Ihre Meinung zu: Viel Diskussionsbedarf beim Einwanderungsgesetz

17. August 2018 - 10:39 Uhr

Seehofers Eckpunkte zum Einwanderungsgesetz stoßen in Berlin auf einige Kritik. Für die meisten Diskussionen sorgt aber ein Punkt, der in dem Entwurf gar nicht vorkommt. Von Sabine Müller.

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Kommentare

@ FDP: Wieso können die nicht alle Zuwanderer werden??

Dann habe ich an die FDP zu diesem Punkt:

https://www.tagesschau.de/inland/seehofer-einwanderungsgesetz-103.html

Generalsekretärin Nicola Beer sagt im gemeinsamen Morgenmagazin von ARD und ZDF, sie sehe kein wirklich modernes Einwanderungsrecht, das klar sortiere zwischen Asylbewerbern, Flüchtlingen mit befristetem Schutz und wirtschaftlicher Migration.

mal ehrlich eine Frage:

wieso bitte können nicht aus allen drei Gruppen (also Asylbewerbern, Fluechtlingen und Wirtschaftsmigranten) Zuwanderer werden?? Denn wenn die bei uns eine Ausbildung absolvieren und danach einen Arbeitsplatz bekommen, dann werden die ja zu Fachkräften die wir brauchen und damit wären die fuer uns wichtig, gerade weil wir Fachkräftemangel haben. Und so ein Fachkräftemangel löst sich nicht von heute auf Morgen auf.

Was hier unter dem Begriff

Was hier unter dem Begriff "Spurwechsel" diskutiert wird, ist nichts anderes als eine sinnvolle Anerkennung von Menschen, die aus Asyl- oder (Bürger-)kriegs- oder anderen Fluchtgründen zu uns kamen, sich loyal und produktiv integriert haben und damit ein positives Beispiel für gelungene Integration darstellen. Nichts aber auch gar nichts spricht dagegen, diesen Menschen im neu zu schaffenden Einwanderungsgesetz eine rechtliche Grundlage für ihr Engagement und ihren Aufenthalt zu schaffen - außer natürlich den üblichen Hasstiraden der allseits bekannten Ein-Thema-Partei.

Ja das wird

ein Butterweiches Deutsches Einwanderungsgesetz, was wir eigentlich gar nicht brauchen.
EU Freizügigkeit reicht völlig aus, Millionen Junge Menschen die schon ausgebildet sind, haben keine Arbeit in der EU.

" Genauso wenig übrigens wie der gerade heftig diskutierte "Spurwechsel" - also die Frage, ob abgelehnte, aber gut integrierte und gut ausgebildete Asylbewerber die Möglichkeit haben sollen, sich um eine reguläre Fachkraft-Einwanderung zu bewerben. "

Das wäre dann die Belohnung für oft illegale Migration, ein Startzeichen für Nachfolger.
Das würde ich als Fehler bezeichnen, denn es wäre Startzeichen.

Aber natürlich wird das Deutsche Gesetz etwas ganz besonderes in der Welt, wie auch die vielen Kategorien an Migranten und Flüchtlingen.
In Deutschland muss alles etwas komplizierter sein damit es sich besser vermischen lässt.

Ich bin echt gespannt was da herauskommt.

Warum kompliziert, ...

... wenn es auch ganz einfach geht:

Jeder der deutschen Boden betritt erhält die deutsche Staatsbürgerschaft automatisch, mit allen Rechten und Pflichten.
Jeder der deutschen Boden verläßt, verliert diese automatisch.

Schon ist das Problem geklärt.

Seehofer will wieder nur eine halbe Sache

"Seehofers Eckpunkte zum Einwanderungsgesetz stoßen in Berlin auf einige Kritik. Für die meisten Diskussionen sorgt aber ein Punkt, der in dem Entwurf gar nicht vorkommt"
Es müsste eigentlich klar für alle sein, dass Menschen, die hier gut integriert sind und Arbeit haben, nicht abzuschieben. Das muss unbedingt in ein Einwanderungsgesetz.
Und die SPD geht sogar noch einen Schritt weiter. Die SPD will ein Punktesystem, das Bewerbern in verschiedenen Bereichen wie Qualifikation, Alter oder Sprachkenntnisse bestimmte Punktzahlen zuweisen und so eine klare Vergleichbarkeit ermöglichte. Im Eckpunktepapier von Innen-, Wirtschafts- und Arbeitsministerium findet es sich aber bisher nicht.

Reaktionen zum Einwanderungsgesetz:Viel Diskussionsbedarf....

In dem Entwurf steht,daß es um den "Bedarf der Volkswirtschaft" geht.Und um "Fachkräfte" und den Wirtschaftstandort.
Der Text atmet also den Geist der Vernutzung.
Da können sich also Leute freuen,denen es um billiges Dienstpersonal für ihre Vorstadtvillen geht

Einwanderung hatten wir doch schon

In den 60er und 70er Jahren sind hunderttausende von Menschen eingewandert. Man nannte sie damals Gastarbeiter. Die Anforderungen waren damals sehr gering.
Mittlerweile hat ein nennenswerter Anteil des deutschen Volkes, ca. ein Viertel, einen Migrationshintergrund. Insofern kann ich es nicht nachvollziehen, dass sich die Union so lange so schwer tat, ein Einwanderungsgesetz zu erstellen.

Einwanderungsgesetz

Die Politik muss vorsichtig sein, dass sie nicht Menschen nach Deutschland holt, die zwar aus heutiger Sicht gebraucht würden, aber in 10 Jahren dann arbeitslos sind, weil sich die Konjunktur oder Weltlage so verändert hat, dass wieder hohe Arbeitslosigkeit herrscht, die hatten wir schon in der Vergangenheit. Gesuchte und qualifizierte Arbeitskräfte gibt es auch - wenn auch nur in geringer Zahl- unter den hier lebenden Asylanten und Flüchtlingen. Diese müssten dann vorrangig regulär ein Arbeitsrecht erhalten. Eine Stichtaggeregelung wäre da nicht schlecht.

gut integrierte Asylbewerber

Hallo zusammen,
es wundert mich schon sehr, dass gut ausgebildete oder in Ausbildung befindliche und voll integrierte Asylbewerber wieder abgeschoben werden sollen. Ich bin für den Spurwechsel, meinetwegen mit Stichtagsregelung, damit sich neu ankommende Asylbewerber keine Hoffnung auf das "Bleiberecht durch die Hintertür machen". Aber die hier integrierten, ausgebildeten und oft schon in Arbeit befindlichen Menschen zurückzuschicken, wäre nicht nur eine Ohrfeige für die Asylbewerber, sondern auch für die vielen Menschen, Institutionen und Firmen, die viel Zeit und Geld in die Integration und Ausbildung investiert haben. Was soll dann das ganze Getue und Gerede, dass Menschen aus anderen Ländern deutsch lernen und sich integrieren sollen, wozu das, wenn dann die, die leichter zu greifen sind, weil in Schule, Ausbildung und Arbeit anwesend sind um abgeschoben zu werden. Menschen, die sich nichts zu schulden kommen ließen. Schiebt doch die ab, die kriminell sind oder sich weigern ..

Es gibt in Deutschland keinen Fachkräftemangel.

In Mint-Berufen (Mathe, Ingenieurwesen, Naturw. u. Technik) findet man hunderttausende Arbeitslose, atypisch oder prekär Beschäftigte, die alle gerne einen tariflich bezahlten regulären Job hätten.

In der Altenpflege gibt es so gut wie niemanden, der von seiner Rente leben könnte. Millionen Kandidaten für die Altersarmut. Kein Wunder, dass da keiner, der rechnen kann, arbeiten will.

Ärzte haben wir *eigentlich* genug, nur müsste man sie besser verteilen und diese unsäglichen Ärztehäuser und Gesundheitszentren abschaffen, statt sie zu subventionieren.

Die Zuwanderung soll also offensichtlich eine noch stärkere Lohndrückerei ermöglichen. Und das gilt es zu verhindern.

Die humanitäre Verpflichtung, Asyl zu gewähren, und uns um die Opfer unserer Ausbeutung der dritten Welt zu kümmern, bleibt davon allerdings unberührt. Das bedeutet, Kriegsflüchtlinge aufzunehmen, *und* für ein Ende des Syrienkrieges zu arbeiten, Wirtschaftsflüchtlinge aufzunehmen, *oder* die Ausbeutung zu beenden.

Es sollte....

unstrittig sein, daß Deutschland ein Einwanderungsgesetz braucht. Nicht nur um die ewig schwarzsehende Wirtschaft wenigstens kurzfristig zum Verstummen zu bringen. Ich bin fast sicher, daß die Wirtschaft auch bei einem Einwanderungsgesetz wieder etwas zum nörgeln findet. Wichtiger finde ich, daß Politik und Medien endlich die notwendigen Unterscheidungen machen zwischen Kriegsflüchtling, politischer Asylant, Wirtschaftsmigrant, Sozialmigrant usw. Der fehlende Mut zu Unterscheidungen führte zu einem emotionalen Luftballon, gefüllt mit Phrasen, Sprüchen, heuchlerischem Humanismus und verlogener Toleranz und dem Ignorieren der Frage der Finanzierung. Die Frage der Finanzierung ist aber entscheidend und betrifft in der Folge auch das Rechtsstaatsystem. Jeder Lösungsvorschlag ohne Beantwortung der Finanzierungsfrage ist zum Scheitern verurteilt!

Positiver Ansatz

Zumindest eine Anfang. Der konkrete Gesetzesentwurf wird zeigen ob er den Bedürfnissen der hier lebenden Menschen und den Menschen, die einwandern wollen, gerecht wird. Und natürlich, dass er den hier lebenden Flüchtlingen und anderen in Ungewissheit lebenden eine Perspektive bietet.

Nur kurz ein weitsichtiger Gedanke:

Für die deutsche Wirtschaft momentan unverzichtbar - ist alles schön und gut, ABER - die Zuwanderung hebt den Altersdurchschnitt in spätestens ein paar Jahrzehnten nochmal! Obwohl wir jetzt schon eine viel zu stark alternde Gesellschaft sind, in der es viel zu wenige Neugeborene gibt. Die heute gewünschten 30-jährigen gut qualifizierten Zuwanderer müssen in 30...50 Jahren auch gepflegt werden! Soll das dann eine handvoll Jugendlicher leisten? Na vielleicht sind Pflegeroboter (künstliche Intelligenz) dann schon weiträumig einsatzbereit, aber wenn nicht....

Na endlich.

Eine solche Regelung für gut qualifizierte Fachkräfte ist seit mindestens 25 Jahren überfällig - und sie würde vor allem denjenigen Ländern helfen, deren Betriebe mit schwersten Demografie-Verwerfungen zu tun haben, insbesondere sind das die neuen Bundesländer.
Dass die Wirtschaft in Bayern nicht unbedingt von zusätzlicher Zuwanderung abhängig und deshalb die CSU mal wieder dagegen ist, macht die Probleme in anderen Ländern nicht kleiner.
Also: Daumen hoch, Ärmel aufkrempeln und für rasche Lösungen sorgen!

Das Motto der Kanzlerin:

"Mutig, aber überlegt vorgehen."
Aha! Also genau wie 2015!

Wir brauchen keine Einwanderung

Deutschland ist das dichtbesiedeltste Industrieland der Erde. Einerseits beklagen Grünen, Linke und SPD ein "mehr und mehr zubetoniertes Deutschland" und andererseits fordern genau diese Parteien eine weiterhin schrankenlose Einwanderung und Migration.

Was für ein Widerspruch.

Das weltweit größte Problem ist die rasante Bevölkerungsexplosion, die viele schwere Konflikte nach sich sieht (CO2-Ausstoß, Vermüllung der Meere, Ressourcenverbrauch, Regenwaldabholzung, Landwirtschaft, etc.). Davon redet aber nicht ein Politiker der Altparteien. Der einzige, der immer darauf aufmerksam gemacht hat, war Helmut Schmidt.

Humanitäre Ignoranz

Es erstaunt mich immer wieder mit welche kühlen Berechnung diese Debatte geführt wird. Dabei wird jedoch die humanitäre Situation der Menschen die nach Europa flüchten scheinbar völlig ignoriert. Wo fließt z.B. im Punktesystem der SPD dieser Aspekt ein? Von der Union ganz zu schweigen.

Deutschland ist reich und wir sind in der Lage alle Ankommenden aufzunehmen. Es ist also unmenschlich dies nicht zu tun. Ganz davon zu schweigen das sich die Flüchtlingszahlen durch Klimaflüchtlinge in absehbarer Zeit massiv erhöhen werden. Wenn wir also jetzt schon an unsere Grenzen atoßen, was geschieht dann?

Weitsicht?

Da will man eigentlich die Fluchtursachen bekämpfen, damit weniger Flüchtlinge zu uns kommen und dann plant man ein Einwanderungsgesetz mit dem man den Ländern, aus denen die Flüchtlinge kommen, die besten Leute, auf die diese Ländern am dringendsten angewiesen sind, damit dort eine Besserung der Lage eintritt, aktiv abwerben. Das nenne ich wirklich Weitsicht!

Als ob es innerhalb der EU unter den ca. 20 Mio. Arbeitslosen nicht genug qualifizierte Fachkräfte gäbe, für die man auch kein Einwanderungsgesetz benötigt, da es in der EU ohnehin eine Arbeitnehmerfreizügigkeit gibt. Wenn es bei uns wirklich in einigen Bereichen einen Fachkräftemangel geben sollte, woran ich zweifele, dann liegt es eher daran, dass die Arbeitsbedingungen und Gehälter im Vergleich zu den anderen EU-Staaten nicht konkurrenzfähig sind und beispielsweise Pflegekräfte es vorziehen in Skandinavien zu arbeiten, als in einem prekären Arbeitsverhältnis zu einem Hungerlohn in Deutschland.

@andererseits

Es wird mit diesem "Spurwechsel" eher versucht billige Arbeitskräfte zu bekommen.
So muss man nicht bessere Arbeitsbedingungen schaffen wie zum Beispiel besseres Gehalt oder frühere Rente für körperlich belastende Jobs.

Handwerk und gerade Pflege Berufe brauchen dringend mehr Kräfte? Dann bezahlt anständig und kümmert euch um ein gescheites Arbeitsklima! Wenn dann noch Leute fehlen kann man über Arbeitsmigration sprechen, dann aber bitte gut Qualifizierte Leute.

"Spurwechsel"

Wie wäre es mal mit einem Spurwechsel in der Politik?
Das was hier als "Spurwechsel" in der Flüchtlings- oder Migrations- oder Asylpolitik (wer blickt da noch durch?) diskutiert wird, ist nichts anders als Anerkennung der ilegalen Einwanderung und offenen Grenzen um jeden Preis!
Nur das diese jetzt mit einem gesetzlichen und damit juristischen Trick legalisiert und damit der Begründung des OLG Koblenz ein Schnippchen geschlagen würde, denn dann wäre die Rechtsstaatlichkeit in der, wie auch immer FMA-Politik, wieder hergestellt.
Ein Taschenspielertrick, aber zu offensichtlich!
Damit befördert man allerdings den Spurwechsel der Wähler zu einer Partei, die bisher als Störenfried der gesellschaftlichen Neugestaltung Deutschlands geführt wird.

Über einen Punkt zu diskutieren der gar nicht vorkommt,

scheint eine inzwischen übliche Strategie von Politikern und Aktivisten zu sein wenn es um neue Regelungen, Gesetze etc. geht.

Das erinnert mich an die Diskussionen, bzw. waren es keine Diskussionen sondern Verleumdungen, betreffend dem neuen bayrischen Polizeiaufgabengesetz. Da wurde von den Gegnern u. a. behauptet, zukünftig würden Polizisten in Bayern mit Handgranaten bewaffnet herumlaufen.

Die Strategie, grundsätzlich dagegen zu sein gibt es aber noch viel länger. Egal ob ausschließlich, viele oder wenig Vernünftiges in einem Vorschlag steckt - man ist dagegen.

11:26 von Carlos12

Einwanderung hatten wir doch schon

In den 60er und 70er Jahren sind hunderttausende von Menschen eingewandert. Man nannte sie damals Gastarbeiter. Die Anforderungen waren damals sehr gering.
Mittlerweile hat ein nennenswerter Anteil des deutschen Volkes, ca. ein Viertel, einen Migrationshintergrund. Insofern kann ich es nicht nachvollziehen, dass sich die Union so lange so schwer tat, ein Einwanderungsgesetz zu erstellen.
///
*
*
Eventuell wegen der 60 % AKP Wähler unter den türkischen Doppelstaatlern?
*
Wer glaubt ein Einwanderungsgesetz wird diese Integration ändern?
*
Und Deutschland passt sich auch ohne an.

Qui bono?

Ein Einwanderungsgesetz hilft vielleicht kurzfristig der Wirtschaft. Was machen wir aber, wenn die Wirtschaft später weniger Arbeitskräfte braucht (Industrie 4.0)?
Die Idee, dass es weniger illegale Einwanderer gibt, wenn man zusätzlich legale Möglichkeiten eröffnet, ist reines Wunschdenken

11:24 von Bernd Kevesligeti

Reaktionen zum Einwanderungsgesetz:Viel Diskussionsbedarf....

In dem Entwurf steht,daß es um den "Bedarf der Volkswirtschaft" geht.Und um "Fachkräfte" und den Wirtschaftstandort.
Der Text atmet also den Geist der Vernutzung.
Da können sich also Leute freuen,denen es um billiges Dienstpersonal für ihre Vorstadtvillen geht
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*
*
Vorstadtvillen?
*
Kritisieren Sie etwa die öffentlichen Dienst Ehepaare in den Speckgürteln Ihrer "Dienststätten"?
*
Die zu Dienstbeginn und -ende auch km-Geld gesponsert die Staus verursachen.

@ataristianer, 11.11

Das ist doch Ihr nicht Ernst? Auch wenn 10 Millionen Afrikaner oder Pakistani kämen? Wollen Sie die alle Aufnahmen?

Dass wir ein Einwanderungsgesetz brauchen,

steht außer Frage.
Es geht nur darum wie es gestaltet wird.
Ohne klare Kriterien für eine Einwanderung kann es einfach nicht gehen, sonst werden lebenslange Sozialfälle ins Land kommen, die sich nicht in die Gesellschaft, jedoch sehr gerne in unser Sozialsystem integrieren wollen.

Da muss die Politik vorbauen:
- Integrationsbereitschaft,
- Beherrschung der Sprache,
- Arbeits- und Ausbildungsbereitschaft,
- bzw. abgeschlossene Berufsausbildung,
- keine Straftaten in der Vergangenheit,
- angemessene Bildung,
- keine Tendenz zu radikalen politischen und religiösen Gruppen,
- Achtung der herrschenden gesellschaftlichen Regeln,

sind grundlegend für eine Einwanderung.

Deutschland tut viel für seine Bürger, da kann man auch erwarten, dass "Neubürger" etwas mitbringen, bzw. sich einbringen.
Hier braucht es unbedingt Klarheit, die nach außen hin vermittelt wird.

Einwanderungsgesetz ja

aber Bewerber vor Ort in den Herkunftsländern. Illegale Migration darf nicht belohnt werden!! Es würde mein Rechtsempfinden stören. Ausbildung für diese Leute ja aber dann zurück zum Aufbau Ihrer Heimat. Nicht Migration mit Einwanderung vermischen. Das wäre der nächste Fehler nach vermischen von Asyl, Flüchtlinge und Migration
Übrigens dürfen wir die Länder auch nicht um deren dringend jungen Leute berauben die Ihre Länder aufbauen sollen. Da wäre das Einwanderungsgesetz kontraproduktiv. Denn dann hilft die ganze Entwicklungshilfe dort nichts.

@ ataristianer, um11:11

Ich habe schon mehr gelacht...

@andererseits

Es spricht ein wichtiger Punkt dagegen, abgelehnte Asylbewerber über ein Zuwanderungsgesetz zu "legalisieren":
Durch so ein Vorgehen würde der illegale Grenzübertritt in die EU belohnt und weitere Menschen würden sich auf den Weg nach Europa machen!
Und noch einmal:
Solange wir in Deutschland jedes Jahr 50000 junge Menschen ohne Schulabschluss produzieren und in Südeuropa 20-30 % der jungen Leute arbeitslos sind, solange brauchen wir keine Zuwanderung von außerhalb Europas!

Eins wird vollkommen vergessen.

Das Gehalt, denn es kann nicht sein das durch die Zuwanderung die Gehälter gedrückt werden. Heute schon gehen deutsche Facharbeiter in andere EU Länder, da sie da besser bezahlt werden als hier. Das Problem des Fachkräftemangels liegt auch an den viel zu niedrigen Gehälter. Denn wer arbeitet für 11,52€ die Stunde wenn er wo anders 20-25€ bekommen kann?

Vordrängeln gesetzlich abgesegnet

Hinter dem Euphemismus „Spurwechsel“ verbirgt sich tatsächlich eine Prämie für Dreistigkeit.

Der Mechanismus belohnt jene, die ihre Ellenbogen eingesetzt haben und sich unzulässigerweise reingedrängt haben.

Denn es wurde ja behördlich entschieden und im Widerspruchsfall auch noch gerichtlich festgestellt, dass die vorgebrachten Asylgründe nicht zutreffen.

Es ist mir ein Rätsel, wie jene, die ihre Humanität preisen und dauernd von Gerechtigkeit sprechen, diese Ellenbogenmentalität gutheißen können.

Abwarten...

...bis der Bauboom vorbei ist. Bis niemand mehr deutsche Murks-Autos haben will und die Chinesen uns vormachen wie man es richtig macht, inkl. Maschinenbau und Energie. Und dann millionen geholte "Fachkräfte" im Land wo nichts mehr läuft.
Dann wird`s lustig hier.
Stimmt doch garnicht, der Boom hält sicher noch die nächsten hundert Jahre an....!!!

wie wäre es

wenn ma die auf dem heimischen Markt arbeitslosen Menschen, entsprechen weiterbildet und diesen dann Arbeit gibt, statt illegale Migranten (was heisst eigentlich " gut intigriert" ) mühsam Industrie 2.0 beizubringen? Fachkräftemangel wäre somit sehr schnell behoben und man müsste nicht von Vorn anfangen. Die Wirtschaft ist doch nur auf sehr billige Arbeitskräfte aus um noch mehr den Reibach zu machen.

@ ataristianer 11:11 Uhr

"Jeder der deutschen Boden verläßt, verliert diese (die deutsche Staatsbürgerschaft) automatisch. Schon ist das Problem geklärt."

Das kann nicht Ihr Ernst sein? Jeder deutsche Staatsbürger (und dementsprechend jede deutsche Staatsbürgerin) verliert seine (ihre) Staatsbürgerschaft, sobald er (sie) die Grenze ins Ausland übertritt? Bei dienstlichen Aufenthalten, Urlauben, Wochenendausflügen ins benachbarte Ausland? Und dann wäre er (sie) automatisch staatenlos oder besäße bei doppelter Staatsangehörigkeit mal einfach so wieder nur die eine?

Einwanderungsgesetz: Deutschland eine Insel - und Europa??

Der Zungenschlag in dieser Diskussion ist schon wieder sehr befremdlich. Es scheint einmal wieder nur die Perspektive aus der Sicht "was nützt dem deutschen Arbeitsmarkt, sprich der dt. Wirtschaft" vorzuherrschen, was man schon alleine aus dem Argument ableiten kann "...müsse gut überlegt sein, ob diese Leute in 10 Jahren noch gebraucht werden...". Ja, hallo? Würde hier irgendjemand wollen, das so über ihn/sie selbst geschachert wird, über eine ganze Lebensperspektive? Erbärmlich für eine der Top-5 Wirtschaftsnationen der Welt. Wenn es die Feststellung gibt, dass in D Fachkräfte fehlen, die nicht im Lande entstehen werden, dann braucht es ein Einwanderungsgesetz ohne jedes Wenn und Aber, dann holt man Leute, die man dann auch haben will - und auch "behalten" wird müssen, es sei denn, man stellt auch hierbei das Thema "Integration" möglichst so weit hinten an, dass diese Leute von selber spätestens nach 10 Jahren die Nase von D wieder voll haben werden. Das wäre aber schön kurzgedacht..

Deutschland schafft sich ab...

Wir brauchen keine Zuwanderung, was wir brauchen ist ein richtiges Bildungssystem und wieder etwas frischen Wind in den Schulen. Nicht dieses antiautoritäre geschwätz.
Nebenbei: Bachelor und Master abschaffen und wieder den richtigen Dipl. Ing. ausbilden. Die Deutsche Sprache in den Naturwissenschaften fördern. Deutsch war die Sprache der Wissenschaften, das wollen die Angelsachsen abschaffen, weil sie dem Deutschen Bildungssytem immer hinter hingen...

um 11:05 von andererseits

>>"Was hier unter dem Begriff "Spurwechsel" diskutiert wird, ist nichts anderes als eine sinnvolle Anerkennung von Menschen, die aus Asyl- oder (Bürger-)kriegs- oder anderen Fluchtgründen zu uns kamen, sich loyal und produktiv integriert haben und damit ein positives Beispiel für gelungene Integration darstellen..."<<

Also ich halte von dem "Spurwechsel? garnichts. Wurde diesen Menschen doch beschieden (und in vielen Klagefällen auch noch bestätigt) das Sie keine Berechtigung haben sich in Deutschland aufzuhalten. Sind diese Urteile nichts mehr wert? Braucht man diese nicht mehr für voll zu nehmen? Sollen Menschen die sich mit legalen und illegalen Methoden gegen Ihre Abschiebung gewehrt haben auch noch nachträglich belohnen? Mit meinem Rechtsverständnis ist das nicht in Einklang zu bringen egal wie gut die Menschen integriert sind.

Wir haben in der EU Millionen arbeitslose Jugendliche ...

... die allesamt hervorragend ausgebildet, in der Regel mehrsprachig sind und bereits jetzt legal überall in Europa Arbeit aufnehmen dürfen.
.
Alles was Berlin dazu einfällt ist: Wie schaffen wir es noch mehr Menschen dauerhaft ins Land zu holen, denen wir erst mit viel Aufwand die Sprache beibringen müssen und die wir erst mit noch mehr Aufwand eine Qualifikation besorgen müssen.
.
Warum, wenn es doch angeblich an allen Ecken und Enden an Fachkräften mangelt, haben erst knapp 1/4 der dazu berechtigten Asylbewerber und Migranten einen Job? Und warum werden zu diesem 1/4 auch unbezahlte Praktika und 1-Euro Jobs gezählt?
.
Asylrecht, Flüchtlingsrecht und ein Einwanderungsgesetz das Menschen ins Land holt die eine Industrie-4.0-Gesellschaft auch tatsächlich braucht, müssen sorgfältig voneinander getrennt werden. Das ist Aufgabe genug für unsere überbezahlten Politiker.
.

Fragt man sich ernsthaft, warum ein Sommerloch Thema ...

... herausgebracht von zwei Ministerpräsidenten die mit einiger Wahrscheinlichkeit 2019 ihren Job verlieren werden, ein paar Links-Grünen Träumern in Berlin und einem Medienunternehmen .... wirklich keine Beachtung in der Gesetzesplanung eines Ministers findet?
.
Frei nach dem Motto: Wir reden seit Tagen von nichts anderem ... und Du böser Seehofer nimmst das Thema nicht in deine Eckpunkte auf?
.
Geht´s noch?

ganz einfach

Warum machen wir das nicht so wie zB die USA, Kanada und noch andere Länder : Der Einwandere bekommt eine Aufenthaltserlaubnis für 3 Monate, wenn er dann eine Arbeit nachweisen kann, eine Bürgschaft darüber das dem Staat nicht zur Last fällt . Sich in dieser Zeit Gesetzestreu verhält . Dann bekommt er eine längere Aufenthalteerlaubnis und auch später die Staatsbürgerschaft . So einfach ist das !

Widerspruch: Arbeitgeber vs. Fluchtursachen

uf der einen Seite hat sich die CSU bisher geweigert, ein Einwanderungsgesetz wie es die SPD schon lange fordert, zu verabschieden. (CSU-Parteitag: "Bayern und Deutschland ist kein Einwanderungsland...").

Gleichzeitig wird zu Recht darauf verwiesen, dass die Fluchtursachen im Herkunftsland bekämpft werden müssen.
Diese Länder brauchen aber dringend ihre eigenen qualifizierten Leute, um auch für weniger Qualifizierte noch Erwerbsmöglichkeiten zu schaffen.

Im Moment machen wir gerade im Gegenteil z.B. in Afrika deren Wirtschaft mit unseren subventionierten Produkten kaputt.

Fachkräftemangel

.. haben wir auch nicht, wir sind nur zu teuer. Die Ausländer die hier arbeiten, egal ob Ing. oder Krankenschwester, die bringen ihr Geld in ihre Heimat, dort leben sie wie die Fürsten. Das können wir nicht machen. Wir bezahlen für den Q7 (der es ja nicht sein muss) 50-60T, während er in Polen oder Rumänien nur die hälfte kostet. Wir Deutsche müssen den hohen Lohn in Deutschland fordern weil wir nicht das Geld ins Ausland bringen können und dort billig leben können. Und wozu in Gottes Namen habe ich studiert.... doch nich etwa wegen eines besseren Lebensstandart.....
Letztens einen aus der Ukraine getroffen, der 1000 Euro verdient. Zuhause ist er der König!

Punkte und Spuren...

Punktesystem ja, aber ein ehrliches und nicht ideologieverbrämtes.
Es gibt Herkunftsländer, in denen das durchschnittliche Bildungsniveau nach Abschluss der Pflichtschullaufbahn teilweise sogar unter dem unserer 4.Klasse Grundschule liegt.
Da sich aber alle offiziellen Migrationsstatistiken dadurch auszeichnen, keine Differenzierung nach Herkunft, Ethnie oder Religion vorzunehmen, wird es folgerichtig auch schwierig werden, diese notwendige Unterscheidung bei der Auswahl nach Qualifikations-Gesichtspunkten überhaupt parlamentarisch mehrheitsfähig zu machen.
Ein einheitlicher Eignungstest wäre da ehrlicher.

Zur Spurensuche: diejenigen, die schon hier, gut integriert, gut qualifiziert sind und gebraucht werden - ja, diese sollen einwandern dürfen.
Dann kann der Stichtag ruhig auch das Datum der Unterschrift des Bundespräsidenten sein.

Wieviele solche Fälle gibt es überhaupt?

Bleiben dürfen sollten solche Ausländer, die netto in das System einzahlen. Die Anzahl dürfte wohl recht gering sein.
Das wirkliche Problem ist, dass auf 250.000 Asylanträge nur 25.000 Abschiebungen kommen.

um 11:05 von andererseits

Ich teile Ihre Haltung zu den Anerkennungskriterien.

Allerdings muss nicht jedes Argument aus der AfD eine Hasstirade sein.
Jeder Beitrag zur Versachlichung hilft, auch Ihrer und meiner.

Einwanderungsgesetz

ist grundsätzlich richtig, mit klaren unumstößlichen Kriterien: Qualifikation, Sprachkenntnisse, sich selbst versorgen können, nachgewiesener Arbeitsplatz, Sicherheitsüberprüfung, Integrationswille. schon an diesen Punkten scheitert ein wachsweicher Spurwechsel, der zudem wieder massenhaft Fehlanreize wie illegale Einreise schafft

Widerspruch

Es kommt mir recht schizophren vor, wenn wegen 5 vermeintlich rechtswidriger Abschiebungen der Untergang des Rechtsstaats beschworen wird, aber gleichzeitig dafür geworben wird, tausenden illegal Eingereisten einen dauerhaften Aufenthalt anzubieten; denn so könnte der Eindruck entstehen: wenn es darum geht, Billigstarbeitsplätze zu besetzen, sei rechtmäßiges Handeln weniger wichtig.

@ Andererseits

Es kann und darf nicht das Ziel sein, die Leute bei uns zu integrieren, wenn wir in Europa genug Nachwuchs haben, der die Jobs genauso erledigen könnte! Ich sage nur: 40% Jugendarbeitslosigkeit in Ital. & in Span. Die müssen auch versorgt werden! Warum also Bedarf es hierzu der Flüchtlinge? Europäer first!

Außerdem: Wer baut dann eigtl. die Länder, aus denen die Flüchtlinge gekommen sind, wieder auf, wenn die alle hier bleiben sollen, sobald sie nur einen Vertrag mit einer Firma vorweisen können? & wer kontrolliert überhaupt, ob die dort wirklich arbeiten & nicht nur zum Schein so ein Papier in Händen halten?

Entwickeln sich Länder wie Afghanistan & der Irak auf wundersame Art & Weise ganz von alleine? Bräuchten diese Länder beim Wiederaufbau & der Entwicklung nicht eben die Manpower, die derzeit bei uns weilt? & wenn sich diese Länder nicht entwickeln, führt das nicht zu einem fortgesetzten Armutsexodus?

Rückführungen sind so gesehen der beste Beitrag zur Entwicklungshilfe!

um 11:55 von diskobolos

„Ein Einwanderungsgesetz hilft vielleicht kurzfristig der Wirtschaft. Was machen wir aber, wenn die Wirtschaft später weniger Arbeitskräfte braucht (Industrie 4.0)?“
Das Einwanderungsgesetz soll ja keine endgültigen Zahlen fest legen, die erfüllt werden „müssen“, sondern kann sich immer an die jeweilige Arbeitssituation anpassen.

Irgendwie denke ich

Dass dieses sogenannte Einwanderungsgesetz lediglich dazu dienen soll aus nun inzwischen ein paar Millionen Illegalen woher auch immer um jeden Preis Legale zu machen.

Das ist ja wohl nicht im Sinne des Erfinders.

Wie brauchen keine Zuwanderung dieser Art ; es gibt genug phantastisch ausgebildete Arbeitsuchende in Deutschland die aufgrund ihres Alters 45 + oder so schon niemand mehr einstellen will, und anständig bezahlen schon gar nicht.

Und dann gibt's innerhalb der EU genug Leute mit guter Ausbildung die nach einem Deutschkurs infrage kämen.

Ein Punktesystem ist das Nonplusultra. Andere Einwanderländer machen es erfolgreich vor.

um 12:13 von smirker

"Solange wir in Deutschland jedes Jahr 50000 junge Menschen ohne Schulabschluss produzieren und in Südeuropa 20-30 % der jungen Leute arbeitslos sind, solange brauchen wir keine Zuwanderung von außerhalb Europas!"

Dieser Kausalzusammenhang ist Unsinn.
Unser Wohlstand baut auf Qualifikation auf, diese beruht auf Bildung.
Wer diese nicht hat oder nicht annehmen will, wird nichts zum Gemeinwohl(stand) beitragen und lässt sich stattdessen subventionieren.
Wenn Qualifizierte aus anderen Ländern ihrerseits durch ihre überdurchschnittliche Leistung unsere Gesellschaft subventionieren, spricht nichts gegen deren Zuwanderung.
Vorausgesetzt, der Wille zur Integration in unsere Gesellschaft ist vorhanden.

wird eh nur was halbherziges

und an der Realität vorbei.

Wenn ich mir die Politik und die Politiker so betrachte wird eh nicht gescheites, realistisches und praxisnahes rauskommen.

Dazu sind die Interessen der Politiker, Parteien, Lobbyisten und der Wirtschaft zu unterschiedlich.

Ausserdem sind bald Wahlen und da muss schnell was zusammengebastelt werden was der CSU helfen soll

@ Demokratieschue.... um 10:56

Meine Meinung zu Ihrer Frage:
Ich finde eine derartige Sortierung richtig, um die Zuwanderung zu steuern. Bei Asylbewerbung geht es zunächst um die Frage, ob eine politischen Verfolgung vorliegt, bei der 2. Gruppe geht es darum, um z.B. Schutz vor Krieg und Bürgerkrieg zu gewähren. Da darf es keine Voraussetzung z.B. Qualifikation geben. Für Einwanderer, die aus anderen, also wirtschaftlichen Gründen kommen, ist es aber wichtig. Wer hier "nur" arbeiten möchte, sollte es über einen Einwanderungsantrag regeln können.
Darüber hinaus denke ich aber auch, dass für die Asylbewerber, die vor Inkrafttreten des Gesetzes im Land sind, eine legale "Einwanderung" möglich sein sollte, sofern sie bereits gut integriert sind. Für Bürgerkriegsflüchtlinge sollte das generell möglich sein, sofern sie gut integriert sind. Diese Gruppe entscheidet sich meist relativ spontan dafür, das Land zu verlassen, weil Gefahr für Leib und Leben besteht. Da kann man keine Sprachkenntnisse mehr erwerben etc.

Am 17. August 2018 um 12:36 von krittkritt

" auf der einen Seite hat sich die CSU bisher geweigert, ein Einwanderungsgesetz wie es die SPD schon lange fordert, zu verabschieden. (CSU-Parteitag: "Bayern und Deutschland ist kein Einwanderungsland..."). "

Vielleicht weil zwischen einem richtigen Einwanderungsgesetz und dem was die SPD gerne hätte ein größerer Unterschied besteht.
Deutschland muss ja auch kein neues erfinden, es gibt gute fertige Modelle auf der Welt die schon sehr lange funktionieren.

Aber wir brauchen auch keins, die EU Freizügigkeit lang völlig aus, sie müsste vielleicht etwas modifiziert werden.
Aber den Sturm aus Süd-Ost Europa kann ich jetzt schon hören.

Deutschland erfindet jedes mal das Rad neu, nur läuft es dann nicht rund sondern holpert.

11:11 von ataristianer

"Warum kompliziert, ...
... wenn es auch ganz einfach geht:
Jeder der deutschen Boden betritt erhält die deutsche Staatsbürgerschaft automatisch, mit allen Rechten und Pflichten.
Jeder der deutschen Boden verläßt, verliert diese automatisch.
Schon ist das Problem geklärt."

Super Vorschlag, so einfach kann die Welt um 11:11 Uhr sein.

Nur noch ein kleiner Haken, mit Verlust der Staatsbürgerschaft muß natürlich der Ausweis bei der Ausreise entwertet, das heißt ungülig gekennzeichnet werden. Wie kommt jetzt der Ex-Mitbürger in das andere Land seiner Wahl?

Aber dafür haben Sie sicherlich auch eine schlichte Lösung, oder?

Jemand, der rechtswidrig sich

Jemand, der rechtswidrig sich nicht im sicheren Ankunftsland registrieren ließ und der dann aucg noch wahrheitswidrig eine individuelle staatliche Verfolgung (einziger Asylgrund) behauptet hat, wird also nach regelmässig jahrelangem Rechtsstreit und rechtswidrig nicht erfolgter Abschiebung nach Willen von SPD und Grünen doch noch hierbehalten. Wenn schon seit Jahren selbst das Grundgesetz Art 16a Abs 2 GG hunderttausendfach rechtswidrig unbeachtet blieb, ebenso die Strafregelungen illegaler Einreise - woher soll das Vertrauen kommen, dass dann nicht erst recht alle irgendwie hierbleiben?

Der Spurwechsel ist eine Einbahnstrasse.

Entgegen der Verfassungsrechtslage hinein. Durch Spurwechsel ins Sozialsystem

Seehofer hat sich selbst zur

Seehofer hat sich selbst zur Lachnummer gemacht. Mir ist allerdings mehr zum Weinen. Wir brauchen keine weiteren Zuwanderer. Wir brauchen geschlossene Grenzen und Ausbildung für die 2 Mill. Arbeitslosen im Land. Warum kommen eigentlich die Arbeitslosen Südeuropa nicht zu uns? Vielleicht weil wir genug Kräfte hätten wenn unsere Unternehmer weniger Geldgeil wären und anständige Löhne und Arbeitsbedingungen bieten würden?

Wieso ein Einwanderungsgesetz?

Aber... aber... das gibt es doch alles schon? Ich verstehe nicht: Jedermann & jederfrau kann ein Arbeitsvisum für D beantragen, sofern er/sie bereits einen Arbeitsplatz in Aussicht hat. Das einzige, was er/sie noch bräuchte, wäre ein Bürge, & für die Unterkunft sollte ein kluger Arbeitgeber vorsorgen.

Für Spezialisten gibt es dann sogar noch die Bluecard, die für ganz Europa gilt. Ehrlich! In die USA oder nach China einzuwandern, ist daran gemessen nahezu unmöglich, so einfach wie es die EU den Nicht-EUlern macht.

Der Fall ist für mich klar: Im Nachhinein soll jetzt mehrfach illegales Übertreten unserer Landesgrenzen einfach zu Recht verklärt werden. Ich werde die Konsequenzen daraus ziehen & für mich unser Rechtssystem & unsere Gesetze rundheraus ablehnen, denn hier kann eh jeder machen, wie er will. Die Gesetze schützen mich & meine Familie nicht mehr, wie man an dem Fall "Sami A." auch gut erkennen kann, denn er ist nicht der einzige Gefährder, den wir "nicht loswerden dürfen".

@ meta1960

"Darüber hinaus denke ich aber auch, dass für die Asylbewerber, die vor Inkrafttreten des Gesetzes im Land sind, eine legale "Einwanderung" möglich sein sollte, sofern sie bereits gut integriert sind. Für Bürgerkriegsflüchtlinge sollte das generell möglich sein, sofern sie gut integriert sind."

Aber das ist doch genau die Krux mit dem Spurwechsel! Damit setzen wir Anreize, dass Hinz & Kunz unter Vorgabe, hier Asyl zu suchen, erst einmal nach D reingelassen werden, wo erst dann mit der Überprüfung begonnen wird, ob der Asylanspruch überhaupt berechtigt ist oder nicht... die Überprüfung dauert an die 2 Jahre, genug Zeit, um ein wenig Deutsch zu lernen & sogar einen Job zu finden.

& kaum kommt nach 2 Jahren der Bescheid, dass der Asylgrund nicht anerkannt ist, & schon winkt der angebliche Schutzsuchende mit dem Arbeitsvertrag und zeigt uns die lange Nase... Ätschbätsch! Eingewandert!

Was Linke & Grüne fordern schreit förmlich nach massiven Missbrauch! Wie naiv muss man eigtl. sein?

um 12:18 von Halfagras

"Hinter dem Euphemismus „Spurwechsel“ verbirgt sich tatsächlich eine Prämie für Dreistigkeit.
Der Mechanismus belohnt jene, die ihre Ellenbogen eingesetzt haben und sich unzulässigerweise reingedrängt haben."

Gröbste Form der Undifferenziertheit.

Es geht um Asylsuchende, Flüchtlinge und Migranten mit Qualifikation.
Erinnern Sie sich an die Bilder vom Herbst 2015? Wo haben Sie da "Ellenbogen" gesehen?

Dieses Bild passte lediglich bei körperlich sich zur Wehr setzenden Abzuschiebenden.

Abgesehen davon, es wird kaum gelingen, 100%ige Gerechtigkeit walten zu lassen.
Deutschland muss selbst die Kriterien ansetzen, welche eine Zuwanderung ermöglichen.
Aus den vergangenen drei Jahren hat man hoffentlich gelernt.
Nun werden auch die Bedürfnisse Deutschlands und seines Arbeitsmarkts in den Fokus gerückt.
Wenn uns ein in der Vergangenheit abgelehnter Asylsuchender weiterhilft, warum sollte er nicht bleiben dürfen?

Wir hätten die ganze Diskussion über Spurwechsel nicht,

wenn die Regierenden mal reagiert hätten, was sie zumindest was die Asylproblematik angeht nicht taten.
Asylverfahren solange laufen zu lassen, bis die Leute hier in fester Arbeit sind, ist einfach unverantwortlich gewesen.
Wir müssen zwar jetzt mit dem Scherbenhaufen leben aber wir sollten auch einen Schlussstrich ziehen und Asylverfahren einschließlich Widerspruch in 4 Wochen abwickeln.
Wer hier bleiben darf oder nicht würde ich davon abhängig machen, ob derjenige sich selbst ernähren kann oder nicht.
Wer es nicht kann, muss gehen, es sei denn er erfüllt die Voraussetzungen und wird Deutscher.
Aber wenn die Politik nicht die Weichen stellt, um Asylverfahren in 4 Wochen abzuschließen, dann kann das noch ganz böse enden.

@14:26 von RoyalTramp

'kaum kommt nach 2 Jahren der Bescheid, dass der Asylgrund nicht anerkannt ist, & schon winkt der angebliche Schutzsuchende mit dem Arbeitsvertrag und zeigt uns die lange Nase... Ätschbätsch! Eingewandert! Was Linke & Grüne fordern schreit förmlich nach massiven Missbrauch!'

Genauso ist es.
In Einzelfällen wird es bei dutzenden Cousins bzw Großfamilien mit hunderten Mitgliedern noch einfacher sein, einen gegenseitig unterschriebenen Arbeitsvertrag zu erhalten

Zum Beispiel 10 Jahre Asyl versucht. Und ab dann auf dem anderen Ticket

@ wenigfahrer

Sie sprechen mir mit Ihren Worten aus der Seele:

"(Zitat) EU Freizügigkeit reicht völlig aus, Millionen Junge Menschen die schon ausgebildet sind, haben keine Arbeit in der EU."

Genau so sieht es nämlich aus!

Dieser multikulturelle Irrsinn unter dem fadenscheinigen Argument des angeblichen Fachkräftemangels bringt weit mehr Probleme und gesellschaftliche Veränderungen mit sich, als der Großteil der Bevölkerung tatsächlich haben und ertragen möchte.

Die Europäer rücken nicht ohne Grund als Mitgliedsstaaten unter dem Begriff "Europa" zusammen, denn Sie verbindet weit mehr als sie trennt. Ganz anders sieht das mit Zuwanderung aus anderen Kulturen aus, deren "Einmischung" hierzulande bereits aufgrund des Fehlens fundamentaler gesellschaftlicher Gemeinsamkeiten oftmals scheitert.

Schauen wir uns nur die für beide Seiten bis heute gegeben Probleme vieler Gastarbeiter an. Mangelnde Integration sowie Wertschätzung und Parallelgesellschaften.

Warum wird man hier nicht schlauer?

q11:11 von ataristianer

"Warum kompliziert, ...
... wenn es auch ganz einfach geht:
Jeder der deutschen Boden betritt erhält die deutsche Staatsbürgerschaft automatisch, mit allen Rechten und Pflichten.
Jeder der deutschen Boden verläßt, verliert diese automatisch.
Schon ist das Problem geklärt."

Die Zustimmung des deutschen Hotelgewerbes hätten Sie mit diesem Vorschlag sicherlich. Ihr Vorschlag hätte von der FDP kommen können ;-)

um 14:14 von wenigfahrer

"Vielleicht weil zwischen einem richtigen Einwanderungsgesetz und dem was die SPD gerne hätte ein größerer Unterschied besteht."
Das würde mich jetzt aber mal sehr interessieren, welche Unterschiede Sie sehen, zwischen einem "richtigen Einwanderungsgesetz" und dem, was die SPD will?
"es gibt gute fertige Modelle auf der Welt die schon sehr lange funktionieren."
Ja, und diese Modelle hat sich die SPD als Vorbild genommen!

@11:32 von bitterer Pille - Nein

"In Mint-Berufen (Mathe, Ingenieurwesen, Naturw. u. Technik) findet man hunderttausende Arbeitslose, atypisch oder prekär Beschäftigte, die alle gerne einen tariflich bezahlten regulären Job hätten. [...]"

Als Mathematiker kann ich das ganz und gar nicht bestätigen. Ich selbst hätte überhaupt kein Problem einen Job mit sogar übertariflich guter Bezahlung zu bekommen, wenn ich weshseln wollte - und ich bin schon lange keine 30 mehr.

Wieso behaupten Sie so etwas so offensichtlich Falsches?

Wir brauchen

ein Einwanderungsbegrenzung Gesetz und kein Einwanderungsgesetz.
Wir brauchen massive Abschiebungen von Leuten ohne Bleiberecht.
Wir brauchen Qualifikation von Langzeitarbeitslosen.

@ bayerische Seniorin

Diese Einstellung ist eine Bankrotterklärung an Europa!

Wie bereits von einem anderen Autor hier überaus treffend auf den Punkt gebracht, haben wir in anderen europäischen Mitgliedsstaaten bereits diverse gut ausgebildete, junge Menschen, die in ihrem eigenen Land keine Arbeit finden.

Warum um alles in der Welt will man die multikulturellen Probleme einfach ausblenden, wenn man vermeintlich offene Stellen hierzulande viel einfacher und ohne Spannungen über innereuropäischen Zuzug lösen kann?

Hierzu bräuchte es nur entsprechender Anreize und einer gerechteren europäischen Steuerverteilung. Denn was nutzen uns im Ausland ansässige deutsche Unternehmen und Konzerne, die hierzulande aber keine oder kaum Steuern zahlen?

Der zu beantwortende Fragenkatalog hierzu ist lang, keine Frage. Aber die Ergebnisse dürften weit besser und mit dem nötigen Maß an Weitblick gefüllt sein, als es diese immer wiederkehrende multikulturelle Zuwanderung an Arbeitskräften je wird können.

um 14:26 von RoyalTramp

"die Überprüfung dauert an die 2 Jahre, genug Zeit, um ein wenig Deutsch zu lernen & sogar einen Job zu finden.

& kaum kommt nach 2 Jahren der Bescheid, dass der Asylgrund nicht anerkannt ist, & schon winkt der angebliche Schutzsuchende mit dem Arbeitsvertrag und zeigt uns die lange Nase... Ätschbätsch! Eingewandert!"

Wo soll man bei soviel Verbohrtheit und Verbitterung anfangen...

Blick nach vorne: in Ankerzentren - oder wie man grenznahe Sammel- und Überprüfungseinrichtungen auch immer benamsen mag - werden Asylanspruch einerseits, Qualifikation andererseits geprüft.

Da wird keiner einfach so "reingelassen".
Entweder der Kandidat hat eine Qualifikation oder eben nicht. In letzterem Fall wird er - sollte er nicht einen Asylschutzgrund aufweisen - nicht einreisen/-wandern können.

Warum also Puls 180?

@ Demokratieschue.... um 10:56

Noch etwas zu Ihrer Frage: "Wieso können nicht alle Zuwanderer werden??"

Auch meiner Sicht fehlt im Entwurf von Seehofer noch eine Regelung für junge Menschen, die noch nicht qualifiziert sind. Also: Ausbildungsplatzangebote und Stipendien für ein Hochschulstudium für Begabte.
Ergänzend wäre zudem eine europäische Lösung wichtig - vor allem für die Aufnahme von Bürgerkriegsflüchtlingen, für die Dauer, in denen sie Schutz brauchen.
Sowie die Bekämpfung der Fluchtursachen in den Herkunftsländern. Allerdings meine ich damit keine Lager etc. in Niger o. anderen Staaten, sondern vor allem Investitionen in das Bildungssystem.

Typisch

Dass auch dieses "Abkommen" wieder nur nur zu ein paar Dutzend Rücknahmen führen wird (wenn es hochkommt), ist offenbar zweitrangig, so lange es der Durchschnittsürger nur als "weiteren wichtigen Schritt in die richtige Richtung" deuten wird (wofür die ÖR schon sorgen werden)! Mit problem- und lösungsorientierter Politik hat es nicht das Geringste zu tun!

@wenigfahrer um 11:09

Ihre Worte zum so genannten "Spurwechsel": "Das wäre dann die Belohnung für oft illegale Migration, ein Startzeichen für Nachfolger."

Nicht, wenn es wie von der SPD vorgeschlagen, eine Stichtagsregel geben würde. Das heißt, dass es nur für die abgelehnten Asylbewerber gilt, die vor Inkrafttreten des Gesetzes bereits in Deutschland waren und sich gut integriert haben.

Niemand, der das Thema Fluchursachen bekämpfen ernst meint ...

... kann an diesem "Spurwechsel" tatsächlich ein Interesse haben.
.
Ein hierzulande ausgebildeter Mensch. Sei es als Friseur, Staplerfahrer oder Metallfacharbeiter kann in seiner Heimat mit dieser Qualifikation weiteren Menschen arbeit geben.
.
Das wäre Entwicklungshilfe und aktive Bekämpfuing von Fluchtursachen. Aber daran hat ja offensichtlich niemand ein Interesse.

Lohnuntergrenze

Wie bei der Bluecard, die es ja schon gibt, sollte eine Lohnuntergrenze festgelegt werden, die deutlich über dem Mindestlohn liegt. Schließlich geht es um Fachkräfte und nicht um das Sichern von Dumpinglöhnen.

Diese Untergrenze sollte mindestens sichern dass die Rente im Alter oberhalb der Grundsicherung liegt. Alles andere ist Einwanderung auf Staatskosten, von der die Unternehmen kurzfristig profitieren aber die Allgemeinheit nicht.

Fehlende Fakten

Liebe tagesschau-Redaktion,
es gibt bereits längst, im Wesentlichen seit dem 01.01.2005 in Kraft, ein, landläufig auch 'Einwanderungsgesetz' genanntes, 'Zuwanderungsgesetz' ["Gesetz zur Steuerung und Begrenzung der Zuwanderung und zur Regelung des Aufenthalts und der Integration von Unionsbürgern und Ausländern"], welches Bleiberecht und Einwanderung Qualifizierter z. B. über die "Blaue Karte EU" regelt. Zudem Arbeitserlaubnisse für Nicht-EU-Bürger via "Positivliste" - "Zuwanderung in Ausbildungsberufe" [(primär) nicht akademische Berufe] der Bundesagentur für Arbeit mit jährlich zehntausenden Arbeitserlaubnissen für Bürger aus Nicht-EU-Staaten. Zudem gibt es den EU-Binnenmarkt mit Arbeitnehmerfreizügigkeit und Millionen Arbeitsloser. Wieso wird das alles in diesem Kontext nicht erwähnt? Absicht, Unwissen oder nicht Wissen (lassen) wollen? Es sollte doch um Hintergrundinformationen und eine Einordnung gehen, will ich meinen.

Der Spurwechsel ist ein

Der Spurwechsel ist ein Abschiebestoppgesetz

Freiheit, Individualität und Selbstbestimmung

Die Staaten - so auch Deutschland - können Gesetze machen und versuchen einen Rahmen für die Menschen zu setzen. Dem steht gegenüber, dass jeder für sich versucht, diesen Rahmen in seinem Interesse und zu seinem Wohl zu nutzen. So sind wir Menschen halt. Wir denken, wir wüssten, was für uns (und unsere Lieben) am Besten wäre. Und das ist auch gut so. Wenn die Obrigkeit weiß, was für seine Untertanen das Beste ist, nennt man das Obrigkeitsstaat. Da will ich nicht leben.
So wird es auch bei einem Einwanderungsgesetz sein. Und das ist gut so. Es gibt schon genug, die wissen, was für mich, für andere und das Volk das Beste wäre. Wo das hinführt ist bekannt: Der Tod von Millionen Menschen. Das brauche ich nicht nochmal!

um 14:48 von laurentz1

"Wir brauchen Qualifikation von Langzeitarbeitslosen."
Aber was machen Sie dann, wenn diese Leute nicht wollen und mit Hartz-IV zufrieden sind?
Wer heute die Chance zur Qualifizierung und zur Umschulung in Deutschland nicht wahrnimmt oder als Schüler die Schule ohne Abschluß verlässt, hat bestimmt in seinem Leben etwas falsch gemacht.
„Unser Wohlstand baut auf Qualifikation auf, diese beruht auf Bildung.
Wer diese nicht hat oder nicht annehmen will, wird nichts zum Gemeinwohl(stand) beitragen und lässt sich stattdessen subventionieren.“ hat heute ein anderer Forist geschrieben.

@11:11 atiristianer

Klasse Vorschlag, Platz ist genug und Geld erst recht.

Jeder Handwerksberuf hat eine

Jeder Handwerksberuf hat eine Ausbildungszeit von 3 Jahren. Wir reden über Personen, die ab 2015 die Grenze zu unserem Land überschritten haben. Wenn man bedenkt, dass man die deutsche Sprache auch nicht in 2 Monaten erlernt, dann ist mir unklar, wie diese Menschen in der Zeitspanne ab 2015, also ca. 3 Jahre, ausgebildet und integriert sein können. Ein Einwanderungsgesetz ist sicher sehr begrüßenswert und auch zwingend notwendig, aber bitte richtig. D.h. man bewirbt sich, und wenn alle Vorgaben erfüllt sind, erhält man eine Genehmigung zum Aufenthalt und zur Arbeitsaufnahme in D. Alles andere ist wieder mal ein Versuch, die verfahrene Flüchtlings- und Migrantensituation zu legalisieren.

@ Royal Trump um 14:26

Ich glaube, Sie haben mich missverstanden.

Ich befürworte eine Stichtagsregelung, d.h. dass Asylbewerber, die vor Inkrafttreten des Einwanderungsgesetzes in Deutschland waren, die Möglichkeit bekommen sollen, einen Einwanderungsantrag zu stellen, sofern sie gut integriert sind.
Gleichzeitig bin ich dafür, dass Asylbewerber, die nach Inkrafttreten des Gesetzes kommen, ein zügiges und gerechtes Verfahren bekommen, an dessen Ende Anerkennung oder Ablehnung steht. Wer abgelehnt wurde, darf nicht bleiben. Das "schreit nicht nach Missbrauch".
Eine dritte Lösung müsste für Bürgerkriegsflüchtlinge u.ä. gefunden werden. Diese dürfte nicht über den Asylantrag laufen. Stattdessen wäre ein Antrag auf "vorübergehenden Schutz" o.ä. zu stellen. Für diesen Personenkreis befürworte ich auch die Möglichkeit einen "nachträglichen" Einwanderungsantrag zu stellen und zwar unabhängig von der Stichtagsregelung.

Wo leben wir denn...?!

Die Erfahrungen zeigen: in Eile mit heißen Nadeln gestrickte Gesetze haben entweder anschließend vor dem BVerfG keinen Bestand oder erfordern laufende Nachbesserungen.
_
Zudem ist m.E. in DE noch nicht mal ansatzweise gesellschaftlich / öffentlich hinreichend diskutiert, in welcher Art und welchem Umfang DE erklärtermaßen zum "Einwanderungsland" deklariert werden soll. Stichworte wären hier bspw. "Innere Sicherheit" oder "Wohnraum u. Infrastruktur" oder "Industrie 4.0 = Arbeitsplätzeabbau" usw.
_
Außerdem kann und darf es nicht wahr sein, daß die Regierung die akute Immigrationsproblematik mit innenpolitischer Augenwischerei zu beruhigen versucht.
_
Schlußendlich kann und darf man nicht ständig von Europa und den Segnungen der EU faseln und gleichzeitig kulturfremden Billigstlöhnern aus aller Herren Länder Tür und Tor öffnen wollen, statt wirksame Maßnahmen gegen die grassierende (Jugend-)Arbeitslosigkeit innerhalb der EU zu starten. Wo leben wir denn...?!

Wir brauchen keine Einwanderung

@Rolando,17.08.2018,11:49 Uhr.Sie sind hier in diesem Forum der Einzige der den Ernst der Lage erkannt hat.In der BRD,gibt es soviel Mißstände wie z.B.,sehr viele befristete Verträge bei Lehrern,trotz Lehrermangel in der BRD.
Im Pflegebereich,sind die Mißstände katastrophal.Der Azubi,Alexander Jorde,hatte in der Vergangenheit in den
Sendungen bei Markus Lanz im ZDF,sowie bei der ARD,auf
die katastrophalen Mißstände im Pflegebereich hinge-
wiesen.Ferner werden in naher Zukunft,durch die Digi-
talisierung,so Professor Ruud Kopmans(Niederlande),viele
Arbeitsplätze durch die Automatisierung wegfallen.Dies
ist alles zu kurz gedacht.Bei bestimmten Engpässen,könnte
man qualifizierte Arbeitskräfte aus EU-Ländern heranziehen.
Die kommen meistens aus unserem Kulturkreis.

14:48 von laurentz1

"Wir brauchen, ein Einwanderungsbegrenzung Gesetz und kein Einwanderungsgesetz.
Wir brauchen massive Abschiebungen von Leuten ohne Bleiberecht.
Wir brauchen Qualifikation von Langzeitarbeitslosen."

Gewagte Kombination, was hat das eine mit dem anderen zu tun?

Wenn die möglicherweise mangelnde Qualifikation der Langzeitarbeitslosen mit den Neubürgern zusammenhinge, gäbe es gar keine Langzeitarbeitslosen, die hätten sich dann vor der Zuwanderung schon qualifiziert.

Es geht Ihnen um Abschottung und -schiebung, nicht um Arbeitslose. Stimmts?

Fachkräftemangel

Mehrfach habe ich hier gelesen, dass es keinen "Fachkräftemangel" gibt. Auch, dass es nur darum gehe, die "Löhne zu drücken".

1. Fachkräfte sind nicht nur Ärzte und Ingenieure. Auch Krankenschwestern und -pfleger, Installateure, Verkäufer, Friseure sind Fachkräfte, um nur einige Beispiele zu nennen. In diesen Bereichen gibt es durchaus Bedarf. Offensichtlich ist es in der Vergangenheit nicht gelungen, Arbeitssuchende in Deutschland dafür zu motivieren.
2. Es kann durchaus sein, dass es "in der Wirtschaft" gewisse Hoffnungen gibt, geringere Löhne zu zahlen. Aber dem kann man entgegenwirken. Das ist z.B. eine Aufgabe für Gewerkschaften oder auch der deutschen Kollegen, sich für Betriebsratswahlen etc. einzusetzen. Es ist ja nicht so, dass ein Unternehmen mit einem Schlag alle Mitarbeiter gegen Einwanderer austauscht. Wenn die Regel "gleicher Lohn für alle" gilt, wird niemand benachteiligt.
Im Übrigen: Ein Gesetz führt nicht zu massenhafter, sonder zu gesteuerter Einwanderung.

Fremdenfeindlichkeit versus Unkultiviertheit

Die lange Debatte um Flüchtlinge und Migranten lässt einen das Thema ja immer und immer wieder aus verschiedenen Gesichtspunkten betrachten. Meine Erkenntnis ist zZ folgende: Wenn wir mal die paar wenigen wirklich rechtsradikalen Nationalisten außer Acht lassen, dann geht es bei der Sache nicht um Rassismus oder Fremdenfeindlichkeit. Es geht um Integration. Und dies wiederum geht einher mit Kultiviertheit bzw. eben Unkultiviertheit. Kurz: Kultur. Wie komme ich darauf? Immer wieder berufen sich alle auf respektvollen Umgang miteinander und jeder behauptet von sich, das zu tun. Nun ist es so: für eine deutsche Frau ist es ein Zeichen des Respekt, auch einem fremden muslimischen Mann zu Begrüßung die Hand zu geben (deutsche Kultur). Für den Mann mag das respektlos erscheinen, weil er einer anderen Kultur entstammt. Wer hat Recht? Und da ist sie wieder: Die Debatte um die Leitkultur. Und da finde ich wirklich, in Deutschland haben Deutsche das Recht, ihre Kultur zur Leitkultur zu erklären.

@telemark

Die Zahlen/Statistiken sagen aber etwas anderes!
Z. B. haben nur die Migranten aus dem asiatischen Raum im Durchschnitt höhere Einkommen als der Durchschnitt in Deutschland. Sie erhöhen also das Wohlstandsniveau in Deutschland. Alle anderen außereuropäischen Migranten haben ein Durchschnittseinkommen unterhalb des Durchschnitts. Sie erniedrigen somit den Wohlstand in Deutschland!

um 14:48 von laurentz1

"ein Einwanderungsbegrenzung Gesetz und kein Einwanderungsgesetz."
Das ist doch nur ein anderer Name, denn das Einwanderungsgesetz regelt auch, die Begrenzung der Zuwanderung. Und dann gibt es auch noch das Asylgesetz, dem wieder andere Bürger unterworfen sind.

@11:31 von bayerische Seniorin

>> Aber die hier integrierten, ausgebildeten und oft schon in Arbeit befindlichen Menschen zurückzuschicken, wäre nicht nur eine Ohrfeige für die Asylbewerber, sondern auch für die vielen Menschen, Institutionen und Firmen, die viel Zeit und Geld in die Integration und Ausbildung investiert haben. <<
_
Ihr Engagement in Ehren, aber - pardon - die Hintergründe sind vielfältiger als nur der "gute Eindruck", den einige (in die EU) Zugewanderte abgeben...
_
Abgesehen vom geringen Prozentsatz tatsächlich berechtigter Asylanten besteht die große Mehrheit aus reinen Wirtschaftsmigranten, die sich schon durch den Grenzübertritt/Einreise in die EU ohne gültige Papiere strafbar machten (wird überall so gehandhabt). Ein dennoch per se eingeleitetes Asylverfahren (?) hebt den formaljuristischen Tatbestand nicht auf.
_
Haben Sie also Mitleid mit "Unternehmern/Firmen", die in "schwebenden Verfahren" befindliche Migranten als Billigstlöhner einstellen, um faire Löhne für Inländer zu drücken..?

Wie viele abgelehnte Asylbewerber ...

... sind den gerade in der Ausbildung im Handwerk, der Industrie und im Gesundheitswesen?
Könnte dazu die Tagesschau mal bitte Fakten liefern.
Busfahrer, Kassierer in Supermärkten, etc. wird es in Deutschland in 10 Jahren nicht mehr geben! In Thailand macht sich die Regierung bereits Gedanken darüber, wie man diese Menschen für andere Berufe qualifizieren kann. Vielleicht sollte sich die Bundesregierung darüber auch mal Gedanken machen, anstatt zu versuchen, die immensen Kosten der Abschiebungen durch dieses sogenannte Einwanderungsgesetz zu sparen!

"Spurwechsel" ist gut!

Da es sich hier offenbar um sorgsam ausgewählte, als Fachkräfte benötigte Flüchtlinge handelt, würde ich daran allerdings auch gleich die deutsche Staatsbürgerschaft koppeln.

Es gibt der alte demokratische Grundsatz:

Wer in Deutschland Steuern zahlt, soll auch in Deutschland wählen dürfen!

Keine Besteuerung ohne Vertretung im Parlament!

Ansonsten würde ich den dringend benötigten Fachkräften raten, sich nicht an der Nase herumführen zu lassen und lieber woanders hin auszuwandern.

12:08 von LiNe

mit ihren Vorstellungen der Kriterien zur Einwanderung
stehen sie aber im Widerspruch zum Mainstream
allein schon Forderungen zu stellen ...

@10:56 von Demokratieschue...

Sie schreiben: >>wieso bitte können nicht aus allen drei Gruppen (also Asylbewerbern, Fluechtlingen und Wirtschaftsmigranten) Zuwanderer werden?? Denn wenn die bei uns eine Ausbildung absolvieren und danach einen Arbeitsplatz bekommen, dann werden die ja zu Fachkräften die wir brauchen und damit wären die fuer uns wichtig, gerade weil wir Fachkräftemangel haben. Und so ein Fachkräftemangel löst sich nicht von heute auf Morgen auf.<<
_
Werte Userin - obwohl Sie stets nur (füllende) Postulate posten, ohne auf eine Diskussion mit anderen Usern einzugehen, möchte ich Sie hier anregen, sich doch einfach mal mit Fakten (auch im Internet per Links verfügbar) zu machen. So ist bspw. DE ein rechtsstaatlich und gesellschaftlich austariertes Gebilde, und nicht vergleichbar mit quasi anarchistischen Zuständen wie seinerzeit im "Wilden Westen" der USA, mit "Einwanderern aller Herkunft". Neue Blockhüttenfarmer sind in DE schlicht nicht vorstellbar, Slums und sozialer Niedergang aber sehr wohl...

@proehi, 14:18

Setzt natürlich voraus, dass die anderen Länder das genauso machen.

Also, ich finde den Vorschlag grundsätzlich sehr gut!

Wo man sich aufhält, da ist man Staatsbürger.

Was soll dieses komische andere Konstrukt, dass wir im Augenblick haben, eigentlich?

@meta1960

"1. Fachkräfte sind nicht nur Ärzte und Ingenieure. Auch Krankenschwestern und -pfleger, Installateure, Verkäufer, Friseure sind Fachkräfte, um nur einige Beispiele zu nennen. In diesen Bereichen gibt es durchaus Bedarf. Offensichtlich ist es in der Vergangenheit nicht gelungen, Arbeitssuchende in Deutschland dafür zu motivieren."

Warum konnte man denn die Leute nicht motivieren? Weil sich an den Arbeitsbedingungen nichts geändert hat. Kein besser Gehalt, keine Anpassung für die Rente, etc.
Wenn die Wirtschafts keine Leute findet muss sie ein besseres Angebot machen, das wird ausgehebelt wenn man sich jetzt schnell "Willige" beschafft. Dadurch wird sich in den betroffenen Bereichen nichts verbessern. Außerdem ist es meiner Meinung nach ersichtlich das die Leute hier keine Ärzte oder dergleichen meinen...

15:54 von smirker

Statistiken ....
die eine Bevölkerungsgruppe ist eben überproportional an Gymnasien vertreten, die anderen in Haftanstalten
nachlesen kann es jeder, darüber sprechen kommt selten gut an

geselliger misa..

"Ein hierzulande ausgebildeter Mensch....kann in seiner Heimat mit dieser Qualifikation weiteren Menschen arbeit geben".
Das ist genau der Punkt, den ich bei allen Kommentatoren vermisse: die Rückkehr in ihr Herkunftsland scheint wohl unter die Räder zu kommen! - Der subsidiäre Schutz besagt doch eindeutig "auf Zeit". Warum fällt das unter den Tisch?

andererseitz

Auf diese Partei müssen Sie ja einen besonderen Hass verspüren!!

@ 15:33 v. Theo Hopf "Wir brauchen keine..."

"Wir brauchen keine Einwanderung"
Das finde ich auch! Wer erinnert sich noch daran daß "made in Germany" einmal ein Qualitätsprädikat war? Dahin zurückzukehren sollte unser Bestreben sein - dazu müßten aber die Voraussetzungen bei uns selbst erst geschaffen werden. Das begänne schon bei der Kindererziehung: Eltern müssen wieder erziehen und nicht nur "bespaßen". Das ist die Voraussetzung dafür, daß Lehrer lehren könnten und sich nicht mit Disziplinlosigkeit seitens der Schüler abkämpfen müssten. Absolventen aller Stufen wären dann auch wieder leistungsfähiger und leistungsbereiter, die unfähige "Eventgeneration" würde sich so selbst ad absurdum führen und wir brauchten nicht sonstwo in der Welt Fachkräfte teuer einzukaufen!

Will hier nochmal...

... eine "Lanze brechen" für eine EU-taugliche Sicht auf die Problematik.
_
Wir lesen und hören (auch von ÖR-Medien) stets von den Immigranten vor den Toren Europas (faktisch EU) und dazu von den Nöten allerlei "Firmen und Unternehmer", die zeitgleich und angeblich händeringend nach "Fachkräften" suchen, um im Rahmen der Globalisierung bestehen zu können. Daß aber inzwischen Großunternehmen / Konzerne längst Arbeitsplätze in der EU abbauten und in Billigproduktionsländer verlagerten, bleibt intellektuelle Randnotiz und wird von Bürgermehrheiten schon als quasi "normal" empfunden.
_
Warum eigentlich?... wenn gleichzeitig von den selben Wirtschaftskreisen hierzulande ein Fachkräftemangel beklagt wird... Könnte das mit hiesigen Billiglöhnen (weit unterhalb sozialverträglicher Rentenanwartschaften) und mangelnder Ausbildungsbereitschaft zu tun haben..? Und falls die Politik dem Credo folgt ... hätte dann DE als "Sozialer Rechtsstaat" künftig noch Bestand..??

@ WM Kasparow fan

Das Argument, keine jungen Menschen immigrieren zu lassen, weil die auch irgendwann alt werden, ist aber schon etwas schräg. Letztendlich brauchen wir in Europa Neuzugänge von außerhalb. Weil die Geburtenrate bei 1,6 Kindern liegt. Es müssten aber 2,1 sein, um die Wohnbevölkerung zu erhalten. Und wollen wir statt eines Zuwanderungsgesetzes lieber ein Geburtszwang-Gesetz?

Bitte die Realitäten beachten

Gut ausgebildete Leute gehen erfahrungsgemäß nicht nach Deutschland. Die gehen in die USA, AUS, UK, F.
Folgt: wer gute Leute haben will, muss sie selber ausbilden.
Es sollte möglich sein, sich IM HERKUNFTSLAND auf einen ausgeschriebenen Ausbildungsplatz zu bewerben - wenn man die nötigen Qualifikationen mitbringt selbstverständlich. Wie das festzustellen ist, sollten Arbeitgeberverbände und / oder IHK's usw. in Zusammenarbeit mit den Botschaften entwickeln.
Immerhin haben wir damit einige Erfahrungen: auch unsere ehemaligen Gastarbeiter wurden im Herkunftsland angeworben.
Für strebsame Jugendliche dürfte das ein guter Anreiz sein, aber wegen der zu erwartenden Devisen auch die Familien und sogar den Staat.

14:48 von laurentz1 .... das ist völliger Un****!

Natürlich brauchen wir, und das nicht erst jetzt, sondern wir hätten es schon vor Jahren gebraucht, eine Migrationsgesetzgebung ergänzend zur Asylgesetzgebung - wie wir gesehen haben, sind die staatlichen Stellen mit der Situation überfordert gewesen, an zahlreichen Punkten hat Willkür und Ad Hock Politik den geordneten Ablauf überlagert, das darf so nicht sein und zwar völlig unabhängig davon, ob pro Monat eine arme S... ans Türchen klopft und einreisen möchte, oder ob's viele sind und unabhängig von ihren vermeintlichen oder belegbaren Status.

Unsere relevanten Probleme über die Nachqualifikation von Langzeitarbeitslosen bewältigen zu wollen, scheint doch eher ein zweifelhaftes Unterfangen - Aus einem Heer fußkranker Syphilitiker macht man nicht mir nichts dir nichts eine Elitearmee und das muss auch nicht sein. Eien Gesellschaft wie die Unsere kann sich nicht nur ein bisschen Migration, sie muss sich auch ein paar Fußkranke leisten können.

@ 16:37 von atratos "Wir brauchen keine..."

Die dann freiwerdenden "Integratationskosten" könnten dann für Entwicklungshilfe vor Ort verwendet werden und vielleicht bliebe sogar noch etwas für die marode Infrasstruktur in D. übrig!

Ein

Einwanderungsgesetz hat klar zu trennen zwischen Bewerbern für eine Immigration aus wirtschaftlichen Gründen und Asylbewerbern aus politischer Verfolgung heraus. Für letztere gibt es schließlich schon bestehende Gesetze und Kriterien. Wenn das in einem Gesetz vermischt werden soll, müssten die Asylgesetze im Gegenzug abgeschafft werden.

@ telemark

Verstehen Sie mich nicht falsch. Ich unterstütze Ankerzentren mit beschleunigten Verfahren sehr! Aber die Linken (inkl. SPD) sowie Grünen laufen dagegen meist Sturm, weil sie naiv, dumm... ich weiß nicht, was sind, jedenfalls haben diese Parteien eben nicht das beste für unser Land im Sinne.

Auch jetzt wieder: Da mäkelt man an Seehofers Punkteplan. Hey! Der Mann hat immerhin in 2 Monaten das geschafft, was unter anderem auch die SPD und die Grünen an die 20 Jahre verpennt haben. Im Moment macht Seehofer einen richtig guten Job, wie ich finde.

Oder die Kritik, dass es 5 unrechtmäßige Abschiebungen gegeben habe. Ja, mein Gott! Wo gehobelt wird, fallen auch Späne! Aber diese 5 Fälle - tragisch allemal - wiegen meines Erachtens mit Abstand nicht schwerer als die Fälle von unrechtmäßigen Aufenthalten (über 100.000!). Aber Linke machen daraus ein Drama, als wenn der Untergang des Rechtsstaates drohe. Dabei sind sie es gerade, die alles daran setzen, den Rechtsstaat ad absurdum zu führen!

Quo vadis - Made in Germany...?

Ursprünglich von britischen Kontrahenten mal als protektionistisches "Negativmerkmal" zu Ungunsten für Waren aus Deutschland "erfunden", wurde späterhin das "Made in Germany" zum weltweit gefragten Qualitätsmerkmal. Das gilt - in skurriler Weise - noch heute. So wird aktuell vermeldet, daß US-Autokäufer trotz "Dieselgate" (und zum Ärger von Trump) nach wie vor "German-Cars" vermehrt kaufen... aus Qualitätsgründen... (German Engineering etc...).
_
Aber wohin geht "die Reise"... wenn DE sein Qualityengineering + Manufactoring infolge geminderter Anforderungen (Bildung infolge erweiterter Zuwanderung) stets weiter absenkt? Die "läuft und läuft-Käferzeiten" sind vorbei... Heute stammen ca. 80% der Bauteile eines VW-Golf von außereuropäischen Zulieferern. Allfällige Rückrufaktionen sind nur die Spitze des "Eisbergs"... der die deutsche Wirtschaft buchstäblich "kalt erwischen" könnte.
_
Deshalb = JA zur Anwerbung von EU-Fachkräften... NEIN zu willkürlicher Verwässerung..!

16:20 von rossundreiter

"Setzt natürlich voraus, dass die anderen Länder das genauso machen.
Also, ich finde den Vorschlag grundsätzlich sehr gut!
Wo man sich aufhält, da ist man Staatsbürger.
Was soll dieses komische andere Konstrukt, dass wir im Augenblick haben, eigentlich?"

Eine ferne Zukunft ohne Staatsgrenzen und der damit verbundenen Aus- und Eingrenzung kann ich mir als wünschenswerten Zustand durchaus vorstellen. Die Gegenwart zeigt allerdings deutlich wie sich die Mauerbauer, Grenzabdichter, Abschieber und sonstigen Biodeutschstolzen redlich abrackern, damit die vorhandenen Grenzen keinesfalls durchlässiger sondern zunehmend unüberwindlicher werden. Wirkt übrigens in beide Richtungen, ist aber für manchen Mitbürger vielleicht nicht so ganz klar.

@ meta1960

"1. Offensichtlich ist es in der Vergangenheit nicht gelungen, Arbeitssuchende in Deutschland dafür zu motivieren."

Warum wohl? Wie viel verdient eine Pflegekraft in D bei dem Knochenjob? Welche Verantwortung muss eine Pflegekraft gleichzeitig dafür übernehmen? Die Bezahlung in diesem Bereich ist eine einzige, betriebswirtschaftlich gewollte Katastrophe. Es gibt eben Dienste an der Gesellschaft, die darf man schlicht niemals auf Turboeffizienz trimmen wie ein x-beliebiges & sich selbst genügendes Wirtschaftsunternehmen!

Würde man Pflegekräften statt €1500 viell. €3000 bieten, wäre "Pflegekraft" der nächste Traumjob! & nicht nur in D, sondern in ganz Europa. Dort gäbe es übrigens genug Fachkräfte, die ein Interesse daran hätten, aber aufgrund der mageren Bezahlung in diesem Bereich davon lieber Abstand genommen haben. Ich kenne aus meinen Erfahrungen in Integrationskursen persönlich 7 Fälle aus Italien & Osteuropa.

Ich sage nur: dummes Deutschland!

um 15:54 von smirker

"Z. B. haben nur die Migranten aus dem asiatischen Raum im Durchschnitt höhere Einkommen als der Durchschnitt in Deutschland."

Wenn Sie jetzt noch "ostasiatischen Raum" konkretisieren, stimme ich Ihnen zu.
Zahlen habe ich gar keine genannt, aber diverse (nicht in D erhobene, weil möglicherweise erhellende) Statistiken zeigen, dass Einwanderer aus Korea, Singapur, China oder Vietnam in der Regel einen Mehrwert für das Wohlstandsniveau des Gastgeberlandes bringen.
Siehe USA, Kanada, Australien etc.
Das bedeutet aber nicht, dass es auch einen guten Mediziner oder Handwerker aus Damaskus, Bagdad oder Teheran geben kann.
Qualifikationsprüfungen vor einer möglichen Einreise können darüber einfach Aufschluss geben.
Eine rein an Herkunft oder Ethnie orientierte Auswahl kann doch keiner ernsthaft fordern - da wären wir wirklich auf einer abseitigen Spur unterwegs.

@telemark an @halfagras

"Erinnern Sie sich an die Bilder vom Herbst 2015? Wo haben Sie da "Ellenbogen" gesehen?"

Der User @halfagras meinte das bestimmt nicht bildlich. Ich vermute, dass er mit "Ellenbogen" meinte, dass die, die zu schwach und alt oder jung sind, NICHT die Möglichkeit hatten nach Deutschland oder Europa zu kommen und nur die, die stark genug waren und das Geld hatten (also Ellenbogen), diese Möglichkeit hatten.

Ich kann mich natürlich auch täuschen...

@ proehi

"[...] und sonstigen Biodeutschstolzen redlich abrackern, damit die vorhandenen Grenzen keinesfalls durchlässiger sondern zunehmend unüberwindlicher werden. Wirkt übrigens in beide Richtungen, ist aber für manchen Mitbürger vielleicht nicht so ganz klar."

Solange andere Länder zu ihrer nationalstaatlichen Identität ein anderes, unbelastetes Verhältnis haben als D... solange andere Staaten einen nationalen Protektionismus pflegen... wäre es brandgefährlich, wenn hier D ganz alleine Vorpreschen & alle Grenzen einreißen wollen würde. Das würde zu einer völligen Aushebelung jeglicher staatlichen Ordnung & zu einer enormen Destabilisierung in diesen Breitengraden führen. Wir stünden dann gewiss alle am Abgrund! ...Sorry, falsch! Die, die es sich dann leisten können, werden abhauen & den Rest sich hier selbst überlassen.

Die Welt ist einfach noch nicht reif für einen Universalismus, wie den, den sie propagieren!

16:37 von atratos

@ 15:33 v. Theo Hopf "Wir brauchen keine..."

"Wir brauchen keine Einwanderung"
Das finde ich auch! Wer erinnert sich noch daran daß "made in Germany" einmal ein Qualitätsprädikat war? Dahin zurückzukehren sollte unser Bestreben sein - dazu müßten aber die Voraussetzungen bei uns selbst erst geschaffen werden. Das begänne schon bei der Kindererziehung: Eltern müssen wieder erziehen und nicht nur "bespaßen". Das ist die Voraussetzung dafür, daß Lehrer lehren könnten und sich nicht mit Disziplinlosigkeit seitens der Schüler abkämpfen müssten. Absolventen aller Stufen wären dann auch wieder leistungsfähiger und leistungsbereiter, die unfähige "Eventgeneration" würde sich so selbst ad absurdum führen und wir brauchten nicht sonstwo in der Welt Fachkräfte teuer einzukaufen!
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Dazu müsste man sich erinnern wer die jetzigen Eltern seit 1968 antiautoritär versaut hat.
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Unsere Pisajobber haben das Perpetuum mobile perfektioniert, Sie erhalten Wertschätzung für selbst Angerichtetes.

"Wir brauchen keine Einwanderung"

@atratos,17.08.2018,16:37,16:52 Uhr.Zunächst einmal vielen Dank für Ihren sachlichen ,ehrlichen Beitrag.Sie haben
die Dinge beim Namen genannt.Darauf kann ich nur ant-
worten mit dem Spruch:"Am deutschen Wesen,soll die Welt genesen".Das kann wohl nicht angehen.Das Ganze erinnert mich an den Spruch meiner Großmutter:"So laßt uns jetzt mit Fleiß betrachten,was durch die gute Kraft entspringt,den
schlechten Mann,muß man verachten,der nie bedacht was
Er vollbringt".

17:28 von RoyalTramp

Zwar halte ich es für leicht übertrieben, daß ich einen wie auch immer gearteten Universalismus propagiere, stimme Ihnen allerdings zu, daß der Zeitpunkt für Grenzenlosigkeit gerade jetzt verfrüht wäre.

Interessant finde ich an Ihren Ausführungen, daß Sie den Grund und die Verantwortung für die hiesigen Grenzedichtmacher am Protektionismus der Nachbarn festmachen. Demnach wären die ja alle fremdgesteuert und handelten gar nicht aus freien Stücken. Da könnten sich vielleicht neue Erkenntnisse ergeben, wenn man denen das mal sagen würde.

@RoyalTramp

"Die Welt ist einfach noch nicht reif für einen Universalismus, wie den, den sie propagieren!"

Ich stimme Ihrem Beitrag in vollem Umfang zu.

An Meta1960

Die Unternehmer haben es jedenfalls in kurzer Zeit geschafft ihre Festangestellten durch Leiharbeiter zu ersetzen. Warum sollten sie es nicht schaffen die nun durch billige Einwanderer zu ersetzen?
Und die Gewerkschaft kann nur dann was tun wenn die Ausländer in der Gewerkschaft sind und die Arbeitgeber im Arbeitgeberverein. Und das werden immer weniger.
Im Übrigen will die Mehrheit der Deutschen kein Einwanderungsland sein. Und das verhindert auch keine illegale Einreise. Da helfen nur geschlossene Grenzen.

@ proehi

"Interessant finde ich an Ihren Ausführungen, daß Sie den Grund und die Verantwortung für die hiesigen Grenzedichtmacher am Protektionismus der Nachbarn festmachen. Demnach wären die ja alle fremdgesteuert und handelten gar nicht aus freien Stücken. Da könnten sich vielleicht neue Erkenntnisse ergeben, wenn man denen das mal sagen würde."

Was ist denn daran fremdgesteuert zu sagen: Wenn andere Länder, wie z.B. in Osteuropa die Grenzen dicht machen, wenn selbst Skandinavien die Grenzen dicht macht, dann erscheint es nicht logisch, dass wir unsere Grenzen sperrangelweit offenstehen lassen.

Wenn Sie meinen, dass Aktio gleich Reaktio ist. Ja, da könnte was dran sein.

@royaltramp, 17:28

"Die, die es sich dann leisten können, werden abhauen & den Rest sich hier selbst überlassen."

Wie? Und nun überlassen wir die, die noch draußen sind, sich selbst? Wo ist der Unterschied (abgesehen von irrsinnigen Kosten für Grenzsicherung und Verwaltung)?

"Die Welt ist einfach noch nicht reif für einen Universalismus, wie den, den sie propagieren!"

Also, an mir liegt's nicht.

Aber schön, dass Sie den "Universalismus" zumindest (in Ihrem Fall) als Fernziel teilen.

@royaltramp, 19:24

Wenn Sie damit meinen, dass Sie sich grundsätzlich (auch in Fall Osteuropa) für offenere Grenzen einsetzen, ist doch alles in Butter und wir sitzen schon fast in einem Boot.

Habe ich aus Ihren Kommentaren nur bisher, mit Verlaub, nicht herauslesen können.

Trennung von Schutz und Migration

Der Ansatz, Asyl/Schutz voneinander zu trennen ist richtig. Schutz darf es nur temporär geben, also mit Ticket nach Hause, sobald das geht. Über eine dauerhafte Migration muss Deutschland wieder ganz nach Zweckmäßigkeit entscheiden können: Nur nach Bedarf Fachkräfte aus Mangelberufen, mit guten Sprachkenntnissen und positiver Integrationsprognose. Die Entscheidung muss vor der Einreise getroffen werden. Ein „Spurwechsel“ würde Fehlanreize setzen.

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