Ihre Meinung zu: Anschlag in Afghanistan: Mehr Tote - und noch ein Abschiebeflug

12. September 2018 - 10:42 Uhr

Es war offenbar der schwerste Anschlag seit Januar: Im Osten Afghanistans wurden mindestens 68 Menschen getötet. Trotz der angespannten Lage landete in Kabul ein weiterer Abschiebeflug aus Deutschland.

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Kommentare

Sicherheit

Na scheint ja bombensicher zu sein das Land. Ich bin grundsätzlich für Abschiebungen bei Leuten die nach unseren Gesetzen kein Asyl bei uns erhalten.
Aber wie kann man Afghanistan als sicheres Herkunftsland erklären?

??

Ist es den Zufall das in einem Artikel ein Selbstmordanschlag von gestern vermeldet und gleichzeitig eine Flugzeuglandung in Kabul heute gemeldet wird?

Man könnte meinen das das eine etwas mit dem anderen zu tun hat. Nur erschließt sich mir der Zusammenhang nicht.

"Bislang wurden fast 350 zurückgeschickt"

Müßte es nicht besser heißen: Bislang wurden "erst" 350 zurückgeschickt.?

Mehr Tote?

Leider überall. In Afganistan können wir nicht wirklich Helfen und in D haben wir auch keine Kontrolle mehr. Was haben die Regierungen hier angerichtet. Vergessen darf man nicht das es die SPD und Grünen waren die den Eeinsatzt in Afganistan befohlen haben.

Deutschland ignoriert UNHCR Warnungen

Das UNHCR warnt dringlich davor, keine Abschiebungen nach Afghanistan durchzuführen. Die Mär von der sicheren Fluchtalternative in Kabul ist eindeutig widerlegt. Aber die Bundesregierung tut alles um den niederen Instinkten der AFD-Klientel Rechnung zu tragen

Juncker will Abschiebungen erleichtern

Dann sind in Zukunft mehr Abschiebungen zu erwarten.

@11:15 von paule2

Die nüchtern wiedergegebenen Fakten werfen stoßen bei jedem ganz eigene Gedanken an. Bei paule2 ist das: "erst 350", mir kommt dabei eher in den Sinn, dass deutsche Politiker, mit einer gehörigen Portion Opportunismus und Gleichgültigkeit gegenüber bestimmten Gruppen, schon 350 Menschen in unsicherem Gebiet aussetzen ließen, um Beifall von einem Teil der Wähler zu bekommen.

Warum nicht...

Viel sagen, in Afghanistan sei es zu gefährlich um Leute dorthin zurück zu schicken... Klar ist es dort gefährlich! Aber seien wir mal ehrlich, es wurde niemand drauf kommen, einen Mexikaner NICHT in seine Heimat zurück fliegen zu lassen.. Obwohl es letzte Jahr dort ca. 80000 tote gab und vor kurzem erst wieder ein Massengrab gefunden wurde.. Ist Afghanistan wirklich so schlimm?

Solange die Geld- und Waffen-

ströme weiterhin zu Terroristen fließen wird das nix. Der Westen sollte das doch unterbinden können. Oder will er nicht?

Es werden doch nur Gefährder abgeschoben

Dadurch bleibt wenigstens Deutschland ein sicheres Land.
Witwen und Waisen und alle Personen, die sich nichts zu Schulden haben können lassen können im sicheren Deutschland verbleiben.

Wo ist da ein Problem???

In fast zwei Jahren..

sind fast 350 Melschen nach Afghanistan abgeschoben worden. Soweit so gut. Aber wieviele Afghanen müssten abgeschoben werden.
Günstiger weise kann man diese Meldung mit einem Anschlag verknüpfen.

Dann sollte die TS auch das Stillhalten der Bundesregierung im Dieselskandal mit der Lobbyarbeit und der Spendenpraxis der Autokonzerne verknüpfen.

Ein deutliches Zeichen

Wenn jeman nichts dabei findet und womöglich noch befürwortet, wenn Menschen abgeschoben werden, obwohl die Ursache der Flucht noch nicht beseitigt ist, beweist damit, dass ihm sein Anliegen, keine Fremden in seiner Umgebung zu dulden, wichtiger ist als der mögliche Tod der Abgeschobenen. Er bewertet damit sich selbst und seine Landsleute höher als Menschen anderer Nationen.

Das ist ganz klar Rassismus. Und trotzdem wünsche ich demjenigen nicht, dass er einmal auf Menschen angewiesen ist, die ihn genauso ablehnen.

@12:29 von werner1955

Vor allem sollte man nicht vergessen, dass Deutschland sich /nicht/ am Krieg der USA gegen Afghanistan beteiligt hat. Dieses "Nein" kam von der SPD (auch wenn ich persönlich glaube, dass Schröder damals eher reflexartig und zufällig so reagiert hat). Rot/Grün hat einen Einsatz beschlossen, der keinen Krieg, sondern die Stabilisierung des Landes zum Ziel hatte.

Man kann trefflich darüber streiten, ob der Ausgang vorhersehbar war und man sich das Ganze hätte sparen können. Wie auch immer -- die Situation in Deutschland und Afghanistan wäre heute dieselbe: Taliban bombt und Flüchtlinge kommen nach Europa. Damit hat die damalige Entscheidung von Rot/Grün nichts zu tun.

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Selbstschutz vor Fremdschutz...

Selbstverständlich sind die abscheulichen Selbstmordattentate mit gewollt möglichst vielen Toten und Verletzten eine gruselige Realität ... dies aber in vielen islamisch geprägten Staaten, und also auch in Afghanistan. Und dies - den Verlautbarungen nach - nicht selten initiiert von untereinander verfeindeten, muslimischen Religionsgruppen (hier hauptsächlich Schiiten gegen Sunniten).
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In Afghanistan (und anderen "Bürgerkriegsregionen") kommen dazu noch sehr weltlich-handfeste und kommerzielle Machtinteressen (Warlords u. Drogenhandel). Dortige, oft noch archaischen, stammenstrukturellen Verhältnisse konnten durch "westliche Befriedungstruppen" bisher nicht beseitigt werden, sondern erweisen sich als quasi "unkaputtbare Fremdkultur"...
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Bezüglich sog. "Afghanischer Flüchtlinge = Migranten" stellt sich also die Frage der kulturellen Kompatibilität. Hier muß Westeuropa - zum bürgerlichen Selbstschutz - Abschiebungen zwingend durchführen (ohne Rücksicht auf hiesiges Menschenrecht) ...!

@11:07 von Baretta00

Ein sicheres Herkunftsland bezeiht sich auf die politische Verfolgung.
Wenn es nur um Gewalt ginge könnte man, wie -onkelbond- hier klar macht, nicht mal nach Mexiko abschieben.
Es wird in den Medien vieles durcheinandergebracht und instrumentalisiert um generell gegen Abschiebungen Stimmung zu machen.

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