Ihre Meinung zu: Kampf gegen Drogen: Mindestens 13 Tote in Rio de Janeiro

21. August 2018 - 9:26 Uhr

Die brasilianische Armee ist im Kampf gegen Drogenbanden mit mehr als 4000 Soldaten in Favelas von Rio eingerückt. Mindestens 13 Menschen kamen ums Leben. Menschenrechtler sind entsetzt.

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Kommentare

Sind diese Menschenrechtler

Sind diese Menschenrechtler auch entsetzt, wenn Menschen an den Drogen sterben, die Drogenhändler ihnen verkaufen? Darüber habe ich noch nie etwas gehört.
Ich find's gut, dass da mal aufgeräumt. So, und nun können sich die Menschenrechtler sich auch über mich beschweren. Aber das werden wahrscheinlich wieder irgendwelche Foristen übernehmen, die denken, sie haben die Moral gepachtet und das andere Menschen kein Recht auf ihre eigene Meinung haben.

Der Einsatz des Militärs

zur Kriminalitätsbekämpfung ist mit dem Rechtsstaat unvereinbar. Das Erschießen von Verdächtigen durch Soldaten sowieso. Komme mir keiner mit Notwehr, die Truppen haben dort überhaupt nichts zu suchen.
Die Drogenkriminalität in Brasilien (wie auch in den Nachbarstaaten) ist ohne Frage ein großes Problem. Aber bestimmt kein militärisches.

Menschenrechtler sind entsezt?

Offensichtlich sind Menschenrechtler Menschen, die einem gläsernen Käfig sitzen und nicht wissen, wie die Welt da draußen aussieht.
Wer kümmert sich eigentlich mal um die Opfer? Haben die nicht vielleicht auch Menschenrechte?
Warum werden immer die Menschenrechte von Kriminellen so betont?

Menschenrechtler sind entsetzt.

die scheinen mir immer entsetzt
vielleicht haben die effizientere Konzepte
weil besonders menschenfreundlich betreiben die Drogenbanden erfahrungsgemaess ihr Geschaeft wohl auch nicht

Entsetzt?

Natürlich ist jeder Tote ein Toter zuviel! Was mich aber wundert, das alle so entsetzt sind... Was sagen denn diese Leute zu Mexiko? Dort starben letztes Jahr 80000 Menschen in Drogenkrieg!

Warum musste man die Töten?? Hier ist Reformgeist gefragt

Auch ich sage hierzu:

https://www.tagesschau.de/ausland/drogen-brasilien-favela-101.html

Die brasilianische Armee ist im Kampf gegen Drogenbanden mit mehr als 4000 Soldaten in Favelas von Rio eingerückt. Mindestens 13 Menschen kamen ums Leben. Menschenrechtler sind entsetzt.

Soldaten haben bei Militäreinsätzen in Rio de Janeiro mindestens 13 Menschen getötet. Bei einem Einsatz gegen Drogenbanden in den Armenvierteln Maré und Penha in der Nähe des internationalen Flughafens waren mehr als 4.000 Uniformierte im Dienst.

OK, Drogendealer sind Kriminelle, keine Frage. Aber dazu muss man sie nicht erschießen. Warum konnte man die nicht lebend verhaften und vor Gericht bringen?? Und warum konnte man die Drogen nicht beschlagnahmen und meinetwegen verbrennen??

Hier ist Reformgeist gefragt. Außerdem muessen diese ärmlichen Zustände in den Vawelas bekämpft weren. Den Menschen dort muss es endlich auch mal besser gehen.

Menschenrechtler

Wo sind denn diese sog. Menschenrechtler, wenn Drogen auf Schulfhöfen verkauft werden?

Diese Herrschaften treten auch immer nur dann in der Öffentlichkeit auf, wenn es um den Staat geht. Wo bleiben die Prodeste gegen die Drogenbanden?

Es war richtig die Waffen und die Drogen zu beschlagnahmen

Was allerdings richtig ist, ist dass die Sicherheitskräfte dort wieder Zugang bekommen muessen und dass dies Drogen und die Waffen sichergestellt wurden:

https://www.tagesschau.de/ausland/drogen-brasilien-favela-101.html

Waffen und Drogen sichergestellt
Die verarmten, dicht besiedelten Stadtteile werden zu großen Teilen von schwer bewaffneten Drogenhändlern kontrolliert. Kriminalität und Schießereien zwischen Polizei und Drogenbanden sind in Rio de Janeiro seit vielen Monaten wieder an der Tagesordnung.

Es darf nicht sein, dass dort in diesen Vawelas Gesetzlosigkeit herrscht. Drogenbanden muessen bekämpft werden, richtig. Aber nicht durch Erschießen ist meine Meinung. Auch sowas ist eine verbotene Vollstreckung der verbotenen Todesstrafe.

Kampf gegen Drogen

Die Armee kann nicht hart genug dagegen vorgehen. Wir haben zwar keine Favelas, aber wir haben Kreuzberg, also auf geht's.

Verständlich.

Aus Drogenkriminalität entstandene Gewalt eskaliert in Brasilien. Die kursierenden Videos, in denen Bandenmitglieder Abtrünnige oder Mitglieder anderer Banden abschlachten, sind selbst für Hartgesottene kaum zu ertragen. Das schadet dem Ruf dieses Landes gewaltig, daher ist es verständlich, daß mit aller Härte gegen diese Strukturen vorgegangen wird.

Drogenbekämpfung ist Aufgabe der Polizei u. nicht der Armee

Solche Bandenkriminalität:

Härtere Gangart
Wegen der zunehmend gewalttätigen Bandenkriminalität in den Armenvierteln von Rio hatte die brasilianische Regierung zuletzt eine härtere Gangart eingeschlagen.

kann man mit mehr Polizeistreifen auf den Straßen, mit mehr legaler Arbeit fuer die Menschen in diesen Vawelas und eventuell auch mal mit Razzien (also Hausdurchsuchungen MIT ordnungsgemäßem Durchsuchungsbeschluss vom Gericht) machen. Erschießungen sind dazu nicht nötig!

Außerdem ist fuer sowas die Polizei zuständig und NICHT die Armee:

https://www.tagesschau.de/ausland/drogen-brasilien-favela-101.html

Präsident Temer unterzeichnete im Februar ein Dekret, das der Armee das Kommando über die Einsätze übertrug.

Auch bei uns ist sowas Sache der Polizei. Temer soll bitte endlich die Gewaltenteilung einhalten. Sowas ist undemokratische Zustände.

"Menschenrechtler" sind immer

"Menschenrechtler" sind immer entsetzt.
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Auch über die 60 getöteten Polizisten?
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"Sollte sich bestätigen, dass die Toten von Soldaten exekutiert wurden, wäre das eine beunruhigende Veränderung."
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Wäre es nicht auch beunruhigend, wenn sich bestätigen sollte, dass bewaffnete Drogenhändler auf die Polizei/Militär geschossen haben?
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"Die meisten Opfer sind junge dunkelhäutige Männer."
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Arbeiten in Brasilien keine dunkelhäutigen Männern bei der Polizei/Militär?
.
Hier wird wieder nach Schema F suggeriert: Polizeigewalt gegen unschuldige, dunkelhäutige Drogenhändler.
Gerade einem Land wie Brasilien unterschwellig Rassismus zu unterstellen finde ich etwas gewagt..........

Aber natürlich!

Menschenrechtler sind entsetzt! Nicht wegen der toten Polizisten oder Soldaten oder wegen der Opfer der Drogenbanden, nein, das Entsetzen beschränkt sich anscheinend nur auf die unschuldigen Drogenhändler! Anscheinend bin ich schon zu alt, um die Umkehr von Werten zu verstehen, oder?

Auch diese Täter hier gehören genauso vor Gericht

Außerdem sage ich auch mal hierzu:

https://www.tagesschau.de/ausland/drogen-brasilien-favela-101.html

Auch 60 Polizisten wurden seit Jahresbeginn im Dienst getötet.

klar ist es schlimm, wenn Polizisten getötet werden, gar keine Frage. Auch hier gehören die Täter ganz genauso vor ein ordentliches unparteiisches Gericht. Denn wenn hier jemand einen Polizisten/eine Polizistin erschießt, dann ist derjenige mit Nichten ein Unschuldslamm. Sowas gehört genauso bestraft wie wenn ein Polizist einen Menschen erschießt oder ein Soldat einen Menschen erschießt.

Da darf es keine Unterschiede geben. Beide Seiten sind vor dem Gesetz genauso gleich:

https://www.zivilpakt.de/gleichheit-vor-dem-gericht-3281/

Artikel 14
(1) Alle Men­schen sind vor Gericht gle­ich. …

Ergo: ein Soldat der einen Menschen erschießt, ist genauso schuldig wie ein Drogendealer der einen Polizisten erschießt.

Ist der Drogenhandel Legal?

Ich würde sagen nein warum werden den Täter in Schutz genommen und die Opfer nicht? Das soll soll demokrtisch sein ?
Da stimmt doch etwas nicht.

Wie soll das Problem dauerhaft gelöst werden

Der Mensch wird nicht kriminell geboren,sondern erst im Laufe seiner frühen Jugend wird er aus der Not heraus dazu gemacht.
Es muss verhindert werden,dass die Menschen aus den Elendsvierteln in die Kriminalität abrutschen.
Dazu sind Reformen dringend notwendig.
Den Drogenbossen muss das Handwerk gelegt werden,auch wenn Nötig mit Gewalt ,sonst wird in der gegenwertigen Situation kein Fortschitt erzielt.

@ D-Bürger (11:30): Wo wird bitte ein Täter in Schutz genommen??

hi D-Bürger

Frage an Sie zu diesem Punkt von Ihnen:

Ich würde sagen nein warum werden den Täter in Schutz genommen und die Opfer nicht?

Wo hat hier bitte jemand einen Täter in Schutz genommen?? Ich hatte ja eindeutig gesagt, dass beide Seiten hier schuldig geworden sind: sowohl die Drogendealer die hier Polizisten erschossen haben, genauso wie Polizisten und Soldaten die hier Menschen erschossen haben. Hier ist keine Seite besser als die andere.

Und von daher:

Das soll soll demokrtisch sein ?

Es ist demokratisch, hier beide Seiten vor ein ordentliches unparteiisches Gericht zu bringen. Denn ganz egal, wer hier einen Menschen erschießt: er/sie ist ein Mörder. Und fuer die Bestrafung ist die Justiz zuständig, und nicht Polizei oder Soldaten!! Sowas ist Mord und verbotene Selbstjustiz! Und dass ist genauso wie in diesem Mordfall an Jo Gerner in GZSZ, der angeschossen wurde!

@ karlheinzfaltermeier (11:23): Sie liegen völlig falsch

hi karlheinzfaltermeier

Entschuldigung, aber dass hier von Ihnen:

Menschenrechtler sind entsetzt! Nicht wegen der toten Polizisten oder Soldaten oder wegen der Opfer der Drogenbanden, nein, das Entsetzen beschränkt sich anscheinend nur auf die unschuldigen Drogenhändler!

stimmt doch so ueberhaupt nicht. Die Menschenrechtler sind entsetzt ueber die beiderseitige Gewalt und ueber das Erschießen von Menschen durch Soldaten. Und niemand hat hier gesagt, dass die Drogendealer Unschuldslämmer wären. Wo wollen Sie dass bitte in einem Kommentar gefunden haben?? Halloo?? Sie liegen mit Ihrem Kommentar völlig daneben und schätzen das falsche ein. Das Entsetzen liegt auch an dem hohen Blutzoll und daran, dass eben fuer Bestrafungen nicht Soldaten oder Polizisten zuständig sind, sondern noch imer die Justiz (Gerichte)!

Und es bleibt dabei, dass jeder erschossene Mensch - egal ob jetzt Polizist oder Drogendealer - einer zu viel ist.

@ Neutrale Welt (11:16): Ihr Kommentar stimmt so nicht

@ Neutrale Welt

Auch Ihr Kommentar stimmt so ueberhaupt nicht.

Ganz besonders dieser Punkt hier von Ihnen:

Hier wird wieder nach Schema F suggeriert: Polizeigewalt gegen unschuldige, dunkelhäutige Drogenhändler.

stimmt ueberhaupt nicht! Wo hat hier jemand was von unschuldigen Drogenhändlern gesagt?? Bitte mal Nachweis!

Und auch in Brasilien gibt es - wie bei uns auch und in Italien ebenfalls - jede Menge unterschwelligen Rassismus:

Gerade einem Land wie Brasilien unterschwellig Rassismus zu unterstellen finde ich etwas gewagt.......

Denn wenn in Rom jetzt schon Ultras von Frauen verlangen, nicht mehr in den vordersten Reihen in den Blöcken sitzen zu duerfen:

https://tinyurl.com/y8wkmxm3
spiegel.de: Lazio-Ultras wollen Frauen aus ihrem Block verbannen (Sonntag, 19.08.2018 21:44 Uhr)

dann ist dass hier nicht mehr nur Sexismus, sondern zusätzlich dazu auch Rassismus!

@Demokratieschuell

Was für eine einfache Rechtsauffassung haben Sie denn?

Sie behaupten tatsächlich das ein Staatsvertreter der einen Staatlichen Auftrag hat (hier die Festnahme eine Dorgendealers) genau so "schuldig" ist wenn er den Dealer währen der Maßnahme erschiesst wie der Dealer wenn er sich der fechtsstaatlichen Festnahem durch Waffengewalt wieder setzt?

@frosthorn

Warum bitte schön ist denn die Unterstützung der Polizei durch das Militär automatisch nicht mit einem Rechtsstaat vereinbar?

Okay; bei uns in Deutschland ist da so. Aber das bedeutet nicht das es in Brasilien auch so sein muss und dort deswegen kein Rechtssaat wäre.

Wenn die Drogenboße mit Maschienengewähren bewaffnet sind und die normale Polizei nicht (z.B dürfen in Deutschland Polizisten keine Maschienengewähre haben) dann kann ich verstehen das ein Staat irgendwann sagt das das Militär helfen soll.

Das Menschen als Kolleratalschaden

bei solchen Einsätzen zu Tode kommen ist doch nichts anderes, als wenn Krieg herrsche. Der Krieg der in Brasilien geführt werde, ist gekennzeichnet durch den Überlebenskampf. Hat man keine Schulausbildung, dann muss man irgendwie Geldverdienen. Leichter geht es doch nur mit Drogen. In Deutschland gibt es auch unter den Clan Todesfälle zu beklagen. Ich weiß nicht, wo das war in Uerdingen, Leverkusen, etc. wo vor einer Gaststätte sich italienische "Staatsbürger" hingerichtet worden sind. Zwar nicht von Polizei und Armee, sondern von einer anderen Clanclique. Da es sich in diesem Milieu nicht anders verhält ist doch auch nicht zu erwarten. Wird man der Situation nicht "Herr" im eigenen Lande, dann nimmt man gern die Hilfe der Armee mit heran. Das Spiel wird auch in Deutschland diskutiert, die Bundeswehr bei bestimmten Situationen mit heranzuziehen. Also was soll, das von den Menschenrechtlern, erregten Zorn, gegen den Einsatz der Armee in Brasilien???

@frosthorn

"Der Einsatz des Militärs
zur Kriminalitätsbekämpfung ist mit dem Rechtsstaat unvereinbar."

Gilt offenbar nicht überall, akzeptieren Sie das endlich.

"Komme mir keiner mit Notwehr, die Truppen haben dort überhaupt nichts zu suchen."

Sie definieren ganz bestimmt keine Notwehr von Soldaten die widerlichen Drogenhändler bekämpfen.

...

@frosthorn

ich muss ihnen wiedersprechen, Drogen Kartelle in Südamerika sind ein problem, das sich nur noch militärisch lösen lässt. Das sind Mafia strukturen mit geld ohne ende, Waffen und eigenen privatarmeen... das Problem wurde so gross weil man es ignorierte.

aber ja

ich Menschenrechtler bin entsetzt. Und jetzt möchte ich gerne von denen, die sich weiter oben so über die Menschenrechtler aufgeregt haben, eine Frage beantwortet haben:

Woher wollen Sie eigentlich wissen, dass mir die Drogenopfer oder die getöteten Soldaten egal sind? Haben Sie mich gefragt? Nein? Haben Sie nicht für nötig gehalten?

Es scheint Ihnen ja schon von vornherein verdächtig vorzukommen, wenn jemand das Wort "Menschenrechte" überhaupt in den Mund nimmt.

@frosthorn, um 10:02

Nein, das ist ein gesellschaftliches Problem, das entweder durch Polizei- oder, wie hier, durch Militäreinsatz angegangen werden muss.
Natürlich liegen die eigentlichen Ursachen tiefer, das ist mir auch klar, doch die zu verbessern, das erleben wir beide sicher nicht mehr.
Welche Alternative also schlagen Sie vor? Doch nicht die Kirche oder Steetworker?

@ Demokratieschue, 12:22

@ karlheinzfaltermeier, 11:23
Die Soldaten sind in die Favelas, um die Drogendealer dingfest zu machen, sie festzunehmen, um sie später vor Gericht stellen zu können, und n i c h t, um sie, wie Sie schreiben, zu “bestrafen“. Und wenn ein Dealer mit Waffen Widerstand leistet, was würden Sie dann als Soldatin oder von mir aus Polizistin dann tun?

Wäre dieses Problem auch hier vorhanden

würden wir ebenfalls das Militär einsetzen müssen.
Und wir sind auf "bestem" Weg dahin:
Unsere Polizei muss sich maskieren weil sie angst hat vor den Verbrechern.
Sie traut sich als Einzelstreife nicht mehr in bestimmte Strassen.

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