Kommentare

Nein,...

...israelkritisch darf man hierzulande nicht sein.
Amerikakritisch, türkeikritisch, ungarnkritisch, palästinakritisch, iran-, irak-, deutsch-...kritisch - alles erlaubt.
Aber wehe...
Kritik ist, wenn es sich um solche handelt, weder Verunglimpfung noch Diffamierung, noch Beleidigung.
Das müssten nicht nur Israel, sondern auch Herr Laschet aushalten.

Und wieder wird Antizionismus zu Antisemitismus verklärt...

Wenn überhaupt, ist die BDS-Kampagne Antizionistisch - daher: sie ist gegen einen "jüdischen Staat" Israel.

Antizionismus ist eine vertretbare Einstellung - wer für die klare Säkularisierung, also die Trennung von Staat und Religion ist, ist fast zwangsläufig auch Antizionist - außer, er macht absurderweise für Israel eine Ausnahme, was mMn Doppelmoral wäre.

Die BDS-Kampagne ist ebenso wenig "antisemitisch", wie die Ablehnung der Anerkennung Palästinas als souveräner Staat seitens Deutschlands und der USA "antiarabisch" ist.

Die BDS-Kampagne setzt klare, nachvollziehbare Voraussetzungen an eine Akzeptanz des Staates Israel: Gleichbehandlung arabischer Israelis, Rückkehrrecht für die damals vertriebenen und enteigneten Araber und der unbedingte Stopp weiterer illegaler Siedlungsbauten und Auflösung aller illegalen Siedlungen seitens Israels.

Diese Forderungen sind nachvollziehbar. Dass sich auch Antisemiten hinter diesen Forderungen verstecken ist leider kaum vermeidbar.

in seltener einmuetigkeit

"dazu aufgerufen, denen, die israel kulturell und wirtschaftlich boykottieren wollen entschlossen entgegenzutreten..."

aha.

weil?

steht der bundestag also 100%ig hinter der politik des herrn netanjahu?

egal wie naerrisch und dumm sich die hamas auch verhaelt - das kann kein freibrief sein dass dutzende protestierende zivilisten von scharfschuetzen getoetet werden und tausende verletzt werden, weitere gebiete durch israel annektiert und besiedelt werden, usw, usf...

israelkritisch != antisemitisch

Herr Laschet...

... treten Sie doch einmal denen entgegen, die Deutsche Kultur nieder machen. Davon gibt es inzwischen so viele Menschen im Land, da würde sich Ihr Einsatz lohnen.

Der Kleine aus Düsseldorf

richtet mit seinem Boykott Schaden an. Ihm wäre kein Zacken aus der Krone gebrochen, wenn er zumindest zu einer anderen Veranstaltung gekommen wäre.
Es geht um Kunst, nicht um Politik. Aber solche Überreaktionen machem aus einer Mücke einen Elefanten.

Deutsche Kultur wird "niedergemacht"?

@cari Da möchte ich doch gern ein paar Beispiele lesen. Was ist übrigens "deutsche Kultur", liebe/r cari?

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