Ihre Meinung zu: Taliban greifen wichtige Stadt Ghasni an

10. August 2018 - 9:56 Uhr

Die afghanische Stadt Ghasni ist ein wichtiger Knotenpunkt zwischen dem Norden und Süden des Landes. Kämpfer der Taliban haben die Stadt unter massiven Beschuss genommen. Mehrere Menschen wurden getötet.

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Kommentare

""... Weitere 30 Prozent sind umkämpft... "

Umkämpft heißt das der Taliban die Gebiete hält..
14% Gebiet hält er offensichtlich hinter der "Front" Selbst wenn diese Zahlen stimmen.... ich denke sie sind höher... hält der Taliban das halbe Land.

Afghanistan wurde grundlos (!) angegriffen und wird gegen den Willen der Mehrheitlichen Bevölkerung besetzt gehalten.

Selbst dem dümmsten sollte auffallen, dass wenn es der größten und mit weitem Abstand teuesten Militär Allianz nicht gelingt in knapp 2 Dekaden ein Land gegen einen so unterlegen Gegner zu sichern, dass dieser sich der breiten Unterstützung seiner Bevölkerung sicher ist.

Zumindest fällt mir keine andere Erklärung für dieses militärische Desaster ein.

Also ist der BW-Einsatz in Afghanistan unnütz gewesen?

Jetzt geht also der Kampf der Taliban wieder los. Es war doch das Ziel des "Großen Bruders", A. zu befrieden? Hat Russland 10 Jahre lang versucht und ist gescheitert. Und jetzt 10 Jahre Westen: Auch gescheitert. Zieht die BW-Truppen ab. Möglichst schnell. Das ist ein Fass ohne Boden. 10 Jahre Taliban und die Bevölkerung ist geheilt, weil völlig pleite und ausgeblutet. Dann könnten man gemeinsam von vorn anfangen.

Es ist eben

schwierig bestimmten Staaten Demokratie nach unserem Muster zu bringen.
Bis jetzt sind alle gescheitert die sich dort versucht haben, und man sollte sich mal ansehen wer wann wen unterstützt hat und warum.
Bücher und Dokus gibt es ja reichlich.
Unsere Politiker sollten sich mal eingestehen das wir dort nichts erreicht haben außer Toten und verbranntem Geld.
Es ist nicht so einfach mit Fremden Kulturen, wenn die Taliban keine Unterstützung in der Bevölkerung hätten, wären sie nicht mehr dort.

Sicheres Herkunftsland

Nachdem unsere lieben Freunde in der NATO mit vielen MRD. an Dollar die Lage in Afghanistan immer schlimmer, statt besser machen und D. immer stärker dazu tendiert, hier mitzumischen (a.k.a. "Verantwortung" übernimmt), schicken wir ohne mit der Wimper zu zucken Menschen in dieses brandgefährliche Land zurück. Wenn es dort so sicher ist, sollten die Verantwortlichen doch mal Urlaub in Afghanistan machen. Wird niemand tun. Das selbe trifft auch auf den Irak zu, den die "gute NATO" ebenfalls völlig destabilisiert hat und das Sterben dort vervielfacht hat. Nein, weder Afghanistan noch der Irak sind "sichere Herkunfstländer"!!!

besatzer raus aus Afghanistan!

und sie sollten wenigsten so anständig sein und ihre marionetten mit auszufliegen und nicht der rache der bevölkerung überlasssen.aber freiwillig wird man wohl so schnell nicht gehen dazu sitzt man dort zu günstig china und russland im nacken.

Mal abgesehen davon dass die

Mal abgesehen davon dass die USA die Taliban ausgebildet und ausgerüstet haben und damit natürlich direkt Schuld an dem Desaster haben: Warum überlässt man Afghanistan nicht den Taliban und belegt es dann mit Wirtschaftssanktionen?
Das wäre doch der vernünftigste Weg und der Weg mit wahrscheinlich den geringsten Opferzahlen.

Was geht uns Afghanistan an?

Was geht uns Afghanistan an? Was verstehen wir von dem Land und ihrem Menschen und deren Denken. In Deutschland haben wir genug Probleme, also lassen wir Afghanen Afghanen sein. Jedes Land muss seinen Weg finden. Wir Oberlehrerhaften

Taliban greifen wichtige Stadt Ghasni an...

Und das nach fast 17 Jahren NATO-Präsenz.Wie lange wollen die noch im Land bleiben ? Wieso hält die afghanische Bevölkerung nichts von der Kabuler Regierung ? Bringt sie vielleicht den Leuten nichts ?

Wenn das so weitergeht,

Wenn das so weitergeht, kämpfen die nur noch weiter weil sie nichts anderes mehr kennen. Es ist einfach nur noch zum verzweifeln, und die friedfertigen Menschen im Land können einem einfach nur noch leidtun. Eigentlich sollte man die alle woanders hinbringen, sollen sich doch die ganzen Terroristen da gegenseitig die Köppe einschlagen wenn sie wollen.

So viel Dummheit, konzentriert auf eine aggressive Ideologie des Terrors, in nur einem einzigen Land, und es gibt anscheinend mehr als genug Nachwuchs. Ist doch klar dass man da weg will. Muss.

Keine Strategie seit Jahrzehnten

Den Taliban, erst von den USA bewaffnet, dann von den USA bekämpft, steht ein korruptes Regime verschiedener Gouverneure und früherer Warlords in Afghanistan gegenüber. Wichtige Hilfe für die Taliban kommt aus Pakistan. Weder gegen die systematische Korruption, noch gegen Pakistans Einfluss hat der Westen irgendeine Strategie und sucht auch nicht danach. Es ist daher seit Jahrzehnten ein völlig sinnloser Militäreinsatz.

um 11:00 von Quereinwerfer

>>"..schicken wir ohne mit der Wimper zu zucken Menschen in dieses brandgefährliche Land zurück. Wenn es dort so sicher ist, sollten die Verantwortlichen doch mal Urlaub in Afghanistan machen..."<<

Ein Einheimischer kann sicherlich tausendmal besser Urlaub in Afghanistan machen als ein Deutscher aber darum geht es hier nicht. Wenn Sie sich mal etwas ausführlicher mit Afghanistan befassen werden Sie schnell feststellen das sich Auseinandersetzungen und Anschläge vornehmlich an den Orten wo westliche Organisationen Ihre Standorte haben, getätigt werden. Diese westliche Organisationen werden als Besatzer wahrgenommen. Der weitaus überwiegende Teil von Afghanistan ist davon nicht betroffen. Es ist ein karges und sicherlich armes Land aber beileibe lauert nicht hinter jedem Baum ein Taliban. Dieses verzerrte Bild ist das Resultat einer einseitigen Berichterstattung. Können Sie sich beispielsweise vorstellen das in Afghanistan es Kulturdenkmäler gibt die ganz normal besichtigt werden?

Durch die Natopräsenz und der

Durch die Natopräsenz und der Einführung des Kapitalismus, anders kann man den heutzutage aufgezwungenen Demokratisierungsprozess nicht nennen, steigt die Sparte der Unzufriedenheit. Das Land wird gegen den Willen der Bevölkerung modernisiert und alte Traditionen werden abgeschafft. Ich kann die Sympatie vieler Afghanen gegenüber der Taliban verstehen. Teilweise haben sie auch keine andere Wahl. Wer Andersdenkende unterdrückt und ihre Interessen nicht berücksichtigt, wechselt logischerweise zur Extreme.
Der Kampf der Taliban wird nicht aufhören. Vor allem solange nicht, wie dieses Land von der Allianz besetzt bleibt.
Ich war dort mehrmals als Natosoldat im Auftrag der BRD im Einsatz und habe erst vor kurzem begriffen, wie falsch dieser Krieg dort und in anderen von der Nato-Übermacht geführten Kriege ist.
Der größte Fehler meines Lebens war es, zu glauben, dort für etwas gutes zu Kämpfen. Die Nato ist nicht besser als ihre herangezüchteten Feinde.

Die Sowjetunion ist zunächst einmal nicht gescheitert.

@10:33 von Gassi
Frauen konnten in die Schule gehen, in Kabul war sogar westliche Mode (Miniröcke etc.) kein Problem.

Aber die USA haben mit ca. 6 Milliarden DM - frühere Angaben des Bayerischen Rundfunks - dort die Islamisten gezielt aufgebaut.
Es gibt ein Video, in dem der langjährige Berater mehrerer US-Regierungen, Brzezinski, im Kreis von Dschihadisten sie in ihrem Kampf für den Islam bestärkt.

Später meinte er in einem Interview auf die terroristischen Folgen angesprochen, das Konzept habe doch funktioniert. Die Sowjetunion musste sich den Islamisten beugen.

Afghanistan muss sich selber

Afghanistan muss sich selber Heilen,seine eigene Regierung finden! Den Drogengeschäft auf allen möglichen ebenen den Boden entziehen und den Warlords wird das Geld ausgehen!Dann nur dann ist überhaupt Veränderung möglich.Also Truppen raus und den Imensen Aufwand in die Drogenbekämpfung stecken! Dann ist in 10 Jahren der letzte Warlord auch Pleite!!

Es gilt doch heute das Recht

Es gilt doch heute das Recht des Stärkeren. Dann muss man auch mal anerkennen, dass in Afghanistan immer die Afghanen die stärksten waren. Die usa glaubt das zwar immer von sich. Aber seit Vietnam und Afghanistan wissen wir, dass es lokal störkere geben kann. Lassen wir Afghanistan such selbst regeln. War eh schhon immer so.

War abzusehen...

Wer mal die Vice-Doku "This Is What Winning Looks Like" gesehen hat, wundert sich da über nichts. Ähnlich wie im Irak gaben die USA Macht und Geld in die falschen Hände und fahren einen Kurs, in dem immer mehr Menschen die alten Machtstrukturen als geringeres Übel betrachten. In Syrien hat das dank Russland bisher nicht funktioniert und hier stand der Westen ja jahrelang auf Seiten der radikalsten Islamisten, auch "gemäßigte Rebellen" genannt.

Zuverlässiger Bericht?

Wenn ich die verwendeten Konjunktive mal so durch zähle, dann wird mir so einiges klarer..

Die Afghanen müssen ihre

Die Afghanen müssen ihre Probleme selber lösen. Die NATO sollte sich nach 17 meist erfolglosen Jahren zurückziehen. Der Zusammenhang zu 9/11 war ja nie wirklich gegeben bzw. hätte auch anders gelöst werden können.

Ich vermute jetzt mal, auch die Taliban ist fremd finanziert,

und ähnlich wie andere Organisationen müssen sie ab und zu ein Medienspektakel liefern, damit die Gelder weiter fließen.
Im Grunde genommen gilt das für alle NGOs.
Ohne Medienspektakel keine oder geringere Spenden. Ohne Spenden kann man seine Leute nicht mehr bezahlen.

@ um 12:25 von Leynad

Der Sinn des westlichen Systems liegt ja nicht darin, den „richtigen“ Leuten Macht und Geld zu geben, sondern den Leuten, die mit Geld und Macht garantieren, dass der Westen dort gute Geschäfte machen kann.
Und dem Westen ist die jeweilige Bevölkerung völlig gleichgültig.
Solange in diesen Ländern auch noch Krieg herrscht, hat die Bevölkerung auch kaum die Muße und die Kraft, die eigene korrupte Regierung in Frage zu stellen. Die sind alle damit beschäftigt, zu überleben.
Siehe Afrika.
Dass kann man doch sogar in europäischen Staaten sehen, in denen Betrittshilfen der EU in den Taschen der korrupten Mächtigen verschwinden, die sozialen Bedingungen sich in den letzten 30 Jahren aber eher verschlechtert haben. Und Arbeitslos sind die Menschen dort nun auch noch zusätzlich.

wann begreift der Westen endlich

dass nicht alle Voelker so ticken wie wir
man glaubt sich immer noch in der Kolonialzeit
... und was wir so als Menschenrechte betrachten ist nicht weltweit gleich
auch ds sollte man mal kapieren und akzeptieren

zum Beitrag von Leynad 12.25

Vergiss bitte nicht, wir stehen auch auf seiten der "teilweise gemäßigten Rebellen".

11:59 von XXX99

Ich kann ihnen da nur Recht geben. Ich war in den 70'zigern ein paarmal dort es ist sicherlich nicht mit dem Afghanistan nach den Russen und der NATO Allianz heute zu vergleichen. Die mittelalterliche Mentalitaet der Menschen die nicht in den sehr wenigen Grosstaedten leben hat sich aber kaum geandert. Stammeskriege und Gewalt war schon immer Teil des afghanischen Lebens und gehoerte zum Stolz der Stammeskrieger. Die Taliban nutzen dies auch geschickt aus und machen nichts weiter als die Warlords zu ersetzen. Solange sich diese Mentalitaet nicht aendert hilft auch kein NATO Einsatz und auch kein humanitaerer Einsatz. Mir ist einfach unverstaendlich wieso die NATO und andere Staaten involviert keine Lehren aus der afghanischen Historie ziehen und das Land sich selber von innen aendern lassen. Das ist sicherlich leider mit viel Gewalt verbunden aber nur so werden die Afghanen merken das dies nicht der Weg ihres Landes in das 21zigste Jahrhundert ist.

alles groupen die von der westlichen

welt erzeugt wurden und jetzt rächt sich eben die bummheit der westlichen politiker wobei wieder einmal das volk von allen seiten bezahlen muss.
talibanen wurden gegründet um die russen aus afganistan rauszubomben.
als sich russen zurückgezogen haben haben diese dann gegen den westen sich gestellt.
die is und revolutionÇare gruppen wiurden und werden ebenfals von der westlichen welt finanziert und militärisch aufgerüstet um wieder gegen russen und machthaber zu kämpfen die die westliche welt nicht will.
es wird nur ein ende geben wenn die westliche welt sich 100% zurüclzieht, diplomatische beziehungen aufbaut mit den machthabern die dann dort existieren usw.
fazit , träume sind frei aber werden seltens wahr!

so sieht es aus,

wenn die USA "demokratisieren", den segen der Demokratie bringen...und das nächste land, der Iran, steht auf Boltons liste ganz oben. warum sie diesen kriegstreiber noch nicht hinter schwedische gardinen gesteckt haben, ist mir ein rätsel. der müsste weltweit zur persona non grata erklärt werden.

liebe USA, ihr habt den armen afghanischen zivilisten die suppe eingebrockt. aber wo seid ihr jetzt, wenn es darum geht, denen zu helfen?

...ausbluten lasssen?

Wofür kämpfen eigentlich die Taliban-Kämpfer in einem so zerrissenen Land? Den Tod können sie bringen, aber auch das Land aufbauen? Afghanistan ist leider ein failed state. Zu viele Akteure, zu wenig Gemeinsames. Schlimm.

Wie kommen eigentlich etliche

Wie kommen eigentlich etliche Foristen dazu zu glauben, dass die Mehrheit der afghanischen Zivilbevölkerung hinter der Taliban steht? Die Menschen haben schlicht und ergreifend Angst da man entweder kooperiert oder Repressalien ausgesetzt wird. Androhung der Familie etwas anzutun usw.. Sollte man der Taliban Afghanistan überlassen, können wir uns auf viele neue Flüchtlinge einstellen.

Die Taliban wollen aber das

Die Taliban wollen aber das Land beherrschen. Und da es keinen gibt, der sie daran hindern kann, werden sie es auch tun. Bis die nächsten kommen.

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