Ihre Meinung zu: Heftige Debatte über Koalitionen zwischen Linkspartei und CDU

13. August 2018 - 9:37 Uhr

Mit seinen Gedanken über Koalitionen von CDU und Linkspartei in Ostdeutschland hat Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Günther eine heftige Debatte ausgelöst. Doch neben Kritik gibt es CDU-intern auch Zustimmung.

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Kommentare

So ein Unfug!

Da kann man nur den Kopf schütteln. Die CDU ist der Erzfeind der Linkspartei.

Es geht nicht um Politikentwürfe, sondern um Machterhalt

Die CDU steht unter Druck, gerade im Osten. Ironischerweise wird es nach einer schwarz-dunkelroten Koalition nicht mehr lange dauern, bis die CDU auch mit der AfD koaliert. Doch das wäre der Untergang für die Union, die bald zum Juniorpartner degradiert werden würde.

Liebe CDU

Liebe CDU, Ihr fangt nun wohl vollends an zu spinnen. Eure Wählerschaft ist Euch offensichtlich genauso egal wie der SPD deren Wahlvolk ist.
Wenn CDU nicht mehr für konservative Werte steht, kann halt nicht mehr sie, sondern muss CSU (wenn diese sich loslöst) oder AfD wählen. Das ist ganz einfach.

Wie denn? Ich stimme mit Hrn. Stegner überein??

Zitat: "Früher rote Socken-Kampagnen gegen die SPD veranstalten, heute aus purem Machterhalt inhaltliche Beliebigkeit bis zum Abwinken sowie gerade im Osten Kapitulation vor den elenden Rechtspopulisten."

Wie denn? Ich stimme mit Hrn. Stegner überein??

Abgesehen natürlich von der Formulierung "elende Rechtspopulisten". Naja, man weiß ja, von wem es kommt.

ich glaube ja...

wohl nicht,,,das die Linke soweit sinken würde...

nichts mehr heilig!

es gibt Menschen denen ist nichts mehr heilig.
Politiker gehören schon lange dazu.
Um des bloßen Machterhalts würden sie sogar ihre Schwiegermutter verkaufen.
Offenbar sind den Schwarzen die Roten und die Grünen nicht links genug, so daß sie sich jetzt den Linken anbiedern.
Hoffe nur daß die Linken noch etwas Stolz in sich haben und diesen Gedanken schnell eine Absage erteilen.

Sachsen

Mit wem will die CDU denn nächstes Jahr hier regieren? Ich bin jetzt schon gespannt. Wenn die Wahlprognosen so ungefähr stimmen.

Für mich ist die Linke zu international.

Da sie auf Länderebene aber keine internationale Politik machen kann, mal abgesehen von den Blockaden im Bundesrat, sehe ich kein Problem, warum man mit der Linken nicht Gespräche über eine Koalition führen könnte.
Merkel ist eh mehr eine grüne Linke als ein Mitglied in der CDU, siehe Atomausstieg, siehe "wir schaffen das" .
Lindner? Der hatte seine Chance. Ich hoffe, die FDP kehrt wieder dahin zurück, wo eine Privatisierungspartei hingehört, unter 5%.

Die CDU wird einen neuen

Die CDU wird einen neuen Junior Partner brauchen, bevor sie selbst dazu wird. Regieren so lange es möglich ist.

Danke Herr Günther

Typisch, da denkt mal jemand über den Tellerrand hinaus, und dann fallen sie scharenweise über ihn her.
Da sieht man mal, wie verkrustet die Parteienlandschaft in diesem Land ist.
Diese übergeschnappten Politiker, die da jetzt rumpoltern, haben immer noch nicht die Realitäten erkannt.
Die Linken und jetzt auch die AfD werden - genau wie die Bürger, die sie wählen - in die politische Schmuddelecke gestellt.
Diese Arroganz kommt beim Bürger gar nicht gut an - zumindest nicht bei mir.

Opportunismus pur

Was ist nur aus dieser Partei geworden? Scheinbar unterliegt die CDU dem Missverständnis, dass sie unbedingt regieren muss. Wenn es keine Mehrheit gegen die Linke gibt, dann bietet sich noch die Alternative der Opposition. Machterhalt ist in der DNA der CDU offensichtlich stärker angelegt als Inhaltstreue.

Allein die Auswahl der Linken

Allein die Auswahl der Linken von einigen CDU Politikern, darüber sprechen zu wollen, - und ich nehme an, das ist in der Absicht ehrlich - zeigt ein ganz schlechtes Bild über die Linken, die m.E. zunehmend zum Mitläufer des kapitalistischen Glaubenssystems geworden sind.

Demokratie ist nicht nur "Schwarz oder Weiß"!

Alle Parteien sollten mit einander reden!

Was ist eine Demokratie noch Wert, wenn die regierenden Parteien im "Gutherrenstil" regieren?

Deutschland hat sich verändert! Dem sollte Rechnung getragen werden.

Wer das nicht berücksichtigt, beschädigt die Demokratie nachhaltig!

Nun die CDU

hat ja nicht mehr viel Konservatives zu bieten, wenn die CSU nicht immer meckern würde wäre sie durch Frau Merkel immer weiter auf die andere Seite gerückt.
Alle Probleme sollen jetzt EU weit gelöst werden, das kommt aber nicht, und Deutschland traut sich alleine nichts mehr.
Die nächsten Wahlen werden zeigen wie die Menschen denken, wie das ausgeht steht in den Sternen.
Und wenn im Osten nur noch Schwarz und Rot stark sein sollten, ich weis es nicht.
Dann gibt es nicht mehr viele Optionen, die Roten sind auch eine gewählte Partei.

An einfachsten wäre, die CDU macht mal wieder Konservative Politik für die Bürger, aber mit jetziger Führungsmannschaft ist das eher nicht zu erwarten.

Die SPD ist als Volkspartei so gut wie am Ende, denn die macht alles mögliche, nur nicht mehr für die eigentliche Klientel der Angestellten und Arbeiter.

Also bleibt nicht mehr viel, und die Zahlen der Grünen kommen mir etwas Spanisch vor, wo kommt die Liebe zur Farbe jetzt her.

10:10 von altes Haus

>Machterhalt ist in der DNA der CDU offensichtlich stärker angelegt als Inhaltstreue.<

Opportunismus : Mit dem Wind segeln den andere machen,

Passt

Aha ...

Diskussionen kann man gerne eröffnen... aber solange sich die Linken nicht klar von der Vergangenheit distanzieren und unser Staatssystem endlich unterstützen, geht gar nichts. Der Beitritt ist 28 Jahre her!

Es gibt da immer noch genug Linke, die der Vergangenheit nachtrauern. Gerade am Jahrestag des Mauerbaus wäre es sinnvoll, sich passend zu äußern... aber einige Linke werden diese „Kurve“ niemals kriegen.

nicht mehr wählbar

CDU, SPD, Grüne und Linke sind nicht mehr wählbar. Deutschland driftet immer mehr nach links ab. Selbst die CDU in Person von Günther dreht jetzt vollkommen durch. Deutschland ist leider nicht mehr zu retten.

Linksstau

Da sieht man mal, wie weit Merkel die CDU nach links gebracht hat. Die konservative substanzerhalte bewahrende Mitte ist mittlerweile zu einer großen Leere geworden. Ideal für die AfD. Und sich aus Verzweiflung den linken anzubiedern, ist nicht sehr schlau.

Keine stringente Linie

""Mit Extremisten von Links oder Rechts koalieren, kooperieren oder kollaborieren Christdemokraten nicht", ergänzte er (Thomas Strobl anm. v. mir)."

Wenn man aber nicht mit Rechtsextremisten kooperiert, wie kommt es dann, dass man jahrzehntelang Menschen wie Erika Steinbach in der Partei akzeptiert hat?
Die steht stramm rechts und gehört meiner Meinung nach selbst bei der AfD nicht zu den gemäßigten Kräften.

Der Wähler entscheidet

Es heißt doch: "alles zum Wohle des Volkes".
Das bedeutet für mich, alle gewählten Parteien müssen eine Regierung bilden. Da müssen auch mal die Parteiinteressen hinten angestellt werden.
Vielleicht kommt dann mehr heraus als jetzt, wo doch mehr Lobbyarbeit geleistet wird als Parteiarbeit.
Wie gesagt, zum Wohle des Volkes, und nicht umgekehrt.

Koalitionen

können nur entsprechend der Wahlergebnisse gebiltet werden.
Es sind nicht die Parteien,sondern die Wähler,welche das Wahlergebniss bescheren.Ich glaube nicht dass Herr Günter unbedingt mit der Linkpartei koalieren möchte,sondern es geht einfach nur darum Realitäten anzuerkennen.
Alle Diejenigen die hier kritisieren können genauso wie ich ihre Stimme abgeben,ansonsten weiter beeinflussen können sie es nicht und das ist im Sinne der Demokratie auch richtig so.
Neuwahlen,nur weil es nicht passt,geht auch nicht.

Gewissenlos

So groß sind die Unterschiede der Politik der Frau Merkel und Kipping nun wirklich nicht.
Für den Machterhalt tun Politiker ihre Seele verraten.

Prinzipienlosigkeit ist zum Markenkern der CDU geworden

Dass Prinzipienlosigkeit längst den Markenkern der CDU ausmacht, wissen alle, die mit wachen Augen die Politik verfolgen. Daher macht die CDU alles, was dem Machterhalt dient. Mir klingen noch die Worte der Kanzlerin im Ohr: "Gegen uns kann keine Regierung gebildet werden", Das war ihr offenbar wichtig, nicht das Wohl des Volkes. Und:„Ich kann nicht erkennen, was wir jetzt anders machen müssen“. Weiter so das tun, was gerade beliebig notwendig ist, um die Macht zu sichern, das ist das reale Ziel der Politiker der CDU. Wir machen die Politik, die uns die anderen in den Koalitionsgespräche aufdrängen, aber wir haben unsere gesicherten Posten.

Weiter so?

Weiter so funktioniert nicht mehr und CDU wird weiter abrutschen. Also macht man sich Gedanken, wie man die Situation bessern kann, ohne den bisherigen katastrophalen Parteikurs ändern müssen. Kreis wird geschlossen: CDU-Grüne-Linke und steh uns dann Gott bei.
Andersrum hat Kanzlerin die CDU so weit nach links umgedreht, dass solche Koalition nur logische Folge bisherige Politik

Wahlkampf für die Post-Merkel-Zeit

Für mich ist diese Debatte ein Kalkül der CDU, um die potenziellen Nachfolger für Frau Merkel in Position zu bringen.

Frau Kramp-Karrenbauer bedient mit der Debatte um ein "freiwilliges Pflichtjahr" die konservative Wählerschicht, Herr Günther geht auf Tuchfühlung mit den linken Strömungen. Am Ende wird die Frage stehen, wer mit welchem Kurs bis 2020 voraussichtlich mehr Zustimmung erhalten könnte. Die Person wird dann Spitzenkandidat.

Frau v.d. Leyen ist wohl bereits aus dem Rennen, da sie das Verteidigungsressort behalten hat. Vielleicht versucht sie es nochmal mit einer Offensive, mal die Berichterstattung abwarten.

In jedem Fall das altbekannte "auf Sicht fahren", was kein politisches Konzept ist. Daher ist meine Wählerstimme definitiv keine für die CDU.

Dogmatiker

Mein Gott, diese feine CDU-Granden inkl. Kramp-Karrenbauer mit ihren simplen Dogmata. Links ist pfui in deren Köpfen. Aber Die Linke als "linksradikal" zu verunglimpfen, geht tatsächlich zu weit! Das zeigt die Verknöcherung und Holzkopfmentalität der CDU, wenn es um linke Muster geht.
Hut ab vor Günther, der den Mut hat, dieses Dogma zu brechen! Auch wenn ich niemals CDU wählen würde, gefällt mir die Art und Denke dieses Mannes in diesem und anderen Punkten. Er ist offen und realitätsnah! Feindbilder, wie viele seiner Kollegen sie zu brauchen scheinen, sind nicht sein Ding! Hut ab!

Verantwortung

Ich kann es kaum noch ertragen, das Kasten denken ersetzt politische Verantwortung.
Die "rote Socken Kampagne" war diffamierend und antidemokratisch und im übrigen von einem nicht mehr unter uns weilenden Pfarrer ins Leben gerufen.
Nun denkt mal dem Parteinamen nach ein Christ (!) über eine Zusammenarbeit über Ideologie-Grenzen hinweg und schon überkommt ihn der verbale Bann der Inquisition.
Leute, ihr habt Verantwortung für dieses Land und die Umsetzung der Wahlergebnisse, auch wenn sie Eurem Weltbild nicht passen !
Gilt im Übrigen für alle Seiten.

Wenn unsere vier (pds, spd,

Wenn unsere vier (pds, spd, grün, cdu) linken Parteien nicht koalieren können, stimmt wohl was nicht. Es geht ja auch groko .

Keiner bleibt mehr übrig

Nachdem es der CDU gelungen ist durch Koalitionen, zunächst den einstigen Partner FDP und anschließend die SPD zu schwächen ist nun außer den Grünen kein pot. Partner mehr vorhanden.
In diesem Kontext ist es sehr spannend, dass man hier sogar DIE LINKE den Grünen vorzieht.

Wie ist es zu dieser absurden Situation gekommen? Durch die AFD haben sich die Mehrheiten verändert. Anstatt nun konsequent um die abgewanderten Wähler zu kämpfen und die Ursachen für das Erstarken dieser Partei abzustellen, beschäftigt man sich in der CDU mit den Symptomen. Dabei wird jedoch vergessen, dass genau dieses Verhalten der AFD weitere Wähler in die Arme treibt: Wenn es keine Grenzen der "Alt"-Parteien mehr gibt, werden diese beliebig austauschbar und gewisse Wählergruppen suchen nach einer "Alternative"...
Außer kurzfristigen Mehrheiten sehe ich weder einen Gewinn für die CDU als auch für die LINKE. Es gäbe ledilgich einen lachenden Dritten...

re altes haus

" Scheinbar unterliegt die CDU dem Missverständnis, dass sie unbedingt regieren muss."

Wozu stellt sich denn Ihrer Meinung nach eine Partei zur Wahl wenn nicht zum Regieren?

Wenn sich dieser Vorschlag durchsetzen sollte..

..frage ich mich: Welche Partei soll ich eigentlich noch wählen, wenn ich auf keinen Fall eine Partei in der Regierung haben möchte die im großen Stil Extremisten in ihren Reihen duldet?
Da bleibt ja irgendwie nur noch die FDP, wenn sonst mittlerweile alle bereit sind mit der Linkspartei zu kuscheln, die nachweislich mehrere Tausend Linksextremisten in ihren Reihen hat (siehe Kommunistische Plattform etc.).

Notgemeinschaft

Das Ganze ist auf die Landtagswahl in Sachsen im nächsten Jahr gemünzt. Da sich die SPD aus der Wählbarkeit verabschiedet, sucht die CDU verzweifelt einen neuen Koalitionspartner. In den Ländern könnte sie sogar recht haben. Da sind die Linken deutlich realitätsnaher und gemäßigter. Siehe Meckl./Vorp. wo sie dem Land deutlich besser taten als die jetzige Schwesig/Caffier-Notgemeinschaft. GsD hat die CDU den Grünen kein Antrag gemacht. Die haben mittlerweile die Linken mit linksextremen Positionen überholt.

um 09:49 von Seacow

> Da kann man nur den Kopf schütteln. Die CDU ist der Erzfeind der Linkspartei.

Wenn Sie mit dem Kopfschütteln fertig sind, was würden Sie dann der CDU vorschlagen, wenn Linke und AfD zusammen auf über 50% kommen?
a) zähneknirschend Koalition mit einer der beiden Parteien
b) Minderheitsregierung
c) Neuwahlen

Ich wäre für b).

Der Herr Ministerpräsident

möge das machen wofür er angeblich angetreten ist und wofür die Schleswig Holsteiner den Vogel gewählt haben. Bringen Sie das Land nach vorne und begraben sie ein lebendiges Land nicht vor dem Todesstoss den sie ihm offenbar versetzen wollen. Die Koalitionspartner dürften höchst überdreht sein über seine abstrusen Ideen. Wie verzweifelt muss der CDU Mann mit FDP und Grünen sein.

Die Gestrigen

Entschuldigung, aber das ist stures Festhalten an alten Gedanken-Strukturen und Gleichmacherei par excellence.
Natürlich gibt es die ewig Gestrigen die der Funktionärs-Diktatur oder dem Führerstaat nachtrauern.
Dies für aber für eine verfassungsgemäß zugelassene Partei zu verallgemeinern entspricht jeder demokratischen Haltung .

@10:29 von WiPoEthik

Sie schreiben, IMO völlig zu recht: (Zitat) "Wenn man aber nicht mit Rechtsextremisten kooperiert, wie kommt es dann, dass man jahrzehntelang Menschen wie Erika Steinbach in der Partei akzeptiert hat?
Die steht stramm rechts und gehört meiner Meinung nach selbst bei der AfD nicht zu den gemäßigten Kräften." (Zitat Ende)
Sie haben völlig recht, mit extrem rechten Gedankenträgern hatte die CDU selten Probleme. Das ist auch kein Wunder, wenn man bedenkt, wohin die meisten Politiker nach Ende des 2. WK strömten: In die CDU! Diese war lange Zeit noch voller ehemaliger Faschisten, die, wie durch ein Wunder, mit Kriegsende plötzlich Demokraten wurden. Und die Geschichte hat sich wiederholt: Auch nach dem Ende der DDR gingen die Meisten in die CDU und, obwohl sie vorher vom damaligen System profitiert hatten, waren auch sie über Nacht "Demokraten".
Das muss natürlich verdrängt und geleugnet werden. Deshalb dieser zur Schau gestellte Dogmatismus!

Wenn es nur noch 16%Partei

Wenn es nur noch 16%Partei gibt, die nicht miteinander können, müssen wir das wahlrecht ändern. Entweder eine 17%hürde oder die reltive Mehrheit einführen. Wer die meisten Prozente hat, regiert.

Das ist doch nicht

Das ist doch nicht möglich!
Jetzt biedert sich die CDU sogar bei den Linken an. Deren Politik hat mit der Realität doch nichts zu tun. Man denke z.B. nur an die Flüchtlingsproblematik, NATO usw.
Geht es vielleicht nur noch um den Machterhalt und Verteilung der Pöstchen?

Viele Hier Sagen:

Das geht nicht, die liegen Politisch an den entgegengesetzten Enden der
Rechts-Links-Skala (Extremisten nicht mitgerechnet)

Ja aber nur noch auf dem Papier.
Denn eine realistische Einsortierung auf dieser Skala erfordert Inhalte, vor allem nicht verhandelbare Inhalte.
Nur hat keine der alten Parteien noch irgendwelche traditionelle Werte für die sie stehen.
Das ist auch der Grund, warum sie in den Umfragen immer mehr einbrechen... sie sind zum Einheitsbrei verkommen.

Die SPD hat fröhlich die Lobbyhörigkeit und die Entmenschlichung des Sozialsystems von der CDU/CSU übernommen.

Die CDU/CSU bedient sich nach belieben bei den Grünen, der FDP, der SPD aber auch manchmal der AFD (Seehofer vor allem)

Die Grünen sind auch nur noch eine etwas Farbenfrohere CDU (siehe Hessen und wie reibungslos das funktioniert)

Die FDP steht weiter zu ihren Werten, aber weil Lobbyhörigkeit wie bereits erwähnt mittlerweile Kernkompetenz aller Parteien ist, kommen sie damit nicht so furchtbar weit.

usw.

Weiter so! Die AfD wird es danken!

Mit solchen Gedankenspielchen treibt die CDU auch noch die letzten Stammwähler in die Arme der AfD.
.
Da sage noch einer Montage können keine guten Nachrichten!

Falsche Weg

Statt Politik zu wechseln sucht CDU neue Machenschaften und geht immer weiter und weiter weg von der Demokratie und Adenauer - Politik in Deutschland!

Viel wichtiger als über

Viel wichtiger als über mögliche Koalitionen, wäre es, darüber nachzudenken, mit welchen Inhalten man die Menschen erreichen kann. Da wurde in den ostdeutschen Hochburgen der AfD viel vernachlässigt und zwar lange bevor das Flüchtlingsthema die Schlagzeilen beherrschte.
Nach der Wende glaubten die Wähler dem Versprechen H. Kohls von den "blühenden Landschaften". Die CDU hatte bei den Wählern im Osten die Nase vorn. Von den Warnungen Lafontaines (damals SPD) wollte man nichts wissen.
Im Osten Deutschlands hat sich nach der Wende vieles verbessert, doch von "blühenden Landschaften" (im Sinne von Wohlstand und Arbeit für "alle") sind wir weit entfernt.
Vergleichbar ist es mancherorts im Westen (z.B. Ruhrgebiet). Dort glaubte man lange daran, dass ihre Stammpartei SPD sie nicht vergisst. Dann wendeten sich viele der Linkspartei zu, die aber auf Landesebene wenig ändern kann. Nun setzen die Enttäuschten ihre Hoffnung in die AfD, neoliberal und ausländerfeindlich, aber nicht sozial.

Nachdem....

ironische Kritik nicht freigegeben wurde, versuche ich es mit dem Ratschlag, daß die CDU wirklich nach links abrutschen soll. Vielleicht fühlt man sich bei den niedrigen Umfragewerten nicht mehr so allein?

dann wird wenigstens offensichtlich, dass

es zum einen nur um Machterhalt um jeden Preis geht
und zum anderen, die CDU keine von der bürgerlichen Mitte wählbare Partei ist, sondern eine verkappte links-grüne Partei

Auch ein gutes Ablengunsmavöver gegen die #aufstehen Bewegung

Rassismus hilft nicht/nie weiter. Rassismus war noch nie eine Hilfe, egal bei welcher Lebenslage. Und die UNION (CDU&CSU) greift gerne zum Rassismus als Angstmittel/Hilfsmittel um ihren Machterhalt zu manifestieren.

Eine Zusammenarbeit wäre nur dann möglich, wenn sich die UNION von Gewalt als Mittel der Politik endgültig lösen würde. Sehr wichtig: Keine Bundeswehreinsätze ins Ausland.
Gleichzeitig sich für Frieden und Zusammenarbeitet stark machen und in der Praxis umsetzten würde. Z.B. mit Russland zusammen zu arbeiten und Kriegsvorbereitungen und Hetzte gegen Russland und seine Politiker zu unterlassen.

Und mindestens genau so wichtig: Die UNION müsste eine Politik umsetzten, die für soziale Gerechtigkeit steht und sorgt und nicht dagegen ist, wie es Heutzutage der Fall ist.

Wird kommen

Es war doch bei der letzten Bundestagswahl schon so das die Kanzlerin damit geliebäugelt hat. Auch wenn sie das, so Offiziell ausgeschlossen hat. Aber die Enttäuschung von Merkel und den Grünen war ja auch nicht mehr zu übersehen nach den gescheiterten Verhandlungen.
Es gab auch eine Zeit wo die Grünen genau so als nicht regierungsfähig hingestellt wurden.
Aber wo unterscheiden sich die Grünen von den Linken eigentlich noch?
Und in Bayern wird es im herbst auch nicht mehr langen für eine Alleinregierung der CSU. Grob überschlagen wird da auch was mit Grün dabei sein. Alles andere lang nicht, wenn man gerade so gute 30 Prozent zusammenbringt. Und in anderen Bundesländer ist die Linke auch stabil mit guten Ergebnissen vertreten.
Öko war von dem her gestern, und heute zählt eh nur noch ein Thema scheinbar. Und das sind nun mal nicht mehr die Probleme der eigenen Leute.

Wenn ich hier in den Foren

Wenn ich hier in den Foren lese habe ich immer das Gefühl als sehen die Schreibenden die hiesigen Parteien wie Vereine.
Solange diese nicht als Diener des Volkes angesehen werden, kommt nichts Anständigen für den Bürger zustande.
Und was soll bei dieser Konstellation nicht gehen?
Die eine Partei will für den Normalbürger und die Schwachen der Gesellschaft regieren und die andere Hat im Namen als ersten Buchstaben C für christlich stehen, also, wenn das nicht geht?
Wer zu dem C als ersten Buchstaben in der Partei steht sollte kein Problem mit der Partei der kleinen und normalen Leute haben.

Beliebigkeit

Beliebig sind sie inzwischen alle, beliebt jedoch nicht mehr.
Bald wird auch der letzte Wähler erkannt haben, dass es nur noch um den Machterhalt geht - wer mit wem ist doch ganz egal.

Nur die AfD kann stolz darauf sein, dass sie exclusiv bleibt.

Die meisten FDP- und CDU-Mitglieder haben viel zu viel Angst

Vor neuen und anderen Koalitionen braucht man sich ebenso wenig fürchten, wie vor neuen und anderen gesellschaftlichen Verhältnissen.

Im Osten könnte die Linke komplett der CDU beitreten

und die Mitglieder würden es nicht einmal merken. Überall, ob in Kommunen oder Ländern in denen die Linke mitregiert, ist von linker Politik nichts zu sehen und akls Ausrede kommt dann immer, dass die Politik in Berlin entschieden wird.

Es geht hier nicht ums Rechts-Links denken

Die Bundes CDU ist wegen der CSU unwählbar geworden !

Der Graben zwischen den Grundsätzen ist mittlerweile zu groß um noch Brücken zu bauen.
Und wenn es in den Bundesländern möglichkeiten gibt mit demokratischen Parteien Koalitionen zu bilden, so ist dieses auch legitim.

Vergeßt endlich die Einäugigkeit!

Staatsfeinde gibt es Rechts UND Links!

Man kann zwar auf Sachebene durchaus mit Linksorientierten (Linke - ex SED, PDS und Grüne - tw. ex KBW, DKP) und Rechtsorientierten (z.B. AfD) diskutieren, z.B. in der Verkehrspolitik. Gemeinsame Regierungen sind jedoch der Anfang allen Endes. Die "bürgerlichen Parteien" verlieren immer mehr an Bedeutung mangels eigenen Profils, während viele Wähler nach einer starken Hand suchen, die ihnen die Rechts- und Linkspopulisten vorgaukeln.

Zwei unmenschliche Diktaturen hatten wir in letzter Zeit auf deutschem Boden. Laufen wir nicht schon wieder in die Arme der Befürworter solcher Regimes!

Eine linke

Partei ist die CDU mit Sicherheit nicht,wie es manche hier gerne hinstellen möchten.
Zur AfD,diese Patei ist ja so etwas von innhaltsloser leere gebrägt das es einfach nur noch peinlich ist.

Die Linke, SPD und die CDU haben viele Gemeinsamkeiten

Die Partei "Die Linke" ist eine demokratisch, bürgerliche, links, sozialistische Partei. In den neuen Bundesländern hat "Die Linke" durchaus ein bürgerliches Wählerpotenzial. Die CDU ist zu einer linksliberalen, christlich, sozialen Partei geworden, was die CDU mit der SPD auf eine gemeinsame Stufe stellt. Wie sonst ist es möglich, solange gemeinsam zu regieren. Im Grunde könnte die bürgerliche Mitte sich bei CDU, Die Linke und SPD wiederfinden.

Wichtig ist nur, dass die nationalistisch, militaristische AfD mit allen demokratischen Mitteln daran gehindert wird, die politische Macht zu ergreifen! Denn dann - werden alle Freiheitsrechte unter dem Vorwand der Sicherheit abgeschafft und es kommt in absehbarer Zeit zu einer Rechtsdiktatur.

Auch und gerade, weil uns der Popo brend, sollten wir Alles

unternehmen, um die Katastrophen vielleicht noch ab zu wenden oder wenigsten erträglicher zu machen in unserem Leben.

Klimawandel, Kriege und soziale Ungerechtigkeit lassen sich nur gemeinsam in den Griff bekommen und lösen. Heute ist ein Umdenken als jemals zu vor nötig. Aber es muss vor Allem ernst gemeint sein und nicht um des Machterhalt Willens.

Die Linke in einem Atemzug

Die Linke in einem Atemzug mit der AfD zu nennen und als Extremisten zu bezeichnen, ist schon ein starkes Stück.

Von Bouffier kann man so etwas erwarten, von Kramp-Karrenbauer hätte ich mir da weniger Propagandistisches erhofft.

Letztlich geht es für die Bürger ja nicht um Parteien sondern um eine zielführende Regierung, d. h. derzeit: gesellschaftspolitische Korrekturen und zukunftsfähige Ideen. Und da gibt's bei uns inzwischen einen "Renovierungsstau". Die Linke hat sehr kluge Köpfe.

Die AfD agitiert lediglich und gerne im Sumpf des Nationalismus und der einfachen Lösungen. Wer heute bei den immer komplexeren Problemen einfache Lösungen verkündet, hat entweder von der jeweiligen Materie keine Ahnung oder nutzt die Ahnungslosigkeit seiner Zielgruppe zu eigenen Zwecken aus.

Debatte über Koalitionen zwischen Linkspartei und CDU

Jetzt wird es für die Union sehr kritisch. Sie will und muss unbedingt einen Nachfolger für Frau Merkel finden. Aber ob dieser Nachfolger sich auf eine Koalition mit den Linken einlässt, steht in den Sternen. Und man darf auch jede Diskussion und jeden Vorschlag nicht allzu ernst nehmen. Kommt Zeit- kommt Rat. Dieser alte Spruch sollte nun auch für die CDU gelten. Zumindest wäre Frau Merkel auch mit der Linkspartei einverstanden, wenn es nur um ihren Machterhalt gehen würde.

Die Debatte ist sinnvoll und

Die Debatte ist sinnvoll und notwendig; und Ministerpräsident Günther überrascht mich immer wieder mit seiner pragmatischen und strategisch-zukunftsgerichteten Art. Auf kommunaler Ebene funktioniert die Zusammenarbeit zwischen CDU und den Linken übrigens oft besser, als das rückwärts gewandte ideologische Getöse von Söder, Dobrinth und Co vermuten lässt; und auch in den Landesregierungen zeigen die Linken ihre Politikfähigkeit. Auf Bundesebene wäre eine rot-grün-rote Regierung durchaus denkbar - eine schwarz-linke sicher nicht.

Warum wird die AfD gewählt?

die Altparteien (vor allen die CDU, der SPD ist sowieso nicht mehr zu helfen) haben es immer noch nicht kapiert:
95 % der AfD-Wähler sind Protest-Wähler. Anstatt mit wirksamer und überzeugender Politik diese Wähler zurückzuholen, treiben sie weiterhin der AfD scharenweise immer mehr neue Wähler zu (siehe Umfragen).

Die (strategisch) dummen und zu diesem Zeitpunkt vollkommen überflüssigen Gedankenspiele des Herrn Günther werden den Zustrom zur AfD weiter beflügeln.

Man fasst es nicht. Wo sind die scharfsinnigen Parteistrategen wie Herbert Wehner geblieben?

Warum nicht ?

Lagerdenken, wie es hier im Forum grassiert, bringt keinen weiter.
Neue Koalitionen braucht das Land.
Die Linkspartei ist eh im Aufwind, die Afd hat nichts zu bieten.
Das bestätigt sogar Herr Gauland.

>> 'demokratischen Sozialismus' <<

Ich frage mich, warum man so viel Angst vor diesem "Gespenst" hat? Bisher existierte diese Form von Gesellschaft noch nicht auf der Erde, und ob sie besser oder schlechter ist, als unsere 'freiheitlich demokratische Demokratie' kann niemand wissen, solange es nicht ausprobiert wurde. Es ist höchste Zeit für ein neues und ganz anderes (gesellschaftliches) Experiment, das die Welt bisher noch nicht erlebt hat!

Pragma

Ratio<-> Emotio ... Verstand<-> Gefühl

Unser Land, wir Deutsche Menschen, sollten mit Verstand, Wissen, Bildung, intellektueller Breite, der Ein-Schichtigkeit populistisch-manipulatorischer Verkürzung, kraftvoll entgegentreten !

Der Erzfeind der CDU....

Wie wäre es denn einmal mit: eine sehr konträre Ansicht , die es anzunehmen und auszudiskutieren gilt, um im Kompromiss ein Lösung für die Breite Masse des Volkes hinzubekommen? Das ist wiorklich echte Vereinsmeierei was hier abläuft, im Sport- oder Schützenverein grossgewordene Politiker, die borniert in ihrer Spiegelwelt leben und die Warnzeichen des Bebens nicht sehen wollen ... Macht nur weiter so - das macht gar nichts, wenn die Macht verloren ist.

Koalition mit den Linken

Als Mitglied der CDU wäre dies ein Schritt, mich durch Austritt von der Partei zu trennen!

Um es auf den Punkt zu bringen...

... die Machtgeilheit kennt mittlerweile eben keine Grenzen mehr. Egal wie mies und am Volk vorbei die Politik auch geht, Hauptsache die Pöstchen bleiben erhalten und dafür würde man notfalls auch dem Teufel persönlich in der Hölle die Hand schütteln.

Wohin der Weg führt, wenn man Politik gegen die eigene Klientel macht, sieht man eindeutig an der ehemaligen Volkspartei mit Namen SPD.

Ob die Union sich damit einen Gefallen tut sich im Osten als (Junior)-Partner der ehemaligen SED anzubiedern darf, selbst 30 Jahre nach dem Zusammenbruch des SED-Regimes bezweifelt werden.

Der liebe Herr Günter hat damit ein Eigentor geschossen aus der Kategorie Tor des Jahrzehnts.

@Emil66

Ihren Worten stimme ich voll und ganz zu. Zuallerst muß endlich mal eine Partei der "Normalbürger" eine Stimme haben. Und da bin ich mit der Linken gut aufgehoben. Und das C bei den beiden Parteien, das bringt auf Dauer nix mehr. Es ist nur noch sowas wie ein Relikt. Für eine politische Orientierung, keinen Sinn mehr.
Warum nicht eine Koalition mit den Linken. die haben mehr christliche Inhalte als die CDU.

Wer CDU wählt bekommt

Wer CDU wählt bekommt K.Kipping...gut zu wissen

Wasser auf die AfD-Mühle ...

Für die Schwester-Parteien CDU/SPD sind Überlegungen dazu, wie nach zukünftigen Wahlen tragfähige Regierungen zustande kommen könnten, absolut sinnvoll.
Bevor man nun mit den Linken eine Mehrheit bildet, sollte man jedoch vielleicht erst einmal versuchen, eine neue MODERNE Partei der Mitte zu bilden. Die Krawall-Partei CSU ist da natürlich das große Hindernis. Die Steilvorlage von Horst Seehofer - sich von dieser Regionalpartei zu lösen - wurde indes in diesem Sommer von der CDU nicht genutzt. Damit wurde eine passende Neugestaltung des Parteienspektrums (CDU/SPD, AfD/CSU) verschoben.
Insbesondere das Herausbilden einer sozialdemokratischen Partei aus den Grünen und der Linken wäre sinnvoll, um bei Wahlen eine echte Alternative zum konservativen CDU/SPD-Konzept des Durchwurschteln zu haben. Die Sammlungsbewegung von Frau Wagenknecht könnte ein erster Schritt in diese Richtung sein. Das Vereinnahmen der Linken durch die CDU - analog zur SPD - wäre hingegen nur Wasser auf die AfD-Mühle.

Ob CDU oder Linke und was

Ob CDU oder Linke und was auch sonst noch. Egal! Die Hauptsache man kann irgendwie oben bleiben. Wen juckt da noch, was er gestern erzählt und behauptet hat. Hier sieht's man mal wieder. Macht korumpiert. Und es ist nur Macht was interessiert, was das Volk will, das hat man ja jetzt die letzten drei Jahre überdeutlich gesehen, interessiert keinen einzigen dieser Herrschaften.

Debatte Linkspartei - CDU

Nie wird es eine Zusammenarbeit zwischen CDU und Linkspartei geben. So tönte die CDU nach der Wende.
Auch die SPD stimmte in diesen Gesang ein.
Heute gibt es Landesregierungen an denen die Linken beteiligt sind und sogar den Ministerpräsidenten stellen.
Und genauso wird es mit der AfD kommen.
Stellt euch vor die AfD wird 2.stärkste Partei und es wäre nur eine Koalition Schwarz / AfD oder Rot /Grün /AfD möglich.
Dann kann man in einer Demokratie in der das Volk der Souverän ist nicht den Willen des Volkes ignorieren.
Somit hätten wir ein gleiches Problem nicht wahr?

“Die Christlich Demokratische

“Die Christlich Demokratische Union macht nichts mit Extremisten, nichts mit Links-, nichts mit Rechtsradikalen", sagte der CDU-Vizevorsitzende Thomas Strobl der "Rhein-Neckar-Zeitung". "Mit Extremisten von Links oder Rechts koalieren, kooperieren oder kollaborieren Christdemokraten nicht", ergänzte er

Damit ist zu dem Thema alles gesagt. Die politische Mitte sollte niemals ihr Silberbesteck nur zum Mittel des Machterhalts an den rechten- oder linken Rand verkaufen. Falls das passiert, wird Ihnen das um die Ohren fliegen und Deutschland versinkt im Chaos.

Auch mich interessiert: warum verteufelt die Union die Linken??

In der Sache kann ich Kokert nur recht geben:

https://www.tagesschau.de/inland/cdu-linkspartei-101.html

Kokert warnt vor "Verteufelung" der Linkspartei
Mecklenburg-Vorpommerns CDU-Chef Vincent Kokert warnte vor einer "Verteufelung" der Linkspartei. Die Partei werde inzwischen von Menschen geprägt, die dem Land nicht schaden wollten, sagte er der "Rheinischen Post". Die Empörung in der Union sei ein wenig überzogen. Die Welt sei in Bewegung geraten, man sollte nicht ohne Not Gräben ziehen. "Deswegen bin ich dafür, dass man zumindest miteinander redet und einander nicht verteufelt", sagte Kokert.

mich wuerde auch mal ehrlich interessieren, warum die Union die Linkspartei so verteufelt?? Was hat die Union bitte gegen die Linkspartei?? Bitte mal Argumente, werte Union.

@ Superschlau um 11:03

Lieber User "Superschlau",

Sie schlagen vor "Wer die meisten Prozente hat, regiert."
Wie stellen Sie sich denn die Abstimmungen im Bundestag vor? Eine Regierung mit - sagen wir 17% Stimmanteil - schlägt ein Gesetz vor, dass dann von den Parteien mit einem Stimmenanteil von 73% abgelehnt wird? Selbst wenn nicht alle dieses Gesetz ablehnen würden, wäre es sehr unwahrscheinlich, dass diese Regierung Gesetze beschließen könnte. Genau aus diesem Grund sind Minderheitsregierungen unbeliebt. Sie können wenig bewegen. Deshalb finden sich die Parteien in einem System mit Verhältniswahlrecht zu Koalitionen zusammen. Aus meiner Sicht ist eine Koalitionsregierung auch besser als eine absolute Mehrheit einer Partei. Weil so bereits innerhalb der Regierung ein "Korrektiv" vorhanden ist und nicht nur die Opposition, die ja auf die Regierungsarbeit keinen Einfluss hat. Am Rande: Ich frage mich, wie es um das "Soziale" bestellt wäre, wenn die CDU/CSU seit Jahren mit absoluter Mehrheit regieren würde.

Nachdem die CDU schon nach Links

gerutscht ist , ist diese Vorstellung konsequent. Auch dad Parteiprogramm passt: Merkels Machterhalt..

09:59 von grombacher

"Hoffe nur daß die Linken noch etwas Stolz in sich haben und diesen Gedanken schnell eine Absage erteilen."
Garantiert nicht. Dafür gibt es genügend Beispiele. Die Linkspartei ist schon längst im Boot des Neoliberalismus angekommen. Eine Arbeiter-Partei gibt es nicht mehr. Diese wählen wohl bald - wenn sie wählen gehen-
mehrheitlich die AfD und werden von der linken Schickeria verachtet. Vielleicht wird Gysi noch Bundespräsident. Die späte Rache Honeckers ist im Gleis

So sieht die Gemeinsamkeit

So sieht die Gemeinsamkeit der "Demokraten" aus. Die Linke kann sich so oft umbenennen, wie sie will, es bleibt die ehemalige SED

11:18, Emil66

>>Wenn ich hier in den Foren lese habe ich immer das Gefühl als sehen die Schreibenden die hiesigen Parteien wie Vereine.
Solange diese nicht als Diener des Volkes angesehen werden, kommt nichts Anständigen für den Bürger zustande.<<

Parteien sind Vereine, die an der politischen Willensbildung des Volkes mitwirken.

Das steht so im Grundgesetz.

Artikel 21, Absatz 1:

" Die Parteien wirken bei der politischen Willensbildung des Volkes mit. Ihre Gründung ist frei. Ihre innere Ordnung muß demokratischen Grundsätzen entsprechen. Sie müssen über die Herkunft und Verwendung ihrer Mittel sowie über ihr Vermögen öffentlich Rechenschaft geben."

Sie sind keine "Diener des Volkes", was auch immer man sich darunter vorstellen mag.

die CDU

ehemals "christlich" kann sich doch nicht mit einer Anti-Demokratischen Partei einlassen - was soll denn nun das ?

Aber das "C" gibt es eigentlich nicht mehr - daher ist für den machterhalt alles recht...ppfff

Machterhalt

Genau darum geht es: Die CDU kann erst mit der AfD koalieren, wenn sie das zuvor auch der LINKEN angeboten hat. Die wird natürlich ablehnen, aber die CDU kann dann sagen: Wir sind zur Zusammenarbeit mit allen Parteien bereit; dass sie zum Juniorpartner der AfD wird, erscheint mir unwahrscheinlich, aber selbst bliebe sie immerhin an der Macht beteiligt - so denkt ihre Führung!

Günther macht nur das, was

Günther macht nur das, was ein anständiger im 21. Jh. angekommener Konservativer tun sollte. Er denkt pragmatisch jenseits von Kalter-Krieg-Borniertheit & sucht sachthemenbezogene Lösungen unter demokratischen Parteien. Das ist ratsam in Zeiten in denen die europ. Rechte zusammen mit der US-Alt-Right das Gesamtsystem abschaffen will mit völkischer, nationalistischer Politik.

Ein Werkzeug der Rechtsextremen war schon immer das Verächtlichmachen parlamentarischer Prozesse („Schwatzbude“). Die „Altpartei“-Rhetorik gehört auch dazu mit der sie sich quasi als letzter Kämpfer gegen den gesamten „Unrat“ stilisieren.

Auch hier im Forum zeigt sich das bei jedem Kommentar, der die alte Mär wiederholt „alles das gleiche!“ und sich dann die Welt zurechtbiegt nach der die AfD die letzte Zuflucht sei.

Wie armselig Politik von Rechtsaußen sein kann, konnten alle im ZDF-Interview mit dem Nichtswissser /-kenner Gauland betrachten: Null Inhalt/Konzept. Nur Rassismus & das Land spalten wollen.

Am 13. August 2018 um 11:32 von Kokolores2017

"Die AfD agitiert lediglich und gerne im Sumpf des Nationalismus und der einfachen Lösungen. Wer heute bei den immer komplexeren Problemen einfache Lösungen verkündet, hat entweder von der jeweiligen Materie keine Ahnung oder nutzt die Ahnungslosigkeit seiner Zielgruppe zu eigenen Zwecken aus."
#
#
Und zu welchem komplexeren Problem bieten die Volksparteien Lösungen an?
Rente, Digitalisierung, Pflege, Bildung usw. sind schon seit Jahren als Komapatient bekannt, und werden von der CDU/SPD künstlich im Tiefschlaf gehalten, da man keine Lösungen sieht.
Die AfD soll jetzt ein Programm liefern, das dann sowieso von den Medien und den "Volksparteien" zerrissen wird.

11:19, Papafix

>>Beliebig sind sie inzwischen alle, beliebt jedoch nicht mehr.
Bald wird auch der letzte Wähler erkannt haben, dass es nur noch um den Machterhalt geht - wer mit wem ist doch ganz egal.

Nur die AfD kann stolz darauf sein, dass sie exclusiv bleibt.<<

Für einen Anhänger der AfD ist eine solche Einschätzung alles andere als überraschend.

>>Am 13. August 2018 um 11:24 von Papafix
"fatherland slim"
Wo bleibt eigentlich heute der so wohlbekannte Besserwisser und Korrektor ?
Sind ihm etwa seine weisen und allgemeingültigen Einwände ausgegangen ?
Sicher wird er auch auf diese Fragen die fundierten Antworten liefern können.<<

Ich finde es interessant, daß einige Anhänger der AfD gern persönlich werden. Und das argumentfrei.

Dazu folgendes:

Seien Sie versichert, Ihre Kommentare sind mir ebenso unangenehm wie Ihnen die meinigen. Ich versuche allerdings, die Auseinandersetzung auf einer argumentativen Ebene zu führen.

Die Kommentarrichtlinien sollten Sie vielleicht auch noch mal lesen.

12:17, Klausewitz

>>So sieht die Gemeinsamkeit der "Demokraten" aus. Die Linke kann sich so oft umbenennen, wie sie will, es bleibt die ehemalige SED<<

Sie meinen, die SED wäre der Anfang aller Geschichte?

Wie ist denn damals die SED entstanden?

Und jetzt noch eine etwas schwierigere Frage:

Inwiefern unterscheiden sich die DDR-Karrieren von Sahra Wagenknecht und Angela Merkel?

12:19 von fathaland slim

"Parteien sind Vereine, die an der politischen Willensbildung des Volkes mitwirken.

Das steht so im Grundgesetz.

Artikel 21, Absatz 1:"

Das ist wohl so, darauf wollte ich auch nicht hinaus.
Sondern auf das Wahlverhalten einiger „ich habe die stärkste Partei / Verein gewählt“….

"Sie sind keine "Diener des Volkes", was auch immer man sich darunter vorstellen mag."

Die Parteien selber nicht, aber die Mitglieder derer die ein Amt bekleiden, siehe Amtseid.
„"Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes....“

12:05, Hepheistos

>>Ob CDU oder Linke und was auch sonst noch. Egal! Die Hauptsache man kann irgendwie oben bleiben. Wen juckt da noch, was er gestern erzählt und behauptet hat. Hier sieht's man mal wieder. Macht korumpiert.<<

Vielleicht ist es auch einfach so, daß die real existierende politische Arbeit, die ja von der Gemeindeebene an aufwärts stattfindet, sich um theoretisch-ideologische Vorgaben wenig schert?

>>Und es ist nur Macht was interessiert, was das Volk will, das hat man ja jetzt die letzten drei Jahre überdeutlich gesehen, interessiert keinen einzigen dieser Herrschaften.<<

Wer regieren und gestalten will, muss Macht ausüben. Wer das nicht will, sollte die Finger von der Politik lassen.

Was das Volk will, ist so ne Sache. Das Volk besteht aus lauter Individuen, die alle verschiedene Interessen haben. Deswegen gibt es in jeder Demokratie, die diesen Namen verdient, das Phänomen des Interessenausgleichs. Der ist oft mühsam.

Ein einheitlicher Volkswille ist ein autoritäres Konstrukt.

Bei der Totalueberwachung gibt es eine Unvereinbarkeit

Weiterhin sage ich mal zu dem hier von Kretschmer:

https://www.tagesschau.de/inland/cdu-linkspartei-101.html

Auch führende ostdeutsche CDU-Politiker lehnten eine Zusammenarbeit mit der Linkspartei ab. "Die Positionen sind unvereinbar", schrieb Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer auf Twitter.

Stimmt, bei der globalen Totalueberwachung ist die Position zwischen CDU und Linken in der Tat unvereinbar. Die Linken wollen diese globale Totalueberwachung NICHT und Friedrich ist einer von dieser Totalueberwachungsfront:

https://tinyurl.com/p49eqz4
spiegel.de: Datensaugen wie die NSA (Mittwoch, 06.11.2013 15:53 Uhr)

Die Wunschliste des Bundesinnenministers für die Koalitionsverhandlungen enthält eine Forderung, die klingt wie aus einem NSA-Lehrbuch. Polizei und Geheimdienste sollen an Internetknotenpunkten Daten ausleiten und mitlesen können, auch im Inland. Das wäre die Infrastruktur zur Totalüberwachung.

Es gilt mal wieder ...

"Nur die dümmsten Kälber wählen ihre Metzger selber."

Wenn dieser Günter hier mal den Minenhund für Frau Merkel machen wollte oder sollte, dann müsste er wissen, dass so ein Wesen auch mal selbst in die Luft fliegen konnte. Dafür war er ja da!

Günter, Laschet und Co. werden die CDU in einer Nach-Merkel-Zeit nicht führen, weil damit das bestehende Problem nur verlängert würde. Deren politische Karrieren enden mit der Ära Merkel.

Die CDU erodiert Richtung AfD immer mehr, und wer das in der CDU-Führung nicht erkennt, will das Problem nicht sehen. Bis es zu spät ist.

Die einzige Lösung, die jetzt noch irgendetwas retten kann, wäre eine bundesweite Ausdehnung der CSU. Kommt die jetzt nicht, ist das auch der Anfang vom Ende einer Partei, die mal für Bayern als Synonym stand.

Aktuell steht die CDU (ohne CSU) bei höchstens noch 22 %, und da ist nach unten noch viel Luft. Weiter so, Herr Günter!

von glascha

Was schreiben Sie denn da, die CDU wir weiter abrutschen ? Bei der letzten Umfrage hat diese Partei wieder 2 Prozentpunkte zugelegt. Das ist mir, und vielen anderen Usern unverständlich. Man weiss wirklich nicht, wie diese Umfragen zu Stande kommen.
Ihre anderen Äußerungen stimme ich zu.

Bste Grüße

Die Linke

Ich würde mich sehr über eine Regierungsbeteiligung der Linken freuen. Ich verstehe nicht, wieso die SPD dies ablehnt. Vielleicht, weil sie dann mal soziale Politik machen muss?

Es ist aber totaler Schwachsinn, dass die CDU mit der Linken koalieren will. Die trennen Welten. Die Linke wird sich nicht so abspeisen lassen, wie die SPD und die CDU wird die soziale Politik nicht mitmachen.
Da kann man nur auf RRG nach den Neuwahlen nach der Bayernwahl, bei der die CSU richtig verlieren wird, hoffen!

13:47, tagesschlau2012

>>Am 13. August 2018 um 11:32 von Kokolores2017
"Die AfD agitiert lediglich und gerne im Sumpf des Nationalismus und der einfachen Lösungen. Wer heute bei den immer komplexeren Problemen einfache Lösungen verkündet, hat entweder von der jeweiligen Materie keine Ahnung oder nutzt die Ahnungslosigkeit seiner Zielgruppe zu eigenen Zwecken aus."
#
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Und zu welchem komplexeren Problem bieten die Volksparteien Lösungen an?
Rente, Digitalisierung, Pflege, Bildung usw. sind schon seit Jahren als Komapatient bekannt, und werden von der CDU/SPD künstlich im Tiefschlaf gehalten, da man keine Lösungen sieht.
Die AfD soll jetzt ein Programm liefern, das dann sowieso von den Medien und den "Volksparteien" zerrissen wird.<<

Deswegen liefert sie keins, wie gestern Abend Herr Gauland im ZDF eindrucksvoll bewiesen hat, als er genau zu diesen Themen befragt wurde.

Seine Antworten lassen sich folgendermaßen zusammenfassen:

Warum sollen wir Lösungen haben, wenn die "Altparteien" auch keine haben?

Mit dem hier entlarvt Bartsch die Union sehr gut

Weiterhin hat Bartsch nämlich mit dem hier:

https://www.tagesschau.de/inland/cdu-linkspartei-101.html

Linksfraktionschef Dietmar Bartsch hat mit Befremden auf die Unionsdebatte über eine Zusammenarbeit mit seiner Partei reagiert. "Nach den hysterischen Reaktionen aus der Union muss man fragen, ob Daniel Günther noch in Freiheit ist", spottete er im Gespräch mit der "Welt". Die Totalverweigerung der Sachzusammenarbeit einiger Unionspolitiker mit der Linkspartei sei "ein Zeichen dafür, dass sie noch in den Schützengräben des Kalten Krieges liegen", kritisierte Bartsch.

absolut recht und entlarvt die Union sehr gut. Bei der CDU scheint immernoch diese uralte Kalter-Kriegs-Philosophie vorzuherrschen. Die werte Union ist offenbar noch nicht in unserem neuen Gesamtdeutschland angekommen. Aber: die Union muss endlich mal aufwachen und kapieren, dass die Linkspartei absolut NICHTS mit der SED zu tun hat, wie es die werte Union immer behauptet.

@ 13:42 von demgegenüber

"Günther macht nur das, was ein anständiger im 21. Jh. angekommener Konservativer tun sollte."
.
Sich wie Merkel oder die sPD an den Stuhl klammern?
Glauben Sie mir, wenn es um den Machterhalt geht wird sogar die AfD koalitionsfähig werden.
Das gleiche Spiel hatten wir schon mal vor Jahren mit den Grünen.
.
Der 30%-cDU ist es egal. Grüne, FDP, sPD, jetzt auch noch die Linke.
.
Schlimm an der Sache wäre ja nur, dass man dann Zugeständnisse an weltfremde wie Herrn Riexingen oder Frau Kipping machen muss.

Verzweiflung in der c du?

Panik? Man braucht schon extrem viel Fantasie, um sich das vorstellen zu können. Oder ist es ein Versuchsballon Ballon gestartet von Günther?

Sollte......

es tatsächlich einmal zu einer Koalition zwischen der Linken und der CDU kommen, dann hat es vorher die Trennung von der CSU gegeben und möglichweise eine Annäherung an die AfD. Ich fürchte nur, daß die Führung der Linken den gleichen Fehler machen würde, wie manche Foristen jetzt schon, und meinen, sie hätten eine nach Macht strebende Partei wie die CDU argumentativ überzeugt! Zumindest im festen Irrglauben wären sich beide Parteien ähnlich: die eine schwört auf Ideologien und Parteiprogramme und verneint grundsätzlich Denkfehler und die andere Partei sieht Fehler ebenfalls nur bei dei anderen!

die CDU ...

tut aber auch wirklich alles dafür, sich selbst abzuschaffen.

Eine Diskussion darüber, ob man mit der Linken koalieren sollte, ist nur eine Bestätigung dessen, was mittlerweile wohl ohnehin schon viele denken: dass die CDU heute als Partei, dank Frau Merkel, links der Mitte angesiedelt ist.

Die Not muss schon ganz schön

Die Not muss schon ganz schön gross sein wenn die (c)(d)U mit der Mauermörderpartei in's Bett steigen will.

Vor allem die CDU pflegt eine Politik im Interesse der

Besserverdienenden, Reichen, Vermögenden, Beamten und Politiker. Der große Rest des Volkes wird nachweisbar als Anhängsel gesehen und Millionen Menschen auch als Menschen 2. oder 3. Klasse so behandelt. Zu lesen in Quelle: "Studie mit präziseren Kriterien: Arme Familien sind ärmer als gedacht." Geschätzte 18 Millionen deutsche Mitbürger haben heute weniger als 1 056 Euro im Monat zum Leben und für Mietzahlung zur Verfügung. Wie soll eine Zusammenarbeit mit den Linken durchgeführt werden? Undenkbar, denn die Linken setzen sich massiv für höhere Renten, Gehälter und mehr Geld für die Bedürftigen ein. Vor allem die CDU trägt die Schuld s. Quelle. "Deutsche Renten am niedrigsten in ganz Europa." Die Folge s. Quelle: "Wohnungslosigkeit - 860 000 Menschen haben in Deutschland keine Wohnung." Die Schere zwischen arm und reich ist weiter auseinander gegangen, dank den Politikern der CDU. Sie blockieren vor allem, dass 9 Millionen Deutsche nicht in die gesetzlichen Renten- und KV einzahlen usw.

@13:51 fathaland slim & 11:19 papafix

Mir stößt es auch zunehmend unangenehm auf, dass Kommentierende hier persönliche Angriffe (bis hin zur bewussten Falschschreibung von Usernamen) fahren statt den argumentativen Diskurs und meinetwegen auch Streit zu suchen. Letzteres ist ja gerade in der Auseinandersetzung um die Position und politische Zukunftsfähigkeit der Linken äußerst reizvoll. Aber die allermeisten der Kommentare unterhalb der G-Linie kommen aus einer bestimmten Ecke. Und das ist dann gleichzeitig wieder vielsagend...

sich heute für die untersten Schichten der Bevölkerung einsetzt. Im Gegensatz dazu die CDU, sie betreibt eine Politik für die Konzerne, Großbetriebe in diesem Land. Sie beschönigt die Not von vielen Millionen Menschen in diesem Land. Nicht nur die ca 1,5 Millionen Menschen die die Tafeln aufsuchen müssen um satt zu werden. Auch viele 100 000de deutsche Mitbürger campieren im Freien, denn jeder 2. wohnungslose Europäer ist inzwischen ein Deutscher s. Quelle: "Deutschland hat die meisten Obdachlosen." 370 000 Mitbürger campieren im Freien, sind der Kälte und Hitze erbarmungslos ausgeliefert. Sie stammen aus einem gewaltigen Heer von Wohnungslosen, Ende 2018 sollen es in Deutschland bereits 1,2 Millionen Deutsche sein. Im Gegensatz dazu kämpft die Linke für all diese Menschen um mehr Menschlichkeit, ein Leben in Würde im reichen Deutschland leben zu können. Sie setzt sich nicht nur für würdevolle Renten, höhere Stundenlöhne ein, auch für mehr soziale Gerechtigkeit für jeden Deutschen.

16:45 von andererseits

Aber die allermeisten der Kommentare unterhalb der G-Linie kommen aus einer bestimmten Ecke.

Sehr interessanter Beitrag.

Testballon

War das ein Testballon, um Reaktionen der eigenen Mitglieder und der Öffentlichkeit auf diese Option zu bekommen? Wenn die Kanzlerin heute dementieren lässt, dass eine Zusammenarbeit mit der Linken jemals eine Option sein kann, muss man unweigerlich an die vielen aus politischem Opportunismus schnell über Bord geworfenen Positionen der CDU erinnern, die letztlich ihren konservativen Markenkern gegen eine völlige Beliebigkeit getauscht hat, um sich Mehrheiten zu sichern. Nachdem die CDU/CSU sich bundesweit immer weiter der 30 % Marke nähert und in den neuen Bundesländern auf SPD Niveau zu sinken droht, ist nun anscheinend auch die letzte Hemmschwelle erreicht.

Nicht die Linke

Was soll ich als Konservativer denn bitteschön noch wählen, wenn ich auf gar keinen Fall eine Regierung mit der Linken unterstützen möchte?

Tja.. die werte Union möge sich mal dass hier anschauen

Tja.. auch wenn die Union sich noch sträubt, aber: auch in Bayern kommen die Linken und die CSU erlebt heute einen erneuten Absturz!! Erneut sind zwei Punkte futsch!! Von 39% geht es runter auf 37% und die Profiteure sind Gruene und Linke!! Ätsch, werte Union!! Guckt mal hier:

http://www.wahlrecht.de/umfragen/landtage/index.htm

Und damit sieht nämlich die Rechnung in Bayern so aus:

Jamaika: 59%
schwarz-Gruen: 52%
schwarz-blau (CSU + FW) = 45%
schwarz-gelb: 42%
Rot-Rot-Gruen: 33%

Aber: R-R-G hat nur noch 4% Unterschied zur CSU und dass heißt: die CSU wird nach der Landtagswahl eventuell Geschichte sein! Tja....

Und dass könnt ihr auch gerne hier nachlesen, werte Union:

https://tinyurl.com/y9nnwe8u
tz.de: CSU laut Umfrage bei 37 Prozent - AfD vor SPD (13.08.18 12:29)

Und damit zeigt sich erneut: die Zeiten der Union in Deutschland gehen zu Ende. Gut so! Links wirkt!

Mehrheiten ...

Noch vor wenigen Jahren wußten wir, wenn gar nichts mehr geht, geht immer noch eine GroKo. In der Zwischenzeit wissen wir, es gibt Bundesländer, in denen CDU und SPD zusammen keine Mehrheit mehr haben.

Bis heute war es immer so, daß bei Landtags- oder Bundestagswahl die "Parteien der Mitte" (wobei der Begriff sehr weit gefaßt ist), immer eine Mehrheit erreicht haben. Nur was passiert, wenn auch daß nicht mehr der Fall ist?

Irgendwann wird es mal ein Wahlergebnis mit eine "negativen absoluten Mehrheit" geben (= Mehrheit für Linke und AfD). Möglicherweise schon in Sachsen 2019. Was macht die CDU, wenn sie nur noch die Möglichkeit hat, entweder mit Linke oder AfD eine Koalition zu bilden. Und wie verhalten sich dann Linke und AfD? Neben einer Koalition CDU/Linke wäre dann ja auch noch eine "österreichische" (CDU/AfD) oder gar eine "griechische" (Linke/AfD) Variante möglich!

Ich bin gespannt und laß mich überraschen ...

16:58, Barbarossa 2

>>16:45 von andererseits
Aber die allermeisten der Kommentare unterhalb der G-Linie kommen aus einer bestimmten Ecke.

Sehr interessanter Beitrag.<<

Und ein sehr wahrer Beitrag.

Es gibt ja sogar Foristen aus dieser bestimmten Ecke, in die sie natürlich nicht gestellt werden wollen, die versuchen, Foristen, die eine Meinung vertreten, die ihnen nicht passt, als Lohnschreiber der Systempresse oder ähnliches zu diffamieren.

Mit einem demokratischen Diskurs hat dies absolut nichts mehr zu tun.

@andererseits um 16:45Uhr

Natürlich hat jeder das Recht, seine Meinung zu äußern und auch das Recht andere Meinungen pauschal einzuordnen, aber dann sollte sich auch niemand beschweren, wenn die gleichen "Werkzeuge" benutzt werden. Es stellt sich auch die Frage, ob das Wort "argumentativ" noch verwendet werden kann, wenn nur eine ideologische Ansicht vertreten wird . Nicht zufällig wird der Ausdruck "Die Partei hat immer recht" eher den linken Parteien zugeschrieben, oder? Ich sehe jedenfalls im sturen Festhalten an Ideologien, der Verneinung von Fehlern, der Verneinung der menschlichen Eigenschaften und der Ausschließlichkeit der eigenen Wertvorstellungen keine Argumente!

wann endlich kapieren

CDU und SPD, dass es Volkesstimme auch in den kleineren Parteien wiederspiegelt. Haben die endlich mal kapiert, dass das Stimmungsbild in Deutschland nach mehr Kante verlangt. Aber diese kleine/große Anzahl wird mal einfach ignoriert. Wer Macht hat, und diese für sich dauerhaft in Anspruch nehmen will, das hat mit Demokratie nix mehr zu tun. Liebe Politiker, die Gesellschaft befindet sich im Wandel, gehen Sie mal auf die Strasse, und hören Sie genau hin......

17:14, Werner Hartmann

>>Neben einer Koalition CDU/Linke wäre dann ja auch noch eine "österreichische" (CDU/AfD) oder gar eine "griechische" (Linke/AfD) Variante möglich!

Ich bin gespannt und laß mich überraschen ...<<

Die österreichische Variante, die es erstmals mit Jörg Haider gab, möge uns bitte erspart bleiben. Und die griechische Variante ist insofern nicht vergleichbar, als die Rechtspartei, mit der Tsipras koaliert, von der Stimmenzahl her absolut unbedeutend ist.

Was nichts daran ändert, daß ich solche taktischen Querfrontbündnisse nicht nur für unappetitlich, sondern auch für gefährlich halte.

um 17:08 von Demokratieschue...

Ich halte nichts von Ihren Spekulationen und Ihren eventuellen Koalitionen. Lassen Sie lieber erst mal die Wähler in Bayern entscheiden und dann geht es um die Koalition.
Tatsache ist nur, dass die CSU starke Verluste hat und die Grünen ungewöhnlich hohe Gewinne. So ist jedenfalls die derzeitige Stimmung in unserem schönen Bayern.

Das wahre Gesicht des MP Günther

Bislang ist er nur durch Pro-Merkel Äusserungen aufgefallen.
Jetzt zeigt sich, dass er nicht nur ein Freund offener und unkontrollierten Grenzen ist, sondern auch keine Probleme damit hat mit den Linken, die bekanntlich für unbegrenzte Zuwanderung stehen, zu koalieren.

17:25, karlheinzfaltermeier @andererseits um 16:45Uhr

>>Natürlich hat jeder das Recht, seine Meinung zu äußern und auch das Recht andere Meinungen pauschal einzuordnen, aber dann sollte sich auch niemand beschweren, wenn die gleichen "Werkzeuge" benutzt werden. Es stellt sich auch die Frage, ob das Wort "argumentativ" noch verwendet werden kann, wenn nur eine ideologische Ansicht vertreten wird . Nicht zufällig wird der Ausdruck "Die Partei hat immer recht" eher den linken Parteien zugeschrieben, oder? Ich sehe jedenfalls im sturen Festhalten an Ideologien, der Verneinung von Fehlern, der Verneinung der menschlichen Eigenschaften und der Ausschließlichkeit der eigenen Wertvorstellungen keine Argumente!<<

Sie offenbaren hier immer wieder eine sehr emotionale Ablehnung von allem, was links ist, weswegen eine sachliche Diskussion sich mit Ihnen leider oft sehr schwierig gestaltet. Ihre Antworten auf Mitforisten, die sich links verorten, sind leider oft sehr persönlich gefärbt, anstatt die Sache in den Vordergrund zu stellen.

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