Ihre Meinung zu: Genua: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Autobahnbetreiber

6. September 2018 - 16:32 Uhr

Nach dem Brückeneinsturz in Genua hat die Staatsanwaltschaft Ermittlungen aufgenommen - unter anderem gegen den Autobahnbetreiber. Erstmals meldete sich auch die Benetton-Familie zu Wort, zu der das Unternehmen gehört.

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Kommentare

Schlamperei beim Bauunterhalt

Es gibt keine unerklärlichen Geschehnisse im technischen Brückenbau. Natürlich altern auch Brücken und wenn im Rahmen des Bauunterhalts nicht regelmäßig jeder Zentimeter einer Brücke auf seine Zuverlässigkeit untersucht wird und festgestellte Schäden etc. nicht beseitigt werden, dann tragen dafür die zuständigen Ingenieure und insbesondere ihre Auftraggeber - und das ist hier die Betreibergesellschaft - die alleinige Verantwortung. Die Ingenieure hätten eine Befahrverbot aussprechen müsse. Das ist bei allen Brückeneinstürzen bisher der Fall gewesen. Der Hintergrund ist meistens neben fachlichen Baudefiziten in der Regel das Sparen von Geld für den Bauunterhalt. Mauteinnahmen ja, aber sparen bei der Wartung.

Genua

Daran sind nicht die Flüchtlinge, auch an vielem anderem nicht. Mal sehen was die Regierung gegen die Mafia z. B. ausrichten wird. Auch das sollte als EU Problem betrachtet werden.

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