Ihre Meinung zu: Rentenkassen: Reserven auf Rekordhoch erwartet

18. August 2018 - 13:59 Uhr

Die Reserven der gesetzlichen Rentenkasse steuern voraussichtlich auf ein Rekordhoch zu. Bis Ende 2018 steigt die Rücklage nach Schätzungen der Deutschen Rentenversicherung auf rund 37,3 Milliarden Euro.

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Kommentare

wir könnten die Renten auf Dauer sichern

und zwar auf einem anständigen Niveau. Die Arbeitgeber sollen einfach verpflichtet werden, die RV-Beiträge für alle im Zuge von Rationalisierungen und "Kostenoptimierungen" freigesetzten Arbeitnehmer weiter zu bezahlen. Stattdessen landen diese Gelder ja derzeit als Privatvermögen auf steuerfreien Auslandskonten.

Diese Idee einer "Maschinensteuer" hatten die Gewerkschaften übrigens bereits im 19.Jahrhundert. Haben sie heute aber vergessen, ebenso wie die lieben Sozialdemokraten, die bei guter Kassenlage erst mal den Arbeitgebern die Beiträge erlassen, wie jüngst geschehen.

Oh prima, dann werden ja

Oh prima, dann werden ja jetzt bald die Rentenbeiträge gesenkt und gleichzeitig die Renter erhöht. Das hilft allen, den Rentnern, den Arbeitnehmern und der Wirtschaft.

Da wir ja nun direkt

betroffen sind, möchte ich auf etwas hinweisen, was noch gar nicht so bekannt ist. Jede Rentenerhöhung ist im Prinzip eine Falle. Es kommen plötzlich Rentner in den Genuß, Steuern zahlen zu müssen, die vorher damit nichts zu tun hatten. Der Staat holt sich also die Rentenerhöhung auf Umwegen wieder zurück.

@Goldenmichel

"Oh prima, dann werden ja jetzt bald die Rentenbeiträge gesenkt und gleichzeitig die Renter erhöht."

Nein.
Zwar hängen die Rentenbeiträge mit den Rücklagen der RV zusammen, aber auf die RV kommen demnächst (wie im Artikel nachzulesen ist) große Mehrkosten zu, so dass in absehbarer Zeit die Beiträge wahrscheinlich erhöht werden müssen.

Und die Höhe der Renten ist von den Rücklagen der RV vollkommen unabhängig, sondern hängt mit der allgemeinen Lohnentwicklung zusammen.

re barbarossa 2

" möchte ich auf etwas hinweisen, was noch gar nicht so bekannt ist. Jede Rentenerhöhung ist im Prinzip eine Falle. Es kommen plötzlich Rentner in den Genuß, Steuern zahlen zu müssen, die vorher damit nichts zu tun hatten. Der Staat holt sich also die Rentenerhöhung auf Umwegen wieder zurück."

Völlig falsch.

Erstens die Rente nur zu dem Teil zu versteuern, der über dem Rentenfreibetrag liegt. Dieser ist abhängig vom jahr des Renteneintritts und der Rentenhöhe dabei.

Zweitens ist vom steuerpflichtigen Rentenanteil nur der Betrag zu versteuern, der über dem Grundfreibetrag liegt.

Wer also mit der letzten Rentenerhöhung z.B. um 20 Euro über den Freibetrag kommt muss dafür wieviel Steuern zahlen? Nehmen Sie eine Steuertabelle und einen Taschenrechner und rechnen es aus.

Am 18. August 2018 um 15:26 von Barbarossa 2

" Da wir ja nun direkt

betroffen sind, möchte ich auf etwas hinweisen, was noch gar nicht so bekannt ist. Jede Rentenerhöhung ist im Prinzip eine Falle. Es kommen plötzlich Rentner in den Genuß, Steuern zahlen zu müssen, die vorher damit nichts zu tun hatten. Der Staat holt sich also die Rentenerhöhung auf Umwegen wieder zurück. "

Vom Prinzip her haben Sie natürlich Recht, das trifft aber erst vollumfänglich zu wenn der Gesamte Freibetrag weg fällt.
Wenn Sie nicht gerade 2018 in Rente gegangen sind dann haben Sie mehr als 24 Prozent von Ihrer Summe frei.

Sie müssen also etwas mehr als eine Durchschnittliche Rente beziehen um in den Genuss von Steuern zu kommen.
Zur Zeit trifft das nur auf einen kleinen Teil zu, also wäre aus den hohen Überschüssen eine kräftige Rentenerhöhung wirklich gut.

Selbst wenn das gemacht würde, wird natürlich nicht passieren, ist die Gefahr das ich zum Beispiel Steuern zahlen müsste gleich Null.

Also ist eher ein Hinweis auf sehr hohem Niveau.

@Barbarossa 2

"Der Staat holt sich also die Rentenerhöhung auf Umwegen wieder zurück."

In welchem Umfang? Vollständig ja sicherlich nicht.

planlos

Reserven hoch, aber wie vom Artikel schon beantwortet:
"Allerdings wird die Entspannung dem Bericht zufolge von überschaubarer Dauer sein."

Ich vermisse schon lange ein vernünftiges Rentenkonzept, die Regierung aber irrt planlos umher. Die demographische Entwicklung ist abzusehen, es ist abzusehen, dass es millionen Rentner geben wird, die nie in die Rentenkasse eingezahlt haben.
Meiner Ansicht nach versucht man die Wahrheit zu verschleiern, eben diese, dass die Rente nicht mehr zum Überleben reichen wird (was zum Teil schon Realität ist).

Wie hat Norbert Blüm so schön gesagt, unsere Renten sind sicher, fragt sich nur in welcher Höhe.

Rentenkassen:Reserven auf Rekordhoch erwartet....

Wenn das so ist,dann wird ja sicher bald eine Mindestrente eingeführt,wie in manch anderen Ländern.Etwas gegen die Altersarmut getan,oder ?
Aber eher nicht.Es genügt einen Blick auf die Zusammensetzung der früheren Rentenkommission zu werfen:Rürup und Raffelhüschen von der Versicherungswirtschaft(ERGO).Teilprivatisierung der Rente,notwendig gemachte Eigenvorsorge.

Rentenbeiträge raus - und zwar jetzt

Wer in diesen Zeiten nach Senkung der Rentenbeiträge schreit, liegt falsch. Natürlich kann man meinen, dass eine volle Rentenkasse nicht unnötig weiter gefüllt werden muss aber man darf eben auch nicht vergessen, dass es gar nicht mehr so lange dauern wird bis die geburtenstarken Jahrgänge von Einzahlern in die Rentenkasse zur Belastung der Rentenkasse werden. Und da ist ein solides Polster mehr als nötig. Jetzt geht es vielen nicht schlecht, also jetzt vorsorgen. Wenn's dann irgendwann mal wieder bergab geht, es mehr Rentner gibt, dann folgt die nächste große Jammerorgie: leere Kassen, schlechte Situation in Wirtschaft und Arbeitsmarkt und dann müssen auch noch die Rentenbeiträge angehoben werden. Also lieber jetzt, wo es sehr vielen gut geht, auch Unternehmen, vorsorgen.
Oder später mit weiteren, vielleicht bis heute nicht mal geplanten Rentenabschlägen rechnen und schlimmstenfalls dazu"hartzen". Das aber kann keiner ernsthaft wollen.

Finger weg von der Rücklage !!!

Da wir in Deutschland 25,65 Mio. Rentner haben und eine Rücklage von € 37,3 Mrd., bedeutet dass eine Rücklage von rund € 1500,-/Kopf.
Sinnvoll ist die Rücklage weiter zu bilden um dann beim nächsten wirtschaftlichen Abschwung nicht die Beiträge erhöhen zu müssen.

Gruß Hador

Rente: Heils versprechen...

Mütterrente ausweiten, Geringverdiener entlasten, Rentenniveau sichern: Das sehen die Pläne der Großen Koalition vor, die Arbeitsminister Heil vorgestellt hat. 
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Schon vor 32 Jahren versprach ein kleiner Bundesarbeitsminister uns das die Rente sicher ist. Damals glaubten wir den kleinen Mann, aber heute sieht die Wirklichkeit doch anders aus. Auch wenn die Rentenreserven zZ. voll sind, für wie lange ? Mütter und Geringverdiener werden in Zukunft niemals ein Rentenniveau erreichen, das für ein würdiges Leben im Alter reicht. Warum sagt er es wohlwissend nicht ? Versprechen kann man viel. Also ich glaube den jetzigen Arbeitsminister derSPD kein Wort. Alles nur Wahltaktik und Stimmenfang.Das hat die Vergangenheit gezeigt. So wie vor 32 Jahren...

Aber...

... die Experten haben uns doch immer gesagt für Rentner sei kein Geld da und SPD und Grüne haben das Niveau der gesetzlichen Rente drastisch gesenkt.

War das etwa alles falsch?

In der Rentenkasse wären monatlich viel mehr Milliarden

Euro mehr wenn jeder Bürger Deutschlands in die gesetzlichen Krankenkassen einzahlen würde. In all unseren westlichen Nachbarländern seit vielen Jahren Gesetz, dass auch die Beamten, Besserverdienenden, Selbständigen, Reichen, Vermögenden und Politiker in die gesetzlichen Renten- und Krankenversicherungen einzahlen müssen. Geschätzte 9 Millionen Bürger der BRD zahlen NICHT in diese Solidarversicherungen ein. Deswegen sind wir heute siehe Quelle. "Länder - Vergleich. Arme deutsche Rentner - Handelsblatt" mit Abstand Letzter laut OECD Bericht. Unser reiches Land hat den Faktor 55%, sämtliche andere Staaten den Faktor 82%. Deswegen s. Quelle: "Deutsche Renten am niedrigsten in ganz Europa." Ein Vergleich s. Quelle: "In Sachen Rente steht es zwischen Österreich und Deutschland 4 : 0." Auszug Zitat: "Die durchschnittliche Neu Renten für Frauen im Jahr 2018 in D. 590 Euro, in Österreich 1 220 Euro (Da 14 Monatsrenten in Ö. = 1 403 Euro) 800 Euro mehr Rente für Rentner in Ö. ein Fiasko für D.

Die Beiträge der

Die Beiträge der Rentenversicherung müssen um genau die Prozentzahl erhöht werden, die nötig ist, um eine private Rentenversicherung abzuschließen!
Und dann müssen alle privaten Rentenversicherungen in die staatliche Rentenversicherung überführt werden.
Dann können wir uns alle wenigstens schonmal den Gewinn der privaten Rentenversicherung sparen!
Das erhöht zB die Rente!

"Da wir ja nun direkt

"Da wir ja nun direkt betroffen sind, möchte ich auf etwas hinweisen, was noch gar nicht so bekannt ist. Jede Rentenerhöhung ist im Prinzip eine Falle. Es kommen plötzlich Rentner in den Genuß, Steuern zahlen zu müssen, die vorher damit nichts zu tun hatten. Der Staat holt sich also die Rentenerhöhung auf Umwegen wieder zurück."
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Die ganze Rentenerhöhung ist weg ? Welcher Rentner hat denn einen Steuersatz von 100% ?

re giselbert

" Die demographische Entwicklung ist abzusehen, es ist abzusehen, dass es millionen Rentner geben wird, die nie in die Rentenkasse eingezahlt haben."

Wer nie Rentenversicherungsbeiträge gezahlt hat kriegt wieviel Rente?

Fällt jetzt der Groschen? Oder noch zu schwierig ...

19:56 von karwandler

re giselbert

" Die demographische Entwicklung ist abzusehen, es ist abzusehen, dass es millionen Rentner geben wird, die nie in die Rentenkasse eingezahlt haben."

Wer nie Rentenversicherungsbeiträge gezahlt hat kriegt wieviel Rente?

Fällt jetzt der Groschen? Oder noch zu schwierig ...
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Welche Beiträge der ehemaligen DDR-Rentner sid in die Renetekasse eingeflossen?
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Oder zu schwierig......
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(den Groschen lassen wir lieber)

@giselbert

"es ist abzusehen, dass es millionen Rentner geben wird, die nie in die Rentenkasse eingezahlt haben."
Das ist wieder nur eine Falschmeldung! Wer nie in die Rentenkasse eingezahlt hat, bekommt auch nie eine Rente. Und Migranten, die arbeiten, bekommen die Rente auch nur nach den erarbeiteten Punkten. Sogar viele deutsche Frauen müssen für ihre Grundrente, den fehlende Betrag noch einzahlen.

Traurige Wahrheit

Natürlich steigen die Rücklagen, denn die ausgezahlte Rente reicht oft zum Leben nicht und für den Tod ist es zuviel.

Ist jetzt kaum noch finanzierbar

Die Lügen sich auch in die Tasche. Die Rentenbeiträge reichen seit einen Jahrzehnt nicht mehr für die Kostendeckung, weil auch viele, die nie eingezahlt haben, nun Leistungen beziehen.
So funktioniert das aber nicht.

Also behilft man sich aktuell mit zusätzlicher Steuertöpfe und massive Rentensenkung.

In paar Jahrzehnten wird es eine Rente geben, aber die Höhe wird niedrig sein.

Schon jetzt hat jeder 2. Rentennehmer unter 800Euro im Monat. Da können Sie sich ausrechnen, ob eine mögliche Miete und Lebensunterhaltskosten damit deckbar sind.

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