Ihre Meinung zu: UN-Ernährungsbericht: Jedes fünfte Kind muss hungern

11. September 2018 - 15:48 Uhr

Die Experten der Welternährungsorganisation schlagen Alarm: Nach jahrelangem Rückgang nimmt der weltweite Hunger nun wieder kontinuierlich zu. Besonders betroffen ist Asien. Von Tassilo Forchheimer.

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Kommentare

Fakten

In den Krisenländern wie Afghanistan oder Irak hat sich die Bevölkerung in den letzten 25 Jahren verdoppelt. Und sie verdoppelt sich weiter alle 25 Jahre. Interessant ist dass im gesamten nahen Osten und in Afrika die Geburtenrate und die Vermehrung der Menschen umso höher ist, je mehr dort militärisch interveniert wird. Die absoluten Rekordhalter sind dabei Syrien, Irak und Afghanistan. Und in Nigeria hat sich die Bevölkerung in den letzten 50 Jahren mehr als verfünffacht und dieses Land alleine werde bald mehr Menschen haben als ganz Europa – und im Jahr 2050 mehr als die USA. Noch Fragen?

Geburtenkontrolle

Mehr gibt es dazu nicht sagen, ich kann mir nicht 10 Kinder leisten, wenn ich sie nicht ernähren kann.
Man muss das Gehirn einschalten und nicht seinen trieben folgen.

Wann wird etwas gegen die

Wann wird etwas gegen die Bevölkerungsexplosion in den Entwicklungsländern getan?

Eine Spirale des Elend

Und genau zeitgleich mit dem zunehmenden Hunger und Elend nimmt auch der Rüstungswahn in der Welt zu, ohne diese friedlicher zu machen. Im Gegenteil: Die Verelendung und Vertreibung der Menschen in großen Teilen der Welt hat ihren bisherigen Höchststand erreicht.

Typisch UN

Nicht nur im Namen der UN werden Sanktionen gegen unliebsame Staaten verhängt.
Wer muss darunter leiden?
Die Bevölkerung!

Wer sind die Hauptschuldigen an Hunger, Tot und Elend?

Die UN!

Wen wunderts ?

Auch im Bundestag wird vom Krieg geträumt. Ekelhaft.

sexuelle Selbstbestimmung der Frauen

Darum ist es umso wichtiger, die sexuelle Selbstbestimmung der Frauen zu stärken. Zugang zu Verhütungsmitteln und das Recht auf Abtreibung müssen selbstverständlich sein.

Geburtenraten von über 4 pro Frau in Afrika und Teilen Asiens sind nicht nachhaltig.

Entwicklungshilfe kann nur im Einklang mit Familienplanung gelingen.

Der Hunger ist ungleichmäßig verteilt

"Den Hungernden stehen weltweit betrachtet fast ebenso viele Übergewichtige gegenüber. Jeder achte Erwachsene hat zu viel Fett auf den Rippen. Noch immer gilt: Es wäre genug Nahrung für alle da. Der Überfluss müsste nur gleichmäßiger verteilt werden."
Und wer soll die Nahrung gleichmäßiger verteilen, wenn das Geld die größte Rolle spielt? In Deutschland ist ein Überfluss an Nahrungsmitteln in den Supermärkten vorhanden und trotzdem leben viele Bürger von dem, was die Tafel bietet. Außerdem führt unser Überfluss dazu, das viele Lebensmittel im Biomüll wieder entsorgt werden, obwohl sie in anderen Ländern dringend gebraucht werden. Nur die Politiker können das ändern.

Asien, Afrika

Geht es auch etwas genauer - nur marginal, nur Länder, keine Dörfer. In dieser Form ist der Artikel aussagelos.

Wo sind denn eigentlich die

Wo sind denn eigentlich die Vertreter von Monsato/Bayer mit ihrer tollen Gentechnik die den Hunger beenden soll, wie es immer hiess ?

Natürlich...

Wenn einige Tausend Leute jeweils über 1 Milliarde Dollar besitzen, muss es halt einige hundert Millionen Leute geben die gar nichts haben. Könnten wir alles in ein paar Jahren beheben, wenn wir die Superreichen ordendlich besteuern würden, den Armen eine Chance geben mit vollem Magen schlafen zu gehen, eine Schule zu besuchen, und dann unter fairen Bedingungen zu arbeiten oder zu gründen.

Nur: Wenn wir nicht die Dritte Welt ausbeuten, können wir uns unseren Lebensstil nicht mehr leisten, würden unzufrieden(er), und uns nicht weiter von den Reichen ausbeuten lassen.

Also werden die privaten Medien als Sprachrohr der Superreichen (halt ihrer Besitzer), und die Regierung als Verwalter der Oligarchen (wofür sie während ihrer Politzeit von deren Medien gestützt, und nach ihrer Politzeit von deren Firmen eingestellt werden) schon sorgen.

Klar könnten wir Fair Trade und Fair Production kaufen, Bio und fleischarm essen. Aber dann müssten wir mal auf einen Starbucks Kaffee verzichten..

Das wird nichts

Schade, den letzten Satz in dem Artikel hätten sie sich sparen können. " Es wäre genug Nahrung für alle da. Der Überfluss müsste nur gleichmäßiger verteilt werden." Kaum werden Waren geliefert, fällt der heimischer Erzeuger hinten runter. Das Problem ist die Überbevölkerung, korrupte Staatenlenker und externe Ausbeuter, Klimawandel und nicht zu vergessen, der ständige Krieg in irgendeiner Bananenrepublik. Zusammenfassend, die so oft beschworenen Souveränität der Staaten ist ein unüberwindbares Problem.

Genug?

,,Es ist genug Nahrung für alle da,,

Das bezweifle ich. Das Zeug, das dick macht, macht auch nicht satt. Der Körper verlangt immer bestimmte Menge an Vitaminen und Spurenelementen, und er wird so lange hungrig sein, bis diese Menge erreicht wird. Wenn man sogenanntes ungesundes Essen aufnimmt, dann wird man halt dick. Aber eigentlich ist es auch eine Mangelernährung, nur fehlen dem Körper andere Sachen, als Kohlenhydrate.
Jedenfalls kann man mit diesem ungesunden Zeug kein hungriges Kind retten.

Übervölkerung

Wenig überraschend dass der Hunger wieder zunimmt. Die Weltbevölkerung wächst und wächst. Die Behauptung dass dies keinen Einfluss auf die Ernährung hätte ist absurd. Vielleicht könnte man unter günstigsten Voraussetzungen die Weltbevölkerung noch eine Weile so weiterversorgen, aber jeder weiss dass wenn wir auf der einen Seite immer mehr Menschen in die Waagschale werfen, dann muss auf der Gegenseite eben dauernd auch mehr Aufwand betrieben werden.
Von Kriegen, Bürgerkriegen, Umweltveränderungen, Ernteausfällen, etc. muss man da gar noch nicht reden.

Wenn Eltern ihre Kinder hungern lassen...

... Es ist meiner Meinung nach falsch zu sagen, dass es dem Grunde nach genug Nahrung für alle gäbe, wenn man sie besser verteilte. Probleme entstehen da, wo Menschen sich nicht aus eigener Kraft ernähren können, damit meine ich, wo der lokale Grund und Boden nicht fruchtbar genug für eine ausreichende Landwirtschaft und Viehzucht ist. Und an diesen Orten, meine ich, muss man den Menschen auch mit aller Klarheit verständlich machen, dass man nicht mehr Kinder bekommen sollte, als man ernähren kann.
In allen Bereichen der Natur sind wir immer sehr darauf bedacht, das natürliche Gleichgewicht (Öko-System) nicht zu stören, oder wieder herzustellen, nur wenn es um Menschen geht, der doch auch Teil des Öko-Systems ist, dann werden alle vernünftigen Grundsätze "über Bord geworfen".
Ich finde, Kinder sollen nicht hungern. Niemand soll hungern müssen. Eltern tragen die Verantwortung nur so viele Kinder zu haben, wie sie ernähren können. Eltern(!), nicht Industriestaaten...

Überbevölkerung ist schuld

Manche Weltgegenden können einfach nur eine begrenzte Menge Bewohner ernähren.
wenn dann trotzdem die dortige Bevölkerung sich übermässig ernährt- werden nicht alle satt.
Das ist wie bei mir im Gartenteich: Von den Massen von Fischleich wird viel weggefressen- dadurch kommen weniger Fische daraus hervor- die werden dann von Katze und Fischreiher auch noch dezimiert- das ist traurig- aber wahr.
Der Mensch hat wenig nätürliche Feinde mehr- vermehrt sich ungebrochen- was bleibt ist die Bitte nach Nahrung-
Wird dem stattgegeben- durch die UNO- werden diese Völker sich weiter vegrössern- immer weiter- ungebremst...

Mir fehlt gerade die Vorstellung wie es weiter gehen soll...
Solange die Geburtenkontrolle versagt- wird es immer mehr Menschen geben- die sich um immer weniger Nahrungsresourcen streiten...

Ein großer Erfolg

Trotz Zuwachs von ca. 78 mio. Menschen (pro Jahr) sind nur 16 mio. Hungernde dazugekommen.

Vor kurzem wurde es von den Verteidigern ...

... des hochenergetischen und hochgradig ressourcenverbrauchenden westlichen Lebensstils noch als Erfolg gefeiert, dass der Hunger auf der Welt abgenommen hatte. Doch nun stellt sich heraus, dass dies nicht viel mehr als ein (kurzfristiger) marginaler Nebeneffekt war. Heute zeigt sich, die Konflikte die sich aus diesem Lebensstil ergeben sind weit größer.

"Es wäre genug Nahrung für alle da. Der Überfluss müsste nur gleichmäßiger verteilt werden."

Und genau daran krankt das wirtschaftlich vorherrschende System des Kapitalismus. Auch wenn es zynisch klingt, dieses System interessiert letztendlich der hungernde Mensch nicht, dieses System interessiert Rendite. Und selbst wenn sich auf einem anderen Teil der Erde die Menschen überfressen und daran krank werden dient das immer noch mehr dem System als hungernde Menschen mit Nahrung zu versorgen.

Es ist an der Zeit den Erfolg eines Wirtschaftssystems an anderen Parametern als (nur) der Rendite zu messen ...

Sehr schlimm aber der UN-Beschluss vom Juli ist übertrieben

Hallo, diese Nachricht ist natürlich schlimm. Man sollte natürlich schauen den Kindern zu helfen. Aber der UN-Beschluss vom Juni. Siehe hier ist aber zu viel des Guten und nicht finanzierbar. Dieser Link führt direkt zur UN. https://refugeesmigrants.un.org/sites/default/files/180713_agreed_outcom...

Jedes fünfte Kind muss hungern ...

über den Sinn von dergleichen ließe sich ebenso streiten, wie über die Gründe für die Misslichkeit - über Bildung, sauberes Wasser, Erziehung etc., wurde hier ja nicht gesprochen.
Die hälfte der Misslichkeit ist ebenso auf Verteilungsprobleme, wie auch auf den gern ungenannten Bevölkerungsdruck zurück zu führen.

Bevölkerungsdruck macht Klimawandel, Wanderungsbewegungen, Ressourcenstreit etc., etc., man kann es nicht oft genug wiederholen. Wer A Sagt und nicht B sagt, der macht es sich (zu) einfach.
Krieg, die zweite genannte Begründung ist auch eine Folge von Enge und damit einhergehender Irrationalität. Urbanisierung ist Folge der Enge und einer der größten Ressourcendiebe der Moderne … wir müssen was ändern, wollen das aber lieber nicht.

Klimawandel

Keiner kann mehr behaupten, dass der Klimawandel ja nicht schadet, wenn er schon jetzt als eine der 3 Hauptursachen für den Hunger genannt wird.
Zeit das Auto abzuschaffen! Gestern erst hat die Tageschau wieder Negatives über die Bahn berichtet, aber mit keinem Wort erwähnt, dass die Bahn Mehrwertsteuer zahlen muss. Also endlich Flugverkehr besteuern und die Bahn von der Steuer befreien.

ungute Aussichten

Dass es nur eine Verteilungsfrage sei, ist eine müssige Bemerkung. Erstens ist es schlicht unmöglich, optimal zu allozieren und zweitens schon gar nicht in einem kapitalistischen System. Drittens ist die Grösse der Weltbevölkerung nicht nachhaltig, immer mehr landwirtschaftlich genutzes Land wird aufgrund unsachgemässer (Über-)Nutzung degradiert. Viertens erschwert der Klimawandel, dessen Auswirkungen von Jahr zu Jahr schlimmer werden, die Verhältnisse.
Kurz, der Trend wird anhalten, sich vermutlich noch verstärken.

Hat die UNO schon was von Überbevölkerung gehört?

Es ist erschreckend, daß die Organisation 3 Hauptgründe für die Situation nennt, dabei aber wirkliche die Hauptursache schlechthin, nämlich die Überbevölkerung der Erde nicht erwähnt. So kann man Probleme nicht lösen oder einer Lösung zuführen.

@ 17:11 von cari

Ein guter Kommentar!

Im reichen Deutschland

müssen auch Hunderttausende zu den Tafeln gehen und/oder beziehen irgendeine kümmerliche Sozialunterstützung. Es ist offenbar schon hier nicht möglich, diese Zustände abzustellen. In Afrika und Asien kommt die Kinderflut noch dazu. Und die Bürgerkriege, oftmals angestiftet (Syrien) oder hervorgerufen (Libyen) durch die EUSA. Wie soll das -ohne extrem radikale Maßnahmen- geändert werden und wer soll das ändern? Theorien gibt es genug und berufslose Politiker, die die Praxis nicht kennen, labern alltäglich irgendetwas daher, was ihnen ihre Referenten aufschreiben - nur, sie selbst wissen doch gar nicht, was Armut ist und welcher Politiker hat sich schon mal die Blöße gegeben, an einer Tafel in der Schlange der Angewiesenen zu stehen? Im Gegenteil, täglich schaffen diese realitätsfernen Personen immer neue Probleme, hier und weltweit.

"Die Experten der

"Die Experten der Welternährungsorganisation schlagen Alarm: Nach jahrelangem Rückgang nimmt der weltweite Hunger nun wieder kontinuierlich zu"
Eigentlich ist dieser Bericht der Welternährungskommission ein Argument für die vielen Asylanten, die nach Europa kommen wollen, weil hier die Nahrungsmittel unbegrenzt vorhanden sind. Die Politiker vieler Länder wollen aber von dem Reichtum nichts abgeben und fördern damit indirekt diese Wanderungsbewegung. Wer etwas ändern will, muss aber dafür sorgen, dass andere Völker selbst von den eigenen Ressoursen leben können, zum Beispiel durch Hilfe in der Landwirtschaft.

Vergessen?

Ein wichtger Faktor wurde vergessen : die Geburtenrate in einigen afrikanischen und aisatischen Laendern ist viel zu hoch, um Eine ausreichende Ernaehrung der Bevoelkerung zu gewaehrleisten:
.
Quelle:
https://www.laenderdaten.de/bevoelkerung/geburtenrate.aspx
Rang 1 Angola 44,20
Rang 12 Afghanisatan 37.90
Rang 47 Westjordanland 26.30
Rang 75 Syrien 21.20

Rang 166 Grossbrit. 12.10
Rang 213 Deutschland 8.60
Vergleich
EU gesamt 10,10
Welt gesamt 18.50
.
Bei allen Anstrengungen zur Ernaehrung - bei der Entwicklung kommt es zu einem ganz natuerliches Ende der Ressourcen.
Ueberbevoelkerung ist das Thema des Jahrhunderts! Hat Tassilo Forchheimer das uebersehen?

Die Ursachen bekämpfung ist

Die Ursachen bekämpfung ist leider nicht so einfach, wie es die FAO gerne hätte.
Wir essen alle weniger, dafür haben alle anderen mehr.
Wenn ein Kleinbauer in z.B. Asien nur 2 Ha zur Verfügung hat, kann dieses Land nur entsprechend viele ernähren. Dann sollte man sich aber auch nicht 6 Kinder anschaffen.
Wenn ein Wanderhirte in der Sahelzone unbedingt 100 Rinder haben muß um seine Familie zu ernähren, die aber immer weniger zu fressen finden, und dadurch die Wüste zusätzlich wächst, oder dort Farmen gebaut werden (die übrigens produktiver sind), ist das nicht nur ein Verteilungsproblem.
China hat es auch mit einer konsequenten Geburtenkontrolle geschafft.
Den Menschen dort ist nicht geholfen, wenn wir unsere zu vielen Kartoffeln, Weizen, Milch dorthin verschenken oder nur einmal Fleisch in der Woche essen.
Nur Aufklärung, Bildung und Stoppen der Bevölkerungsexplosion kann helfen.
Und Schluß mit Religionskriegen.

Es ist interessant, dass die

Es ist interessant, dass die meisten Kommentatoren richtigerweise die Überbevölkerung und mangelnde sexuelle Selbstbestimmung / Verhütung als Kernursache benennen aber dies kein Thema für die UN ( auch nicht innerhalb deren 17! Nachhaltigkeitszielen ) oder Staatschefs ist. So wird das Problem nie gelöst werden.

Warum

Ja und warum?
Weil die Gierigen den Hals nicht voll genug bekommen.
Lieber machen wir Krieg und stiften Unruhe als zu helfen.

@pkeszler, 16.32h

So einfach ist das nicht.

Zu Punkt 1:

Nicht jeder ist an seiner Armut unverschuldet. Ich habe oft mit Leuten zu tun, die essen lieber weniger, bevor sie trotz Angebote eine Arbeit annehmen.

Zu Punkt 2:

Wenn Sie die überschüssigen Lebensmittel in die Länder transportieren, in den der Hunger groß ist, dann erreichen Sie genau das, was hier lang und breit bemängelt wird.

Die einheimische Nahrungsproduktion ist nicht mehr konkurrenzfähig.

Die UN

nennen die Hauptursache, die Bevölkerungsexplosion nicht- warum? Weil das ein Aufruf zur Eigenverantwortung wäre, der der ideologischen Ausrichtung der UN widerspricht? Oder weil man so bei Mitgliedsstaaten wie Indien, Nigeria, weiteren afrikanischen Staaten keine Sympathiepunkte bekommt? Alles wie gehabt: TEAM ist angesagt- toll, ein Anderer macht's

wir dürfen nicht zulassen das unschuldige Kinder hungern

Hier muss schnell gehandelt werden. Aber gleichzeitig auch die Ursachen beseitigt werden ( Geburtenkontrolle in Context mit kulturellen und religiösen Eigenheiten, Ausbeutung der Länder durch Konzerne und deren eigene Machthaber, Klimawandel). Lebensmittel allein lösen das Problem auf Dauer nicht.

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Früher oder später

Die Überbevölkerung wird früher oder später zu weiteren Kriegen führen. Und die Industriestaaten werden wieder am Waffenverkauf verdienen.

Denken die Eltern, die viele

Denken die Eltern, die viele Kinder zeugen, eigentlich darüber nach, dass die Hälfte ihrer Kinder verhungern wird?
Oder ist denen das egal?
Wenn es Kulturen gibt, in denen viele Kinder Wohlstand im Alter verheißen, da alle Kinder zur Versorgung ihrer alten Eltern beitragen, gehen die Eltern dann davon aus, dass einige ihrer Kinder verhungern werden und zeugen deshalb noch mehr?
Wenn diese Eltern wissen bzw davon ausgehen können, dass die Reichen Länder ihnen nicht helfen, kann man dann von denen nicht erwarten, dass sie nicht mehr Kinder in die Welt setzen, als sie selbst versorgen können?
Warum setzen die Regierungen der armen Länder keine Geburtenkontrolle durch?
Liegt das an Religionen?
Was ist die Lösung?

@ 20:49 von Ritchi

"Die Überbevölkerung wird früher oder später zu weiteren Kriegen führen. Und die Industriestaaten werden wieder am Waffenverkauf verdienen."

Man kann das Bild auch noch schwärzer malen.
Die Industriestaaten werden in der Not sein sich verteidigen zu müssen.

@18:21 von Al Ternativ

So ein Schwachsinn, die Tafeln in Deutschland als vergleichbares Elendszeichen zu deuten. Tafeln dienen ausschließlich dazu, einerseits die Vernichtung von guten Lebensmitteln abzuwenden und andererseits den Nutzern somit Luxus anderweitig zu ermöglichen.

Ich bin eh dafür, Tafeln absofort für jedermann zu öffnen, es ist ein Unding voll vom Staat alimentierte zu privilegieren (oder zu stigmatisieren) genießbares Aussortiertes konsumieren zu dürfen, obwohl mit dem Warenkorb bei voller bezahlter Wohnung mit Nebenkosten, Krankenversorgung e.c. der guten (!) Ernährung Rechnung getragen wird. (Unfähigkeit selbst zu kochen( gesund und ohne zu viel Fleisch, kostet nicht viel)) Gulaschkanonen sind für die wenigen, die eher aus psychischen Gründen das Leben auf der Straße vorziehen und nicht für arbeitslose Eltern, die statt für ihre Familien selbst zu kochen sich noch von Ehrenamtlichen bekochen lassen (eine Schande ist das sogar).

@ 20:59 von nie wieder spd

"Denken die Eltern, die viele Kinder zeugen, eigentlich darüber nach, dass die Hälfte ihrer Kinder verhungern wird?
Oder ist denen das egal?"
.
Nein, die Eltern haben es von ihren Eltern nicht anders gelernt.
Macht viele, denn nicht alle werden überleben.
Das trifft in Zeiten besserer medizinischer Versorgung nicht mehr so zu. Und auch um es zynisch zu sagen auch nicht mehr in den Zeiten der vielen "Patenschaften".
Seht, es geht doch!
Damit werden aber keine Probleme gelöst. Auch nicht mit der pauschalen Aussage, das wir Entwicklungsländer ausbeuten.
Es hilft nur Aufklärung und Bildung.
Aber solange z.B. die Katholische Kirche immer noch als oberste moralische Instanz in afrikanischen Ländern predigt seid fruchtbar und mehret euch, oder sogar ein Herr Erdogan seine Jünger zu möglichst vielen Kindern aufruft, ist Hopfen und Malz verloren.
Es ist nicht realisierbar, dass jeder dem es schlecht geht sich einfach ein anderes Land aussucht.
So werden wir ALLE es nicht schaffen.

Hunger ist nicht Folge von falscher Verteilung

Und ich denke mal, der Artikelschreiber hat sich sehr naiv passend zu seiner Einschätzung der Leser als intellektuell unterbemittelt ausgedrückt. Es geht überhaupt nicht um Umverteilung, die Gründe sind auch in der Masse nicht der Klimawandel, sondern Unterentwicklung und Gesellschaften mit einem riesigen Unterbau an Armen. Die paar Sahel-Bauern sind nicht die Masse. Die Massen sind in Slums in Asien und Afrika zu finden. Und die Kriege sind nicht etwa Auslöser des Hungers, sondern Folge eines Unvermögens gesellschaftliche Veränderungen friedlich herbeizuführen. Gesellschaften, die archaisch auf Kinderzahl und "Männlichkeit" aufbauen, reformieren sich nicht selbst, dazu bedarf es Druck-Druck den offene westliche Gesellschaften als Vorbild nicht offerieren und damit per se scheitern. China ist das Vorbild, und Staaten die ihm nacheifern (Eritrea etwa) werden schneller Erfolg haben, als Kuddelmuddel "freie" Gesellschaften. (Wo stände Afghanistan heute, wenn die Sowjets Erfolg gehabt hätt

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