Ihre Meinung zu: Große Mehrheit würde für bessere Pflege mehr bezahlen

7. August 2018 - 6:00 Uhr

Fast drei Viertel der Deutschen würden für eine bessere Pflege mehr Steuern zahlen. Das geht aus einer Umfrage von Infratest dimap im Auftrag des NDR hervor. Von Leonie Puscher und Anne Ruprecht.

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Kommentare

Fuer

Alles ist Geld da: Bankenrettung, Griechenlandrettung, Flüchtlinge. Nur für die Bürger im Land bleibt nichts. Ich will keine höheren Steuern bezahlen. Die Belastungen sind hoch genug. Zudem muss auch noch privat für Pflege und Rente gespart werden. Warum soll ich dann das noch machen? Warum nimmt man das Geld nicht aus anderen Mitteln oder aus EU Töpfen?????

Pflege kostet Geld

In Zeiten hoher Steuereinnahmen allen Ernstes von Steuererhöhungen für die Pflege zu sprechen, ist etwas bizarr. Das Problem sind fehlende qualifizierte Pflegekräfte. Die Ausbildung und die Arbeit muss attraktiver gestaltet werden. Den Pflegeeinrichtungen muss durch Abrechnungsschlüssel ermöglicht werden, höhere Löhne zu zahlen und mehr Personal einzustellen. Der Personalschlüssel muss nachgehaltene werden. Kommunen sind vollkommen überfordert mit dem Thema. Pflege von Demenzkranken durch arbeitende Angehörige funktioniert nicht. Das Geld ist da. Der Staat muss seine Ausgaben nur ordnen und in sinnvolle Bereiche lenken.

Nun mal langsam!

Neben der Pflegeversicherung gibt es natürlich noch die Rente und die Krankenversicherung die in den letzten Jahren für die Versicherten teurer geworden sind, obwohl es der Wirtschaft so gut geht. Bevor man hier also mit der Forderung von Steuererhöhungen kommt, sollte man einmal festhalten dass der Staat soviel Geld wie nie zuvor einnimmt. Mittlerweile müssen beide Ehepartner arbeiten gehen um den Lebensstandard halten zu können. Und wenn am Ende der Steuerzahler seinen Lohnzettel in den Händen hält, sieht die Bereitschaft noch mehr von seinem hart erarbeiteten Lohn abzugeben völlig anders aus.

schönes Märchen

Völlig unglaubwürdige Meinungsmache... Als wenn überbelastete Steuerzahler den unfähigen Politikern noch mehr in den Rachen werfen.

Hmmm,

Ich habe da mal eine kontroversen Vorschlag:
Wie wäre es, wenn ein Gesetz erlassen wird, dass verpflichtet, das mindestens 70% des für Die Pflege der Heimbewohner eingenommene Geld auch wirklich in das Heim und das Personal fließt?

Ich glaube mich zu erinnern, es war die Bertelsmann-Stiftung, die ermittelt hat, dass es keine Seltenheit ist, dass in manchen Heimen bis zu 80% der Pflegekosten nicht dem eigentlichen Sinn zugeführt werden, sondern als "Rendite" an die Besitzer ausgeschüttet werden.

Aber das würde ja dem Brachialkapitalismus ohne Rücksicht auf Menschen widersprechen, den wir in Deutschland leben.

Daher wird es wohl eher kommen, dass die die sowieso schon schlecht bezahlt werden, noch mehr Steuern zahlen müssen um das Kaputte System am Schwimmen zu halten, damit die die eh keine Steuern zahlen weiterhin einen auf Hochseekapitän machen können.

Steuergelder

...sind wieder einmal der letzte Ausweg, wenn die Regierung nicht mehr weiter weiß.
Was für sinnlose Politiker uns schon seit Jahren regieren.

Höhere Steuern, damit die Pflege-Industrie sehr gut verdient?

Alternativen wie in TS bezüglich Dänemark beschrieben ist eine Alternative. Es gibt noch weitere aber alles soll dem Markt überlassen bleiben. Dann geht man mal 2000 - 2018 in die Pflegeheime und sieht wie die älteren Leute ruhig gestellt werden, so daß man sie nicht mehr erkennt. Die können ihre Lippen kaum noch bewegen so stehen die unter Stoff.

Aus der Vergangenheit kannte ich eine gute Alternative, wo Menschen immer noch eine Aufgabe in der Pflege-Umgebung hatten. Eine Art Tierpark war in der Pflege-Einrichtung integriert, wo die älteren Leute mit Vergnügen "ihre" Tiere versorgen konnten. Aber das verstieß gegen die Hygiene-Vorschriften. Dann also weiter mit der Verabreichung von Drogen, die älteren Leute sind zwar nicht glücklich aber ruhig gestellt. Vielleicht sollte man mal von dem Fabrik-Denken wegkommen. Wenig Leistung-Aufwand durch Ruhig-Stellung = mehr Profit. Die Krankenkassen könnten eigentlich ihre eigenen Krankenhäuser und Pflegeheime betreiben, unerwünscht.

oja, Steuern erhöhen

Im Gegensatz zu Sozialabgaben ist das Erhöhen von Steuern besonders reizvoll, denn letztere sind ja nicht zweckgebunden. Man kriegte also ein paar Milliarden mehr in die Kasse, könnte bei der Pflege alles so lassen, wie es ist, und sich trotzdem brüsten, etwas getan zu haben. "Wir haben verstanden."

Vorschläge

1. Die Bundesregierung erhöht die Standards, dass eine Pflegekraft maximal 4 zu Pflegende Personen hat.

2. Jeder Bürger, auch zukünftige Politiker müssen 3 Monate in der Pflege arbeiten

3. Bundeswehr darf Nicht an Auslandseinsätzen teilnehmen

4. Den Bau von hochmodernen Gaskraftwerken fördern

Steuersenkung

Bei Einführung der MWST wurde versprochen, andere Steuern abzuschaffen. Auch beim SOLI wird das Versprechen nicht eingehalten. Über 50% des Einkommens werden bereits dem Normalverdiener durch Steuern und Abgaben abverlangt. Wann lösen die Politiker endlich ihre Versprechen ein, damit der Steuerzahler nicht weiter geknebelt wird?

Steuererhöhungen sind nicht nötig.

Es werden in Deutschland jedes Jahr 160 Milliarden Euro in Form von Steuerhinterziehungen gestohlen!
Von unseren sogenannten Leistungsträgern!
Wenn die Finanzminister sich endlich mal darum Bemühen würden, diese 160 Milliarden Euro an Steuerhinterziehungen einzutreiben, müssten Steuern, egal für was, nicht erhöht werden!

Wenn ich mehr Geld hätte...

... würde ich auch ohne mit der Wimper zu zucken mehr Geld für Pflege bezahlen. Haben denn diese drei Viertel der Deutschen das Geld, um mehr für Pflege auszugeben? Oder haben die Fragen in der Umfrage das nicht hergegeben?
Früher hieß es "Traue keiner Statistik die du nicht selber gefälscht hast". Ich denke heute gilt das Gleiche für Umfragen.
Steuern zahlen kann nur, wer genug Einkünfte für Steuern hat. Und wenn wir uns die seit Jahren dauernde Debatte darüber anschauen, dass bei zu vielen Menschen nach Steuer und Abgabe kaum mehr mehr Geld übrig bleibt als die Sozialhilfe her gibt, dann frage ich mich, wo diese Steuern her kommen sollen, die die Pflege finanzieren...

Wo sind die Alternativen?

Ich kann es nicht fassen. Wenn öffentlich rechtliche Sender Umfrageinstitute beauftragen Fragen zu stellen, welche keine Alternativen zulassen aber Antworten auf wichtige Existenzängste finden sollen, zweifel ich an der Unabhängigkeit der vierten Macht im Staat.
Der Artikel selber hier in der TS nennt auch Alternativen, unterschlägt aber andere.
Da wäre noch die Sache mit der "Clickbait-Überschrift": Die Überschrift hätte auch lauten können: "Bald Systemwende?", "Bald dänisches Modell?", "Bald weniger Pflegeheime?". Aber man entscheidet sich für die Frage der höheren Besteuerung als Aufmacher und erklärt in der einleitenden Zeile unter der Überschrift eine flächendeckende Akzeptanz.

Dänemark als Beispiel ?

Sorry aber das Land Dänemark hat mal gerade 5,7 Millionen Einwohner...Berlin hat ja schon 3,7 Mio...da vergleicht man also Äpfel mit Birnen, denn wieviele von der Gemeinde angestellte Pflegekräfte müßte es dann in einer Stadt wie Berlin geben? Utopie...
In Deutschland müssen wir einen eigenen Weg gehen und dies muss mit einer gewissen Schnelligkeit passieren. Was ich an der dänischen Form übernehmen würde ist, das man so wenig wie möglich privatisiert, denn im privaten Bereich der Pflege ist einfach schon zuviel Missbrauch betrieben worden.
Dann sollte man das ganze auf Bundesebene aufbauen so daß alle Gesetze und Kompetenzen gebündelt werden können und es nicht zig Anlaufstellen geben kann.

Steuern muss man nicht erhöhen, stattdessen wären steuerlich subventionierte Pflegestellen denkbar.

In diesem Zusammenhang fände ich die Wiedereinführung der Wehrpflicht und den Zivildienst durchaus sinnvoll. Da schlägt man zwei Fliegen mit einer Klappe.

Das glaube ich nicht

“Fast drei Viertel der Deutschen würden für eine bessere Pflege mehr Steuern zahlen“

Wer wurde denn da befragt?
Arbeitnehmer haben in 2018 über ein halbes Jahr nur für Steuern und Sozialabgaben gearbeitet. In keinem anderen (EU-)Land ist das so. Außerdem glaube ich (und viele andere) nicht, daß diese “Steuer“ dafür verwendet werden würde, wofür sie eingezogen wird.
Nein! Ich bin ganz unsozial und gegen diese Steuer. Ich weiß, wie allein man in der häuslichen Pflege gelassen wird, auch finanziell. Und das bei jetzt sprudelnden Steuereinnahmen.

@deltaxx - Nicht systemrelevant? Dann kein Geld!

06:20 von deltaxx:
"Alles ist Geld da: Bankenrettung, Griechenlandrettung, Flüchtlinge. [...] Warum nimmt man das Geld nicht aus anderen Mitteln oder aus EU Töpfen?????"

Weil alte Menschen nicht "systemrelevant" sind. Flüchtlinge sind es übrigens auch nicht und werden daher noch schlechter behandelt.

Melkkuh

Die arbeitende Bevölkerung dieses Staates, und hier vor allem die so genannte Mittelschicht, wird von den führenden Politiker nur noch als Melkkuh missbraucht. Wie der User deltaxx bereits anmerkte, fehlt es nicht am Geld. Für Flüchtlinge und "Griechenland" (=Banken) sind zig Milliarden da. Für diejenigen, die das alles finanzieren, nur noch Brotkrumen und Verachtung.

Mehr Geld für Pflege

Es wird uns letztlich nichts anderes übrig bleiben, als mehr Geld für Pflegebedürftigkeit zu zahlen - egal ob über Steuern oder zweckgebundene Abgaben.
Einfache Gründe:
- wir werden alle immer älter
- wir sind alle immer länger alt
- immer weniger von uns haben Angehörige, die bereit sind, sich ohne Bezahlung um uns zu kümmern
Die diversen Vorschläge hier, wo an anderer Stelle Geld abgezogen werden könnte, gehen in die allseits beliebte Richtung: "Alle sollen zahlen, hauptsache ich nicht."
Unterm Strich: Ich wäre bereit, mehr zu zahlen, wenn ich mich darauf verlassen kann, dass es mir einmal zu gute kommt.

@WB0815 - Kostenfaktor Personal

06:24 von WB0815:
"Den Pflegeeinrichtungen muss durch Abrechnungsschlüssel ermöglicht werden, höhere Löhne zu zahlen und mehr Personal einzustellen."

Das wäre auch jetzt schon möglich. Die Pflege ist aber ein Geschäftsmodell, mit dem sich stattliche Gewinne einfahren lassen. Die beiden wesentlichen Kostenfaktoren für den Konzern sind das Personal und Qualität der Pflege - an beidem muss also gespart werden, damit die Aktionäre glücklich sind.

Mir ist klar, warum man privatisiert

aber wir wählen Politiker ja nicht, damit sie sich ein schönes Leben machen, sie sollen Probleme lösen.
Solange Pflegeanstalten egal welcher Art in öffentlicher Hand sind, ist sicher gestellt, dass die Menschen auch gepflegt werden.
Bei privaten Pflegeanstalten ist das nicht zu erwarten, denn die haben die gleichen Gelder müssen aber Profit machen.
Das die FDP (deshalb ging sie ja unter die 5%) für Privatisierung ist, ist nachvollziehbar, denn sie ist eine Klientelpartei, der die Klientel ausgehen.
Da die FDP nichts mehr zu melden hat, sollte der Privatisierungswahn beendet werden und alle Bereiche, die für die Menschen existenziell sind sollten in der öffentlichen Hand liegen, dazu gehört vor allem das Wasser.

7:36 cari

Die, die mehr Geld in der Tasche haben, leisten sich ihre private Pflegekraft oder die Seniorenresidenz.
Meine Mutter lebt in einem Seniorenwohnen des BRK. Um das zu finanzieren (neben Rente und Pflegegeld) mussten wir die mühevoll und entbehrungsreich zusammengesparte Eigentumswohnung meiner Eltern verkaufen. Sie bezahlt Monat für Monat für dieses Appartement mit Vollpension (in München) 2500€ aus eigener Tasche drauf. Meine Eltern haben ihr Leben lang gearbeitet, bis sie nicht mehr konnten. Lange Jahre kümmerte ich mich um sie, bis mein Mann zum Pflegefall wurde. Wie es um meine Altersvorsorge aussieht? Schlecht - erst zwei Kinder, dann Pflegefall Vater, Betreung Mutter, zuletzt häusliche Pflege Ehemann. Ich bin jetzt 60 und fange am kommenden Montag wieder das Arbeiten an.

Die große Mehrheit ist ahnungslos.

Große Mehrheit würde für bessere Pflege mehr bezahlen"

Die große Mehrheit weiß auch nicht, dass ein Großteil der eingezahlten Gelder versickert und nur ein Bruchteil den zu Pflegenden erreicht.

Die Anstalt (ZDF) thematisierte den Pflegenotstand und zeigte anschaulich, wohin die Gelder fließen:
https://www.youtube.com/watch?v=NdfaNJZRGag

Gute Idee....wie wäre es mit dem Soli...

wie wäre es mit dem Soli....an den haben wir uns gewöhnt. Und dann kann er auch bitte zweckgebunden eingesetzt werden.

Jetzt schreit vermutlich der Osten auf, aber der bekommt ihn schon dreissig Jahre, während strukturschwache Gegenden im Westen nix bekommen.

Anfangs habe ich den Soli ja auch gerne bezahlt, aber so langsam ist auch mal genug. Für die Pflege würde ich den Soli dann auch wieder gerne bezahlen :-)

(Vor allem würde mich mal interessieren, ob der Soli überhaupt in den Osten wandert oder einfach nur in den großen Topf)

Genau

Endlich mal wieder Steuer erhöhen. Die Regierung reitet wieder auf diesem Pferd, mehr fehlt der Regierung nicht ein. Fantasielos und neue abzocke der Bürger.

Mehr bezahlen aber nicht für Profit Pflegekonzerne

Wenn man sich die kommunalen Pflegeheime in Leipzig ansieht, so kann man sofort erkennen, wie effektive, kostengünstige Pflege aussieht. Diese Pflegeheime arbeiten kostendeckend, seit ca. 10 Jahren nie Verluste.
Die Pflege ist auf einem hohem Niveau, Küche im Haus und alle Mitarbeiter gehören zur Einrichtung. Also keine Billigkräfte und Outsourcing wie bei den Pflegeketten.
Es muss eben kein Gewinn für die Eigner der Pflegekonzerne erwirtschaftet werden, alles Geld kommt den Heimbewohnern zu Gute.
Die Lobbyisten werden aber - wie sooft - dafür sorgen, dass die Kosten steigen (schließlich sind die Bürger bereit mehr zu zahlen!!!) die Qualität der Pflege aber dennoch schlechter wird.
Die Standards der Pflege werden ja von den Heimbetreibern selbst festgelegt!

Die Pflege, ein Grundrecht

und keine Quelle zur Gewinnmaximierung von Renditejägern.

Nicht das Anzapfen von neuen Geldquellen ist die Lösung sondern der Ausbau von staatlichen Pflegeheimen. Hier sollten bessere Gehälter, bessere Arbeitsbedingungen für das Personal, mehr Personal und besseres Essen für die Bewohner der Maßstab sein.

Erst der zweite Schritt sollte die Verstaatlichung von privaten Pflegeheimen sein.

@ Der Nachfrager

Es geht in der Deutschen Politik nicht um Die Bürger oder die Umwelt. Es geht ausschließlich um die Gewinne der Reichen. Dafür haben die Lobbyisten , die die Politik beeinflussen. Die Bürger haben diese nicht.
Können sie sich an ein Gesetz erinnern, dass den Bürgern etwas gebracht hat? Lange her!

Schon längst wäre wieder eine Steuerentlastung

notwendig gewesen, die sich aus gestiegenen Löhnen und Preisen und der progressiven Steuergestaltung ergeben hat. Aber das Geld wird nach der Wahl einfach für neue Aufgaben still und heimlich dem Bürger entzogen.
.
Dabei ist die prozentuale Steuerbelastung für den Durchschnittsverdiener heute bereits mehr als doppelt so hoch wie in den sechziger Jahren. Damals konnten wir von den geringeren Steuereinnahmen noch die Autobahnen und Schulen bauen, die wir heute aus Geldmangel noch nicht einmal in einem brauchbaren Zustand erhalten können.
.
Aber "Deutschland geht es gut.."
.

Sehr geehrte Damen und Herren,

tut mir leid, aber ich habe keinen Bock auf weitere Steuern.
Habe drei Kinder und weiß nicht wie ich für zwei davon das Studium bezahlen soll.
Scheinbar ist doch soviel Geld da, dass wir hier jeden ins Land lassen und mitfinanzieren. Schaut doch mal wo die Steuern bleiben oder die Steuern hinterzogen werden und sucht dort nach den finanziellen Mitteln.
Ich finde es mittlerweile unerträglich hier in diesem Land.

Steuererhöhung?

Wir haben über 800 Abgeordnete im Bundeshaus, wie wäre es, wenn sie für Leistungen bezahlt würden? Zu dem, es werden jeden Tag so viel Geld aus dem Fenster geschmissen (zB. BER. Stuttgart 21 usw.), das man bestimmt keine Steuern erhöhen braucht. Übrigens, was ist mit dem Soli? Die Regierungen in den letzten 20 Jahre mit Kohl, haben den Sozialabbau betrieben ohne aber und wenn. Diese Regierung ist unfähig etwas zu machen und wenn, dann ist es später ein Scherbenhaufen. Wir sollten alle bedenken das unsere ältere Generation uns diesen Wohlstand mit Schweiß und Blut erwitschaftet hat und nun wollen unsere Politiker sie liegen lassen. Ich habe im Altersheim gearbeitet und weiß wovon ich rede. Die Betreiber der Krankenhäuser, Heime usw. wollen nur erwirtschaften auf Kosten der Patienten oder Alten. Ich rate mal jeden im Heim mal rein zu gehen und mal mit den Menschen zu reden über das Heim, viele Alte trauen sich nicht zu äußern. Das alles ekelt mich an und unsere Regierung am Meisten.
Gruß

Mehr Geld....

...allein reicht nicht. Wie immer braucht es auch hier geeignetes Personal. Das kann man nicht wie Pilze züchten, auch nicht mit mehr Geld allein. Außerdem ist eine Steuererhöhung für alle sehr fragwürdig, wie hier schon mehrfach geschildert wurde. Wie wäre es denn mit "besser wirtschaften"? Wir zahlen schon zu viel für unsinnige Verwaltungen. Hier könnte man umschichten.

Steuererhöhung

Ich bin der Auffassung, dass unsere politischen Eliten endlich einmal auf den Boden der Tatsachen kommen und nicht nur ein Wort kennen -- Steuererhöhung. Die Kfz-Steuer wurde eingeführt un die Straßen zu bauen und instand zu halten. Ebenso wurde der Soli eingeführt und sollte nach ein paar Jahren wieder abgeschafft werden. Heute nach bald 30 Jahren gibt es immer noch den Soli, die Kfz-Steuer wird heute fremd verwendet, um Fahrradwege, Bahnlinien etc. verwendet. Ich finde die Parteien sind gleich zu behandeln, wie Vereine und sollten von Ihren Mitgliedern finanziert werden. Weiter gehören unsere Parlamente um die hälfte verkleinert dadurch könnten viele Mio. € eingespart werden. Ebenso müssten die Politiker, die ein Bauwerk erstellen wollen z.B. BER /Elbphilharmonie etc. erstellen wollen, und das Objekt wird teuerer sollten die Mehrkosten aus Ihrem privaten Vermögen bezahlen.

Pfege = Gelddruckmaschine

Mehr Steuern für Pflege?
Ja geht‘s noch?!
Pflege und Pflegeheime sind jetzt schon eine Goldgrube für Investoren und Krh-Konzerne!
Mit rund 5.500 pro „Fall“ und Monat und mehrfach belegten Zimmern, sowie einem gewinnmaximierten Personalstand zu Mindestlöhnen garantiert bereits jetzt schon höchste Renditen.
Dass alles haben unsere Politiker für Ihr Klientel gesetzlich eingephast - und jetzt soll nochmals nachgelegt werden?
Wer jetzt der Gier nicht entgegen tritt hat wirklich alle sogenannten westlich-christlichen Werte verraten.
Es gibt Grenzen und die sind in der Pflege längst überschritten.

große Zweifel

Ich bezweifle diese Umfage stärkstens. Denn die Deutschen, wenn man sich mal genauer umhört, sind es langsam satt, für alles nur noch zu zahlen. Wenn es aber darum geht, vom Staat mal was f ü r das Volk zu tun, wird sofort geblockt. Wo sind die Milliarden Entlastungen, die den Wählern vor der Wahl versprochen wurden? Wo ist die neue versprochene Infrastruktur? Das ist alles nicht umgesetzt sondern nur in den Köpfen... in den Dummköpfen.
Aus welchen Bevölkerungsschichten setzen sich die 73 % zusammen, die sogar dafür die Steuern erhöhen würden? Ohne dies ist der Bericht nicht vollständig und sagt nur halb so viel darüber aus.

Steuern?

Warum wird hier nicht erblickt, dass es sich nicht um Steuern handeln kann, wenn es doch schon die Abgaben für Pflegeversicherung gibt? Wenn, dann würde es doch die Erhöhung der Pflegeversicherung betreffen, inkl. Teilnahme des Arbeitgebers/der Arbeitgeberin!

Nein!

Die große Mehrheit zahlt genug Steuern und arbeitet hart. Das sollte eigentlich für Pflege genug sein, nur wird das Geld für Sonstwas verwendet.
Nur 3 Beispiele:
In Berlin wird ein Schloss wiedergebaut (wiedergebaut, nicht erhalten! Warum nicht gleich eine Pyramide nachbauen, dann muss keiner nach Ägypten, um eine zu sehen), und für Elbphilharmonie und den berühmten Berliner Flughafen gibt es auch genug Geld, nur bei Pflege und Bildung fehlt das plötzlich. Ominös.

Ich habe noch nie von

Ich habe noch nie von jemanden gehört das er Freiwillig mehr Steuern zahlt! Nun wir haben den Solibeitrag doch noch!Jetzt wäre der Richtige Zeitpunkt dafür, ihn Solidarisch für unsere Älteren Mitbürger einzusetzen. 17,95 Milliarden Euro allein 2017!! Damit kann man die Rente sicherer machen und das Dänische Modell locker Umsetzen.Dafür zahle ich den Soli gerne weiter!Das ganze unter der Schirmherrschaft der Rentenkasse , dann sind dort auch Experten vom Fach vorhanden und nicht irgendwelche Schiffsbauer oder ähnlich "Qualifizierte"Parteigenossen!

Deutschland hat schon eine

Deutschland hat schon eine der höchsten Abgabenlasten weltweit.
Und Deutschland hat eine der geringsten Renten europaweit.
Wo bleiben unsere Rekordsteuereinnahmen?
Statt über eine Extra-Steuer zur Pflege der Steuerzahler nachzudenken, sollte das eher der Regelfall sein. Eine Extra-Steuer wäre nicht nachvollziehbar

Eine Zukunft mit vielen Fragezeichen..............

Die Pflege gehört m.M. in staatliche Obhut, da diese Daseinsvorsorge am Ende eines vlt. langen Lebens, nicht einer kommerziellen Vermarktung preisgegeben werden sollte.
Habe letztes Jahr bei der eingenen Verwandtschaft erlebt, wie toll die staatlichen Institutionen in Schweden funktionieren.
Warum kann man in D keine Systeme implementieren, die für alle Seiten - Angehörige wie zu Pflegende - humaner, wirtschaftlicher und unbürokratischer sind.
Wir sollten von Nachbarländern lernen und nicht intransparente Systeme bei behalten.
Das gleiche gilt für Rente sowie KV.
Es kann doch nicht sein, dass 709! Abgeordnete (Volksvertreter), sich evtl. den Lobbyverbänden verpflichtet fühlen und unsere Zukunft auf dem Altar des Profites opfern.
Es muss ein Umdenken stattfinden, ansonsten wird uns die Wirklichkeit (Realität) sehr schnell einholen bzw. hat uns in Teilen schon überholt.
Schade, um die verlorene Zeit.

Statt höhere Steuern durch

Statt höhere Steuern durch ebensolche Fragen zu forcieren, könnte sich die Redaktion / der Faktenfinder einmal mit dem Thema 'Pflegeimmobilien' befassen: Investoren kaufen Einheiten im Pflegeheim, haben quasi Vermietungsgarantie und vermieten es für horrende Summen wieder an das Pflegeheim zurück. Der Leidtragende ist der Steuerzahler. Sind solche lukrativen Markttrends der Redaktion bekannt? Wenn ja, warum wird es nicht aufgegriffen? Dort ranzugehen wäre eine Alternative zum Ruf nach immer höheren Steuern

Grüne

Ich hätte fast lachen müssen, wenn es nicht so traurig wäre, was ich gerade in einem Video (Grüne im Aufwind) hier auf der TS gehört habe: die Grünen gehen auf das Pflegepersonal zu. Nach dem unsozialsten Gesetz ever, dem EEG, ist das für mich der Gipfel der Verhöhnung von Geringverdienern, nämlich von denjenigen, die den Reichen die Rendite auf den Dächern bezahlen.

Wenn ich nicht mehr weiter weiß,

dann bilde ich einen (Steuer-)Arbeitskreis....

Steuern sind nicht zweckgebunden; sie können deshalb für alle möglichen Zwecke eingesetzt werden. Wenn von Steuererhöhungen bezüglich der Pflege die Rede ist, dann ist das einfach nur Augenwischerei.

Hört endlich auf...

Hört endlich auf mit den gekauften Umfragen. Führt Volksbefragungen ein und ihr wisst was Sache ist. Und wenn mehr Geld für Pflegedienstleistungen, dann nur aus Steuermitteln. Warum sollte ein versicherungspflichtiger Arbeitnehmer für eine pflegebedürftige Beamtenmutter zahlen, die nie wangsversichert war? Das tut er u.a. schon bei der Rente! Gesamtgesellschaftliche Aufgaben gehören endlich auch gesamtgesellschaftlich finanziert und nicht nur von den Zwangsversicherten!

Extra Steuer ist ok

Aber nur wenn das Geld tatsächlich bei den Pflegern landet und nicht bei den Betreibern die sich bereits jetzt die Taschen voll machen !!!

Neue Steuererhöhungen? Nein, danke!

Ich stimme Norddeutscher22 ausdrücklich zu. Natürlich kostet die Pflege sehr viel Geld. Aber die Haushaltsprioritäten legen CDU/CSU und SPD seit Jahren in völlig andere Bereiche. Es gab die Bankenrettung, Milliardenbeträge für Griechenland, jetzt gibt es sogar Rekordsteuereinnahmen im Bund und gleichzeitig will Frau Merkel fast wieder 2% in mehr Rüstung investieren!
Gleichzeitig müssen seit über 10 Jahren Millionäre in Deutschland nur noch weit unter 50 % Einkommenssteuer bezahlen - dank Herrn Schröder(SPD) und Herrn Fischer(Grüne).
Wer also jetzt über neue Steuererhöhungen für die Pflege redet, will nur die unteren Lohngruppen und den Mittelstand belasten.

@Leseratte28

Da gebe ich Ihnen recht.

Wann zahlen endlich mal Beamte und unsere lieben Politiker in die Kassen und Systeme ein, aus denen sie sich fürstlich bedienen?!
Wie wäre es da mal mit ner Umfrage nach Bereitschaft?

Man wird von dieser Regierung nur vera.....

Von wegen einheitlich EU! Andere Nachbarländer können manches besser als D, z.B. was die Rente angeht!

um 09:04 von Bernhard281058

"Wer also jetzt über neue Steuererhöhungen für die Pflege redet, will nur die unteren Lohngruppen und den Mittelstand belasten."
Das ist doch die entscheidende Frage, geht es um Steuererhöhungen für die Pflege oder um höhere Kosten in einem Pflegeheim. In beiden Fällen kann der kleine Rentner die anfallenden Kosten nicht tragen und der Staat muss hier einspringen.

Frechheit

Die gleiche Fraktion, die ursprünglich die Pflegeversicherung propagiert und eingeführt hat, die auch über Jahrzehnte die Modernisierung des Bereichs wissentlich verschlafen und immer wieder unnötig Geld in das marode System gepumpt hat, von dieser Fraktion kommt der Vorschlag zur Einführung der Wehrpflicht und deren Pendant eines sozialen Jahres, damit wieder billige Kräfte vorhanden sind, die das kaputte System weiter unterstützen, während sich zweifelhafte Geschäftemacher eine goldene Nase verdienen.

Notwendig wäre eine grundlegende Änderung zu gut ausgebildeten und auch gut bezahlten Fachkräften, die nicht einfach auf dem Arbeitsmarkt rekrutiert werden, nur damit irgendeine Statistik stimmt. Der Umgang mit Menschen setzt eine soziale Kompetenz und damit Intelligenz voraus. Nur findet man diese nicht, wenn man im Bereich des Mindestlohns bezahlt.

Eine Frechheit zu fragen, ob der Bürger mehr bezahlen würde. Klar, nur wohin verschwindet das Geld?

@Ih

Offensichtlich haben sie von der Bezahlung der Beamten keine Ahnung. Wussten Sie das Beamte den gleichen Steuersatz bezahlen wie Sie?

Träumer

Ich arbeite selbst seit Jahrzehnten in der Intensivpflege. Die Politiker verstehen die Problematik einfach nicht. Die Lösungsvorschläge sind weltfremd. Die Arbeitsbedingungen müssen deutlichst verbessert werden. Wo sollen denn plötzlich tausende qualifizierte Pflegefachleute hergezaubert werden? Die Politik hat das Problem schlicht und einfach verschlafen. Dieser Pflegenotstand ist nicht neu. Wenn die Gesellschaft das Thema Krankheit und Tod verdrängt dann muss man sich nicht wundern wenn nichts passiert. Die einzige Lobby die anscheinend was bewegt sind die Kostenträger. Steuern erhöhen alleine reicht nicht. Wenn jeder Einzelne bereit ist, monatlich deutlich mehr für seine Gesundheit und für seine Krankheitsvorsorge über Kranken- und Pflegeversicherung mehr zu bezahlen (mind. 5% des Bruttoeinkommens mehr wie bisher) dann kann dieses Problem gelöst werden. Sollte die Gesellschaft diese Mehrbelastung nicht aushalten dann muss man halt mit den Konsequenzen leben.

Geld und Zuwendung

Wenn man für Geld Zuwendung kaufen könnte, wäre das Problem gelöst. Aber die Diskussion geht in die völlig falsche Richtung - mit Geld läßt sich dieses Problem NICHT lösen. Was wir brauchen, ist eine Neuausrichtung der gesellschaftlichen Wertschätzung - und, ja, auch deren Darstellung. Karriere für alle ist nicht vereinbar mit guter Pflege, wenn die Pflege nicht allgemein geschätzt wird. Ein gutes Verhältnis zum Nachbarn - auch dem älteren Nachbarn - ist schon lange ersetzt durch das Durchsetzen der vermeintlichen eigenen Ansprüche.
Deutschland ist schon lange individualisiert und egoistisch; wird weiterhin alle Kraft auf den eigenen Nutzen zu Lasten der Allgemeinheit verwendet, wird die Pflege weiterhin schlechter werden.

Höhere Steuern = bessere Pflege

Lächerlicher Ansatz dem Steuerzahler noch mehr Geld aus der Tasche zu ziehen, um es dann genauso elegant wie leichtsinnig in sinnlose Projekte zu verbrennen. Jeder Politiker möchte sein Prestigeprojekt, siehe Stuttgart21, BER, Elb-Philamonie etc. Nein Danke, lieber Staat. Hol dir das fehlende Geld mal von den Reichen, den Steuervermeidern und andersweitig benannte Günstlinge der Politik.

Aus den Pflegebeiträgen

Aus den Pflegebeiträgen werden in erster Linie mal die Leiter der Einrichtung und deren Stab, Verwaltung, ggf. Konzernmanager usw. bezahlt. Als nächstes kommen die 30 % zu wenig verdienenden Pflegekräfte und wenn dann noch was übrig ist, geht das Geld in die Gewinnausweisung des Unternehmens. auf keinen Fall kommt das den Pflegefällen zugute... die könnten sich ja an bessere Bedingungen gewöhnen und darauf bestehen. Daher ist jeder Euro mehr eine subvention in berits gut verdienende Bevölkerungsschichten.
Ich glaube auch nicht, dass ein Großteil der arbeitenden Bevölkerung bereit ist, mehr Steuern für Pflege zu bezahlen, die Abgabenlast für einen Arbeitnehmer und für die einfachen und mittleren Beamten ist bereits jetzt schon über dem erträglichen Maß. Die nicht mitarbeitende Bevölkerung natürlich schon und da haben wir die drei Viertel auch schon...

Klar Steuererhöhungen! Was

Klar Steuererhöhungen! Was anderes fällt unseren Parteien nicht ein. Warum auch?
Wir haben Geld für idiotische Rüstungsprojekte, für die Bankenrettung wo nur das Geld privater Aktionäre gerettet wurde und vieles mehr.
Nur bei der Pflege, Bildung, Rente ist keines da. Dann bekommen wir regelmäßig gesagt das in Umfragen gern mehr gezahlt werden würde.
Wer sind diese Befragten? Ich aus meinem Umfeld kenne niemanden.
Dabei wäre es doch so einfach!
Liebe Politiker rennt nicht immer den Lobbyisten hinterher! Schaut nach Oesterreich oder in die Schweiz. Dort gibt es das Solidarprinzip noch. Da gibt es keine Ausnahmen und keine Bemessungsgrenzen.
Dort tragen "Breite Schultern mehr, und schmale weniger"! So war es doch einmal angedacht. Aber dieses Prinzip wurde durch Euch, liebe Politiker, zerstört.
Wer 20.000 im Monat verdient soll auch für 20.000 den Beitrag leisten!
Und jeder soll sich daran beteiligen, nicht nur die Zwangsversicherten!

Am 07. August 2018 um 09:09 von lh

"Wann zahlen endlich mal Beamte und unsere lieben Politiker in die Kassen und Systeme ein, aus denen sie sich fürstlich bedienen?!
Wie wäre es da mal mit ner Umfrage nach Bereitschaft?"
#
#
Warum glauben Sie sind unsere Politiker der Volksparteien gegen Volksentscheide? Der Bürger wird bei dieser Frage als unmündig abgetan und fertig.

13.000 Stellen für wen?

Können die Stellen überhaupt besetzt werden? Gibt es Freiwillige?

@Drumknott

Das liegt aber weniger an den Manschen! Verantwortlich dafür ist die Politik. Sie hat das Solidarprinzip in den Systemen and die Lobbyisten verschachert.
Da wurden Bemessungsgrenzen eigeführt, bestimmte Gruppen ganz aus dem System genommen. Was übrig geblieben ist sind die Zwangsversicherten. Sie sollen das System Stützen. Wird aber nicht funktionieren!
Die Probleme und deren Lösungen sind bekannt, werden aber nicht angegangen.

Interessanter Blick in die nordischen Länder...

..
nur werden deren Modele in Deutschland schlicht und einfach bereits daran scheitern, dass Deutschland mittlerweile von Kapitalismus soweit zerfressen ist, dass eine Leistung wie "angestellte Pflegekräften bei der Gemeinde" in Deutschland schlicht und einfach nicht mehr zu bezahlen sind.

Kleiner Hinweis, die Gemeinden und Städte sind ab 2020 dazu verpflichtet, auf alle Leistungen, welche auch Privatanbieter durch führen könnten, die gesetzliche Umsatzsteuer zu erheben.

Wenn man die privaten Pflegebetriebe so ansieht, bekommt man den Eindruck, ja die bezahlen nach Tarif, allerdings gehen Stau´s und andere Verkehrssituationen entweder zu lasten des Verdienstes der Pfleger oder zu lasten der Betreuung der zu Pflegenden.

Länger zu Hause.. ne geht widerspricht der Wohnungsnot in Deutschland, dann lieber eingepfercht im Altenheim.
Und mehr zahlen... die Frage wo von dieses? Jetzt stocken schon mehr und mehr Bürger staatlich auf!

Niemand hat die Absicht,

die Steuern zu erhöhen!
Kein Bürger hat die Absicht, mehr Steuern zu zahlen, wenn bereits hohe Steuern geleistet werden und ein Überschuss zu verzeichnen ist.
Wofür man es dann ausgibt, ist eine andere Sache...hier geht es meiner Meinung nach um verfehlte Finanzpolitik!!!
Scholz und seine Steuern!
Wer soll die SPD denn noch ernsthaft wählen?
Sollen die Arbeiter, die hohe Steuern zahlen, kaum Rente bekommen, keine würdige Pflege bekommen noch mehr Zuzügler alimentieren?
Bemerkt jemand endlich mal den Fehler?
Sind wir Menschen zweiter Klasse?

Werte

Die Qualität der Werte in einer Elite erkennt man an dem Umgang mit den Alten, den Kindern und denen, die arbeiten und Familien haben.
Alles in Allem steht es damit in Deutschland sehr schlecht.
Die von Merkel erwähnte christliche Wertegesellschaft diente nur als moralische Zwangspostulat um ihre „Flüchtlingspolitik“ zu rechtfertigen. Diese Werte finden sofort keine Anwendung mehr, wenn es um die geht, die zwar die Steuern zahlen, aber als Fremde im eigenen Land von den ehemaligen bürgerlichen Parteien gesehen werden.
Würde man diejenigen schätzen, die hier arbeiten und Bürger sind, wäre diese Diskussion überflüssig.

Am 07. August 2018 um 09:23

Am 07. August 2018 um 09:23 von Felina2
@Ih
Offensichtlich haben sie von der Bezahlung der Beamten keine Ahnung. Wussten Sie das Beamte den gleichen Steuersatz bezahlen wie Sie?

Ich habe anscheinend etwas falsch verstanden.
Die Besoldung der Angestallten und Beamten erfolgt aus der Staatskasse. Folglich werden die Steuern der Beschäftigten des öffentlichen Dienstes das Geld des Staates von der rechten in die linke der Tasche gesteckt.

Beamte zahlen nicht ?

Beamte zahlen in eine private Pflegekasse ein.
Ein Beamter zahlt in eine private Krankenkasse, je älter er wird, desto höher die Beiträge etc. ein Beamter bedient sich auch nicht fürstlich aus den Kassen - ein gleichwertiger Angestellter in der Wirtschaft bekommt locker mal ungefähr 30 - 50 % mehr Lohn als ein Beamter. Und bitte... nicht alle Beamte über einen Kamm scheren, die ganzen Polizisten, Postzusteller und Entscheidungsvorbereiter in den Verwaltungen verdienen diese verbitterte Neiddebatte nicht.

Die Beamtenkeule

Für diejenigen, die es noch nicht wissen oder verdrängt haben:
Beamte von Bund und Ländern zahlen ebenfalls in die Pflegekassen und Pflegeversicherung ein.
Ohne Zuschüsse!

Auf keinen Fall höhere Steuern

Deutschland ist schon heute Spitzenreiter dabei, das Geld der Bürger einzuziehen. Es ist genug in den Kassen um eine 1st-class-Pflege zu organisieren. Man muss es nur an den richtigen Stellen ausgeben.

Kann man so sehen

Das skandinavische Modell ist das beste, seit Jahren.
Nur was nützt es mehr zu zahlen, wenn das personal das mehrbezahlte nicht bekommt? Wichtig scheint ja immer zu sein, Das Fachpflege schlecht bezahlt wird, dies auch so bleiben soll. So wird das nichts, die Gewinne nehmen die US Investoren mit. Da kann man sich fragen, warum man nicht gleich die bezahlt...?

Unglaubwürdige Umfrage

Ich glaube dieser Umfrage nicht, und halte sie ehe für Meinungsmache. Der Durchschnittsbürger ist bereits jetzt schon durch hohe Abgaben und Steuern auf Benzin und Energie, sowie durch hohe Mieten und allgemeine steigende Lebenshaltungskosten bis zum Anschlag gefordert. Da will, und vor allem kann er sich höhere Abgaben für bessere Pflege garnicht leisten. Außerdem steigen die Gesundheits/Pflegekosten seit Jahrzehnten ständig, ohne das eine Verbesserung für die Pflegebedürftigen spürbar wird, das genaue Gegenteil ist der Fall.

Auch bei dieser Umfrage haben

Auch bei dieser Umfrage haben vermutlich überwiegend die Bürger für eine Steuererhöhung gestimmt, die selbst nur wenig oder keine Steuern zahlen. Von diesen Mitbürgern gibt es reichlich - und ein großer Anteil von ihnen arbeitet auch nicht. Und wenn man schon keine Arbeit hat, dann möchte man doch die betagten Eltern in einem Pflegeheim gut betreut wissen. Würde ein Pflegeheimplatz ausschließlich für wirklich Plegebedürftige genehmigt, die daheim nicht versorgt werden können (sowas gibt es auch manchmal ) - und ansonsten Angehörige in die Pflicht genommen - gäbe es kein Pflegeproblem ! Der Sündenfall war die Einführung der "Pflegeversicherung" , denn wer dort einzahlt, will natürlich auch davon profitieren. Der familiäre Zusammenhalt wurde - völlig ohne Not - zerstört. Vor der Pflegeversicherung wurden die Senioren doch auch versorgt - oder ?

Pflegekosten

sind auf die gesamte Gesellschaft zu verteilen und nicht nur auf die Beitragszahler.

Für alles Andere ist genug Geld da: Bankenrettung, Griechenlandhilfe, Übernahme der britischen EU-Beiträge, Flüchtlings-, Asylanten- und Migrationsalimentation ( wieviel Milliarden?)

Für die Altgedienten, Kinder, Infrastruktur müssen Steuererhöhungen her?

Pflegekosten

sind auf die gesamte Gesellschaft zu verteilen und nicht nur auf die Beitragszahler.

Für alles Andere ist genug Geld da: Bankenrettung, Griechenlandhilfe, Übernahme der britischen EU-Beiträge, Flüchtlings-, Asylanten- und Migrationsalimentation ( wieviel Milliarden?)

Für die Altgedienten, Kinder, Infrastruktur müssen Steuererhöhungen her?

Wenn unsere Politiker

Wenn unsere Politiker verantwortungsvoll und dem Deutschen Volke dienend ihren Job erledigen würden wäre mehr Geld als genug da für Pflege und Renten. Wer erklärt mir bitte wo die Milliarden für Flüchtlinge auf einmal herkommen welche vorher für Schulen, Strassen usw. nicht da waren? vielleicht etwa aus der Renten und Pflegekasse? Und nun ist sie weitgehend leer da wird schnell mal die Steuer erhöht , oder wie jetzt?

Das könnte der Türöffner sein

für eine mögliche Steuererhöhung. Man testet einfach mal über eine sogenannte Umfrage, inwieweit eine Steuererhöhung machbar wäre, lässt dann über Pflege abstimmen, schlau angestellt, lässt dies über die Tagesschau veröffentlichten. Hier das ist der einfachste Weg, um mehr Geld in die Sozialkassen zu bekommen.
Obwohl Geld genug da ist.

@ Der Nachfrager am 07. August 2018 um 07:27 Uhr

"Vorschläge ... 2. Jeder Bürger, auch zukünftige Politiker müssen 3 Monate in der Pflege arbeiten ..."

Auf keinen Fall! Das ist mein Leben und darüber bestimme ich. Ich werde mit Sicherheit nicht die Lebenszeit, die ich zum "leben" habe, mit der Pflege anderer vergeuden!

Es gibt den Pflegeberuf. Dieser muss je nach Bedarf eben entsprechend besetzt werden ... so lange das möglich bzw. umsetzbar ist. Da die Menschen jedoch immer älter (und somit gebrechlicher) werden, wird dies auf Dauer aber kaum möglich sein. Also müssen diese Menschen eben für sich selbst sorgen, so lange es geht. Alles andere ist eh ein Fass ohne Boden ...

Wer wird da dauernd gefragt?

Soso,
die meisten wegen Pflege also für mehr Steuern statt Pflegekassenreform?!?
Ja, soll denn der Bürger wieder mal verars...t werden?

Durch eine generelle Steuererhöhung hat der Bund mehr Geld für alles zur Verfügung. Auch für die Flüchtlinge und gerade da kommen immense Kosten auf Deutschland zu.
Unter dem Deckmantel der Pflegekosten eine Steuererhöhung einzuführen ist Volksverdummung.

Fast drei Viertel der Deutschen würden für eine bessere Pflege mehr Steuern zahlen.

Können das denn drei Viertel? Für was noch alles? Wer kann eine Vollzeitpflege in D finanzieren, das ist die Frage?

Es ist genug Geld im System! Das System ist eine Blackbox die gepflegt wird! Es gibt keine Transparenz.
Herr Spahn sollte erst Licht schaffen: "PFLEGE-Arzt-Krankenhaus-Arznei-DIAKONIE-"Stifungen".

Es wird immer wieder Profitgier, Verschwendung und manchmal Betrug in diesem Milliardengeschäft festgestellt. Eine unabhängige Kontrollen gibt es nicht.
Den Betroffenen sind die Hände gebunden, sie können sich nachvollziehbar kaum wehren.

Die "Rechnungslegungen" haben den Charakter der Selbstbelobung und Selbstbegutachtung von Werbebroschüren.

Wo wird weltweit mehr Geld für entsprechende Leistungen ausgegeben?
Brauchen wir rund 200 Pflegekassen? Was verdienen Vorstände für die Leitung einer Verwaltungsbürokratie?

Hier ist Korrekturbedarf und nicht bei Steuer- und Beiträgen.

Umverteilungsmaschine

In der jetzigen Phase werden allgemeine Existenzängste angesprochen und ausgewählte Lösungen auf bereits bekannten Pfaden präsentiert. Die Diskussion verläuft entsprechend der Vorauswahl und der Fokus der Wähler ist gesteuert. So wird das Feld früh abgesteckt.

Die zu verteilenden Gelder sind ungewöhnlich groß. Neue Märkte bieten dem Kapital neue Chancen allein durch ihre Existenz der eigene Vermehrung zu dienen. Meiner Meinung nach geht es nicht um Erfolge, sonst würde die Regulierungswut zurückgeschraubt und die Verschwendung und Gewinnsucht kontrolliert werden.

Die Verlustängste an den Futtertöpfen bieten sehr viel Potential für eine Verschleppung notwendiger Erneuerungen. Würde man Erneuerungen zulassen, wäre noch genug Geld für ehemalige Nutznießer vorhanden. Nur Mut, wir schaffen das.

Vorschlag

Meine Mutter hat Pflegestufe 2 und lebt noch Zuhause.
Der Pflegedienst kommt 3 x am Tag für die Medikamentengabe und sie wird 2 x die Woche vom Pflegedienst gebadet.
Meine Mutter bekommt € 312,00 auf ihr Konto überwiesen für die Pflegestufe. Damit kann sie sich Leistungen wie das Baden, Putzfrau, Fensterputzer etc. kaufen. Sie zahlt selbst noch drauf da die € 312 vorne und hinten nicht reichen. Es gibt zwar noch den Entlastungsbetrag von € 125,00. Damit kann man Leistungen kaufen. Diese Dienste dürfen aber nur durch genehmigte Firmen abgerechnet werden. Da versuche ich seit Monaten jemanden zu bekommen. Aber es sind nirgendwo Kapazitäten frei.

Das ist für die Krankenkasse ein gutes Geschäft. Heimaufenthalt käme ein vielfaches teurer.
Wir Kinder gehen für sie einkaufen, regeln den Schriftverkehr, das Mittagessen und vieles mehr. Da fällt ständig irgendetwas an was geregelt werden muss.

Unbezahlt. Wie viele andere auch.

Und jetzt soll ich noch mehr Steuern zahlen.

Haben alle den Artikel

Haben alle den Artikel gelesen ?
Wenn ich es nicht übersehen habe, dann steht im Artikel nichts davon, dass irgendwelche Politiker die Steuern erhöhen wollen.

Gibt es zwei verschiedene TS-Berichte?

Also, ich habe den TS-Beitrag jetzt mehrfach gelesen und an keiner Stelle einen Hinweis gefunden, dass es konkrete Planungen gibt, die Steuern zu erhöhen.
Es gab eine Umfrage im Auftrag des NDR, bei der u.a. gefragt wurde, ob es besser sei, die Beiträge der Pflegeversicherung zu erhöhen oder die Pflege stärker aus Steuermitteln zu finanzieren. Und ob die Befragten bereit wären, mehr Steuern für eine bessere Pflege zu bezahlen.

Man könnte fast glauben, die Mehrheit der Foristen zu diesem Beitrag hat einen anderen Text gelesen, in dem angekündigt wurde, dass eine Steuererhöhung geplant ist.

Davon abgesehen, bei einer Steuererhöhung würden vor allem die Bezieher hoher Einkommen einen höheren Beitrag für die Allgemeinheit leisten als das jetzt der Fall ist, da Geringverdiender kaum Steuern zahlen und im Steuersystem die Progression greift. Der Beitragssatz zur Pflegeversicherung ist aber für alle gleich, unabhängig von der Höhe des Einkommens.

Ein Land, in dem wir schlecht und ungern pflegen.

tagesschau.de könnte hier auch mal eine Sonderabteilung Pflege und Rente einrichten und jeden Tag berichten, was sich auf diesem Gebiet tut, und wo die Politik Verbesserungen vornimmt.
Für Sport und Wirtschaft und Börse gibt es täglich zu jedem Furz eine eigene Berichterstattung, zu den wichtigen Themen aber nicht.
Für die Pflege und die Rente müssten jeden Tag Politiker interviewt werden, jeden Tag müsste hier irgendein Heim oder Krankenhaus vorgestellt werden und mit den Verantwortlichen der Einrichtung und der Politik zB deren Etat diskutiert werden.
Da wäre mal ein echter Fortschritt in der Berichterstattung.

hier zu folgenden Steuerverschwendungen:
2 % des BIP soll der Staat für Militär ausgeben, er will die abgeschafften EU-Binnengrenzen kontrollieren und das von MEINEN Steuern. Könnten nicht das Militär und die Polizei privatisiert werden? Sollen die Militärs sich doch aus privaten Quellen finanzieren! Dass Angst vor und Hass auf Fremde bei vielen Deutschen fruchtet, weiß man seit den fulminanten Wahlergebnissen der AFD. Sollen diese doch selber für - meiner Meinung nach bekloppte - Ängste bezahlen!

Für mich gehört dagegen Pflege zur staatlichen Fürsorgepflicht. Jeder, egal was er politisch denkt und wählt, ist davon betroffen. Das dänische (staatlich organisierte) Modell finde ich toll. In D dagegen marktwirtschaftlich organisierte Pflege d.h. Gewinn orienterte Unternehmer übernehmen Pflege - pervers!

P. S. genauso pervers wäre natürlich eine privat finanzierte Armee und Polizei, die ich oben vorschlug....

Große Mehrheit würde für eine bessere Pflege mehr bezahlen.....

Das hört sich nach höheren Beiträgen an.Daran nach unten zu treten.
Man kann doch sehen,daß Länder in Sachen Pflege besser fahren wenn sie weniger vermarktlich sind.Siehe Niederlande,besserer Betreuungsschlüssel,weniger Stress fürs Personal.Dann nützt das Abrechnungssystem der Fallpauschalen eher privaten Trägern,die oft auf den Knochen des Personals billiger arbeiten können(weniger Tarifbindung).

Wo haben Sie denn das Foto her?

In welcher teuren Seniorenresidenz am Tegernsee haben Sie denn das Foto geschossen? Das ist genau so aussagekräftig wie Ihre Umfrage.

@07:20 von Lim2010

"Die Krankenkassen könnten eigentlich ihre eigenen Krankenhäuser und Pflegeheime betreiben, unerwünscht."

Diese Auffassung ist nicht schlecht. Zumindest gesetzlich Versicherte sollten in staatlich organisierten Krankenhäusern bzw. Pflegeeinrichtungen, die ebenso einen modernen Standard haben, behandelt werden, so dass diese kein Gewinnstreben verfolgen, sondern auf Basis der Gemeinnützigkeit ihre Geschäfte abwickeln. Privatversicherte hätten aber die Wahl, weil diese mehr Krankenversicherungsbeiträge leisten als gesetzlich Versicherte. Eine ausreichende Pflege muss gewährleistet sein (nicht nur schnell mit Hast und Eile eine pflegebedürftige Person innerhalb 3 Minuten ein Mittagessen verabreichen).

Dann wäre den gewinnorientierten Einrichtungen schon viel abgenommen.

Lim2010..

Ich bin seit über 30 Jahren in der Pflege tätig und habe viele Veränderungen erlebt.

"Dann also weiter mit der Verabreichung von Drogen, die älteren Leute sind zwar nicht glücklich aber ruhig gestellt"

Was sollen wir mit dem wenigen Personal sonst machen bzw. würden Sie Angehörige in ein Heim geben,in dem es notorische Unruhe gibt?

"Eine Art Tierpark war in der Pflege-Einrichtung integriert, wo die älteren Leute mit Vergnügen "ihre" Tiere versorgen konnten."

Sowas gab es in der Bezirksklinik, in der ich arbeite, auch, aber unser teurer Vorstand gab dies und andere Annehmlichkeit für die Patienten/Bewohner auf, weil dies angeblich nicht zu finanzieren wäre..

Es könnte für alles genug Geld da sein.

Aber unsere Politiker rennen ja immer nur den Lobbyisten hinterher die alles zahlen.
Andere / Anrainerländer haben da Bessere Politiker.
Wie man unschwer sehen kann, also NL, Skandinavien, Österreich usw.
Unsere Wirtschaft steht so gut da im Gegensatz zu unseren Anrainern und trotzdem schaffen es unsere Politiker / GroKo nicht was Vernünftiges für das Volk daraus zu machen.
Und wie gewohnt wird hier malwieder alles als alternativlos verkauft, nur zu regeln, wenn der Normalverdiener mehr gibt, noch mehr sparen muss, noch mehr auf Billig-Futter angewiesen ist usw.
Wie Blöd sind wir eigentlich?

Fast eine Suggestivfrage

Besser wäre zu fragen : Soll der Staat besser sparen oder wollen Sie mehr Steuern zahlen.
Als Beispiele gelten : BER, Stuttgart 21 und zigtausend mehr.

Ich würde gerne mehr Steuern

Ich würde gerne mehr Steuern zahlen, wenn sich dadurch die Qualität der Pflege verbessern würde. Dafür sind aber höhere Pflegesätze noch lange keine Garantie.
Auch bessere Bezahlung des Personals sind keine Garantie dafür.
In den zwei Jahren, die mein Vater in einer 'Seniorenresidenz' war, habe ich miterlebt, wie durch Rationalisierung der Arbeitsabläufe und Personaleinsparungen die Betreuungsqualität ohne Schuld des Personals deutlich abnahm, weil das Personal am Limit war, und für ein kurzes persönliches Gespräch kaum mehr Zeit fand.
Kontrolle in der Pflege ist wichtig, aber auch schwierig. Es hilft niemanden, wenn das Pflegepersonal die Hälfte der Zeit mit den Ausfüllen von Formularen beschäftigt ist. Ich fände es sinvoller, wenn von Zeit zu Zeit Kontrollpersonen in die Pflegeheime gehen, und sich den Ablauf vor Ort anschauen.

Es wäre schon viel geholfen ...

... wenn die sog. "schwarzen Schafe" endgültig und dauerhaft aus dem Verkehr gezogen würden.
.
Die Pflege-Mafia, offensichtlich aus dem russisch-sprachigen Bereich kommt ja alle paar Jahre wieder in die Schlagzeilen. Im Moment ist gerade Ruhe. Hat sich nach den letzten Skandalen wo Pflege-Industrie, Ärzte und Gepflegte zusammengearbeitet und die Versicherungen um Millionen gebracht haben irgendetwas strukturell verändert? Ist es immer noch sehr einfach an das Geld der Versicherten zu gelangen?
.
Denn Geld scheint ja im System genug vorhanden zu sein. Kriminelle suchen sich ja kein Geschäftsfeld wo nix zu holen ist.

@ Quakbüdel um 10:14

Es würde mich interessieren, ob Sie bereits eine/n Pflegebedürftige/n in Ihrer Familie hatten. Ich kann in dieser Frage mitreden. Sie wissen wahrscheinlich gar nicht, wie stark Angehörige - freiwillig oder unfreiwillig - in die Pflicht genommen werden. Die meisten pflegen ihre Eltern zuhause, solange es eben geht. Den Eltern zuliebe und erst in 2. Linie, weil die Rente der Eltern in aller Regel nicht ausreicht, um die Zusatzkosten für das Heim zu decken. Sie machen sich offenbar kein Bild davon, was es bedeutet, z.B. demente Personen zu betreuen. Sind die aus Ihrer Sicht "wirklich pflegebedürftig"? Hinzu kommt, dass weder die Pflegebedürftigen noch die Angehörigen eine Lobby haben. Man ist extrem belastet und hat weder Zeit noch Nerven, um für seine Rechte oder Veränderungen zu kämpfen. Wenn die Eltern dann irgendwann gestorben sind, ist die Kraft verbraucht, so dass auch dann keine Energie mehr vorhanden ist, sich für Veränderungen einzusetzen.

@ meta1960

"Steuersystem die Progression greift"
Es greift die kalte Progression. Der Steuersatz für Besserbekommende wurde auf 42% gesenkt. Mittlere Einkommen zahlen hingegen relativ viel. Der Steuersatz auf Kapitalerträge (nichttätige Einkommen ) wurde auf 25% gesenkt, Vermögenssteuern abgeschafft, Unternehmenssteuern dramatisch gesenkt und Erschaftssteuern auf höchste Vermögen nahezu abgeschafft.
Somit tragen die mittleren Einkommen die höchste Steuerlast, sie haben prozentual auch noch die höchsten Abgaben zu schultern!

wir müssten die Steuern nur anders einsetzen

Setzen wir doch die Senioren in die Gefängnisse und die Verbrecher in unsere Pflegeheime. Dadurch hätten unsere alten Leute täglich kostenlosen Zugang zu einer Dusche, zu Arzneimitteln, regelmäßige medizinische Untersuchungen sowie die Möglichkeit zu gesunder Bewegung bei Spaziergängen in einer schönen Außenanlage mit Garten. Sie würden Geld erhalten, anstatt für ihre Unterbringung Unsummen zu zahlen. Um im Notfall sofort Hilfe zu bekommen, gäbe es eine ständige Videoüberwachung. Ihre Betten würden 2mal pro Woche neu überzogen und ihre eigene Wäsche regelmäßig und kostenlos gewaschen und gebügelt. Sie hätten alle 20 Minuten Besuch vom Wärter und bekämen Ihre Mahlzeiten ins Zimmer serviert. Sie hätten einen speziellen Raum, um ihre Familie zu empfangen, Zugang zu Bibliothek, Gymnastikraum, Schwimmbad sowie physischer und psychologischer Therapie und sogar das Recht auf kostenlose Weiterbildung... Die Verbrecher hingegen bekämen meist kalte, bestenfalls lauwarme Mahlzeiten... (Zitat)

um 07:28 von Fahnenflucht

"Über 50% des Einkommens werden bereits dem Normalverdiener durch Steuern und Abgaben abverlangt. "

Dann gehöre ich definitiv nicht zu den "Normalverdienern", denn meine Abgaben liegen deutlich unter 50 Prozent. Schade! Ich dachte immer, ich verdiene ganz gut und dann werde ich wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt.

Neben einer Steuererhöhung (nicht Erhöhung der Sozialabgaben?) wird ja auch noch das dänische Modell vorgestellt, dass insgesamt weniger kosten soll, weil es mehr auf ein mobiles Pflegekonzept setzt. An diesem Ansatz sollte man anknüpfen.

Unsere Politiker

und die Umfragen zur Pflege haben schon einen gewissen Witz.
Renten sind so niedrig das niemand mehr Pflege bezahlen kann, auch die Zusatz Versicherung die wir alle Monatlich zahlen ( AOK und so weiter ) reicht nicht mehr.

Aber warum, erstens weil es Firmen sind die Milliarden Gewinne machen, das muss Staatlich sein wo kein Gewinn gemacht werden darf.

Zweitens die Umfragen, Deutsche sind bereit mehr Steuern zu zahlen dafür.
Trifft dann meist nur die Kleinen, kommt darauf an wo die Steuer sein soll.

Und dann vergessen die Deutschen immer das Steuern ja nicht Zweckgebunden eingesetzt werden, also die Steuern für Dinge eingesetzt werden für die sie nicht erhoben werden.

Sonst hätten wir schon Straßen aus Gold, wenn wir nur die Steuern die Autofahrer inklusive Mineralölsteuer zahlen für das nehmen wofür gezahlt wird.
Nämlich rund 50 Milliarden, und nur 10 Prozent gehen wirklich in die Straßen.

Und bei einer Steuer für Pflege passiert genau das selbe, für was wird Geld ausgegeben.

um 08:01 von kurtsteiniger1

"wie wäre es mit dem Soli....an den haben wir uns gewöhnt. Und dann kann er auch bitte zweckgebunden eingesetzt werden."

Keine schlechte Idee!

"Jetzt schreit vermutlich der Osten auf"

Warum sollte "der Osten" aufschreien? Ostdeutsche zahlen den Soli auch. Und sie werden ebenfalls alt. Da sollten doch in Ost wie West gleiche Interessen herrschen

Infrastruktur...

.. hat nichts in den Händen der freien Marktwirtschaft zu suchen. Ob es sich um Wasser, Strom, Schwimmbäder, ÖPNV oder, in diesem Fall, der Pflege handelt: Wo Profite privatisiert werden können, geht es zu Lasten der Kunden resp. der Betroffenen.

Nun sollen die Probleme inklusive der damit verbundenen Kosten sozialisiert werden. Da hilft dann nur noch ein massiver Eingriff des Staates, damit die enormen Gelder, die z. B. in die Pflegewirtschaft fließen, auch bei den Pflegebedürftigen ankommen.

1. Es ist genug Geld da 2.

1. Es ist genug Geld da
2. Mit der Pflege, Gesundheit, Trinkwasser, Strom und Heizung, also alles was der Mensch zum Überleben braucht darf grundsätzlich kein Gewinn erwirtschaftet werden.

um 10:25 von S1

"Soso, die meisten wegen Pflege also für mehr Steuern statt Pflegekassenreform?!?
Ja, soll denn der Bürger wieder mal verars...t werden?"

Man sollte auch wissen, dass die Erhebungen der Bertelsmann Stiftung z.B. die Hartz-Kommission maßgeblich beeinflusst hat und, meines Wissens nach, auch für die sogenannte Rentenreform, also die Zerstückelung der gesetzlichen Rente zugunsten von privaten Versicherern großen Einfluss hatte.

Mir scheint, es geht der Bertelsmann Stiftung nur sehr indirekt um das Wohl der Bürger, wenn sie nun für eine monetäre Stabilisierung des derzeitigen, maroden Pflegesystems eintritt. Die Fragen jedenfalls möchte ich mal sehen, die zum Ergebnis geführt hat, dass ein Großteil der Bürger für eine bessere Pflege mehr Geld ausgeben würden.

Zu 12:02 von eio86 -Unvollständige Rechnung!

um 07:28 von Fahnenflucht
"Über 50% des Einkommens werden bereits dem Normalverdiener durch Steuern und Abgaben abverlangt. "
---
Dann gehöre ich definitiv nicht zu den "Normalverdienern", denn meine Abgaben liegen deutlich unter 50 Prozent. Schade! Ich dachte immer, ich verdiene ganz gut und dann werde ich wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt.

Ja der Staat kassiert immer raffinierter, der Bürger lässt sich gerne täuschen wie man sieht.

@eio86, Sie müssen alle vom Staat sanktionierte Steuern, Abgaben, Beiträge addieren, dann erst wird das Bild komplett.

Beim Tanken, Energierechnungen (z.B.EEG-Strom-Umlage alleine über 20 Mrd.€) usw., darauf noch die Mehrwertsteuer.
Der sogenannte Normalverdiener ist längst dabei. Auch wenn man alleine die Einkommensteuer betrachtet. Der Spitzensteuersatz wird bereits ab jrl. 53.666 € fällig.
Der nimmersatte Staat kassiert von Rekord zu Rekord und es reicht immer noch nicht. Nicht einmal für die Pflege im angeblichen Sozialstaat!

Meine Mutter hat über 40 Jahre als Angestellte in der Verwaltung gearbeitet und dabei 3 Kinder großgezogen.
Mein Vater war Techniker, ist aber schon länger verstorben.
Inzwischen lebt meine Mutter in einem Pflegeheim und hat die Pflegestufe II. Entsprechend bekommt sie von der Pflegeversicherung Geld für die Pflege im Heim.

Anfang des Jahres stiegen die Kosten für den Heimplatz um 80 Euro pro Monat und meine Mutter machte sich Sorgen wegen der Kosten.
Ein Kassensturz hat ergeben, dass meiner Mutter nach Abzug aller Kosten von ihrer Rente+Witwenrente+Pflegegeld noch ca. 400 Taschengeld im Monat bleiben.
Für eine einfache Verwaltungsangestellte reicht es, um die Pflege zu bezahlen.

@ ThorBecker

"Mit der Pflege, Gesundheit, Trinkwasser, Strom und Heizung, also alles was der Mensch zum Überleben braucht darf grundsätzlich kein Gewinn erwirtschaftet werden."

Das sehen die etablierten Parteien aber anders!
Alle Parteien außer den Linken sind für totale Privatisierung - und werden gut gewählt.
Daraus muss man schlussfolgern: Die arbeitenden Bürger wollen alles für die Gewinne weniger Reicher tun!

Ungerecht!!

"Wozu brauchen Sie in Ihrem Alter noch Erspartes?" mußte sich meine Mutter sagen lassen, als sie nach dem KH im Pflegeheim monatlich 2100,- € zuzahlen mußte monatlich ...
Die Zuzahlung sollte sich ausschließlich an der Rente orientieren, 75%, wie in anderen EU-Ländern auch! Sonst wird Sparsamkeit bestraft!
Und daher auch Rücknahme der Privatisierung von Pflegeheimen!

Dreiviertel

Diese Dreiviertel könnten sich dann einfach zusätzlich privat Pflege versichern?

Hauptsache

die Dividende der "Investoren" stimmt! Pfui Teufel!

Aufstehen gegen links fehlt mMn als Gegeninitiative!

Die Alimentierung von Eu-Ländern und Welt-Ländern funktioniert immer unter dieser Regierung; die Versorgung im Geringsten der eigenen Bürger schon lange nicht mehr!
Die nächste Wahl wird daher von entscheidender Bedeutung sein, um die Sicherung der eigenen Interessen zu stärken, bin ich der Meinung!

Deckelung abschaffen!

Die Beiträge zur Renten-, Arbeitslosen-, Kranken- und Pflegeversicherung richten sich nach dem Einkommen eines Arbeitnehmers. Wer mehr verdient, zahlt höhere Beträge in die Renten- und Sozialkassen. Damit Gutverdiener nicht zu stark belastet werden, gibt es eine Deckelung der Versicherungsbeiträge durch die Beitragsbemessungsgrenze.
Ganz Reiche kommen da besonders gut weg!

Zu 12:17 von eio86--- "Infrastruktur...

.. hat nichts in den Händen der freien Marktwirtschaft zu suchen. Ob es sich um Wasser, Strom,... Wo Profite privatisiert werden können, geht es zu Lasten der Kunden resp. der Betroffenen.
Nun sollen die Probleme inklusive der damit verbundenen Kosten sozialisiert werden..."

Tolle Forderung, leider hinkend. Die Marktwirtschaft wird immer mehr ausgeschaltet. Eines Ihrer Beispiele:
Die Deutschen bezahlen z.B. für den Strom höchste und ständig steigende Preise. Tausenden Solarbesitzern wird die Stromabnahme zu Wucherpreisen zwanzig Jahre garantiert. Egal ob gebraucht oder nicht. Eine krasse Umverteilung von Arm nach Reich. Familien, Rentner in den Städten zahlen per Umlage für die Grund- und Solarbesitzer. Hier wird nicht nur der Profit "sozialisiert" sondern die unwirtschaftliche Stromerzeugung. Gescheitert in jeder Hinsicht. Jede Marktwirtschaft hätte bessere Ergebnisse erzielt. So wurden zig Mrd.€ zu Lasten der Verbraucher verschwendet, nichts gewonnen für Klima und Umwelt!

Selbstversorgung

pflege durch Angehörige unterstützen...
Ich denke Selbstversorgung ist im grossen und ganzen unerwünscht.
Da kann man nicht so schnell mit verdienen, so etwas muss unterbunden werden.
Wo kämen wir hin, wenn dass jeder machen wollte...
Fragen über Fragen ...

@eio86 - Die Betreuung zuhause überwiegt!

12:02 von eio86:
"[Es] wird ja auch noch das dänische Modell vorgestellt, dass insgesamt weniger kosten soll, weil es mehr auf ein mobiles Pflegekonzept setzt. An diesem Ansatz sollte man anknüpfen."

Soweit ich mich erinnere, werden sowieso schon 70% aller Pflegefälle zuhause betreut. Die Frage muss schon lauten, an welchen Stellen die eingezahlten Gelder versickern.

Kann sich

Irgend jemand hier an eine gesenkte Steuer(oder) abgeschaffte Steuer erinnern? Und da soll ich dieser Umfrage glauben? Bestimmt nicht! Ach doch, da war ja mal was mit der Vermögenssteuer?

Wo bleibt das Geld?

Liest sich interessant, wenn Panorama bei den Bürgern schon mal die Bereitschaft zu höheren Beiträgen oder Steuern zur Verbesserung der Pflege erforscht.

Warum werden die Betreiber da nicht auch in die Pflicht genommen? Schließlich sollte es in diesem sensiblen Bereich primär in deren Interesse liegen, durch gute Pflegequalität zu überzeugen.

Oder geht es denen vielleicht mehr darum, allzu große Einbrüche beim Erwirtschaften von Renditen abzuwenden?
Aktiengesellschaften, Versicherungen und ähnlich Gewinnorientierte könnten den erworbenen Pflegeauftrag dann nicht mehr so attraktiv finden, weil es da zu mau läuft. Wenn die Bundesregierung deren Rückzug fürchtet, dann wird man sich lieber den Aufwand von Bürgern und Beitragszahlern holen, die - siehe oben - schon den guten Willen dazu haben durchblicken lassen.

Der Betreiber-Szene kann das nur Recht sein, wenn sich für sie nichts ändert - schließlich sind sie ja auch nur Opfer...

Foto im Artikel

Das Foto wurde offenbar lange im Archiv gesucht. Mit welchen Stichworten es dort wohl abgelegt ist? In der DDR gab es auf Plakaten auch solche Bilder von glücklichen Rentnern. Das Foto in diesem Artikel erinnert stark daran: ach wie gut und gerne leben wir in diesem Land. Da spielt die Aussicht auf offenbar mangelhafte Pflege im Alter und trotz Rekordabgabenhöhe die deutliche freiwillige Zustimmung zu weiteren Steuererhöhungen im Auftrag einer ARD-Anstalt doch keine Rolle

@mischa007

Das liegt an beidem, aber insbesondere an der individuellen Verantwortung gegenüber einer Gemeinschaft (Nachbarschaft, Dorf/Stadt, Gesellschaft) und der öffentlichen Darstellung, wenn so etwas eingefordert wird. Es ist ja dermaßen pfui zu sagen, dass jeder Einzelne auch für die Gemeinschaft zuständig ist, das Zurücksetzen eigener Interessen gegenüber der Allgemeinheit (saubere Straßen und Parks, das Mitnehmen des eigenen Mülls, Einhalten von Vorschriften) ist ja schon eine Schwäche.
Mein Wunsch nach einer nicht vermüllten Strasse, etwas Zivilisation im Umgang mit Handys in der U-Bahn, dem Zurechtweisen pubertierender Jugendlicher wird entgegengehalten, dass das nicht zumutbar ist, dass immer die Anderen schuld sind etc. Dass die Presse leider den Egoismus unter dem Deckmantel der individuellen Selbstverwirklichung fördert und alles andere plakativ niedermacht, ist leider auch Teil der Wahrheit. Zivilisation fängt auch bei sich selbst an!!

Das Geld muss aber auch

Das Geld muss aber auch vollumfänglich in den Taschen der Pflegekräfte ankommen und nicht auf den Konten der Firmenleitung oder der Aktionäre verschwinden...

Wahnsinn

Ich sehe nicht ein noch mehr Steuern auf Pflege zu bezahlen.Meine Mutter 86 ist Pflegefall und ich 64 mache die gesamte Pflege zu Hause.Pflegestufe 4 habe aber keine Minute freie Zeit,auch in der Nacht raus für Toiletten Stuhl,alte Menschen müssen halt öfters.Pflegeheim können wir uns nicht leisten,dann wäre meine Rente mit weg.Kommt auch nicht in Frage,ich stecke meine Mutter nicht ins Heim,so lang ich hier zurecht komme,es ist viel Arbeit, bin nicht verheiratet und bin der einzige Sohn der noch lebt,ich weiß manchmal echt nicht wo ich Anfange Kochen,Waschen,Bügeln,Putzen,Einkäufe und die Rundum Pflege,da bleibt mir keine Zeit und oft ist man nur fertig und erledigt.Das Pflegegeld ist viel zu wenig gegenüber was die im Heim verlangen.Jedenfalls geht es meiner Mutter in meiner Wohnung gut trotz Leukämie.

Der neoliberale Traum ist ein

Der neoliberale Traum ist ein Albtraum

Privatisierung und Profitorientierung bis in die intimste und grundsätzliche Daseinesversorgung. Das war der neoliberale Traum den uns WissenschaftlerInnen und PolitkerInnen in den neunziger Jahren als Allheilmittel und Dogma verkauft haben.
Das dies zwar ein Traum für Inverstoren, aber ein Albtraum für die Betroffenen ist, haben damals schon linke KapitalismuskritikerInnen geäußert auf unzähligen Protesten.
Die breite Bevölkerung war jedoch unwillig der Kritik glauben zu schenken. Heute stehen wir alle vor dem Scherbenhaufen - siehe die Krankenhäuser in Hamburg und die Pflegesituation.

Gesundheit und Pflege gehört ohne Profit betrieben und durch Steuermittel bezahlt. Durch eine Vermögenssteuer z.B. wäre dafür auch genug Geld da.

um 12:36 von gman

"Der nimmersatte Staat kassiert von Rekord zu Rekord und es reicht immer noch nicht. Nicht einmal für die Pflege im angeblichen Sozialstaat!"

Wenn die Politik auch auf die Bertelsmann Stiftung mit ihren neoliberalen Ideen hört, dann bekommt man Hartz IV, Hochschulwettbewerb, Privatisierung der Alterssicherung, etc., also weniger Staat und mehr Eigenleistung der Bürger. Da passt es auch ins Bild, dass die Bertelsmann Stiftung trotz der Früchte ihrer Zuarbeit für die Agenda 2010 heute den fragwürdigen Mut hat, den Zustand des Renten- und Pflegesystems zu beklagen.

"Sie müssen alle vom Staat sanktionierte Steuern, Abgaben, Beiträge addieren, dann erst wird das Bild komplett."

Ich glaube nicht, dass das der Kommentator meinte, auf den ich mich bezog. Der schien der Auffassung zu sein, dass ein zu 50 % versteuertes Einkommen der Normalfall ist

Steuerfreiheit für Pflegekräfte

Hallo Gesundheitsminister,

denk doch mal über eine totale Lohnsteuerbefreiung für Pflegkräfte nach.

um 12:59 von gman

"Hier wird nicht nur der Profit "sozialisiert" sondern die unwirtschaftliche Stromerzeugung. "

Ähhh... wir reden jetzt aber nicht von den privaten Einspeisern von Strom?

"Eines Ihrer Beispiele: Die Deutschen bezahlen z.B. für den Strom höchste und ständig steigende Preise."

Das haben wir aber den Konzernen zu verdanken, die ihre Pfründe aufgrund der Energiewende weg schwimmen sehen und deshalb nach Regulierung durch die EU oder den Bund schreien.

So oder so, Infrastruktur in den Händen des freien Marktes führt zu Teuerung bzw. Verlusten für den Konsumenten, da Gewinne abgezogen statt zur Verbesserung der Leistung verwendet werden. Beste Beispiele: Die Privatisierung der Bahn in Groß-Britannien, die Wasserversorgung in Berlin (Geheimverträge) oder die Privatversicherer bzgl. Riester- oder Rürup-Rente etc.

Ohne staatliche Regulierung geht gar nichts. Am Besten der Staat behält gleich die Hoheit über die Infrastruktur

um 13:06 von Nachfragerin

"Soweit ich mich erinnere, werden sowieso schon 70% aller Pflegefälle zuhause betreut. Die Frage muss schon lauten, an welchen Stellen die eingezahlten Gelder versickern."

z.B. häusliche Altenpflege: Leistungen werden abgerechnet, die nie erbracht wurden.

z.B. Pflegeheim: Leistungen werden nach Vorschrift erbracht, aber so knallhart kalkuliert, dass kaum noch Zeit für die Bewohner bleibt: im Eilschritt zum Essen schieben, dann früh ins Bett bringen, Topf drunter, fertig. Hinzu kommt eine teilweise enorm hohe Zimmermiete, die als Gewerbeeinheit von den Pflegeheimen bzw. an sie selbst vermietet werden.

Das ist nicht überall so. Aber alles, was an den Pflegebedürftigen gespart wird, fließt als Gewinn an die Betreiber und bleibt dort.

zu Laber_Rababer

Auch die gesetzlich geregelte Pflegeversicherung deckt nur den geringsten Teil aller Pflegekosten. Deshalb wird sie in unserer älter werdenden Gesellschaft steigen. Das Problem sind die falsch eingesetzten Steuermittel von Bund und Ländern im Sozialbereich. Sie werden unserer zukünftigen Struktur der Alterspyramide nicht mehr gerecht! Da müssten ganz andere Steuermittel von allen Parteien bereit gestellt werden.
Ich denke in diesem Zusammenhang nur daran, dass alle bisherigen Auslandseinsätze der Bundeswehr bis 2016 die stolze Summe von über 17 Milliarden Euro erreicht hatten (Der Spiegel,19.2.2016). Und für was denn? Dagegen leisten wir uns als reichstes Land der EU immer noch so eine armselige Betreuung unserer alten Menschen.

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