Ihre Meinung zu: "Pegida"-Demo: ZDF will Aufklärung über Polizeieinsatz

19. August 2018 - 16:52 Uhr

Ein TV-Team, für das ZDF unterwegs, fühlt sich am Rande einer "Pegida"-Demo in Dresden von der Polizei schikaniert. Ministerpräsident Kretschmer stellt sich vor die Beamten und erntet Kritik. Das ZDF fordert nun Aufklärung.

Artikel auf tagesschau.de
Bewertung:
2.51724
Durchschnitt: 2.5 (29 votes)
Schlagwörter der Meldung:
Geo-Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

Wenn es sich so verhält...

...wie von den Reportern berichtet wird, sollten wir hier aufhören, uns über die Verhältnisse in der Türkei aufzuregen, denn bis zu den dortigen Verhältnissen sind es dann nur noch ein bis zwei Schritte.
Ich hoffe sehr, dass die Vorkommnisse genau und vor allem objektiv aufgeklärt werden.

Wozu solche Aufmärsche?

Wusste gar nicht, dass es diese Pegida Aufmärsche überhaupt noch gibt. Wozu dienen sie überhaupt? Wer steckt dahinter?

Unverständlich ist mir,...

...warum Teilnehmer an einer öffentlichen Demo etwas dagegen haben, gefilmt zu werden. Entweder bin ich überzeugt von dem, was sie und wie ich etwas vertrete - dann darf und soll das auch jeder sehen und hören -
oder ich stehe nicht dahinter - dann bleibe ich da weg.

Wer hat in dem Fall

nun recht ?, und wie das nach den neuen Gesetzen die ja herausgekommen sind.
Und allen normalen Menschen bestimmte Dinge verbieten , was gilt in dem Fall ?.
Auf die Lösung bin ich jetzt gespannt, wie wirklich war kann wahrscheinlich nur jemand sagen der dabei war.
Einer Wertung enthalte ich mich deswegen.
Aber auf das Endergebnis bin ich gespannt.

Wer demonstriert denn

noch gemeinsam mit der Pegida, dachte das wäre vorbei? Aber selbstverständlich gehört die freie Presse-, gehören die freien Medien dazu, um davon zu berichten, um der öffentlichen Meinung zu dienen! Gibt es da etwa aus der Politik irgendwelche gegenteiligen Fragen?

Heimliche Sympathien für die AfD?

Verfassungsschutzpräsident Maaßen hat sich doch auch mit Fr. Petry, mit Gauland, mit einem AfD-Ausschussvorsitzenden getroffen.

Aber Unterstützer von Kirchenasyl die „Bildung einer kriminellen Vereinigung“ vorwerfen ...

Klares Vorgehen gegen freie Presse

"Ich sehe Polizisten, die nicht begründen, warum sie Journalisten an ihrer Arbeit hindern. Ich sehe Pegida, die die freie Presse beschimpfen."

Warum wird denn die freie Presse von den Rechtspopulisten überhaupt beschimpft? Worüber darf denn nach Ansicht dieser Menschen nicht berichtet werden?

wenn eine Pegida-Demo so was geheimes ist

dass man zur Polizei rennen muss, wenn da Reporter auftauchen, tja, was heißt das eigentlich? Sind die jetzt das Volk oder nicht? Und wenn ja, wer sind dann eigentlich die Leute vom ZDF-Team? Agenten fremder Mächte? Die fünfte Kolonne?

Etwas läuft dort falsch...

... im Teil der Republik, in dem vor noch gar nicht langer Zeit die Exekutive vom russischen Geheimdienst und der Stasi beherrscht wurde.

Es findet keine Zensur statt

Chefredakteur Frey ergänzte: "Es handelt sich um eine klare Einschränkung der freien Berichterstattung."
Ach ja!?
Art. 5 (1) GG sagt zwar: "...die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet." ... Doch wie wurde diese Freiheit durch der ÖR-Medien bisher genutzt?
War sie ausgewogen?
War sie von der Ursache her problemorientiert oder war sie politisch eingefärbt und auf Linie?
Wie war das mit der Anfrage der Regierung, wie man nach 2015 daran arbeite Kritiker der Flüchtlingspolitik "einzuhegen"?
Die Bevölkerung hat die Nase gestrichen voll von einer Bevormundung durch Politik und ihre Medien.
Gerade in den neuen Bundesländern, hat man noch ein Gespühr um die "politisch gesteuerten Medien"! Man hat nicht zur Wiedervereinigung gejubelt, weil man die gleichen Verhältnisse für ganz Deutschland wollte.
In dem die Medien anfangen die Bürger zu respektieren, die hier alles aufgebaut haben und ausgewogen berichten, handeln sie im Sinne Art 5 GG.
Doch so!?

Dunkeldeutsch

Mir war nicht bekannt, dass es diese Demonstrationen im tiefen Sachsen überhaupt noch gibt. Armes Dresden, du hättest eine andere politische Kultur verdient.

"verbal angegriffen worden"

Uii. Verbale Angriffe auf das TV-Team. Die Journalisten sind aber dünnhäutig. Wenn die Antifa AfD-Delegierte auf dem Weg zum Parteitag verprügelt, geht es nicht nur verbal zu.

man bekommt,was man gesucht.....

oder anders gesagt,wer denn ernsthaft mit redlichen Gedanken nach Dresden fährt, von mir aus auch, um mal eine Pegida-Demo aufzusuchen, und nicht von ideologischem Gedankengut durchsetzt ist, wird vermutlich enttäuscht zurückkehren. Denn er wird vieles finden, Omas,Opas,Verkäuferinnen,Handwerker,Busfahrer,Pflegedienstler, ja sogar Menschen aus dem öffentlichen Dienst. Aber,außer ein paar verirrten "Verwirrten" würde er ein breites Spektrum der hiesigen Gesellschaft finden,aber ganz sicher keine Menschen,die dem Prädikat "Nazi" entsprechen. Aber das ist offensichtlich so manchem Reporter mit dem Auftrag, eben jene Nazis aufzuspüren, dann doch zu wenig. Und so muß nun die Polizei herhalten.....!

Haltung von Justitz und Regierung ist Ursache für Afd Sachsen

Seit der Wende wird in Sachsen alles verteufelt, was einen Linken Anschein hat. Man denke nur an Schauprozesse wie gegen den Jenaer Jugendpfarrer Fliege, der mit einer krachenden Ohrfeige gegen die Sächsische Justiz endete.
Allerdings greift es zu kurz, den Sachsen dafür einen Vorwurf zu machen. Vielmehr muss man sich ansehen, wer in der Justiz dieses Bundeslandes das Sagen hat. Und da finden sich fast ausschliesslich "Westimporte" aus der zweiten Reihe wieder. Die "alten" Juristen waren ja nach der Wende nicht mehr tragbar und wurden durch Westimporte ersetzt. Und die brachten oft ihr altes, eigenes Weltbild mit.

Der seit 25 Jahren CDU-geführten Landesregierung muss man den Vorwurf machen, gegen diese Machenschaften nie ernsthaft eingeschritten zu sein. Sie ist auf dem rechten Auge absolut blind, ist geprägt vom blinden Hass auf alles, was aus der DDR-Zeit stammt.

ZDF heute show

Schade, dass die Freitagssendung "ZDF heute Show" mit Oliver Welke momentan in der Sommerpause ist; da wäre bestimmt mehr zu erfahren. :-)

Elefantenmücke

Sagenhaft, wie diese Winzigkeit hochgetrieben wird. Gibt es heute Abend eine Sondersendung?
Fakt ist, die Filmer haben rangezoomt und Gesichter gefilmt. Im Gegensatz zu linken Krawallmachern sind diese nämlich nicht vermummt. Wenn man Leute zB. beim Arbeitgeber in Schjwierigkeiten bringen will, filmt man von vorn und nicht von hinten wie sich das eigentlich gehört.

17:14 von harry_up:

"... oder ich stehe nicht dahinter - dann bleibe ich da weg. ..."

Darum geht es nicht. Es geht darum zu vermeiden, daß ein voreingenommener "Berichterstatter" die Bilder mit unsachlichen und verleumderischen Kommentaren versieht und diese dann, so verfälscht, verbreitet. Um nichts anders geht es.

Beste Grüße

Wut auf die Presse

Die Demonstranten haben eine Wut auf die Presse, weil sie denken, dass sie nicht in ihrem rechts-nationalen Sinne berichtet. Eine Politikerin der AfD hat diesen Sinn auch "völkisch" genannt.
Ich finde, man sollte anderen (der freien Presse) nicht seine politische Haltung mit Aggression aufzwingen wollen.

Interessanter Sachverhalt

Grundsätzlich gilt in Deutschland das Recht am eigenen Bild. Davon ausgenommen sind ausdrücklich "Bilder von Versammlungen, Aufzügen und ähnlichen Vorgängen, an denen die dargestellten Personen teilgenommen haben." Bliebe zu klären, ab dies auch auf Aufnahmen einzelner Individuen (z.B. Interviewversuch) anzuwenden ist?
Wenn eine oder mehrere Anzeigen gegen das Team vorlagen, ist die Polizei natürlich verpflichtet die Personalien aufzunehmen. Ob das 45 Minuten dauern muss, sei dahin gestellt... Nach meiner persönlichen Einschätzung des Selbstverständnisses von Reportern könnten davon sehr gut 40 Minuten Diskussion aufgrund der Verweigerung gewesen sein. Aber das ist natürlich rein spekulativ.

Bin ich auch dafür ....

Bin ich auch dafür ... diesen "Fall" aufzuklären. Bin mir ziemlich sicher, dass an dieser polizeilichen Maßnahme nichts auszusetzen ist.

Im Übrigen finde ich es mal wieder sehr bezeichnend, wenn von den gleichen Leute wie KGE, oder auch Hr. Frey sich hier als Retter der Pressefreiheit aufspielen nichts zu hören ist, wenn Vertreter der freien und/oder alternativen Presse geblockt/mundtot gemacht werden, wenn diese kritische Fragen an Grüne/Linke oder aktuelle Regierungen in Berlin und Brüssel stellen.

Objektive Grundlage, sich ein Urteil bilden zu können?

Ein Video, das die Vorgänge ausschnittsweise zeigen soll, sorgte am Wochenende in den sozialen Medien für Empörung. Einer der beteiligten Reporter hatte in der Nacht zum Freitag bei Facebook einen Zusammenschnitt des Vorfalls gepostet.
...

Vielen Dank an die Redaktion, dass zumindest das Wort "soll" verwendet wurde, denn jeder kann jederzeit von einem Vorfall einen Zusammenschnitt machen, der jede nur mögliche Darstellung stützt...

Aber es ging ja gegen Pegida und die böse Polizei, da wird das schon so seine Richtigkeit haben und entspricht ja auch der Erwartungshaltung in den sozialen Medien.

Auch Pegida-Anhänger haben (noch) vom Grundgesetz garantierte Rechte.

@17:07 von harry_up: objektiv aufgeklärt werden

Objektive Aufklärung wenn es um Rechte geht? In Sachsen?
Wohl kaum. Dort haben 27% die AfD gewählt, das heißt 27% sind rechts bis rechtsextrem. In der Polizei dürfte die Quote höher liegen. Linke findet man bei der Polizei eher selten.
Ich darf nebenbei an den Vorfall mit dem Logo auf den Sitzen des SEK-Panzerwagens erinnern?

Wenn es für die beteiligten Polizisten ganz schlimm kommt, dann bekommen sie als erzieherische Maßnahme vielleicht einen zusätzlichen Wochenenddienst aufgebrummt oder sie müssen montagsabends beim PEGIDA Spaziergang mitgehen.

@tritti von Rundstedt

...und wem dienen die linken Aufmärsche in Hamburg beim G20?
Oder die linken Demos in Kandel oder Offenburg oder sonst wo?

"Ginzel veröffentlichte ein

"Ginzel veröffentlichte ein Video mit Auszügen des Vorfalls im Kurznachrichtendienst Twitter sowie auf Facebook."
#
#
Und wo ist das ungeschnittene Video zu sehen, das könnte zur Aufklärung beitragen.
-
"Auf dem Video ist zu sehen, wie ein Teilnehmer der Demonstration der islam- und fremdenfeindlichen Pegida-Bewegung verlangt, nicht gefilmt zu werden. Er beschimpft den Kameramann und fordert ihn lautstark auf, mit ihm zu den Polizeibeamten zu gehen, die in der Nähe stehen."
#
#
Jeder Bürger hat das Recht auf das eigene Bild, jeder kann es verbieten das er aufgenommen wird.

Ich dachte schon ...

Ich dachte schon ... über den gebührenden Empfang, den Dresdener Bürger der aktuellen Bundeskanzlerin in Dresden bereitet haben, würde gar nicht berichtet werden, schließlich zeigt dieser doch die klare Ablehnung immer größerer Bevölkerungsgruppen gegenüber deren Politik.

Die Ostdeutschen haben es eben drauf. Sie haben ja damals auch 1989 die Betonsozialisten friedlich in die Knie gezwungen und der Freiheit zu ihrem Recht verholfen. Dieses Mal werden sie ebenso die Intitialzündung zu der zweiten friedlichen, konservativ-bürgerlichen Wende in Deutschland geben!

Über den "Vorfall" soll man gerne aufklären. Bei Lichte betrachtet wird höchstwahrscheinlich an der polizeilichen Maßnahme nichts auszusetzen sein, auch wenn die Grünen und die Linke diesen Vorfall mal wieder in abscheulicher Weise "politisch zu instrumentalisieren" suchen. Kennt man ja nicht anders!

Abscheuliche "politische Instrumentalisierung"!

Wie sich mal wieder zeigt, betreiben die Grünen um Frau KGE mal wieder eine abscheuliche "politische Instrumentalisierung" eine Einzelfalls™! Sie setzen auf populistische Stimmungsmachen und auf das Schüren von Ängsten.

Kennt man ja, aber wir Demokraten dürfen darauf nicht reinfallen!

Pegida-Demo bei Merkel-Besuch in Dresden

"Der Deutsche Journalistenverband Sachsen erklärte, das Verhalten der Polizeibeamten werfe Fragen auf."
Nicht nur der Deutsche Journalistenverband stellt Fragen und will wissen, ob die AfD vielleicht und dem Namen der Pegida auftritt.
Wer in Deutschland Journalisten bei ihrer Arbeit behindert, ist gegen das GG und das Recht auf freie Meinungsäußerung.

@harry-up, 17.14h

Das habe ich mich auch schon oft gefragt.

Immer, wenn die Linken demonstrieren, verbergen sie ihre Gesichter unter Sturmhauben, Schals und Halstüchern.

Haben die was zu verbergen?

Gilt übrigens nach meiner Auffassung für alle.

@U179

""... oder ich stehe nicht dahinter - dann bleibe ich da weg. ..."

Darum geht es nicht. Es geht darum zu vermeiden, daß ein voreingenommener "Berichterstatter" die Bilder mit unsachlichen und verleumderischen Kommentaren versieht und diese dann, so verfälscht, verbreitet. Um nichts anders geht es."

Wie kommen Sie darauf? Darum geht es nämlich überhaupt nicht.

Hier geht es darum, dass ein Kameramann, der einfach nur seine Arbeit gemacht hat, von einem Demonstranten mit juristischem Viertelwissen beschuldigt und dann von der Polizei, die es hätte besser wissen müssen, an seiner Arbeit gehindert wurde.

"verbal angegriffen worden"

Zitat: " Das Team war vorher von einzelnen Pegida-Demonstranten verbal angegriffen worden"

Uiuiuiui ... "verbal angegriffen". Das hört sich aber schon sehr gewalttätig an.

Wenn man sich das entsprechende Video auf Youtube dazu ansieht, sieht man einen mit einem Bierbauch gesegneten Pegida-Demonstranten, der die Medienvertreter vom ZDF zugegebenermaßen lautstark auffordert, "ihn nicht zu filmen", unter dem Hinweis, "dass er eine Straftat begangen habe".

Auch wenn ich noch nicht verstehe, welche Straftat der ZDF-Kameramann begangen haben soll, ist das Video vollkommen harmlos.

Es ist fast schon witzig, dass man diesen Vorfall nur mit dem Hubble-Teleskop vergrößert zu skandalisieren trachtet, während auf fast allen "Demos" von Linken Journalisten, die kritisch oder auch nur objektiv berichten, nicht nur verbal, sondern in der Regel physisch angegriffen werden, ein Umstand, der nur äußert selten eine Thematisierung in den Medien findet.

@DerVaihinger

"Immer, wenn die Linken demonstrieren, verbergen sie ihre Gesichter unter Sturmhauben, Schals und Halstüchern."

Das ist einfach nur eine Lüge.

@tagesschlau2012

"Jeder Bürger hat das Recht auf das eigene Bild, jeder kann es verbieten das er aufgenommen wird."

Nein, nicht bei einer Demonstration.

Gegen welches Gesetz hat denn der Kameramann...

...verstoßen?
Nur weil sich ein Demonstrant davon gestört fühlt gefilmt zu werden?
---
Also Entschuldigung der Mann befand sich auf einer öffentlichen Demo und Reporter haben geschützt vom Gesetz doch wohl das Recht ihrer Arbeit dort nachzugehen?

Bedrückend ist wohl die Tatsache, daß die sächsische Polizei anscheinend wirklich zum Instrument der rechten dort gemacht hat.
Wieder mal ein gutes Beispiel, wie viele Polizisten in Sachsen ticken.

Aber das ein Minister sich dann auch noch vor die Presse stellt und so ein Vorgehen verteidigt
macht Angst.

Angst davor, daß Politik anscheinend das Grundgesetz völlig egal zu sein scheint.

Der sächsische Ministerpräsidenten Michael Kretschmer sollte schnellstmöglich zurücktreten
und die Polizisten, die dort falsch handelten sollten ebenfalls zur Rechenschaft gezogen werden.

Ich möchte betonen, daß ich auch so denken würde, wenn es sich um linksextreme gehandelt hätte.

Am 19. August 2018 um 17:41 von meagain

Grundsätzlich gilt in Deutschland das Recht am eigenen Bild. Davon ausgenommen sind ausdrücklich "Bilder von Versammlungen, Aufzügen und ähnlichen Vorgängen, an denen die dargestellten Personen teilgenommen haben."
#
#
Richtig, aber eine einzelne Person zu Filmen hat damit nichts zu tun.
Selbst Steinewerfer bei Demos werden nie gezielt einzeln im Profil gezeigt, außer diese sind unkenntlich oder vermummt.

Unfassbar

Fünf schwerbewaffnete Polizeibeamte verfolgen mit einem Abstand von etwa 10 Metern, wie ein Kamerateam ohne Anlass unter Rudelbildung beleidigt, körperlich bedrängt, genötigt, verbal attackiert und beschuldigt wird - ohne zu reagieren. Und dann folgt eine polizeiliche Maßnahme - gegen das Kamerateam. Von den Anklagenden und Drohenden, die die Situation ansatzlos eskalieren ließen, keine Spur mehr. So zumindest das kurze Video.
Die staatlichen Organe haben die Freiheit, freie Arbeit der Presse zu schützen. Die staatlichen Organe haben die Unversehrtheit von Personen zu schützen. Die staatlichen Organe haben Straftaten vorzubeugen oder bei Straftaten einzuschreiten.
Die Freiheit der Presse zählt angesichts von zwei Diktaturen während der jüngsten deutschen Geschichte zu den am höchsten schützensnotwendigen Gütern. Die Presse versichert im Gegenzug, ausgewogen und neutral, eben professionell zu berichten.
Aufarbeitung und Klärung sowie aussagekräftige Reaktionen sind dringend notwendig.

re kohlefreund

"Weiter so ihr lieben Grünen. Früher habt ihr die 5% Hürde von unten angegriffen, heute von oben. Ich unterstütze euch dabei wo ich nur kann."

Angesichts der Umfragewerte für die Grünen wäre es schlau gewesen, sich diesen Kommentar zu verkneifen.

Weger erkennbarer Frustration.

@meagain

"Bliebe zu klären, ab dies auch auf Aufnahmen einzelner Individuen (z.B. Interviewversuch) anzuwenden ist?"

Vermutlich eher nicht. Aber dieser seltsame "Demonstrant" hat sein Gesicht ja regelrecht in die Kamera gedrängt. Der Kameramann hatte gar keine andere Chance, als ihn zu filmen. Jedenfalls sieht es auf den Ausschnitten so aus.

@17:25 von tobeorwhat - Gehören Sie vielleicht...

...auch zu einem der Personen, die auf dieser Demo mitliefen?
---
Inwiefern werden Sie von der Presse denn
negativ beeinflusst?
Sie sind doch auch hier, auf einem öffentlichen Sender, ist die ARD mit dem ZDF vergleichbar?

Am 19. August 2018 um 17:43 von GeMe

"Objektive Aufklärung wenn es um Rechte geht? In Sachsen?
Wohl kaum. Dort haben 27% die AfD gewählt, das heißt 27% sind rechts bis rechtsextrem. In der Polizei dürfte die Quote höher liegen. "
#
#
Wenn bei der Polizei die Quote der AfD Wähler höher liegt als im Durchschnitt, sollte es allen und auch Ihnen Anlass zum denken geben.

@17:14 von harry_up

Unverständlich ist mir,..
...warum Teilnehmer an einer öffentlichen Demo etwas dagegen haben, gefilmt zu werden.

Ja, wirklich???

Warum haben wird denn seit Jahren "Demonstrationen" bei denen schwarz gekleidete Menschen mit Hoodies, Kapuzen/Mützen, Mundtuch und Sonnenbrillen, schwarze Banner mit roten Symbolen und große - ebenfalls die Sicht behindernde - Transparente tragen, äußerst aggressiv mit körperlicher Gewalt oder durch Werfen von Ggenständen deutlich machen, dass sie nicht gefilmt werden wollen...

Da haben Sie sich nicht gewundert?

Offensichtlich hat kein Pegida Demonstrant ....

... eine Bierflasche oder einen Stein geworfen.
.
Ein großes Plus gegenüber Demonstrationen der LINKEN.
.
Nur dass das ZDF keine Reportagen macht über Demos der LINKEN. Da wäre das also sowieso nicht aufgefallen.

@Frank_Furter

"Unverständlich ist mir,..
...warum Teilnehmer an einer öffentlichen Demo etwas dagegen haben, gefilmt zu werden.

Ja, wirklich???

Warum haben wird denn seit Jahren "Demonstrationen" bei denen schwarz gekleidete Menschen mit Hoodies, Kapuzen/Mützen, Mundtuch und Sonnenbrillen, schwarze Banner mit roten Symbolen und große - ebenfalls die Sicht behindernde - Transparente tragen, äußerst aggressiv mit körperlicher Gewalt oder durch Werfen von Ggenständen deutlich machen, dass sie nicht gefilmt werden wollen..."

Ich finde interessant, dass Sie diese Kriminellen auf eine Stufe mit der Pegida-Demonstration setzen ...
Das spricht Bände.

um 17:47 von Bote_der_Wahrheit

"Die Ostdeutschen haben es eben drauf. Sie haben ja damals auch 1989 die Betonsozialisten friedlich in die Knie gezwungen und der Freiheit zu ihrem Recht verholfen. Dieses Mal werden sie ebenso die Intitialzündung zu der zweiten friedlichen, konservativ-bürgerlichen Wende in Deutschland geben!"
Ja richtig, die Ostdeutschen haben 1989 die Sozialisten bzw. die Kommunisten, wie sie sich selbst bezeichnet haben, in die Wüste geschickt. Aber nicht, damit jetzt Pegida und AfD wieder eine Wende herbei führen soll. Die rechts gerichtete Politik ist bei vielen Bürgern nicht mehr gewünscht. Und mir sind die Grünen wesentlich lieber, als die AfD. So werde ich auch zur Landtagswahl in Bayern wählen.

Ich habe mir gerade das Video anschauen können...

1.Der Demonstrant befindet sich in einer Gruppe Demonstranten
2. Als dieser erkannte, daß er gefilmt wird, löst er sich aus der Gruppe u. schreitet gezielt z. Kameramann u. beschimpft ihn mit Lügenpresse
3. Er kommt immer näher u. direkt vor die Kamera u. fordert den Mann auf mit den filmen aufzuhören m. d. Begründung, er würde eine Straftat begehen
4. Dann fordert er den Kameramann auf zu einer Gruppe v. Polizisten zu gehen um weitere Maßnahmen seitens der Polizei gegen den Kameramann über sich ergehen zu lassen

5.und jetzt passiert eigentlich das Unglaubliche, die Polizei kommt diesen auch nach.
Ohne jegl. Verdachtsmomente befinden sich das ZDF -Team plötzlich in einer Polizeimaßnahme
Selbst nach mehrmaligen nachfragen kann u. will d. Polizei nicht den Grund d.
Maßnahme nennen

Fazit

1. Der Mann hat das Ereignis selbst provoziert
2. Die Polizei hat sich strafbar gemacht
Stgb §239 Freiheitsberaubung
§40 Nötigung
§344Verfolgung Unschuldiger

Kann ich nach nach neuer Rechtslage verlangen,

dass Fotos und/oder Filmdarstellungen zu meiner Person ohne meine Zustimmung nicht stattfinden dürfen? Oder habe ich da die Informationen in den letzten Wochen in den Medien usw. falsch verstanden? Dann ist doch die Handlungsweise der Polizei rechtmäßig.

Demonstrationsrecht verteidigen

Die Demonstranten fordern die Wirksamkeit des GG ein. Ein Verfassungspatriot fordert sein im GG festgelegtes Recht am eigenen Bild oder die informelle Selbstbestimmung ein. Der Kammermann filmt nicht die Demonstranten als Gruppe sondern zielt mit der Kamera frontal ins Gesicht eines einzelnen Bürgers. Trotz mehrmaliger direkter Aufforderung wird der Mann in einer Nahaufnahme abgelichtet.

In wie weit die Pressefreiheit oder der Bruch des Grundrechtes am eigenen Bild vorliegt ist keineswegs klar. Diese Frage müssen Gerichte entscheiden. Darum haben die Polizisten die Strafanzeige des Bürgers aufnehmen müssen und die Identität der Verdächtigen aufgenommen.

Trotz der unklaren rechtlichen Situation verbreitet das ZDF gegen den klar formulierten Willen des Betroffenen die frontal gedrehten Nahaufnahmen. In diesem Zusammenhang ist es interessant, dass das Recht am eigenen Bild bei einem Polizeibeamten respektiert wird und dieser verpixelt wird.

@Bote_der_Wahrheit

"[...] während auf fast allen "Demos" von Linken Journalisten, die kritisch oder auch nur objektiv berichten, nicht nur verbal, sondern in der Regel physisch angegriffen werden, [...]"

Auch das ist schlicht und einfach gelogen.

Aus dem Grund muss ich Peter Frei hier absolut recht geben

Aus dem Grund muss ich hier dem Chefredakteur vom ZDF - Herrn Peter Frei - hier absolut recht geben, wenn er hier Aufklärung fordert:

https://www.tagesschau.de/inland/frontal21-zdf-reporter-polizei-101.html

Nach einem Einsatz der sächsischen Polizei gegen Reporter im Umfeld einer Pegida-Demo in Dresden hat ZDF-Chefredakteur Peter Frey gefordert, den Vorfall zu untersuchen. "Am Rand des Besuchs von Bundeskanzlerin Merkel in Dresden ist ein Kamerateam, das im Auftrag des ZDF unterwegs war, etwa eine Dreiviertelstunde von der Polizei festgehalten worden. Das Team war vorher von einzelnen Pegida-Demonstranten verbal angegriffen worden", erklärte das ZDF auf Twitter.

Außerdem hat Peter Frei auch mit dem hier recht:

https://www.tagesschau.de/inland/frontal21-zdf-reporter-polizei-101.html

Chefredakteur Frey ergänzte: "Es handelt sich um eine klare Einschränkung der freien Berichterstattung." Das Team habe sich korrekt verhalten.

Exakt genauso ist es, Art. 5 GG

was ist denn eigentlich passiert?

wollten die linken nicht gefilmt werden beim steinewerfen auf die anderen? und die polizei hat das fernsehteam nicht verscheucht? aber warum beschwert sich das ZDF? alles högst undurchsichtig

@Karl Valentin

"Kann ich nach nach neuer Rechtslage verlangen, dass Fotos und/oder Filmdarstellungen zu meiner Person ohne meine Zustimmung nicht stattfinden dürfen? Oder habe ich da die Informationen in den letzten Wochen in den Medien usw. falsch verstanden?"

Wie in einigen Kommentaren schon gesagt wurde, gilt das nicht auf Demonstrationen.

Wäre ja auch widersinnig, da der Sinn einer Demonstration darin besteht, öffentlich für oder gegen etwas seine Meinung zu äußern.

Dass hier von Kretschmer weise ich entschieden zurueck!

Auf Grund des Beweisvideos weise ich dass hier von diesem rechten Typen namens Kretschmer:

https://www.tagesschau.de/inland/frontal21-zdf-reporter-polizei-101.html

Am Samstag äußerte sich der sächsische Ministerpräsidenten Michael Kretschmer zu dem Vorfall. Auf Twitter schrieb der CDU-Politiker: "Die einzigen Personen, die in diesem Video seriös auftreten, sind Polizisten." Der Vorfall werde ohne Frage aufgeklärt. Am Sonntag fügte er hinzu, seine Aufgabe als Ministerpräsident sei es auch, sich vor die Beamten zu stellen, "und das mache ich".

mit aller Deutlichkeit zurueck und ich schließe mich dem User Biocreature mit dem hier:

Selbst nach mehrmaligen nachfragen kann u. will d. Polizei nicht den Grund d.
Maßnahme nennen

Fazit

1. Der Mann hat das Ereignis selbst provoziert
2. Die Polizei hat sich strafbar gemacht
Stgb §239 Freiheitsberaubung
§40 Nötigung
§344Verfolgung Unschuldiger

an

Fehler der Journalisten

Ich bin persönlich entsetzt. Dem Journalisten sollte das Recht am Bild und die Einschränkung der Verwendbarkeit jederzeit bekannt sein.Eine private Veröffentlichung ohne Unkenntlichmachung ist sicher außerhalb jeder Rechtmäßigkeit:
Zum einen hätte der Streit mit der Einzelperson nicht veröffentlicht werden dürfen. Zum anderen hätte die Aufnahme des Streits sofort unterbrochen werden müssen. Ebenso die Aufnahme der Polizeimaßnahme. Alles andere, die Stimmungen und das Gesamtbild sind natürlich frei verwendbar.
Der Demonstrant (?) hat sich sicher etwas voreilig geäußert. Aber er hat nicht unrecht. Mir ist nicht klar, warum der Journalist mit der Kamera provozieren will. Er erklärt zu keinem Zeitpunkt worauf sich das Bildmaterial beschränkt, sondern gibt dem Opfer mit der fortdauernden Aufnahme Recht. Wie tief muss ein Journalist sinken, dass man gewillt ist PEGIDA-Teilnehmer zu verteidigen? PEGIDA und Presse haben eine intensive Vorgeschichte. Da sollte man seine eigenen Grenzen kennen.

Sehr bedenklich

Dass Pegida-Demonstranten der freien Presse grundsätzlich ablehnend gegenüberstehen, ist nichts Neues.

Viel problematischer ist das Verhalten der Polizei, die zur politischen Neutralität verpflichtet ist. Wenn sich Polizisten in Deutschland gegen Journalisten des öffentlich-rechtlichen Fernsehens stellen, ist das mehr als bedenklich.

Noch bedenklicher ist die Haltung des CDU-Ministerpräsidentens von Sachsen.

Von vielen Foristen hier habe ich nichts anderes erwartet als dass sie auf Seite der Pegida stehen. Dennoch ist es mir unbegreiflich, mit welcher Energie unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung bekämpft wird.
Dass man in ihrem Gegenmodell ganz schnell vom Freund zum innerern Feind werden kann, sollten wir doch mit unserer Geschichte eigentlich verinnerlicht haben.

Re 17:33 von Denkerist

"Seit der Wende wird in Sachsen alles verteufelt, was einen Linken Anschein hat. Man denke nur an Schauprozesse wie gegen den Jenaer Jugendpfarrer Fliege, der mit einer krachenden Ohrfeige gegen die Sächsische Justiz endete."
Tut mir leid,aber Jena liegt im Rot/Rot/Grünen Thüringen. Ob die Ohrfeige in Sachsen auch gekommen wäre sei mal dahingestellt.
Ich leiste mir den Luxus zwei mal im Jahr 1400 zu fahren und an PEGIDA teilzunehmen. Nazis habe ich noch keine gesehen. Nur Bürger die nicht mehr mitmachen wollen.
Habe mal zum Spaß einen der Polizisten in den schwarzen Anzügen gefragt ob das nicht unangenehm ist da aufzupassen.
Antwort: 10x mal besser,informativer und ruhiger als Dynamo Dresden.

@17:45 von tagesschlau2012: Das Recht am eigenen Bild

"Jeder Bürger hat das Recht auf das eigene Bild, jeder kann es verbieten das er aufgenommen wird."

Das gilt aber nicht, wenn ich an einer öffentlichen Demonstration teilnehme. Dabei dürfen Einzelpersonen nur dann hervorgehoben werden, wenn sie z.B. Ansprachen halten, Sprechchöre anführen oder sonst als besonders wichtig in Erscheinung treten.
Auch wenn Einzelpersonen einer Demo interviewt werden, dürfen sie besonders hervorgehoben werden.

Wie im Video zu sehen ist, vollständiges Video z.B. auf facebook, filmt das ZDF Team die Demo. Ein Teilnehmer, der zunächst von hinten gefilmt wird, dreht sich um, zeigt auf das Kamerateam und ruft ihm mehrfach "Lügenpresse" entgegen.

Erst dann zoomt die Kamera ihn näher heran. Der Mann regt sich auf, will Strafanzeige erstatten und schaltet die Polizei ein. Diese spricht von einer polizeilichen Maßnahme gegen das Filmteam, kann aber nicht erklären welche und warum diese stattfindet.
Willkür der Polizei gegen die Pressefreiheit.

@19:48 von Initiative Neue... Re. Verdrehen Sie nicht...

...das was wirklich im Video sehen ist.
---
Ihr O-Ton:
(Bitte das Video nochmal sorgfältig ansehen)

Kammermann filmt nicht die Demonstranten als Gruppe sondern zielt mit der Kamera frontal ins Gesicht eines einzelnen Bürgers. Trotz mehrmaliger direkter Aufforderung wird der Mann in einer Nahaufnahme abgelichtet.
---

Ich nenne das verdrehen von Tatsachen

Wie Sie es nennen, ist mir klar.

So sehr ich auch der Meinung

So sehr ich auch der Meinung bin, dass Polizisten mit Fußballnazis, mit Rockern, die eine ähnliche Gesinnung haben und mit anderen Nazis packtieren - das habe ich in Dortmund und anderswo im Ruhrgebiet noch bei jeder Nazidemo erlebt -, so Traurig macht es mich, dass in dem veröffentlichten Teil des Videos, den ich gesehen habe, leider überhaupt nichts gegen die Polizei spricht, die dort gegen die ZDF-Journalisten aktiv geworden sind.
Aber ich verstehe nicht, warum das Gesicht eines der dortigen Polizisten verpixelt wurde?!
Polizisten sind öffentliche Personen, da kann doch jeder jederzeit das Gesicht sehen dürfen.
Doch ohne Beweise gegen die Polizei wirkt das ZDF nicht wirklich glaubhaft.
Und ohne das ganze Video fühle ich mich nicht richtig informiert.
Vielleicht könnte tagesschau.de mal das ganze Video zeigen?
Oder darf hier nichts von der Konkurrenz gezeigt werden?

DSVGO etc?

Einmal abgesehen davon das sich alle (!) Beteiligten (sowohl der Reporter und der betr. Demonstrant als auch die Polizei) bei diesem ziemlich aufgeblasenen Vorfall recht unglücklich verhielten, sollte man evtl auch in Betracht ziehen das durch die neuen Verordnungen bzgl Persönlichkeitsrechten usw eher mehr Unsicherheiten in der jeweiligen Auslegung geschaffen wurden aus der Sicht eines "Durchschnittbürgers".

Ich habe das Video gesehen, es wurde bei diesem Vorfall nicht die Demo als solches gefilmt sondern einige Menschen welche in Richtung oder kommend aus der Richtung Demo liefen. Die betr. Person hat sich dagegen verwehrt aufgenommen zu werden und fühlte sich im Recht, während der Reporter weitermachte und mit Art und Weise seiner Bemerkungen nicht unbedingt zur Entspannung beitrug, was sich dann auch im Dialog mit der Polizei noch einmal wiederholte.
Ob sich letztendlich die gefilmte Person oder der Reporter dem aktuellen Recht verhält, vermag ich nicht zu beurteilen.

Pressefreiheit Platz 15 für Deutschland

14 andere Länder scheinen es scheinbar besser zu machen und wenn das stimmt, was die Journalisten hier behaupten, scheint der Grund offensichtlich zu sein

Journalisten sind keine besseren Menschen

Der Persönlichkeitsschutz für den normalen und nicht prominenten Bürger im Hinblick auf die Veröffentlichung von Fotos ist im deutschen Recht sehr stark ausgeprägt. Nach § 22 KUG. Der Demonstrant war hier wahrscheinlich im Recht.

Bei Anschuldigungen gegenüber den ZDF-Journalisten ist es die Pflicht der Beamten, dass dies entsprechend aufgenommen wird. Wer schon einmal bei einer Polizeiaufnahme dabei war, weiß, dass 45 Minuten einer flotten Abwicklung entspricht.

Ich empfinde es als arrogantes Gehabe, wenn man sich über diese Vorgehensweise beschwert.
Auch ein ZDF-Journalist hat sich den Anweisungen der Polizei zu fügen.

Verbale Angriffe … wer austeilt muss auch einstecken können.

@Initiative Neue...

"In diesem Zusammenhang ist es interessant, dass das Recht am eigenen Bild bei einem Polizeibeamten respektiert wird und dieser verpixelt wird."

Das ist logisch, da der Polizist ja kein Bestandteil der Demonstration war.
Im Gegensatz zu dem anderen Herrn, der selbst dafür gesorgt hat, dass es zu der Nahaufnahme kam.
Ich habe es mir gerade noch einmal angesehen: Es wurde eine Totale gefilmt, dann löste sich der echauffierte Bürger aus der Gruppe, stellte sich groß ins Bild und machte dadurch quasi von sich selbst eine Nahaufnahme.

@18:04 von tagesschlau2012: Anlass zum denken geben.

"Wenn bei der Polizei die Quote der AfD Wähler höher liegt als im Durchschnitt, sollte es allen und auch Ihnen Anlass zum denken geben."

Man kann nur durch Umfragen eine Tendenz erkennen, dass Polizisten dazu neigen AfD zu wählen. Die AfD selbst behauptet, dass sie unter Polizisten sehr viele Wähler hat.

Für mich ist das ein Alarmzeichen. Denn es heißt, dass die Polizei ins Rechtsextreme abdriftet. Da muss rechtzeitig jemand ein Auge drauf haben, sonst wird es ganz böse enden und solche Szenen wie heute werden zur Normalität.

17:45 von tagesschlau2012

"Jeder Bürger hat das Recht auf das eigene Bild, jeder kann es verbieten das er aufgenommen wird"

Unsinn!

Irrtum

Hier wird zuviel durcheinander gewurschtelt. Die Demonstranten dürfen gefilmt werden. Einzelpersonen nicht. Schon gar nicht, wenn die Zustimmung entzogen wird.
Sollte ein Demonstrant seine rechtliche Situation nutzen und dies als Vorwand anbringen, um das Filmen der Versammlung zu unterbinden, muss man nach Alternativen suchen. Aber sicher nicht einfach das Bildmaterial unverpixelt hochladen und bald 1 Mio Menschen zusehen lassen.
Der Journalist begründet anschließend sogar so falsch, dass ich das auch als Polizist nicht mehr als Pressefreiheit durchlassen würde. Ich höre nur unsouveräne Verleumdungen vom Journalisten. Kann sich das ZDF keine Fortbildungen für die Mitarbeiter leisten oder ist das eine kalkulierte Provokation studierter Fachleute, die die Wahl Ihrer Worte und Handlungen sehr genau einschätzen können?

@alle Pegida-Versteher

Die Frankfurter Rundschau hat aus der juristischen Einschätzung einer Rechtsanwaltskanzlei zitiert:

„Der Versammlungsteilnehmer, der sich ins Bild drängt, macht sich selber zum Mittelpunkt der Filmaufnahmen und kann daher keinen Unterlassungsanspruch geltend machen.“ Vielmehr hätten die „Versammlungsteilnehmer“ selbst eine versuchte Nötigung begangen, da sie das Team an seiner Arbeit zu hindern versuchten. Ebenso sei das Handeln der Polizisten rechtswidrig gewesen, da sie den „Rechtsgrund der Maßnahme gegenüber den Betroffenen“ nicht genannt hätten. Sie hätten außerdem eingreifen müssen, als der Kameramann von der Männern bedroht wurde. „Das Handeln der Beamten stellt damit auch einen schwerwiegenden Eingriff in die Pressefreiheit dar.“

Damit sollte diverse hier aufgekommene Fragen beantwortet sein.

Na sieh mal einer an

Die meisten ziehen über die Türken her (Stichwort: Meinungsfreiheit), aber wehe der Presse, wenn sie die Pegida und wie sie alle heißen, aufzeichnet; das ist dann natürlich ein no-go. Ist klar Leute, das Rassistentum ist anscheinend nicht von den Köpfen wegzukriegen; nur heißt sie jetzt: Besorgte Bürgerbewegung.

Gefahr für die Demokratie

Es ist klar, dass die Polizei auch einen Durchschnitt der Bevölkerung präsentiert. Und darin liegt durchaus die Gefahr, wenn Polizisten ihre eigenen Überzeugungen durchsetzen anstatt die Gesetze eines Rechtsstaates an erste Stelle zu setzen.
Ich selbst bin kein Freund des Islam, aber ich bin dagegen, das Extremismus entsteht, egal von welcher Seite. Und ich bin dagegen, wenn demokratische Grundsätze mit Füßen getreten werden. Deswegen sollte dieser Vorfall auf Bundesebene untersucht werden und ganz klare Konsequenzen bei Rechtsverstößen gezogen werden. Und die könnte eine bundesweite Versetzung jedes einzelnen Beamten als pädagogische Maßnahme bedeuten, und zwar einzeln. Oder klare Disziplinarverfahren.
Die Pegida Bewegung darf sich heute frei bewegen, das war vor weniger als 30 Jahren noch anders. Freiheit ist etwas sehr wertvolles und die sollte man jedem Menschen zugestehen.

Am 19. August 2018 um 19:55 von DrBeyer

"Wie in einigen Kommentaren schon gesagt wurde, gilt das nicht auf Demonstrationen.
Wäre ja auch widersinnig, da der Sinn einer Demonstration darin besteht, öffentlich für oder gegen etwas seine Meinung zu äußern."
#
#
Auch wenn Sie und ein paar andere es nicht wahr haben wollen, auch bei einer Demonstration gilt das Recht auf das eigene Bild.
Warum soll ein einzelner für die Berichterstattung einer Demonstration so wichtig sein, das er ganz zu erkennen ist?
Eine Demonstration dient dazu seinen Unmut gegen XYZ auszudrücken. Das kann im Einzelfall dem Arbeitgeber nicht gefallen und zur Kündigung führen.
Erklären Sie mir warum oft verurteilte Verbrecher nur verpixelt im Fernsehen zu sehen sind, aber ein Demonstrant für jeden erkennbar sein soll.

17:54 von DerVaihinger

"Immer, wenn die Linken demonstrieren, verbergen sie ihre Gesichter unter Sturmhauben, Schals und Halstüchern.

Haben die was zu verbergen?"

Noch nie was vom Vermummungsverbot gehört?
Noch nie bei einer Demonstration dabei gewesen?
Aber einfach mal behaupten, weil es eben gut passt.
Das ist Information à la Populisten!

20:05 von Giselbert

Volle Zustimmung. Zumal man weiß, wie solche Berichterstattungen gegen die AFD lanciert werden. Neutrale Berichterstattung ist definitiv nicht zu erwarten.

Unhaltbarer Vergleich

Mögen viele Pegida Teilnehmer wahrlich Dumbacken sein, die Polizei muß den Beschwerden genauso nachgehen, als wenn sie vom Kamerateam gekommen wären. Die Personalien und die Drehgenehmigung zu prüfen ist keine Schikane. Auch wenn es nerven mag. Und nicht mit willkürlichen Verhaftungen in der Türkei gleichzusetzen.

17:29 von Paul Puma

"Uii. Verbale Angriffe auf das TV-Team. Die Journalisten sind aber dünnhäutig. Wenn die Antifa AfD-Delegierte auf dem Weg zum Parteitag verprügelt, geht es nicht nur verbal zu."

'Dünnhäutig' waren das wohl in erster Linie Pegida-Demonstranten.
Haben die was zum verbergen?
Wenn ich demonstriere, dann trete ich für etwas ein und das will ich auch allen zeigen - das ist bei der Pegida anscheinend anders.

@wie 18:00

Ihr Zitat:
"... Fünf schwerbewaffnete Polizeibeamte verfolgen mit einem Abstand von etwa 10 Metern, wie ein Kamerateam ohne Anlass unter Rudelbildung beleidigt, körperlich bedrängt, genötigt, verbal attackiert und beschuldigt wird - ohne zu reagieren. Und dann folgt eine polizeiliche Maßnahme - gegen das Kamerateam. Von den Anklagenden und Drohenden, die die Situation ansatzlos eskalieren ließen, keine Spur mehr. So zumindest das kurze Video... "
Zitatende

Also das Video um welches es geht ist weit weniger actionreich wie Sie es hier darstellen. Diese "gefährliche" Rudelbildung bestand übrigens aus einem Herr der nicht gefilmt werden wollte, einer Person welche dann noch auftauchte, und 2 eher abseits befindlichen Frauen von welchen die ältere auch noch in einem Rollstuhl saß. Ihre "schwer bewaffneten" Polizisten waren relativ entspannte Beamte ohne Schutzausrüstung in unmittelbarer Nähe einer recht harmlosen Situation.

Was mich wirklich wundert ist...

...die Eigenschaft derjenigen hier, die sich auf die Seite des Demonstranten und der Polizei geschlagen haben, mit welchen angeblichen
Beweisen und den dazu gehörigen Rechtskenntnissen hier ihr geschriebenes untermauert wird.

20:17 von DrBeyer

Ebenso sei das Handeln der Polizisten rechtswidrig gewesen,

Das Handeln der Polizei war vorausschauend und richtig. Hat man doch schon im Vorfeld deeskalierend gewirkt. Starke Leistung.

17:42 von Bote_der_Wahrheit

"Bin ich auch dafür ... diesen "Fall" aufzuklären. Bin mir ziemlich sicher, dass an dieser polizeilichen Maßnahme nichts auszusetzen ist."

Na, was denn jetzt:
Wollen Sie aufklären oder wissen Sie schon bescheid - dann erübrigt sich ja eine Auflärung.

Doch,

und zwar wenn er aus der Masse in instrumentalisierend berichtender Weise herausgenommen wird.

@um 17:29 von Paul Puma

Das eine rechtfertigt das andere nicht und beides sollte nicht erlaubt sein/vorkommen. Waren Sie dabei oder warum sollten die Journalisten dünnhäutig sein? Müssen die sich sowas bieten lassen?

@ DrBeyer (20:17): Danke fuer die Info - Exakt genauso ist es

hi DrBeyer

Danke fuer diese Information die Sie schicken.

„Der Versammlungsteilnehmer, der sich ins Bild drängt, macht sich selber zum Mittelpunkt der Filmaufnahmen und kann daher keinen Unterlassungsanspruch geltend machen.“ Vielmehr hätten die „Versammlungsteilnehmer“ selbst eine versuchte Nötigung begangen, da sie das Team an seiner Arbeit zu hindern versuchten. Ebenso sei das Handeln der Polizisten rechtswidrig gewesen, da sie den „Rechtsgrund der Maßnahme gegenüber den Betroffenen“ nicht genannt hätten. Sie hätten außerdem eingreifen müssen, als der Kameramann von der Männern bedroht wurde. „Das Handeln der Beamten stellt damit auch einen schwerwiegenden Eingriff in die Pressefreiheit dar.“

Damit sollte diverse hier aufgekommene Fragen beantwortet sein.

Genauso ist es. Nur eine kleine Bitte: könnten Sie noch bitte zur Verifizierung einen Link zu dieser Aussage von dieser Kanzlei schicken?? Dankeschön. :-)

Artikelstil

Mal unabhängig vom rechtlichen Sachverhalt den ich nicht wirklich beurteilen kann, finde ich die subtile Vermischung von Pegida und Afd im Artikel ziemlich schwach. Ich kann zwar mit den Typen auch nichts anfangen und lehne sie inhaltlich absolut ab, aber ich finde es dennoch nicht richtig und klug, dass im Artikel zuerst nur von Pegida gesprochen wird und dann unter Mithilfe von Zitaten des Reporters und des Innenbeauftragten der Linken am Ende eine Gleichsetzung Pegida-Afd draus gemacht wird.
Das es sich um Zitate handelt und nicht den eigentlichen Artikel, wird nur bei genauem Lesen deutlich.
Ich will hier ganz sicher nicht die Afd verteidigen, aber clever finde ich das nicht. Durch genau solche Dinge in den letzten zwei Jahren bringen wir die Afd immer wieder in die Situation sich in ihrer Opferrolle zu aalen und Lügenpresse zu schreien und stärken sie m. M.n. nur unnötig.

Die Aufnahmen sind nicht bei,

Die Aufnahmen sind nicht bei, sondern vor der Demonstration gedreht worden. Der Mann ist im Mittelpunkt der Kamera, da keine Mensch einschätzen kann, ob er gezoomt wird, hat der gefilmte recht.
Der Film ist zusammengestückelt, und durch den Tonausfall bei der Erklärung durch den Polizisten nochmals manipuliert.
Das ein Journalist diesen Film ins Netz stellt, kann ich beim besten willen nicht verstehen.

Soisses!

„Chefredakteur Frey ergänzte: "Es handelt sich um eine klare Einschränkung der freien Berichterstattung."
Ach ja!?
Art. 5 (1) GG sagt zwar: "...die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet." ... Doch wie wurde diese Freiheit durch der ÖR-Medien bisher genutzt?
War sie ausgewogen?
War sie von der Ursache her problemorientiert oder war sie politisch eingefärbt und auf Linie?
Wie war das mit der Anfrage der Regierung, wie man nach 2015 daran arbeite Kritiker der Flüchtlingspolitik "einzuhegen"?
Die Bevölkerung hat die Nase gestrichen voll von einer Bevormundung durch Politik und ihre Medien.
Gerade in den neuen Bundesländern, hat man noch ein Gespühr um die "politisch gesteuerten Medien"! Man hat nicht zur Wiedervereinigung gejubelt, weil man die gleichen Verhältnisse für ganz Deutschland wollte.
In dem die Medien anfangen die Bürger zu respektieren, die hier alles aufgebaut haben und ausgewogen berichten, handeln sie im Sinne Art 5 GG.
Doch so!?“
Genau!

@tagesschlau2012

"Auch wenn Sie und ein paar andere es nicht wahr haben wollen, auch bei einer Demonstration gilt das Recht auf das eigene Bild."

Auch wenn Sie es nicht wahrhaben wollen: Der BGH sieht das anders.

"Warum soll ein einzelner für die Berichterstattung einer Demonstration so wichtig sein, das er ganz zu erkennen ist?"

Ist er nicht. Aber er muss damit rechnen und damit leben, erkennbar zu sein.

"Erklären Sie mir warum oft verurteilte Verbrecher nur verpixelt im Fernsehen zu sehen sind, aber ein Demonstrant für jeden erkennbar sein soll."

Ich stelle mir das gerade sehr lustig vor: Tagesschau 20 Uhr, ein Bericht über eine Demonstration und alle Gesichter verpixelt. Haben Sie so etwas schon einmal gesehen?
Nein, denn wer auf eine Demonstration oder eine andere öffentliche Veranstaltung geht, muss nun einmal damit rechnen, fotografiert oder gefilmt zu werden.

Auch dann, wenn Sie oder einige andere das nicht wahrhaben wollen.

17:55 von DrBeyer

@U179

""... oder ich stehe nicht dahinter - dann bleibe ich da weg. ..."

Darum geht es nicht. Es geht darum zu vermeiden, daß ein voreingenommener "Berichterstatter" die Bilder mit unsachlichen und verleumderischen Kommentaren versieht und diese dann, so verfälscht, verbreitet. Um nichts anders geht es."

Wie kommen Sie darauf? Darum geht es nämlich überhaupt nicht.

Hier geht es darum, dass ein Kameramann, der einfach nur seine Arbeit gemacht hat, von einem Demonstranten mit juristischem Viertelwissen beschuldigt und dann von der Polizei, die es hätte besser wissen müssen, an seiner Arbeit gehindert wurde
///
*
*
Mich regt immer mehr auf, wenn Polizisten deeskalierend die Verfolgung des Vermummungsverbots bei linken Chaoten unterlassen müssen.
*
Wie ja auch Reporter deren Fotos zur Strafverfolgung mit Hinweis Pressefreiheit verweigern.
*
Hier keine linke Vermummung, sondern auch ohne Straftat wegen rechts, kein Recht am eigenen Bild!
*

@tagesschlau2012, 21:49

Das ein Journalist diesen Film ins Netz stellt, kann ich beim besten willen nicht verstehen.

Natürlich ist es das gute Recht eines jeden Bürgers, einer politischen Richtung nur heimlich anzuhängen, so dass niemand davon erfährt. Aber warum geht er dann auf eine Demo?

@tagesschlau2012

Aus dem KunstUrhG:

"(1) Ohne die nach § 22 erforderliche Einwilligung dürfen verbreitet und zur Schau gestellt werden:
[...]
3. Bilder von Versammlungen, Aufzügen und ähnlichen Vorgängen, an denen die dargestellten Personen teilgenommen haben"

Und bitte nicht sauer sein, aber darüber weiter zu diskutieren ist ganz sicher nicht zielführend.

Botschaft angekommen

19. August 2018 um 21:49 von 123Scears

Ihr Botschaft ist angekommen: Sie fordern, dass die professionell arbeitenden Medien, insbesondere die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten, nur noch gemäß der Nasen einer genau definierten "Bevölkerung" vorgegebenen Linie mit gewisser politischer Färbung berichten, was aber keiner Einschränkung der Pressefreiheit und keiner Bevormundung entspricht. Was meinen Sie, wieviel Prozent der Bürgerinnen und Bürger dieses Landes haben Interesse an so einer Berichterstattung?

@ an alle ZDF-Versteher

Der Auslöser für diesen Vorfall, der Teilnehmer der Pegida-Demo kann nicht wissen, ob er im Fokus dieser Aufnahmen steht oder nicht. Er kann damit rechnen, evt. im Fokus zu stehen & läuft dadurch Gefahr, seiner existenziellen Rechte entzogen zu werden (Verlust des Arbeitsplatzes bei Bekanntwerden, gesellschaftliche Isolation, möglicherweise Mobbing des Kindes in der Schule etc.) Kurz: Der Mann hat Angst vor der vollständigen gesellschaftlichen Vernichtung, denn er weiß, dass seine Position in dieser Gesellschaft nicht toleriert wird.

In diesem Sinne ist das Verhalten des Mannes vollstens nachvollziehbar & das muss auch dem Journalisten eigentlich klar sein. Er hätte nach Aufforderung des Teilnehmers seine Kamera einfach ausmachen können. Der Reporter hätte damit seine Aufnahmen, die er für seinen Bericht bräuchte, & niemand hätte sich womöglich weiter provoziert gefühlt.

Auch ich sehe im Verhalten der Polizei nichts Ehrenrühriges, sondern es ist deren Job, Beschwerden nachzugehen.

21:58 von frosthorn

@tagesschlau2012, 21:49

Das ein Journalist diesen Film ins Netz stellt, kann ich beim besten willen nicht verstehen.

Natürlich ist es das gute Recht eines jeden Bürgers, einer politischen Richtung nur heimlich anzuhängen, so dass niemand davon erfährt. Aber warum geht er dann auf eine Demo?
///
*
*
Klar, fehlt nur noch die Empfehlung zur Vermummung?
*
(aber die haben ja Gründe)

@17:29 von Paul Puma

Mäßigen Sie sich mit Ihrer Anmaßung.
Die Journalisten sind nicht Antifa. Und Antifa läuft nicht prügelnd durch Deutschland.
Es geht hier nicht um Antifa, sondern um das Ansinnen eines TV-Teams, über die Pegida, bzw. deren Auftreten zu berichten. Wenn dort dann Mitglieder, die sich gerne öffentlich zeigen um eben genau damit zu demonstrieren, sich verweigern möchten, eben diese Öffentlichkeit in Form eines TV-Teams zu nutzen, sie geradezu mit dümmlichen Verbalangriffen abhalten und dabei die Unterstützung der örtlichen Polizei erfahren, dann ist das nicht nur im höchsten Maße gesetzeswidrig, sondern auch extrem bedenklich und lässt vergleiche zu düsteren unfreien diktatorischen Zeiten erinnern. Aber vielleicht sehnen sich die Sachsen-Pegidas genau danach. Freiheit ist offensichtlich für einige unerträglich.

Sachsenspiegel

Dass Verhältnis von Pegida zur "Lügenpresse" dürfte hinreichend bekannt sein. Wie auch hier zu lesen, sind denen gegenüber Medien und Presse grundsätzlich voreingenommen, was sich in einer angeblich verleumderischen Berichterstattung äußert.

Dabei machen die Aufnahmen von jubelnden Schaulustigen beim Brand der Asylheime oder der "Empfang" der Volksverräterin Merkel in Sachsen auch ohne Kommentierung recht deutlich was da abgeht.
Das läuft bei denen aber als "freie Meinungsäußerung" während die Arbeit der freien Presse als Verleumdung angesehen wird, wenn sie das Offensichtliche aus solchen Geschehnissen benennt.

Kretschmer wird wie sein Vorgänger Tillich den Freistaat als nicht fremdenfeindlich ausweisen, hat aber das Problem, dies mit solchen Vorkommnissen noch glaubhaft zu verkaufen.
Wenn nun aufgrund einer Pegida-Anzeige die Polizei Journalisten in ihrer Arbeit blockiert, muss Kretschmer zur Pressefreiheit Stellung nehmen.
Denn mit dieser Nummer wird Pegida jetzt öfter kommen.

Merkwürdig

Die PEGIDA-Demonstranten, wollen nicht bei ihrer Demonstration gefilmt/gesehen werden ?

Ist das nicht der eigentliche Zweck einer Demo ?

Ich war schon auf vielen Demonstrationen. Meine Absicht war es immer, daß ich, als einer von vielen, von einer möglichst breiten Öffentlichkeit wahrgenommen werde, um meinem/unserem Anliegen Gewicht und auch Gesicht zu geben.

Sind die PEGIDA-Demonstranten dazu nicht bereit ?

Gruß, zopf.

Einerseits

beschwert man sich, dass über Pegida /AFD nicht berichtet würde, andererseits versucht man eine Berichterstattung zu verhindern.
Ach, ich vergaß, es darf ja nur in einer ganz bestimmten Art berichtet werden. Und die möchte die Rechte festlegen.

@ harry_up

Sie unterschätzen die gesellschaftlichen Folgen einer solchen Exposition.

Sehen Sie: In unserer Gesellschaft dominieren bei weitem linke gesellschaftspolitische Vorstellungen. Daher muss keiner eine gesellschaftliche Verfemung rechnen, wenn er bei G20 friedlich demonstriert, friedlich gegen Atommülltransporte demonstriert, friedlich gegen die USA oder RU demonstriert. Alles weitgehend akzeptierte politische Positionen.

Anders aber bei gesellschaftlich nicht akzeptierten Positionen, zu denen aus verschiedenen - logisch und auch unlogischen Gründen - nunmal auch Positionen der Pegida gehören. Da kann man ruhig friedlich demonstrieren, aber wenn herauskommt, dass man da mit gemacht ist, drohen Arbeitsplatzverlust, soziale Isolation und Mobbing. Das Mobbing kann sich sogar auf das Kind auswirken, das in der Schule als "Nazi-Kind" verunglimpft wird.

Am 19. August 2018 um 21:56 von DrBeyer

"Ich stelle mir das gerade sehr lustig vor: Tagesschau 20 Uhr, ein Bericht über eine Demonstration und alle Gesichter verpixelt. Haben Sie so etwas schon einmal gesehen?
Nein, denn wer auf eine Demonstration oder eine andere öffentliche Veranstaltung geht, muss nun einmal damit rechnen, fotografiert oder gefilmt zu werden."
#
#
Haben Sie das schon einmal gesehen, das eine einzelne Person bei einer Demonstration im Film zu sehen ist, ausgenommen ein/e Redner/in?
Es geht hier nicht um eine Gruppe die gefilmt wurde, sondern es waren nur wenige Personen in dem Film. Da der Mann schon in der Szene vorher zu sehen ist, und von der Kamera begleitet wird, hat der Mann recht.

Die Presse- und die Meinungsfreiheit

ist ein hohes Gut, das unbedingt zu schützen ist.
Allerdings kann ich Pegida Demonstranten bzw. AFD Anhänger gut verstehen, dass diese nicht in den Medien mit einem persönlichen Bild auftauchen wollen.
Und mal ehrlich, wie werden diese Menschen in der Regel in den Medien dargestellt?
Als Beispiel sehe man sich z.B. mal Auszüge aus der heute show an, wo diese Anhänger besonders gut wegkommen.
Was sich allerdings viel bedrohlicher emfpinde, ist zum Beispiel die Tatsache, dass man AFD Anhängern die Wohnung kündigen darf, wenn diese bei Vertragsabschluss nicht angegeben haben, dass Sie der AFD nahestehen. Dies ist ein gerichtsbestätigter Fall aus Nds. Begründung: Besondere Gefährdung der Mietsache wegen möglicher (Brand)-anschläge auf die Wohnung.
Darüber sollten sich die Foristen die immer pauschal gegen AFD-Sympathisanten Stimmung machen auch mal Gedanken machen.
Oder wenn ein Minister in NRW die Abgeordneten der AFD pauschal als "die aus der Gosse kommen" bezeichnet.

Es gibt hier im Forum

Es gibt hier im Forum subjektive und ungenaue Wahrnehmungen die als Fakten präsentiert werden.

1. Es wird behauptet der friedliche Demonstrant hätte sich ins Bild getränkt. Dies ist falsch. Zunächst wird eine Gruppe von Demonstranten gefilmt. Dies ist rechtlich möglich. Dann geht die Gruppe weiter.. Die Kamera zeigt nun die Einzelperson. Diese bittet dann darum in seinem informellen Grundrecht respektiert zu werden. Sowohl die Kamera und der Belästigte gehen gleichzeitig aufeinander zu.

2. Die Polizei hätte keine Auskunft zum Anlass gegeben. Richtig ist: Der Auskunft gebende Polizist ist seltsamerweise verpixelt. Ander Beamte nicht. Zur Begründung des Einsatz Antwortet der Polizist mit einer Handbewegung und einer Kopfbewegung. Auch die Kinpartie bewegt sich. Bewegungen und gleichzeitige Schweigen passen nicht. Die Tonleitung knackt.
Nur umgeschnittene Orginalaufnahmen ermöglichen ein objektives Bild und können den Vorwurf der Lügenpresse entkräften.

Polizeitaktik

Die sechs Polizisten, die erst Zeugen und dann Akteure des Vorfalls wurden, zeigten eine merkwürdige Taktik.
Das Lagebild war klar, die Bundeskanzlerin kommt zu Besuch, aus der rechtsextremen Ecke würde eine Reaktion in Form von Krawall kommen. Wie ein anderes Video zeigt, war die Gruppe von PEgIdA- und AfD-Symphatisanten schließlich sehr überschaubar. Vermutlich gab es auch Demonstranten gegen diese Aktion. Zu schützen waren die Regierungsspitzen. Ansonsten sollte vermutlich deeskaliert werden. Die Polizei war im Stadtgebiet verteilt, also längs der genehmigten Anmarschwege, in Gruppen disloziiert.
Wie der Vorfall zeigt, erwies sich die Kräftezahl vor Ort als auch die Ausstattung bis hin zu Maschinenpistolen als hilflos, um die aufgepuschten (alkoholisierten?) Aggressoren aus den Reihen der Deutschlandfahnenträger einzuschüchtern.
Damit blieb als einzige polizeitaktische Maßnahme das Herausziehen und Aufhalten des Filmteams, um die Situation nachhaltig ohne Schlägerei zu beruhigen.

@RoyalTramp

"Der Auslöser für diesen Vorfall, der Teilnehmer der Pegida-Demo kann nicht wissen, ob er im Fokus dieser Aufnahmen steht oder nicht. Er kann damit rechnen, evt. im Fokus zu stehen & läuft dadurch Gefahr, seiner existenziellen Rechte entzogen zu werden"

Nein, diese Gefahr läuft er bei uns nicht. Und wenn er denkt, diese Gefahr zu laufen, dann darf er nicht auf eine solche Demonstration gehen, denn auf einer solchen muss er zwar nicht damit rechnen, im Fokus zu stehen, aber er muss damit rechnen, dass man ihn erkennt.

Und das ist auch richtig so, da nun einmal die freie Berichterstattung eine wichtige Säule unserer Demokratie ist.

Fernsehteam bei Pegida-Demo

Der Bericht über die Attacke auf ein Fernsehteam ist schockierend, denn dies ist nicht nur ein Angriff auf Menschen, die ihren Beruf ausüben, sondern auch eine Missachtung der Grundwerte unserer Gesellschaft. Die Pressefreiheit wird eindeutig verletzt und die Aggressoren versuchen, mit Hilfe der Gesetzeshüter die Journalisten einzuschüchtern. Übler geht es wirklich nicht mehr! Die Polizisten sollten sich mal mit dem Grundgesetz auseinandersetzen, anstatt randalierende Wutbürger zu unterstützen.

@21:49 von 123Scears Re. Die Bevölkerung...

...hat die Nase gestrichen voll von einer Bevormundung durch Politik und ihre Medien.
---
Bitte sprechen Sie nur für sich oder diejenigen die Sie kennen und diesselbe Meinung vertreten wie Sie, wenn Sie behaupten Die Bevölkerung.
Ich persönlich bin vollkommen anderer Meinung und auch ich kenne viele Leute die auch so denken wie ich.
Ich maße mir aber nicht solche Aussagen wie, Die Bevölkerung oder Das Volk.
P.S.:
Welche eigene Medien meinen Sie, wenn Sie sagen durch Politik und ihre Medien?
Das ZDF etwa oder die ARD?

verfeindeten Gruppen

Kann es sein, dass die Polizei lediglich einen Zusammenstoß der Vertreter zweier verfeindeter Gruppen verhindern wollte?

Der Pressefreiheit hilft es nicht, wenn Kameraleute und Journalisten verprügelt werden.

@22:08 von RoyalTramp @ an alle ZDF-Versteher

...1. Ist das auch der Grund dafür, daß Sie hier auf der ARD-Plattform schreiben?
2.
Der Mann hat Angst vor der vollständigen gesellschaftlichen Vernichtung, denn er weiß, dass seine Position in dieser Gesellschaft nicht toleriert wird.
Ich dachte bislang, daß Anhänger der Rechtspopulisten wie Pegida davon überzeugt seien
sie seien das Volk.
Also sie meinen doch sie bilden die Mehrheit in Deutschland
und das die AfD spätestens bei der nächsten BTW an die Macht kommt.
Warum also die Angst des Mannes vor möglichen Repressalien seitens der Minderheit?
Für mich nicht nachzuvollziehen, diese Denkweise.
---
In diesem Sinne ist das Verhalten des Mannes vollstens nachvollziehbar & das muss auch dem Journalisten eigentlich klar sein.
Also warum der Mann so reagiert hat ist mir schon klar.
Meine Ansicht deckt sich aber nicht mit Ihrer oder der des Mannes.
Und das der Journalist jetzt auch noch Gedanken lesen muß, entzieht sich meiner Vorstellungskraft.

@22:50 von Nachfragerin - Ich verfolge all Ihre Beiträge hier...

...aber haben Sie sich die Mühe gemacht, daß Video aufmerksam und vor allem neutral zu verfolgen?

@Nachfragerin

"Der Pressefreiheit hilft es nicht, wenn Kameraleute und Journalisten verprügelt werden."

Dann müssen die Kameraleute und die Journalisten vor denen beschützt werden, die sie verprügeln wollen.

Aber nicht, indem sie daran gehindert werden, ihre Arbeit zu machen.

Leute, Leute

vor ein par Tagen gab es hier einen Beitrag, warum nicht mehr diskutiert wird. Hier ist die Antwort. Massenhaft Unterstellungen, die Polizei wird mal eben in die rechte Ecke gestellt, Sachsen sowieso, dazu User der Lüge bezichtigt usw. und Einige tun sich hier wieder mal ganz besonders hervor. Ist das Euer Beitrag zu Diskussionskultur und Meinungsfreiheit?ich würde dringend zu verbaler Abrüstung plädieren, auch diejenigen, die meinen, die Moral für sich gepachtet zu haben....

Frames

Signifikanterweise gibt es Parallelen sowohl bei den Aktivisten von PEgIdA und AfD als auch Journalisten. Ihre Botschaften an die Öffentlichkeit sind häufig von einfachen, wiederkehrenden Bildern bzw. Metaphern bestimmt, eben "Frames". Den Frame, welcher Journalisten an diesem Tag elektrisierte, war ein pöbelnder Haufen Nazi-Jargon gröhlender Deutschlandfahnenträger. Das gewünschte Narrativ der Story: typisch Dresden, typisch Sachsen, weiß ja jeder, wie es im Osten abgeht, "Pack gegen Merkel". Und die Demonstrierenden lieferten prompt, als ob hier bezahlte Statisten aufgetreten wären: Nazi-Jargon ("Lügenpresse", "Volksverräter", "Wir sind das Volk"), Pöbeln, Schreien, Attackieren im Affekt, Entgrenzung von Emotionen, Opferumkehr. Der Vorfall zeigt die gefährliche Polarisierung im Land. Wenn die Polizei nicht als dritte Partei hinzugekommen wäre, hätte es vermutlich keine Berichterstattung gegeben, da alles tatsächlich zu gewöhnlich, erwartbar und zu harmlos im Deutschland im Jahr 2018.

Da haben sich die Reporter ja so wie es aussieht...

Da haben die Reporter ja so wie es aussieht sich daneben benommen? Sensationsberichterstattung um jeden Preis. Auf die Entschuldigung des ZDF bin ich mal gespannt.

Verfahrene Situation

Die Kommentare belegen den Riß, der durch unsere Gesellschaft geht mal wieder überdeutlich.

Die Sympathisanten von PEGIDA, AfD etc. betrachten die Situation aus ihrer Warte und belegen ihren Standpunkt mit "gefühlten" Rechten.

Die andere Seite entgegnet mit der aktuellen Rechtslage, Argumenten (zumindest weitgehend) etc..

Das Problem ist: die Rechtslage samt der diese unterstützende Argumente inkl. Institutionen & Medien wird von der einen Seite nicht anerkannt (teilweise oder zur Gänze), weil die Gefühlslage zu übermächtig ist & den unverstellten Blick auf Geschehnisse verhindert - daher wird sie das auch nicht überzeugen.

Die andere Seite sieht sich mit der eigenen Hilflosigkeit konfrontiert: Wenn man den eigenen Grundsätzen im Handeln treu bleiben möchte, die Argumente aber nicht ankommen, gibt es kaum noch Spielraum.

Lösung habe ich dafür auch keine. Wahrscheinlich muß es mal wieder so richtig knallen, damit alle aufwachen & sich was am Umgang miteinander ändert.

Gezielte Provokation

Wer steuert diese Pegida-Leute, daß sie mit juristischen Floskeln ausgestattet es schaffen, gezielt die Provokation mit einem Fernsehteam zu suchen (warum dreht der Typ sich um, und rennt direkt in die Kamera?) und dabei trotz aller Dreistigkeit sich in einer rechtlichen Grauzone bewegen, welche je nach Gewogenheit zugunsten der einen oder anderen Seite interpretiert werden kann? Wieso schreitet die Polizei nicht ein, beendet die Aufnahmen und fordert die Demonstranten zum Weitergehen auf? Einseitig die Arbeit des Fernsehteam zu unterbinden ist doch wohl ei schlechter Scherz. Aber der Demonstrant war sich wohl der Unterstützung der Polizei sicher. Unglaublich!

@ Kantiger (23:31): diesen einen Punkt verstehe ich nicht

hi Kantiger

Entschuldigung aber diesen einen Punkt von Ihnen:

Wieso schreitet die Polizei nicht ein, beendet die Aufnahmen und fordert die Demonstranten zum Weitergehen auf?

verstehe ich jetzt wirklich nicht. Warum bitte sollen die Journalisten ihre Arbeit einfach einstellen?? Warum sollen die nicht mehr ihrer journalistischen Arbeit nachgehen duerfen und die Demo filmen duerfen?? Denn diese PEGIDASTen machen sich absolut lächerlich mit ihren kruden rechten Argumenten die ueberhaupt nicht ziehen, zumindest bei mir nicht.

Wo bleibt bei Ihnen da unser Grundgesetz Artikel 5 (Presse-, Informations- und Meinungsfreiheit) und die EU-Grundrechte-Charta Artikel 11 und Artikel 12??

Von daher: In diesem einen Punkt bin ich nicht ihrer Meinung.

@ eine_anmerkung - 23:19

"Da haben die Reporter ja so wie es aussieht sich daneben benommen? Sensationsberichterstattung um jeden Preis. Auf die Entschuldigung des ZDF bin ich mal gespannt."

Pardon - Haben Sie das Video tatsächlich gesehen?

Die Reporter haben sich daneben benommen?

Sensationsberichterstattung?

Entschuldigung des ZDF ?

*Kopfschüttel*

@23:30 von Duck Holliday - Ich stimme Ihren Beitrag...

...nahezu in fast allem zu.
---
Ich werde aber nicht von meinem Standpunkt weichen.
Wenn solche Geschehnisse vorkommen und dort eben gegen Gesetze verstoßen
wird und die andere Seite (hier diejenigen die die Schuld am ZDF-Team sehen)
stur und starr ihre eigene Rechtsauffassung vehement kund tun.

Ich möchte Ihnen auch sagen warum ich in dieser Hinsicht so stur bin.
Ich bin froh nicht wie meine Großeltern und Eltern nicht in der Zeit eines Weltkrieges geboren worden zu sein.
Das ich in einem freien Land mit freier Meinungsäußerung leben darf.

Und ich werde mir diese Freiheiten nicht von solchen antidemokratischen Kräften zerstören lassen.
Die zudem auch behaupten, sie wären das Volk, also die Mehrheit.
Das sind sie nicht (noch nicht)!

Das bin ich mir und meiner Überzeugung zum Grundgesetz schuldig.

@deutlich

"ich würde dringend zu verbaler Abrüstung plädieren, auch diejenigen, die meinen, die Moral für sich gepachtet zu haben...."

Danke für Ihren Beitrag, dem ich mich anschliesse.

Ist ja nicht mehr zu ertragen, das Ganze.
"Ihr seid Idioten und wir haben immer Recht", "Wir sind die Armen und alle hacken auf uns rum". Wie albern und kindisch dieser Diskussionsstil ist.

@ Kantiger (23:31): dass hier widerspricht sich doch gegenseitig

@ Kantiger

Und was mich bei Ihnen auch irritiert ist dieser Widerspruch in diesen beiden Punkten von Ihnen:

Wieso schreitet die Polizei nicht ein, beendet die Aufnahmen und fordert die Demonstranten zum Weitergehen auf?

und hier:

einseitig die Arbeit des Fernsehteam zu unterbinden ist doch wohl ei schlechter Scherz.

Diese beiden Punkte widersprechen sich - meiner Meinung nach - gegenseitig. Bitte klären Sie diesen Widerspruch auf. Dankeschön. :-)

So viel zum Meinungsfreiheitsverständnis von Pegida und AfD

Mich wundert 0 was da passiert ist. Pegida Demonstranten und AfD Fans beschweren sich über den bösen linksgrünen Mainstream und behaupten sie hätten keine Meinungsfreiheit. Für diese Menschen heißt Meinungsfreiheit wenn alle parteiisch AfD und Pegida Parolen und Sichtweise runterbeten. Wenn man dies nicht tut versuchen die AfD und Pegida Fans alles um denjenigen die nicht so denken wie sie selbst Steine in den Weg zu legen und deren Meinung zu verbieten.
Esist eine Wahrnung was passiert wenn die AfD die Regierung stellt, die werden eine Meinungsdiktatur errichten wie es sie nie zuvor in Deutschland gab!

19. August 2018 um 23:01 von DrBeyer

>>Dann müssen die Kameraleute und die Journalisten vor denen beschützt werden, die sie verprügeln wollen.<<

Woher beziehen Sie Ihr Wissen? Trotz intensiver Bemühungen habe ich nirgendwo etwas gefunden, das Ihre o. a. Behauptung untermauert.

>>Aber nicht, indem sie daran gehindert werden, ihre Arbeit zu machen.>>

Hätte dieser Kameramann nur einen Funken Anstand, hätte er dem Wunsch des Mannes folgen sollen, ihn nicht zu filmen.
Hier ging es nur um Schlagzeile und Story.

Um gezielt auf die rechtlichen Aspekte ein zu gehen fehlt hier leider der Platz.

Die rechtliche Bewertung dieses Vorfalles sollte man den entsprechenden staatlichen Stellen überlassen.

@ Biocreature - 23:47

"Ich bin froh nicht wie meine Großeltern und Eltern nicht in der Zeit eines Weltkrieges geboren worden zu sein.
Das ich in einem freien Land mit freier Meinungsäußerung leben darf."

Ich bin ganz bei Ihnen.

"Und ich werde mir diese Freiheiten nicht von solchen antidemokratischen Kräften zerstören lassen.
Die zudem auch behaupten, sie wären das Volk, also die Mehrheit.
Das sind sie nicht (noch nicht)!"

Tja, auf derlei destruktive Tendenzen habe ich leider nur geringen Einfluß. Da ich meinen Grundsätzen treu bleiben möchte, habe ich außer Wortmeldungen nichts, mit dem ich mich dagegen stellen könnte.

Da diese offenbar wenig bis nichts bewirken (und zwar nicht nur hier auf der ARD-Seite), bleibt eben nur das Achselzucken übrig.

Natürlich darf eine Demo gefilmt werden...

Wenn Polizisten aus dem Polizeihandbuch etwas von einer „polizeilichen Maßnahme“ stammeln, aber ansonsten nicht begründen können, warum sie eingreifen, und der Ministerpräsident sie als die „einzig seriös auftretenden Personen“ bezeichnet, dann ist man einfach nur froh, nicht in Sachsen zu leben.
Zugleich fragt man sich, ob es in Sachsen eigentlich bereits eine CDU/AfD-Regierung gibt. Nein? Ach ja, es handelt sich ja um eine Koalition aus CDU und SPD. Hört man von letzterer etwas zu diesem Vorfall? Nein? Na, da sieht erneut, wie wichtig es ist, dass die SPD in einer Regierung sitzt…

@Kein Einstein

">>Dann müssen die Kameraleute und die Journalisten vor denen beschützt werden, die sie verprügeln wollen.<<

Woher beziehen Sie Ihr Wissen? Trotz intensiver Bemühungen habe ich nirgendwo etwas gefunden, das Ihre o. a. Behauptung untermauert."

Ich dachte, dass ich es deutlich genug gemacht hätte: Meine Bemerkung bezog sich auf die These von Nachfragerin, die eine solche Vermutung in den Raum stellte.

"Die rechtliche Bewertung dieses Vorfalles sollte man den entsprechenden staatlichen Stellen überlassen."

Gern.

Und auf Ihre Bemerkung mit dem Anstand gehe ich lieber nicht ein.

um 23:44 von Duck Holliday

>>"Pardon - Haben Sie das Video tatsächlich gesehen?"<<

Also ich weiß nicht ob wir von denselben Video sprechen? Ich habe mir jedenfalls ein längeres auf youtube angesehen und ich wunderte mich das die Pegida-Demonstranten gar keine Aliens oder sowas, sondern ganz normale Bundesbürger, scheinbar besorgte Bundesbürger waren. Die standen hinter einer Absperrung und demonstrierten halt. Die Polizei die man sehen konnte verrichtete auch offenbar ordentlich Ihren Dienst und zwei, drei Journalisten liefen mit Kameras darum. Für mich war es nur schlimm das an Merkel, die entfernt in einem weißen Kostüm ins Gebäude ging, offenbar alles abprallte? Mensch, das ist ein Teil unseres Volkes.

Darstellung: