Ihre Meinung zu: Brasilien schickt Militär zur venezolanischen Grenze

29. August 2018 - 9:19 Uhr

Wegen der politischen und wirtschaftlichen Krise fliehen Hunderttausende Venezolaner in die Nachbarländer. Brasilien entsendet nun Militär in die Grenzregion, nachdem es Unruhen gegeben hat.

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Kommentare

tja, da bin ich mal gespannt

auf meine geschätzten Mitkommentatoren. Zum einen kann man ja dem Artikel entnehmen, dass es sich bei den Flüchtenden genau um die Sorte Menschen handelt, die nach allgemeiner Lesart auf gar keinen Fall aufgenommen werden dürften, nämlich Wirtschaftsmigranten. Zum anderen können die selben Foristen ja nicht oft genug betonen, dass an allem Elend in Venezuela einzig der Sozialismus schuld ist. Das wiederum müsste ja bedeuten, dass man diesen armen Opfern selbstlos helfen muss. Und jetzt?

"in der ersten Jahreshälfte die höchste Mordrate von ganz Brasilien"

Und die Statistik ist sicher nicht verfälscht oder geschönt.

Und nun möchte die Regierung ihre eigenen Staatsbürger schützen. So leid mir persönlich die Leute aus Venezuela tun....hier gehen offenbar die Interessen und die Sicherheit der eigenen Staatsbürger vor. Bewundernswert.

Das wünsche ich mir für Deutschland, ist das zuviel verlangt?

Was soll das Militär denn tun

Was soll das Militär denn tun ? Unruhen verhindern oder den illegalen Grenzübertritt der Venezolaner?
Das geht für mich leider nicht aus dem Artikel hervor.
Gut wäre beides in jedem Fall.

Brasilien schickt Militär zur venezolanischen Grenze...

Ob die Menschen eine Zukunft haben können im Brasilien von Senor Temer und den Großgrundbesitzern,daß ist die Frage.
Dann sollte auch mal was über die jüngst in Kraft getretenen Wirtschaftsreformen in Venezuela kommen,zumindest soll es jetzt etwas mehr in den Geschäften geben.

Aber das ist natürlich alles schwierig wenn die Lebensmittel Venezuelas auf dem Schwarzmarkt oder in Kolumbien gehandelt werden.Und selbst Zahlungssysteme nach Venezuela von manchen Imperien blockiert werden.

Und Jetzt ? Was soll man aus

Und Jetzt ? Was soll man aus Ihren Kommentar rauslesen? Schreiben Sie doch einfach was Sie meinen.

wunderbarer artikel in der ts

der aber nix sagt ausser, das millionen aus dem ehemals reichen venezuela geflohen sind. nur, venezuela ist immer noch das erdölreichste land der welt, aber leider von den lumpen an der regirung zugrunde gerichtet worden.

Können wir was lernen.

Können wir was lernen. Aufgabe vom Militär ist es, das Land zu verteidigen und Grenzen zu schützen. Für humanitäre Hilfe gibt es genug UN- Organisationen, die mit reichlich Geld ausgestattet sind.

Wer kubanische Verhältnisse ins eigene Land..

einführt, bekommt halt auch kubanische Verhältnisse!

Nur das Venezuela im Gegensatz zu Kuba keine Insel ist, und die Leute dort auch ohne Boote in die Nachbarländer fliehen können!

Socialismo o muerte!

Früher Kuba, heutzutage halt Venezuela!

So einfach ist das!

Flüchtlinge

29. August 2018 um 10:59 von frosthorn

Der von Ihnen verwendete Terminus "Wirtschaftsmigranten" ist nicht angebracht. Es sind zunächst einmal Menschen, die Not und Hunger leiden, die anstatt Versorgung durch ein offenbar unfähiges Unrechtsregime nur Hinhalten und Unterdrückung erleben. Natürlich ist diesen Menschen zunächst einmal zu helfen, mit Lebensmitteln, Unterkunft und Notversorgung. Auch hier hat die Weltgemeinschaft eine Lösung zu finden. Herr Maduro hat anscheinend eine ähnliche Strategie wie die Herren Orban und Salvini: Abdrängen der selbstverursachten Probleme auf die Nachbarländer.

@Lyn 11:09 Echt Sie wünschen

@Lyn 11:09

Echt Sie wünschen sich das gleiche Sicherheitsniveau das Brasilien hat für Deutschland?

Ich schlage vor sie fahren da mal hin und zwar nicht in die Touristenhotels sondern wie ein Einheimischer mit wenig Geld und dann überlegen Sie sich vielleicht ja nochmal was sie sich für Deutschland wünschen.

Oder sie hören auf Äpfel mit Kaugummis zu vergleichen (Birnen sind schon zu ähnlich um den Vergleich zu bemühen) und reflexartig wo immer es geht nach irgendwas für Deutschland zu rufen ... ;)

Als ob wir hier ständig um Leib und Leben fürchten müssen (außer in der Fantasie einiger Populisten).

@frosthorn, 10.59h

Sie haben einen wesentlichen Punkt vergessen.

Die Fluchtursachen bekämpfen.

Das erledigt sich im Sozialismus gewöhnlich alleine.

Sicherheit für brasilianische

Sicherheit für brasilianische Staatsbürger, aber auch für aus ihrem Land flüchtende Venezolaner" zu gewährleisten,
.
erstaunlich wie unterschiedlich die Wertschätzung der eigenen Bürger in anderen Ländern gehandhabt wird
Hierzulande schickt man Polizei gegen die eigene Bevölkerung,
sollte sie denn aufmüpfige werden

Sicherheit für brasilianische

Sicherheit für brasilianische Staatsbürger, aber auch für aus ihrem Land flüchtende Venezolaner" zu gewährleisten,
.
erstaunlich wie unterschiedlich die Wertschätzung der eigenen Bürger in anderen Ländern gehandhabt wird
Hierzulande schickt man Polizei gegen die eigene Bevölkerung,
sollte sie denn aufmüpfige werden

Sicherheit für brasilianische

Sicherheit für brasilianische Staatsbürger, aber auch für aus ihrem Land flüchtende Venezolaner" zu gewährleisten,
.
erstaunlich wie unterschiedlich die Wertschätzung der eigenen Bürger in anderen Ländern gehandhabt wird
Hierzulande schickt man Polizei gegen die eigene Bevölkerung,
sollte sie denn aufmüpfige werden

Was soll das Militär dort?

... Sollen die Brasilanischen Bürger geschützt werden oder die Venezolanischen Migranten?
.
Und: Sie die Brasilianer, die mit den Venezolandern aneinander geraten sind alle Fremdenfeinde? Gibt es da irgendwelche Informationen?

Venezulaner in Brasilien

Der Artikel ist leider sehr pauschal geschrieben, daher hier ein paar Anmerkungen.
In Brasilien wir das Militär nicht zum erstenmal zur Verstärkung der Polizei eingesetzt, so auch seit einigen Wochen in Rio de Janeiro bei der Bekämpfung der Drogenbanden. Hier im Grenzort zu Venezuela soll einfach nur die Ordnung sichergestellt werden, die aufgrund der enormen Anzahl von Flüchtlingen in den letzten Monaten nicht mehr absolut gewährleistet war.
Die Übergriffe, von denen im Artikel berichtet wird, gab es vergangene Woche, nachdem ein Laden von Flüchtlingen ausgeraubt wurde. Daraufhin haben Brasilianer versucht Venezulaner zu vertreiben und haben einige ihrer Habseligkeiten verbrannt. Der Zusammenhang der hier konstruiert wird, zwischen den vielen Flüchtlingen und der hohen Mordrate, ist nicht belegbar und insofern Spekulation.
Es gibt Probleme, aber die Krise wird von der brasilianischen Politik ernst genommen und gelöst.

11:09 von Lyn

«… in der ersten Jahreshälfte die höchste Mordrate von ganz Brasilien"
Und die Statistik ist sicher nicht verfälscht oder geschönt.»

Ist sie nicht, … weil es in Brasilien bessere Statistiker gibt als anderswo?
Und ehrlichere Politiker …?

«Und nun möchte die Regierung ihre eigenen Staatsbürger schützen […] hier gehen offenbar die Interessen und die Sicherheit der eigenen Staatsbürger vor. Bewundernswert.»

Die Mordraten in den vier nördlichsten Bundesstaaten Brasiliens (Roraima, Amazonia, Pará, Amapá) waren schon immer die höchsten des Landes.
"Abgelegene & unwegige" Bundesstaaten, Dschungel, geringe Präsenz staatlicher Institutionen.

Die Tötungsrate in Roraima liegt bei 27,7 Toten / 100.000 Einwohner / Jahr.
In DEU beträgt sie 1,2.

Aus den Infos im Artikel geht nicht hervor, warum die Anzahl der Tötungsdelikte in Roraima (evtl.) gestiegen ist. Auch nicht, wer die Opfer der Taten waren.

@wie-, 12:14

Ich habe wieder einmal vergessen, die Ironie in meinem Kommentar zu kennzeichnen. Was ich gemeint habe, können Sie ja den Beiträgen entnehmen, die hier bereits eingestellt wurden.

Bei uns wird immer wieder zu der Scheinheiligkeit gegriffen, man wolle ja Menschen, die wirklich an Leib und Leben bedroht sind, gerne helfen, aber die Fremden bei uns seien ja "nur" Wirtschaftsflüchtlinge und hätten damit überhaupt kein Recht, hier zu sein. Und das verträgt sich schlecht mit der - oftmals gleichzeitig vorhandenen - Einstellung, dass man ja alles (und alle) unterstützen muss, die zu Verbündeten im Kampf gegen den Sozialismus werden könnten. Diese kognitive Dissonanz wollte ich gerne ansprechen.

Ich hätte Ihnen übrigens, obwohl ich erst seit kurzer Zeit Kommentare von Ihnen lese, keine ernsthaft gemeinte abwertende Einstellung gegenüber Flüchtlingen zugetraut und bin einigermaßen überrascht, dass man diese bei mir für möglich hält.

es giebt keine politischen flüchlinge

mehr auf der wellt aber in zunemenden maase wirtschaftsflücktlinge die von versagen und machtgier ihrere regierungen fliehen. die welt sthet kurz vor einem chaos und ist explosionsbereit. hier sollten alle politker sehr serh schnelle umschwenken und sich 100% auf den nöten seiner bevölkerung eingehen. gilt für alle auf der welt auch für europa denn da stimmt vieles nicht mehr und auch dort ist die geduld der bürger am ende.

Politische Flüchtlinge

29. August 2018 um 12:45 von Petersons

Bitte verbreiten Sie keine Fake-News. Etwa 1 % der Weltbevölkerung zählt das UNHCR als Geflüchtete. Diese Menschen fliegen vor Krieg, Hungersnöten, unsagbaren Elend, Verfolgung und Unterdrückung. Davon sind die meisten Binnenvertriebene, also noch in ihren Heimatländern.
Wie begründen Sie Ihre Vorstellung, dass "die Welt kurz vor einem Chaos" und "explosionsbereit" sei? Was soll da explodieren? Und vor allem bitte ich Sie um Erläuterung, auf welche Nöte welcher Bevölkerung welche Politiker welcher Nation eingehen sollen? Wovor haben Sie Angst? Warum sind Sie mit Ihrer "Geduld am Ende"?

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Falco Bahia

Danke für Ihren Beitrag in sachlichem, ruhigem Ton.
Mir tun die Venezoaner leid, die keinen anderen Ausweg sehen, als ihr Land zu verlassen.
Eine Dauerlösung kann es allerdings nicht sein, in so großer Zahl die Grenzregionen der benachbarten Länder zu betreten. Auch wenn die Venezolaner in Sachen Sprache und vielleicht auch Mentalität (?) den Bevölkerungen der angrenzenden Länder ähnlich sein sollten: Bei steigendem Bevölkerungsdruck nimmt die Aggression zu - und wahrscheinlich auch der quasi "Futterneid".

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