Ihre Meinung zu: SPD-Chefin Nahles lenkt im Rentenstreit offenbar ein

27. August 2018 - 15:26 Uhr

Die SPD hat im Rentenstreit mit der Union offenbar eingelenkt. Die Partei sei nun doch bereit, ein sicheres Rentenniveau lediglich bis 2025 zu gewähren, sagte SPD-Chefin Nahles in einem Zeitungsinterview.

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Kommentare

Nahles, Schä-Gümbel und Stegner

Ob Frau Nahles das so sagt oder nicht ... soviel Porzellan, wie ihre Genossen Stegner und Schä-Gümbel mit ihren Rentenfinanzierungsvorschlägen am letzten Wochenende zerschlagen haben, kann Frau Nahles gar nicht kleben.

das kommt ja nun

aber so was von überraschend. Hat Frau Nahles auch dazu gesagt, dass man dabei "Bauchschmerzen" habe?

Mehr war mit der Union nicht drin, den Satz hätte sie gar nicht sagen müssen. Eine andere Erklärung hat wohl niemand erwartet.

Dennoch rücke die Partei langfristig nicht von ihrem Ziel nicht ab, auch über 2025 hinaus das Rentenniveau sichern zu wollen. "Dafür kämpfen wir", sagte die SPD-Chefin.

Ja, auf diesen Kampf freue ich mich schon. Da kämpft höchstens ein kleiner Teil der Basis gegen den Seeheimer Kreis und verliert mit Pauken und Trompeten.

SPD, die Umfallerpartei

Die SPD fällt wieder einmal um. Ich gewinne immer mehr den Eindruck, das die Sozialdemokraten sich selbst demontieren wollen. Die zukünftigen Rentner dürften sie als Wähler damit auch verloren haben. Damit ist ihr Weg in die politische Bedeutungslosigkeit endgültig unausweichlich geworden.

Nicht so wichtig nehmen

Ob Rentensicherheit oder keine Sanktionen gegen jugendliche Hartz IV Empfänger. Sollte man alles unter dem Oberbegriff Sommerloch abhaken. Nahles will ja auch mal in den Schlagzeilen auftauchen. Für eine Aussage mit Substanz reicht es bei ihr nicht.

Nahles lenkt im .... offenbar ein...

Was vielleicht ein Fehler ist - Rentenniveau - es kommt letztlich nicht auf irgend ein Niveau an, es kommt darauf an, das man sich nach einem leben mit "Normalarbeitszeit" und "Durchschnittseinkommen" noch einen halbwegs normalen Ablauf sicherstellen kann, abseits von ständigen Einschränkungen, abseits von Sozialleistungen - sofern man einen durchschnittlichen, auf Extravaganzen verzichtenden Lebensstil pflegt.
Sofern dies nicht abzusichern ist, wird der Sinn der Solidarrente zunehmend infrage gestellt und die Auflösung der Gesellschaft weiter vorangetrieben.

Rente in D-Land?

Leider wird uns hier wieder ein Schauspiel der besonderen Art geliefert! Laut dem was ich im Internet finde, liegt die Durchschnittsrente bei 1000 - 1400€ / Monat. Und das gilt für Arbeitnehmer die mindestens 40-45 Jahre in die Rentenkasse eingezahlt haben! Wenn man bedenkt was eine kleinere 2 Zimmer Wohnung mittlerweile kostet (Auto darüber denken wir garnicht erst nach!) wird mir Angst und Bange! Viele Rentner (abhängig Beschäftigte), haben eine so niedrige Rente das sie aufstocken müssen, d.h. immer wieder zu Sozialamt und Anträge ausfüllen Jahrein- Jahraus, auch deshalb sollte für langjährig beschäftigte eine Grundrente, die sich an der Durchschnittsrente orientiert, eingeführt werden! Desweiteren finde ich es ein Zumutung das diese Damen und Herren, die Rente überhaupt in Frage stellen, aus Riester nichts gelernt, Kapitalgedeckte Renten funktionieren nur wenn auch Zinsen erwirtschaftet werden können! Nein die Solidarische Rente aus Beiträgen ist die einzig sichere Altervorsorge!

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