Ihre Meinung zu: Wiener für generelles Essverbot in U-Bahnen

16. August 2018 - 15:22 Uhr

Nutzer der Wiener U-Bahnen müssen ab kommendem Jahr auf Essen während der Fahrt verzichten: Eine deutliche Mehrheit hat sich bei einer Umfrage für den Verzicht von Speisen und Getränken ausgesprochen.

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Kommentare

Diese Idee hatte man in Köln auch.

Ein paar Faltblätter verteilt und in jeder Bahn die Hinweise angeklebt. Interessieren tut´s fast keinen. Es wurde aber auch von Beginn an nicht verfolgt.
Da rate ich den Wienern die Augen aufzuhalten und den Mund aufzumachen, wenn jemand meint für ihn würde diese neue Regelung nicht gelten.

wer will sich schon gerne in eine

frittenschale setzen. sollte eigentlich schon der höflichkeit geschuldet sein. in schland aber abhanden gekommen. da kommen auch lehramtsanwärterinnen mit einem eis zur wohnungsbesichtigung

Nichts Neues ...

Wieso ist da eine Meldung wert?

Auch in Deutschland gibt es mehrere Verkehrsverbünde, wo da Essen und/oder alkoholisches Trinken verboten ist.

Da bin ich auch dafür

Essen in den Bahnen u. Bussen zu verbitten.Könnte man auch bei uns in D. gerne einführen.Auch bin ich der Meinung das viel zu viel Essbares in den Bahnstationen angeboten wird.Ich kenne das aus meiner Jugendzeit überhaupt nicht. Gegessen wird zu Hause sagten immer meine Eltern.Nur etwas Obst hatten wir dabei oder Kekse,das war es dann aber schon.Diese Regel haben wir auch mit unseren Kinder eingehalten.

Ist in Ordnung

Keine Hamburger, Frankfurter, Wiener, Göttinger mehr in der U-Bahn.

Was sich erst einmal recht rassistisch anhört, ist es eigentlich nicht.

Nicht nur der Geruch, auch die Essensreste auf dem Boden und gerne auch auf den Sitzen sind ein Manko, dass man nicht mehr akzeptieren muss.

Man muss nicht von einem Ort zum anderen hetzen, und dabei irgendwelchen Mist in sich rein stopfen.

Essen, und vor allem gemeinsames Essen, sich Zeit nehmen für die lebenserhaltende Nahrung, den Kopf frei bekommen und die Gedanken sammeln, dass ist Teil unserer Kultur, und sollte wieder eine Wertschätzung erfahren.

Dann braucht es auch keine Diskussion über die Abfallmenge von Kaffee-to-go-Bechern. Man stellt sich an einen Stehtisch des Imbiss oder Cafés, trinkt in wenigen Minuten den Kaffee, Tee oder anderes aus eine Mehrweggefäß, und ist dann wieder ein wenig ausgeruht auf dem Weg.

Diese ständige Multitasking im Leben gefolgt von Extrem-Chill-Out ist so sinnvoll wie die Zeitumstellung.

Toll, was anderswo möglich ist

Großartig, welche Benimmregeln in anderen Ländern geplant sind.
In Deutschland dürften solche Regeln kaum durchsetzbar sein.
Schon die Fahrkartenkontrolle ist für einelne Kontrolleure (oder weiblich) ein gefährliches Unternehmen. Durch brutal verletzte Menschen sind andere so verängstigt, dass sie bestimmte Personen lieber ohne Fahrkarte weiterreisen lassen.
Und welcher Fahrgast will seine Gesundheit riskieren, wenn er auf Raucher, Trinker oder mit schmutzigen Stiefeln auf den Sitzen lümmelnden "Fahrgästen" hinweist.
Die Position "Ohnemichel" ist sicherer.

Alle essen in der Bahn,

außer Frank, den nervt Gestank.
Schade, ich hab immer so gerne in der Wiener U-Bahn schmatzend und kleckernd meine Döner vertilgt.

Ich bin knapp 70, keine

Ich bin knapp 70, keine diagnostizierte Zuckerkrankheit, insbesondere kein Typ I.
Bin aber trotzdem gegen Unterzuckerung empfindlich, der Blutzuckerwert ist da im Nu in Richtung 70...60 durchgerauscht, also im Grenzbereich zu Typ II (Alterszucker). Auto ist abgeschafft, lange ÖPNV-Fahrten müssen sein (wohne in D auf dem Lande).
Komischerweise nützt das Allheilmittel Traubenzucker nichts.
Wenn mir dann noch verboten würde, von der immer mitgeführten Stulle oder Brotzeit was abzubeissen, wäre ich schlecht dran.
Und ja, biersaufende oder dönermampfende Mitreisende mag ich auch nicht. (Persönlich finde ich beim Döner aber die Schwelle zu "jedem das Seine" noch nicht überschritten, ich mag auch keine Quengelkinder, Quasselstrippen oder Knoblauchküchen-Freaks neben mir und verlange trotzdem nicht, denen die Mitfahrt zu verbieten). Ein solches Verbot sollte sich aber auf warme oder tropfende Speisen beschränken.

Find ich gut...

...was man so in den Bahnen auf, neben und unter den Sitzen findet ist nicht mehr feierlich.

In Berlin ist das schon eine

In Berlin ist das schon eine Weile so, dass trinken und essen nicht mehr erwünscht sind in den öffentlichen Verkehrsmitteln. Nur interessiert das viele nicht und kontrollieren tut das auch niemand.

@Zuschauer49

Ihren Kommentar finde ich 1A und stimme dem vollumfänglich zu.
Schönen Tag wünsche ich Ihnen noch.

Wien - die l(i)ebenswerteste Stadt der Welt.

Bei uns in Berlin würde sich bestimmt eine Initiative dagegen bilden, es würden Unterschriften gesammelt und dann würde man vor dem Rathaus eine Demo abhalten - für das gute Recht auf Dürüm in der U-Bahn.

Rassistische Kampagne und Suggestivfragen

Bereits vor etwa einem Jahrzehnt gab es eine Umfrage zum Thema Essverbot in der Wiener U-Bahn. Soweit ich weiß, sprach sich eine Mehrheit gegen ein Verbot aus. Der aktuellen "Umfrage" ging eine Kampagne der Wiener Linien gegen geruchsintensive Speisen voraus, durch die das Ergebnis wohl massiv beeinflusst wurde. Ein Plakat zeigte ein Döner essendes, schwarzes Schaf (ob Lamm- oder Hühnerdöner, blieb unklar). Dies wurde als rassistisch eingestuft, kam aber anscheinend bei vielen gut an.

Auch durch die (Suggestiv-)Fragen und Auswahlantworten in der aktuellen "Umfrage" wurde das Ergebnis stark beeinflusst.

Generell ist Wien im Gegensatz zu Zürich recht schmutzig, da vielen Bewohnern das Bewusstsein fehlt, die Stadt sauber zu halten. Vergleichsweise viele Zigarettenkippen und Hundekot liegen auf der Straße. Die U6 wurde nicht zufällig für die Umfrage ausgewählt, da einige Stationen Brennpunkte sind, wo anscheinend der Drogenhandel floriert.

Schade

Schade, dann starren ja alle nur noch auf ihr Smartphone.

So ein zünftiges, gemeinsames Käsefondue verbindet doch - auch menschlich meine ich.

Gruß, zopf.

@15:59 von Zuschauer49: Arzt stellt Bescheinigung aus

Ihr Arzt des Vertrauens stellt Ihnen eine Bescheinigung aus. Ist ohnehin ratsam, damit bei einem Unfall mit Bewusstlosigkeit der Notarzt das weiß.
Ein kleiner Apfel oder Banane ist in 20 Sek. gegessen und sollte gegen Unterzuckerung schnell helfen.

Die öffentlichen Verkehrsmittel macht das nicht gerade attraktiver...

Menschen, denen es wichtig

Menschen, denen es wichtig genug ist, bringen eine Spiessbürgerlichkeit mit, die einfach vollkommen freudlos ist. Ein bischen mehr Lockerheit und Freiheitsliebe wäre wünschenswert.

Du Felix Austria....

.... scheinst die Zeichen der Zeit erkannt zu haben. Zur Durchsetzung, und das zeigt sich in großen deutschen Großstädten, bedarf es Zivilcourage der Bürger, um die Verstöße gegenüber freiheitsliebenden Ignoranten zu monieren. Ich mag weder Bratwurst, Pommes rot-weiß, Döner, Asiafood und Hamburger in S- und U-Bahnen, um dies klarzustellen.

Vorbildlich!

Weiterhin wäre ich dafür, die Regeln aus Singapur für achtlos weggeworfenen Müll einzuführen.
In vielen Gegenden Deutschlands sieht es nämlich mittlerweile stark vermüllt aus. Das war nicht immer so.

Richtig so

U-Bahnen sind Beförderungsmittel und keine Restaurants. Daher begrüße ich dieses Essverbot, und wünsche es mir auch für ganz Deutschland, und für alle Verkehrsbetriebe, egal ob Bus oder Bahn.

Ich kenne es so, daß

Ich kenne es so, daß "unverpackte" Lebensmittel nicht verzehrt werden dürfen. Betroffen sind z.B. die Pommestüte, der Döner, das Eis in der Kegel-Waffel, halt alles, was man nicht wegpacken kann.

Die Stulle oder das vorportionierte Obst in der Dose, die Kekse in der Verpackung oder der Kaffee-To-Go im verschließbaren Thermobecher sollten da keine Probleme machen, erst recht wenn man nachweislich auf regelmäßige Snacks (gerade bei langen Fahrten) angewiesen ist.

Ansonsten finde ich das Vorhaben der Wiener Verkehrsbetriebe eine leider notwendige Regelung - freiwillige Zurückhaltung und Benehmen kann man heutzutage nicht mehr von allen erwarten.

Warum nicht

in meinem Auto wird auch nicht gegessen oder getrunken

16:13 von Alex Faulkner

Das ist eben auch Berlin

Absolut richtig.

Wer mal nach Taipei (Taiwan) kommt, kann sich gerne unsere UBahn (das MRT) angucken. Die ist so sauber, daß man fast vom Fußboden essen kann. Gäste haut das regelmäßig von den Socken.

Essen, Trinken (Rauchen sowieso) und Müll zu hinterlassen ist verboten bzw. verpönt. Und das muß erstaunlicherweise nicht mal durchgesetzt werden. Es funktioniert einfach! Sollte sich jemand wirklich mal nicht daran halten, was kaum vorkommt, weist man den "Sünder" freundlich darauf hin und gut isses.

Frequent flyer 16.28

ich seh da nichts rassistisches! das schwarze Schaf ist ein stehender Begriff für die, die sich nicht an Regeln halten. und Döner ist erstens sehr geruchsintensiv, was nicht Jeder mag und zweitens fällt da immer Kraut, Fleisch und Salat oder Soße runter...

Voll OK. Wer mit den Verboten

Voll OK. Wer mit den Verboten nicht leben kann, zieht bitte nach USA. Diese Bahnen oder Busse wollen von vielen benutzt werden, da ist ein stinkendes Essen oder klebriger Bapp, der runtertropft nicht hilfreich. Keine richtige Strafe festsetzen, das bringt nichts. Name aufschreiben und die Reinigungsrechnung zustellen langt.

Traurige Wahrheit

Dieses Verbot würde meinen Wiener Freund, den Kurti, ziemlich hart treffen, denn dann dürfte er seinen heiß geliebten Holzkohlegrill nicht mehr in der Bahn anwerfen. Schade, es waren wunderbare Fahrten mit ihm(:-

16:36 von zopf

"" Schade, dann starren ja alle nur noch auf ihr Smartphone.""
#
Also zopf,beides geht doch auch.Ich erlebe es häufig in der Bahn,Smatphon und gleichzeitig mampfen können viele Bahnreisende.

@15:41 von schiebaer45

"Da bin ich auch dafür
Essen in den Bahnen u. Bussen zu verbitten."

Ich auch. Aber auch bei anderen Veranstaltungen wie z.B. Kirchenkonzerte mit Andacht. Da sitzt eine Frau mit zwei Kindern (ca. 4-6 Jahre) hinter uns. Die hatten erst einmal mit viel Geknister ihre Butterbrote ausgepackt und mit viel Geschnatter vermampft und dann Malzeug ausgepackt.
(Die Buntstifte sind dann noch heruntergefallen und mussten natürlich wieder eingesammelt werden.)
Es hat ein ärgerliches Weilchen gedauert, bis die Sitznachbarn diese Frau buchstäblich rausgeekelt hatten.
Vorher hatte sie sich aber noch lautstark über die Kinderhasser aufgeregt.

@ 19:29 von schiebaer45

Aber Mampfen darf man ja bald nicht mehr in Wien.

Das beides geht, weiß ich. Ich stibitze ja regelmäßig vom Essen meiner Sitznachbarn, wenn die total vom Smartphone abgelenkt sind.

Gruß, zopf.

um 16:58 von morph63

"" Weiterhin wäre ich dafür, die Regeln aus Singapur für achtlos weggeworfenen Müll einzuführen.
In vielen Gegenden Deutschlands sieht es nämlich mittlerweile stark vermüllt aus. Das war nicht immer so.""
#
Da stimme ich zu,so vermüllt wie man es heutzutage in D. antrifft war es früher hier nicht. Ich entsinne mich noch an einen Ausflug mit meinen Opa nach Dänemark,da hat Opa doch glatt 25 DK Kronen für eine weggeworfene Bananen Schale zahlen dürfen.Ein Ordner hat ihn dabei gesehen.

deutliche Mehrheit ?

als Betreiber bestimme ich den Tarif ...und die Ver-u. Gebote bei der Benutzung...klar?

@19:55 von zopf

"Ich stibitze ja regelmäßig vom Essen meiner Sitznachbarn, wenn die total vom Smartphone abgelenkt sind."

Dass ich da noch nicht selbst drauf gekommen bin...
Aber Danke - wieder was dazu gelernt.
(Aber nicht vergessen, vorm Stibitzen auf den hygienischen Zustand des Nachbarn zu achten.)

Die betroffenen Wiener

Die betroffenen Wiener scheinen von dem Verbot aber nicht viel zu halten - Kommentare auf https://derstandard.at/2000085478306/Essen-in-der-U-Bahn-Wien-sollte-nic...

@zuschauer49

Wer nach dem morgentlichen Aufstehen komplett auf jegliche Kohlehydrate oder Süßstoffe verzichtet, wird den ganzen Tag problemlos ohne Blutzuckerspiegel-Probleme überstehen. Zum Frühstück also besser Ham & Eggs statt Brot/Brötchen bzw. Zucker im Kaffee, Orangensaft oder Müsli.

Einschränkung der persönlichen Freiheit

Das ich mich mit dem von McDonalds mitgebrachten Essen in Frankfurt in die S-Bahn setze soll eventuell bald verboten sein? In Bayern dürfen Hunde ohne Leine im Wald herumlaufen und Passanten anknurren. Auch Behördenvertreter, Beamte (Schule, Polizei, zT Verwaltung) und Vertreter halbstaatlicher Unternehmen (zB Deutsche Bahn) sind oft übergriffig ohne das die Betreffenden Konsequenzen befürchten müssten. Deutschland 2018 eben. Narrenfreiheit für Bevormundung und Gängelung. Aber vielleicht gibt es ja mal eine Gegenbewegung, die die großteils erstrebenswerten Zustände wiederherstellt wie wir sie bis Ende der 1970er Jahre hatten.

Na hoffentlich verhungert

Na hoffentlich verhungert dann keiner. Fahrens net so schnöööl.

Deutsche Verkehrsverbünde bitte genauso

Wenn morgens die komplett Verpennten ihre unsäglichen Coffee-to-Go reinlassen und an der Butterbrezel nagen, wäre es begrüßenswert die Verkehrsverbünde hierzulande machen das auch bald wie in Österreich.

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