Ihre Meinung zu: Tötungsfall in Offenburg: Warum die tagesschau nicht berichtet hat

18. August 2018 - 15:52 Uhr

ARD-aktuell erreichen Reaktionen von Menschen, die nicht nachvollziehen können, warum die tagesschau nicht über die tödliche Attacke auf einen Arzt berichtet hat. ARD-aktuell-Chefredakteur Gniffke erklärt den Hintergrund.

Artikel auf tagesschau.de
Bewertung:
5
Durchschnitt: 5 (1 vote)
Schlagwörter der Meldung:
Geo-Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

Für mich nicht ganz nachvollziehbar ihre Argumentation

Denn owohl die TS nicht über jeden Mordfall berichtet, so berichtet sie doch über Mordfälle, die für Aufsehen sorgen. Die ungewöhnlich sind. Wenn z. B. kleine Kinder von einem Elternteil getötet werden, etc.

Und genau hier haben wir einen ungewöhnlichen Mord. Einer, der angeblich vor der Gewalt seines Heimatlandes bei uns Schutz sucht, wird hier gewalttätig. Noch dazu an jemandem, der ihm hier hilft.

Ist das wirklich "nur" ein "normaler" Mord?

Ja, warum berichtet die

Ja, warum berichtet die Tagesschau nicht darüber? Die Tagesschau zeigt Verantwortung. Deshalb. Diejenigen, die sich darüber beschweren gehören der Innengruppe an. Das sind wir Deutsche. Der Täter war ein Ausländer und gehört der Außengruppe an. Aufgrund nachgewiesener psychologischer Effekte würde die Berichterstattung dazu beitragen, das der Deutsche der "Ausländer" sei krimineller als der Deutsche.

Kluge Entscheidung

Die ARD hat klug entschieden. Nicht alle Themen sollten in die breite Öffentlichkeit.

Nicht überzeugend

Die Erklärung des Chefredakteurs überzeugt mich leider nicht. Natürlich kann die TS nicht über jeden Mord berichten. Da aber diese Tat mutmaßlich von einem Flüchtling begangen wurde, liegt hier ein besonderes öffentliches Interesse vor, und daher hätte die TS nach meiner Meinung sehr wohl darüber berichten müssen. Als Gebührenzahler erwarte ich umfassende und neutrale Berichterstattung, und halte daher das Verhalten der TS in diesem Fall für kritikwürdig.

vielleicht sollten sich die Verantwortlichen

in der ARD mal überlegen woran es liegt, dass Sie sich inzwischen für solche Vorgänge rechtfertigen müssen.
Vielleicht an der übermäßigen positiven Berichterstattung der Regierung?
Seitdem es eine große Koalition gibt, wären die Medien gut beraten gewesen Dinge äußert kritisch zu hinterfragen anstatt die Meinung der Regierung zu vertreten und Ihnen immer wieder eine Bühne zu bieten. So wie vor Interviews abgestimmte Fragen mit wichtigen Politikern. Insbesondere der Bundeskanzlerin. Ihr immer wieder eine Bühne ohne Opposition zu geben, insbesondere vor der Wahl. Da kommt schnell der Verdacht auf, das nicht wirklich kritisch berichtet wird. Und die Realität ist eben eine andere, als die von den Medien propagiert wurde. Letztes Beispiel die Verträge mit Spanien und Greichenland.
Das erzeugt Vertrauensverlust.
Aber es ist auch wirklich schwierig wenn die Kanzlerin immer erst die Medienmeinung abwartet und dann im Sinne der scheinbaren öffentlichen Meinung/Medienmeinung entscheidet.

Danke für Ihre Erklärung Herr Dr. Gniffke

Ich kann Ihre Erklärung und die Begründung gut nachvollziehen. Ich sehe es ganz genauso. Im Durchschnitt wird jeden Tag in Deutschland ein Mensch ermordet. Es gibt Jahre, da ist die Zahl etwas höher und in anderen etwas niedriger. Ich kann mich nicht erinnern, dass bei der Tagesschau über Morde berichtet wurde, es sei denn es handelte sich beim Opfer/Täter um eine Person von öffentlichem Interesse (Politiker, Schauspieler usw.).

Warum sollte man also über diesen Fall berichten? Bloss weil der Täter ein Asylbewerber war? Der böse Ausländer den man ins Land gelassen hat? Merkel ist schuld, dass der Arzt ermordet wurde? Habe ich schon bei facebook gelesen. Brauche ich hier nicht nochmal zu lesen.
Das riecht für mich zu sehr nach Fremdenfeindlichkeit.

Dafür gibt es andere Medien wie PI-News oder jungefreiheit.

Auch wenn man mit gleich wieder Whatabutismus vorwerfen wird. Über die ca. 5 Angriffe auf Flüchtlinge und Flüchtlingsunterkünfte pro Tag berichtet die Tagesschau auch nicht.

Die Erklärung

kann ich auf der einen Seite nachvollziehen.
Auf der anderen Seite aber nicht so richtig, weil alle anderen Medien von Focus bis Welt Artikel drin haben.
Also ist es vorhersehbar das es zu Fragen kommt, warum das Medium was wir Monatlich bezahlen diese Artikel oder im TV nicht hat.
Und letztendlich eben doch jetzt etwas zu lesen ist, auch wenn es nur die Erklärung des nicht erscheinen dieser Tatsache ist.
Schon einmal wurde durch die Öffentlichkeit eine Berichterstattung quasi erzwungen, muss das eigentlich sein ?.

Was schon überall lang und breit zu lesen ist, muss man nicht mehr in die Ecke stellen.
Das wäre einfacher und auch glaubwürdiger und würde eine bestimmte Klientel nicht erst auf den Plan rufen.
Meine rein persönliche Meinung.

Mord in Offenburg.

"Es haben all diejenigen Recht, die sagen, dass der Arzt heute noch leben würde, wenn dieser Flüchtling nicht ins Land gekommen wäre."

Natürlich stimmt das. Das ist auch banal. Auch Michael Jackson würde heute noch leben, wenn man vor seinem Tod alle amerikanischen Ärzte unter Hausarrest gestellt hätte.

"Wer uns wegen unserer Haltung beim Fall Offenburg kritisiert, ist kein Rassist."

Das stimmt nicht so ganz. Richtig wäre: "Muss nicht zwangsläufig Rassist sein." Ausgeschlossen ist es aber nicht. (Aus rein persönlicher Erfahrung vermute ich, dass die meisten dieser Leute eben doch Rassisten sind.)

Dennoch im Kern gute Stellungnahme, Doktor Gniffke!

Dann aber bitte konsequent über andere Fälle berichten!

Nach den Aussagen des BKA in seiner Studie "Krimi­nalität im Kon­text von Zu­wan­de­rung Be­trach­tungs­zeit­raum: 01.01. – 31.12.2017" sind Flüchtlinge unterproportional an Tötungsdelikten beteilt, dafür aber z.B. mit 24% aller Roheitsdelikte (Raub, räuberische Erpressung etc.) Die Tagesschau müsste nach der Begründung ihres Chefredakteurs über schwere Rohheitsdelikte mit Flüchtlingsbezug verstärkt berichten. Das ist aber gerade nicht mein Eindruck. Ich finde nach wie vor, dass das unbequeme Thema der Flüchtlingskriminalität in der ARD überwiegend marginalisiert wird (Ausnahme BR). So wäre es durchaus auch einmal möglich, den grünen OB von Tübingen, Boris Palmer, in der Tagesschau zum Thema Flüchtlingskriminalität zur Wort kommen zu lassen.

ARD aktuell vom 01.Nov. 2017

Zitat: "Klar müssen wir über menschliches Leid berichten, über Todesopfer, Verletzte ....."
Frage, welche Ausnahmen nimmt die Tagesschau aber wie und wann in Anspruch?

@rossundreiter

"...dass die meisten dieser Leute eben doch Rassisten sind"

Umgekehrt wird ein Schuh draus. Die Wenigstens, die die Flüchtlingspolitik kritisch sehen, sind Rassisten.

So, nun stehen sich zwei Meinungen entgegen, wer von uns beiden nun recht hat, wird sich nie wirklich klären lassen.

Zum Thema: Ich sehe es so, dass es eine politische Entscheidung war, Flüchtlinge/Migranten ins Land zu lassen und wenn diese Flüchtlinge/Migranten sowas tun, also Mord/Vergewaltigungen, dann ist es, meiner Meinung nach, die Pflicht die Bevölkerung darüber zu informieren. Denn diese Taten müssen öffentlich gemacht werden, um der Bevölkerung damit die Möglichkeit zu geben, sich zu entscheiden wen sie weiterhin mit dieser Politik unterstützen oder nicht. Denn es gibt Verantwortliche für diese Politik und wenn diese so tun, als wenn alles im Lot wäre (was es meiner Meinung nach NICHT ist), wenn verschwiegen wird, dann ist das eine Täuschung des Wählers.
Die Medien beteiligen sich an dieser Täuschung.

Wie wäre es mit einer Umfrage über die Zufriedenheit?

Ein Grundsatzfrage stellt sich für mich: Hat die Tagesschau die Zuschauer nach ihren eigenen Vorstellungen zu informieren oder soll über das zu berichtet werden, was zumindest einen erheblichen Teil der Zuschauer/Bevölkerung interessiert? Wer meint, die Tagesschau soll nach eigenem Gusto informieren, der soll offenlegen, warum die dort tätigen Menschen mit ihren Vorstellungen dazu das Recht auf Kosten des Gebührenzahlers haben. Ich fände es gut, wenn der Gebührenzahler seine (Un-)Zufriedenheit mit der Berichterstattung über eine jährliche Umfage äußern könnte. Nur so lassen sich für mich Gebühren rechtfertigen.

Naja, ganz so irrelevant ist

Naja, ganz so irrelevant ist es nicht, dass der Offenburger Arzt von einem Asylbewerber umgebracht wurde. Das Thema wird nun mal in der Öffentlichkeit heftig diskutiert. Es muss ja nicht gleich wie bei der "Bild" sein, bei der auf der Titelseite ein gigantisches "schon wieder" prangte. Vielleicht sollte eine stabile Instanz wie die TS nicht so viel Angst vor den üblichen Verdächtigen haben. Die finden so oder so eine Möglichkeit, ihren unreflektierten Senf dazu zu geben.

Relevanz?

"Wir berichten in der Tagesschau über Dinge von gesellschaftlicher, nationaler oder internationaler Relevanz"

Relevanz? So wie die sterbenden Malls irgendwo am Ende der Welt in den USA?

Ehrlich: Wie oft kommt es vor, dass ein Patient einen Arzt tötet? Psychiatrie mit eingeschlossen.

Es ist relevant, wenn sich das ändert.

Früher hat man seinen Koffer am Flughafen vergessen und holte ihn bei den Fundsachen ab.
Das läuft jetzt unter "vor langer, länger Zeit, in einem fernen Land..."
Morgen muss man vielleicht Handschellen anlegen, bevor der Arzt einen untersucht.

regionales Ereignis?

im Grunde wie im Fall Maria L. Was ich aber seltsam finde, ist, dass bei einer Schweigeminute sofort eine Gegendemo der "jungen Linken" unter dem Motto Offenburg ist bunt organisiert wird. Könnte man da nicht mal Ideologie beiseite lassen und seine Anteilnahme und Trauer ausdrücken, jenseits ideologischer Gräben?

Berichterstattung

Sehr geehrter Herr Gniffke,
ich bin Ihnen sehr dankbar für diese Erklärung und schätze es, dass sie versuchen zu erläutern, warum Sie die Entscheidung so getroffen haben.
Ich hoffe Sie nehmen es mir nicht übel, wenn ich sage, dass ich es dennoch für falsch halte. Ich hab in den letzten Jahren durchaus zu den Leuten gehört, die skeptisch gegenüber den Medien, auch den ÖR gegenüber. Ich fand die Berichterstattung über Russland, die Flüchtlingskrise und andere Themen oft zu einseitig. Ich muss Ihnen in der Hinsicht, aber auch ein Lob aussprechen, denn ich bin der Meinung, dass sich das gebessert hat. Ich habe nie geglaubt, dass sie Marionetten der Politik sind oder ähnlicher Unsinn. Ich habe die oft einseitige Berichterstattung eher als eine Art internen Gruppenzwang gesehen.
Nun aber nochmal zurück zum konkreten Fall: Ich finde dieser Fall hat durchaus Relevanz für die Gesellschaft im Gesamten, da er mit einem komplexen Thema verknüpft ist. Die TS berichtet oft über andere Mordfälle.

um 17:26 von Thomas Wohlzufrieden

>>
Als Gebührenzahler erwarte ich umfassende und neutrale Berichterstattung, und halte daher das Verhalten der TS in diesem Fall für kritikwürdig.
<<

Wieviele Berichte haben Sie denn über den Rentner gelesen, der kürzlich eine Anwältin in MV getötet hat (von Mord kann man ja erst nach einer Verurteilung reden, aber das ist Ihnen, wie vielen anderen, ja auch egal).

Am 18. August 2018 um 17:22 von Der Beschneider

"Die ARD hat klug entschieden. Nicht alle Themen sollten in die breite Öffentlichkeit."
#
#
Die ts wird von jedem Bürger in DE mitfinanziert. Die breite Öffentlichkeit hat ein Recht darauf von der ts auch über diese unangenehme Themen informiert zu werden.
Für Tweeds von Trump ist ja auch immer Platz da.

@Thomas Wohlzufrieden, 17:26

Da aber diese Tat mutmaßlich von einem Flüchtling begangen wurde, liegt hier ein besonderes öffentliches Interesse vor

Das hört sich aus Ihrer Feder so selbstverständlich, aber warum eigentlich? Liegt auch ein besonderes öffentliches Interesse vor, wenn ein Mord von einem Rothaarigen, einem Homosexuellen oder einem Angehörigen der Blutgruppe AB-negativ (letztere gibt es in Deutschland weniger als Flüchtlinge) begangen wird? Oder anders herum: warum liegen Morde durch Deutsche, die erheblich öfter geschehen, weniger im Interesse der Öffentlichkeit? Begründen Sie das mal bitte.

@ rossundreiter

"Aus rein persönlicher Erfahrung vermute ich, dass die meisten dieser Leute eben doch Rassisten sind." Am 18. August 2018 um 17:47 von rossundreiter

Tja, jeder macht so seine eigenen, subjektiven Erfahrungen. Deswegen ist er eben kein Rassist.

Aber schön dass Sie eigene Vorurteile zugeben. Das ist der erste Schritt zu Besserung.

Wo Sie schon Michael Jackson erwähnen:
"If you want to make the world a better place
Take a look at yourself, and then make a change"

Zwischenbilanz des blogs

Deutschland ist und bleibt tief gespalten. Darauf könnte wir uns vielleicht einigen. Ob der Alleingang der Bundeskanzlerin es Wert war, wahrscheinlich nicht. Die Spaltung unseres Landes wird leider mehrere Jahrzehnte bleiben, unsere Parteinlandschaft dauerhaft verändert sein.

"Wir berichten in der Tagesschau ...

über Dinge von gesellschaftlicher, nationaler oder internationaler Relevanz. Dinge, die für die Mehrzahl der rund 83 Millionen Deutschen von Bedeutung sind..."

Wer legt fest, was für die rund 83 Millionen Deutschen von Bedeutung ist?

@ deutlich

“Was ich aber seltsam finde, ist, dass bei einer Schweigeminute sofort eine Gegendemo der "jungen Linken" unter dem Motto Offenburg ist bunt organisiert wird“

Sollte dieses tatsächlich der Fall sein, kann man die trauernden Angehörigen nicht besser verhöhnen.
Da jagt man ja förmlich den Elefanten durch den Porzellanladen.

Wer bestimmt die "Relevanz"?

Zitat aus dem Text:
"Wir berichten in der Tagesschau über Dinge von gesellschaftlicher, nationaler oder internationaler Relevanz. Dinge, die für die Mehrzahl der rund 83 Millionen Deutschen von Bedeutung sind."
Da gehe ich mit. Die Frage ist aber, ob das "Sterben der Malls" in den USA oder 5 (in Worten FÜNF!) seit Jahresbeginn "zu Unrecht" abgeschobene Afghanen für die Mehrzahl der rund 83 Millionen Deutschen von größerer Bedeutung sind als der Mord an einem Arzt, der Mord an einer Zweijährigen in Hamburg oder der Mordversuch an einem Elfjährigen in Vilshofen. In allen Fällen waren die Täter "Schutzsuchende".

Nachrichten oder selektierte Vorkommnisse

Nachdem sich die Tagesschau ja als Nachrichtssendung bezeichnet, sollte sie diese auch bringen. Und zwar weder beschönigt noch verniedlicht. Bei der Erklärung des Hr. Dr. Gniffke kommen einen schon irgenwie Bedenken.

@Buntekuh 19:21

Ja Deutschland ist und bleibt tief gespalten und daran sind auch diejenigen Schuld die alles was nicht ihrer Sichtweise entspricht als linksgrünversifften Mainstream bezeichnen. Die Spaltung nur der Bundeskanzlerin alleine in die Schuhe zu schieben ist nicht ausreichend und eine Ausrede für diejenigen die mit aller Macht aus Deutschland eine deutschnationale Abschottungsrepublik machen wollen.

@ GeMe um 17:33

Sie schrieben:
"Auch wenn man mit gleich wieder Whatabutismus vorwerfen wird. Über die ca. 5 Angriffe auf Flüchtlinge und Flüchtlingsunterkünfte pro Tag berichtet die Tagesschau auch nicht"
Auch das ist nicht in Ordnung. Die Tagesschau sollte über diese "Angriffe auf Flüchtlinge und Flüchtlingsunterkünfte" berichten und dabei auch klar die Nationalität des jeweiligen Täters benennen.

Schwierige Abwägung

Keiner kann über alle Morde berichten. Aber warum wäre der Mord für viele offensichtlich uninteressant, wenn ein Biodeutscher seinen Arzt umbringen würde. Oder anders herum - warum wird der Mord relevanter, wenn der Täter „Ahlahu akbar“ ruft?
Ist es relevant, wenn ein Deutscher einen Flüchtling tötet. Vermutlich aus Eifersucht nicht, als Nazi schon?
Schwierig, aber welcher Eindruck entsteht in den Köpfen, wenn über Morde von Flüchtlingen generell berichtet würde, wie manche es fordern, über andere Morde jedoch nicht.
Wer glaubt dann noch einer Kriminalstatistik? Schließlich liest man doch dauernd...

wenn ich recht informiert bin

gibt es in Deutschland jährlich ca. 1450 Morde, das sind 4 pro Tag.
Wer sich beschwert, dass nicht über alle davon berichtet wird, müsste also eine dementsprechende Berichterstattung verlangen. Seltsamerweise fordern viele hier aber, dass ausgerechnet über Fälle, in denen Asylbewerber tatverdächtig sind, ohne Ausnahme berichtet wird, und bezeichnen ausgerechnet das dann als "objektiv und ausgewogen".

Übrigens hat Karl Valentin gesagt "es ist doch immer wieder erstaunlich, dass jeden Tag genau so viel auf der Welt passiert, wie in eine Zeitung hineinpasst"
Oder glaubt jemand, ein beliebiges Nachrichtenmedium käme ohne eine Vorauswahl der Meldungen aus?

19:22 von Not Helpless

"Wir berichten in der Tagesschau ...

über Dinge von gesellschaftlicher, nationaler oder internationaler Relevanz. Dinge, die für die Mehrzahl der rund 83 Millionen Deutschen von Bedeutung sind..."

Wer legt fest, was für die rund 83 Millionen Deutschen von Bedeutung ist?
///
*
*
Der teil der uns auch die Seite der Demokratie erklärt?

Das Problem ist sehr viel grundsätzlicher!

Echte Schwerverbrecher, die vor den Polizei- und Justizbehörden ihres eigenen Landes fliehen, reisen naturgemäß in diejenigen Länder aus, in denen man am leichtesten ohne oder mit gefälschten Personalpapiere einreisen kann!

Fazit:
Nicht alle Menschen, die vor den Polizei- und Justizbehörden ihrer Heimatländer ins Ausland fliehen, werden zu Unrecht verfolgt!

Was zu bedenken ist!

Gleiches Recht für Alle

Jetzt haben wir doch verständlich erklärt bekommen, warum wir in Zukunft auch für eine Mordtat eines Reichbürgers keinen Bericht erwarten können?

Der schon wieder ...

Herr Gniffke, dies ist schon die 4. Rechtfertigung, warum oder warum nicht über irgendetwas berichtet wird. Das haben Sie sicherlich selber bemerkt, oder?
Allein dass Sie glauben sich rechtfertigen zu müssen, zeigt ja, dass Sie vielleicht ein schlechtes Gewissen haben.
Die sinngemäße Begründung, die Tagesschau könne ja nicht über jeden Mord berichten, ist zumindest von Ihnen Herr Gniffke, ein Schlag ins Gesicht der Opfer, und an Zynik kaum noch zu steigern.
Zugutehalten könnte man Ihnen, dass auch Sie erkannt haben, dass auch dieser Mord ohne diesen Flüchtling nicht passiert wäre.
Aber spätestens da begeben Sie sich auf genau das rechtsradikale Glatteis, dass hier Kommentierenden von Ihresgleichen seit 3 Jahren vorgeworfen wurde und wird. Arrogant und Selbstgefällig.
Die Flüchtlingskrise ist vom 1. Tag an bis heute unfassbar schlecht gemanagt worden. Von unserer Regierung. Wie alle sozialen Probleme! Und das sollte Ihresgleichen Frau Merkel jeden Tag um die Ohren hauen! Immer wieder!

@spirit, 19:42

Nationalität des jeweiligen Täters benennen?

Dann aber bitte plus Schuhgröße, Leibspeise und Lieblingsfigur bei den Turtles!

@Spirit oft 1492

1. Weiß ich nicht, ob man unbedingt die Nationaltät der Angreifer auf Flüchtlinsuunterkünfte nennen muss, denken kann sich das keiner?
2. Und nun sollten alle denken, die aus dieser Nationalität sind alle so oder haben bestimmte Nationalitäten Sonderrechte und dürfen das aus Ihrer Sicht?

Darstellung: