Kommentare

Bauchgefühl statt Wissenschaft.

Aus wissenschaftlicher Sicht ist dieses Urteil einfach nur erschreckend. Aber nichts anderes ist zu erwarten, wenn eine Gruppe Ahnungsloser aus dem Bauch heraus eine Entscheidung fällt.

Was leider immer übersehen wird: Die Uneinigkeit der Wissenschaft besteht nur insofern, dass die einen die Ungefährlichkeit aus Mangel an Beweisen als erwiesen ansehen und die anderen aus demselben Grund eine Gefährdung nicht ausschließen können. Im Prinzip ist beides richtig, da sich Ungefährlichkeit (d.h. die Nichtexistenz einer Gefahr) nicht beweisen lässt.

Die Einschätzung der WHO ist eine Vorsichtsmaßnahme - so wie viele andere ihrer Empfehlungen auch, die wissenschaftlich schwer nachzuweisen sind.

re nachfragerin: Bauchgefühl?

„Bauchgefühl statt Wissenschaft.
Aus wissenschaftlicher Sicht ist dieses Urteil einfach nur erschreckend. Aber nichts anderes ist zu erwarten, wenn eine Gruppe Ahnungsloser aus dem Bauch heraus eine Entscheidung fällt.“

Hier geht es weder um Bauchgefühl noch um Wissenschaft. Es geht hier schlicht darum, welche Gefährdung den Verantwortlichen bewusst war und damit wissentlich oder grob fahrlässig in Kauf genommen haben. Dies ist eine hoch juristische Frage und da können Sie der amerikanischen Justiz wahrlich keine „Ahnungslosigkeit“ vorwerfen. Verlassen Sie sich zunächst darauf, dass Monsanto auch gute Anwälte hatte und „Ahnungslosigkeit“ ganz sicher nicht zugelassen hätte. Im übrigen gibt es die Berufungsmöglichkeit.

Hier handelt es sich um eine krachende Niederlage eines Konzerns gegen eine Privatperson. Juristisch einwandfrei und ein Präzedenzfall und Vorbild für andere.

Fast tragisch für Bayer. Aber überraschend?

politisches Urteil?

es galt einmal, dass im Zweifel für den Angeklagten geurteilt wird...
America first!

da ist ein armer kranker Mann

da ist ein armer kranker Mann und da ist eine reiche große Firma.

Mir tut der Mann auch leid, schade, dass es in den USA keine vernünftige Sozialhilfe gibt. Wie ist der Mann krankenversichert? Wer zahlt ihm die Therapie?

Oh, die Geschworenen haben eine harte Entscheidung zu treffen.

Glyphosat ist ja auch so umstritten

Liebe Tagesschau, bitte stellt doch gekaufte Studien nicht gleich mit unabhängiger Wissenschaft, nur um dann zu sagen zu können, es sei umstritten.
Unabhängige Studien sind sich schon lange einig, dass Glyphosat krebserregend ist. Das weiß übrigens auch Monsanto, die eben deswegen schon seit Jahrzehnten massive Manipulation betreiben und zu Dutzenden gefälschte Studien einkaufen. Auf ausschließlich letztere hat sich das BfR bei seiner ach so unparteiischen Einschätzung von Glyphosat als harmlos übrigens gestützt und hat nicht auch das IARC kurz nach einer Herabstufung der Glyphosat-Bedrohung eine rein zufällige, auf purer Großzügigkeit beruhende Spende über 100K Euro von Monsanto erhalten?
Die Richter daher als Laien zu bezeichnen könnte ironischer nicht sein.

Der Mann wird wohl nur einen

Bruchteil des Geldes bekommen... Die Anwälte werden ordentlich abkassieren. Und der Rest geht auf das kranke Gesundheitssystem drauf da er wahrscheimlich keine Krankenversicherung hat und bisher auch keine adequate Behandlung bekommem hat. Ein durch und durch menschenverachtendes System.

Was hantiert ein Schulhausmeister

...mit glyphosathaltigen Herbiziden?
Sind nicht eher Landwirte der Gefahr ausgesetzt an Krebs zu erkranken?
Jahrelang gehen wir gegen Monsanto auf die Barrikaden und kaum ist der Konzern aufgekauft......

Schutz der Unternehmen

Es muss doch im Hintergrund noch eine Instanz geben, die die Interessen von profitabelen Unternehmen schützt. Hunderte Beschäftigte brauchen Wochen, um das Geld zu erarbeiten, das hier durch so ein Urteil einfach mir nichts dir nichts abgesaugt wird.

re 08:07 nachfragerin: Beweise und Wissenschaft

„Was leider immer übersehen wird: Die Uneinigkeit der Wissenschaft besteht nur insofern, dass die einen die Ungefährlichkeit aus Mangel an Beweisen als erwiesen ansehen und die anderen aus demselben Grund eine Gefährdung nicht ausschließen können. Im Prinzip ist beides richtig, da sich Ungefährlichkeit (d.h. die Nichtexistenz einer Gefahr) nicht beweisen lässt.“

Kompliment! Genau so ist es mit den „Beweisen“. Wissenschaftlich können Sie immer nur „beweisen“,dass etwas falsch ist (Falsifizierung). Juristisch liegt einem „Beweis“ deshalb immer eine abwägende Entscheidung zugrunde. Sonst bräuchten wir schlicht keine Gerichte.

Deshalb bringt es auch nichts, Sachen zu bestreiten weil es „keine Beweise“ gäbe. Diese könnte nur der „Unschuldige“durch tatsächlich möglichen Beweis seiner „Unschuld“ erbringen oder eben der Richter, wenn eine ordnungsgemäße und unabhängige Gerichtsverhandlung möglich ist.

In den USA ist diese (noch) möglich, solange die Justiz dort noch unabhängig ist.

250 Millionen ....

und VW zahlt 21 Mrd - bisher -
ich wuerde da von einem Wirtschaftskrieg sprechen
unliebsame Konkurenten werden von den USA in den Ruin getrieben
ohnehin ist es merkwuerdig, dass man in den US klagen darf
In diesem Fall evt. nachvollziehbar aber bei Faellen wie dem LH Absturz in den Alpen doch eher nicht

Unverhältnismäßig

Es sei denn damit würde die Krebsforschung unterstützt.

@teachers voice - Nachweis der Gefährdung

08:52 von teachers voice:
"Hier geht es weder um Bauchgefühl noch um Wissenschaft. Es geht hier schlicht darum, welche Gefährdung den Verantwortlichen bewusst war und damit wissentlich oder grob fahrlässig in Kauf genommen haben."

Von welcher Gefährdung sprechen Sie und wer hat nachgewiesen, dass es eine gibt?

@vaihingerxx

An vaihingerxx: Sie scheinen vergessen zu haben, dass die Unternehmen mittlerweile International und als AG geführt sind. Sofern Sie Monsanto oder Bayer Aktien haben, so kann ich Ihren Frust verstehen. Ansonsten erklären Sie bitte: In wiefern ist es "unser Geld"? Oder hätte VW nicht verurteilt werden sollen, nur weil es " uns" schaden würde?

Wenn die Gerichte das konsequent durchziehen,

d.h. jeder, der direkt oder indirekt mit Glyphosat in Berührung gekommen ist (praktisch jeder) und Krebs bekommt, erhält eine Entschädigung, dann ist die Firma pleite.

Fragwürdigkeit von Geschworenengerichten

Das Urteil zeigt nur, wie fragwürdig Geschworenengerichte sind. Wissenschaftlich ist es höchst umstritten, aber die Geschworenen denken sich einfach mal, dass Glyphosat krebserregend sei. Verrückte Welt.

@ vaihingerxx

da freuen sich noch einige Naivlinge noch die AMIS haben es denen aber gezeigt scheinen aber zu vergessen, dass "denen" letztendlich wir sind - es unser aller Geld ist

Wen meinen Sie mit "uns"? Ich fühle mich nicht angesprochen.

diese richterin ist nicht qualifiziert..

zu entscheiden, ob glyphosat krebserregend ist oder nicht. da sie dies dennoch getan hat, schaetze ich, dass dieses urteil in einer spaeteren instanz kassiert wird.

Einfluss von Konzernen

Natürlich hat Monsanto viele Studien, die für sie sprechen. Zuerst steht die Frage, wie entstehen Studien und wer hat welches Interesse.
-
Ich erinnere mich an einen Test von Journalisten, die eine echte Studie in Auftrag gegeben haben, bei der nur die Probantenauswahl manipuliert wurde. Es ging darum, dass eine Schokoladendiät funktioniert. Dank der geschickten Probantenauswahl und Zuteilung funktionierte die Studie, wurde in wissenschaftlichen Publikationen veröffentlicht und schaffte es bei der Bildzeitung zur Schlagzeile zu werden. Nur kann man mit Schokolade nicht wirklich gesund abnehmen.
-
In GB hat ein Professor seine Stelle bei der Uni verloren, nachdem er sich negativ zu Monsantos RoundUp verhalten hatte.
-
Ich empfehle jeden die Arte-Dokumentation "Monsanto mit Gift und Genen"(YouTube). Die Journalistin, die das Buch dazu geschrieben hat, bekam mehrfache Auszeichnungen.
-
Wer ernsthaft glaubt Glyphosat wäre nicht gefährlich, fällt nur auf Lügen eines Konzerns herein.

Monsanto verweigerte sich der Diskussion.

@ 09:03 von teachers voice
Die EU-Parlamentarier hatten mehrere Experten zu einer Anhörung geladen, um über den Vorwurf zu beraten, Monsanto habe versucht, die wissenschaftliche Forschung über mögliche Gesundheitsrisiken von Glyphosat zu beeinflussen.

Monsanto erschien nicht. Für mich ein Eingeständnis, dass die Vorwürfe gegen Monsanto berechtigt waren/sind.

Beweis fehlanzeige

Vor deutschen Gerichten darf nur verurteilt werden, dessen Schuld zweifelsfrei nachgewiesen ist. Dass Monsanto für den Krebs dieses Hausmeisters ursächlich ist, ist bislang noch nicht bewiesen. In meinen Augen ist es ein krasses Fehlurteil.

Ein Urteil ohne Fundament

Es besteht nur ein Verdacht, dass das Mittel krebsauslösend ist. Andere Anwender (hauptsächlich Landwirte und Gärtner) blieben krebsfrei. Anders herum: Sehr viele Menschen sterben an Krebs und haben niemals mit Glyphosat zu tun gehabt. Das Gerichtsurteil scheint mir in jeder Hinsicht fragwürdig zu sein. Bei einem derartig hohen Strafmaß mit möglichen Folgen muss ein Gericht mehr recherchieren bzw. aus Mangel an Beweisen freisprechen.
Es ließe sich auch Befangenheit bei Richtern und Geschworenen vermuten, wenn sie selbst Bio bei Lebensmitteln bevorzugen, weil sie an die Schädlichkeit anderer Produkte "glauben".

Richtige Konsequenz: Unkraut zupfen

Die richtige Konsequenz zum Schutz der Hausmeister wäre nicht ein Millionen-Schmerzensgeld, sondern dass der Einsatz von chemischer Unkrautbekämpfung an Schulen eingestellt wird. In NRW ist das bereits der Fall.

@Förster44 - Quellen bitte nachreichen!

08:58 von Förster44:
"Unabhängige Studien sind sich schon lange einig, dass Glyphosat krebserregend ist."
> Haben Sie eine einzige dieser Studien gelesen oder können wenigstens die Autoren nennen? Wenn alles so klar wäre, wie Sie behaupten, bräuchte die WHO die angeblich belegte Tatsache nicht mit einem "wahrscheinlich" relativieren.

"[...] und hat nicht auch das IARC kurz nach einer Herabstufung der Glyphosat-Bedrohung eine rein zufällige, auf purer Großzügigkeit beruhende Spende über 100K Euro von Monsanto erhalten?"
> Eine kurze Recherche sagt "nein". Aber sicher haben Sie auch hierfür eine Quelle?

"Die Richter daher als Laien zu bezeichnen könnte ironischer nicht sein."
> Die Geschworen des Gerichts werden als Laien bezeichnet, da diese keine ausgebildeten Juristen sind.

@ 09:22 von Friedrich Spee

Zitat:"zu entscheiden, ob glyphosat krebserregend ist oder nicht. da sie dies dennoch getan hat, schaetze ich, dass dieses urteil in einer spaeteren instanz kassiert wird."

Das denke ich nicht! Monsanto - ist jetzt eine Bayer Tochter - ich denke das die Amis gern die "Deutschen" für Kranke Amis Zahlen lassen.

Bedenke als Monsanto amerikanisch war gabs solche urteile nicht.

Alle seriösen und vor allem

Alle seriösen und vor allem unabhängigen Studien kommen klar zu dem Ergebnis, dass Glyphosat krebserregend ist. Es ist konsequent, das dann auch in gerichtlichen Urteilen als eine wesentliche Basis anzuerkennen. Ich verstehe da weder die Herabwürdigung der beteiligten Richter*innen hier in den Kommentaren noch das fadenscheinige Argument, es würde ja jetzt "deutsches Geld" betreffen: Einerseits frage ich mich, ob die so Kommentierenden sich mit der Struktur internationaler Konzerne befassen, und anderseits ist das eine völlig schräge Argumentation, mit der sich z.B. jede Form von Haftstrafe kritisierten ließe, denn die kostet i.d.R. tatsächlich "meine Steuergelder" - was in einem demokratischen Rechtsstaat völlig klar und in Ordnung ist.

re Nachfragerin: Gefährdung!

„@teachers voice - Nachweis der Gefährdung
08:52 von teachers voice:
"Hier geht es weder um Bauchgefühl noch um Wissenschaft. Es geht hier schlicht darum, welche Gefährdung den Verantwortlichen bewusst war und damit wissentlich oder grob fahrlässig in Kauf genommen haben."

Von welcher Gefährdung sprechen Sie und wer hat nachgewiesen, dass es eine gibt?“

Natürlich um die Gefährdung durch Glyphosat. Ich dachte eigentlich, dass wäre klar. Und das Gericht hat nicht „nachgewiesen“, sondern „geurteilt“, dass es es eine solche gab und das diese dem Konsumenten verschwiegen wurde. Was ist da unklar?

Das Urteil war abzusehen.

Die von Monsanto angeführten Entlastungsgutachten sind allesamt mit einem Geschmäckle behaftet.
Entweder war Monsanto der direkte Auftaggeber oder es floßen nicht unerhebliche Summen von Monsanto direkt oder indirekt an die erstellenden Institutionen.

Mal von dem einfachen logischem Schluss abgesehen dem wohl auch die Geschworenen gefolgt sind:
Etwas, das neben seinem eigenen schon tötlichem Zweck ("Unkraut vernichten") Bienen und andere Insekten umbringt, kann für Menschen nicht ungefährlich sein - auch bei "sachgemäßer" Anwendung.

Mal davon abgesehen, dass aus ein und derselben Statistik vollkommen konträre Schlüsse gezogen werden können - selbst erlebt in den 80zigern als 2 von mir sehr geschätzte Marerialkunde-Professoren absolut gegenteilige Schlüsse zur Gefahr bei Reaktordruckbehältern zogen.

Für mich war Monsanto eine kriminelle Vereinigung,

und ich habe nie Verstanden, warum sich Bayer auf dieses Niveau herablassen wollte.
Aber das ist halt die Kapitalisten Gier.
Ich hoffe, es gibt noch viele solcher Urteile und Monsanto/Bayer erhalten ihre gerechte Strafe und hören auf zu existieren.
Obwohl ich die USA nicht mag, deren Justizsystem mag ich schon.
Man vergleiche einfach mal die Strafen für VW dort und hier.

früher...

war Monsanto eine heilige Kuh...kaum gehört es Bayer geht plötzlich auch fair und gerecht...
das Glyphosat hochgiftig ist weiß jedes Kind...und auch für den Menschen...wer das bestreitet kann das Zeug ja regelmäßig trrinken...

Das Rechtsystem müsste sich ändern...

>>Am 11. August 2018 um 08:59 von vweh
Der Mann wird wohl nur einen

Bruchteil des Geldes bekommen... Die Anwälte werden ordentlich abkassieren. Und der Rest geht auf das kranke Gesundheitssystem drauf da er wahrscheimlich keine Krankenversicherung hat und bisher auch keine adequate Behandlung bekommem hat. Ein durch und durch menschenverachtendes System.<<

//

Gebe ihnen Recht, mit ihren Beitrag und die Rechtsprechung müsste sich tatsächlich ändern, damit den Geschädigten auch echte Wiedergutmachung zugute kommt.
Gerade bei so großen Summen lohnt es sich anzufechten, und wenn es nur verzögert, was sicherlich nicht unbedingt richtig ist...

Egoismus

Hier wird über 'Gefährdung' und 'wahrscheinlich krebserregend' für den Menschen lamentiert.
Fakt ist, daß glyphosathaltige Produkte, für die Ausrottung einiger Tier- und Pflanzenarten verantwortlich ist, die voneinander eben abhängig sind und die die Natur und wir brauchen. Nur damit genmanipuliertes Saatgut von Monsanto führend auf dem Weltmarkt ist und bleibt.
Die Konsequenzen für Flora und Fauna scheinen einige aus egoistischen, renditeorientierten Interessen völlig egal zu sein.
Und schaut euch die Berichte, auch von heimischen Milchkuh-Bauern an.
Sowohl Mensch als auch Tier, die mit Glyphosat täglich in Berührung kommen - leider auch durch Fehldosierungen, die aber unumgänglich sind, wenn das Mittel auch nach Jahren wirken soll - haben massive Schädigungen bis hin zum Tod zur Folge.

Guten Appetit

ein schelm ...

wem jetzt auffällt, dass monsanto von bayer geschluckt wurde. ob es für jp morgan damals amüsant war, dass lehman insolvent ging?
bayer, vw, verbrennungsmotoren, künstliche intelligenz in banken und versicherungen. es wird demonisch demontiert was das zeug hält.
und ihr habt merkel die schmidt-story abgekauft?

Ich erlaube mir mal den

Ich erlaube mir mal den Hinweis, dass es bei dem Urteil überhaupt nicht um die Frage geht, ob Glyphosat krebserregend ist oder nicht, sondern um die Frage, ob ausreichend auf die Gefahr durch die Anwendung hingewiesen wurde (wir erinnern uns an den Pappbecher, auf dem nicht darauf hingewiesen wurde, dass der Inhalt austritt, wenn man den Becher zwischen den Oberschenkeln einquetscht).
Nach meiner Kenntnis stehen auf allen Behältern von Unkrautvernichtern - auch auf biologischen - dermaßen dramatische Anwendungshinweise (Schutzbrille, Mundschutz, kein Hautkontakt usw.), dass man eigentlich grundsätzlich von jeder Anwendung Abstand nehmen müsste.

Pech

Für Bayer, aber warum mussten sie Monsato übernehmen. Die Firma hatte ja schon einen schlechten Ruf und diverse Klagen anhängig

Es geht munter weiter, mit dem Verklagen...

...der wichtigen deutschen Wirtschaftsträger.
Monsanto wurde nicht verklagt, so lange es ein US-Unternehmen war, aber nach der Übernahme durch Bayer, wird dies nur der kleine Anfang von zig Milliarden sein, die aus der deutschen Wirtschaft herausgeklagt werden.
Mir war das sofort klar, als es hieß, Bayer will Monsanto übernehmen.
Die deutsche Wirtschaft sowie die deutsche Regierung, sind scheinbar extrem suizid gefährdet.

Das ist erst der Anfang!

Jahrzehntelang wurden alle Klagen gegen Monsanto abgewiesen. Erst jetzt, als ein deutscher Konzern Monsanto aufgekauft hat, fallen solche Urteile. Auf den Bayer-Konzern werden jetzt Zahlungen zukommen, da werden die VW-Milliarden plötzlich wie Peanuts erscheinen. Die Konzernführung wusste das und ist trotzdem ohne Not ins Messer gelaufen. Warum?

@von Nachfragerin 08:07

Wenn ich sie richtig verstanden habe, sind wohl beide Gruppen ahnungslos.
Sowohl jene, die mit Blick auf die andere Gruppe aus dem Bauch heraus entscheidet,
als auch die "Wissenden" der Wissenschaft, die sich streitend als genauso ahnungslos präsentieren.
Wenn ich dann noch bedenke, dass solche Entscheidungen unter Umständen noch Lobby finanziert daher kommen, hat sich jeglicher Schrecken, insbesondere aus wissenschaftlicher Sicht, verloren.

Mit den Studien

ist es so eine Sache.

Natürlich ist es Quatsch, alle Studien anzuzweifeln, aber es ist auch nicht lauter, sich einfach die zu seiner Meinung passenden Studien auszusuchen und als das Ei des Kolumbus zu verkaufen.

Ich kann mich noch erinnern, dass vor 40-50 Jahren eine Tabakkonzern, den Namen weiß ich nicht mehr, bei einer englischen Uni eine Studie in Auftrag gegeben hat, deren Ergebnis war, dass das Rauchen kaum schädlich ist.

Zum aktuellen Fall möchte ich sagen, dass die USA ein extremes Produkthaftungsrecht haben, mich allerdings stutzig macht, dass ein solches Urteil erst jetzt gefällt wurde.

Erschreckend ist hier...

... wie viele Kommentare davon ausgehen, dass chemische Stoffe solange ungefährlich sind, wie es keine Beweise zur Gefährlichkeit gibt.

Tatsächlich dürfte es genau umgekehrt sein: so lange es keine eindeutige Klarheit dazu gibt, dass ein Stoff ungefährlich ist, ist davon auszugehen, das er gefählich ist. So und nicht anders. Und so lange sich die Wissenschaft dazu eben uneins ist, bleibt der Stoff als gefährlich eingestuft.

Wie sonst wollte man jemals eine Zulassung mit nachgelagerter Rückziehung ungeschehen machen? Der Dreck ist im Umlauf, wir werden ihn nicht mehr los!

Dreck bleibt eben Dreck, und so etwas gehört nicht in die Umwelt!

Hat Mr.Wayne diese Substanz

Hat Mr.Wayne diese Substanz in seinen Kaffee gerührt - oder darin gebadet ? Befinden sich auf den Verpackungen keinerlei Warnhinweise für die Anwender ? Hat sein Arbeitgeber ihn angewiesen, dieses Mittel zu verwenden (oder die alternativ mögliche Unkrauthacke) ? Wieviele Anwender dieser Substanzen sind an Lymphkrebs erkrankt oder verstorben ? Der Einsatzzweck dieser "Killersubstanzen" ist m.W. die Verbesserung von Ernteerträgen . Welche Ackerpflanzen hat Mr.Wayne auf dem Schulgelände angebaut ? Das sind einige Fragen, die mir zu diesem Fall so durch den Kopf gehen. Ich bin kein Landwirt und auch kein Bayer-Aktionär, doch halte ich dieses Urteil für verfehlt.

@tagonist - Geht's noch?!

09:34 von tagonist:
"Reden Sie nicht mehr von oder im Zusammenhang mit Wissenschaft!"

Warum? Wenn Sie meine Einwände nicht verstehen, können Sie gern - höflich!!! - nachfragen.

Nein, überhaupt nicht überraschend

@teachers voice- bin absolut ihrer Meinung
wenn dies ein Präzedenzfall wird, kann der Konzern einpacken. Danach folgen nur noch
Hurrikans von Klagen und ganz ehrlich, es wird langsam Zeit, dass dieser Konzern mit seinen Giften von der Bildfläche verschwindet.
Abhängigkeiten von Konzernen, das schlimmste was es gibt, unsere Nichtkönner
Politiker können ein Lied singen. Wissenschaft
ist leider käuflich, wer die Party gibt bestimmt
wo es lang ist.

um 09:32 von Duisburg

Zitat:
"Obwohl ich die USA nicht mag, deren Justizsystem mag ich schon.
Man vergleiche einfach mal die Strafen für VW dort und hier."
Zitat Ende.

Sie mögen es also, dass in dem herrschenden Wirtschaftskrieg, die USA, tragende deutsche Konzerne in den Ruin verklagt.
Na dann freuen sie sich schon mal auf das angestrebte Endergebnis, wenn der Kühlschrank leer ist und die Rente sich in Rauch aufgelöst hat.

@JG. - Haben Sie eine der Studien gelesen?

09:49 von JG.:
"So, so..... Sie sind also eine unabhängige Wissenschaftlerin und haben zu diesem Thema eigenständig geforscht."
> Natürlich nicht. Aber ich habe mir zumindest die Mühe gemacht, wissenschaftliche Studien zu dem Thema zu finden, statt aufgrund irgendwelcher Mutmaßungen ein Urteil zu fällen.

"So haben sie sich auch in die glückliche Lage versetzt, beurteilen zu können, das 'eine Gruppe Ahnungsloser aus dem Bauch heraus eine Entscheidung fällt'."
> Auch Sie scheinen das Prinzip eines Geschworenengerichts nicht verstanden zu haben. Das sind ganz normale Leute und keine Wissenschaftler. Wie soll sich ein Laie eine fundierte Meinung zu einem Thema bilden, das selbst in Fachkreisen umstritten ist?

Ein Geschworenen Gericht kann nicht fair urteilen?

Da bin ich völlig anderer Meinung, wenn ein Gericht fair urteilen kann, dann ein Geschworenen Gericht.
Ein Konzern wie Monsanto/Bayer kann 1.000 Studien in Auftrag geben, wo als Ergebnis raus kommt, dass Gott selbst diesen Stoff gemacht haben muss, so göttlich ist er. Warum? Wessen Brot ich esse, dessen Lied ich singe, so war es und so wird es auf ewig sein.
Ein Geschworenen Gericht geht danach, was ist glaubhafter.
Ich persönlich glaube, dass ein Stoff, der Pflanzen und Insekten tötet, letztendlich auch uns töten wird, das ist einfach menschliche Logik, die man auch mit 1.000 gekaufter Studien nicht ausschalten kann.
Albert Einstein hat auch durch Logik Theorien aufgestellt, die man erst viele Jahrzehnte später nachweisen konnte.
Man kann Logik nicht totschlagen, wie es Konzerne mit Studien versuchen.

@Quakbüdel, 09.54h

Was der Mann alles richtig oder falsch gemacht hat ist angesichts des US-Produkthaftungsrechts unerheblich.

Das führt zu solchen Dingen, wie die Beschriftung der obersten Sprosse einer Leiter "Nicht weitersteigen" u.ä.

Für unsereiner schlicht unverständlich.

9:42 Klärungsbedarf

Heute steht das auf den Behältern. Ich kann mich an eine Zeit erinnern, da standen diese Hinweise nicht drauf, zB. auf 'Round up'.
Oft muss erst etwas vorfallen. Suchen Sie mal nach Ikea - Kommode - Unfälle - USA. Weil Eltern nicht “wussten“, daß Winkel im Paket zum Befestigen-der-Kommode-an-der-Wand dienen sollten und das deshalb unterließen, kippte die Kommode um (die Kinder kletterten in die Schubladen). Das führte auch zum Tod. Ikea schloß in den USA einen Vergleich, der günstiger kam wie ein Urteil.
Seit der Zeit gibt es den Hinweis, wozu die Winkel dienen.

Hartes Urteil, aber

selbst hierzulande standen nur halbherzige Warnungen auf dem RoundUp-Etikett. Es war überall zu haben für jedermann! Die Studien waren bestimmt schon lange gemacht und Monsanto wusste davon. Ob der Krebs ursächlich auf das Spritzen mit RoundUp zurückzuführen ist, wage ich zu bezweifeln. Da wird sich Bayer aber freuen, welch faulen Apfel sie da gekauft haben.

Man stelle sich vor, wie so etwas bei UNS laufen würde: Es werden x Gutachten gemacht, so lange, bis es (meist den Versicherungen) gefällt. Ein neutrales, bindendes Gerichts-Gutachten: Fehl-Anzeige. 3 Instanzen durchlaufen = 10 Jahre Zeit - das überlebt kein Patient - oder er wird insolvent. Das passiert selbst bei Fällen, die eigentlich klar sind. Ein bischen von dem am. System würde den dt. Gerichten gut zu Gesicht stehen: Bei derartigen Prozessen würde ich die Entschädigungssumme bei jeder Instanz um 1/3 aufstocken. Dann kämen immer noch kleine Summen im Verhältnis zu den am. Prozessen heraus.

Wenn ein Konzern eine andere Firma "kaufen" will,

könnte eine Übernahme eine Gefahr für das Unternehmen bedeuten.

Wer hat damals Mitsubishi Japan gekauft obwohl das die japanische Schrottmarke Nr. 1 in Deutschland war? Da wußten Mitarbeiter mehr als der Konzern-Vorstand. Wer hat Chrysler USA gekauft ohne das schlechte Image von Chrysler zu hinterfragen und mußte dieses Unternehmen wieder mit Verlust veräußern.

Bayer macht sich seinen Namen kaputt, indem man eine Firma mit extrem schlechtem Ruf kauft und Bayer gefährdet somit die eigenen Arbeitnehmer und ist evtl. volkswirtschaftlich nicht mehr als relevante Firma auf dem Markt .... in einigen Jahren ….? Mit mehr Arbeitnehmer-Mitsprache, die von den Konzernherren nicht gewünscht ist, wäre so mancher Fehlgriff unterlassen worden.

In welcher Welt wollen Sie......

@gestöt aber geil - in welcher Welt wollen Sie
leben? Es ist doch nicht das erste Gerichtsver-
fahren gegen diesen Konzern und gegen das
Herbezit Glyphosat. Es gab in der Vergangenheit 100er Anklagen, doch noch ist
der Konzern stark und hat seine Super Anwälte und leider Menschen, die die Wahrheit nicht sehen wollen oder nicht
wollen. Weil dagegen zu sein, scheint
ja hip zu sein, aber leider fatal.

Global agierende Konzerne wissen nicht was sie tuen?

>Sie mögen es also, dass in dem herrschenden Wirtschaftskrieg, die USA, tragende deutsche Konzerne in den Ruin verklagt.
Na dann freuen sie sich schon mal auf das angestrebte Endergebnis, wenn der Kühlschrank leer ist und die Rente sich in Rauch aufgelöst hat.<

Niemand hat BAYER gezwungen MONSANTO zu kaufen, obwohl bekannt war, dass noch tausende Verfahren anhängig sind.

Niemand hat VW gezwungen in den USA Millionen in Werbung zu stecken, um für den sauberen Diesel zu werben, dabei aber ihre Kunden dort massiv betrogen und abgezockt haben, indem sie mit krimineller Absicht gegen geltendes Recht verstoßen haben.

Falls Sie Angst um Ihre Rente haben, wenden Sie sich an VW und BAYER.

vom kalten Krieg zum Handelskrieg

Ein Schlag ins Kontor für Bayer und das kurz nach der entgültigen Übernahme.
Kann es sein, daß hier wieder bei einer dt. Firma abkassiert wird?
So langsam muß man sich über Investitionen in USA Gedanken machen.
Davon abgesehen, daß solche Entschädigungszahlungen in dieser Höhe völliger Nonsens sind, muß man sich fragen, ob die Risikobewertung bei Bayer total versagt hat. Gier frisst Verstand.
Solche Firmen wie Deutsche Bank und VW kämpfen mit hunderten Gerichtsverfahren jährlich.

Aktionärsstruktur Bayer AG

Laut Webseite des Konzerns befinden sich 21,9% der Aktien im Besitz deutscher Aktionäre, 30,8% USA und Kanada, 19,2% UK und Irland. Das hilft vielleicht manchem, das Urteil in Hinblick auf unterstellte nationale Interessen einzuordnen. Der Anteil der Bayer-Mitarbeiter liegt übrigens bei 1%.

re Australitis: Wirtschaftskrieg

„Sie mögen es also, dass in dem herrschenden Wirtschaftskrieg, die USA, tragende deutsche Konzerne in den Ruin verklagt.“

Wenn ich mich recht entsinne, dann sind Sie ja nach Australien ausgewandert. Und plädieren von dort für einen scharfen deutschen Nationalismus. Nun ja...

Zum „Wirtschaftskrieg“: Sie meinen, die „USA“ hätten jetzt einen solchen gegen Deutschland angezettelt und dafür gleich die Jury samt Gerichten gekapert?

Es mag ja sein, dass einige Jurymitglieder so nationalistisch denken wie Sie und sich als Soldaten in einem Wirtschaftskrieg betrachten. Aber alle? Es gilt das Prinzip der Einstimmigkeit!
Auch kann man spekulieren, ob sich die Jury Ihrer Argumentation folgend eine „amerikanische“ Monsanto nicht für schuldig befunden hätte. Aber erstens ist das eine reine Spekulation, vor allem aber würde sich nichts an der Sinnhaftigkeit des aktuellen Urteils ändern.

Im übrigen wurden amerikanische Unternehmen schon zu ganz anderen Summen verurteilt. Ganz ohne „Krieg“.

Langsam wird es auffällig

Wenn man nicht ganz stark an eine Unabhängige Justiz glauben würde, könnte man meinen Die USA korrigieren ihr Handelsdefizit auf juristischem Wege. Es scheint da einen Trend zu geben.

Neben VW, der deutschen Bank und Bertelsmann nun also Bayer.
Mehr als der Umstand das Bayer-Monsanto für die Geschäftspraktiken verklagt wird, überrascht mich wie lange es offensichtlich möglich war berechtigte Klagen unter dem Deckel zu halten.

Unabhägig davon, an sich ist Glyphosat nicht giftiger oder persistenter in der Umwelt als andere Spritzmittel. Es gibt kein mir bekanntes Totalherbizid was sich schneller abbaut und relativ wenig die Umwelt schädigt im Vergleich zu anderen Mitteln. Es ist super um ein Feld komplett Pflanzenfrei zu bekommen...
Ein viel größerer Aspekt ist die Kombination mit Glyphosatresistenten Hybridpflanzen, sodass es während der Vegitationsperiode auf die Pflanzen gesprüht wird und riesige Monokulturen ermöglicht und eine ruinöse Saatgutabhängigkeit erzeugt wird.

glyphosat reportage auf arte

zu dem thema "entscheidung aus dem bauchgefühl" kann ich die glyphosat reportage auf arte empfehlen - da wird einem alles klar.
es ist schlimmer als nur "krebserzeugend"
ausserdem: eine chemikalie, die sich im organismus einlagert und bei immer mehr menschen nachweisen lässt - auch in der muttermilch - sollte alarm auslösen. auch wenn man evtl. noch nicht weiss, was sie verursacht. erinnern wir uns an das gute alte DDT. Es galt auch mal als vollkommen harmlos.

Ich freue mich über das Urteil!

Gleichwohl frage ich mich, warum erst jetzt, NACH der Übernahme von Bayer, solche Urteile kommen. Dass die Wissenschaftler über die krebserregende Wirkung uneins sind, ist doch nachvollziehbar. Die eine Gruppe Wissenschaftler ist unabhängig und die andere wird von der Chemie-Lobby bezahlt. An Bayer und unsere Regierung: Selbst schuld!

Im Zweifel

Im Zweifel und bei einer höheren Wahrscheinlichkeit ist doch wohl klar sollte dieses Mittel nie wieder irgendwo zum Einsatz kommen. Auf was wollen wir denn noch warten? Dass wir die ersten Mutanten haben die wir heute schon in Science-Fiction Film voraus sehen können.???Wie total Blind , Taub und Mundtod sind wir deutschen eigentlich ? Wer bezahlt denn welche Studie ?

@Euthymia - Nachweis einer Gefährdung

09:47 von Euthymia:
"Wenn ich sie richtig verstanden habe, sind wohl beide Gruppen ahnungslos."

Nicht ganz. Die wissenschaftliche Gruppe ist unschlüssig, weil die Datenbasis noch immer zu schlecht ist. Die Laiengruppe hingegen hat die Existenz einer Gefährdung nach Bauchgefühl beschlossen.

Die Gesundheitsgefährdung einer Substanz kann nur in systematischen Studien nachgewiesen werden. Da unmittelbare Auswirkungen leicht nachzuweisen sind, liegen diese bei Glyphosat offensichtlich nicht vor. Als Möglichkeiten bleiben also nur eventuelle Langzeitschäden oder aber gar keine negativen Auswirkungen auf den menschlichen Organismus.

09:22 von Friedrich Spee

>diese Richterin ist nicht qualifiziert....<

Sie ist sehr wohl qualifiziert wenn sie Richterin ist. Eine Richterin oder Richter muss keine akademische Qualifizierung in Chemie haben um Recht zu sprechen. Die sachlichen Informationen kommen von Gutachtern und die Richterin macht was sie machen muss; sie richtet (Entscheidet).

Die Trump Regierung hat alle Obama

"Verbraucherschutz" Gesetze abgeschafft.
Nun auch alle "Umweltschutz" Gesetze.
Wenn trotzdem ein ordentliches USA Gericht dahingehend urteilt, dass ein ausreichender leicht verständlicher Hinweis einer potentiellen Gefahr nicht vorhanden war, ist das zuerst ein Urteil gegen Trump. Das ist durchaus zu begrüssen . Denn die von Obama quasi gegründete Umweltschutzbehörde ( EPA) hat durchaus wissenschaftlich einwandfrei nachgewiesen, dass Monsanto Pflanzenschutz-Mittel erheblichen Anteil an dem Verschwinden bestäubender Insekten haben. Daraufhin hat Trump EPA kaltgestellt.

08:42 von vaihingerxx

Der Dieselskandal wurde von der Politik, zugunsten der Autoindustrie, behandelt und beim Thema Glyphosat hat gerade die Bundesregierung auf EU Ebene immer zu gunsten der Chemie Lobby gehandelt. Wenn ein Verdacht besteht, dass etwas giftig ist es als solches zu behandeln, das geht, aufgrund der nähe der Regierung zur Wirtschaft, in Deutschland, nicht! Und viele wählen diese Regierung, also selbst Schuld. Das einzige Mittel, gleiches Schadensersatzrecht in Deutschland möglich machen, dann können auch Menschen in Deutschland entschädigt werden! Ich bleibe dabei, ein gutes Urteil!!

09:26 von gestört aber geil

>Vor deutschen Gerichten darf nur verurteilt werden, dessen Schuld zweifelsfrei nachgewiesen ist.<

Es ist aber kein deutsches Gericht sondern ein US-amerikanisches. Schuld zweifelsfrei bewiesen? Ich kenne Urteile von Amts- und Landgerichten (kein Strafprozess) wo nach meinem Rechtsempfinden falsch geurteilt wurde. Trotzdem war das Rechtsprechung und muss akzeptiert werden.

"Unabhängige Studien"

Natürlich bezahlt die Firma, die ein Produkt zulassen möchte, die Studien. Die Firma stellt einen Zulassungsantrag, die Studien werden unabhängig von den Behörden bewertet, und dann wird entschieden.

Nur mal so zum Nachdenken:
Die Kosten der Studien für eine Zulassung dürften sich locker im sechsstelligen Bereich bewegen. Es sind tausende von Produkten am Markt. Welche Steuern sollen wir alle erhöhen, damit Vater Staat die "unabhängigen Studien" dafür bezahlen kann?
Es gibt im Übrigen Vorgaben dazu, wie Studien auszuführen sind (z.B. Normen, EU-Leitlinien...) und dann is da noch GLP. Genau um zu verhindern, dass da Mumpe gemacht wird. Als Wissenschaftler kriegt man hier echt Plaque - aber in Zeiten des Internets ist ja jeder ausgewiesener Spezialist für alles.

P.S.: Bevor einer fragt: Ja, ich bin Biologe und nein ich arbeite nicht für die Industrie oder irgendwo im Pflanzenschutz.

Portokasse

Die 250 Mio. zahlt Monsanto aus der Portokasse. Hier ist die Rede von einem globalen Giganten, der aggressiv sein Produkt Roundup vermarket hat, aber schon bei der Erstzulassung des Produkts gelogen hat. Es hiess, dass Roundup komplett im Boden abgebaut wird und keine Rückstände hinterlässt. Dem ist nicht so. Glyphosat findet sich, in den USA zumindest, in Erde, Wasser und Luft. Auf einem Glyphosatacker wächst auch fast nichts anderes mehr als Monsantos Saatgut. Wissenschaftler, die negative Studien erstellen, werden mundtot oder lächerlich gemacht, verlieren ihre Anstellung oder werden verklagt. Monsanto hat sich einen Saatguthersteller nach dem anderen einverleibt, um Nahrung zu patentieren (so wie eben auch ihre Mais- und Sojasorten patentiert wurden). Ja, der Konzern will - nach eigenen Worten - die Weltnahrungsproduktion vereinnahmen. Mich hat überrascht, dass Bayer fusioniert hat, denn dass gegen Monsanto Klagen zuhauf vorliegen, dürfte ja schon vorher bekannt gewesen sein.

Das errinnert an Bhopal

In Indien gab es einen Schweren Chemieunfall, dabei kam es zu Klagen gegen den Besitzer Union Carbide, dessen Fabrik dann von Dow Chemical übernommen wurde. Danach folgten Jahrelange Rechtsstreitigkeiten, die bis heute nicht vollständig beendet sind.

Ich kann mir ein Szenario vorstellen in dem Bayer nun ebenfalls argumentiert nicht für die Verbrechen von Monsanto zuständig zu sein und sich diese Verfahren über Jahre hinziehen (bis zu einer biologischen Lösung).

Die Aktionäre und Profiteure all die Jahre sind fein raus, die haben ihren Schnitt gemacht. Wenn jetzt Entschädigungen für die Opfer anstehen muss das die beklagte Firma zahlen nicht deren Eigentümer(Aktionäre).
Die Aktionäre haben dann noch die Chuzpe solche Konzerne auf Schadensersatz zu verklagen weil der Aktienkurs völlig unerwartet eingebrochen ist und sie ja nichts von den Geschäftspraktiken gewusst haben (wollen)...

Den Klagenden wäre es allerdings zu wünschen das man ihnen wenigstens die Krebsbehandlungen bezahlt.

re gestört aber geil

"Vor deutschen Gerichten darf nur verurteilt werden, dessen Schuld zweifelsfrei nachgewiesen ist."

Sie sollten sich erstmal über den Unterschied zwischen Straf- und Zivilprozess Klarheit verschaffen.

Ein "schuldig im Sinne der Anklage" gibt es im Zivilprozess nicht.

Heiße Kartoffel

Ich habe nie verstanden, wieso sich Bayer diese heiße Kartoffel gekauft hat.

@Nachfragerin

Förster44 um 08:58: "[...] und hat nicht auch das IARC kurz nach einer Herabstufung der Glyphosat-Bedrohung eine ... Spende über 100K Euro von Monsanto erhalten?"
Nachfragerin um 09:29: "Eine kurze Recherche sagt "nein". Aber sicher haben Sie auch hierfür eine Quelle?"

Zwar keine Spende vom IARC, aber vom ILSI lt. ZEIT online vom 18.05.2016:
"Das JMPR untersteht der Welternährungsorganisation und der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Nun wurde bekannt: Sowohl der Vorsitzende als auch der stellvertretende Vorsitzende von JMPR sollen führende Positionen für das International Life Science Institute (ILSI) bekleiden. … ILSI wird von Unternehmen aus der Lebensmittelindustrie finanziert. ... Demnach erhielt das Netzwerk im Jahr 2012 von Monsanto eine Spende von rund 500.000 US-Dollar. Zudem sind weitere Zuwendungen von mehr als 528.500 US-Dollar vom Verband Croplife International aufgeführt."
Auch interessant - oder?

Schwachsinnig hohe

Schwachsinnig hohe Entschädigungssumme. Das Urteil ist ok, nur die Entschädigung viel zu hoch.

11:04 von Bill Hicks

Den Klagenden wäre es allerdings zu wünschen das man ihnen wenigstens die Krebsbehandlungen bezahlt.
.
das stellt ja keiner in Abrede (wenn es begruendet ist)
nur ?
sind 250 Millionen nicht etwas ueppig ?

Wo sind die Behörden?

Warum ist das Zeug noch nicht verboten? In Dokus kann man sehen, wie Tiere mit steigender Glpyhosat-Dosis mit schlimmsten Verstümmelungen und Tot geboren werden! ES IST UNFASSBAR! Die kleine Dosis gibt es nicht, es reichert sich an. Und Gifte interagieren mit anderen. Das ist längvst Allgemeinwissen. Die Behörden sind hier offenbar korrupt.

09:26 von gestört aber geil

Versicherungen in Deutschland verweigern, regelmäßig, Leistungen, wenn ein Mensch Raucher ist und an Krebs erkrankt. Nach ihrer Auffassung muß jeder Einzelfall betrachtet werden. Das heißt, jeder Fall müsste eingehend untersucht werden. Ein Mensch kann ja als Raucher mit Asbest gearbeitet haben und dadurch krank geworden sein. Der Nichtraucher bekommt Leistungen die dem Raucher, von vornherein nicht gewährt werden. Eine Einzelfallprüfung entfällt. Rauchen, Asbest und Glyphosat sind krebserregende Stoffe!

Es wurde viel über Glyphosat

Es wurde viel über Glyphosat geschrieben und auch wohl objektiv geforscht. Die Ergebnisse sind wirklich sehr verschieden und man weiß bald nicht mehr, welcher Seite vertraut werden kann. Wir alle wissen, daß diese Substanz seit Jahren sehr breite Anwendung erfährt, doch ist mir ein dem entsprechender Anstieg bei Krebserkrankungen noch nicht aufgefallen. Das große Experiment mit den Konsumenten geht also weiter. Mich stimmt sehr bedenklich, daß ein Gerichtsurteil dazu dienen soll, wissenschaftliche Ergebnisse zu ersetzen.

@ 09:51 von holistic

Zitat: "Durch ihre Ackergifte entwickeln sich immer mehr aggressive Insektenarten, die Krankheitserreger auf Menschen übertragen."

Insectum militantia morbidus ? ... Krass !

Mein Bio-Studium liegt zu lange zurück. Davon höre ich zum ersten Mal.

Stellen Sie uns einen link zu einer entomologischen Studie, die so eine neuentwickelte Insektenart beschreibt, zur Verfügung ?

Oder suche ich besser gleich bei den VT'lern auf youtube ?

Gruß, zopf.

es wird Zeit...

das die Eigentümer ,also die Aktionäre, für Schäden haften...

Solang der Unternehmer nicht zahlt(Verlust) ist doch alles gut?

Dieseigate;Glyphosat ;Hermesbürgschaften usw.
Bei uns werden halt so oder so die Verluste der Wirtschaft sozialisiert ;heißt die großen werden fürs Mist bauen belohnt u. der Bürger bzw. Steuerzahler muß blechen ,glaubt aber wir hätten den besten Verbraucherschutz usw. gegenüber dem bösen Kapitalisten oder Kommunisten in Übersee/Asien usw.
Ob es als Werbungskosten;Verlustabschreibung oder sonst wie gefördert wird was niergendwo steht außer als Privileg des Nicht-Beitag/Steuer zahlens ,der Verbraucher muß nur glauben das die Verluste sozialisiert werden müssen alternativlos u. wir den besten Verbraucherschutz haben.
Und wenn nichts mehr hilft so kann zwar nicht jeder ins Grüne ziehen oder eine Mauer um sich rum bauen oder lassen wie es bewährt ist, Hauptsache der Arme stirbt 10 Jahre früher u. belastet den Sozialhaushalt nicht immer so als größten Staaatshaushaltsposten?So spendet man dem Kapital (in Übersee)u. der Sozialstaat blecht u. alle freuen sich?Man muß nur immer dasselbe wählen!

Gut so

Schon vor Jahren gab es Dokumentationen auf ARTE. 3Sat oder spät abends zu Monsanto. Da wurde gezeigt, wie schädlich sich Glyphosat auf die Gesundheit auswirkt, wenn man nur täglich an einem bespritzen Maisfeld vorbeigeht. War in Südamerika. Die Kleinbauern wurden regelrecht umzingelt. Und wurden krank, sehr krank. Die Anwendung solch radikaler Gifte ist krank. Sie töten ja nicht nur die Unkräuter ab, sondern alle Kleinlebewesen, die für den Kreislauf in der Natur so wichtig sind. Und das Agieren dieses Monsterkonzerns hat schon etwas mafiöses. Aber es ist ja soooo bequem.

schon komisch...

da war Monsanto ein US-unternehmen und unzählige klagen von landwirten waren anhängig, die allesamt abgewiesen wurden. kaum ist Monsanto aber ein teil von Bayer, gehen diese anklagen durch. gut für den kläger, denn der hat jeden einzelnen cent verdient (auch wenn die summe, US-größenwahnmäßig total überzogen ist).

aber was deutlich wird: auch bei der rechtsprechung galt schon, weit vor Trump, ein "US-business first", die verseuchten oder in den selbstmord getriebenen bürger waren nichts wert (ich erinnere mich mit schaudern an die ARD-doku). ausländische unternehmen dagegen, die zerrt man gerne vor gericht und verteilt schallende ohrfeigen.

ich hoffe, auch die anderen kläger, die gegen die geschäftsmanieren von Monsanto vor gericht gezogen sind oder noch ziehen, bekommen das, was ihnen zusteht.

schlecht für Bayer, gut für die menschen. und das finde ich in dem fall mehr als gerecht.

@AntiPattern

"Was hantiert ein Schulhausmeister
...mit glyphosathaltigen Herbiziden?"

haben sie sich mal dokus angesehen, was die US-amerikaner so alles nehmen, um die eigene küche zu säubern? da wird ihnen schlecht, mit welchen chemischen keulen da, tagtäglich, hantiert wird, nur damit alle bakterien und keime ins nirvana gereinigt werden.

und dann überlegen sie mal, wenn privathaushalte sowas nehmen, was dann ein hausmeister an einer schule wohl alles nehmen wird (muss!), damit die kinderchen der keimfreien privathaushalte auch ja klinisch rein unterrichtet werden können.

Ein wenig diskutierter Aspekt

Auf der PAG2017 (Plant & Animal Genome Conference) trafen wir Entwickler sowohl von Monsanto als auch von Syngenta. Alle bestätigten uns, dass sie eigentlich in einer Sackgasse stecken, da die Herbizide letztlich zu resistenten Unkräutern führen - ein ähnlicher Vorgang, der durch den massiven Einsatz von Antibiotika zu den superresistenten Keimen führte.
Bei den Antibiotika konnte man weiter "aufrüsten" bei den Herbiziden würde eine weitere "Aufrüstung" niemals zugelassen werden.

Es wurde Zeit

Das unsere regierende Politik ihre Hand über die Industrie Bayer Monsanto hält ist für alle offensichtlich. Es wird Zeit das aufgeklärte Richter Urteile im Sinne des Menschen, Tier und Umweltwohl fällen und nicht fürs Geldsäckel der Industriellen auch wenn die mit Entlassungen Visionen versuchen zu erpressen.

@labernase

"Bei den Antibiotika konnte man weiter "aufrüsten..."

ach ja? komisch, war doch erst vor einigen wochen hier auf tagesschau zu lesen, dass genau die pharma-konzerne, die ein goldenes näschen mit antibiotika verdienen, ihre forschung einstellen. und das, nachdem kurz zuvor die alarmglocken schrillten, weil es immer mehr resistente keime gibt, die mit den erhältlichen antibiotika nicht mehr behandelt werden können.

@andredieter123

Selbstverständlich kommen die Gewinne der deutschen Konzerne indirekt dem deutschen Volk bzw. allen in D lebenden Menschen zu Gute. Bayer hat schließlich zig tausende hochbezahlte Mitarbeiter (und somit Nettosteuerzahler) in Deutschland und versteuert die Gewinne auch in D. Sollte dieses Urteil zu Lasten von Bayer gehen (CEO Baumann müsste in diesem Fall wegen völliger Unfähigkeit auf Hartz IV Niveau gepfändet werden) und sich auf die weiteren 5000+ Klagen übertragen, würde D eines der Innovativsten Unternehmen und größten Nettosteuerzahler verlieren.

Pünktlich zur Übernahme

durch einen ausländischen Konzern. Und das wo die USA Roundup doch bisher so gepriesen haben. Wer da an Zufall glaubt...

Solang wir es alle im Blut haben .

Es wird sogar eingesetzt um die Ernte abzutrocknen zur besseren Ernte der Bauern u. es ist mittlerweile bei fast allen im Blut nachweisbar. Dazu gehört zu wissen das Glyphosat oder Sachen wie Roundup alles Grün vernichten außer das angepasste Saatgut u. das in ausreichender Konzentration auch zur Ernte. Also was sol da giftig oder so sein für........
Und wenn es schief geht bekommt über Webekosten;Verlustabschreibung oder im Ausland Geschäfte über Hermesbürgschaften vom Staatshaushalt Steuergeld zurück wenn etwas schief lief. Und die Freiluftversuchskarnickel glauben wohl auch noch das wir hier den besten Verbraucherschutz besitzen bzw. wenn der nicht hilft man sich Bio ernähren oder abschotten kann nur halt nicht jeder z. B. die die es aus wirtschaftl. Gründen usw. nicht schaffen eben früher sterben u. so den Staatshaushalt unbemerkt wieder ins Lot rücken?!

@Förster44

Nennen Sie mir eine wissenschaftliche Studie die belegt dass Glyphosat krebserregend ist.
Glyphosat ist das seit Jahrzehnten am meisten verwendete Unkrautvernichtungsmittel weltweit! Trotzdem konnte bislang keine Verbindung zu Krebs hergestellt werden!

Das wird ja lustig

5000 Klagen * 250 Millionen = 1.25 Billionen
Wow, da muss Bayer aber noch viel verdienen.

Dass Monsanto versucht, durch

Dass Monsanto versucht, durch zurechtgelegte Gegenstudien, die Krebsgefahr zu vertuschen, ist alleine ein Verbrechen!

Krebs ist tödlich!

Es bringt Menschen um ihr Leben!

Das ist vorsätzliche Tötung!

Mord aus Profitsucht!

Monsanto sind Verbrecher!

Nicht die Menschen entschädigen, die unheilbar erkrankte sind.

Diese Verbrecherunternehmen müssen gestoppt werden!

@teachers voice - Glauben statt Wissen

09:30 von teachers voice:
"Natürlich um die Gefährdung durch Glyphosat. [...] Und das Gericht hat nicht ,nachgewiesen', sondern ,geurteilt', dass es es eine solche gab [...]"

Das ist richtig. Und weil das US-amerikanischen Rechtssystem auf die innere Überzeugung von Laien baut und nicht auf eine wissenschaftlich korrekte Vorgehensweise, habe ich es kritisiert. Wer keinen wissenschaftlichen Hintergrund hat, wird das wahrscheinlich nicht nachvollziehen können.

Alle Produkte von Monsanto/Bayer sind Krebserregend, alle!

Alle Produkte von diesen Firmen sind Krebserregend!
Das kann man durch eine simple Frage selbst beantworten: Sind diese Produkte Natürlich? Nein! Sie kommen in der Natur nicht vor. Wir Menschen wurden in eine Natur hinein geboren, wo es unnatürliche Produkte nicht gab. Und deshalb ist alles andere für uns schädlich. Einige mehr andere weniger.

ALLE Produkte die es in der Natur nicht gab, als wie vor Mio. Jahren geboren wurden und nur durch Menschenhand hergestellt wurden oder hergestellt werden, sind Giftig.

Und ALLE Gutachten können nur über das Risiko eine Aussage treffen. Und IMMER wenn Profite im Spiel sind, fallen diese unterschiedlich aus. Im Kapitalismus, auch gerne soziale Marktwirtschaft genannt, geht es nur um den Profit!

Tja...

...steckt Trump dahinter dass nun auf Bayers Tochter montsanto eine Strafe abzielt die das Unternehmen bankrott machen könnte... erst nach dem Deal sprechen die US Behörden Monsanto für schuldig wegen seiner Giftigkeit am menschen... ist ja nicht mehr in amerikanischer Hand das Unternehmen... das war dann wohl ein schlechter Deal für Bayer... Geld weg, Strafen zu erwarten und eventuell verbote weltweit angefangen in den USA... das wäre bitter für Bayer wenn es so kommt und danach sieht es aus... aua

Hoffe dass Bayer nun die

Hoffe dass Bayer nun die krebserregendsten Mittel umgehend vom Markt nimmt.
Ich denke Bayer hat sich mit diesem Kauf imagemäßig keinen gefallen getan.

@michel56

Leider ist auch organischer Landbau durch Drift von pestizid/herbizid verseuchten Feldern massiv bedroht. Kanada verlor innerhalb von einigen Jahren nach der Freigabe von gen-manipuliertem Raps (Canola) seinen gesamten organische Rapsanbau. Und 2016 fand man Glyphosat sogar in Bier und in Wein, organisch oder nicht. Die Produkte, die in der Herstellung benutzt wurden, waren nicht mit Glyphosat behandelt. Also musste das Glyphosat aus einer anderen Quelle stammen: vom Wasser, das für die Irrigation benutzt wird, und von pestizidhaltigem Regen. Glyphosat und andere toxische Bestandteile verbleiben in verdunstetem Wasser, das sich wiederum dann als Regen niederschlägt und somit Weinberge oder Hopfenanlagen mehrere tausend Kilometer entfernt kontaminieren kann. Glyphosate kann man weder durch Waschen noch durch Trocknen oder Kochen entfernen.

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