Kommentare

Gut, dass der Widerstand

Gut, dass der Widerstand wächst.

"Kein einziges Schiff kann

"Kein einziges Schiff kann derzeit seiner Aufgabe nachgehen. "
-
Und welche Aufgabe ist das ?

wiedermal ein sehr tendenziöser artikel

es sind erstes kaum flüchtlinge unterweg und ertrunken, sondern wirtschaftsmigranten. diese sog. hilforganisationen gehören ganz offensichtlich der wohlfahrtsindustrie an, die umso mehr verdient, je mehr neue hier leben wollende kommen. bitte einfach mal die kirche im dorf halten ,ARD

Die NGO's

haben sich zu lange mit Schleuser-Hilfsdiensten beschäftigt und die Geretteten nach Europa "hinein-erpresst". Folgerichtig wehren sich nun die Staaten, die mit den vielen Flüchtlingen überfordert sind. Wie viele soll denn z.B. eine kleine Insel wie Malta oder ein kurz vor der Staatspleite stehendes, mit hoher Jugendarbeitslosigkeit kämpfendes Land wie Italien noch aufnehmen ?

Die Retter könnten die

Die Retter könnten die Schiffbrüchigen auch nach Tunesien bringen. Auch Tunesien ist zur Aufnahme nach UN Recht verpflichtet.
Aber die Schiffbrüchigen sollen nur nach Europa gebracht werden. Es geht also nicht nur um das retten sondern um das einschleusen in die EU.
Und niemand hat wohl ernsthaft vor mit dem Schlauchboot über das Mittelmee nach Lampedusa zu fahren

Habe die "Lifeline"

In Valetta liegen sehen. Ein Schlepper weniger.Sehr gut so.Das hat mit Rettung nichts zu tun.

Gut so.

Hoffentlich wird sich das herumsprechen, so dass keine Menschen mehr sich mit Schlauchbooten aufs Meer begeben. Bevor es diese Organisationen gab, mussten Schlepper richtige Schiffe benutzen, was die Lage etwas übersichtlicher machte.

Nachdem diese Organisationen ihre Arbeit Aufnahmen, hat es sich herumgesprochen, dass ein Schlauchboot, das nie Europa erreichen kann, ausreichen würde, um die wartenden Rettungsschiffe zu erreichen. Dadurch wurden gerade diese Schiffe zum wichtigsten Glied in der Schlepperkette. Dadurch sterben nur mehr Menschen, denn es ist ein Fass ohne Boden und es macht den Schleppern die Arbeit leicht.

Australien zeigt wie es geht. Dort ertrinkt niemand, denn es ist jedem klar dass der Seeweg eine Sackgasse ist.

Sterben

Ich denke es ist gut das der Transport eingestellt wird und bin sicher es wird sich bei Schleuser und Migranten herumsprechen. Mit seeuntüchtigen Booten los zu fahren macht keinen Sinn.
Es sterben ebenfalls weit mehr Menschen an Hunger, Mangel an Hygiene und nicht zuletzt im Jemen da deutsche Waffen Kinder töten und Krankenhäuser angegriffen werden, hier fehlt es an ausgewogener Berichtserstattung. Täglich Migranten tot, Menschen die sehenden Auges in den Tod gehen vs. Tod dich Heightechwaffen Made in Germany. Wen sollen wir zu erst helfen?

Es ist erschreckend

Solange es in Europa keine Solidarität gibt und einzelne Länder auf ihren Flüchtlingen sitzen bleiben, bis zur Überforderung, kann man es nachvollziehen, wenn die nicht ewig so weitermachen wollen. Für die Flüchtlinge ist das hart und schlimmstenfalls fatal, sofern die Schlepper so weitermachen wie bisher und die Leute einfach mit seeuntauglichen Booten irgendwo alleine lassen. Man kann nur hoffen, dass sie es nicht tun.

Ich hoffe, dass alle, die die Hilfe ...

... behindern, verhindern, boykottieren oder sogar "auf Eskalation" setzen, sich vor Gerichten wg. Verbrechen gegen die Menschlichkeit verantworten müssen und entsprechend bestraft werden!

Unglaublich dieses Verhalten *kopfschüttel*

@ 19:11 von Karl Napf

Es sind Menschen ertrunken.

Gruß, zopf.

Diese "Retter" sind verantwortungslose Schlepper

Diese Menschen wurden durch das nachhaltig nicht zu erfüllende Versprechen aufs Meer gelockt, Europa könne das Leid Afrikas durch die Aufnahme von Afrikanern lindern. Tatsächlich könnte Europa nur einen unbedeutenden Bruchteil des afrikanischen Geburtenüberschusses von mehr 40 Millionen jährlich auffangen und würde sich dabei trotzdem, aufgrund der völlig andersartigen Kultur dieser Menschen, irreversibel destabilisieren. Ein Blick auf die konkreten und europaweit sehr ähnlichen Ergebnisse der Masseneinwanderung aus Afrika und dem Orient reicht nämlich, um das ungefähr prognostizieren zu können. Vor diesem Hintergrund ist es verantwortungslos und geradezu kriminell, diese Menschen im Rahmen eines nicht zukunftsfähigen, längst gescheiterten Projekts weiterhin aufs Meer zu locken! Dieser Zustrom wird erst dann aufhören, wenn kein einziger Afrikaner den Eintritt in die EU auf diese Weise erzwingen kann! Grenzen retten leben!

Der Artikel ist ein Hohn...….

Der Artikel ist ein Hohn...…. Genau diese sogenannten Rettungsschiffe sind verantwortlich für die vielen Toten im Mittelmeer. Ohne diese Anwesenheit in ca. 10 Seemeilen vor der libyschen Küste würde kein Migrant in völlig seeuntaugliche Schlauboote einsteigen.

Atlantik nicht vergessen!

Vermutlich versuchen Flüchtlinge auch über den Atlantik per Golfstrom zu flüchten und unterschätzen die Strömungen und Entfernungen. Also müssten eigentlich sämtliche Gewässer ständig überwacht werden.

@Goldenmichel 19:08 Uhr

Zitat: "Und welche Aufgabe ist das?"

Eine sehr interessante Frage, die Sie da stellen...wenn man es überspitzt sagen möchte, könnte man glatt zu dem Ergebnis kommen: "Schleusertum".

Ich verstehe nicht....

....warum hier dauernd von "Seenotrettung" die Rede ist. Durch das Vorortsein der NGOs werden die Migranten doch sogar noch darin bestärkt, sich in Nußschalen auf hohe See - und damit vorsätzlich in Seenot - zu begeben weil sie genau wissen, dass sie doch irgend jemand rausfischt und in die EU bringt. Alles danach folgende, insbesondere die Folgekosten für die Versorgung der Migranten in Europa, interessiert die NGOs dann nicht mehr. Insofern ist es gut, dass die Mittelmeeranrainerstaaten den NGOs jetzt die gelb-rote Karte zeigen!

Seenot...

.... ist anders definiert.

Bitte um Unterlassung dieser immer wieder und gebetsmühlenartig wiederholten Volksverdummung.

Es handelt sich möglicherweise um Suizid-Verhinderung; rechtlich und moralisch gesehen etwas völlig anderes als „Rettung aus Seenot“. Auch die Zuständigkeits- und Mitleidsfrage stellt sich damit anders.

"Seenotrettung" ...

... heißt, Schiffbrüchige zurück aufs Festland zu bringen. Die nächstliegende Küste ist in der Regel die nordafrikanische. Dort können diese Schiffe jederzeit anlegen. Worin genau besteht jetzt das Problem, das die "Tagesschau" hier unbedingt aufzubauschen versucht?

Gut so

Europa ist nunmal nicht das Sozialamt der Welt, liebe Linksemotionalisten.

Seenotrettung

ist etwas ganz anderes. Hier werden Schleuser und Schlepper tätig, die ihre "gerettete" menschliche Fracht nicht zum nächsten Hafen bringen (was eigentlich Sinn jeder Seenotrettung ist), sondern an die Sozialtöpfe der EU. Die Schiffe gehören beschlagnahmt und ihre Besatzunen vor Gericht gestellt.

Habeas Corpus & Menschenrechte

Wie kann sich irgendeine EU-Regierung als Bewahrer der christlich(!)-abendländischen Werte aufspielen und zugleich derart eklatant sowohl gegen die Menschenrechte als auch alle christlich- moralischen Grundrechte verstoßen, die (spätestens seit der Aufklärungszeit, aber eigentlich seit Urzeiten) selbstverständlich waren und sind???
Das gilt insbesondere für die sogenannten Visegrad-Länder (Ungarn, Österreich) & Italien. Aber auch die deutsche Regierung büßt damit jegliche Legitimität ein!

Problem

Die libysche Küstenwache bringt Gerettete nach Libyen! Wohin denn sonst? Wie würde Deutschland reagieren wenn die Küstenwache eines fremden Staates in deutsche Hoheitsgewässer eindrigt?

Seenot ?

Sich mit vollkommen seeuntauglichen Booten ins Mittelmeer zu begeben, um sich dann aus einer selbst generierten Gefahr retten zu lassen ist perfide und die sogenannten Retter nehmen momentan die Funktion von Schleusern wahr. Und wenn sich Staaten zu Recht nicht mehr von solchen Aktionen erpressen lassen sind die auch noch die Boesen.. vekehrte Welt

Völlig unverständlich!

Wenn diese Hilfe-Schiffe die Flüchtlinge geborgen an Bord haben und kein Staat
aus der EU sie aufnehmen will, warum fahren diese Schiffe nicht nach nach NordAfrika zurück?
Oder zum Beispiel nach Australien, da werden viel Menschen gebraucht? Auch Mexiko würde
Menschen aufnehmen!

19:11 von Karl Napf - tendeziöser Leserkommentar

Hunderte Menschen sterben im Mittelmeer.

Sie schreiben, es seien "kaum flüchtlinge unterweg und ertrunken, sondern wirtschaftsmigranten".

Na, dann ist es ja nicht so schlimm.

Dass Sie als "Wirtschaftsgeborener" In Mitteleuropa zur Welt gekommen sind, ist kein Verdienst, sondern Glück.

Selbst, wenn man es nicht befürwortet, dass noch mehr Menschen nach Europa kommen, kann man sich sachlich mit dem Thema des Artikels Seenotrettung auseinandersetzen.

Warum ist Lybien zu einer funktionierenden Seenotrettung derzeit nicht in der Lage? Wer trägt Verantwortung für die Zustände an Land?

@19:06 von S1:
Wer schreibt "Gut, dass der Widerstand wächst", der sollte sich mal fragen, wogegen Widerstand notwendig wäre.
Eine Politik. die immer mehr Gründe für Flucht und von mir aus "Wirtschaftsmigration" schafft, dagegen sollte es Widerstand geben und nicht gegen die Rettung von Menschen in Not.

Nachdenken sollte man darüber, wie man die Ursachen der Not beseitigen kann.

Wer ist verantwortlich

für die vielen Toten auf dem Weg nach Europa. Zuerst einmal sollte man die Begrifflichkeit und die Fakten der weltweiten Misere klären und richtig wieder geben. Bei 7,5 Mrd. Menschen auf der Welt gibt es 100e Mil. Emigranten auf der Suche nach einer besseren Zukunft und mehr als 60 Millionen Flüchtlinge auf der Flucht vor Krieg, Unterdrückung oder sonstigen offiziellen Fluchtgründen. Die meisten dieser wirklich bedrohten Menschen entfliehen nur der unmittelbaren Gefahr und wollen so schnell wie möglich zurück in ihre angestammte Heimat, während die fast alle Emigranten zwar den verständlichen Wunsch nach einer besseren Zukunft und Versorgung haben, aber nicht unmittelbar in Gefahr sind. Warum suggerieren sie als TS mit dem Begriff Flüchtlinge eine Notsituation, der wir uns nicht verweigern können und sorgen mit für den Eindruck, dass wir, die EU oder die gesamte westliche Welt es durch Rettung im Mittelmeer lösen können. Sie ermutigen dazu und tragen Mitverantwortung für die Toten.

Seenot

Guten Abend die Damen und Herren,

ich bin für die Seenotrettung, nur sollte man dann auch die Ausgangshäfen anfahren und die Leute dort abgeben. Und nicht andere Länder dazu zwingen diese Aufzunehmen... Wie gesagt ich bin für die Rettungseinsätze aber nicht um Einwanderungen zu erzwingen, Oder gar Gesetzte zu umgehen... In den anderen Ausgangsländer gibt es auch Krankenhäuser und Erste Hilfe wird auch dort angeboten.

@LifeGoesOn

Die Einzigen, die sich vor Gericht verantworten sollten, sind die selbsternannten "Retter", die es sich zur Aufgabe gemacht haben, einen Shuttleservice über das Mittelmeer einzurichten und die Probleme vor den Toren diverser Länder abzuladen - und zwar ohne darauf Rücksicht zu nehmen, ob diese Länder damit einverstanden sind.
Italien und Malta handeln absolout richtig.
Sichere Häfen gibt es mit Sicherheit auch in den lybischen Nachbarländern, da brauchts keinen Transfer übers Mittelmeer.
Dies widerspricht aber der Ideologie dieser "Hilfsorganisationen" die glauben sie hätten das Recht, im Sinne der "Humantiät" tun und lassen zu können was sie wollen und anderen ihren Willen aufzuzwingen.
Ich habe keinerlei Mittleid mit diesen Leuten.

Das ist nicht Seenotrettung,

Das ist nicht Seenotrettung, sondern Unterstützung des Schleusergeschäfts. Ohne diese NGO Schiffe würde sich niemand der Suizidgefahr in seeuntauglichen Schlauchbooten aussetzen.

Mir fehlt da ein Teil in dem Bericht...

...nämlich der, dass die NGOs mit Ihren Aktionen den riesigen Strom an Flüchtlingen erst in Gang gesetzt haben.

Hier wird manchmal so getan, als würden hochseetaugliche Schiffe von Schleppern dann und wann in Not geraten. Die Realität ist aber, dass die kriminellen Schlepperbanden sich totlachen, weil sie immer schlechtere Schiffe nehmen können, denn das Ziel ja nicht Europa ist, sondern das nächste NGO-Schiff.

Hätte man die Migranten auf dem Mittelmeer gerettet und zurück nach Nordafrika gebracht, wo sie herkamen, der Flüchtlingsstrom über das Mittelmeer wäre schnell versiegt und das furchtbare Elend in den libyschen Lagern so nicht entstanden. Liebe NGOs schaut Euch an, was auch Ihr provoziert und unterstützt habt, weil Ihr die Hoffnung auf eine einfache Überfahrt und ein gutes Leben in Europa immer weiter geschürt habt, die die kriminellen Banden willkürlich ausnutzen können.
Ihr tragt Euren Anteil an dem Elend, ob Ihr das hören wollt oder nicht.

Keine Seenot

Nach meiner Meinung kann man nicht von "Seenot" sprechen, wenn sich Personen wohl bewußt mit völlig ungeeigneten Booten in Gefahr bringen, um dann von Schiffen aufgenommen zu werden, die sie nach Europa befördern. Das kann man dann wohl nur dadurch verhindern, das diese Schiffe nirgendwo in Europa anlegen dürfen.

Mit welcher

Coolness nicht wenige Menschen das Ertrinken ihrer Mitmenschen hinnehmen, ist für mich beachtlich.
Genauso, wie es stimmt, dass Europa nicht die ganze Welt retten oder aufnehmen kann, stimmt doch auch, dass Europa keine weiße Weste hat. Selbstverständlich sind die Fluchtursachen komplex und liegen auch in Verantwortung von in den entsprechenden Regionen lebenden Menschen, Machthabern, Kriegstreibern usw.
Aber auszublenden, dass europäische Länder - neben anderen Nationen - schuldhaft mit verstrickt sind in politische und wirtschaftliche Gründe für die Misere der Betroffenen, geht nicht. "Wir haben damit nichts zu tun" stimmt schlichtweg nicht.

Schlepper auch vor NGOs

Sie sollten sich darüber informieren, wie die Schlepper vor den privaten Seenotretter agiert haben.

Gefahren sind die Schlepper trotzdem nur wurden die Menschen damals hauptsächlich von der italienischen Küstenwache und Handelsschiffen aufgenommen. Die Italiener(~EU) haben die Seenotrettung dann runtergefahren und die Handelsschiffe waren eh überfordert. Erst daraufhin haben sich private Vereine gefunden, die bei der Seenotrettung helfen wollen.

Die Schlepper haben wahrscheinlich auch er geringeres Interesse daran ob die Flüchtige nach Europa kommen oder ertrinken.

Menschen ertrinken zu lassen, obwohl man sie hätte retten können, nur abzuschrecken ist verachtenswert!

Eine Studie zum Thema (03.17)
https://www.law.ox.ac.uk/research-subject-
groups/centre-criminology/centreborder-
criminologies/blog/2017/03/border-deaths

um 19:23 von zopf

"Es sind Menschen ertrunken."

Und in Europa sterben Menschen durch messerstechende Flüchtlinge.

ich würde den ngo zur auflage mache...

...das gerettete ausschließlich nach algerien, libyen, tunesien oder marokko zu bringen sind. wer sich nicht daran hält kassiert eine fette strafe und verliert umgehend seine lizens.

Leichtsinn durch Gruppenzwang

Die DLRG warnt laufend wie gefährlich das Baden und Schwimmen in Flüssen ist und trotzdem organisieren Vereine und Kommunen regelmäßig "Elbeschwimmen " u.ä. Veranstaltungen, weil es das früher angeblich auch schon gab. Nur wird übersehen, dass die Strömungen durch Begradigung und Fahrrinnenvertiefung stellenweise viel stärker geworden sind. Dabei kamen schon Senioren ums Leben, die ohne diese Veranstaltung vermutlich nie in die Elbe gestiegen wären. So ähnlich wird es am Mittelmeer auch sein.

Beschämend

... wie die Fremdenfeindlichen hier triumphieren. Sarkasmus pur.

@ Am 21. August 2018 um 19:23 von zopf

Die Migranten haben es sich so ausgesucht und selbst in Gefahr gebracht.
Jeder ist für sich verantwortlich, wenn sie es so haben wollen, dann bitte schön.
Weil ich kein Geld habe überfalle ich auch keine Bank oder?

um 19:43 von Junus Artmann

"Eine Politik. die immer mehr Gründe für Flucht und von mir aus "Wirtschaftsmigration" schafft, dagegen sollte es Widerstand geben und nicht gegen die Rettung von Menschen in Not."

Naja, reichen Sie ihre Vorschläge doch mal bei den Fluchtländern ein.
Vielleicht hilft es und sie werden ein Held.

@ Sandra Stalinski

Eine gute Entwicklung.
.
Danke an Malta und Italien. Spanien zieht bald nach.
Danke für die Vermittlung von Frankreich bei den letzten 141 geretteten. Einer (1!) wurde von Frankreich aufgenommen (Spanien 60, Portugal 30, und Deutschland in erster Reihe (Ich,Ich,Ich) 50)?
.
Was sagen Schweiz, Dänemark, Schweden, Norwegen, Österreich, Ungarn, Polen, Kroatien, Slowenien, Slowakei, England, Serbien, Zypern, Malta, ........, und der ganze Rest? Russland? Iran?
.
Will man uns ernsthaft in den Nachrichten der TS oder den ÖR weißmachen, dass wir in einem braunen Sumpf versinken?
Allen, denen es reicht, unterschwellig den Nazi- oder Populisten-Stempel aufpressen?
.
Das Anpreisen der Links-Rot-Grünen Meinung haben wir ja schon lange genug.
Bitte nehmen Sie zur Kenntnis, dass es auch andere Meinungen gibt.
Da hilft auch keine Diffamierung.
Es wird bei der nächsten Wahl entschieden.
Wenn sich unsere "Sesselkleber" nicht für eine Rechts-Links-Grün-Liberale Koalition entscheiden.

Stichwort NGO

Immerhin haben es die NGOs geschafft, dass dieser Begriff durch die Asylkrise, die Rettungsschiffe und die dahinter steckenden Interessen der Sozialindustrie inszwischen arg negativ belegt ist. Das hätte ich noch vor 3 oder 4 Jahren nie gedacht.

@ 19:55 von S1

Zitat: ""Es sind Menschen ertrunken."

Und in Europa sterben Menschen durch messerstechende Flüchtlinge."

Nun, wenn Sie diese Toten gegeneinander aufrechnen möchten, was ich persönlich als unethisch empfinde, sollte Ihnen klar sein, daß die Zahl der in Europa durch "messerstechende Flüchtlinge" ums Leben gekommenen Menschen, nicht mal den Bruchteil eines Promilles der Anzahl der Menschen ausmacht, die in den letzten Jahren im Mittelmeer ertrunken sind.

Damit unterliegt Ihre Argumentation auch bei dieser unwürdigen Gegenrechnung.

Gruß, zopf.

Was Salvini der "Liveline" vorwarf:

• Rettung trotz Verbot. Salvini warf der «Lifeline» vor, sie habe die Migranten entgegen der ausdrücklichen Anweisung der libyschen und der italienischen Behörden, die Rettung der libyschen Küstenwache zu überlassen, aufgenommen.
• Unterwegs in libyschen Gewässern. Laut Salvini befand sich die «Lifeline» zum Zeitpunkt der Rettungsaktion in libyschen Hoheitsgewässern. Sie unterstand damit den Anweisungen der libyschen Küstenwache.
• Standort verschleiert. Angeblich hatte die «Lifeline» ihr AIS-Signal ausgeschaltet.
• Migranten nicht zurückgebracht. Offenbar wurde die «Lifeline» aufgefordert, die Migranten nach Libyen zurückzubringen.
• Keine Flagge. Salvini erklärte, die «Lifeline» sei ohne Flagge unterwegs, sie sei ein «Piratenschiff».
• Ungenügende Ausrüstung für Rettungsoperation.
• Das Geschäft der Menschenhändler. Der französische Präsident Emmanuel Macron hat den Rettern seinerseits «Zynismus» vorgeworfen. Diese hälfen den Schleppern, ihre Kosten zu senken, wodurch der Mensc

@Am 21. August 2018 um 19:28

@Am 21. August 2018 um 19:28 von Plaui

Schleusertum und Menschenhandel hatte ich schon befürchtet, nur hört sich das dann doch nicht so schön an, wie -Retter-.

Wenn ich so lese, was hier geschrieben wird...

...wird ein großteil der Politiker in Berlin wohl umdenken müssen.
Andernfalls wird das Erwachen bei der nächsten Bundestagswahl für manche erschreckend.
Menschen im Mittelmeer ertinken zu lassen kann nicht die Lösung sein, aber auch nicht, dass sich Europa als "Menschenmagnet" darstellt, der maßgeblich an den Wanderbewegungen mit verantwortlich ist.

Zahlen des IOM

Laut eines vom IOM (Internationale Organisation für Migration) unterstützten Projektes zur Erfassung statistischer Daten sind die Todeszahlen bzgl Mittelmeer dieses Jahr stark gefallen und bilden den bisher niedrigsten (!) Wert des aktuellen Zeitraumes 01.01.-21.08. seit Erfassung dieser Daten vor 5 Jahren.

Im direkten Vergleich zu 2017 bedeutet das in Zahlen vom jeweils 01.01.-21.08:
In diesem Zeitraum 2017 gab es 2428 Todesfälle.
In diesem Zeitraum 2018 gab es 1535 Todesfälle.

Der in dem Bericht angedeutete Punkt bzgl Relation Anzahl Überfahrten/Todesfälle nähert sich zuletzt wieder dem Niveau des vergangenen Jahres an und wird ihn nach aktuellem Trend sogar recht bald unterboten (im positiven Sinne, also weniger Todesfälle/Überfahrten) haben.

Nüchtern betrachtet zeigt dieser Trend damit also eher an das durch die eingeschränkte Aktivität diverser "NGO's" die Todesfälle dieses Jahr abgenommen haben.

@ 19:59 von KowaIski

"Beschämend
... wie die Fremdenfeindlichen hier triumphieren. Sarkasmus pur."
.
Nee, ich bin selber nicht "arisch" und mit einer Nicht-EU-Ausländerin verheiratet. Ich lebe in einer Großstadt in NRW, wo ich geboren wurde und seit Jahrzehnten in meinem Viertel lebe.
Ich habe selber jahrelang im Ausland gearbeitet, spreche dadurch mehrere Sprachen.
.
Aber ich möchte weder in einer Arabischen noch Schwarzafrikanischen Stadt leben. Sonst wäre ich ausgewandert. Ich empfinde das auch nicht als Bereicherung meiner Kultur, weil ich es jeden Tag miterlebe. In meinem Häuserblock, in den Verkehrsmitteln, auf der Straße.
.
Ist es vermessen zu sagen, dass es langsam reicht? Eine Überschwemmung mit vollkomen fremden Kulturkreisen?
Burkas, Burkinis, Hallal.
Bin ich jetzt ausgewandert oder wer?
.
Drücken Sie mir den "Rechts-Stempel" auf, ist mir egal.
.
Wer soll sich jetzt hier eigentlich integrieren?
Warten wir auf die nächste Wahl.....

@Kowalski

Ähm, an welche Stelle genau sehen Sie Fremdenfeindlichkeit?

Weil man nicht möchte, das halb Afrika nach Europa kommt und die andere Hälfte dabei im Mittelmeer ertrinkt?

Ist man dann schon fremdenfeindlich ?

Wenn ich Donald Trump oder Erdogan kritisiere, bin ich dann auch schon fremdenfeindlich?

Einfach mal ein Wort rein geworfen...wie wäre es mit Argumenten ?

@ Kowalski um 19:59

Sie schrieben:
"Beschämend wie die Fremdenfeindlichen hier triumphieren. Sarkasmus pur."
Ich würde es eher als erfreulich betrachten, dass mittlerweile offenbar auch vom politisch korrekten Mainstream abweichende Meinungen hier die Freigabe erhalten. Außerdem sollten Sie langsam lernen, dass die vormaligen Todschlag"argumente" wie "Fremdenfeindlichkeit" nicht mehr ausreichen. Sie müssen lernen sachlich zu argumentieren, um evtl. zu überzeugen.

@ 19:59 von Ausgemerkelt 2.0

Zitat: "Die Migranten haben es sich so ausgesucht und selbst in Gefahr gebracht."

Die Migranten haben sich die Verhältnisse in den Staaten, aus denen sie stammen ganz bestimmt nicht selbst ausgesucht.

Im übrigen könnten Sie mit dieser Argumentation jedem Menschen, der sich selbst in Gefahr gebracht hat die Hilfe verweigern, im Strassenverkehr z.B..

Gruß, zopf.

Heldentaten?

Wer in den libyschen und anderen afrikanischen Küstengewässer bei seiner abgeblichen Rettungstätigkeit sein AIS ausschaltet, der kann den Vorwurf der geplanten Übernahme zur gezielten Schlepperei nach Europa nicht logisch wiederlegen.

Kluft zwischen Esteblishment und Bürgern wächst

Die Berichterstattung ist einseitig, tendenziös und wertend. Das erinnert DDR Bürger an alte Zeiten. Zum Glück werden aber in der Kommentarfunktion auch andere Meinungen zugelassen.

Bis auf zwei Kommentare nehmen hier die Bürger eine kritische Haltung zu den angeblichen „Helfern“ ein.

Die Seenotrettung ist nicht auf systematische Rettung und Personen die sich mutwillig in Gefahr begeben ausgelegt. Ohne „Helfer“ ist das Geschäftsmodell der kriminellen Schlepper gescheitert, die Flüchtlinge zahlen nicht mehr, begeben sich nicht mehr in Lebensgefahr und es sterben keine Menschen mehr. Das Leben der Flüchtlinge und sollte an erster Stelle stehen.

Dubiose Retter - egoistische Schiffsinsassen

Retter sind es nicht, sondern sie nehmen Personen auf. Flüchtlinge sind es nicht, denn sie sind keine Flüchtenden.
Gemeinsam betreiben sie Mißbrauch und Betrug an der Hilfsbereitschaft und den Einwanderungsregeln Europas.

Seerecht

Einiges, was Italien machte, war ja vom See-Recht gedeckt. Als dann das eigene Schiff nicht einlaufen durfte, wurde ich stutzig. Eine kurze Recherche zeigte überraschendes: Italien ist (wie alle bis auf eines der Länder Afrikas auch) dem See-Recht-Abkommen nicht beigetreten.
Damit muss sich Italien nicht nach dem See-Recht-Abkommen richten und könnte sogar die Flüchtlinge nach Libyen zurückbringen. Und ja auch eine Klage vor dem Europäischen Menschengerichtshof ist damit wohl auch ausgeschlossen.

falsche Informationen

"Kein einziges Schiff kann derzeit seiner Aufgabe nachgehen".
Das ist falsch, die NGO-Schiffe können durchaus Schiffbrüchige retten. Da spricht nichts dagegen. Sie können aber nicht die Schleuser unterstützen und die Geretteten nach Europa bringen. Es spricht aber nichts dagegen, die in libyschen Gewässern geretteten Menschen nach Libyen zu bringen oder an die libysche Küstenwache zu übergeben. Das widerspricht weder dem gesunden Menschenverstand, noch der UN-Flüchtlingskonvention, da es sich hierbei um NGO-Schiffe handelt.

Vorwürfe - und dann?

21. August 2018 um 21:22 von Paul Puma

Eine schöne Aufzählung. Beeindruckend. Bis auf Worte wie: "angeblich", "offenbar". Nur: was hat Herr Salvini dadurch erreicht? Wurde jemand angeklagt? Laufen weitere Ermittlungen? Welcher Vorwurf konnte durch Tatsachen belegt werden? Und was ist mit den anderen Rettungsschiffen und den Schiffen der beteiligten Marinen und Küstenwachen? Das einzige, was feststeht, ist, dass viele Menschen, unnötig sterben. Was ist Ihr Interesse an diesem Thema?

Solange Flüchtlinge ....

... nicht an ihren Ausgangshafen zurückgebracht werden, sondern nach Europa , wird die oft tödliche Wanderung durch die Sahara und das Sterben auf dem Mittelmeer nie aufhören. Sobald wir aber unmissverständlich signalisieren, dass dieser waghalsige Weg kein Weg in die EU ist, wird dieses fatale Unterfang sich blitzartig auflösen. Zudem kann es nicht sein, dass auf diese Weise Migration "erpresst" wird.

Ich habe den Eindruck, dass unter dem Einfluss fragwürdigen links-grüner Ideologie viele Journalisten auf diesem Auge nur noch blind sind, sonst würde dieses Argument zumindest der Ausgewogenheit wegen, Einzug in die leider eindimensionale Berichterstattung finden.

Australien: gut so?

21. August 2018 um 19:17 von Kj718

Auch wenn nur ein Bruchteil der Asyl suchenden Menschen den schwierigen Weg in Richtung Australien auf sich nehmen: welche Belege haben Sie, dass jetzt in den weiten Gewässern rings um den australischen Kontinent keine (= 0) Menschen ertrinken? Wie sicher können Sie sein? Die australische Marine und Küstenwache hat nur einen Bruchteil von Schiffen und Flugzeugen zur Verfügung, wie aktuell im zentralen Mittelmeer im Einsatz sind. Während das Seegebiet "zentrales Mittelmeer" nur einen Bruchteil der Größe der Seegebiete zwischen Idonesien, Neuguinea und Australien hat. Und im zentralen Mittelmeer gelingt offenbar die notwendige Überwachung und Steuerung der Situation keineswegs, wie die dokumentierten Opferzahlen traurig belegen.

Zahl der Migranten

mich würde mal die Zahl der Migranten, welche es in Booten von der afrikanischen Küste aus nach Europa mit eigener Kraft (d.h. ohne unterwegs aufgefischt zu werden) schaffen, weis jemand da etwas genaueres ?

Sachlichkeit bitte

21. August 2018 um 19:26 von Wikreuz

Der jüngste Rettungseinsatz der "Aquarius" fand in einem Abstand von 24 Seemeilen von der libyschen Küste statt. Lesen Sie bitte in dem Ihnen wohlbekannten Tagesschaubeitrag nach.

@ zopf um 21:36

Sie schrieben:
"Die Migranten haben sich die Verhältnisse in den Staaten, aus denen sie stammen ganz bestimmt nicht selbst ausgesucht."
Das ist sicher richtig. Aber warum sollte ich mich dann für die Verhältnisse dort zuständig fühlen? Schließlich habe ich mir weder die Verhältnisse dort noch hier ausgesucht. Außerdem noch zwei Fragen:
1) Und wer sollte denn die Verhältnisse in Afrika ändern, wenn nicht die Afrikaner selbst? Die Menschen in der DDR haben ihr Schicksal auch selbst in die Hand genommen.
2) Wie genau verbessert ein Massenexodus von jungen gesunden Männern die Verhältnisse in Afrika?

Dass hier ist solcher Zynismus - wer legt Salvini das Handwerk??

Dass hier:

https://www.tagesschau.de/ausland/zivile-seenotrettung-101.html

Rettungsschiffe von zivilen Hilfsorganisationen werden von allen Seiten behindert. Kein einziges Schiff kann derzeit seiner Aufgabe nachgehen. Unterdessen sterben Hunderte Menschen im Mittelmeer.

ist solche Zynismus von Italien und Salvini, dass ich mal ganz ehrlich frage: wer legt diesem Salvini endgueltig das Handwerk??

Und dass hier:

https://www.tagesschau.de/ausland/zivile-seenotrettung-101.html

Seenotrettung ist eine staatliche Aufgabe. Zuständig dafür sind - innerhalb der ihnen zugeteilten Seenotrettungszonen - die Küstenwachen des jeweiligen Landes.

stimmt so nicht ganz, wenn man sich bei uns in Deutschland anschaut. Bei uns ist dafuer zusätzlich auch die DLRG zuständig. Bei uns gibt es also sowohl staatliche Seenotrettung als auch durch private Retter.

Mord durch Unterlassung

Die Rettung Schiffbrüchiger aus Seenot ist eine Pflicht aus dem Völkerrecht. Europa setzt die Retter mit bürokratischen Hindernissen fest und lässt die Flüchtlinge dafür ertrinken. Schämt euch!

Nur Deutschland will mehr

Kleiner Zwischenstand. Italien und Malta, mit Verzögerung jetzt auch Spanien haben die Lust am „retten“ verloren. Die Wahlergebnisse und Umfragen zeigen diesen Trend in diesen Ländern deutlich. Die deutschen finden die ngo-Aktivitäten in großer Mehrheit weiter super. Insofern fände ich es richtig, wenn ALLE aufgesammelten Migranten unverzüglich nach Deutschland gebracht werden. Dann findet der politische Streit darüber , ob die ngo eher Retter oder eher Schlepperhelfer sind, dort statt , wo er hingehört: nach Deutschland an der Wahlurne.

Belege ?

"Unterdessen sterben Hunderte Menschen im Mittelmeer."
Diese Textzeile suggeriert, daß dies etwa im itzigen Augenblick passiert, gibt es für diese durchaus polarisierende These aktuell Belege ? Ich meine nicht nur Mutmaßungen und Spekulationen ?

einerseits ... andererseits ...

einerseits mögen sich die menschen mit ihrer organisierten überfahrt vorsaätzlich selbst in gefahr gebracht haben ...

andererseits findet europa keine geeigneten wege ihnen aus ihrer notlage hilfe leisten zu wollen ...

europa muss (!) in den betroffenen afrikanischen nationen flagge zeigen.
z.b. durch direkte förderprogramme zur kleinteiligen selbstständigkeit, oder durch anwerbung zur dreijährigen ausbildung in deutschland für handwerkliche mindeststandards.

eine investition in die beiderseitige zukunft.

@zopf

einfach mal nach "Migration und Kugeln" googeln.
Diese jungen Männer werden in ihren Herkunftsländern gebraucht, nicht in Europa!

Das Traurige an dieser Art einseitiger Berichterstattung...

… die man heute gleich dreimal bei "Tagesschau.de" vorfindet ist, dass dem anständigen Normalbürger ein schlechtes Gewissen gemacht wird. Ihm wird suggeriert, dass wenn er gegen die EU-Aufnahme dieser Migranten ist, er sich mitschuldig am Sterben auf dem Mittelmeer macht.

Zu Ende gedacht ist meiner Meinung nach genau das Gegenteil der Fall!

Würden wir wieder damit beginnen alle Schiffe der "Hilfsorganisationen" frei schalten und walten zu lassen, sämtliche Seesperren aufheben und alle aufnehmen dann würde sich die Migrationsbewegung sofort um ein Vielfaches multiplizieren. Diese nicht zu bewältigende Bewegung würde wahrscheinlich unsere Gesellschaften und unsere Sozialsysteme sprengen und am Ende wäre niemanden geholfen.

Vernunft, muss gefährliche Illusionen ersetzen. Die Utopie alle aufnehmen zu können, muss auch am Mittelmeer sein Ende finden.

Etisch denken bedeutet in diesem Fall für mich die illegale Migration zu stoppen und die Entwicklungshilfe wirksam aufzustocken.

Es ist wirklich

zum Verzweifeln, wenn man sich hier die Kommentare durchliest.
Ich schäme mich täglich mehr, dass ich zu diesem "Volk" qua Abstammung als zugehörig gezählt werde. Ich distanziere mich aufs Entschiedenste!

Im vollen Bewusstsein

Im vollen Bewusstsein darum, welche politische, rechtliche und moralische Tragweite dieses Thema hat, muss ich trotzdem mal festhalten:

Genau so, wie nicht jeder, der sein Land verlässt, ein Flüchtling ist, ist nicht jeder, der sich mit einem völlig untauglichen Mitteln auf hohe See begibt, in Seenot - zumindest nicht in dem Sinne, als dass man unfreiwillig auf See in Not gerät.

Die ganze Situation ist von den Schleppern und / oder den Emigranten geplant, um nach Europa einzuwandern - und bei aller Vorsicht bezüglich dieses Themas lehne ich es ab, dass sich Völker oder Regierungen hiervon unter dem Anschein der "Seenot" unter Druck setzen lassen.

Ebenso haben private Rettungsaktionen zu unterbleiben, welche die Konsequenzen dieser Rettungen anderen aufbürden - im Zweifel nämlich eine lebenslange Alimentierung und Integration einer nicht zu beeinflussenden Zahl von Einwanderern. Das mag doch bitte jedes Land mit legalen Mitteln selbst entscheiden.

sie mögen recht haben ... doch bedenken sie ...

wenn sie jedoch in die geschichte gehen, werden sie entdecken, daß die europäische industrialisierung ausschließlich durch die ausbeutung des afrikanischen kontinents finanziert werden konnte.

der schwerpunkt liegt auf dem wörtchen 'ausschließlich' ...

@Deutsches Mädel

Mord durch Schlepperei trifft es eher.
Vor Australien ertinken keine Boatpeople mehr, warum?

Zusätzlich sehe ich es so: Verursacher muessen besonders aufnehm

Zusätzlich sehe ich es absolut so, dass diejenigen Länder, die hier fuer diese Fluechtlingswellen mitverantwortlich sind:

USA
England
EU (Bundesregierung, Österreich, Italien, Ungarn, Tschechien)
Georgien
Weißrussland
Tuerkei
Israel
Saudi-Arabien
Jemen
Russland
Nord- und Suedkorea
China

sehr wohl Fluechtlinge aufzunehmen haben. Und warum kann es nicht so sein, dass zuerst mal ein zentrales Verteilzentrum fuer Fluechtlinge in der EU aufgebaut wird, dann in den Ankunftsländern wie Italien und allen anderen erst mal die Asylverfahren durchgefuehrt werden. Dann werden diejenigen die das Asylverfahren erfolgreich durchlaufen, in das Verteilzentrum gebracht und von dort aus auf die gesamte EU verteilt. Außerdem wird dabei auch gleich auf Fachkräfte geschaut, die gleich in den Spurwechsel kommen.
Paralell dazu werden dann konsequent die Fluchtursachen bekämpft in den Heimatländern was bislang KEINER tut und dann erst werden die anderen zurueckgebracht.

Aber sowas dauert seine Zeit.

Aussuchen können

21. August 2018 um 22:57 von Spirit of 1492

Und wie verbessert das Ertrinken vieler dieser "jungen Männer" und dazu noch von Frauen und Kindern im Mittelmeer die Verhältnisse in Europa?

Jeden Tag

verhungern 15000 Menschen! Es sind über 800 Millionen Menschen von den Hungertod bedroht und es sind 2 Millarden (2000000000) Menschen mangelernährt!
Ja, das 1500 diese Jahr im Mittelmeer gestorben sind ist echt traurig! Das sind ungefähr die gleiche Amzahl an Menschen die in 2,5 Stunden jeden Tag verhungern!
Ja, ich denke wir können nicht alle retten! Das ist für die Welt am Ende des Tages wohl auch gut so und nötig für die Menschheit!
Aber dieses scheinheilige TS „rette die Flüchtlinge“ und das scheinheilige „wir müssen hier alle in Europa aufnehmen“, das muss doch auch dem linkesten Jounalisten mal klar werden funktioniert nicht!
Aber man berichtet immer weiter in die gleiche Richtung!
Schämt euch!

@ Deutsches Mädel (23:00): Danke fuer Ihren guten Kommentar

hi Deutsches Mädel

Danke fuer Ihren guten Kommentar:

Die Rettung Schiffbrüchiger aus Seenot ist eine Pflicht aus dem Völkerrecht.

Exakt genauso ist es. Siehe beim Wissenschaftlichen Dienst des Bundestages.

Europa setzt die Retter mit bürokratischen Hindernissen fest und lässt die Flüchtlinge dafür ertrinken.<7cite>

ganz genauso ist es und da ganz besonders solche rechten Hetzer wie sie auch hier im Forum zu lesen sind, diese CSU, die AfD, diese "Werte-Union" der CDU, Teile von der FDP, diese ÖVP, diese FPÖ, diese Lega Nord und diese fuenf Sterne, diese PiS, diese Fidez von Orbán und andere solche.

Schämt euch!

wie wahr. Und eigentlich reicht es schon nicht mehr dass die sich in Grund und Boden schämen, sondern eigentlich gehören die alle vor Gericht und zu langjährigen Haftstrafen verurteilt wegen Mord durch Unterlassen, Körperverletzung mit Todesfolge, usw.

@Deutsches Mädel

"Mord durch Unterlassung "

.

Richtig. Nur Schuld daran sind nicht nur italienische Politiker sondern auch Deutsche Politiker. Es gild die Ursachen zu beseitigen und nicht die Symptome der Krankheit zu "behandeln".

An Stelle der TS würde

ich in Zukunft beim Thema Seenotrettung im Mittelmeer keinen Kommentar zulassen. Die Befürworter sind in einer extremen Minderheit. Elne sachliche Diskussion ist anscheinend gar nicht mehr möglich.

Die Kapitäne und ihre

Die Kapitäne und ihre Geldgeber gehören vor Gericht gestellt. Unverantwortlich, wie mit Menschen Staaten und ganze Regionen destabilisiert werden.

@ Deutsches Mädel

Bevor man solch bombastische Schlagzeile wie "Mord durch Unterlassen" in die Welt schmettert, sollte man sich über die rechtliche Bedeutung der Begriffe wie Mord, Unterlassung, Seenot, Pflicht und Völkerrecht im Klaren sein.

@ Spirit of 1492

"Und wer sollte denn die Verhältnisse in Afrika ändern, wenn nicht die Afrikaner selbst? Die Menschen in der DDR haben ihr Schicksal auch selbst in die Hand genommen"

Ich könnte jetzt wirklich ganz, ganz zynisch werden: die Menschen in der DDR waren reine Wirtschafts...Es ging ihnen nur darum, endlich Bananen kaufen zu können... deshalb haben sie sich in nicht unerheblicher Zahl an der Überwindung des Todesstreifens versucht. Oder?

Am 21. August 2018 um 22:52 von wie was

Der jüngste Rettungseinsatz der "Aquarius" fand in einem Abstand von 24 Seemeilen von der libyschen Küste statt. Lesen Sie bitte in dem Ihnen wohlbekannten Tagesschaubeitrag nach.
-------
Und den glauben Sie etwa? :) :)

@ Schonhammer (23:09): nein dass trifft es eben nicht

hi Schonhammer

Nein, genau dass hier trifft es eben nicht:

Mord durch Schlepperei trifft es eher.

Wenn die EU und diese anderen als Verursacher nicht aufnehmen, diese anderen Retter an der Rettung hindern die eine Verpflichtung aus dem Völkerrecht ist:

https://tinyurl.com/yd68ffh9
bundestag.de: Kurzinformation
Inhalt der völkerrechtlichen Verpflichtung zur Seenotrettung

dann ist sowas MORD durch Unterlassen in Tateinheit mit Körperverletzung mit Todesfolge! Und sowas gibt normalerweise lebenslängliche Freiheitsstrafe (§ 211 StGB + 227 StGB).

re schonhammer

"Vor Australien ertinken keine Boatpeople mehr, warum?"

Weil keiner da ist, der es sieht?

Eindimensionalität

21. August 2018 um 21:49 von Kopfschuetteln

Kann der Grund für die Ihnen ungelegene "eindimensionale Berichterstattung" auch sein, dass sich Profijournalisten an die Werte des Grundgesetzes und der universalen Menschenrechte sowie des Pressekodex gebunden fühlen? Immerhin haben Sie und Ihre Gesinnungsgenossen ja die Möglichkeit, Ihre Weltsicht in den Foren auch der von Ihnen mitfinanzierten öffentlich-rechtlichen Medien zu verbreiten. Damit sollte Fairness und Ausgewogenheit allemal garantiert sein.

@ 22:57 von Spirit of 1492

Zitat: "Das ist sicher richtig. Aber warum sollte ich mich dann für die Verhältnisse dort zuständig fühlen? Schließlich habe ich mir weder die Verhältnisse dort noch hier ausgesucht."

Weil Sie Teil eines Systems sind, das seit Jahrhunderten für die Zustände in den Drittweltländern verantwortlich ist.

Zitat: "1) Und wer sollte denn die Verhältnisse in Afrika ändern, wenn nicht die Afrikaner selbst?"

Auch die Menschen in den Industrienationen können daran etwas ändern, durch ihr, Wahl- und Konsumverhalten.

Zitat: "Die Menschen in der DDR haben ihr Schicksal auch selbst in die Hand genommen."

Leider in allzuvielen Fällen haben sie es dann aber in die Hände westdeutscher Politiker abgegeben und auf den Segen von oben gewartet.

Zitat: "Wie genau verbessert ein Massenexodus von jungen gesunden Männern die Verhältnisse in Afrika?"

Gar nicht. Aber diese Menschen im Mittelmeer ertrinken zu lassen hilft bestimmt nicht weiter.
Die Migrationsgründe müßen abgebaut werden.

Gruß, zopf.

@adagiobarber 23:06

"europa muss (!) in den betroffenen afrikanischen nationen flagge zeigen.
z.b. durch direkte förderprogramme zur kleinteiligen selbstständigkeit, oder durch anwerbung zur dreijährigen ausbildung in deutschland für handwerkliche mindeststandards. eine investition in die beiderseitige zukunft."
.
Das versucht der Innenminister ja gerade. Leute, die hier gut ausgebildet wurden sollen zurück in ihre Heimatländer um dort das hier gelernte für eine positive Entwicklung ihres Volkes einzusetzen.
.
Von einem Großteil der Deutschen Politik und Medien wird das aber als "unmenschlich" oder "zynisch" bezeichnet.
.

@ 23:07 von Schonhammer

Zitat: "Diese jungen Männer werden in ihren Herkunftsländern gebraucht, nicht in Europa!"

Dann sollten wir dabei helfen, daß sie nicht migrieren müssen.

Sie im Mittelmeer ertrinken zu lassen nutzt gar nichts.

Gruß, zopf.

P.S.: Gute Nacht @ all.

Fluchtursachenbekämpfung

21. August 2018 um 23:10 von Demokratieschue...

Ihre Forderung: "Paralell dazu werden dann konsequent die Fluchtursachen bekämpft in den Heimatländern was bislang KEINER tut und dann erst werden die anderen zurueckgebracht."
Bitte werfen Sie einen Blick in die Zahlen der Bundeshaushalte des aktuellen Jahres und der zurückliegenden Jahre. Die Bundesregierung allein hat bereits mehrere Milliarden Euro in die von Ihnen heute geforderte Fluchtursachenbekämpfung investiert. Erst von wenigen Tagen war Frau Bundeskanzerlin Dr. Merkel in Nigeria und in Mali, zur Fluchtursachenbekämpfung. Bitte lesen Sie in den Artikeln der Tagesschau einfach nach.

19:11, Karl Napf

>>es sind erstes kaum flüchtlinge unterweg und ertrunken, sondern wirtschaftsmigranten.<<

Na prima, dann ist ja alles in Ordnung.

Schande !

Ich schäme mich für unsere Regierungen.
Für die Verrohung vieler Menschen.
Lasst uns gemeinsam auftehen für eine bessere Welt!
Lasst uns - jeder für sich und gemeinsam - das Gute erkennen und Freudschaft leben!
Jetzt.

@ 23:09 von Schonhammer

Zitat: "Vor Australien ertinken keine Boatpeople mehr, warum?"

Mitglieder der australischen Küstenwache und Marine berichten immer wieder anderes, auch wenn der australische Staat versucht dies mit Strafen zu verhindern.

Die Zustände in den Lagern die Australien exterritorial betreibt, werden bei SPON gerade wieder beschrieben.

Gruß, zopf.

Wenn Libyen nicht das

Wenn Libyen nicht das Einfallstor für die illegale Migration nach Europa wäre, dann würde sich auch niemand nach Libyen begeben.
Desweiteren würde wohl niemand aus einem nordafrikanischen Land "flüchten" in das man ohne weiteres zurückgeschickt werden könnte.....

unbelegte Behauptungen, Darfs bitteschön a bisserl mehr ...

... Qualitätsjournalismus geben. Und nicht ganz so viel unbelegte Behauptungen und Tränendrüse?
.
"Unterdessen sterben Hunderte Menschen im Mittelmeer." ... (und weiter) ... Mehr als 1500 Flüchtlinge sind in diesem Jahr bereits im Mittelmeer ertrunken und obwohl die Zahl der Überfahrten zurückgeht ..."
.
Hier einen Zusammenhang herzustellen ist doch mehr als fragwürdig. Das Jahr ist zu einem Großteil rum. Es ist August! Seit wann werden diese Schiffe daran gehindert "ihre Aufgabe zu erfüllen"?
.
Ein paar Wochen sind es jetzt, das die Schiffe nicht mehr völlig freie Hand haben. und bis August sind 1500 Menschen ertrunken! Es besteht hier kein Zusammenhang?
.
Und dann: "Kein einziges Schiff kann derzeit seiner Aufgabe nachgehen."
.
Welche Aufgabe wird das wohl sein? Im Falle der Aquarius müssten das dann ja wohl Vermessungstätigkeiten sein, richtig? Wann hat das Schiff zuletzt Vermessungstätigkeiten ausgeführt? Wann ist das Schiff seinen Aufgaben nachgekommen?

21:36, Initiative Neue...

>>Kluft zwischen Esteblishment und Bürgern wächst
Die Berichterstattung ist einseitig, tendenziös und wertend. Das erinnert DDR Bürger an alte Zeiten. Zum Glück werden aber in der Kommentarfunktion auch andere Meinungen zugelassen.

Bis auf zwei Kommentare nehmen hier die Bürger eine kritische Haltung zu den angeblichen „Helfern“ ein.<<

Das hat einen ganz einfachen Grund.

Den allermeisten Bürgern ist das, was hier zu lesen ist, einfach zu unappetitlich.

Die wenden sich mit Grausen.

Man braucht wirklich starke Nerven, um das hier auszuhalten.

Eine 19jährige Frau aus

Eine 19jährige Frau aus Eritrea erreicht nach monatelanger Gefangenschaft in libyschen Lagern Italien, mit ihrer Schwester und deren zwei kleinen Kindern. In Italien leben sie mehrere Wochen auf der Straße. Die Frauen werden erneut Opfer sexueller Übergriffe. Sie fliehen weiter nach Deutschland. Die junge Frau ist traumatisiert und spricht nur noch mit ihrer Schwester und den Nichten, ansonsten ist sie stumm. Schwester und Nichten werden aufgrund des Alters der Kinder (unter drei Jahren) nicht nach Italien rücküberstellt. Die junge Frau aber soll von ihren einzigen Bezugspersonen getrennt werden und dorthin zurück. Ab dem Zeitpunkt des Dublinbescheides verweigert sie die Nahrungsaufnahme. Als eine Kirchengemeinde ihr Schutz gewährt, hat sie mit einem Body Mass Index von 16 lebensbedrohliches Untergewicht. - ein Fall von kirchenasyl.de (siehe anderer TS-Bericht ); und ein Fall mehr, der zeigt: Ja, wir brauchen NGO-Seenotrettung und ein solidarisches Europa, das Flüchtlinge aufnimmt.

@ laurisch.karsten (23:14): da sind noch mehr mitschuld

hi laurisch.karsten

Richtig. Nur Schuld daran sind nicht nur italienische Politiker sondern auch Deutsche Politiker.

und nicht nur die, sondern da sind noch mehr mitschuld: die gesamte EU (auch Malta seit dem Mord an Daphne Galizia), England, die USA, die Tuerkei, Israel, Saudi-Arabien, der Jemen, Nord- und Suedkorea, Russland, China, Weißrussland....

Und mit dem hier:

Es gild die Ursachen zu beseitigen

haben Sie recht. Richtig. Aber mit diesem zweiten Punkt:

und nicht die Symptome der Krankheit zu "behandeln".

haben Sie schon wieder nicht mehr recht. Falsch. Auch die muessen - zusammen mit der Wurzel des Uebels - behandelt werden. So schaut die Realität aus.

Re 19:43 von Junus Artmann

"Warum ist Lybien zu einer funktionierenden Seenotrettung derzeit nicht in der Lage? Wer trägt Verantwortung für die Zustände an Land?
Da muß man ja nicht lange suchen. Ich habe Frau Clintons hämisches Lachen über den Tod Gaddafis immer noch im Ohr.

@ wie- um 23:12

Sie schrieben:
"Und wie verbessert das Ertrinken vieler dieser "jungen Männer" und dazu noch von Frauen und Kindern im Mittelmeer die Verhältnisse in Europa?"
Es hat keiner gesagt, dass das Ertrinken von Afrikanern die Verhältnisse in Europa verbessert.
Im Übrigen: warum antworten Sie denn nicht auf meine ursprüngliche Frage, sondern stellen eine vollkommen abseitige Gegenfrage?

Militäreinsatz!

Ich bin dafür, daß Europa oder einzelne Länder Europas in eigener Verantwortung gemeinsam mit den Hauptvertretern des libyschen Volkes ein Mandat der UN beantragen für einen militärischen Einsatz. Dieser sollte dazu dienen, die KZ-Anlagen in Libyen ausfindig zu machen, aufzulösen und in Libyen eine staatliche Ordnung herzustellen. Diese privaten Seenotretter mögen verzweifelt sein, aber sie lösen das Problem doch nicht! Ja mit aller Wahrscheinlichkeit verstärken sie es und bringen tausende Menschen in Lebensgefahr, um ein paar Hunderte zu "retten" und in eine Welt zu bringen, von der sie überfordert sind.

@Demokratieschue...

"dann ist sowas MORD durch Unterlassen in Tateinheit mit Körperverletzung mit Todesfolge! Und sowas gibt normalerweise lebenslängliche Freiheitsstrafe (§ 211 StGB + 227 StGB)."

.

Ihrer Logik entsprechend müsste die EU lebenslänglich in den "Knast" gehen. Danke für Ihren Kommentar. Denn wie soll z.B. ein Fischer in Somalia reagieren wenn europäische Konzerne seine Fischgründe lehr fischen? Er hat 2 Varianten. 1. Er wird Pirat um seine Familie zu ernähren oder 2. er kommt zu uns als "Flüchtling". Was gefällt Ihnen am besten?

@Alterzapp, 23:13

'Schämt euch!' -
Schämen sollten sich lieber die, die Menschen im Mittelmeer ertrinken lassen wollen weil sie ja ansonsten vielleicht ein klein bisschen von ihrem Besitz abgeben müssten. Wie passt das mit den (von denselben Menschen) immer viel beschworenen humanistischen, westlichen Werten zusammen? Auch lese ich dieselben, menschenverachtenden Kommentare hier nun schon seit Jahren, abfinden werde ich mich damit nie!

@ Schwarzseher (23:44): wer geht freiwillig nach Libyen??

@ Schwarzseher

Zu ihrem Punkt:

Wenn Libyen nicht das Einfallstor für die illegale Migration nach Europa wäre, dann würde sich auch niemand nach Libyen begeben.

Frage an Sie: wer bitte begibt sich freiwillig nach Libyen?? Ich wuesste niemanden.

und dass hier von Ihnen:

Desweiteren würde wohl niemand aus einem nordafrikanischen Land "flüchten" in das man ohne weiteres zurückgeschickt werden könnte.....

ist mit Blick auf den UN-Bericht zur Folter in Libyen, Tunesien, Marokko und so weiter purer Zynismus der mich absolut anwidert!!

https://tinyurl.com/ybqm3j5t
spiegel.de: Uno prangert systematische Folterung in libyschen Gefängnissen an (Dienstag, 10.04.2018 16:18 Uhr)

Libyen stand zuletzt wegen seiner Sklavenmärkte international in der Kritik. In dem Bürgerkriegsland werden afrikanische Migranten wie Tiere verkauft. Die Vereinten Nationen prangern nun die Lage in den Gefängnissen des nordafrikanischen Landes an.

Von daher....

21. August 2018 um 21:31 von NeutraleWelt

Danke für Ihren Beitrag dem ich mich voll und ganz anschließe.

Ich habe einige Jahre für einen kleinen, gemeinnützigen Verein gearbeitet, der das Geld für seine Entwicklungsprojekte selbst erwirtschaftet und (ich denke das kann ich ruhig so schreiben) erbettelt. Mittlerweile fördert dieser Verein nur noch ausgesuchte Projekte in 3 Ländern, davon eines in Afrika.

Mehrere Projekte in afrikanischen und muslimischen Ländern wurden eingestellt weil es zu große Mentalitätsunterschiede gab und diese Mentalität, die ich dort kennengelernt habe möchte in meiner Heimat nicht.

Ich freue mich heute immer noch , wenn ich die Menschen in den verbliebenen Projekten besuchen kann. Allerdings nicht um Urlaub zu machen sondern um sie 4 wochenlang durch meine Mitarbeit zu unterstützen.

Gruß K. E.

@ laurisch.karsten (23:54): da muss es einen Klageweg geben

@ laurisch.karsten

Zu dem hier:

Denn wie soll z.B. ein Fischer in Somalia reagieren wenn europäische Konzerne seine Fischgründe lehr fischen?

In Somalia gibt es leier keine Möglichkeiten. Aber: er könnte sich an die afrikanische Zentralregierung wenden und dort fuer eine Klage gegen die EU sorgen! So schaut's mal aus. Aber dazu muss erst mal wieder ein funktionierendes Staatswesen in Somalia aufgebaut werden, ein funktionierender Rechtsstaat, eine funktionierende Zivilgesellschaft... all dass ist zerfallen in Somalia. Es gibt in dieser Form keinen Staat Somalia mehr.

21. August 2018 um 23:13 von

21. August 2018 um 23:13 von Alterzapp

Ihre Zahlen sind bestechend. Aber: ein vor Wohlstand protzendes Europa mit imensen Einnahmen aus Exportüberschüssen, welches sich auf seine christlichen Werte der Nächstenliebe beruft und sich als Wiege des Humanismus versteht, kann doch zumindest einen ehrlichen Versuch wagen? Ein sofortiges Kapitulieren vor erkennbar kurzfristiger Interessen windiger Rechtspopulisten ist damit doch wohl nicht angebracht, oder?

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