Ihre Meinung zu: Sachsen-Gespräche: "Ein anderes Bild von Chemnitz schaffen"

30. August 2018 - 12:51 Uhr

Was tun nach der Attacke in Chemnitz? Ministerpräsident Kretschmer setzt auf Gespräche vor Ort. Die Polizei bereitet sich derweil auf neue Proteste vor, berichtet Danko Handrick.

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Kommentare

Das aktuelle Bild sagt aus,

Das aktuelle Bild sagt aus, dass es nicht in Ordnung ist, dass vorbestrafte, abgelehnte Asylbewerber junge Väter in Chemnitz abstechen.

Warum soll ein anderes Bild geschaffen werden?

@Suusui

Ich bin der Meinung, dass ein anderes Bild von Chemnitz nicht mehr "geschaffen" werden kann.

Die ganze Welt hat gesehen, wie Menschen sich vor den Karren irgendwelcher rechter Horden spannen lassen, die grölend durch die Straßen ziehen.

Was hat das mit Trauer um einen jungen Mann zu tun, der so grausam um sein Leben gebracht wurde?

Gar nichts! Hier wird einfach nur instrumentalisiert und die vermeintliche Gunst der Stunde genutzt. Und alle Welt kann sie sehen, die Schande von Chemnitz.

Rentenkürzung um 25% bei Harz-4-Empfänger...

Rentenkürzung um 25% bei Harz-4-Empfänger...

Seit G. Schröder wurde die Armut mit Agenda 2010 wissentlich vorangetrieben und bei der Rente sogar noch eine Kürzung oben drauf gesetzt. spätestens im Rentenalter kommt das böse erwachen.

Eine Chance wurde vorzeitig vertan...

anstatt eine wirklichen Rentenreform auf dem Weg zu bringen, nur eine Umverteilung, rechte Tasche linke Tasche und die Harz-4-Empfänger, gehen seit 2011 leer aus und erhalten weiterhin den Bedürftigkeit-Satz, weil der Rentenbeitrag ersatzlos gestrichen wurde. Waren es 2011noch vergleichsweise 800€ so sind es aktuell nur noch 600, was einer Rentenkürzung von ca25% gleich kommt, Tendenz steigend. Da wunder man sich, wie in Cemniz, das ein kleiner Funke reich, um das Fass zum überlaufen zu bringen und unsere Regierung will das noch immer nicht wahrhaben

re shuusui

Das aktuelle Bild sagt aus, dass Touristen, Investoren und Arbeitskräfte von außerhalb Sachsen besser meiden - vor allem bei nicht biodeutschem Aussehen.

Ein anderes Bild von Deutschland schaffen!

Zitat: "Was tun nach der Attacke in Chemnitz? Ministerpräsident Kretschmer setzt auf Gespräche vor Ort."

Ich finde es notwendig, dass man endlich mal ernsthafte und ehrliche Gespräche führt

Was sich dort abgespielt hat, ist Ausdruck eines eklatanten Staatsversagens. Zum x-ten Mal müssen wir es erleben, dass ein abgelehnter, mehrfach vorbestrafter und ausreisepflichtiger Asylant nicht abgeschoben wird und mal wieder einen bestialischen Mord verübt.

Es ist insofern sehr gut, dassm an die Attacken in Chmenitz zum Anlass nimmt, endlich mal ernsthafte und ehrliche Gespräche zu führen und dringend notwendige Konsquenzen umsetzt.

@ um 13:08 von Shuusui

Das aktuelle Bild sagt aus, dass ein kleiner Teil der deutschen Bevölkerung politische Probleme lieber mit Gewalt lösen möchte. Es wird somit ein Eindruck vermittelt, der fatal an das Dritte Reich erinnert. Aber ich nehme an, dass Sie das schon wissen und auch tolerieren.

Tja diese Situation in

Tja diese Situation in Chemnitz kommt dieser 'Regierung' zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt, das ist nicht unerwartet aber ist sehr bedauerlich.

"Ein anderes Bild von Chemnitz ... "

Chemnitz ist eine lebendige Stadt und mitten im hier und jetzt und im Vorgestern - das sollte man sehen und hören können, ein anderes Bild wäre ja nur eine Fake Show ob das besser wäre, als die derzeitige Freak-Show bliebe zu diskutieren.
Das die Politik gerne einen anderen als den angemessenen Anschein erwecken würde, das mag ja angehen, für alle anderen gilt, Chemnitz kann sich selber helfen. Es gibt genug erwachsenen Männer dort, wenn die das derzeitige Bild nicht auf sich sitzen lassen wollen, können sie es ändern, das muss man nicht der Polizei überlassen.

Bildersturm

@Shuusui: Dass "Abstechen" nicht in Ordnung ist sollte für jeden selbstverständlich sein, auch in Chemnitz (übrigens egal wo und durch wen). Und da muss kein anderes Bild geschaffen werden: Volltrunkene Faschos recken Ihre entblößten Hinterteile in die Kamera, natürlich als Zeichen der Betroffenheit. Und was hilft bei Trauer noch? Natürlich der gute alte Hitlergruß. Auch die nächsten Rotten werden sicher wieder solch sensible Anteilnahme zeigen, hm?

Herr, wirf Hirn oder Steine....

--- Hauptsache du triffst.
Vorbestrafte Deutsche dürfen das?
NIEMAND darf dass und NIEMAND darf das Recht zur Sanktionierung in die eigenen Hände nehmen.

Zur Not

müssen bestehende Gesetze nicht nur rigoros angewandt, sondern auch verschärft werden, um den Anspruch "Knallhartes, rechtsstaatliches Vorgehen gegen rechte Kriminelle ist dabei ebenso Pflichtprogramm wie Prävention in einer völlig neuen Dimension" zu gewährleisten.

Es ist nur noch widerlich!

Die nächsten bekannt gewordenen feigen Attacken in Wismar undSondershausen auf Ausländer zeigen sehr deutlich, wohin die Reise seit Jahen geht und ja für allzu viele auch gehen soll. Die lancierten ekelhaften Fake-News sind da lediglich noch das Sahnehäubchen obendrauf.

Diese so hemmungslos empörten "Rechtsstaatsverteidiger" im Gewand von AfD, Reichsbürgern, besorgten Bürgern u.ä. wollen alles Mögliche, aber ganz sicher keinen Rechtsstaat und keine Demokratie. Hoffe sehr, dass der Staat, der da allzu lange großzügig bis nachlässig war, endlich mal seinen Aufgaben nachkommt.

Und den Tobenden ins Stammbuch geschrieben:Es wird niemals ein ausländerfreies Deutschland oder Europa geben. Ganz im Gegenteil, es werden unvermeidlich immer mehr kommen.

Die Lösung findet sich wie immer nur im Dialog. Mord und Totschlag und Hetze wollen keine Lösung nicht. Wer Letzteres betreibt, kann leider täglich besichtigt werden.

Gespräche mit der Bevölkerung

Ach ja.

Ich erinnere mich.

1988 suchte eine DDR-Führung auch Gespräche mit der Bevölkerung.

Es wurden damals "Betriebsversammlungen " einberufen, Teilnahme war Pflicht.

Ich erinnere mich.....als so ein selbstgerechter abgehobener Politbonze in dem Betrieb auftauchte, in dem ich damals arbeitete.

Eine Kollegin stellte eine Frage und wurde zusammengepfiffen.

Ein weiterer Kollege stellte eine andere Frage und wurde ebenfalls zusammengepfiffen und selbstverständliche belehrt.

Danach wurden keine Fragen mehr gestellt.

Es folgte eine allgemeine Belehrung wie anständige DDR Bürger sich gefälligst zu verhalten und zu denken haben.

Wie das endete, ist bekannt.

Auf das Ergebnis dieser Gespräche bin ich gespannt - ob diejenigen welchen es besser machen?

Ich hoffe es, aber wage es zu bezweifeln

15:37 von karwandler ...

genau, und weil dieser Anschein ja nicht trügt, sollte man es auch ruhig dabei belassen, bis sich eine spätere Generation als gereift und human erweist.

Ein anderes Bild zeichnen??

Warum braucht es Polizeikräfte von außerhalb Sachsens? Damit gibt Sachsen doch indirekt zu, dass es seinen eigenen Polizeikräften misstraut, weil die zu weit rechts stehen, das G'schmäckle der impliziten Unterstützer haben? Die langjährigen Tolerierungen (wie es Thierse ausdrückte) brechen jetzt mit voller Wucht heraus. Die deutsche Rechte trifft sich in Sachsen, der Hochburg, dort ist das Klima am wärmsten für sie. "Die ich rief die Geister ..." - die Schafe im Wolfspelz sind jetzt offenbar in Chemnitz- ähhh falsch, ich meinte Wölfe im Schafspelz.

Und ganz klar: Es ist billig, jetzt von der Politik nach Zivilcourage zu rufen, wenn selbst Presseteams am Rande der Legalität behandelt werden. Wie ist das erst mit den "unbescholtenen Bürgern"? Wenn die den Mund auftun, ergeht es ihnen wie ....? Wie bei der Stasi?

Schlimm!

Nur noch schlimm diese Entwicklung. Und diese ganzen Relativierer. Ich bin froh, Sachsen früh genug Richtung Berlin verlassen zu haben...

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