Ihre Meinung zu: Kretschmer in Chemnitz: Zwischen Dialog und Anspannung

30. August 2018 - 9:30 Uhr

Sachsens Ministerpräsident Kretschmer reist heute nach Chemnitz. Weitere Demos sind angekündigt. Immer mehr Stimmen werden laut, die ein entschiedeneres Handeln des Staates fordern.

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Kommentare

Bezeichnend, wie jedweder

Bezeichnend, wie jedweder politische/mediale Opportunist meint, zu Chemnitz seinen Senf dazugeben zu müssen....
Vielleicht sollte man den Empörungsjoker wegen etwaigen kommenden Ereignissen nicht vollends unüberlegt ausspielen! Die anklagende, diffamierende, ausgrenzende und erzieherische Berichterstattung hat sich auch für die hochgelobte Willkommeskultur als nicht sonderlich nützlich erwiesen....

Dialog und Anspannung

Die Probleme in Chemnitz werden garantiert nicht durch den reißerischen Aufschrei der Medien und einiger unserer Politiker über die Reaktionen der Chemnitzer Bevölkerung gelöst, sondern nur im offenen und ehrlichen Dialog mit Bürgern, Migranten, Flüchtlingen, Polizei und Medien. Statt dessen wird Sachsen und der Osten als „Naziland“ verunglimpft. Hat sich denn schon irgendein regierender Politiker oder haben sich unsere freien und demokratischen Medien offiziell zu dem Mord und den Mordversuchen positioniert, die die Vorfälle ausgelöst hatten und dazu, wie man in Deutschland weiterhin mit Tätern umgehen will und wird? Will man weiterhin alles verschweigen und vertuschen, was im Zusammenhang mit Straftaten von Flüchtlingen oder Migranten steht?

Kompromiss

So schwer sich die Politik tut, man muss einen Kompromiss finden. Hetzjagden sind keinesfalls zu tolerieren, jedoch ist diese schockierende Entwicklung nicht verwunderlich. Lange Jahre wurde für jede Kritik an Einwanderung, auch jene ohne radikales Gedankengut, "die Nazikeule" geschwungen. Ab einem Punkt hat der politische Missbrauch dieses Kommunikationsinstruments zu dessen Verwässerung geführt, so dass es Menschen zusehends weniger gekümmert hat in die rechte Ecke gestellt zu werden. Mit dieser linkspolitisch verschuldeten Desensibilisierung rechten Gedankenguts sehen wir uns nun Mobs gegenüber deren Angst vor fremden Kulturen durch politische Bevormundung und Diskreditierung ihrer teilweise nicht vollkommen unberechtigter Sorgen zu Wut und Hass mutiert und nun offen ausgeartet sind.

Polizeiaufmärsche lösen das Problem nicht. Die Politik muss sich der gerechtfertigten Kritik annehmen und diese klar vom NS-Gedankengut separieren um Wutbürger aus den Fängen Rechter zurückzugewinnen

Besorgte Bürger werden doch nur abgewiegelt

An der ganzen Migrationspolitik, die Konsens der Etablierten ist, ändert sich nichts. Sie sehen einfach die Aufgabe unserer Identität bereits als Teil der Geschichte, anstatt uns im Rahmen der "Festung Europa" zu schützen, wie es ja auch ähnlich im Grundgesetz steht. Und dieses immer-weiter-so-Agieren dieser Politiker führt, da nichts anderes hilft, zu berechtigtem Widerstand, denn ein Kompromiß bedeutet Aufgabe. Was ist der Regierung mehr wert, das deutsche Volk mit seiner Identität oder ein künstliches Multikulti-Deutschland?
Der ganze Prozeß lief bisher stillschweigend, aber diese Zeit ist nun eben vorbei, weil viele aufgewacht sind!

„‚Auf den Straßen von

„‚Auf den Straßen von Chemnitz äußern nicht besorgte Bürger ihre Ängste, sondern es werden Menschen gejagt‘, sagte Roth der Nachrichtenagentur dpa.“

Doch, es äußern auch besorgte Bürger ihre Ängste. Die, nämlich, die dort mitlaufen und nicht auf Ausländerjagd gehen. Solche Verallgemeinerungen und Pauschalisierungen wie von Frau Roth sind es, die die Stimmung immer mehr hochkochen lassen.

„Chemnitz mit seiner auch von internationalen Studenten besuchten Universität sei eine weltoffene Stadt. ‚Dass es da jetzt welche gibt, die das kaputt machen wollen, diese Weltoffenheit, dagegen müssen alle aufstehen‘, sagte er. ‚Da müssen wir alle, egal wo wir sind, egal in welchem Teil Deutschlands wir leben, aufbegehren und klar sagen: So etwas geht nicht.‘“

Das allein reicht aber nicht. Das wurde nun schon zur Genüge getan, danach sind alle wieder zurück in ihre heile Welt gegangen und an den eigentlichen Zuständen hat sich nichts geändert. Ignoranz ist Seligkeit.

Nun...

...Herr Bedford-Strohm, es reicht. Zu Ihrer zusätzlichen zweiten sogenannten Kirchensteuer habe ich geschwiegen und bezahlt.

Ihre bisherigen Einmischungen in die Politik habe ich kritisiert aber toleriert.

Kirche hat in der Politik nichts zu suchen.

Deshalb trete ich aus der evangelischen Kirche sofort aus. Meinen christlichen Glauben kann ich auch in einer anderen christlichen Freikirche ausüben. Für deren Arbeit ich gerne meinen freiwilligen finanziellen Beitrag leisten werden und nicht wie bei Ihnen per Zwangsverordnung.

Einzelfälle nicht verallgemeinern

„Mit Blick auf Hetzjagden auf Ausländer in Chemnitz sowie Rassismus und Antisemitismus in der Gesellschaft sagte der Vorsitzende der evangelischen Kirche in Deutschland, Heinrich Bedford-Strohm, er befürchte eine "Verschiebung des Grundkonsenses" der Werte.“

Zur Erinnerung: Es wurden zwei Personen geschlagen und eine Person festgehalten. Am Montag wurden 20 Personen verletzt. Auf welcher Seite die Täter standen wird zum Großteil nicht mitgeteilt. 4 Demonstranten wurden nach der Demonstration von linken Demonstranten angegriffen.

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Warum so kompliziert Herr Kretschmer?

Warum gehen Sie nicht einfach über Wochenmärkte bzw. durch sächsische Dörfer und sprechen Passanten an?

Sind die Ihnen nicht genügend handverlesen?

Heinrich Bedford-Strohm fordert mehr Zivilcourage

Ausgerechnet Heinrich Bedford-Strohm, der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland fordert mehr Zivilcourage.
Derselbe Heinrich Bedford-Strohm, der beim Besuch des Tempelberges und der Klagemauer in Jerusalem 2016 zusammen mit seinem katholischen Kollegen, Reinhard Kardinal Marx, das Zeichen der Christlichen Kirchen, nämlich das Amtskreuz, abgelegt hatte. Die Verhaltensähnlichkeit mit vielen Politikern ist verblüffend: Wasser predigen, aber Wein trinken…

Chemnitz ist überall

>>>Die Politik müsse "spürbar" agieren<<<
Ja wie denn, alle Rechtsextremen einsperren.
Schön wärs und dann wie weiter?
Was ist mit den Linksextremen Krawalltouristen?
Seit Jahrzehnten versagt die Politik und außer leeren Versprechungen kommt nichts.
Justiz und Polizei sind machtlos und vom Verfassungsschutz reden wir lieber nicht.

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