Kommentare

Den menschlichen Faktor unterschätzt

"die Lawine, die mit dem Urteil gegen das Tochterunternehmen Monsanto ausgelöst werden könnte, könnte alles übersteigen."
Ich frage mich auch. warum trotzdem Bayer Monsanto unbedingt haben wollte. Jetzt kommt der Konzern aus der Klagewelle nicht mehr ungeschoren davon.

stupid german money

In unzähligen Diskussionen in unzähligen Foren wurde darauf hingewiesen, daß eine Fusion mit Monsanto unkalkulierbare Risiken für Bayer bergen würde. Doch ein weiteres mal haben deutsche Spitzenemanager bewiesen, daß sie realitätsfern und beratungsresistent in der eigenen Filterblase leben. Das könnte einem egal sein, wenn nicht tausende Arbeitnehmer für deren Gier und Inkompetenz büßen müßten.

Bayer wollte unbedingt in den USA Entschädigungen zahlen.

Dem Aufsichtsrat und den Aktionären sei es gegönnt.

Die erfreuliche Nachricht

Die erfreuliche Nachricht ist, dass mit dem Urteil gegen Monsanto Recht gesprochen wurde und gerade nicht vor einem großen Konzern gekuscht wurde. Dass das durch die Übernahme jetzt Bayer trifft, ist halt so und entlockt mir keine einzige Krokodilsträne.

Unfassbar

Es ist gar nicht bewiesen, dass Monsanto den Krebs ausgelöst hat, aber ein gesundes Unternehmen mit tausenden Beschäftigten hat jetzt den Nachteil und soll einen Krebspatienten mit hunderten Millionen entschädigen. Unfassbar.

Die wissenschaftlichen Ergebnisse unterschätzt.

Bayer hat geglaubt, dass die Macht Monsantos, die Wissenschaft zu beeinflussen, ausreicht.
Monsanto hat früher schon Sir Richard Doll 1500 $ täglich (!) bezahlt, um entsprechende Gutachten zu erhalten. Da ging es um die Folgen von Agent Orange.

Und den pro-Gutachten ist nicht zu trauen:
La Stampa: "Die Kapitel im Efsa-Bericht über die bislang veröffentlichten Studien zur Wirkung von Glyphosat auf die menschliche Gesundheit seien „quasi Wort für Wort von einem Monsanto-Bericht aus dem Jahre 2012 übernommen“ worden."

Der Plagiatsprüfer Stefan Weber erklärte, das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) habe für seinen Glyphosat-Bericht wesentliche Angaben von Herstellern des umstrittenen Unkrautgifts wörtlich übernommen."

Glaube nicht das Bayer so

Glaube nicht das Bayer so Dumm war dieses Risiko in Amerika nicht Vertraglich abzusichern!!Nach dem Kauf wurde der Name Monsanto gelöscht! Also dürfen die Kläger sich bei den Empfängern der 63 Milliarden Dollar melden!

Menschlicher Faktor?

Der Kommentator bezieht den „menschlichen Faktor“ auf die in der amerikanischen Justiz so wichtige Jury, die in der Tat und aus gutem Grund nach Zufallskriterien und nicht nach Fachkenntnis zusammengestellt wird.
Daraus aber zu schließen, diese wären „ahnungslos“ im Gegensatz zu „Wissenschaftlern“ ist schon sehr ignorant und überheblich. Die Fachleute kommen in der Verhandlung zu Wort und man kann davon ausgehen, dass die Sicht Monsantos angemessen dargestellt wurde.
Nur, dies hat die Jury und das Gericht ganz offensichtlich nicht überzeugt. Und das ist mal gerade kein Zeichen von „Ahnungslosigkeit“. Diese Kritik halte ich für absolut unpassend.

Dafür ist die Kritik an Bayer und Monsanto umso berechtigter. Da ist noch viel aufzuklären.

De-ja-vue..?

Zitat: > ...das Urteil von San Francisco wird Signalwirkung haben. Mehr als 5000 Amerikaner klagen gegen Monsanto. Sie sind fest davon überzeugt, dass ihre Krankheiten, wie etwa das bösartige Non-Hodgkin-Lymphom, von Glyphosat-haltigen Monsanto-Produkten wie dem weitverbreiteten Herbizid Roundup ausgelöst wurden.<
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Ist da - nach der Übernahme durch den deutschen Bayer-Konzern - die nächste Milliarden-Schadensersatzklage á la "Dieselgate" im Anmarsch..?

Kommentar:Den menschlichen Faktor unterschätzt...

Die Übernahme von Monsanto durch Bayer wird also teurer.Statt 63 Milliarden $ werden es 63,290 Milliarden $.Dazu kommt der weitere Ansehensverlust durch das Urteil.Werner Baumann wird rotieren.Die nächste Hauptversammlung wird für ihn noch weniger ein Spaziergang als die vorangegangenen.
Da hat in diesem Fall die Public Relation trotz allen Anstregungen,Werbung,Internetforen,Lobbyismus in Brüssel,Berlin und anderswo nicht gegriffen.

@ krittkritt

Und den pro-Gutachten ist nicht zu trauen

Ich traue prinzipiell den kontra-Gutachten nicht weniger aber auch nicht mehr. Monsanto (jetzt Bayer) ist ein angesehenes Unternehmen. Und ich mag keine einseitigen Beiträge.

Es kommt darauf an

wie Bayer sich beim Kauf abgesichert hat.
Sonst finde ich es ganz gut den Preis für die Gier zu bezahlen, Monsanto hat ja einige Länder mit diesem Zeug vergiftet.
Und die EU hat ja auch lange mitgespielt, bin ich gespannt ob es so wie bei den Autos läuft, die einen bekommen und die anderen nicht.

@ Bernd Kevesligeti

Die Übernahme von Monsanto durch Bayer wird also teurer.

Aber nicht für Bayer, sondern für die Alt-Eigentümer von Monsanto, in deren Zeit die Erkrankung des Hausmeisters fällt.

@09:15 gestört aber geil

Nicht Monsanto hat den Krebs ausgelöst, sondern Glyphosat - die krebserregende Wirkung dieser Substanz ist in allen seriösen, nicht gekauften Studien eindrucksvoll belegt. Und dafür muss das Unternehmen, das sich am (skrupellosen) Verkauf dieser Substanz dumm und dämlich verdient hat, die Verantwortung übernehmen. Die Summen, um die es hier geht, haben mit den Besonderheiten des amerikanischen Rechtssystems zu tun.

Dummheit

Wie heißt es so schön? DUMMHEIT MUß BESTRAFT WERDEN.
Nun wird ein weiterer deutscher Konzern in Not geraten. Und wieder durch Dummheit.
Siehe VW. Das Schlimme dabei, alles fällt am Ende auf "die Deutschen" als Volk zurück.
Und es wird noch weiter gehen.
Der Hunger in den Entwicklungsländern (Saatgut) etc.
Gibt es denn in den deutschen Konzernzentralen niemanden mehr, der mit gesundem Menschverstand handelt?

Endlich!

Endlich ein Urteil zum Wohle der Menschheit.
Gibt es doch noch Hoffnung, dass der Dreck aus Chemie und Genmanipulation langsam verschwindet?
Wir brauchen keine Überproduktionsindustrie, die auf dem Rücken der Menschen Geld scheffelt und verbrannte Erde hinterlässt.
Fördert endlich wieder die naturnah wirtschaftenden echten Bauern.
Hoffentlich folgen diesem Urteil weitere in diesem Sinne...

Bayer wurde gewarnt.

Bayer wurde vor der Übernahme von Monsanto gewarnt. Die Gerichtsverfahren waren da schon am laufen und die Gutachten auf die sich Monsanto stützt ebenfalls.
Auch war bekannt, wer hinter diesen Gutachten steht und es gab/gibt viele Menschen die an diesen Gutachten zweifeln.

Es gibt nun einmal auch in den USA viele Menschen, die sich von Gutachten bzw. den bekannten Namen der Gutachter nicht beeindrucken lassen, sonden ihre eigenen Schlüsse ziehen. Die müssen nicht immer richtig sein, aber sind nun einmal ausschlaggebend in solchen Gerichtsverfahren.

Wenn Bayer lieber (die Kröte)

Wenn Bayer lieber (die Kröte) Monsanto schlucken wollte, als selbst geschluckt zu werden, dann wüsste ich gerne von wem?

Bayer ist ein Weltkonzern, und seine Agrarsparte ist nur eine von mehreren. Seine Forschung und viele Produkte genießen Weltruf.
Wer könnte so einen Koloss "feindlich übernehmen"?
Oder ist es nicht doch so, dass Bayer sich einen Konkurrenten vom Hals schaffen wollte, dessen "desaströser Ruf" - wie im Artikel treffend gesagt - die ganze Branche in Verruf bringt?

Ehrlich gesagt, so viel Dummheit musste einfach bestraft werden.

Hier bei uns in Deutschland macht man alles mögliche, um die Arbeiter und Angestellten auszubeuten in Form von Ausgliederungen und damit verbundenen geringeren Bezahlungen.
Dieses durch Ausbeutung erzielte Geld wir dann sinnlos verbrannt durch Fusionen, die letztendlich das Ende bedeuten.
Die Anzahl der Opfer ist noch weitaus größer aber nicht alle haben das Geld um in den USA zu klagen.
Monsanto/Bayer werden da enden, wo viele Banken heute schon sind, in der Bedeutungslosikkeit.

@09:33 gestört aber geil

Ach, da könnte ich Ihnen aber viele Unternehmen nennen, die gerne das Etikett "angesehen" vor sich hertragen oder es gar als eine Art Immunisierungsstrategie gegen Kritik schmutziger Geschäfte oder systematischen Betruges nutzen. U.a. stehen "deutsche" Konzerne wie VW, Deutsche Bank, HeidelbergCement, Siemens und eben auch Bayer auf dieser Liste.

Bayer

Die Übernahme habe ich nicht verstanden. Ob Bayer als Käufer bezahlen muß, oder Bayer sich juristisch abgesichert hat?
Monsanto hatte einen schlechten Ruf, es ist auch bekannt das Klagen von vermeintlich Geschädigten ausstehen. Der Bissen könnte Bayer im Hals stecken bleiben. Es wird spannend .

@ andererseits

Die Summen, um die es hier geht, haben mit den Besonderheiten des amerikanischen Rechtssystems zu tun.

Dem Vernehmen nach verdient die Anwaltskanzlei mehr als 140 Millionen Dollar. Auf Kosten eines forschenden und innovativen Chemieunternehmens.

Wenn ein Gutachten eher Nachteile einbringt,

oder sogar die Karriere ruiniert, ist die Wahrscheinlichkeit einer Manipulation in meinen Augen geringer.
Das Vergehen Monsantos gegen Kritiker erweckt mein Misstrauen.

@09:33 von gestört aber geil

in Deutschland? In der Dieselaffäre von VW wurde von der Konzernspitze schon gelogen, jetzt dieses neue Problem mit Medikamenten. Nur die Amerikaner gehen gegen diesen Personenkreis vor, die Regierenden in Deutschland warten ab. Wie immer, in unserem Land lässt man die Zeche vom kleinen Mann zahlen. Eine soziale Ungerechtigkeit die untragbar ist. In der Dieselaffäre sowie mit der Einnahme von Medikamenten lässt man die Verantwortlichen weiter gewähren. Die Gesundheitsschäden von 1 000den von Menschen in unserem Land nimmt man zu Gunsten der Konzernspitzen, die jährlich zig Millionen Euro verdienen, in Kauf. Wahrlich eine Schande von den Regierenden der GroKo in Deutschland.

hoffentlich sind die Glyphosat-haltigen Monsanto-Produkten bald

verschwunden und es sollte ein Warnschuss in die richtige Richtung sein.
Solch schädliche Produkte braucht die Umwelt einfach nicht und auch die Zulassungsrichtlinien müssen wesentlich verschärft werden, damit es nicht zu solch schädlichen Ausmaßen kommt.
Am Beispiel von schädlichen Atrazin , musste es erst von der Politik verboten werden, weil es bereits im Regenwasser nachweisbar war.

Jetzt gibt es für alles Höchstgrenzen und werden umgangen, im dem ein Pestizid-Cocktail gespritzt (aus-gebracht) wird, was genauso fatal ist.

Da ist einfach noch zu viel im argen...

@ andererseits

Nicht Monsanto hat den Krebs ausgelöst, sondern Glyphosat - die krebserregende Wirkung dieser Substanz ist in allen seriösen, nicht gekauften Studien eindrucksvoll belegt.

Nein, belegt ist noch gar nichts. Und dass die kontra-Glyphosat-Studien nicht gekauft sind und die pro schon, hake ich mit einem Lächeln ab. Das ist mir zu unkritisch.

Zum Lachen

Erst als ein deutsches Unternehmen die Mehrheit erlangt, kommen die Entschädigungsurteile :)

Die US-Amerikaner wissen, wie man fremden Staaten das Geld aus der Tasche zieht und wenn die Tricks nicht weiterhelfen, dann werden militärische Lösungen in Anspruch genommen.

Das was mich aufregt ist nur, dass der deutsche Arbeitnehmer sich mich Unterbezahlung abfinden muss, während die dadurch erzielten Gewinne im Ausland sowohl an bereits "Reiche" als auch "Arme" verteilt werden und der Michel wählt weiter die "moderne" SPD.

@09:39 von Rodre

Nun dann schauen Sie mal nach was bei einer Löschung einer AG von statten geht! Monsanto ist nicht mehr!Es ist auch wie irrtümlich im Beitrag angegeben, keine Tochtergesellschaft! Das betrifft nur noch an die Aktionäre die den Kaufpreis von Bayer erhalten haben!Da hat Bayer schon aufgepasst!Die Geschichte von Monsanto ist nämlich nicht gerade mit Ruhm bekleckert seit über 20 Jahren!

Der Kauf von Monsanto ...

... war wohl eine schlechte Idee überbezahlter Manager, die trotz des schlechten Rufs der amerikanischen Firma ihr Credo des "immer mehr, immer größer" ausleben wollten.

So hier mal AG Auflösung im Kleinen

Im Aktiengesetz ist der Gläubigerschutz verankert. Vor der Verteilung des Vermögens auf die Gesellschafter muss sichergestellt werden, dass alle Ansprüche von Gläubigern des Unternehmens erfüllt sind. Es muss dreimal ein Aufruf in den Gesellschaftsblättern veröffentlicht werden, der darauf hinweist, dass Ansprüche anzumelden sind. Nach der dritten Veröffentlichung beginnt das sogenannte Sperrjahr, in dem die Ansprüche geltend gemacht werden müssen.Nach der Bedienung der Gläubigerinteressen wird das restliche Vermögen auf die Aktionäre verteilt. Sind Aktien mit unterschiedlichen Rechten ausgegeben worden (Stamm- und Vorzugsaktien), erfolgt die Verteilung entsprechend dieser Rechte. Ansonsten dient die Beteiligungsquote als Verteilungsschlüssel, d. h. das Restvermögen wird entsprechend der Anteile am Grundkapital der AG aufgeteilt.Also seit Bayer es gekauft hat ,ist es raus aus den Ansprüchen jener Kläger gegen Monsanto!

Geschäftsrisiko

Früher bestand das Geschäftsrisiko in Umsatzverlusten, Fehlinvestitionen, zu später Modernisierung oder einer Naturkatastrophe.

Heute reicht 1 Anwaltkanzlei mit 1 Anwalt und 1 Sekretärin.

Die krebserregende Wirkung von Glyphosat...

...wird immer mit dem - wichtigen - Attribut “wahrscheinlich“ beschrieben.
Es liegen also keineswegs gesicherte Beweise für die cancerogene Wirkung vor, dennnoch wurden dem ganz sicher bedauernswerten Hausmeister 290 Millionen Dollar Schmerzensgeld zugestanden.
Abgesehen davon, dass ihn diese immense Summe kaum heilen wird, halte ich die Begründung, Monsanto habe nicht hinreichend vor der (möglicherweise!) krebserregenden Wirkung gewarnt, aus diesem Grund nicht für stichhaltig.
Das erinnert an das Urteil gegen einen amerikanischen oder kanadischen Wohnmobilhersteller, der zu einer hohen Geldstrafe verurteilt worden war. Der Fahrer des neue übernommenen Wohnmobils war während der Fahrt nach Hause aufgestanden und wollte sich in der Bordküche einen Kaffee zubereiten, dabei verunglückte der Wagen, er verletzte sich.
Urteilsbegründung: Im Fahrzeug fehlte ein Hinweis, dass man während der Fahrt nicht aufstehen und sich in der Küche...

Christian Schmidt ...

war übrigens der legendäre CSU-Politiker, der Glyphosat vor einigen Monaten in einer Nacht- und Nebelaktion gegen den Willen der Koalitionspartnerin SPD auf EU-Ebene genehmigte.
Heute fragt man sich mehr denn je, was diesen Mann geritten hat bzw. in wessen Interesse er handelte.

Kauf mit Risiko.

Ein sehr zutreffender Kommentar. Aus VW scheint Bayer nichts gelernt zu haben. Im übrigen sehr wohlgesonnen ist man Europa nicht gegenüber.

@09:33 von gestört aber geil

"Ich traue prinzipiell den kontra-Gutachten nicht weniger aber auch nicht mehr. Monsanto (jetzt Bayer) ist ein angesehenes Unternehmen."

Werden Sie von Monsanto/Bayer bezahlt das sie hier sowas schreiben? Meiner Meinung nach ist Monsanto einer der dreckigsten Player überhaupt auf dem Weltmarkt.

Es geht bergab mit Deutschland...

...die deutsche Wirtschaft wird auf hunderte von Milliarden verklagt, während das Land mit Menschen angefüllt wird, die das Sozialnetz zum kollabieren bringen.
Scheinbar fällt das in Deutschland niemand auf.
In was das ganze endet, ist scheinbar auch niemandem klar.
Es wird hart sein, für die meisten in Deutschland, wenn sie in der Armut angekommen, dann endlich aufwachen.

Spitze des Eisberg

Monsanto ist eine monströse Firma, die weltweit Landwirte in der Zange hat. Mit Pestiziden und Saatgut betreibt diese Firma ihr Geschäft. Mit ihren Patenten und ihrer Lobbyarbeit ist sie äußerst aggressiv umgegangen. Auch im Umgang vor Gericht ist Monsanto sehr erfahren.

Pfff

Solche Geschworenenurteile sind nicht ungewöhnlich. Mann denke an den berühmten heißen Kaffee bei McDonald's.
Das wird in Revision gehen. Ob da überhaupt dann verurteilt wird, ist fraglich. Heimtücke zu unterstellen wenn die überwiegende Mehrzahl der Studien das gleiche sagt ist schon abenteuerlich - unbewiesene Mutmassungen das diese gefälscht seien reichen da nicht aus. In jedem Fall wird zumindest die Entschädigungssumme stark reduziert werden.

Vor allem mal wieder ein Beweis das Amerika einige seiner hunderte Jahren alten Systeme dringend modernisieren muss. Laien waren ok um Streitigkeiten beim Viehtrieb zu regeln - nicht bei komplexen wissenschaftlichen Fragen.

Die Klagen wird Bayer

Die Klagen wird Bayer überleben sowie VW den Dieselskandal überlebt hat und wenns eng wird hilft Angela. In unseren Landen ist ja Glyphosat zugelassen weil wir resistent dagegen sind, lach, leider wird bei uns nie ein Fall publik gemacht werden wo jemand ernsthaft daran erkrankt ist.
Die größte Schande ist doch das Menschen für die Gier anderer zahlen müssen und das nicht nur in diesem Fall.

Das Risiko konnte man gar nicht "unterschätzen"

Es war schon in den Jahren vor dem Kauf von Monsanto mit den Händen zu greifen, dass eine internationale Hysteriewelle über das Glyfosat schwappte. Der Name "Roundup" musste für alle unerklärten Unbilden dieser Erde herhalten. Das war und ist eine Kampagne wie der Feldzug gegen den Aspartam-Süßstoff.

Das konnte jeder Laie sehen und man hat sich während der Übernahmeverhandlungen von Monsanto durch Bayer geradezu täglich gefragt, ob die Bayerleute vollkommen verrückt geworden seien.

Das Risiko der Übernahme war seit je gigantisch, das wusste Jeder und das Risiko konnte daher überhaupt nicht "unterschätzt" werden. Hier waren Vernageltheit und Tunnelblick die Eigenschaften des Bayermanagements. Es ist unfassbar, dass niemand dazwischengefunkt hat.

10:11 von harry_up

Urteilsbegründung: Im Fahrzeug fehlte ein Hinweis, dass man während der Fahrt nicht aufstehen und sich in der Küche...
.
da gibt es unzaehlige hierzulande wenig verstaendliche Urteile
Leute die in der Microwelle die Katze trocknen wollen

Wasser im Supermarkt verschuetten und darauf selber ausrutschen
bis
Zechpreleerei begehen wollen in dem sie beim aus dem Klofenster verschwinden
auf der Kloschuessel ausrutschen
und dann vor (Geschworenen) Gericht recht bekommen
... und nicht umsonst sind beim Kauf einer Leiter 50 % Versicherungskosten dabei
falls sich einer dabei was tut

@ Australitis 10.21h - vielen Dank für den Hinweis

.................die deutsche Wirtschaft wird auf hunderte von Milliarden verklagt, während das Land mit Menschen angefüllt wird, die das Sozialnetz zum kollabieren bringen. Es wird hart sein, für die meisten in Deutschland, wenn sie in der Armut angekommen, dann endlich aufwachen...................

Ich bin auch schon am Überlegen, ob ich mit meiner gesamten Familie zwecks Sterbehilfe in die Schweiz fahren soll, um der Armut zu entgehen. So eine Armut ist ja wirklich nicht auszuhalten.

Vielen Dank für Ihre vorbildliche und mitmenschliche Warnung.

Wenn dem so ist...

... wie der Kommentator meint, dann muß es wohl so ein, daß hybrisübersteigerte Geldgier in Verbindung mit unternehmerischer Dummheit nun eben bestraft gehören - wobei das vorzugsweise die Shareholder trifft, denn das Bayer-Management ist freilich bestens abgesichert... Aber wie auch immer ... unterm Strich wird es keine "Armen" treffen...

Die negativen gesundheitlichen Auswirkungen von

Roundup sind seit vielen Jahren bekannt. Es war auch jedem bekannt, dass die Gerichte diese Faktenlage nicht auf Dauer leugnen konnten. Aber bekanntlich schaltet Gier das Gehirn aus.

Stimme dem Kommentar im

Stimme dem Kommentar im großen und ganzen zu. Kann man eigentlich den Bayer-Chef haftbar machen?
Ich würde als Aktionär schleunigst die Bayer-Aktien abstoßen, bevor der Absturz kommt.
Es ist schon unglaublich, wie dt. Wirtschaftsführer in den letzten Jahren mit Firmenvermögen rumspekulieren.

@gestört aber geil

"Es ist gar nicht bewiesen, dass Monsanto den Krebs ausgelöst hat, aber ein gesundes Unternehmen mit tausenden Beschäftigten hat jetzt den Nachteil und soll einen Krebspatienten mit hunderten Millionen entschädigen. Unfassbar."

Es würde mich doch stark wundern, wenn der tägliche Umgang, sowie das tonnenweise Einbringen dieser aggressiven Chemikalie in die Natur keine gesundheitlichen Folgen hätte.
Sowas gehört endgültig verboten, zum Wohle der Umwelt, sowie auch der Menschen.

@heimatplanetmars

"Das was mich aufregt ist nur, dass der deutsche Arbeitnehmer sich mich Unterbezahlung abfinden muss, während die dadurch erzielten Gewinne im Ausland sowohl an bereits "Reiche" als auch "Arme" verteilt werden und der Michel wählt weiter die "moderne" SPD."

Immer dasselbe mit dem völkischen Nationalismus. Die Ausbeuter sitzen im Ausland - ja klar.

In den 70er erzielten die oberen 10% in Deutschland rund 30% des gesamten Volkseinkommens. Heute erreichen die oberen 10% in Deutschland rund 60% des Volkseinkommens.

Aber es ist das Ausland! Ja sicher! Schlussendlich werben Sie für die Ausbeutung Ihrer Landsleute und realisieren es nicht.

@ Australitis

... die deutsche Wirtschaft wird auf hunderte von Milliarden verklagt, während das Land mit Menschen angefüllt wird, die das Sozialnetz zum kollabieren bringen.

Das ist irgendwie beides nicht richtig. Ich würde eher sagen, dass diese Menschen das Sozial Netz am Laufen halten, zumindest in naher und ferner Zukunft.
Außerdem sind Deutsche bei den Besitzern und der Belegschaft des Bayerkonzerns mittlerweile in der Minderheit.

@ buerdi

Es würde mich doch stark wundern, wenn der tägliche Umgang, sowie das tonnenweise Einbringen dieser aggressiven Chemikalie in die Natur keine gesundheitlichen Folgen hätte.

Wie schön, dass Sie das stark wundert. Als Beweis zur Verurteilung eines Angeklagten ist das aber bissl arg dürftig.

@ Carligula

Kann man eigentlich den Bayer-Chef haftbar machen?

Hat er sich denn persönlich etwas zu Schulden kommen lassen?

@gestört aber geil

"Wie schön, dass Sie das stark wundert. Als Beweis zur Verurteilung eines Angeklagten ist das aber bissl arg dürftig."

Anscheinend hat es wohl doch gereicht.

@ Bayerndödel

Gewinnstreben ist der Motor unserer Wirtschaft. Das als "Gier" abzutun ist nicht zielführend. Innovative Unternehmen sind nicht per se böse, nur weil sie Gewinn machen wollen.

Am 11. August 2018 um 10:55 von gestört aber geil

@ Carligula >richtig Caligula<
Kann man eigentlich den Bayer-Chef haftbar machen?
Hat er sich denn persönlich etwas zu Schulden kommen lassen?
------
Das wirst du nächste Woche am Bayer-Aktienkurs sehen...

Super, deutsche Firmen werden

Super, deutsche Firmen werden vom amerikanischen Verbraucher ausgeblutet. Wegen irrer Gesetze. Und die deutsche Chef Etage war jedesmal gierig und dumm. Tolle Kombination. So kann man auch einen Handelskrieg gewinnen...

@ Australitis

... die deutsche Wirtschaft wird auf hunderte von Milliarden verklagt, während das Land mit Menschen angefüllt wird, die das Sozialnetz zum kollabieren bringen.

Nicht sehr netter Versuch, in der Glyphosat-Debatte den Flüchtlingen in Deutschland auch grad noch eins mitzugeben.

@ Caligula19

Das wirst du nächste Woche am Bayer-Aktienkurs sehen...

Glauben Sie, dass der Vorstandsvorsitzende schuldig ist, wenn der Kurs fällt? Und was, wenn er steigt?

Im Übrigen ist der Unternehmensvorstand nicht im juristischen Sinne schuldig, wenn er falsche unternehmerische Entscheidungen trifft. Gegen das Gesetz haben Bayer bzw. Monsanto ja nicht verstoßen.

@ GesunderMensche

Super, deutsche Firmen werden vom amerikanischen Verbraucher ausgeblutet.

Wie definieren Sie denn "deutsche Firma"? Jedenfalls sind mehr Aktien der Bayer AG im Besitz amerikanischer Staatsbürger als im Besitz deutscher Staatsbürger. Auch bei der Belegschaft sind Deutsche womöglich nicht in der Mehrheit.

Was für ein Sieg!

Wer hätte das gedacht? Kaum hat ein deutscher Konzern den traditionsreichen Hersteller von den inzwischen weltweit verbotenen Polichlorierten Biphenylen (PCBs), dem im Viet-Nam-Krieg eingesetzten Entlaubungsmittel Agent Orange oder dem genetisch verändertem Terminator-Saatgut, gekauft, da geht in den USA die Klagewelle los.

Die Amerikaner wollen wohl Bayer kaputtmachen?!

Nicht so wichtig!

Was den Kauf von Monsanto durch das deutsche Pharmaunternehmen letztendlich motiviert hat ist zwar eine tiefgehende Recherche wert, letztendlich aber wäre das Ende der Zulassung von Glyphosat für die Menschheit ein großer Gewinn.

Die weltweit meistbenutzten genetisch veränderten Organismen sind glyphosat-resistent gemacht. Kommt jetzt dieses Herbizid endlich in Misskredit ist das auch ein schwerer Schlag gegen die grüne Gentechnik und damit ein Sieg für das über Jahrmillionen organisch gewachsene Ernährungssystem auf unserem Planeten.

@ gestört aber geil

Gewinnstreben ist der Motor unserer Wirtschaft. Das als "Gier" abzutun ist nicht zielführend. Innovative Unternehmen sind nicht per se böse, nur weil sie Gewinn machen wollen.

Danke für den engagierten Hinweis. Natürlich darf man Gewinn machen.
Es ist echt nervig, wie viel sich bei Forenbeiträgen nur um Neid dreht.

@ mokky

Kaum hat ein deutscher Konzern den traditionsreichen Hersteller von [...] gekauft, da geht in den USA die Klagewelle los.

Anscheinend haben Sie den tatsächlichen Verlauf der Klagewelle nicht recht verfolgt.
Außerdem ist das Urteil nicht rechtskräftig. Bayer wird wohl in Revision gehen.

Wenn dann noch Südamerikaner klagen...

..dann wird noch teurer. Denn in Südamerika scheinen wissenschaftlich fundierte Untersuchungen zu existieren, die beweisen, daß Glyphosat Krankheiten auslösen. Wenn es dort Krankheiten auslöst, dann löst es überall Krankheiten aus.
Man wird erfahren, wie es weiter geht.

10:45, Caligula19

>>Ich würde als Aktionär schleunigst die Bayer-Aktien abstoßen, bevor der Absturz kommt.<<

Das würde ich nur dann tun, wenn ich eine kurzfristige Börsenstrategie fahren würde. Jemand, der mittel - oder langfristig investiert, behält die Bayer-Aktien, die er hat, und kauft noch mehr, wenn sie an der Börse abgestürzt ist.

Denn was fällt, wird wieder steigen. Die Produkte Bayers werden weiterhin gefragt sein.

Bayer ist ein stabiler multinationaler Konzern. Wenn der untergeht, dann geht der Kapitalismus unter.

Und dann nützen Ihnen Aktien jeglicher Art nichts mehr.

gift

Bayer stellt schon ewige Gifte her.. vor 70 Jahren als Teil der IG Farben ZyKlon B hergestellt und stellt immer noch Gift her gegen die Menschen, heute nur in anderer Form..es wird Zeit das die Leute sich wehren..das diese Firma überhaupt noch existiert ist ein Skandal..

Wahrscheinlich krebserregend,

Wahrscheinlich krebserregend, das war sicherlich die entscheidende Aussage von Wissenschaftlern, es diente zur Grundlage dieses Urteils. Da hat sich Bayer gewaltig in die Nesseln gesetzt.

die amerikaner wussten seit langem

das monsanto die gefährlichste branche im nationalen und internationalen bereich ist.
haben gewartet um diese firma zu verkaufen, an einen dummen, befor sie klagen zulassen und durchführen.
in amerika gilt, das keine amerikanische firma verklagt werden darf oder nur mit wenigen schaden. nur die deutschen haben es wieder einmal nicht kapiert und dachten klüger das jetzt zu ihrem untergang führt. es werden nicht nur amerikaner sondern auch bauern und sogar ganze länder vor gericht ziehen gegen monsanto und mit recht. vieles ist bewust zerstört um seine samen und pestizite verkaufen zu können, böden wo diese eingesetzt wurden sind tot und wuchert jetzt mit unkraut das nicht mehr vernichtet werden kann usw. es wird zu einer prozesslawine kommen und die firma bayer geht zu grunde. wer eine firma übernimmt übernimmt auch die verantwortung 100%.
jeder weiss dass.
bye bye Bayer!

Habe ich geahnt

Als ich das erste mal von der Übernahme erfahren hatte, habe ich gesagt: "Das ist eigenartig, ein Unternehmen mit rund 15 Milliarden Schulden darf ein Unternehmen kaufen, welches für 66 Milliarden über die Ladentheke ging und in Zukunft Schadensersatzforderungen von Billionen an die Türe klopfen werden...
Den menschlichen Faktor würde ich aber eher Korruption nennen - da war Monsanto perfekt drin. Bayer wohl nicht ^^

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