Ihre Meinung zu: UN-Bericht: Bis zu 30.000 IS-Kämpfer im Irak und in Syrien

14. August 2018 - 6:18 Uhr

Der "Islamische Staat" ist im Irak und in Syrien in der Defensive - doch laut einem UN-Bericht hat die Terrormiliz dort noch immer bis zu 30.000 Kämpfer. Viele von ihnen sind aber untergetaucht.

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Kommentare

Kämpfer in Syrien

In der Entstehung im Jahre 2003 hat Assad den IS im Geheimen tatkräftig gegen die Amerikaner unterstützt. Jetzt wird er die Geister, die er rief, nicht mehr los. Allein in Syrien sind noch über 10.000 IS Kämpfer versteckt und kampfbereit, um das alawitische Regime zu stürzen.

Wenn überrascht das?

...die werden auch nicht weniger - höchstens mehr...
Mit dem Zerbomben von Städten und Infrastruktur von den "Befreiern" - und besten Falls die Zivilbevölkerung mit noch weniger als zuvor zurück zu lassen, wird sich bestimmt die Wut auf den "Westen und seine Verbündeten" nicht verhindern lassen...
...Staaten zu "destabilisieren" lässt halt immer das "normale Volk" am Meisten Leiden...dann ist es einfach hass zu predigen und Nährboden zu finden...

Hmmmm was ist mit dem Rest

Hmmmm was ist mit dem Rest von Afrika? Nigeria, Mali Kamerun, Tschad?Was soll der Bericht vermitteln?Oder soll er die Militärische Intervention in Syrien rechtfertigen?Aber in Syrien machen Assad und Putin schon sauber wie man sieht und liest! Von den Westlichen Armeen hört und liest man nichts diesbezüglich.In Idlib steht die HTS (Nachfolger der Al Nusra) und die Türkei hat was dagegen das Assad da einmarschiert!Könnten ja Söldner in die Türkei flüchten!Davon ab, die Schlau sind haben es schon längst getan!Eine Pufferzone für Terroristen!!Schon verrückt!

Dies kann sich wohl unsere Seite, die mit

den westlichen Werten ans Bein binden. So sieht der Erfolg aus, wenn man Regierungen stürzt und dafür auch noch Terroristen unterstützt. Der ganze Terror ist ein Produkt der westlichen Politik, die auch nicht davor zurückschreckt, sich mit dem größten Terrorunterstützer Saudi-Arabien zu verbünden. Man wird uns bestimmt ewig dafür dankbar sein.

Assad, Präsident des Irak?

07:34 von Tom Özdemir
"In der Entstehung im Jahre 2003 hat Assad den IS im Geheimen tatkräftig gegen die Amerikaner unterstützt."
Also ist der IS 2003 in Syrien, nicht im Irak entstanden? Das Camp Bukka im Irak wurde also nicht von den US-Streitkräften, sondern von der syrischen Armee geführt? DAS, werter Tom Özdemir, ist nämlich der Kern Ihrer Aussagen. In diesem Camp entstand nämlich die Keimzelle des IS.
ICH kann mich an anderes erinnern. 2012 forderte die "Weltgemeinschaft", wer immer das auch ist, von Assad die Freilassung ALLER sog. politischen Häftlinge. Assads Warnung, daß dann auch Terroristen, auch des IS, freikämen, hat man einfach als Ausrede abgetan. Und so hat Syrien eben ALLE entlassen. Die Folgen (neben den ausländischen "Kämpfern") kennen wir.

Am 14. August 2018 um 07:34 von Tom Özdemir

Können Sie das belegen?
Ansonsten behaupte ich, dass Sie da einiges durch einander werfen.

Da sich diese IS Kämpfer

Da sich diese IS Kämpfer immer unter anderen Muslimen verbergen können und diese die IS Kämpfer nicht gnadenlos ausliefern als Schandfleck des Islams, bleibt es so wie es ist.
Mag sein das ich es falsch sehe, aber überall wo dieser Glauben anfängt eine gewisse Größe in einem Land zu erreichen, gibt es Ärger und Unruhen.

...untergetaucht?

...oder eingefallen in die soziale Hängematte Namens deutsches Sozialsystem. Diese Land holt ernsthaft Leute wieder oder läßt diese einreisen, die sich dazu entschlossen haben, in anderen Länder zu morden, und denen es jetzt aber zu brenzlig wird! Erschreckend und höchst bedenklich, das es sogar Parteien gibt die das tolerieren!

Wichtig ist ...

... dass wir keinen davon nach Deutschland lassen.

Sie müssen für ihre Verbrechen im Irak und in Syrien vor Gericht gestellt werden.

Ganz gleich welchen Pass sie haben.

@ um 07:34 von Tom Özdemir

"Kämpfer in Syrien
... Allein in Syrien sind noch über 10.000 IS Kämpfer versteckt und kampfbereit, um das alawitische Regime zu stürzen."

Na wenn das so ist gehört der IS ja zu den Guten.

Kämpfer?

Für mich sind das keine Kämpfer.Der Ausdruck Kämpfer ist für diese gesetzlose Mörderbande einfach zu milde.Sie nehmen sich Religion zum Vorwand,um ihre niedersten Triebe auszuleben.Leider sind viele dieser Islamisten eine tickende Zeitbombe und eine Gefahr für jede Gesellschaft.Der Umgang mit diesen Leuten ist ein schwieriges Thema,denn oftmals sind diese so verbohrt in ihrem Verhalten,dass eine Resozialisierung wohl vielfach auszuschließen ist.Sie sollten in den Ländern verurteilt werden,so man ihnen denn habhaft wird,in denen sie ihre Verbrechen begangen haben.Leider sind wohl auch viele von ihnen schon auf den Weg in andere Länder.

@Tom Özdemir

Klar ein Syrien was nicht mal das eigene Land schützen kann soll das getan haben? Schon vergessen, das USA "ausversehen" des öfteren an die IS Waffen aus der Luft geschmissen hatte? Syrien hatte die PKK massiv unterstützt. In Suchmaschine eingeben: Damaskus Öcalan.

Wen überrascht das?

...die werden auch nach jetziger Lage nicht weniger - höchstens mehr...

Mit dem Zerbomben von Städten und Infrastruktur von den "Befreiern" - und besten Falls die Zivilbevölkerung mit noch weniger als zuvor zurück zu lassen, wird sich bestimmt die Wut auf den "Westen und seine Verbündeten" nicht verhindern lassen...
...Staaten zu "destabilisieren" lässt halt immer das "normale Volk" am Meisten Leiden...dann ist es einfach hass zu predigen und Nährboden zu finden...

Beim So genannten Kampf gegen

Terror werden keine Gefangenen gemacht. Vermutlich werden die sich auch nicht in Luft auflösen und tauchen auf und ab. Einfach Pass wegwerfen und Europa steht offen.

Nur Theorie

Es ist ein Zahlenspiel und ein an die Wand gemalter Teufel. Als wenn die alle mit dem Gewehr bei Fuss in Loechern hocken und 24/7 warten. Wenn Motive und Aussicht auf Gewinn fehlen, wird aus einem Kaempfer wieder der "Normalo", der andere Sorgen hat und sich vieleicht ganz anders orientiert. Das war am Ende eines jeden Krieges so. Und aus einer gewissen Sicht heraus ist es hier fuer viele bestimmt das Kriegsende. Man sollte die Zahlen um diese bereinigen und wird sich dann eventuell wundern.

um 07:34 von Tom Özdemir

Könnten Sie das irgendwie belegen?
Bisher ist meines Erachtens nur bewiesen, dass der IS hauptsächlich von "privaten Spendern" aus Saudi Arabien und Katar unterstützt wird. Außerdem wurde der IS von Erdogan im Kampf gegen Jessiden und Kurden unterstützt.
Darüber dass Assad seine Gegner unterstützt hätte, habe ich bisher nirgends etwas gelesen.au
Ich kann zwischen seiner und der Ideologie der whahabbitischen Salafisten auch keinen gemeinsamen Nenner entdecken. Auch militärisch sehe ich für Assad keinen Nutzen in der Unterstützung des IS
Ganz im Gegensatz zu den Herrschern in SA, Katar und der Türkei, deren Ideologie sehr eng mit der des IS verwandt ist und deren gemeinsame militärische Ziele nicht zu übersehen sind.

Es sind "Glaubensbrüder"

Wer unterstützt den IS? Präsident Erdogan hatte den IS noch vor wenigen Jahren als "Glaubensbrüder" bezeichnet und hat ausländische Anhänger ungebremst durch die Türkei nach Syrien reisen lassen. Doch der wichtigste Unterstützer des IS in Syrien war Saudi-Arabien und ist es vermutlich immer noch, egal, unter welchem Namen der IS dort aktiv war und ist. Ein einfacher Wechsel der Fahnen "verwandelt" IS-Milizen in andere islamistische Milizen, ohne tatsächlichen Unterschied. Ein Beispiel für islamistische "Glaubensbrüder" ist die in Douma bis vor kurzem herrschende "Islam-Armee", zum Glück inzwischen nach Idlib vertrieben.

@Tom Özdemir sehe ich etwas

@Tom Özdemir

sehe ich etwas anders. Der IS war da, um das Regime zu stürzen DANK der Amis und der Türkei, Katar, SA. Das Sunnitische Regime versucht, den westlich orientiereten Assad los zu werden da er keine sunnitische Pipline in syrien wollte sondern eine iranische / russische Pipline, um Gas zu transportieren!!!

um 07:34 von Tom Özdemir " In

um 07:34 von Tom Özdemir
"
In der Entstehung im Jahre 2003 hat Assad den IS im Geheimen tatkräftig gegen die Amerikaner unterstützt.
"
->
gelesen habe ich dies hier im Forum schon öfter - aber gibt es dazu irgendwelche klare Aussagen/Dokumente dazu,dass dies auch so gewesen sein soll?

Im Gegensatz dazu ist nämlich klar belegt,dass:
- US-Politiker die Grundlage im Irak für den IS schufen (CIA-Beamte warnten direkt die Verantwortlichen vor solch einer Entwicklung)
& später:
-die USA der Entwicklung des IS jahrelang positiv betrachteten
-Waffen an den IS lieferten
- IS-Kämpfer ausbildeten
-in Kämpfe zwischen IS & syrische Armee eingriffen -> zugunsten des IS

->
dies geht u.a. aus öffentlich zugänglichen
US-Dokumenten,öffentlichen Aussagen von US-Beamten,Untersuchungen von unabhängigen Journalisten (GB),Medienberichten & IS-Propagandamaterial klar hervor.

Der Westen hatte die Islamisten unterstützt.

@07:34 von Tom Özdemir
Wir haben sogar die syrischen Sanktionen für die Islamisten aufgehoben, und sie dadurch gestärkt.

Israel soll sogar IS-Kämpfer in seinen Krankenhäusern behandelt haben, was zu Diskussionen in Israel führte.

Am 14. August 2018 um 09:13 von Ritchi

"Na wenn das so ist gehört der IS ja zu den Guten."

Ich frage mich sowieso, wieso man Terroristen in "gut" oder "böse" einteilt, je nachdem, ob sie den "westlichen Werten" vorübergehend dienen. Terrorist ist Terrorist, niemand würde es für gut finden, wenn sie hier in Deutschland gegen unsere Regierung kämpfen würden, aber in anderen Staaten unterstützen wir sie?!?

30.000?

Da stellt sich die Frage, was man mit diesen von ihrer bestalischen Ideologie zerfressenen Menschen macht. Wenn man sie denn lebend bekommt.

Einsperren, umerziehen, enttraumatisieren ...?
So viele Gefängnisse, Sozialarbeiter und Psychologen gibt es ja gar nicht.

Ein Teil wird sicherlich wieder versuchen, in das "alte Leben" von vor dem Krieg zurückzukehren. Doch je länger der Konflikt dauert, um so weniger "altes Leben" gibt es. Die Jugendlichen wachsen mit Gewalt und Tod und dieser Ideologie auf und kennen nichts anderes.

Ein anderer Teil wird immer versuchen, die im Krieg erlebte Macht wieder zu erlangen. Er wird sich nie in ein geregeltes Arbeitsleben einordnen können. Und diese tragen dann in ihrem Kern stets neues Konfliktpotenzial mit sich.

Wollen wir hoffen, dass sie es nicht nach Europa schaffen.

Im Artikel werden Rückzugsräume benannt:

Manche verstecken sich in Gemeinden und urbanen Gebieten.
" ... während wichtige IS-Mitglieder weiterhin nach Afghanistan verlegt würden."

Nicht genannt wird die Türkei als Rückzugsraum. Infos dazu gibt es chon lange, zu finden unter "Dschihadisten aus Syrien nutzen Türkei als Rückzugsraum".

Aktueller im Türkischen Exilmagazin Ozguruz mit dem Chefredakteur Can Dündar: "Die Türkei kennt den Mörder"

Nicht sicher

Die müssen so schnell wie möglich nach Deutschland, Irak und Syrien sind nicht sicher für IS-Anhänger, sie werden dort von den nationalen Streitkräften verfolgt und bedroht und bei Verhaftung droht ihnen die Todesstrafe.

Islamisten finden wir hier in Deutschland auch ganz gut, die wirtschaftlichen und diplomatischen Beziehungen der Bundesrepublik zu Saudi-Arabien beweisen das hinlänglich.

Da die nicht bereit sind,

Da die nicht bereit sind, sich wegkuscheln zu lassen und der wertewesten nich bereit ist, kompromisslose Härte walten zu lassen, wird der Is auf ewig in der Region bomben legen. Jeder der sich abgehängt oder übergangen fühlt, wird zu denen gehen.

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