Ihre Meinung zu: Massenproteste in Rumänien: "Das ist nicht Demokratie"

11. August 2018 - 3:54 Uhr

Bei regierungskritischen Protesten in Bukarest ist es zu gewaltsamen Auseinandersetzungen gekommen. Die Polizei setzte Tränengas und Wasserwerfer gegen die Demonstranten ein. Von Srdjan Govedarica.

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Kommentare

Zuerst Proteste gegen die eigene Justiz

Zuerst hat bekanntlich die Regierungspartei PSD vor einigen Wochen Proteste gegen die eigene Justiz organisiert, um strafrechtliche Ermittlungen gegen einzelne Politiker zu verhindern. Dabei ließ sich der Eindruck nicht verhindern, dass die PSD gerne einen Freifahrtschein für Korruption hätte, sofern es um die eigene Partei geht. Liviu Dragnea (Vorsitzender der PSD), vorbestraft, äußerte sich dabei in groben Worten über die Tätigkeit der Antikorruptionsermittlerin. Ironischerweise sah er keinen Anlass, inhaltlich auf aktuelle Korruptionsvorwürfe zu reagieren.

Über Social Media haben Auslandsrumänen die Demonstration organi

ob das der Weg ist ?
dass Leute die im Ausland leben sich dort so engagieren
es sollte doch das interesse speziell der dort lebenden Menschen sein, lebenswerte Zustaende zu fordern
die muessen ja damit zurecht kommen und nicht im Ausland lebende

Aus dem Ausland organisiert?

Das macht die Demonstration nicht besonders glaubwürdig.

Auslandsrumänen fordern "den Rücktritt der Regierung" in einem Land,in dem sie nicht leben.
Fordern politische Änderungen, von dessen Folgen sie nicht betroffen sind.

Sie erweisen dem eigentlich sehr erstrebenswerten Ziel der Korruptionsbekämpfung in der Politik keinen Gefallen.

Diese Rhetorik

„Regierungsfeindliche Demonstranten.“ Das klingt sehr aggressiv. Aus dem Artikel geht eher hervor, dass sich die Regierung feindlich gegenüber ihren Bürgern verhält, um ihre eigenen Vorteile zu sichern.

Naja.....

Die Rumänen haben bei den hier kritisierten Politikern ein Kreuz auf einen Zettel gemalt.
Und sie dadurch an die Macht gebracht.

Sie hatten die Wahl.
Haben eigentlich gewusst, das sie nicht taugen.
Und haben es dennoch gemacht.

Das ist schon Demokratie.
Aber eine, deren Vertreter sehr korrupt sind.

Und Formen von Korruption, die nicht offiziell als solche genannt werden, noch nicht gelernt haben.

Als Vorbild für ein „besseres“ Rumänien kann hier D gelten.

Dort holen sich die Bestechlichen ihre Belohnung erst nach ihrer politischen Karriere ab.

Und auch nicht in einem Geldkoffer, sondern in Form lukrativer Anschlussbeschaeftigungen als Lobbyist.

Das funktioniert ganz wunderbar in D.
Und kein Bürger geht auf die Straße.
Die rumänischen Eliten sollten in der Tat von D lernen.

Korruption, Armut und fehlende Demokratie.

In Rumänien gibt es seit der Abdankung von Ceausescu Dezember 1989 immer noch keine Demokratie. Es herrscht die totale Korruption in jeglicher Hinsicht überall. Je höher die Position, je größer das Vermögen um so tiefgreifender die Korruption. Gesteuert wird die Korruption von einer herrschenden Clique der ehemalige kommunistische Partei und insbesondere vom ehem. Geheimdienst Securitate. Insbesondere zusammengeschlossen in der PSD ( Sozial Demokratische Partei), gegründet vom Altkommunisten Iliescu als PDSR. Sie hat defacto das Land beherrscht seit 1990 und Macht, Geld und Positionen verteilt. Von den ehemals 22,7 Millionen Rumänen sind nur noch weniger als 17 Millionen im Land verblieben. Vielfach die Besten sind im Ausland gegangen. Sie konnten die Zustände im eigenen Land nicht mehr ertragen. Und so sieht das Land aus, die übergroße Mehrheit des Volkes lebt immer noch in schreiende Armut .

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