Die neuen Freunde der EU sind der Iran und China. Weit haben sie es gebracht.

Wer wollte

den Brexit? Wenn man aus einem Verein austritt, kann man nicht erwarten, dass die Verbleibenden mir noch Geschenke machen. Wer die Musik bestellt, bezahlt!

PM May, eine Saboteurin der "Europäischen Idee".

Die bisher völlig beratungsresistente Theresa May und einige ihrer Mitläufer könnten normalerweise auf genügend "britisch-europäischen" Sachverstand im eigenen Land zurückgreifen. Diese Traumtänzer sollten nur dem Londoner Bürgermeister Sadiq Khan gut zuhören, der inzwischen lernfähig war/ist und gedanklich folgen.
Falls May und ihre Mitstreiter aber mehr auf universitären Sachverstand stehen, - wie wäre es dann mit einer Zwangsvorlesung des Karlspreisträgers von 2017, Prof. Timothy Garton Ash, zum Thema "Europas Zukunft", - vielleicht auch noch privatissime als Gardinenpredigt?
Theresa May versündigt sich an ihrem Land. Die Britten sollten sie aus der Downing Street 10 herausjagen und dann noch einmal abstimmen. Ich bin sicher, dass die grosse Mehrheit der wahlberechtigten Britten die absurde Idee "Brexit" verwirft.
Theresa May gehört wegen Hochverrat vor Gericht!
Es sind genügend Argumente "für Europa" diskutiert worden. Allmählich wird das Palaver langweilig! Absolut traurig!

Eine kleine Anmerkung ...

... zu Ihrem Satz: "Die Britten wollen raus und nicht der Rest der EU!"

Nein, inzwischen will das nur noch eine Minderheit, die aus der Geschichte nichts gelernt haben und die britischen Volksverführer. Diese Staatsdiener sollten alle mal bei der Queen antanzen müssen. Die wird der MP May & ihren Konsorten dann mal aus den Erfahrungen ihrer 60-jährigen Regentschaft das Gute der EU eintrichtern.

Ansonsten stimme ich Ihnen zu.

May zu EU-Gipfel:Brexit-Gespräche in der "Sackgasse"...

Keine Sorge:Der Brexit kommt.Und die deutsche Exportwirtschaft und ihr politischer und medialer Anhang bekommen dann länger werdende Gesichter.
Das ganze Gerede um Zusammenbrüche,es hat nur ein Ziel:Den zentrifugalen Tendenzen in der EU entgegen zu wirken.

@DiepositiveBratwurst von 18:56

Ich pflichte Ihnen soweit bei.

Aber welcher Stolz soll eine schwere Last sein? Stolz ist in der jetzigen Phase ein wirklich schlechter Ratgeber. Wenn es so weitergeht mit den nichts-bringenden Schwadronierereien der Britten in Brüssel, dann wird dieses zusammengeschrumpfte Weltreich letztlich gegebenenfalls ein Opfer US-amerikanischer und chinesischer Interessen. Die EU kann dann London mit Inselumland wirtschaftlich auch nicht mehr schützen.

Nur der Zusammenhalt bietet der EU eine prosperierende Zukunft.

Grundsätzlicher Fehler

M.E. ist es ein grundsätzlicher Fehler, dass beim Zusammenschluß der EU-Staaten keine festen Regularien für einen Ausstieg eines Staates festgelegt wurden und auch bis heute bei der Aufnahme eines Landes nicht werden. Es ist blauäugig zu glauben, dass, egal welche Regierungen in den einzelnen Staaten an der Macht sind, die Bindungen auf immer und ewig bestehen. Aktuelle Entwicklungen zeigen, dass der Weg in die EU nicht nur eine Einbahnstrasse ist. Wenn VORHER festgelegt ist, was bei einem Ausstieg passiert, kann man sich das ganze Prozedere sparen.

Es zeugt nicht von Respekt

von einem Staatsgebilde zu fordern, dass es keine einheitliche Außengrenze auch in Nordirland haben kann, wenn das austretende Land die dafür notwendigen Regelungen nicht mittragen will. Kein Staatsgebilde der Welt würde das mitmachen. Das zu fordern, ist nur respektloses Rosinenpicken.

von zomil

Ich hoffe es kommt zu einem harten Brexit mit Verwerfungen im Königreich.

Ich hoffe der Brexit wird zu einem vollen Erfolg und findet viele Nachahmer in der Eu, auf das diese möglichst schnell Geschichte ist.

Realitätsferne

Wenn man Frau May so reden hört, hab ich das Gefühl, dass sie zumindest etwas die Bodenhaftung für die Realität verloren hat. Die Zeit der Extrawürste sind vorbei.

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Einige Bemerkungen

1. Die Worte "democratic exercise" von Frau May übersetzt man wohl besser mit "demokratische Aufgabe" als mit "demokratische Übung"!
2. Der Austritt von Großbritannien ist wirtschaftlich gleichbedeutend mit dem Austritt der 19 wirtschaftlich kleinsten Länder der EU, wie Prof. Sinn ausnahmsweise mal richtig erklärt hat.
3. Deutschland wird durch seine schwachsinnige Exportorientierung am meisten unter einem harten Brexit leiden.
4. Ich wünsche den Briten viel Erfolg, da die Eurokraten gerade vor diesem Erfolg die größte Angst haben!

19:37 von Demokratisch

Absolut richtig. Vielleicht mit Ausnahme des mittleren Absatzes, denn es war ja nicht `England´, dass -in einem nichtssagenden, weil nicht bindenden- Referendum für den Brexit gestimmt habt, sondern nur ein kleinerer Teil der Bevölkerung.

Wenn der Brexit etwas Gutes hat, dann: Er hat allen, die vielleicht mit dem Gedanken gespielt haben, `direkte Demokratie´ könne etwas positives haben, zeigen können, dass dem nicht so ist. Zu viele Menschen haben nicht den nötigen Background und die nötige Medienkompetenz (und andere Kompetenzen), um so etwas entscheiden zu können.

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