Ihre Meinung zu: Familienministerin Giffey besucht Chemnitz

31. August 2018 - 5:48 Uhr

Als erstes Mitglied der Bundesregierung hat Familienministerin Giffey Chemnitz besucht. Sie legte am Tatort Blumen nieder. Nach den Protesten am Abend blieb die Nacht ruhig - am Samstag soll es weitergehen.

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Kommentare

Ministerin Giffey hat aus

Ministerin Giffey hat aus ihrer Berliner Bezirksarbeit viel Erfahrung mit schwierigen Situationen. Und sie macht mit dem Ablauf ihres Besuchs deutlich: Die oft vorgeschobene und heuchlerische Solidarisierung mit dem deutsch-kubanischen Opfer durch pegida, Rechtsradikale und bundesweit angereiste Neonazis und deren Versuch, den für Demokratie, Rechtsstaat und offene Gesellschaft engagierten Menschen in Chemnitz diese Solidarität mit dem Opfer und seinen Angehörigen abzusprechen, läuft ins Leere.

Nicht gut

"Die Demonstration am Montag hat uns gezeigt, dass die Polizei derzeit nicht Willens oder in der Lage ist, unser Grundrecht auf Versammlungsfreiheit und körperliche Unversehrtheit zu garantieren", schrieb das Bündnis.

Blödsinn und Populismus auf allen Seiten! Wie soll da ein vernünftiger Dialog stattfinden mit entsprechenden Lösungsansätzen?

Der Mensch sollte bereits 2016

abgeschoben werden. Jetzt ist 2018 und immer noch da. Eine Farce!!!
Von den Kosten die der Steuerzahler für solche Menschen aufbringen muss, ganz zu schweigen.

Richtiger Umgang!?

... der Moderator des Brennpunkts gestern Abend hat es auf den Punkt gebracht: ... "etwas muß etwas anders werden nach Chemnitz"!

Aber was ist damit gemeint? ... Sofort drängt sich hier das Bild des besorgten Bürgers in den Vordergrund, der auch wieder in Chemnitz so stark thematisiert wird. Hört man sich diesen, wie die Dame mit dem türkisen Klöppel-Halstuch aus dem eingebauten Filmbeitrag an, die auf dem gestrigen Sachsendialog omnipräsent gewesen scheint, so spricht dieser stets von einem Gefühl der Unsicherheit und Überforderung! ...

Und darum geht es: ... Ein Gefühl! Etwas, was sich im Kopf abspielt! ... Aber erklärt das, warum Menschen anfangen anders aussehende Menschen über die Straße zu jagen?

Dieses Gefühl wird man nicht auf einfachen Wege besiegen! Nicht mit mehr Polizei, was die einzige Antwort der Politik zu sein scheint. Nicht durch Gespräche mit ausgewählten Bürgen, nicht durch Twitter-Posts und auch nicht mit Kleinreden von offenem Rassismus! Basisarbeit ist gefragt

@OS286, 7:06

"Die Demonstration am Montag hat uns gezeigt, dass die Polizei derzeit nicht Willens oder in der Lage ist, unser Grundrecht auf Versammlungsfreiheit und körperliche Unversehrtheit zu garantieren", schrieb das Bündnis.
Blödsinn und Populismus auf allen Seiten! Wie soll da ein vernünftiger Dialog stattfinden mit entsprechenden Lösungsansätzen?

Gut, nun haben Sie also "Blödsinn" und "Populismus" geschrieben. Das reicht mir als "Argument" aber nicht aus. Was daran ist denn blödsinnig? Was populistisch?

Ich finde es super, das nach

Ich finde es super, das nach all der Empörung wegen den Kundgebungen der Chemnitzer , darunter auch Rechte - Hetzjagden gehen garnicht - doch waren diese rechten die minderheit bei diesen Veranstaltungen,

Das nun jemand aus der Regierung einen Kranz für das TodesOpfer , ein Syrer und ein Iraker wurden festgenommen, niederlegt.

Desweiteren wurde heut im Frühstücksfernsehen ein Bericht über die Friedliche Demo während Kretschmers Besuch berichtet - dort wurde erstmals auch von Bürgern gesprochen die einfach ihre in Ängste ausdrückten. In diesem Bericht inteviewte ARD/ZDF jemanden - der sagte Sinngemäß : - Ihm reichts es macht ihm Angst das Bürger kein Problem haben sich mit rechten zusammen zu tun.

Das ist meiner Meinung nach Totschlagargument. Denn ich habe Rechte mit der Bundesbahn fahren sehen, verurteile die Bahn aber nicht als Rechtes Unternehmen.

grundsätzlich gut

dass eine Ministerin anreist und Blumen niederlegt! Schlecht dass eine Kanzlerin sich keine Zeit nimmt - Sie erkennt wohl die Situation nicht - und was draus entstehen könnte - welche Sie mit ihrer Politik angerichtet hat!

Prioritäten hat Sie (Merkel) gesetzt - leider die falschen!

@Eifel / 7:17

Schön! ... Wir reden aber immernoch über den Einzelfall mit Bezug auf Chemnitz. Oder?

Falls nicht, höhren Sie mal bitte in sich hinein! Den Grundton den Sie hier anschlagen findet man in unserer Gesellschaft auch bei anderen Themen wieder! ... Tauschen Sie einfach mal >Flüchtling< gegen >Harz4-Empfänger<. ...

Erschreckend, was!? ... Die gleichen Worthülsen, der gleiche Gedanke im Kopf: ... Alles nur Soizialbetrüger ... arbeitsfaul oder kriminell ... MEINE Steuergelder ... etc.

Da zeigt sich klar die Rückständigkeit in Bezug auf die Entwicklung unserer Gesellschaft! ... Denn es sind zwar Politiker, die diesbezüglich Gesetze verabschieden, aber es ist trotzdem immernoch die Gesellschaft, die die Richtung vorgibt! ...

Die Richtung, von Rechts, die momentan ansteht finde ich zumindest überdenkenswert, wenn nicht sogar zum ... !

Wo haben Sie die Quelle, die

Wo haben Sie die Quelle, die von der Abschiebung schreibt?

Frau Giffeys Versuch ...

... in allen Ehren, retten zu wollen was zu retten ist. Ich traue der Frau da auch viel zu, nur: Der "Laden" Sachsen ist intern bereits so verfilzt, schon zu DDR-Zeiten war das so. Da muss von "innen" heraus aufgeräumt werden. Herr Kretschmer und sein Kabinett zumindest scheinen da überfordert.

Wahnsinn

„Die Demonstration am Montag hat uns gezeigt, dass die Polizei derzeit nicht Willens oder in der Lage ist, unser Grundrecht auf Versammlungsfreiheit und körperliche Unversehrtheit zu garantieren", schrieb das Bündnis.“

Das klingt wie im Delirium. Fakt bleibt die Demonstration wurde durchgeführt, für die Eskalation waren Teilnehmer der Demonstration verantwortlich.

Fakt bleibt auch das nach selbstauskünften traumatisierte Schutzsuchende, welche in Deutschland als Wiederholungstäter auffällig werden, nicht allgemein und generell Toleranz und bedingungslose Akzeptanz erwarten dürfen. Jedenfalls nicht von Allen!

In Chemnitz wurde ein Mann

In Chemnitz wurde ein Mann getötet, und das ist ein schreckliches Verbrechen. Die Anteilnahme für die Angehörigen, Freunde und Kollegen ist groß, durch alle Schichten und Gruppen und auch von Politiker*innen - aber leider geht es den bundesweit organisierten rechtsradikalen und fremdenfeindlichen Truppen, die sich auf Chemnitz Straßen organisiert haben, um etwas ganz anderes: Sie instrumentalisieren dieses Gewaltdelikt für übelste verbale Hetze und auch für Übergriffe, so dass sich fremdländisch aussehende Menschen - auch wenn sie gut integriert schon lange die Chemnitzer Gesellschaft mittragen - nicht mehr so leicht auf die Straße trauen. Das kann man doch nicht übersehen oder kleinreden oder gar ins Gegenteil verkehren, wie einige das hier versuchen.

Historische Perspektive

Diese Geschichte hat ihren Anfang vor 28 Jahren.
Nach dem Mauerfall wurde mit Euphorie und Hoffnung so vieler Menschen in der DDR in Rekordzeit die deutsche Einheit geschmiedet. Rückblickend ist sichtbar, dass die Strukturen, die eine zukünftige Eigenständigkeit Ostdeutschlands möglich gemacht hätten, durch den Verkauf von ehemaligen Staatsbetrieben und deren "Marktintegration" systematisch zerstört wurden. Millionen Ostdeutsche verloren ihre Arbeitsplätze und sehr viele junge Menschen - vor allem Frauen - migierten in den Westen um dort zu arbeiten und ihre zu Hause gebliebenen Familien zu unterstützen.
Mit der schwindende Perspektive auf eine bessere Zukunft kam bei den daheimgebliebenen Ostdeutschen die Identitätskrise und tiefes Misstrauen gegenüber dem System Bundesrepublik.

Der Rassismus der in Chemnitz gegenüber den neu dazugekommenen Menschen aus aller Welt sichtbar wird kann nicht entschuldigt werden, aber er hat eben auch diese historische systemökonomische Komponente.

um 07:56 von Kopfmensch

Soll das jetzt wieder ein moralisches Gewissen sein ?

Das muss man sich nicht mehr geben, denn wenn jemand abgeschoben werden sollte (also hat er kein Bleiberecht weil er kein Asyl benötigt) dann ist das so und hat mit H4 Empfängern überhaupt nichts zu tun!

Sie verdrehen hier die Zusammenhänge was aber nicht passt

@eifel, 7:17

Der Mensch sollte bereits 2016 abgeschoben werden. Jetzt ist 2018 und immer noch da. Eine Farce!!!
Von den Kosten die der Steuerzahler für solche Menschen aufbringen muss, ganz zu schweigen

Es steht im Artikel ganz eindeutig, dass das Verfahren noch nicht abgeschlossen ist, weil Rechtsmittel eingelegt wurden, über die noch nicht entschieden wurde. So ist das im Rechtsstaat. Und die Abschaffung des Rechtsstaats aus Kostengründen kommt - zumindest für mich - nicht in Frage.

@OS286 07:06

Warum soll dies Blödsinn sein und Populismus? Das Bündnis hat absolut recht damit. Vernünftiger Dialog? Den hat man lange genug versucht mit den sogenannten "besorgten Bürgern" zu sprechen, führt zu absolut gar nichts.
Zudem sind wir inzwischen auch in einer anderen Phase. Hier geht es nicht um normale Demonstrationen von besorgten Bürgern sondern schon um viel mehr.
Diese "besorgten Bürger" wollen mit Hilfe von AfD und Pegida eine Machtergreifung. Dies ist ganz klar deutlich. Immer wieder faselt man von Revolution (auch in diesem Forum), von einem Ruck der angeblich durchs Land gehen würde und so weiter.
Es geht aktuell um eine Sache nämlich unser Land zu verteidigen.
Nur um es mal klarzumachen.
Es handelt sich hier um eine Minderheit in Deutschland, die sich niemals durchsetzen wird. Dafür distanzieren die sich zu schwach von Neonazis. Dies ist auch der Grund warum die AfD es nie schaffen wird stärkste Partei in Deutschland zu werden geschweige denn in eine Regierung zu kommen.

Weitblick, ist das, was allen Beteiligten fehlt, immer noch.

Das Frau Merkel ein Chaos über Deutschland brachte, hätte man ihr verzeihen können, wenn sie dieses Chaos danach beseitigt hätte und die Macht dazu hatte sie.
Wenn jetzt ein Krimineller, der eigentlich gar nicht mehr in Deutschland sein dürfte, Straftaten begeht, dann ist das letztendlich ihr anzulasten.
Sie hatte das Tor aufgestoßen und damit sämtliche Behörden überlastet und die Behörden und Gerichte sind immer noch überlastet.
Wenn man jetzt von Spurwechsel spricht, dass ist doch wieder eine Situation, wie sie nicht hätte sein dürfen.
Um ehrlich zu sein, ich bin froh, dass die Menschen im Osten auf die Straße gehen und ihren Unmut zum Ausdruck bringen, denn der ist berechtigt. Ich selbst bin zu feige, denn das ist mediales Spießruten laufen.
Unsere Regierung baute Mist und baut ihn immer noch, denn die Asylverfahren sind zum einen immer noch zu lang und zum anderen muss man überlegen, ob man wirklich die Verwaltungsgerichte blockiert sehen will. Ich möchte das nicht.

Wenn ich mir

das Alter der Täter anschaue, dann Frage ich mich was die in Deutschland machen und wo sind Ihre Familien?

In diesem Alter würde ich für mein Land einstehen - und meine Geschwister, Eltern, Kinder, Frau etc, nach D schicken - aber selber würde ich meiner Verantwortung nachkommen!

Giffey tut jetzt das richtige und besucht den Tatort, legt Blumen nieder. Dennoch bleiben viele Fragen und Skepsis - berechtigterweise!

Besuch der Ministerin

Nach langen Protesten hat die Kanzlerin wohl endlich ein Regierungsmitglied geschickt um ein paar Blumen niederzulegen.

Das löst nur das Problem nicht. Ein Mann der seit über 2 Jahren hätte abgeschoben werden müssen ist immer noch hier. Diejenigen, die die Abschiebungen verhindern sind mit Schuld am Tod des Daniel H. Wann erkennen unsere verantwortlichen Politiker endlich, dass hier keine zukünftigen Stützen der Gesellschaft eingereist sind?

Und nach all den "Hetzjagden" die angeblich stattgefunden haben: Jeder Müll wird auf Video festgehalten. Bloß die angeblichen Hetzjagden wurden nicht aufgezeichnet. Selbst die Polizei kann darüber nichts berichten, wie man aus anderen Quellen erfährt. Komisch, oder??

um 07:57 von Saldor

haben Sie den Artikel nicht gelesen?

um 08:04 von Tinus

"Sachsen ist intern bereits so verfilzt"

Was verstehen Sie darunter - Sachsen lässt sich eben nicht alles gefallen. Schauen Sie mal nach Berlin was dort in manchen bezirken abgeht - da sollten die Menschen genau so aufstehen - aber sie trauen sich nicht!

Da muss ich sagen steht der "Filz " den Sachsen gut!
Das hat nichts mit Rechts zu tun sondern mit Ordnung!

@Tonkien, 7:54

In diesem Bericht inteviewte ARD/ZDF jemanden - der sagte Sinngemäß : - Ihm reichts es macht ihm Angst das Bürger kein Problem haben sich mit rechten zusammen zu tun. Das ist meiner Meinung nach Totschlagargument. Denn ich habe Rechte mit der Bundesbahn fahren sehen, verurteile die Bahn aber nicht als Rechtes Unternehmen.

Ein eigenartiges Argument. Ich teile die Ängste dieses Interviewten. Und ich verurteile die Bahn auch nicht als rechtes Unternehmen. Aber soll mir der rechte Mob etwas deshalb keine Angst machen, weil Rechte auch mit der Bahn fahren? Erschließt sich mir irgendwie nicht so ganz.

@Tonkin / 7:54

„Das ist meiner Meinung nach Totschlagargument. Denn ich habe Rechte mit der Bundesbahn fahren sehen, verurteile die Bahn aber nicht als Rechtes Unternehmen.“

… Ein bisle mehr Differenzierung darfs schon sein!

… Mit Rechten meinen sie vermutlich handfeste Nazis. Denn wenn man die Bilder aus Chemnitz sieht, sind darauf nicht grade wenige davon zu sehen. – Leicht identifizierbar am ausgestreckten Arm, diversen bekannten Modelabels, Fahnen und Transparenten. Und auch zu hören war genügend Nazisprech! … Dazu kamen die aggressive Stimmung und tatsächliche Übergriffe auf Gegendemonstranten und Polizisten. … Alles in Allem genügend Anlässe um zu entscheiden ob es sich hier um eine demokratische Veranstaltung oder einen von Nazis gelenkten Mob handelt, an dem man sich dann halt auch beteiligt wenn man dort stehen bleibt!

Denn auch Nazis dürfen Bahn fahren, solange sie dort einfach nur Nazis sind und nicht andere Menschen anfangen in Ihren Freiheiten und Rechten anzugreifen.

@ 07:55 hammer

Kanzlerin Merkel ist auf einem 3tägigen Afrika-Besuch, dessen Aufgabe und Ziele durchaus bedeutsam sind, auch für die vielen, die neben dem Thema "Flüchtlingspolitik" schon gar nichts anderes mehr wahrzunehmen scheinen. Es ist ein leichtes hier so zu tun, als sei man der bessere Prioritätensetzer und Kalenderverwalter und damit so zu tun, als hätte Merkel "die Situation nicht erkannt". Die Situation haben in meinen Augen eher die nicht erkannt, die den fremdenfeindlichen rechtsradikalen Rattenfängern hinterherlaufen und nicht sehen, vor welchen Karren sie da gespannt werden. Oder ums noch anders zu formulieren: Die notwendigen Diskussionen auch über die Flüchtlingspolitik kann man nicht mit denen führen, die den Hitlergruß zeigen, "Ausländer raus" oder "Viehzeug" und "Zecken" brüllen; und es ist erschreckend und beschämend, dass sich z.B. afd-Politiker*innen davon nicht distanzieren, sondern die Eskalation bewusst anheizen. Der NRW-Abgeordnete Blex ist das drastischste Beispiel dafür.

@hammer 07:55

Was soll es bitte bringen wenn die Bundeskanzlerin da hinkommt? Die Leute würden die Frau sowieso nur niederbrüllen und sind überhaupt nicht an einem Dialog interessiert, da kann man sie es sich auch gleich sparen. Es wäre völlig ausreichend wenn Merkel die Familie des Opfers persönlich besucht und gut ist.
Was soll denn aus der Situation entstehen? Hauen Sie es doch mal raus? Wenn Sie glauben, dass es in Deutschland Mehrheiten gibt für flächendeckende Unterstützung von Pegida, AfD und sogenannten "besorgten Bürgern" irren Sie sich!

Generalverdacht

Wo bleibt der Hinweis, Es darf kein Generalverdacht gegen Personengruppen geben. Was sich der Links/Grüne Zirkel hier gegenüber den Bürgern eines Bundesland herausnimmt ist bezeichnend.

Das differenzieren, unterscheiden, jeden als Einzelfall betrachten gilt also nur wenn der nächste islamische Terroranschlag durchgeführt wird? Eure doppelten Standarts sind übrigens auch für den Rechsruck verantwortlich.

Höchste Zeit

Höchste Zeit war es, dass ein Mitglied der Bundesregierung der derartig mitgenommenen Stadt einen Kondolenzbesuch abstattet. Korrekt wäre es gewesen, die Kanzlerin selbst hätte diesen Besuch unternommen. Aber dem Anschein nach liegt Chemnitz von Berlin weiter entfernt als Paris. Und außerdem, so wird uns seit Tagen eingetrichtert, ist Sachsen verseucht von Rechtsextremen. Da flüchtet die Kanzlerin lieber nach Afrika.

Warum nicht Innenminister?

Es muss keine Familienministerien nach Chemnitz kommen, um abermals die Sachsen zu belehren. Es ist der Innenminister gefordert, der der Bevölkerung erklärt, wie er diese gehäufte Gewalt präventiv vermeiden will.
Genauso soll er erklären, wie der Rechtsstaat nun vorhat, die vorgesehene Abschiebung von Straftätern auch tatsächlich durchzuführen.

um 07:06 von andererseits

>>"..Solidarisierung mit dem deutsch-kubanischen Opfer durch..."<<

Junger Mann für mich spielt es keine Rolle welcher Herkunft oder welcher Hauptfarbe das Opfer war? Für mich ist die Tat genauso schlimm als wenn sie an einem Biodeutschen begannen worden wäre. Schämen Sie sich.

Eine Zukunft für Alle ermöglichen

In vieler Hinsicht macht die Ansiedlung der neu dazugekommenen Menschen in den leergewordenen Städten und Dörfern im Osten Sinn.

Aber nicht so. Nicht in Turnhallen und heruntergekommenen Plattenbauten. Nicht als Almosenempfänger unter gefühlt unterpriveligierten Einheimischen. Nicht als Männerüberschuß in Regionen wo es bereits viel zu viele Männer gibt.

Die Menschen die hier angesiedelt werden brauchen eine Perspektive jenseits vom Schwarzmarkt. Als Familien. Als Pflege- und Gesundheitsfachkräfte für eine alternde Gesellschaft. Als Biobäuerinnen. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Mit dem Geld, was jetzt in Provisorien gepumpt wird könnten die verwaisten Landstriche zwischen Elbe und Oder belebt werden. Ein großes erfolgreiches Integrationsprojekt mit weltweitem Vorbildcharakter könnte hier und heute umgesetzt werden.

Ermöglichen wir den Menschen die zu uns gekommen endlich Arbeit von Anfang an! Landnutzung, Teilhabe und die deutsche Staatsbürgerschaft.

@ 07:54 Tonkien

Ihren Vergleich mit der Bahn meinen Sie nicht ernst, oder? Wenn ja, ist das in meinen Augen eine erschreckende Verharmlosung der rechtsextremen Strategie, über angebliche "Opfer-Solidarisierung" sowohl das Opfer (und völlig ungefragt auch dessen Angehörige!) wie auch mitlaufende Bürger*innen zu instrumentalisieren für erkennbare Fremden- und Demokratiefeindlichkeit. Die Menschen in diesen Aufmärschen sind nicht ein "Transportunternehmen" wie die Bahn, sondern mündige Bürger*innen, die Verantwortung für ihr Tun und ihre Entscheidungen tragen.

Endlich kommt mal jemand auf die Idee

mehr als nur "Mein Bedauern an die Angehörigen..." zu faseln sondern sich tatsächlich, wenn auch nur symbolisch für das Opfer zu interessieren. Bisher kochte man ja intensiv an Nebenschauplätzen und betrieb Täterschutz um von den Folgen einer verfehlten Politik abzulenken.
Wenigstens ein ehrlicher Versuch Frau Giffey, danke.

um 07:17 von eifel

>>"Der Mensch sollte bereits 2016
abgeschoben werden. Jetzt ist 2018 und immer noch da. Eine Farce!!!
Von den Kosten die der Steuerzahler für solche Menschen aufbringen muss, ganz zu schweigen."<<

Das ist ja interessant? Darüber konnte ich bisher nirgendwo was lesen? Und wenn der potenzielle Mörder denn schon 2016 hätte abgeschoben werden sollen, warum kam er auf Bewährung bei seiner letzten Straftat frei?

@ hammer, um 07:55

Die Kanzlerin tourt derzeit durch Afrika, soll sie alles stehen und liegen lassen, um nach Chemnitz zu eilen? Was könnte sie dort derzeit besser ausrichten als Frau Giffey?

1200 Polizisten bewachen 900 friedliche Demonstranten

Im Bürgergespräch berichten Bürger immer wieder, die Polizei hätte am Montag sehr wohl die Situation unter Kontrolle gehabt.

Hysterisch von den Medien angefeuert zieht die Polizei 1200 Beamte aus dem gesamten Bundesgebiet zusammen. So wurden 2 Demonstranten von 3 Polizisten bewacht. Wenn die Polizeibeamte für Ihre Überstunden entlohnt wurden sind sinnlos Steuergelder verschwendet worden.

Beim Sachsengespräch wurde deutlich. Der Mord geschah in einem Brennpunkt von dem immer wieder Belästigung, Kriminalität und Gewalt ausgeht. Der MP sagte verstärkte
Polizeikontrollen in diesen Gefahrengebieten zu. An diesen Orten wäre eine massive Polizeipräsenz zum Schutz angebracht.

@andererseits

"Ministerin Giffey hat aus ihrer Berliner Bezirksarbeit viel Erfahrung mit schwierigen Situationen"

Der Bezirk der Ministerin ist ein Paradebeispiel für jahrzehntelange gescheiterte Integration , deshalb müsste die Ministerin auch wissen dass nicht die wenigen rechtsradikalen Pöbler das Problem sind sondern die unkontrollierte Migration die den meisten Menschen zuviel geworden ist .
Deshalb sind diese Menschen noch lange nicht rechtsradikal und somit lässt sich das wahre Problem in ganz Deutschland - nämlich gerade diese von oben verordnete alternativlose unkontrollierte Migration - auch nicht mehr mit dem Argument des Rechtsradikalismus unterdrücken .
Es ist zu hoffen dass nun auch die Menschen in den alten Bundesländern mutiger und offener ihre Meinung sagen denn die Stimmung ist dort nicht anders als im Osten , man ist dort nur stärker vom linksliberalen Konglomeriat aus Politik und Medien eingeschüchtert und auch die letzten Jahre dementsprechend "erzogen" worden .

@eifel

Steuergelder ist ein gutes Thema: Im Osten hätte man Anstelle nur aufbauen, auch ein Teil in die Integration stecken sollen anscheinend, dann hätte es vielleicht weniger besorgte Bürger gegeben, die lauter Verzweiflung, die Lösung in "Heil Hitler!" rufen sehen.

@privat23 08:05

Das Bündnis hat absolut Recht und befindet sich nicht im Delirium. Dass Diejenigen, die sowieso alle die nicht AfD, Pegida und "besorgte Bürger" sind als unwichtig ansehen, die Sorgen der Gegendemonstranten null stört kann ich mir denken. Das beruht auf Gegenseitigkeit. Mich und die Gegendemonstranten von Montag in Chemnitz und alle diejenigen die nichts mit AfD und Pegida zutun haben wollen kratzt es auch nicht was die sogenannten "besorgten Bürger" für Probleme haben, die denken ja selbst auch nur an sich.
Zu Ihrem letzten Satz. Genauso wenig Akzeptanz wie diese Schutzsuchenden die wiederholt kriminell auffallen genauso wenig Versätndnis erwarten dürfen wie die sogenannten "besorgten Bürger". Es wird sich in der Tat etwas ändern nach Chemnitz. Die Menschen werden jetzt noch entschlossener sein sich diesen sogenannten "besorgten Bürgern" in den Weg zu stellen, da können Sie sich sicher sein

@eifel 7:17

Dieses Gemeckere nervt. Machen Sie sich doch mal kundig, welche objektiven Hindernisse es in einem Rechtsstaat vor jeder Abschiebung gibt. Denken Sie doch mal daran, was Seehofer und seine CSU früher immer gefordert haben und was jetzt, wo Seehofer zuständig ist, tatsächlich passiert: Nicht mehr als vorher, außer zusätzliche Pannen und Rückholungen.

@Magfrad

Wenn ich Ihre Kommentare hier so verfolge muss ich feststellen dass Sie sich in Ausdruck und Radikalität nicht von denen unterscheiden die Sie - sogar mit dem Einsatz des Militärs- "bekämpfen" wollen.
Man kann Ihre Nervosität vielleicht noch damit begründen dass Sie erkennen wie sich die jahrelangen wohlgenährten linksliberalen Strukturen nun in der Auflösung befinden .
Das kann man aber nicht mit dem Militär aufhalten .....

@ 08:09 mokky

Ich teile weitestgehend Ihre Überlegungen zu den Hintergründen und Entwicklungen, die zu den rechtsextremen und fremdenfeindlichen Ausschreitungen in Chemnitz beitragen; es macht auch klarer, warum die größte Fremdenfeindlichkeit manchmal dort anzutreffen ist, wo prozentual mit die wenigsten "Fremden" leben. Die Frage ist: Welche Konsequenzen ziehen wir daraus - politisch, wirtschaftlich, bildungsmäßig, gesellschaftlich, kulturell... Da gibt es viele Ebenen, um Selbstbewusstsein, Perspektiven und damit auch Angstabbau in den Blick zu nehmen und voranzutreiben. Sozialpsychologisch wie politisch ist es eigentlich eine Grunderkenntnis: Menschen, die sich abgehängt vorkommen, sind leichte Beute für jegliche Form der Sūndenbockideologie.

Am 31. August 2018 um 08:07 von andererseits

Warum rüsten Sie nicht einmal sprachlich etwas ab? Zu Beginn haben Sie das Todesopfer mit keiner Silbe erwähnt, und jetzt wollen Sie diesen für sich einvernehmen und wollen bestimmen wer trauern darf.
Ihre ganzen argumentationsketten die nur eine Seite als Schuldige sieht ist falsch und schafft mehr Probleme als diese zu lösen.
Lesen Sie doch einfach mal den Artikel über das Chemnitzer Gespräch. Wollen Sie mir wirklich sagen, das rauschgifthandelnde Asylbewerber gut integrierte Mitbürger sind?

@Magfrad

„Den hat man lange genug versucht mit den sogenannten "besorgten Bürgern" zu sprechen, führt zu absolut gar nichts.
Zudem sind wir inzwischen auch in einer anderen Phase. Hier geht es nicht um normale Demonstrationen von besorgten Bürgern sondern schon um viel mehr.
Diese "besorgten Bürger" wollen mit Hilfe von AfD und Pegida eine Machtergreifung“

Klingt wie die Forderung der „ganz bösen“ die eine Islamisierung Deutschlands vermuten.
Da würde sich auch Ihre gestrige Forderung nach Militäreinsatz im Inneren anschließen. Mir ist natürlich bekannt, links/grünes Verständnis, Anteilnahme und Sorge gilt nur für ganz bestimmte Tätergruppen.

Danke für die Bestätigung.

Wieviel Täter waren beteiligt?

Einer der Schwerverletzten Opfer könnte zum Glück das Krankenhaus verlassen und ist somit vernehmungsfähig. Die Behörden und Medien müssen umgehend ihrer Informationspflicht nachkommen und schnell und lückenlos den Tathergang aufklären.

Einfach Fragen sind nochimmer unbeantwortet: Wieviel Täter waren an der Tat beteiligt. Der MDR berichtet gestern: „Zwei Verdächtige, die bei der tödlichen Auseinandersetzung in Chemnitz dabei gewesen sein sollen, sind noch flüchtig, sagte Innenminister Roland Wöller während seines Tischgesprächs mit Bürgern.“

Diese Informationen dürfen nicht unterschlagen werden. Um Gerüchte zu bekämpfen sollte lückenlos berichtet werden.

@frosthorn und Kopfmensch

auf Sie ist verlass. Dachte schon, es kommt keine Resonanz.

@hammer 08:17

Sie haben ein sehr sehr merkwürdiges Bild. Ich glaube Ihnen gerne, dass Sie es gut fänden wenn Deutschland nur noch aus "besorgten Bürgern" bestehen würde die Rechtsextreme, AfD, Pegida und Co bagatellisieren. Wird aber nicht passieren, weil man zum Glück eine Minderheit in Deutschland ist und dies sollten diejenigen die solche Wünsche haben früh genug akzeptieren.
Der Forist Tinus hat absolut Recht, man muss Recht und Ordnung in Sachsens Behörden sichern und darf nicht zulassen, dass Pegida und AfD Symphatisanten in wichtigen Behörden wie Polizei und LKA zu finden sind.

@Magfrag

"Wenn Sie glauben, dass es in Deutschland Mehrheiten gibt für flächendeckende Unterstützung von Pegida, AfD und sogenannten "besorgten Bürgern" irren Sie sich!"

Wenn Sie sich mal so die Sonntagsumfragen der letzten Wochen ansehen spricht das eine andere Sprache.
Entweder lesen Sie diese nicht, oder Sie verweigern die Realität. In einigen Bundesländern könnte die AFD gerade im Moment zweitstärkste Kraft werden. Da ändert ein Ignorieren der Realität auch nichts.

Am 31. August 2018 um 08:10 von frosthorn

"Es steht im Artikel ganz eindeutig, dass das Verfahren noch nicht abgeschlossen ist, weil Rechtsmittel eingelegt wurden, über die noch nicht entschieden wurde. So ist das im Rechtsstaat. Und die Abschaffung des Rechtsstaats aus Kostengründen kommt - zumindest für mich - nicht in Frage."
#
#
Wenn das Verfahren seit über zwei Jahren läuft, und der abgelehnte Asylbewerber in dieser Zeit mehrfach straffällig geworden ist, und nicht gesiebte Luft atmet, dann läuft in unserem Rechtsstaat einiges schief.

Warum kommt denn Frau Merkel nicht nach Chemnitz?

Es wäre doch Aufgabe der Regierungschefin sofort und schnellstens zum Volk zu reden
und mit ihm zu diskutieren, was den Menschen am Herzen drückt! Berlin muss doch so ganz langsam, mit einer Zeitkonstanten von Jahren, reagieren und überprüfen, was im Staat denn so passiert!
Oder interessiert es unserer Regierung nicht mehr?

Es geht ja nicht nur um den toten Chemnitzer

Es geht um ALLE Toten durch Messerstecher.
Alle Vergewaltigungen.
Die toten Mädchen und Frauen, der Arzt, der in seiner Praxis ermordet wurde, die hohe Kriminalität unter diesen Migranten.....die Liste ist ENDLOS.
Es geht um das verschweigen der Vorfälle im ÖR, das vertuschen, das Bagatellisieren und Kleinreden.
Und es geht um noch mehr, um Prinzipien der Diskussion, die offenbar nicht mehr vorhanden sind.
Gesten stand in einem Betrag eines Users sinngemäss: wer neben einem Nazi läuft ist ein Nazi, jeder davon.
Also wenn morgen am Bf ein Idiot einen Hitlergruss macht und ich stehe dummerweise daneben, bin ich ein Nazi.

Differenzierung ist vielen nicht mehr möglich und auch nicht gewollt.

Hat das irgendetwas mit Demokratie und Meinungsfreiheit zu tun?

Ich denke nicht.

Was bei mir hängen bleibt, ist, als Deutsche habe ich den Mund zu halten sonst bin ich Nazi. Bestehlen und Abstechen lassen ist in Ordnung, sind ja alle traumatisiert. Alles uninteressant.

1200 Beamte im Einsatz

fuer den angereisten Ministerpraesidenten und einige seiner Minister?
Dafuer ist Polizei auf einmal ausreichend vorhanden?
Man hatte den Anschein, er hat verstanden, dass man die Meinung der Buerger hoeren soll .... Handeln steht dann aber immer noch aus - Wie zB der Wahnsinn das nicht konsequent abgeschoben wird!
Straftat - Ausweisung = kein Rechtsmittel dafuer darf der Staat dafuer auch noch zahlen! Muss er eben selbst aufbringen!
Dann erst noch die Barley aus Berlin gestern im Talk! Aber gut, der Brexit kommt und wir sind diese Frau los, wie auch wohl eines Tages die SPD, die sich grad so schnell und nachhaltig erneuert!

RE: um 07:41 von Kopfmensch

Danke für diesen Beitrag.
Einstellung zur Gesellschaft fängt im Kopf an.

Die "Ausländer raus" skandierenden Menschen sind ja nicht über Nacht zum Nazi geworden. Sie nutzen die Taten wie in Chemnitz um endlich Ihre lange zuvor gewachsene rassistische Einstellung öffentlich präsentieren zu können. Unter dem Vorwand der Besorgnis.

Ich kenne keinen Türken, der nach dem Solinger-Brandanschlag auf die Strasse gegangen ist, um Deutsche zu jagen.

Jahre danach ruft Mevlüde Genc wie am ersten Tag nach friedlichem Zusammenleben auf. Eben die Vernunft , die über dem Gefühl steht.

Jetzt kommen

Ein paar aussehen Worte und der Grund wird nicht angefangen.Warte auf die nächsten Wahlen denke man merkt dann am Bürger vorbei .......

Ich kann die Menschen verstehen,

wir sind in einem Staat aufgewachsen,wo alles seine Ordnung hat, dachten wir. Man muß Fr.Dr. Merkel dankbar sein, denn nach der großen Flut ,können wir erkennen ,daß unsere Behörden nicht wollen oder können. Unsere Behörden, Justiz,Polizei und andere sind viel zu Blauäugig gegen über Menschen, die aus Staaten kommen ,welche unter täglicher Gewalt aufwachsen. Für diese Menschen erscheint unsere Polizei und Justiz hilflos und schwach. Genügend Beispiele hatten wir in den letzten Jahren. Unsere Politiker interessiert das nur im Vorfeld von Wahlen,ansonsten sind sie ziemlich weit weg von der Wirklichkeit. Fr.Dr. Merkel konnte sich auch nicht vorstellen ,daß es Menschen gibt, die sich keine private Zusatzrente leisten können.

Versammlungsfreiheit gilt für alle

„‚Die Demonstration am Montag hat uns gezeigt, dass die Polizei derzeit nicht Willens oder in der Lage ist, unser Grundrecht auf Versammlungsfreiheit und körperliche Unversehrtheit zu garantieren‘, schrieb das Bündnis.“

Ich bin kein Sympathisant rechtsradikaler Ideologien, aber das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit und körperliche Unversehrtheit gilt für alle, auch (vermeintliche) Nazis. Ich sehe nur allzu oft bei ach so friedlichen Gegenprotesten ebenso Provokationen und Gewaltausbrüche. Ich glaube, hier kann sich keine Seite als „die Guten“ aufspielen.

@privat23 08:23

Ich bin nicht links, habe nie SPD, Linke und Grüne gewählt. Was haben wir unds denn böses herausgenommen? Wir sagen was wir denken und da machen wir auch kein Unterschied ob es das Bundesland Sachsen, Mecklenburg Vorpommer oder Schleswig Holstein ist.
Die Leute sind selber verantwortlich wenn es einen Generalverdacht gibt gegen Personengruppen. Die "besorgten Bürger" und deren Unterstützer in diesem Forum werfen ja auch alle Flüchtlinge und Migranten in einen Topf. Sie wollen anderen Generalverdacht verbieten und kritisieren nicht wenn gleichzeitig "besorgte Bürger" selber pauschalisieren.
Ja klar alle sind für den Rechtsruck verantwortlich nur die "besorgten Bürger" die sich von AfD und Pegida beeinflussen lassen nicht. Nur um es klarzumachen, die politisch Linken, Grünen, SPD füllen nicht die Wahlscheine für AfD und Pegida Fans aus und demonstrieren auch nicht für die. Passt aber auch in das Bild "besorgter Bürger". Alle sind Schuld außer man selbst

Der Schoß ist Fruchtbar....

Ich frage mich warum und noch wieviel Naziaufmärsche und Nazigewalt Deutschland nach dem 3. Reich noch tolerieren möchte.
Warum ein so milder und rücksichtsvoller Umgang mit den Feinden der Demokratie?

Ich stelle mir jedesmal die Frage

wie verantwortungslos Behörden und Politiker bei der Genehmigung von Demonstrationen sind. Sie müssten doch ein Interesse an Deeskalation haben.

Warum lässt man 2 Demonstrationen am gleichen Tag und am gleichen Ort überhaupt zu? Warum gibt man nicht zur Auflage, die "Gegendemonstration" der Antifa an einem anderen Tag oder weit räumlich getrennt zu machen? Und natürlich gilt das auch andersrum.
Oder will man die Konfrontation? Will man die Bilder um sie politisch auszuschlachten?
Die Frage muss man ja doch mal stellen.

Magfrad

Sie erklären Demokratie!!! Jemand der das Militär nach Sachsen schicken will. Das passt.

die Eifel

hat auch gar nichts verstanden was in Deutschland seit 1988 passiert ist und danach passierte und heute eben NICHT passiert!
Kann nur feststellen, Reisen in den Osten bildet, und die richtigeren Medien schauen und lesen! Bilden halt ...

Ausländerhaß

Solange ich denken kann hat es Ausländerhaß in Deutschland gegeben und seitdem Mauerfall auch unverschämt und brutal ausgelebt. Wer das leugnet möchte denen, die das täglich erleben den Mund verbieten.

@Tonkien 07:54

Was für ein Blödsinnsvergleich mit der Bahn in ihrem letzten Satz. Der Mann hat absolut Recht und ich verstehe, dass er sich Sorgen macht, weil er sieht, wie seine Stadt Chemnitz im Sumpf sogenannter "besorgter Bürger", Pegida und AfD versinkt. Aber es wundert mich überhaupt nicht, dass Leute wie Sie mit den Relativierungsversuchen bezüglich der Rechten Mobs kein Gespür für die Ängste dieses Mannes haben

@Hammer / 8:09

Moral ist der Grundstock einer jeden Gesellschaft! ... In Bayern wurde dafür damals daß Wort "Leitkultur" erfunden. Inzwischen wächst sich das allerdings mehr als "Leidkultur" aus (Dialektik).

Aber um auf Ihre Kritik zurück zu kommen: ... Jawohl hat das etwas miteinander zu tun! Allerdings müssen Sie dafür schon etwas genauer hinschauen.

Wie hier bereits geschrieben wurde, gibt es Gründe dafür warum das Verfahren eines der beiden mutmaßlichen Täter (er ist noch nicht verurteilt) so lange dauerte. Daß muß man nicht gutheißen und man kann trefflich über die Gründe reden, aber eines darf man nicht! ... Pauschalisieren und fordern das geltendes Gesetz keine Rolle mehr spielt! ... Dies passiert aber permanent in unserer Gesellschaft! Weil Viele das eigene Ego, die eigenen Interessen, über die der Anderen stellen und nicht merken, daß sie damit genau diese Rechte und Freiheiten, die eben auch für Andere gelten angreifen. ... Am deutlichsten wird das eben beim Umgang mit Harz4!

Das Argumentationsmuster ist

Das Argumentationsmuster ist so simpel wie durchschaubar: einerseits fordern manche Trauer- und Beileidsbekundungen von Politiker*innen (die es übrigens auch in den vergangenen Tagen selbstverständlich zahlreich gab), und andererseits wird dann, wenn die Familienministerin Blumen am Tatort ablegt, oft aus der gleichen Ecke gepostet, dass das nicht reicht bzw. - noch infamer - nicht aufrichtig sei. Ich hoffe, dass auf dieses Muster doch nur überschaubar wenige hereinfallen.

Verwirrte Gesellschaft...

Mal so ne Idee in die Runde gestreut, was man hätte tun können...

Unsere Justiz Ministerin Frau Barley hätte zeitnah nach dem schrecklichen Verbrechen offiziell erklären können: Dieses abscheuliche Verbrechen wird mit der notwendigen Härte unseres Rechtsstaates effektiv geahndet..., "So geht es hier nicht"

Spekulation...

Hätte es etwas gebracht wenn Politische Kräfte in bedeutsamen Funktionen aktiv Stellung beziehen???

Oder darf man das nicht erwarten weil gewisse Personen ihre "Überzeugungen" verteidigen müssen???

Ich fühle mich als Bürger in NRW eher bestürzt über diesen gewaltsamen Mord an einem Standort Mitglied als das ich Scham empfinde über die anschließenden Ausschreitungen...

Habe das Gefühl das Teile der Medienlandschaft mir das aber irgendwie eintrichtern möchten...

Nach der Tötung eines Menschen kommt lange Zeit erst mal gar nichts...

Da bin ich gerne stark in der Überzeugung und bitte alle um etwas "Nachdenken"...

gruss

Chemnitz

"Angst auf die Straße zu gehen", "die Stadt kocht", "am Samstag geht es weiter": mit solcher Wortwahl trägt Berichterstattung nicht gerade zur Versachlichung bei. So etwas heizt Stimmungsmache zusätzlich an und schürt zusätzlich Ängste. Wäre am Samstag gerne nach Chemnitz gefahren, um ein schönes Wochenende mit Freunden dort zu verbringen, aber so......

Ich lese hier ziemlich häufig

Ich lese hier ziemlich häufig Sätze wie "Warum werde ich in die rechte Ecke gestellt, wenn ich bei Pegida mitmache?" und "Es sind doch nicht alle Nazis."
Also, Pegida u.ä. IST die recht Ecke. Wo soll die denn sonst sein? Und nach meinem Verständnis ist schon 1 Nazi exakt 1 zuviel. Wenn ich mich mit denen zusammen auf die Straße begebe, muss ich mir schon die Frage nach meiner soziopolitischen Einstellung gefallen lassen. Vielleicht sollten sich die ganzen besorgten Bürger mal überlegen, wie sie ihre Kritik an der augenblicklichen Regierungsarbeit demonstrieren können, ohne Wasser auf die vollkommen falschen Mühlen zu lenken. Das wäre mal konstruktiv.

Giffey trifft Minderheit

Giffey trifft auf ausgewählte Bürger.

Giffey steht nicht für die Mehrheit sondern vertritt eine Minderheitenmeinung. Die SPD steht landesweit bei 11%.

Wenn die SPD sich aber noch als Volkspartei sieht sollte Giffey sich auch mit einem repräsentativen Querschnitt des Volkes austauschen.

Sachliche und themenorientierte Diskussion erwünscht

Sehr geehrte NutzerInnen von meta.tagesschau.de,

wir möchten Sie bitten, zu einer sachlichen und themenorientierten Diskussion zurückzufinden. Persönliche Auseinandersetzungen sind nicht erwünscht.

Mit freundlichen Grüßen

Die Moderation
meta.tagesschau.de
P.S. Diese Mitteilung gilt allen TeilnehmerInnen dieser Diskussion.

@08:28 InMyMind

Wer bitte hat "Täterschutz" betrieben? Wo bitte ist die professionell bundesweit und Landesgrenzen überschreitende Organisation der Aufmärsche fremdenfeindlicher und rechtsextremer Gruppierungen ein "Nebenschauplatz"?

Ich bedanke mich bei den mutigen Sachsen.

Es darf nicht sein, dass alle anständigen besorgten Bürger als Rechtsextremisten verunglimpft werden.

Hysterie

1200 Polizisten für 900 Demonstranten!
Im Ernst?
Was stimmt da nicht mehr in diesem Land?

@ 08:14 Maure

Die Polizei tut ihre Arbeit, wertet nicht nur Filmaufnahmen sondern auch Zeugenaussagen aus, um Strafdelikte zu verfolgen und Täter*innen zu identifizieren. Das ist sinnvoll, unspektakulär und gar nicht komisch, oder??

@ eine_anmerkung um 08:26

>>>>"..Solidarisierung mit dem deutsch-kubanischen Opfer durch..."<<
Junger Mann für mich spielt es keine Rolle welcher Herkunft oder welcher Hauptfarbe das Opfer war? Für mich ist die Tat genauso schlimm als wenn sie an einem Biodeutschen begannen worden wäre. Schämen Sie sich.<<

Sie wissen genau, worauf der user "andererseits" hinaus will: Auf die Wahrnehmung, dass Rechtsradikale ein Opfer, das selbst ausländische Wurzeln hat, zum Objekt ihrer rassistischen Propaganda machen.

Es geht ihm nicht um eine "Geringerbewertung" der Tat. Das ist doch mehr als deutlich.
Ihm das zu unterstellen, empfinde ich als unredlich.

@Duisburg 08:13

Ich sehe den Unmut nicht als berechtigt, aber wir haben in Deutschland das Recht zu demonstrieren und dies sollen die Leute auch warnehmen, auch wenn ich deren Meinung und Ihre Meinung 0 teile und auch niemals akzeptieren werde. Sie und andere machen es sich sehr einfach. Anstatt an dem Problem was Sie und andere mit Migranten haben und offensichtlich auch mit Fremden haben zu arbeiten, schieben Sie und andere alles auf die böse Bundeskanzlerin. Ist ja auch am einfachsten und ganz bequem. Hauptsache sich nicht bewegen und gleichzeitig erwarten dass Leute wie ich, die die Schnauze von Pegida, AfD und "besorgten Bürgern" gestrichen voll haben ausgerechnet ein Gefühl für deren Ängste aufbauen soll. Wenn man wirklich eine Lösung will, dann muss die von beiden Seiten kommen und eines muss klar sein, wir die mit Pegida, AfD und "besorgten Bürgern" ein Problem haben sind ganz sicher nicht die ersten die sich bewegen werden. Dafür vertrauen wir dieser Klientel zu wenig.

Sachsen wollen kein Maxloh!

Während Frau Dr. Merkel in Afrika weilt, schickt man die jüngste Ministerin nach Chemnitz. Warum nicht wenigstens der Innenminister?
Sachsen ist nicht ausländerfeindlicher als die anderen Bundesländer. Nur sitzt hier die Enttäuschung nach den nichteingetroffenen Versprechungen während der Wende am tiefsten. Noch immer große Lohn- und Rentenunterschiede, höhere Arbeit- und Perspektivlosigkeit usw.
Auch wird der Migrant in den Plattenbausiedlungen viel stärker als Konkurent im Sozialsystem wahrgenommen als in den Eigenheimsiedlungen, in denen fast keine Migranten anzutreffen sind.
Ein Ostdeutscher, der nach Maxloh kommt, ist halt entsetzt über diese Zustände und will sie nicht in seinem Umfeld haben.

@Magfrad

Was haben Sie denn für merkwürdige Auffassungen:

Man darf nach ihrer Auffassung also nicht zulassen, das AfD Sympathisanten in den Polizeibehörden zu finden sind!

Dort finden aber erst recht besonders viele AfD Sympathisanten, weil gerade die Polizisten jeden Tag aufs Neue mit den Folgen ihrer vielgeliebten No-border Politik konfrontiert werden!

Mir fehlen wichtige Hintergründe in der Berichterstattung

Wann druckt die Tagessschau die öffentliche Erklärung und Stellungnahme des Justizbeamten ab, der die Papiere zum Chemnitzer Mord/Totschlag preis gegeben hat?
Dies dürfte doch von öffentlichem Interesse sein, zumal in allen Pressen von Chemnitz berichtet wird und sämtliche Politiker dazu Stellung bezogen haben, bzw beziehen.

Muss es nicht ein Recht auf Gegendarstellung geben, wenn die Presse über jemanden berichtet?

@ um 07:06 von andererseits

"Ministerin Giffey ... Und sie macht mit dem Ablauf ihres Besuchs deutlich: Die oft vorgeschobene und heuchlerische Solidarisierung mit dem deutsch-kubanischen Opfer durch pegida, Rechtsradikale und bundesweit angereiste Neonazis und deren Versuch, den für Demokratie, Rechtsstaat und offene Gesellschaft engagierten Menschen in Chemnitz diese Solidarität mit dem Opfer und seinen Angehörigen abzusprechen, läuft ins Leere."

Wenn Sie ‚oft vorgeschobene und heuchlerische Solidarisierung‘ sagen, habe ich den Eindruck, dass Sie nur diskreditieren wollen. Es ist eine Anmaßung sondergleichen, anderen Heuchelei zu unterstellen, haben Sie allein die Möglichkeit der Anteilnahme für sich gepachtet? Haben Sie überhaupt Anteilnahme? Für mich ist es außerordentlich erschreckend wiederholt zu sehen, dass Menschen, die behaupten, dass sie vor Gewalt flüchten würden, so viel Gewalt in sich tragen, dass sie aus einer Situation der besten Versorgung heraus auf andere einstechen. Mein Beileid dem Opfer.

Die Gewalt in Chemnitz ist in

Die Gewalt in Chemnitz ist in keiner Weise zu tolerieren. Die Bürger haben aber das Rechts auf die Straße zu gehen und gegen die Missstände in unserem Land zu demonstrieren. Radikale Gruppen sind leider auf fast jeder Demo vorhanden. Es ist umso schlimmer, dass Nazis dabei sind.
Ich glaube, dass die meisten der demonstrierenden Bürger gut mit den Menschen anderer Herkunft zurecht kommen könnten, aber der Staat stoppt den Zustrom nicht und zeigt auch keine effektiven Lösungen auf. Genau das ist das Hauptproblem, welches andere Parteien groß oder klein gemacht hat. Die Bürger möchten Ergebnisse sehen, die hauptsächlich darin bestehen, dass Menschen an der Grenze zurückgewiesen werden. Für die Zurückweisung werden keine Abkommen mit den Nachbarstaaten benötigt, da die Flüchtlinge noch nicht eingereist sind. Lässt man sie jedoch einreisen, dann fangen die langwierigen Probleme an. Grenzschutz kann man nicht mit Empathie durchführen. Es geht nach Recht und Gesetz.

@Saldor und alle anderen die

@Saldor und alle anderen die sich scheinbar nur sehr einseitig Informieren, Quellen sind zum einen beim Spiegel zu finden sowie bei der Welt - um nur mal 2 zu nennen.

"Ursprünglich, so geht es aus Akten über ihn hervor, hatten die Behörden vor, den jungen Iraker nach Bulgarien zurückzuschicken, weil sie davon ausgingen, dass er dort bereits Asyl beantragt hatte. Bulgarien hatte dem nach SPIEGEL-Informationen in einem Schreiben vom Februar 2016 bereits zugestimmt und bat darum, ihn über den Flughafen Sofia abzuschieben, an jedem Werktag außer Freitag."

Da das BAMF die Frist verstreichen lassen hat wurde Dt. zuständig und genau aus dem Grund läuft jetzt hier auch sein Asylverfahren... Besser bzw breitgefächerter Informieren liebe Leser!

08:10 von frosthorn

Nein, er wurde nicht nach bulgarien abgeschoben, weil unser rechtsstaat mal wieder im tiefschlaf war. der rechtsstaat hat die vom gericht vorgesehene pflicht , innerhalb von 6 monaten tätig zu werden, verschlafen.

@08:26 eine_anmerkung

Es reicht. Ich muss mich nicht schämen, wenn ich darauf hinweise, dass das Opfer deutsche und kubanische Wurzeln hat. Ich gehe sogar noch weiter: Nach allem, was man über das Opfer, seine Famile und Freunde und sein Leben weiß, hätte er sicher einiges dagegen gehabt, dass sein Tod instrumentalisiert wird für rechte Aufmärsche. Hören Sie also bitte auf mit Ihrer einerseits gespielten und andererseits völlig unangemessenen Entrüstung.
Ihren Begriff "Biodeutsch" verwende ich übrigens nicht in meinem Wortschatz und finde ihn äußerst zweifelhaft.
Und nochmals die Bitte: Verzichten Sie doch auf die Anrede "junger Mann" (Sie kennen mein ungefähres Alter längst), wenn Ihnen hier an Fairness und Moral liegt. Danke.

um 09:16 von Auf eine Frage

>>"Es geht ihm nicht um eine "Geringerbewertung" der Tat. Das ist doch mehr als deutlich.
Ihm das zu unterstellen, empfinde ich als unredlich."<<

Der "werte" Forist versuchte wieder unterschwellig auf der Rassistenschiene rumzureiten. Wenn Sie seine diesbezüglichen Kommentare gewohnt sind und auch die hiesigen Stellungnahmen zu seinen Kommentaren verfolgen, werden Sie das verstehen.

@9:23 Ritchi & andere

Nein, ich habe gar nichts für mich gepachtet. Aber ich erlaube mir, Menschen, die den Hitlergruß zeigen, Hetzjagden begehen und Begriffe wie "Ausländer raus" (das Opfer hatte deutsche und kubanische Wurzeln...) "Viehzeug" und anderes skandierten, ihre Trauer abzusprechen und das ganz klar eine missbräuchliche Instrumentalisierung zu nennen.

@rainer4528 08:58

War ja klar, dass man so versucht zu antworten. Ich habe meine Aussage mit dem Militär gestern in der Wut und auch im Unverständnis darauf getätigt wie die Landespolizei Sachsen agiert. Es kann nicht sein, dass Menschen in Chemnitz die gegen die besorgten Bürger, gegen Pegida, gegen AfD demonstrieren wollen aus Angst vor Attacken dies nicht machen können. Mein Hinweis mit dem Militär war aus dem Affekt ganz sicher hatte ich aber dabei nicht den Gedanken Militär gegen AfD, Pegida und besorgte Bürger aufzufahren. Mir ging es um die Sicherheit für alle Demonstranten und alle Bürger in Chemnitz.

@lyn um 08:53Uhr

Abgesehen davon, daß die von Ihnen angeführte Liste sicherlich nicht "ENDLOS" ist, beschreiben Sie sehr gut die emotionale Lage. Es sollte auch jedem klar sein, daß in Emotionen selten Fakten stecken. Diese "Schwachstelle" wird von Naiven oder "Linken" gerne argumentativ ausgenutzt, denn sie lädt ja direkt dazu ein. Um Emotionen kümmert man sich nicht oder erklärt sie für unwichtig. Deswegen ist es auch sinnlos, wenn Politiker zu einem "Bürgergespräch" kommen! Vergleichbar mit einem Meterologen, der die Durchschnittskälte erklärt und die "gefühlte" Temperatur einfach ignoriert. Die emotionale Unzufriedenheit und Verunsicherung ist ein Eintopf aus Monologen, Besserwisserei der Medien, deren Berichterstattung und Sprüche- bzw. Phrasendrescherei von Politikern aller Art und dabei ist PEGiDA oder die AfD um keinen Deut besser!

Rolle der Medien

Man sollte auch einmal die Rolle der Medien kritisch betrachten.
Seit Tagen geistern die Worte 'Sachsen' und 'Chemnitz' durch alle Medien. Da wird pauschal verurteilt, ein ganzes Bundesland wird durch den medialen Dreck gezogen - aber es geht hier um Millionen Menschen mit unterschiedlichsten Einstellungen und Ansichten. Differenziert wird kaum, es werden regelrecht Teile der Bevölkerung in Sippenhaft genommen. Wenn diese sich gegen derartige Darstellungen wehren, werden sie wiederum pauschal in die braune Tonne gestopft. Und genau das bringt die Menschen auf die Palme bzw. auf die Strasse.
Sobald aber mal von 'den' Muslimen oder 'den' Asylanten zu hören ist, liest und hört man in denselben Medien, dass doch bitteschön nicht pauschlisiert werden sollte, dass es sich um bedauerliche Einzelfälle handelt.
Am Ende geht es darum, wer die grösste Schlagzeile hat. Und dass die Medien da nicht immer zimperlich sind, ist spätestens seit Gladbeck allgemein bekannt.

um 08:57 von ein Licht in de...

>>"Ich frage mich warum und noch wieviel Naziaufmärsche und Nazigewalt Deutschland nach dem 3. Reich noch tolerieren möchte.
Warum ein so milder und rücksichtsvoller Umgang mit den Feinden der Demokratie?"<<

Ich denke es ist falsch zu pauschalisieren? "Naziaufmärsche"? Da waren ein par Rechte und der überwiegende Teil waren wie bekannt ganz normale Bundesbürger denen es ganz einfach reicht. Diese normale, besorgte Bundesbürger gibt es nicht nur in Sachsen, sondern in der ganze Bundesrepublik was hier gerne ausgeblendet wird. Ich denke man sollte diese Menschen versuchen zu verstehen? Übrigens ich bin auch einer davon uns es reicht mir schon lange was hier mit kriminellen Migranten abgeht, wohlwissend das natürlich nicht jeder Migrant kriminell ist wo wir wieder beim Thema pauschalisieren wären.

Nachdenklich...

Ich verurteile die Gewalt, die in Chemnitz stattgefunden hat, sowohl den Mord an einem Deutschen mit kubanischen Wurzeln, als auch die willkürliche Jagd auf Menschen, die "nicht deutsch" aussahen.
Es ist entsetzlich, so etwas im Jahre 2018 in Deutschland mit ansehen zu müssen.

Ich beobachte außerdem einen immer häufigeren Nutzen des Begriffs "besorgter Bürger" und habe Bedenken, dass dieser sich zu einem pol. Werkzeug entwickeln wird, welches auch auf andere politische Themen übertragen wird, sprich all diejenigen diffarmiert, die eine abweichende Meinung vom "Mainstream" (furchtbares Wort) vertreten.

Auf mich persönlich wirkt dieser Begriff so, als dass er eigenständiges Denken einengt und bereits im Entstehungsprozess unterbinden soll.
Ich befürchte, dass es eine Phrase mit derartig negativen Konnotationen werden wird, dass sich später niemand mehr traut, überhaupt irgendwelche Sorgen auszusprechen, z.B. über steigende Mieten, kleine Renten etc.

Die Berufs-Betroffenen

Da sind sie wieder, die kranz-niederlegenden Politiker, die die Vorkommnisse als Bühne nutzen, um sich in Szene zu setzen.

Wenn sogar Kretschmer erst eine Bestands-Aufnahme machen muss, dann ist er in seinem Amt fehl am Platz: Das ist das erste, was ein MP machen muss - auch an anderen Stellen wie z.B. Haushalt oder Polizei-Personal. Nein, es ist traurig, dass gerade Sachsen jahrelang das rechte Auge zugekniffen hat. Und keine Frage: Drogenhandel (auch) durch Asylanten geht nicht - da sind sich selbst die Humanisten einig, dass Kriminelle bei uns KEINEN Platz haben. Und jetzt das Merkel'sche Grundversagen: Übertölpelt von der Situation 2015/16 wurden Leute ohne erkennungsdienstliche Behandlung ins Land gelassen, und nicht im ENTFERNTESTEN daran gedacht, wie man die Leute wieder wegbekommt, wenn sie keine Aufenthalts-Berechtigung bekommen. Aber wer betrügt, fliegt - nur wohin? Ihr Politiker: Schwallt nicht an Pille-Palle herum, sondern LÖST das Rückführungs-Problem SOFORT.

Besorgte Bürger

Ich hoffe sehr, dass die überwiegende Mehrheit der Chemnitzer, die am Sonntag und Montag den Aufrufen von rechten Hooligans und der rechten Organisation "Pro Chemnitz" gefolgt sind, inzwischen erkannt hat, das es nicht richtig war, gemeinsam mit Neo-Nazis zu marschieren.
Und dass diejenigen, die jetzt sagen, "wir sind nicht alle rechts" und "wir sind keine Nazis", sich bei erneuten Aufrufen aus diesen oder ähnlichen Kreisen entsprechend verhalten und nicht mitgehen.
Warum hat denn niemand eine Lichterkette für den zu Tode gekommenen Daniel H. organisiert? Wo sind Demonstrationen, die soziale Probleme anprangern, ohne diese Probleme den Flüchtlingen in die Schuhe zu schieben?
Man kann auch für einen besseren Schutz vor Kriminellen demonstrieren, ohne dies in Zusammenhang mit Flüchtlingen zu bringen.
Also Besorgnisse und Ängste öffentlich machen, das geht. Und dafür würde auch niemand kritisiert.
Wer jedoch Seit` an Seit` mit Neonazis marschiert, der/die hat Kritik verdient.

2 Anmerkungen

Ich habe 2 Anmerkungen. Zunächst vielen Dank für Frau Giffey bezüglich der Blumengedenken. Ich bin mir allerdings sicher, dass Frau Merkel und etliche aus der Bundesregierung Blumen abgelegt hätten, wenn der Tote ein von Deutschen erstochener Iraker gewesen wäre. Das betrifft im übrigens auch die gesamte Berichterstattung seitens der Medien.

Dann wird in diesem Artikel darauf hingewiesen, dass die Gegendemonstranten Angst um ihre Sicherheit hatten. Naja. Bei der vorangegangenen Demo waren die meisten Verletzten "rechte" Demonstranten. Das lässt auch hier auf die friedfertige Haltung von den ach so moralisch überlegen linken Gegendemonstranten schließen und auch wieder die ungenügende Informationsarbeit der allermeisten Journalisten.

In Chemnitz gab es nogo Zonen ganz ohne

Migranten. Und gibt es noch. Von rechten Schlägertruppen annektiert. Dazu gab es keinen einzigen Protest besorgter Bürger.

Am 31. August 2018 um 10:28 von andererseits

"Aber ich erlaube mir, Menschen, die den Hitlergruß zeigen, Hetzjagden begehen und Begriffe wie "Ausländer raus" (das Opfer hatte deutsche und kubanische Wurzeln...) "Viehzeug" und anderes skandierten, ihre Trauer abzusprechen und das ganz klar eine missbräuchliche Instrumentalisierung zu nennen."
#
#
Sie sprechen aber jedem Chemnitzer die Trauer über den getöteten Mitbürger ab der am Sonntag & Montag auf der Strasse war.
Sind nicht immer Sie der erste der gegen Verallgemeinerung ist?

@John Koenig 08:44

Zum 100.000 Mal, Ich habe dies im Affekt gesagt, aus Wut davor wie man nichts getan hat um die Übergriffe des rechten Mobs auf die Migranten zu verhindern.

Frau Giffey hat....

zumindest im Gegensatz zu anderen Würdenträgern unseres Landes den Mut sich direkt auseinanderzusetzen, das hat Sie schon oft bewiesen u.a. in Berlin Neukölln!
Insgesamt findet meiner Meinung nach hier eine Instrumentalisierung statt. Einerseits der Chemnitz Pro Leute die meines Erachtens nach völlig fehl am Platz sind und anderenseits der Medien die aus einer schrecklichen Tat eine irre Story produzieren. Die Politik agiert hilflos!
Es kann nicht sein das Anfang 20jährige hier Leute abstechen warum auch immer!
Es kann nicht sein das daraus ein Mob resultiert!
Es offenbart sich hier ein gesellschaftliches Problem in der Betrachtungsweise. Das war besonders gut am gestrigen Abend bei Maybret Illner zu sehen. Frau Barley ist in der Tat soweitweg und ist nicht zu einer realistischen Einschätzung fähig. Es geht hier um Kampf gegen Rechtspopulismus und
Extreme. Die wirkliche Gefahr ist viel größer! Die Gesellschaft in Deutschland und das System wackelt!

@ Klaus Leist um 08:24

Ihre Worte: "Da flüchtet die Kanzlerin lieber nach Afrika."

Nein, Angela Merkel "flüchtet nicht nach Afrika." Ihre Reise in verschiedene afrikanischen Länder dient genau dem Ziel, das weniger Flüchtlinge und illegale Migranten nach Europa kommen. Vielleicht verfolgen Sie mal die Berichterstattung dazu.
Die Forderung nach der "Bekämpfung der Fluchtursachen" kam doch nicht zuletzt von "rechter" Seite.
Das ist mühevolle Kleinarbeit und die Kanzlerin macht das, was nötig ist. Nötiger als sich in Chemnitz dem Mob zu stellen.
Ob das, was Merkel derzeit mit den Regierungschef afrikanischer Staaten vereinbart bzw. anstrebt, immer und bis ins Detail das Richtige ist, kann und sollte man diskutieren. Der Ansatz ist auf jeden Fall richtig.

um 08:04 von Tinus

>>"Frau Giffeys Versuch ...... in allen Ehren, retten zu wollen was zu retten ist. Ich traue der Frau da auch viel zu, nur: Der "Laden" Sachsen ist intern bereits so verfilzt, schon zu DDR-Zeiten war das so. Da muss von "innen" heraus aufgeräumt werden. Herr Kretschmer und sein Kabinett zumindest scheinen da überfordert."<<

Ich persönlich bin nicht der Meinung dass man das so einfach an dem "Laden" Sachsen festmachen kann? Ich denke es wäre ähnliches passiert wenn dieser schreckliche Vorfall in Stuttgart oder sonst wo passiert wäre? Solche besorgten Bürger gibt es mittlerweile überall im Bundesgebiet und Sie dürfen nicht vergessen das lt. einer repräsentativen Umfrage über 80% der Bürger mit der jetzigen Migrationspolitik unzufrieden sind.

um 10:32 von karlheinzfaltermeier

>>
Die emotionale Unzufriedenheit und Verunsicherung ist ein Eintopf aus Monologen, Besserwisserei der Medien, deren Berichterstattung und Sprüche- bzw. Phrasendrescherei von Politikern aller Art und dabei ist PEGiDA oder die AfD um keinen Deut besser!
<<

Man könnte Ihre Auflistung zumindest noch um Forenkommentare ergänzen.
Aber was wollen Sie uns sagen ? Wo ist der Weg zur emotionalen Zufriedenheit ? (Ich bin übrigens ganz zufrieden, auch, wenn ich mir natürlich Gedanken zu Problemen mache)

Schließung der Kommentarfunktion

Sehr geehrte User,

die Meldung wurde bereits sehr stark diskutiert. Alle wesentlichen Argumente sind genannt. Entscheidende neue Aspekte, die einer konstruktiven Diskussion förderlich wären, sind nicht mehr hinzugekommen. Deshalb haben wir beschlossen die Kommentarfunktion zu schließen.

Die Moderation

um 10:35 von eine_anmerkung

>>
Übrigens ich bin auch einer davon uns es reicht mir schon lange was hier mit kriminellen Migranten abgeht, wohlwissend das natürlich nicht jeder Migrant kriminell ist wo wir wieder beim Thema pauschalisieren wären.
<<
Sie gehören hier zu den besonders aktiven Foristen und bringen Ihre Auffassungen dementsprechend häufig vor. Ich habe aber noch nie konkret gelesen, was eigentlich alternativ getan werden kann. Also mal Vergangenheit ausblenden und status quo betrachten. Ich würde hier zu gerne mal eine inhaltliche Diskussion führen.

@ ladycat 09:11

"Es darf nicht sein, dass alle anständigen besorgten Bürger als Rechtsextremisten verunglimpft werden."

Ich verweise auf meinen Kommentar "Besorgte Bürger" um 10:43 Uhr.
Man muss ja nicht alles doppelt und dreifach schreiben.

@10:39 Gassi

Da sind sie wieder, die Kommentare, die sich beschweren, wenn Politiker die Opfer (angeblich) nicht erwähnen und ihre Betroffenheit und Trauer (angeblich) nicht zum Ausdruck bringen - und die dann, wenn es auch für sie nicht mehr möglich ist, dass zu leugnen oder zu übersehen, das als "Bühne" und "in Szene setzen" verunglimpfen. Das ist in meinen Augen eine Unterstellung mir kaum zu verbergender Zielsetzung.

@ um 10:28 von andererseits

"@9:23 Ritchi & andere
Nein, ich habe gar nichts für mich gepachtet. Aber ich erlaube mir, Menschen, die den Hitlergruß zeigen, Hetzjagden begehen und Begriffe wie "Ausländer raus" (das Opfer hatte deutsche und kubanische Wurzeln...) "Viehzeug" und anderes skandierten, ihre Trauer abzusprechen und das ganz klar eine missbräuchliche Instrumentalisierung zu nennen."

Ja, bei solchen Typen, die den Hitlergruß zeigen oder sich ähnlich verhalten, da bin ich mit Ihnen. Dann sagen Sie es doch gleich so und nicht erst pauschal allen Demonstranten heuchlerisches Verhalten unterstellen. Ausgewogenheit und Fairness sind hohe Güter. Ebenso wie das Ziel möglichst keine Oper mehr zu haben. Dafür lohnt es sich zu kämpfen. Die Ministerin tat einen ersten Schritt hierzu.

08:41 von Magfrad

>>>Es wird sich in der Tat etwas ändern nach Chemnitz. Die Menschen werden jetzt noch entschlossener sein sich diesen sogenannten "besorgten Bürgern" in den Weg zu stellen, da können Sie sich sicher sein<<<

Um es kurz und pregnant zu sagen:
Sie sind ein Traumtänzer.

@ Capri Corn um 09:11

Ihr Kommentar: "Hysterie 1200 Polizisten für 900 Demonstranten!
Im Ernst?
Was stimmt da nicht mehr in diesem Land?"

Ich erinnere daran, dass am Montag insgesamt rund 4000 Demonstranten auf der Straße waren, denen eindeutig zu wenig Polizisten gegenüberstanden.
Das sollte sich nicht wiederholen, deshalb standen ausreichend Polizisten bereit.
Man weiß im Vorfeld nicht, wie viele "Demonstranten" kommen.
Deshalb hat der Staat richtig reagiert. Das stimmt also immer noch in diesem Land.

um 08:20 von Magfrad um 08:20 von andererseits

Sie haben überhaupt nicht verstanden um was es mir geht:

1. Sind das nicht alles Rechtsradikale die da demonstrieren - die RR mischen sich unters Volk wie bei Linken Demos der Schwarze Block - den da auch viele nicht haben wollen

2. Die Bundeskanzlerin hat eine große Schuld weil sie einen klaren Rechtsbruch verantwortet hat und daher ist es wichtig dass Sie kommt!

3. Sie irren sich weil die von ihnen negativ belegten "besorgte Bürger" noch überwiegend ruhig sind... das wird sich immer mehr ändern!

4. Es hat den Anschein dass Sie einem Karren hinterher laufen - und sich für Linken ... was weiß ich Karren spannen lassen. Erklären Sie doch mal was ein Asylgrund ist und prüfen Sie doch mal wer alles in unser Land kommt - wer sich mit den "Asylsuchenden" alles beschäftigen muss und welche Anwälte hier unssummen verdienen weil sie dann vom Staat das Geld bekommen und letzt endlich nur Schaden anrichten.

Am 31. August 2018 um 10:47 von Magfrad

"Zum 100.000 Mal, Ich habe dies im Affekt gesagt, aus Wut davor wie man nichts getan hat um die Übergriffe des rechten Mobs auf die Migranten zu verhindern."
#
#
Sie hatten Zeit Ihren Kommentar zu überdenken bevor Sie diesen senden.
Den Demonstranten werfen Sie sogar vor, das neben diesen ein Schreier gestanden hat.

@10:35 schwarz bbb

Wo wird pauschal Sachsen oder Chemnitz "medial durch den Dreck gezogen"? Kann ich nicht erkennen; am ehesten von denen, die die klare Kritik an fremdenfeindlichen und rechtsradikalen Exzessen nicht benennen oder nicht wahrnehmen wollen und dann mit dem "Pauschalisierungsvorwurf" kommen und eigentlich ihrerseits damit die Diskussion verwässern.

um 10:43 von meta1960

schreiben Sie das auch wenn bei Linke Demonstranten sich der Schwarze Block untermischt ?

Nichts anderes ist in C. passiert!

An die, die immer von "links-grün" faseln...

...wann waren denn je die Linken in der Bundesregierung? Und bei den Grünen ist es auch schon sehr lange her.

Wir haben hatten liberal-konservative-Regierungen oder mitte-konservative-Regierungen in den letzten Jahren, also eher rechts als links.

Beschwert Euch bei den Konservativen, wenn Ihr Euch über die Regierung(en) beschweren müsst!

Darstellung: