Ihre Meinung zu: Unglück auf dem Victoriasee: "Die Fähre war überladen"

21. September 2018 - 7:27 Uhr

Mehr als 130 Tote beklagt Tansania nach dem Fährunglück auf dem Victoriasee. Präsident Magufuli ließ die Fährbetreiber festnehmen und ordnete Staatstrauer an.

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Kommentare

44 Tote auf Binnensee

Ich wundere mich immer wieder, dass so viele Menschen nicht schwimmen können. Ich habe sogar von Fischern gehört die nicht schwimmen können. Komische Einstellung zur Vermeidung des Risikos des Ertrinkens... Sollte es keine Rettungswesten gegeben haben, wüßten die Menschen welche diese Boote oft nutzen darüber Bescheid. Dann frage ich mich aber, wenn mir mein Leben lieb ist, was ich dagegen tun kann, und bastle mir zur Not aus leeren Plastikflaschen eine eigene Rettungsweste für Fährfahrten. Traurig

Binnensee

Der Viktoriasee ist der zweitgrößte Süßwassersee der Welt. Ein Schwimmen ans Ufer ist in den meisten Fällen unmöglich. Außerdem bekommt man im Wasser innerhalb von kürzester Zeit Wurmerkrankungen (Bilharziose).

@ westermann weltatlas

Wie soll man Schwimmen lernen, wenn es einen niemand beibringen kann bzw. man sich das aus Zeit- und Geldmangel nicht leisten kann? Probleme, die man im reichen Deutschland nun mal nicht hat.

Und sich einfach aus Plastikflaschen eine Rettungsweste zu basteln, ist auch leichter gesagt als getan.

Was kann man anderes

Was kann man anderes erwarten.
Korruption, keine Kontrolle etc.
Ein Menschenleben ist nichts mehr wert.

@westermann weltatlas

Hätten Sie mal reingeschaut in Ihren Namensvetter, dann hätten Sie gesehen das dieser See die Ausmaße von Bayern hat. Stellen Sie sich vor das Sie von München aus an die Landesgrenze zu Schwimmen müssten. Da geht, zudem noch bei Wetter, selbst einem guten Schwimmer die Puste aus. Das ist kein kleiner Tümpel, das ist praktisch ein eigenes Meer.
"Kanister-Schwimmring" - Sie haben keinen blassen Schimmer was ein Kanister in Afrika kostet, oder? Zudem noch die Frage wieviele Menschen auf die Fähre passen wenn alle einen Ring aus Kanistern um haben?

Man kann Ihren Kommentar also beruhigt als "sinnfrei" abstempeln.

Danke - Bitte

@ 11:04 Schinken92

>>Außerdem bekommt man im Wasser innerhalb von kürzester Zeit Wurmerkrankungen (Bilharziose).<<

Eine Infektionserkrankung führt allerdings nicht zu einem akuten Ableben bei einem Unfallereignis. Auch, oder insbesondere Wurmerkrankungen haben Inkubationszeiten von Tagen, bzw. Wochen.

Das sind dann die Sekundärschäden, die nach dem Eregnis im weiteren Verlauf zum Versterben führen können.

Das fließt in die Statistik des Unglücks womöglich indirekt mit ein, spielt für die Statistik und damit die Sucharbeiten (Personenlisten, Vermisstenmeldungen etc.) aber zum Zeitpunkt des tragischen Unglücks keine Rolle.

@Feenomenat 11:49

Bevor Sie Kommentare anderer als sinnfrei Stempeln, sollten Sie Ihren eigenen Rat beherzigen: Lesen.
Das Schiff ist, wie auch auf den Fotos erkennbar, in unmittelbarer Nähe zum Anleger in Bugolora gekentert. Da muss man nicht von München bis zur Landesgrenze schwimmen sondern hätte gute Chancen, des Schwimmens mächtig, das rettende Ufer zu erreichen. Daneben bediente das Schiff die Strecke von Bunolora zur Insel Ukara. Diese Strecke misst etwa 7 NM, entsprechend etwa 13 Kilometer.
Mit diesem Wissen wäre die Maßregelung Dritter möglicherweise unterblieben...

Vielleicht haben....

die Kritiker und Philanthropen überlesen, daß lt. Meldung der TS das Unglück nur wenige Meter von der Anlegestelle entfernt geschah? Was ist nun mit dem Vergleich des Victoria-Sees mit Bayern und den nicht vorhandenen "Schwimmkünsten"?

07:57 von westermann weltatlas

bastle mir zur Not aus leeren Plastikflaschen eine eigene Rettungsweste für Fährfahrten.
.
sie vielleicht !
warum passieren Unglücke
weil Menschen verantwortungsbewußt handeln ?

@ Ulrich Heinrich

Ich habe Jahre lang am Ufer eines mit Tuberkulose-Bakterien verseiften Gewässer gelebt. Ja, man geht in so eine See nicht schwimmen. Ich habe auch keine Menschen gesehen die im Rhein schwimmen lernen. Wir leben in einer Wohlstand -Gesellschaft und können uns nicht vorstellen, unter welchen Umständen die Menschen in Afrika leben müssen. Genau das selbe kann man auch über Verhütungsmitteln sagen. Die gibt es einfach nicht und wenn es diese geben würde, hätten die Menschen diese nicht kaufen können. Und unsere gebildete Welt ist nicht ganz unschuldig an diesem Zustand. Daher haben Sie einfach Unrecht.

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