Ihre Meinung zu: Drei-Meere-Initiative: Maas beschwört "neue Ostpolitik"

18. September 2018 - 12:54 Uhr

Bisher wurde die Drei-Meere-Initiative osteuropäischer EU-Staaten von der Bundesregierung mit Skepsis betrachtet. Jetzt will Deutschland auf einmal mitmachen - als Brückenbauer zwischen Ost und West.

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Kommentare

offenbar sucht der maasanzugtragende minister

eine aufgabe für sich. die kanzlerin macht ja jetzt die aussenpolitik, wie man an ihren reisen in die 3. welt sehen kann

Herr Maas....

Spricht von klugen Angeboten?
Welche sollten das sein?
Endlich weg von der Russophobi?
Oder weiter in die gleiche Richtung wie Die Ukraine und das Baltikum?
Ich kann darüber nichtmal mehr lachen!
Ahnungsloser Minister auf der Suche mach Profil!....vergeblicher Versuch

Drei-Meere-Initiative:Maas beschwört "neue Ostpolitik"

"kluge Angebote" und Deutschland als "Brückenbauer",sowie "Unterstützung" von Juncker".Da bleibt ja kein Auge trocken.Was haben die denn da anzubieten,außer als billige Arbeitskräfte zu fungieren ?

Der Eindruck drängt sich auf,daß da einige Herren in Berlin und Brüssel wegen dem chinesischen Seidenstraßenprojekt-one Belt-one Road besorgt sind.

um 15:50 von Bernd Kevesligeti

Absolute Zustimmung zu Ihrem Kommentar, Gruß.

@Karl Napf 14:01

Außenminister H. Maas macht damit den längst überfälligen, notwendigen Schritt hin zu den Oststaaten Europas und den Oststaaten der EU. Auch Russland ist ein Teil von Europa.
Erinnert an Willi Brand und seine Entspannungspolitik. Brücken zu bauen ist besser, als nationale Grenzen in Europa weiter aufzubauen.

Deutschland will da sicher

Deutschland will da sicher nur deswegen mitmachen, weil sie die anderen Staaten dann besser kontrollieren und beeinflussen kann.

Osterweiterung

Die NATO nach Osten erweitern und doch friedlich mit Russland auskommen, das ist der Spagat, den nur die deutsche Regierung schaffen kann - wenn überhaupt jemand es schafft. Vielleicht auch erst nach Putin.

@ pfitch

Endlich weg von der Russophobi?
Oder weiter in die gleiche Richtung wie Die Ukraine und das Baltikum?

Die Ukraine und das Baltikum wurden zu Sowjetzeiten systematisch unterdrückt. Ihre Distanz zu Russland muss man verstehen, so tragisch ist das aber nicht. Es ist jedenfalls gut, dass die Sowjetunion zerfallen ist.

Maas europäische Ostpolitik

Maas europäische Ostpolitik ist eine kluge, Deutschland angemessene Antwort auf jene Genossen in der SPD, die sich in altdeutscher Großmannssucht wünschen, dass man in Moskau und Berlin über alles Dazwischenliegende entscheidet. Ohne zu bemerken, dass Russland diese Vorstellung eines privilegierten Verhältnisses allen anderen Staaten auch als Konfekt reicht.

@ Karl Napp

offenbar sucht der maasanzugtragende minister ...

Wer eine gute Figur macht, kann auch eine gute Figur haben.

Einfach nur noch peinlich!

So wie unsere Kanzlerin stets stromlinienfoermig den Amis hinterher gesegelt ist, besteht jetzt die Gefahr, zwischen den Stuehlen zu landen. - Wo es angebracht gewesen waere, eigene Positionen zu vertreten, war man stromlinienfoermig, und nun will man "ploetzlich" gegen den Stachel loecken?
.
Da muessen sich doch alle koestlich drueber amuesieren! Einfach nur noch peinlich!

Der Osten

Zeigen die Länder die man europäisch kolonisiert hat nicht alles mitspielen? Keine Flüchtlinge aber Geld für sich selbst. Nutzen sie das was man Demokratie nennt innerhalb der EU und ihrer Geldtöpfe? Das wird schon was kosten die Länder aufgenommen zu haben. Der EU kann es ja nicht schnell genug gehen, egal was man den Russen versprochen hat. Denn nach der EU rückt die NATO nach. Bald auch in der Ukraine?
Nun wissen diese Länder wo sie den Hebel ansetzen können, erinnert irgendwie an die türkische Methode.
Gut das Deutschland den Geldtopf auch für GB aufgefüllt hat. Es wird nicht billig.
Ich freue mich schon auf die EU Wahl. Im Osten gibt es ja noch glühende Anhänger.
12 Punkte für Polen 0 Punkte für Deutschland, den Erfinder des Spieles.

@ nie wieder SPD

Deutschland will die anderen Länder so kontrollieren und beeinflussen, wie die anderen Staaten das auch bei Deutschland versuchen. In der Politik zwischen Staaten benutzen alle grundsätzlich die harten Bandagen, ganz besonders im Osten Europas.

Wenn Deutschland da nicht mitmacht, haben wir in kürze wieder eine harte Trennlinie zum Osten in Europa wie zu Zeiten des kalten Krieges, nur diesmal nicht mitten in Deutschland.

Herr Maas ist eine Fehlbesetzung.

Das hat selbst Frau Kanzlerin erkannt und macht selber die Außenpolitik.
Deutschland will doch nur mitmachen, um einen Fuß in der Tür zu haben und so nach und nach die Führung an sich zu reißen. Da werden wohl andere nicht mitspielen. Diese Vormachtsbestrebungen sind es, die unter anderen auch GB aus der EU getrieben haben.
Ein englischer Freund fragte mich einmal: "Kalle, wer hat eigentlich den II. WK gewonnen?"

re von schwer gestört

Die NATO nach Osten erweitern um "friedlich mit Russland auszukommen".Das nimmt Ihnen keiner ab.Und machen Sie sich keine "Hoffnung" auf die Zeit nach Putin.Ein NATO/EU-geschmeidiger Präsident ist da nicht in Sicht.Nach all den Erfahrungen der letzten drei Jahrzehnte:Ausverkauf,ursprüngliche Akkumulation,Staatsbankrott 1998,Jugoslawien Bombardement 1999.

Außer Polen...

...kann ich mir vorstellen, dass mindestens auch Ungarn bei einer Abstimmung über einen eventuellen Beitritt Deutschlands die Luft anhält.

Distanz zu Russland ein Irrglaube von einigen Laien

Die Bevölkerung der Ukraine und des Baltikum sind immer noch tief mit Russland verwachsen. Bei meiner Auslandstätigkeit erlebe ich es immer wieder, dass diese Berichterstattung eines Feindbildes nicht der Realität entspricht, es gibt immer noch in Deutschland Menschen, die diesen Berichterstattungen glauben. Ein starkes Russland sichert den Frieden und ist ein Gegenpol der aggressiven NATO Erweiterung. Die Menschen dort sind mit ihren korrupten Regierungen nicht zu frieden und wünschten sich eine Annäherung an Russland mit freien Handel und Wiedervereinigung von Familien die durch das unbesonnene Handeln der Regierungen verursacht wurden.

@ davidw., um 15:59

Sie sind recht optimistisch, wenn Sie glauben, dass man mit der Erweiterung der Konferenz um Deutschland auf das Wohlwollen Russlands hoffen kann; wohl eher das Gegenteil wird der Fall sein.
Im übrigen frage ich mich ernsthaft, bei was denn Deutschland da “mitreden“ möchte; “mitentscheiden“ wird es wohl eher treffen.

Unsere Regierung will Brücken zum Feind bauen?

Seit Jahren verlängert die Regierung unter Merkel bereitwillig die Sanktionen gegen Russland und sieht bei der Umsetzung von Minsk 2 ausschließlich Russland in der Pflicht. Beim Fall Skripal schloss sie sich völlig unkritisch den willkürlichen Ausweisungen von Diplomaten an und in Syrien stellte Sie sich offen gegen die Verbündeten Russlands und plante zuletzt sogar einen kollektiven Angriff. Vor diesem Hintergrund bestehen keine Zweifel, wessen Interessen die deutsche Ostpolitik bedient.

Statt also von Brücken zum erklärten Feind zu fantasieren, sollte Deutschland erst einmal zu einer souveräne Außenpolitik übergehen und eine neutrale Position anstreben. Das ist Arbeit genug, wird unter Frau Merkel aber nicht passieren.

Unsere Regierung will Brücken zum Feind bauen?

Seit Jahren verlängert die Regierung unter Merkel bereitwillig die Sanktionen gegen Russland und sieht bei der Umsetzung von Minsk 2 ausschließlich Russland in der Pflicht. Beim Fall Skripal schloss sie sich völlig unkritisch den willkürlichen Ausweisungen von Diplomaten an und in Syrien stellte Sie sich offen gegen die Verbündeten Russlands und plante zuletzt sogar einen kollektiven Angriff. Vor diesem Hintergrund bestehen keine Zweifel, wessen Interessen die deutsche Ostpolitik bedient.

Statt also von Brücken zum erklärten Feind zu fantasieren, sollte Deutschland erst einmal zu einer souveräne Außenpolitik übergehen und eine neutrale Position anstreben. Das ist Arbeit genug, wird unter Frau Merkel aber nicht passieren.

Das ist keine neue

Das ist keine neue Ostpolitik, das ist der Versuch der Schadensbegrenzung. Allerdings halbherzig und darum wenig vertrauenserweckend.

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