Ihre Meinung zu: USA starten "maximalen Druck" auf den Iran

7. August 2018 - 5:00 Uhr

Seit dem Morgen sollen die US-Sanktionen gegen den Iran greifen. Schon jetzt spricht die Trump-Regierung von deren großer Wirkung - und überhört geflissentlich jeden Widerspruch. Von Martin Ganslmeier.

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Kommentare

Die Wirksamkeit der

Die Wirksamkeit der wirtschaftlichen Macht der US-Regierung wird überdeutlich sichtbar. Die Konzerne der EU halten sich geschäftsbedingt an die US-Forderungen.
Die EU hat dem nichts entgegenzusetzen. Die Äußerungen von Maas sind hilflose Rhetorik.

"sie unterstütze Terrorismus

"sie unterstütze Terrorismus und verbreite Gewalt und Chaos im Nahen Osten."
Die USA meint er damit.

So sieht also Trumps Gebaren

So sieht also Trumps Gebaren als "Dealmaker" aus.
Vor seiner Präsidentschaft fiel der von ihm erzeugte Schaden immerhin nicht so groß wie jetzt aus.

HYPRIS

Die Vermessenheit, zu glauben, der Welt, seine Weltanschauung aufoktroyieren zu können, muss Trump versagt werden.
EUROPA muss verstehen, dass es, in Einigkeit, nur dann bestehen kann, wenn es diesen verwirrenden Aktivitäten eines einzelnen Individuums mit solidarisch-europäischer Kraft Paroli zu bieten, im Stande ist.

Trump treibt nur auf die

Trump treibt nur auf die Spitze, was immer schon US-Außenpolitik war: Andere in ihrem Sinne unter Kontrolle zu bringen, ob mit Sanktionen oder Waffengewalt.

Wir alle sind und bleiben unter Trump für die USA der "Rest der Welt". Und in einer globalisierten Welt müssen wir alle auch immer die Konsequenzen solcher Respektlosigkeit tragen. Wenn die US-Regierung davon spricht, dass der Iran in Nahost zündelt, dann möchte ich mal wissen, wie sie die eigenen Kriege dort nennen, bei der Hunderttausende gestorben sind. Von Verletzten, Ausgebombten, der immer noch herumliegenden Uran-Munition, den zerstörten Kulturstätten und den Flüchtlingswellen gar nicht zu reden. Trumps Antwort auf diese Folgen war der US-Einreisebann für Muslime.

Es wird höchste Zeit, sich zu emanzipieren und auf die eigene Kraft zu setzen.

Der Präsident der Vereinigten Staaten von Nordamerika

Es fällt einem gebildeten Mitteleuropäer schwer, die Sinnhaftigkeit der Politik eines Herren Trump auch nur annäherungsweise nachvollziehen zu können !

Abbruch der diplomatischen

Abbruch der diplomatischen Beziehungen zu den USA wenigstens sollte der Botschafter zurück geschickt werden. Das ist die einzige sprache die dort versteht wird.

Naive Dummheit

Leider haben Trump und seine Berater nicht verstanden, das der Iran nicht von ihm erpressbar ist. Das Land und seine Regierung haben auch überlebt, bevor die USA ihre Sanktionen damals aufgehoben haben - so wird es auch jetzt sein. Warum? Der gesamte Nähe Osten für die möchtegerne Politiker in den USA einfach ein Weisser Fleck den sie nicht verstehen. Vielleicht sollte Israel versuchen dem Trump die Welt dort zu erklären.

eine weitere gelungene Destabilisierung des Nahen Ostens

und die EU ist machtlos, wie es scheint. Jahrelang hat man die Sanktionspraxis gegen unliebsame Länder mitgetragen, jetzt steht man selber im Fadenkreuz bzw. lässt die Region rings um Europa weiter durch die US-Amerikaner destabilisieren. Politikern wie Merkel und ihren Wählern kann man da nur zurufen: selber schuld.

Es lohnt sich, nachzudenken !

Geschichtsbewusstsein könnte Schutz bieten vor hegemonialem Anspruchsdenken.

Realistisch gesehen gibt es keinerlei Gründe,

das Volk des Iran zu sabotieren, zu boykottieren.

Aber in den Machtzirkeln der westlichen „Werte-Gemeinschaft“ genießt man die Allmacht über andere Völker.

Der Iran ist keine Gefahr für die Welt, jedoch sind die USA bewiesenermaßen eine Gefahr für die Völker die sich der Herrschaft der USA nicht unterwerfen.

Vor allem Länder mit Öl-Ressourcen sind da im Visier, denn es geht darum die Erdöl-produzierenden Länder zu beherrschen.

Venezuela ist ein Opfer dieser Politik und der Iran. Letztendlich will eine räuberisch agile Clan-Wirtschaft möglichst billig, möglichst kostenlos Öl kriegen wie z.B. im Irak, Libyen …..

Nichts wie weg aus dem Dunstkreis

der USA ... wer solche "Freunde" hat braucht keine Feinde mehr. Wir sollten schleunigst unsere Goldreserven aus den USA zurueckholen..

Erpressung!

Die Maßnahmen Trumps betreffen nicht die Eliten und Verantwortlichen Irans. Das weiß jeder Förderschüler, so auch der Präsident der USA. Leiden wird das Volk. So wird Unruhe in der Bevölkerung geschaffen in der Hoffnung, dass das Volk die Regierung zum Teufel jagt. Eine Strategie, die sich vielfach bewährt hat. Diese Erpressung gehört jetzt zur amerikanischen Politik und wir schauen zu oder beteiligen uns.

Mir war vorher nicht klar, woher die Macht der USA stammt.

Ich ging davon aus, dass alle Angst vor deren Militär haben
aber
ich komme zu der Erkenntnis, dass durch die Wirtschaftsverpflechtungen, ein viel größeres Machtpotential vorhanden ist.
Da die größten Unternehmen, die mit Digitalem handeln US Firmen sind, sollte die EU ernsthaft darüber nachdenken Alternativen zu etablieren, ansonsten sind wir wie Hunde an einer Leine, die nur soweit laufen dürfen, wie die Leine frei gegeben wird.
Obama lange Leine, Trump kurze Leine.

Und wieder einmal

wird gelogen, daß sich die Balken biegen.
“Bei all dem gehe es der US-Regierung nicht um einen politischen Umsturz im Iran, betonte Bolton: "Es geht uns nicht um einen Regimewechsel, aber ..."

Selbstverständlich geht es um Regierungswechsel. Das weiß Bolton. Es sollte ihm jemand die Aufzeichnung seiner Rede, vor der radikalen iranischen Opposition in den USA, vorspielen. Bis Jahresende will er im Iran die Regierung ausgetauscht haben. Als nächstes werden die kleinen, friedlichen Demonstrationen unterstützt werden. Wie man das macht, ist aus verschiedenen Ländern bekannt. Und friedlich wird dann bewaffnet sein.

Saudi-Arabien macht auch eine Front auf. Die Meldung dazu - genau wie gestern - gegen 3Uhr nachts.

Es ist nicht der Iran der die Region destabilisiert, es sind die USA und Saudi-Arabien, die die Welt ins Unglück stürzen. Nur gemeinsam wird man die Weltpolizei und den wahabitischen Gottesstaat im Schach halten. Die Politik ist gefragt, nicht die Wirtschaft.

Zweierlei Maß

Leider folgt die deutsche Außenpolitik immer noch der unseligen Maxime "Wandel durch Handel". Wir handeln mit allen Verbrechern. Solange der Euro rollt. Die USA natürlich ebenso. Nur ist es scheinheilig von der BRD und der EU, aber auch den Medien, wenn man sich einerseits über Waffenverkäufe nach Saudi Arabien aufregt und anderseits den Handel mit dem Iran als Normalität darstellt. Wir handeln auch dort mit Firmen in einem aggressiven, verbrecherischen System, bei aller Sympathie für die Menschen dort.
Um es klar zu sagen, eigentlich interessiert uns nicht, ob die Mullahs im ganzen Nahost Milizen finanzieren und die Destabilisierung oder Vernichtung anderer Staaten voran treiben, Hauptsache sie bezahlen unsere Audis, BMW und Mercedes. So sieht seit Jahren eine Außenpolitik ohne Ethik aus. Also seien wir ehrlich beim Jammern: wir wollen verkaufen!

Besser als appeasement

Man kann von Trump halten was man will, aber es ist gut dass einer den Ajatollahs die Stirn bietet.
Europäisches Appeasement wird im Iran sicher nie zu einem Systemwechsel führen, so viel ist sicher.

maximalen Druck

Gut, wir wissen das der Iran im nahen Osten überall zündelt und lieber heute statt Morgen Israel von der Landkarte löschen möchte, aber die Menschen im Iran wollen es nicht. Ich kenne viele Iraner die zum Christentum rüber gegangen sind, sie können nicht mehr in ihrem Land weil sie sonst verfolgt und getötet werden. Aber die USA gehen wieder mit "Cowboymentalität" ans Werk. Welches Recht haben sie, nicht nur den Iran sondern auch andere Länder mit im Sumpf zu ziehen? DT macht einen auf christlich und ist einer der gößten Pharisäern die rumlaufen und bei ihm ist nichts christlich wie er immer behauptet. Wie steht geschrieben "an ihre Werke werdet ihr sie erkennen" und was Trump da veranstaltet ist menschenverachtend. Die USA baut sich selber ab und ich hoffe, das Europa jetzt erst recht zusammen hält. Den USA geht es nur um Macht und nicht um Menschen, das erkennen wir im eigenem Land der USA. Deutschland baut sich auch Stück für Srück ab mit dieser Regierung.
Gruß

Mr. Twitter

Es geht immer besser - Nach diesem Motto kann man Verträge auch verbessern. Aber bestehende Verträge einfach via Twitter für null und nichtig erklären? - So kann man als Präsident einer "Weltmacht" nicht agieren. - Er droht dann auch noch allen Partnern, die nicht mit ihm am gleichen Strang ziehen ebenfalls mit Sanktionen. Das hat schon was in Richtung Größenwahn. Hoffentlich ist dieser Spuk bald vorbei. -

Das muß man sich mal

Das muß man sich mal vorstellen: Da gibt es jahrelange zähe aber letztlich erfolgreiche Verhandlungen auf internationaler Ebene, um ein Regime wie das des Iran vom Bau von Atomwaffen abzuhalten. Verhandlungen führen bekanntlich immer zu Kompromissen, deren Wesen es ist daß nicht jeder alles bekommt was er will - sonst bräuchte ja niemand einen Kompromiss...
Und dann kommt Trump daher der sich für solch einfache Zusammenhänge nicht interessiert weil er sie vermutlich gar nicht erst begreift. "Neu verhandeln" heißt bei ihm nichts anderes als anderen seinen Willen aufzwingen, mit allen Mitteln. Dabei maßt er sich an, allen anderen an diesem Vertrag beteiligten Nationen jede weitere Zusammenarbeit mit dem Iran verbieten zu können und droht denen schon mal mit "Konsequenzen" für den Fall der Zuwiderhandlung. Daß es sich dabei um Verbündete handelt ist ihm egal. Der selbsternannte "stable genius" tappt von einer Dummheit in die nächste und es ist niemand in Sicht der ihn stoppt.

Wirtschaftliche vs. politische Vernunft

Trumps Berater Bolton spricht davon, dass sich viele europäische Unternehmen gegen den Handel mit dem Iran und für den Handel mit den USA entschieden hätten. Er ruft die Politik auf, den USA zu folgen.

Das ist aber nur die halbe Wahrheit. Was für eine Wahl haben gewinnorientierte Unternehmen, z.B. AGs, wenn das Handelsvolumen mit den USA um ein Vielfaches größer ist als das mit dem Iran? Das ist ‚nur‘ erzwungenes Handeln nach betriebswirtschaftlicher Vernunft.

Politisch zweifle ich an der Vernunft der US-Maßnahmen. Die USA demonstrieren ihre Macht.
Wer sich dem gezwungenermaßen unterordnet, könnte die Gelegenheit abwarten, sich zu revanchieren, wo/sobald das möglich ist. Eine Aussicht auf verlässlichen Frieden ist das bisher also nicht.
Aber will die US-Politik auf Dauer Frieden und sucht dafür auch irgendwann den Interessenausgleich? Oder geht es nur um die (Vor-)Macht? Dann wird es vorerst keinen Frieden geben.

Was bewirken Sanktinen?

Natürlich wird es dem Iran in nächster Zeit schwer werden, aber diese Sanktionen gab es auch zuvor und der Iran hat überlebt.
Aber ein Resultat wird sein, das in diese wirtschaftliche Lücke China und Russland springen werden.
Es gibt heute nichts, was ein anderes Land nicht auch in fast der selben Qualität zum fast gleichen Preis liefern kann. Aber was nutzen die besten Produkte, wenn ich keinen Markt für diese habe? Und durch diese dummen Sanktionen gehen langfristig Märkte verloren. Der lachende Dritte wird China sein, da gehe ich jede Wette ein.

Bush hat den Irak destabilisiert

Trump will jetzt den Iran destabilisieren.
Woher sollen anschließend all die Soldaten kommen, die diese Länder wieder stabilisieren und wer soll das bezahlen?

@ dirkcoe 6:50 Vielleicht

@ dirkcoe 6:50
Vielleicht sollte Israel versuchen dem Trump die Welt dort zu erklären.
*
Eher sollte Trump bei deren „Erklärungen“ vorsichtig sein.

Die Macht des Präsidenten

Es ist in den USA allgemein bekannt, dass der Präsident zuviel Macht besitzt. Die Gründungsväter haben das vor über 200 Jahren absichtlich so eingerichtet, aber im 21. Jh. ist es nicht mehr zeitgemäß. Die traditionelle Niederlage der Partei des amtierenden Präsidenten in den midterms wird auch darauf zurückgeführt, dass die Wähler das Bedürfnis haben, ein Gegengewicht zum Präsidenten zu schaffen.

All das wird unter Trump deutlicher als je zuvor. Sanktionen sind Sache des Kongress - es sei denn, der Präsident nutzt sein Hintertürchen und beruft sich auf die "nationale Sicherheit", was Trump ja hemmungslos auch gegen Kanada und Europa getan hat, und jetzt eben auch gegen den Iran.

Die USA müssen handeln. Die Machtfülle des Präsidenten muss zeitgemäß sein.
.

Der Slogan "Amerika first" . . .

. . . und das entsprechende gebaren eines Elefanten im Porzellanladen zeigt mir viel mehr das dieser Nation das Wasser zum Hals steht.
b.k.

man muss

sich schon manchmal fragen - wie verblendet sind die Leute eigentlich ?

Natürlich macht die USA viele negative Dinge, daran aber den Handel mit dem Iran zu rechtfertigen welcher ein großer Unrechtssaat ist - unglaublich!

Der richtige Weg

Der frühere Schmusekurs von Obama und der EU hat den Iran nicht daran hindern können, seine Unterstützung des Terrors und der Bedrohung Israels auszuweiten. Es war also höchste Zeit diesen Weg zu beenden.
Des Weiteren steht Israel vollständig hinter den Sanktionen und solange in Israel eine demokratische Regierung an der Macht ist, hat aus historischen Gründen der Platz Deutschlands zu 100 % an der Seite Israels zu sein!

Nichts mehr hinzuzufügen

Da gibt es nichts mehr hinzuzufügen.
Hauptsache mit allen Mitteln Geschäfte machen, um ja nicht Wirtschaftlich Einbußen zu haben.
Aber das wird uns noch mal gewaltig vor die Füße fallen. Und die heute noch alles Unterstützen wollen sollen sich mal überlegen woher unsere Freiheit kommt.
Die wackligen Bündnisse sieht man gerade mit Kanada und Saudi-Arabien.

Trump zielt auch auf Europa

Amerikanische Firmen haben nachdem Atom-Deal den Neustart im Iran komplett verpennt. Deshalb setzen wir jetzt alles auf Anfang und wenn der nächste Atom-Deal auf dem Tisch liegt wird die amerikanische Wirtschaft bereit stehen um in die Breschen zu springen, die europäische Firmen auf ihrer Flucht hinterlassen haben.

Fest der hardliner

Damit werden die Hardliner im Iran gestaerkt da sie sich bestaetigt sehen was die USA angeht. Dies zwingt den Iran geradezu wieder ins Raketen und Atomprogramm einzusteigen. Es fuehrt direkt in die Aufruestung und Destabilisierung.

um 06:44 von hambacherschloss

Was meinen Sie mit gebildetem Mitteleuropäer? Wenn Sie das nicht kapieren ist das Ihr Problem und nicht die der gesamten Mitteleuropäer!

Der US Präsident trifft sehr wohl nachvollziehbare Entscheidungen - man muss es eben auch verstehen wollen!

War es nicht die deutsche Automobil-Lobby ...

... die, an der Bundesregierung vorbei, sich Herrn Trump anbot, um mögliche Zölle auf Export-Autos zu verhindern; war es nicht Herr Siemens-Chef persönlich, der sich schon wenige Tage nach dessen Amtseinführung bei Donald auf den Schoss setzte? Der US-Präsident wäre noch dümmer, würde er diese offenen Flanken nicht nutzen ...

Pro und Contra

Pro: Es muss hart durch gegriffen werden im Nahost Konflikt damit endlich dort mal Ruhe eintritt. Viele Europäer denken hierbei in ihren Maßstäben ihrer Weltanschauung vergessen dabei aber das dies den Menschen im Nahost Konflikt so ziemlich am Allerwertesten vorbeigeht. In diesem Konflikt mit diesem religiösen Fanatismus sind Atomwaffen das Schlimmste was passieren kann. Sollte es stimmen das der Iran im Hintergrund nach wie vor an Atomwaffen bastelt ist das vorgehen von Trump nachvollziehbar und die Europäer sollten ihn dabei unterstützen.
Contra: Trump verhält sich hierbei gegenüber Europa als Boss und spielt seine Karten eiskalt aus. Europa muss der USA klar machen das man mit uns nur auf Augenhöhe etwas erreichen kann.
Wie also reagieren: Letztlich sollte es um die Sache gehen also unterstützen wir Trump. Allerdings sollte man dies nur unter der Bedingung machen das die USA wieder Teil des Klimaabkommens wird, also nicht buckeln vor Trump!

Kampf gegen den Terror? Oder Business?

Ob die außenpolitischen und militärischen Aktivitäten Saudi-Arabiens in der Region mehr Frieden stiften als die Irans, ist doch recht fragwürdig, spätestens seit dem Krieg im Jemen. Beides sind Staaten mir riesigen Problemen im Bereich Demokratie und Menschenrechte. Aber Trump hält persönlich zahlreiche Hotelbeteiligungen in Saudi-Arabien. Da fällt es sicher schwer, neutral auf die Region zu blicken und Frieden und Stabilität wenigstens nicht zu zerstören.

Wenn ich mir die imperiale

Wenn ich mir die imperiale Politik der USA seit Ende des 2. Weltkriegs 'anschaue', könnte ich fast den Gebetsteppich ausrollen.
Und das mir als bekennenden Agnostiker.
Jetzt wollen die auch noch den Iran 'platt machen'. Und machen gleichzeitig mit der saudischen Despotenmonarchie Milliardengeschäfte...
Wieviel Hybris geht denn noch?

Was ich in diesem Bericht vermisse

wie verhalten sich die BRICS-Staaten?
Unterwerfen sie sich Trump? Kein Ton hiervon? Kann mir gut vorstellen das sie Nutznießer dieser Sanktionen sind.

@smirker

„ solange in Israel eine demokratische Regierung an der Macht ist, hat aus historischen Gründen der Platz Deutschlands zu 100 % an der Seite Israels zu sein!“
Gerade aus historischen Gründen hat sich Deutschland von Kriegstreiberei, illegaler Landnahme und Unterdrückung von Minderheiten zu distanzieren.

Trump stärkt mit seiner...

... Strategie zurzeit die konservativen, fundamentalistischen Strömungen im Iran und versteht nicht das er dort den feinen, sich im entstehen befindlichen diplomatischen, progressiven, demokratischen Strömungen so sehr schadet, dass sie wieder verschwinden werden.
Mit seinem blöden autokratischen Zuckerbrot und Peitsche Spiel zerstört er genau das was er zu erreichen vorgibt.
Er ist vergleichbar mit jemandem, der unter Androhung von Konsequenzen Liebe einfordern möchte. Solche Gesinnungen verunmöglichen das, was der Menschheit Hoffnung geben könnte, sie sähen Unglück, Gewalt und Zwietracht. Bleibt zu hoffen das wir am Trump Unsinn rechzeitig aufwachen, um noch geeinter gegen derartige negative und rückschrittlich Erscheinungen zusammenzustehen.

Erpressung

Europa verhält sich wie erwartet. Läßt sich schlagen und erpressen und lächelt devot.
Gerade war ein wenig Pause mit dem Handelskrieg gegenüber Europa. Wir glauben wird nicht so schlimm und geht vorüber. Die USA hat den Regime Change versprochen! Der Iran wird mit der Atomanreicherung beginnen, die NATO und Israel l wird bombardieren.
Und trotzdem werden wir die Zölle bekommen und 2-4 % für Rüstung ausgeben und freundlich mit dem Schwanz wedeln.

Plausibles Vorgehen

Mittlerweile sind die Entscheidungen von Herrn Präsident Trump vorhersehbar. Sein Plan ist aus seiner Sicht auch jetzt plausibel:

1. In den USA stehen wichtige Wahlen. Der Iran ist seit 1980, seit dem Geiseldrama in der US-Botschaft in Teheran, für jede republikanisch geführte US-Regierung ein "Schurkenstaat". "Hartes Durchgreifen" des US-Präsidenten gegenüber dem Iran ist Balsam für die republikanische Partei. Trump präsentiert sich als Entscheider und Machtmensch.
2. Trump positioniert sich erneut klar auf der Seite seiner Freunde in der Region, Israel und Saudi Arabien. Die werden ihm Dank erweisen mit neuen Aufträgen an die US-Rüstungsindustrie.
3. Der künstlich aufgeblähte Konflikt mit dem Iran lenkt ab von der Russland-Affäre (Wahlkampfunterstützung) und der Showveranstaltung ohne Wirkung, also dem "Gipfeltreffen" mit dem nordkoreanischen Diktator Kim. Ergo: weitere Hilfe für den Wahlkampf.
4. Die Trump-Administration zwingt die europäischen Verbündeten zur Positionierung.

Es gab nur eine Lösung

Wenn die EU mit China und Russland eine Gemeinschaft gegen die USA gebildet hätte, dann hätten alle mit einem Schlag für einen Monat sämtlichen Handel mit den USA aussetzen müssen. Im Nu wären die USA an der Leine dieser Länder gewesen.
Oder wenn Trump Strafzölle gegen irgendein Land erhoben hätte, hätten alle diese Partner ihrerseits Strafzölle in derselben Höhe verhängen müssen (also 100 Mrd von den USA bekommen 400 Mrd als Antwort).
SO macht man mit Trump Politik.
Leider können viele EU-Politiker nur eines: Labern und letztlich Einknicken.
Die USA haben wirklich den Richtigen als Präsidenten gewählt. Ich hätte nie gedacht, dass ich das mal schreibe. Aber da die Mehrheit unserer Politiker offenbar weniger aus der Geschichte gelernt und nicht mal über ein Mindestmaß an Wirtschaftskenntnissen verfügen, kann man auch nicht mehr von ihnen erwarten, als dass sie da mitmachen.
Schade, dass Trump auch vieles anderes in der Welt bestimmt und die Welt zusieht und mitmacht.

Die Fratze des US-Imperialismus und -Zionismus

wird uns deutlich vor Augen geführt.
Es sollte bei uns Boykottaufrufe gegen Waren dieser Erpresser geben.
Mit den USA , die sich überall in der Welt in die Politik anderer Länder einmischen, Wahlen in zu ihnen höriger Weise beeinflussen wollen, katastrophale Regime-Changes anzetteln wollen, einen 3. Weltkrieg indirekt führen, kann man nicht mehr zivilisiert umgehen, es bedeutet sonst Totale Kapitulation.
Ein erster Schritt wäre, aus der US-geführten NATO austreten und unser Verhältnis zu Rußland zu verbessern. Es wird superdeutlich: Unsere Zukunft ist Eurasien, frei von amerikanischer Knechtschaft.
Wann werden wir souverän und selbstbewußt?
Die grausame antimenschliche Politik der USA darf nicht unterstützt werden.
Wir alle sind IRAN.

Ein hervorragendes Beispiel

dafür, was wir auch in Zukunft von dem europäischen Haufen (sorry, aber eine Union ist das sicher nicht) zu erwarten haben.
Unsere Position ist, und bleibt schwach. Den Ami wird es freuen.

@Lim2010, 07.01h

Öl ist in der Tat eine Triebfeder für wirtschaftlichen Druck bis hin zum Krieg.

Aber bei Venezuela irren Sie sich.

Dieses Land verkauft sein Öl zu Weltmarktpreisen, vornehmlich an die böse USA, scheitert aber, wie alle Staaten seit 100 Jahren am Sozialismus.

Da sollte man schon differenzieren.

Nachdem die usa das

Nachdem die usa das Iranabkommen einseitg gebrochen haben, jetzt völkerrechtswidrig Sanktioinen über den Iran verhängen (man erinnere sich das land in dem sie Mosadek haben stürzen lassen,welcher demokratisch gewählt war), denn Sanktionen dürfen nur per uno besxchluss verhängt werden.

Aberb nicht nu das EU un Deutschen Firmen welche sich nicht an das Diktat halten wird unverholen gedroht!

Die Eu sollte Souveränität beweisen und gleiches mit gleichem vergelten! Endlich Sanktionen gegen die usa verhängen!

Es wird Zeit!

Ja, ja, die USA...

Das, was Trump da gegen den Iran redet, trifft doch auf die USA zu: Für wie viel Leid in der Welt sind die USA verantwortlich? Ihre Waffenverkäufe, die Stellvertreterkriege, das Anzetteln von Umstürzen - sogar El Quaida wurde von den USA gegründet (wurde von Außenministerin Clinton mal eingeräumt).
Aber was soll's!
Solange die Welt das Spiel mitspielt, ist es so. Da brechen alle lieber Verträge und lassen die Trump-USA machen.
Wenn unsere Politiker dann wenigstens ihren Mund halten würden oder klar machten, dass sie hinter Trump stehen. Aber Entrüstung zeigen und ansonsten stillhalten, das ist ja oberpeinlich.

@KarlderKühne, 07.57h

Ich denke auch, dass Sie mit Ihrer Einschätzung richtig liegen.

Die Handelsbeziehungen des Iran werden sich weiter nach Russland und China ausrichten.

Bei den Waffengeschäften ist es ja schon lange so.

@. Ölfriede

Entschuldigung, vermutlich haben Sie Recht - die Aussagen von Israel bedürfen größer Vorsicht.

@wolebenwirdenn, 08.36h

Na dann zählen Sie mal auf, wieviel Kriege Israel begonnen hat.
Angefangen einen Tag nach der Staatsgründung.

@christerix, 08.48h

An der Leine von Russland oder China würde mein Unbehagen doch gewaltig wachsen.

@Euthymia 08:51

Typisch für die Unterstützer von Rechtspopulisten wie Trump. Man redet alles schlecht, sieht alles negativ und haut auf die EU ein.
Seid doch wenigstens ehrlich in eurem EU-Hass, ihr freut euch, wenn der EU geschadet wird und es ist mehr als peinlich so zu tun, als wäre dem nicht so.

Sanktionen hin oder her

DE schickt Waren nach Indien, Indien nach China, China nach Russland... Das Russland die Waren dann an den Iran verkauft, konnte ja nun wirklich keiner in DE ahnen!;) Europa hat schon globalen Handel betrieben, da gab es die USA noch gar nicht!

Die Mullahs vetreten nicht Iran.

Da das Mullah-Regime, ihre Palastgarde und die Marionettenregierung offenkundig keinerlei Unterstützung mehr hat in der Bevölkerung, dürften die Sanktionsmaßnahmen der USA sofort voll greifen. Dies sollte auch in Europa deutlich sein, leider sehr spät. Ziel kann es nur sein mitzubauen an einem neuen Iran. Dies für die Bevölkerung dort und auch aus wirtschaftliche Interessen.

Gegendruck?

Wenn die USA androhen EU Firmen zu sanktionieren welche den Iran nicht boykottieren, warum macht die EU nicht dasselbe umgekehrt? Also Firmen welche dem Boycott folgen, werden von der EU sanktioniert. Damit wären die Firmen in jedem Fall gekniffen und der Druck auf Trump diese Sanktionen zu beenden wüchse enorm. Nur so kann die EU ihre Wirtschaftsmacht mit ins Spiel bringen.

Manchmal muss man das böse Spiel mitspielen, um das Gegenüber zur Vernunft zu bringen.

Zieht den Mann aus dem Verkehr

Es ist so offensichtlich wie dieser Präsident der ganzen Welt schadet. Er schadet seinem eigenen Land und er schadet auch uns. Angesichts dieser hasserfüllten kriegerischen Politik, soll mir niemand der Trump Fans in diesem Forum erzählen er sei positiv. Ihr mit eurer Art diesen Menschenfeind immer und überall zu verteidigen seit peinlich.
Je eher der Mann verschwindet, egal wie, desto besser.

@Wolebenwirdenn

Im Gegensatz zu den meisten Schreibtisch-Foristen hier, maße ich mir nicht an, die Bedrohungslage Israels aus Tausenden von Kilometern Entfernung abschätzen zu können.
Doch laut den Medienberichten scheint das Ziel dieser „Minderheit“, wie sie sie nennen, im Gaza-Streifen und des Iran, weiterhin die Vernichtung des Staates Israels zu sein. Folglich kann sich die demokratische Regierung Israels mit allen Mitteln gegen diese Vernichtungsabsicht zur Wehr setzen, so wie das hoffentlich auch Deutschland in einer ähnlichen Bedrohungslage tun würde.

Ernsthaft?

07. August 2018 um 08:50 von paule2

Bitte erläutern Sie Ihren etwas wirren Beitrag:
1) wie soll Ihrer Meinung nach nun in nicht zivilisierter Weise mit den Menschen in der USA umgegangen werden?
2) wo erkennen Sie einen "US-Zionismus", weshalb ist das verschwörerische Erwähnen von Zionismus Ihnen hier wichtig?
3) weshalb suchen Sie Nähe zu einem autokratisch regierten Russland, bzw. weshalb sehen Sie keine Hoffnung, dass schon die nächsten Wahlen in den weiterhin demokratischen USA eine politische Wende bringen können?
4) bitte geben Sie Beispiele für "grausame antimenschliche Politik" der USA.

Nur eins noch: ich bin nicht Iran.

@paule2 08:50

Sie haben in vielem Recht, aber das Verhältnis zu Russland verbessern heißt sich von einer Abhängigkeit in die nächste zu befördern, dies wäre weder selbstbewusst noch souverän. Man sollte aus der Nato austreten, eine europäische Verteidigungsarmee gründen und Neutralität bewaren, so wie die Schweiz,dies wäre mutig, selbtbewusst und souverän.
Keine Abhängigkeit zu niemanden mehr!

Millitärisch sind die USA

Millitärisch sind die USA eine Weltmacht, wirtschaftlich haben sie den Staffelstab an China bereits abgegeben und Europa sucht ein respektables Verhältnis zu Russland.
Die USA sollten verstehen, dass sie nur so lange Weltmacht sind, so lange Europa an ihrer Seite steht und die USA die Interessen der Europäer beachtet.

Gefahr durch den Iran

Der Iran ist ein unberechenbarer Staat,regiert von Klerikern,die das gesamte staatliche Konstrukt der Religion unterordnen.Sollen sie das doch so machen,wenn sie das so wollen.Schließlich ist das ja ein unabhängiger Staat.Was man aber nicht zulassen darf,ist das die Mullahs den Abzug an Atomwaffen bekommen.Und das Atomabkommen ist eine Farce.Im Hintergrund wird weitergebaut.So geht es nicht.Auch wenn das naive Europa das anders sieht.Gleichfalls schürt der Iran permanent den Hass gegen Israel und unterstützt Terrororganisationen.Daher helfen nur massive Sanktionen,um die Politik im Land von innen heraus zu ändern.Die iranische Jugend ist unzufrieden mit diesem mittelalterlichen Staat,der keine Frauen ins Stadion läßt und ihnen viele Einschränkungen aufbürdet.

08:36 von Wolebenwirdenn @smirker

"Gerade aus historischen Gründen hat sich Deutschland von Kriegstreiberei, illegaler Landnahme und Unterdrückung von Minderheiten zu distanzieren."
Äh, was meinen sie mit Minderheiten? Israel, die von Ländern umschlossen sind, die Sie vernichten wollen? Wenn Israel nicht so wäre wie es ist, wäre es schon längst von der Landkarte. Sicher ist nicht alles Gold, aber haben sie sich mal das Land in der Landkarte angeschaut? Viele Juden werden so langsam wieder aus den Ländern vertrieben und die Juden wolln nun in ihr Land zurück, weil sie dort Ruhe haben wollen. Vergessen sie eines nicht, die meisten Erungenschaften haben wir den Juden zu verdanken sei es durch Geld, Wissenschaft oder anderes.
Gruß

Geht auf die Straße Iraner!

Man kann sich für die Menschen im Land nur wünschen,dass sie für ihre Freiheit kämpfen und auf die Straße gehen.Eingebrockt hat ihnen ihre Lage nicht Trump sondern die Politik der Mullahs.Sie schüren den Hass gegen Andersgläubige,wollen Atomwaffen,unterstützen Terrororganisationen und drangsalieren ihre eigene Bevölkerung.Der Iran hat jetzt die Chance sich selbst zu befreien,wenn die Bevölkerung das denn will.Wenn sie so weiterleben möchten bitteschön,dann sollen sie auch spüren dass man im Westen diese aggressive Politik nicht unterstützt.

Am 07. August 2018 um 09:26 von Magfrad

"Sie haben in vielem Recht, aber das Verhältnis zu Russland verbessern heißt sich von einer Abhängigkeit in die nächste zu befördern, dies wäre weder selbstbewusst noch souverän."

Das Verhältnis zu einem anderen Staat verbessern, ist also in Ihren Augen, sich in eine Abhängigkeit zu begeben? Dies kann kein normal denkender Mensch nachvollziehen. Es sollte immer das Ziel sein, ein gutes Verhältnis untereinander zu haben.

Am 07. August 2018 um 09:16 von friedrich peter...

"Da das Mullah-Regime, ihre Palastgarde und die Marionettenregierung offenkundig keinerlei Unterstützung mehr hat in der Bevölkerung, dürften die Sanktionsmaßnahmen der USA sofort voll greifen. Dies sollte auch in Europa deutlich sein, leider sehr spät. Ziel kann es nur sein mitzubauen an einem neuen Iran."

Mitzubauen an einem Iran nach Vorbild der gescheiterten Staaten Irak und Libyen? Gott bewahre uns davor. Es ist schon eigenartig, dass Sie Saudi-Arabien nie kritisieren, obwohl es dort, im Gegensatz zum Iran, keinerlei Opposition gibt.

USA vs Iran

ich verstehe nicht, weshalb die hochgelobte EU nicht zusammensteht und mit Russland und China den USA endlich zeigt, dass sie anderen Ländern nicht Ihre Meinung aufzwingen kann. Die EU sollte endlich Rückgrad haben und alle US-Produkte mit 50% Steuern belegen, da nur diese Sprache dieser sogenannte Politiker aus Amerika versteht.

Das ist erst der Anfang

vom Ende.

Wenn im November die Oelexporte voll sanktioniert werden und es dann auch keine Zahlungskanaele mehr geben sollte, wird der Iran vollends in die Knie gezwungen.

Frage ist ob das Regime sich das gefallen laesst und welche Gegenmassnahmen ggf. ergriffen werden bevor u.U. die Macht verloren geht.

Falls es zum Krieg kommen sollte, sind die USA schuldig.

Am 07. August 2018 um 06:36 von hambacherschloss

"Die Vermessenheit, zu glauben, der Welt, seine Weltanschauung aufoktroyieren zu können, muss Trump versagt werden.
EUROPA muss verstehen, dass es, in Einigkeit, nur dann bestehen kann, wenn es diesen verwirrenden Aktivitäten eines einzelnen Individuums mit solidarisch-europäischer Kraft Paroli zu bieten, im Stande ist."

Dazu müsste die Erkenntnis einkehren, dass Europa mehr ist als die EU. Nur ein starkes und einiges Eurasien bringt Frieden.

Am 07. August 2018 um 09:32 von mirage3a

"Gefahr durch den Iran"

Wenn Sie Iran durch Saudi-Arabien ersetzen, wird die Realtität wiedergegeben. Saudi-Arabien ist der größte Terrorunterstützer, unter Mithilfe von USA und Israel. Übrigens kann in Saudi-Arabien keine Jugend protestieren.

USA oder Iran ? Wer unternehmerische Verantwortung hat

und damit auch Verantwortung für Arbeitsplätze seiner Mitarbeiter und für die soziale Situation von deren Familien wird eine klare Entscheidung treffen.

Einer Analyse von Price Waterhouse zufolge erwirtschaften 24 der 30 DAX-Unternehmen über 80 % ihrer Umsätze im Ausland. Die Hälfte von ihnen erzielt in den USA einen höheren Umsatz als in Deutschland. Das gilt auch für viele von uns im oberen, innovationsgetriebenen Mittelstand.

Da bringen auch die romantischen Vorstellungen, diese Geschäfte mit Russland ausgleichen zu wollen, nichts. Das ist ein geografischer Riese aber ein ökonomischer Gnom von der wirtschaftlichen Größe Italiens.

Ganz davon abgesehen, dass das Mullah-Regime nun wirklich kein Verbündeter der Europäer sein kann.

Da sieht die UN zu ohne einzugreifen

Unbegreiflich. Der Iran hält sich an den Verträgen die abgeschlossen wurden, die USA und ihr großer weiser Führer kündigen diesen auf und gleichzeitig wird der Rest der Welt erpresst. Wo bleibt der Aufschrei der Anständigen? Das Motto, bist du nicht mein Freund, schlag ich dir den Schädel ein ist doch wohl oft genug als Fehler entlarvt worden. Wir sollten jede weitere militärische Unternehmung mit den USA ablehnen.

Am 07. August 2018 um 09:32 von mirage3a

"Was man aber nicht zulassen darf,ist das die Mullahs den Abzug an Atomwaffen bekommen.Und das Atomabkommen ist eine Farce.Im Hintergrund wird weitergebaut.So geht es nicht.Auch wenn das naive Europa das anders sieht.Gleichfalls schürt der Iran permanent den Hass gegen Israel und unterstützt Terrororganisationen.Daher helfen nur massive Sanktionen,um die Politik im Land von innen heraus zu ändern."
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Seit Jahrzehnten hat Israel gesagt im nächsten Jahr hat der Iran die Atombombe.

Der Iran hatte mal eine offene und westlich orientierte Regierung. Fragen Sie doch mal die USA warum Sie auch im Iran Extremisten unterstützt und an die Macht gebracht haben.

@ 09:37 von Jimi58

"Viele Juden werden so langsam wieder aus den Ländern vertrieben und die Juden wolln nun in ihr Land zurück, weil sie dort Ruhe haben wollen."

...den Satz sollten sie mal den Palästinensern erleutern!

EURAN

Der Iran ist ein Unrechtsstaat. Die Folterknechte der Mullahs unterdrücken die eigene Bevölkerung destabilisieren die gesamte Weltlage durch fortgesetzte Unterstützung islamischer Milizen im Nahen Osten.

Der Atom-Deal war nicht einmal das Papier wert.... die Mullahs wollen die Bombe.

Zur Verteidigung der westlichen Werte (ja, ich stehe dazu) sieht sich die EU leider außerstande.

Am 07. August 2018 um 09:31 von Kay 523

"Die USA sollten verstehen, dass sie nur so lange Weltmacht sind, so lange Europa an ihrer Seite steht und die USA die Interessen der Europäer beachtet."

Die USA kennen nur eigene Interessen, wie auch bei Kriegen grundsätzlich nur die eigenen Opfer gezählt werden.

@jimi58

Mit Minderheiten meine ich die israelischen Araber, die gerade per Gesetz eines Teils ihrer Rechte beraubt wurden.
Mit Landnahme meine ich die illegalen Siedlungen im Palästinensergebiet.
All dies hat mit Selbstverteidigung nichts zu tun. Und darauf sollten gerade wir Deutschen sensibel reagieren.

gefährliche Destabilisierung des Iran

Die Destabilisierung des Iran mag zwar in einigen Köpfen phantastische Visionen über Zugriff auf Ressourcen wie politischer Einfluss, Macht, Bodenschätze und Geldflüsse sorgen, aber es wird wohl niemand ernsthaft eine anschließende Auswirkung auf Stabilität und Frieden der Regionen (auch nicht Israels) erwarten.
Dieser menschenverachtende Quatsch wird in den USA keine Auswirkung haben, sondern unmittelbar die EU und destabilisieren. Die kurzfristige Stabilisierung an den Finazmärkten würde bald einer noch größeren Destabilisierung weichen. Wer auf solche Mechanismen setzt, wird eines Tages als das erkannt, was er ist: ein finanziell motivierter Terrorist.

Dass die USA regelmäßig gemeinsame Ideale verrät und Bündnispartner vor sich her treibt hat eine lange Tradition. Sie sind darin sogar so kalkulierbar, dass man die Orientierung hin zu China etc. noch nicht wagt. Das wird sich ändern.

Ist es nicht so, dass

derjenige, der Verträge bricht, bestraft werden muss? Der Iran hält sich an den Vertrag, die USA nicht, also ........
Nun verstehen wir wieder, weshalb die USA weltweit ihr Militär verteilt haben: Schutz der Interessen der USA durch militärische Drohung und Gewalt.

09:40 von ex_Bayerndödel

Dies kann kein normal denkender Mensch nachvollziehen.

Sehe ich ebenso. Ein gutes Verhältnis zu anderen Staaten anzustreben sollte bei jedem Diplomaten Priorität haben.

Wir sind wie kleine

dressierte Tanzbärchen die sich beliebig von den USA am Nasenring durch die Arena ziehen lassen (müssen). Stolz, Selbstachung, Eigenständikeit, Selbstbestimmung davon ist die EU meilen weit entfernt. Man stelle sich nur einmal vor wir wären jetzt auch noch in Sachen Energien von den USA abhängig es wäre der Albtraum schlechthin beim geringsten aufmucken drohte die Sanktionskeule . Ich möchte ein partnerschaftliches Verhältnis zur USA aber auf Augenhöhe und ich möchte, dass die EU und wir frei entscheiden können über unsere Interessen. (Allerdiings schäme ich mich für die EU schon seit sie auf Befehl der CIA die Präsidenten-Maschine von Morales herunter holen musste das war ein Kotau der 1. Güte).

Diese wiederholten

Diese wiederholten Aggressionen der USA gegen den Iran seit nun vielen Jahrzehnten unter immer wieder neuen Vorwänden, sollten zu denken geben.

Was wollen die USA dort?
Oder handeln sie auf Befehl von Israel?

Fahrerlaubnis für Präsidenten

Trump sitzt am Steuer.
Daran sieht man, wie wichtig es wäre, wenn Präsidentenkandidaten sich vor der Wahl einem psychologischen Test unterziehen müssten. Denn das Amt gehört der Bevölkerung, nicht dem Amtsinhaber. Wir leben in einer hochkomplexen modernen Welt, die alle Möglichkeiten hat, die Geschicke der Erde zum Positiven zu wenden. Aber bei den Wahlen zu den mächtigsten Positionen der Welt geben immer noch archaische, vorpolitische Tendenzen den Ausschlag. Nur so kann es passieren, dass in den USA nun ein Erpresser sich wild gebärdet. Vom Iran u. a. ganz zu schweigen.
Hier haben wir den vielleicht größten Systemfehler auch der Demokratie - DAFÜR sollten die Länder der Erde zuallererst auf die Straßen gehen:
Dass Lüge, Geschwätz, Muskelspiel wenigstens in den Steuerpositionen unserer Gesellschaften keinen Zugang mehr haben. Ich plädiere dringend für strengste Lizensierung von Regierungssämtern. Wer würde in einen Bus steigen, dessen Fahrer keine Fahrerlaubnis hat?

@ex-Bayerndödel 09:40

Nein, das Verhältnis gegenüber Putin zu verbessern bedeutet sich von einer Abhängigkeit in die nächste zu bringen. Dies ist die Vorgehensweise des Putin Regimes. Die wollen eine einseitige Abhängigkeit für sich zum eigenen Vorteil. Wenn Sie dies nicht nachvollziehen kann tut es mir Leid aber sowohl USA als auch die derzeitige russische Regierung haben ein Ziel, die Vernichtung der EU und mit denen wollen Sie ein gutes Verhältnis? Nein Danke!

07:12 von Elefant

>Wir sollten schleunigst unsere Goldreserven aus den USA zurueckholen..<

Laut einer (etwas älteren Meldung) sind diese aber nicht mehr vollständig da. Die USA haben was vom "umlagern" und "Reinigung" gemurmelt. Leider wurde nicht kommuniziert wie das ausgegangen ist.

@sprachloser

Was soll die UN machen?
Die Überlegenheit der US-Streitkräfte privilegiert die US-Regierung zu Vertragsbruch und Menschen- und Völkerrechtsverletzungen, da kann niemend etwas tun, das sind die Privilegien des Imperiums.

@ex-Bayerndödel 09:48

Iran und Saudi Arabien ist kein Unterschied. Die einen machen schiitischen Terror und die anderen sunnitisch/wahabitischen. Beide Länder unterstützen Terror. Diese Versuche den Iran schönzureden gehen gar nicht!

@MehrheitsBürger 09:49 Das ist einfach nicht der Punkt !

Ich kenne diese PWC Studie über die positiven Verflechtungen der Volkswirtschaften von EU und USA. Meine Mitgesellschafter und ich erwirtschaften schließlich in dieser Wirtschaftssphäre signifikant Umsätze und Erträge. Das bedeutet aber nicht, dass man die brachiale, unkooperative Vorgehensweise eines politischen Amokläufers wie Trump kritiklos gutheißen muss.

Wer Veränderungen an bestehenden Architekturen, sei es im Bereich von Wirtschaft, Handelsverträgen, Zöllen, Freihandel oder regionaler/globaler Sicherheit als notwendig erachtet, kommt nicht daran vorbei, das auf dem Weg von fairen Verhandlungen auf eine Agenda und einen Verhandlungstisch zu bringen. Dazu bezieht man Partner ein und bemüht sich um Interessenausgleich. Das ist mühsamer als mit einem großen Prügel in der Hoffnung auf Treffer um sich zu schlagen. Aber der einzige Weg um die Standards der Zivilisation aufrecht zu erhalten und zu entwickeln.

@Tonkien, 9:00

Bitte erläutern Sie, warum der Ausstieg der USA aus dem Abkommen ein Bruch des Abkommens gewesen sein soll.

Nicht dass ich das für eine geschickte Entscheidung halte, aber meines Wissens haben die USA das Abkommen nach einer darin enthaltenen Klausel verlassen.
Formal wäre das dann korrekt. Dass der Druck auf die anderen Parteien, sich jetzt den USA und ihren Sanktionen anzuschließen, fragwürdig ist, steht auf einem anderen Blatt.

09:49 von sprachloser

wo hat die UN denn schon mal eingegriffen, mit erfolg? ausserdem können wir sicherlich nicht beurteilen, ob der iran die verpflichtungen eingehalten hat. im militärischen komplex konnte nix überprüft werden. und so viel vorschusslorbeeren für iran und ukraine auch, sind erschütternd

Ich glaube nicht,......

daß jemand unter den Foristen wirklich die gesamten Hintergründe der politischen Lage im Nahen Osten beurteilen und bewerten kann. Dafür fehlt uns allen viel zu sehr Hintergrundwissen. Auch hysterisches Islamgetue oder behauptete Koran-Kenntnisse dürften nicht ausreichen. Fakt ist letztlich eines, daß z.B. der Handel der deutschen Industrie mit dem Iran ca. 30 Milliarden € ausmacht und mit den USA ca. 140 Milliarden € . Dabei ist Deutschland der größte iranische Vertragspartner in der EU und somit dürfte sich bei den anderen EU-Mitgliedern das Zahlenverhältnis noch schlechter darstellen. Man kann jetzt nur hoffen, daß die US-Wirtschaft den POTUS zur Vernunft bringt und man sollte nicht erwarten, daß sich die deutsche Wirtschaft für aussenpolitische Zwecke mißbrauchen läst!

09:45 Uhr von ex_bayerndödel

Stimmt nicht ganz.Natürlich untertützt Saudi-Arabien auch Terrorgruppen.Aber hier geht es heute doch um den Iran und nicht um Saudi-Arabien.Auch Saudi-Arabien muß man deutlich Grenzen aufzeigen!
Aber wie gesagt,das Thema ist heute ein anderes.

07:59 von pauline_8

>Trump will jetzt den Iran destabilisieren.<

Grundsätzlich, alle amerikanischen Aktivitäten im Nahen Osten und Asien haben Länder destabilisiert. Mit den Folgen sind weder die USA noch die betroffenen Länder fertig geworden. Siehe Vietnam, siehe Afghanistan, siehe Iran/Irak. Herr Trump sieht da nur einen Selbstbedienungsladen; über Moral und Politik macht er sich keine Gedanken.

@alles ganz anders, 7:34

„Leider folgt die deutsche Außenpolitik immer noch der unseligen Maxime "Wandel durch Handel". Wir handeln mit allen Verbrechern. Solange der Euro rollt. [...]“

Die Firmen wollen verkaufen und Geschäfte machen. Bei der Politik habe ich Hoffnung, dass es mehr ist.
‚Wandel durch Handel‘ ist auch ‚Wandel durch Annäherung‘ - man steht im Kontakt, ist in wechselseitigen Beziehungen, z.T. auch Abhängigkeiten.

Das eröffnet auf die Dauer Chancen und Notwendigkeiten (auf beiden Seiten!), auch schwierige Fragen zu besprechen und Lösungen zu suchen, z.B. auch bei Menschenrechten, Rechtsstaatlichkeit oder Mitbestimmung und Demokratie. Es gibt schließlich etwas zu verlieren.
Der Zustand muss aber erst einmal erreicht werden.

@Magfrad

Sie sind peinlich oder können Sie mir ein Land nennen, wo Donald Trump einen Krieg begonnen hat?
Im Gegenteil: Er redet mit Putin und Kim Jong-un und er wird auch mit den Regierenden im Iran reden. Vielleicht werden sie danach sogar auch als „best friends“ betitelt! Das wäre doch wunderschön! ;-)

@Zieht den Mann aus dem Verkehr 9:20 von magfrad

Das läuft schon, nur sieht es nicht jeder.
Und noch eine Anmerkung ;)

Mir wäre es lieber es läuft weitgehend demokratisch ab,
wie in einem Rechtstaat vorgesehen.

08:05 von smirker

>…. in Israel eine demokratische Regierung an der Macht ist, hat aus historischen Gründen der Platz Deutschlands zu 100 % an der Seite Israels zu sein!<

Das ist aber ein sehr schmales Brett auf dem diese Meinung steht. Wenn eine Entscheidung Israels dem Völkerrecht widerspricht ist es wurscht ob die Regierung demokratisch gewählt wurde oder nicht. Der historische Grund von Deutschland? Unsere Vorväter haben ein schreckliches Verbrechen begangen aber das zwingt uns nicht in Pflicht alles Gut zu heißen was Herr Netanjahu tut.

Die USA...

Verfolgen ihre eigenen Sicherheitsinteressen. Als Weltmacht Nr.1 wollen sie sich ihre militärische und wirtschaftliche Herrschaftsstellung erhalten. Für alle anderen gilt: wollt ihr mit der Nr1 so lange es geht "überleben" indem man sich wie ein Vasall verhält oder mit den anderen untergehen?! Als Stärkster muss ich nur für Konflikte sorgen, so dass sich kein gemeinsamer Widerstand etablieren kann, ganz nach dem Motto: divide et Impera. Deutschland hat sich festgelegt den Weg mit den USA zu gehen, Moral hin oder her. Vielleicht ergibt sich für die Zeit, wenn die Ressourcen zur Neige gehen, eine Möglichkeit zu bestehen, sofern man nicht zu laut aufmuckt...

09:52, tagesschlau2012

>>Der Iran hatte mal eine offene und westlich orientierte Regierung. Fragen Sie doch mal die USA warum Sie auch im Iran Extremisten unterstützt und an die Macht gebracht haben.<<

Sie bezeichnen den Schah als Extremisten?

Interessant.

Die Mullahs können Sie nicht meinen, denn die wurden nicht von den USA an die Macht gebracht.

Es erscheint in der deutschen

Es erscheint in der deutschen Presse und Politik ja fast pathologisch wie die Augen vor dem Klerikalfaschismus und Antisemtismus des iranischen Staates verschlossen werden. Auch werden die breiten und anhaltenden Proteste gegen das Regime kaum wahrgenommen (gestern im Zdf gab es ein paar Bilder).

Trotzdem ist es leider hoffnungslos zu glauben dass eine rechtsaußen Regierung wie Trump und seine evangelikalen Kreuzfahrer im Iran etwas zum guten wenden werden.

@Magfrad

Wer soll ihn denn aus dem Verkehr ziehen ?

Ziemlich viele haben ihn gewaehlt.
Und die Mentalitaet vieler US- Amerikaner ist so, das sie jemand wie ihn - reaktionaer und konservativ - wollen.

Das er "uns" schadet, ist irrelevant.

Es existiert keine Weltregierung, welcher er verpflichtet waere.

Man wird schon abwarten muessen, das es selbst den US - Amerikanern zuviel wird und die Wahlergebnisse entsprechend ausfallen.

Solange das Wirtschaftswachstum in den USA hoch ist und Trump sich gegenueber seinen aeusseren Gegnern durchsetzen kann (bei der EU ist seine Rechnung wohl aufgegangen), wird das eher nicht passieren.

@ex-Bayerndödel: Kognitive Spaltung Trump und USA ?

Dieses ausgewählte Thema der Iran- und Außenpolitik von Trump liefert ein gutes Beispiel für eine (nur im ersten Moment) verwunderliche kognitive Dissonanz bei seinen unKRITTischen Anhängern in D.

(1) Einerseits wird Trump - im Allgemeinen - stoisch gegen jegliche Kritik verteidigt, selbst wenn sein persönliches Verhalten, seine Unwahrheiten, seine politischen Fehlentscheidungen und seine Gesetzesverstöße offenkundig sind.

(2) Andererseits werden - anonym - "die USA" für eine Politik gegeißelt, die eindeutig auf das direkte Kommando von Trump zurückgeht.

Da fragt sich der nüchterne Beobachter nach den Gründen ?

Trump als die Hoffnung, dass er letztlich gegen "die USA" und pro Putin agieren wird ?

- Direkt
- oder indirekt in dem er den Rückhalt der USA in der Welt verspielt ?

Ich bin sehr erschüttert darüber, wie groß bisher

die Handelsbeziehungen europäischer Unternehmen mit den USA waren. Ausgerechnet mit den Amis betreibt man doch nicht so überdurchschnittlich großen wirtschaftlichen Kontakt, es gibt noch knapp 200 andere Staaten! So fahrlässig hätte ich Firmenlenker in Europa und Deutschland nicht eingeschätzt.

@Helmut Bayer - 07:40

"Man kann von Trump halten was man will, aber es ist gut dass einer den Ajatollahs die Stirn bietet."

Klar, wie gut das ist, hat uns George W. Bush im Iran bereits vorgemacht.
Durch Überfall die Regierung canceln, einen pseudo demokratischen Ersatz-Ajatollah einsetzen, die Stammesordnung aufmischen und Terroristen züchten, deren Verfolgte dann nach Europa flüchten.

Außenpolitik nach Cowboy-Mentalität, deren Suppe wir auslöffeln - einfach toll!

Ich weiß nicht!

Hier glauben viele immer alles besser zu wissen.
Das war beim Mindestlohn so, das war bei der Wahl von Trump so, usw.
Für mich ist bis jetzt nur eines Fakt, die USA / Trump ist einseitig aus einem bestehenden Vertrag ausgetreten und will jetzt andere zwingen im nachzufolgen.
Und die Frage dazu ist, kann er oder kann er nicht?
Von der Antwort darauf hängt vieles in der Zukunft ab.

@ dannk um 08:37

Ja, Ihrer Einschätzung schließe ich mich an. Trump forciert einen Regimewechsel im Iran.
Im Falle, dass es soweit kommt, wird dabei aber kein Iran herauskommen, wie er ihn sich wünscht.

Allerdings halte ich es eh für äußerst unwahrscheinlich, dass es Trump überhaupt um eine Verbesserung für die Menschen in der Region geht. Was er erreichen will und auch erreicht, ist, dass die US-Waffenindustrie brummt und munter in die sich aufrüstende, eskalierende Region exportieren kann.

Trumps gesamte Außenpolitik lässt sich letztlich als (Lobby-)Arbeit für die US-Waffenindustrie beschreiben.

DIE UN muß endlich gegen die USA aggieren

So sollten dann alle Länder die USA mit einer Import-Exportstrafe von 25% belegen.

Ein Veto kann die USA ja nicht mehr einlegen !

9.43 ex Bayerndödel - Gott bewahre uns davor..........

´Mitzubauen an einem Iran nach Vorbild der gescheiterten Staaten Irak und Libyen? Gott bewahre uns davor.
Genau das ! Oder soll Europa das wieder allein den Amerikaner überlassen. Und das gleiche Chaos wieder verursachen! Gerade deswegen sollten wir dabei sein und die Opposition unterstützen. Oder was ist die jetzige Antwort Europas.....Hilflosigkeit.

Am 07. August 2018 um 09:37 von Jimi58

"Viele Juden werden so langsam wieder aus den Ländern vertrieben und die Juden wolln nun in ihr Land zurück, weil sie dort Ruhe haben wollen."

Da ist es doch wirklich merkwürdig, dass die Juden im Iran sicher leben und ihre Religion ausüben können, übrigens sicherer als in Deutschland. Ob dies auch nicht ins Konzept der israelischen Führung passt?

Am 07. August 2018 um 10:05 von Magfrad

"... aber sowohl USA als auch die derzeitige russische Regierung haben ein Ziel, die Vernichtung der EU und mit denen wollen Sie ein gutes Verhältnis? Nein Danke!"

Dieses Ziel hat sich leider manisch im Kopf mancher Foristen festgesetzt, vielleicht weil sie keine Geschäfte in Russland mehr zulasten der russischen Bevölkerung machen können, seit Putin an der Macht ist. Was die USA betrifft, stimme ich Ihnen zu. Putin will eine starke EU, und sähe es gern, wenn Russland ein Teil davon wäre.

Am 07. August 2018 um 10:44 von Cosmopolitan_Citizen

"(2) Andererseits werden - anonym - "die USA" für eine Politik gegeißelt, die eindeutig auf das direkte Kommando von Trump zurückgeht."

Trump führt nur die bisher verdeckte Politik der USA offen fort. Da gibt es nichts zu verteidigen.

Trump präsentiert immer mehr das Bild eines

psychopathischen Räuber-Barons, mit dem unbegrenzten Machtwahn, über Leben und Tod zu stehen. Ein Wüstenland wie den Iran und dessen Volk als gefährlich zu bezeichnen ist unlauter, denn wer in der Wüste lebt muß seine Ressourcen schonen um sich sozial und ökonomisch weiter zu entwickeln. Die Frage stellt sich für das wirtschaftlich erpresste und geschädigte Europa, braucht man solche "Freunde" wirklich oder kann sich Europa aus seiner pubertären Haltung befreien und als eigenständige Macht agieren gegen zerstörerische Kräft, die niemand in der Welt braucht. Nur durch diese Wahnsinnigen werden Völker in Not und Armut getrieben um die eigenen Wahnideen zu verwirklichen. Warum muß die wirtschaftliche und soziale Struktur des Iran zerstört werden .....? um etwas zu beherrschen, etwas rauben zu können .... wie wertvolles Erdöl. Schon alleine wie Trump sein Gesetzes-Buch präsentiert und der Welt zeigt „schaut mal her, hier habe ich neue Befehle unterschrieben“ demonstriert eine unreife Geist

@ Walter2929 - 10.18h - Amerika will den NO destabilisieren?

Man kann nur Länder destabilisieren, die vorher stabil waren.

Vietnam, Afghanistan, Syrien, Irak waren stabil bevor die Amerikaner tätig wurden? Das ist ´mir neu. Kommt natürlich darauf an, was man unter Stabilität versteht. Ruhe und Friedhofsruhe, Stille und Totenstille sind verwandte Begriffe - aber ziemlich unterschiedlich zu interpretieren.

Die Amerikaner sollten sich einfach die Stabilitätspolitik der Russen zum Vorbild nehmen, nich? .....

Weltherrschaft des Unrechts?

Die moralische Grösse der EU im Widerstand gegen die Wilkür der USA schwindet offenbar wie Butter in der Sonne. Kein Wunder, dass sie von immer mehr Menschen verachtet wird. Auf der anderen Seite die USA des Trump. Er fühlt sich als Weltherrscher. Mit 700 Mrd. Dollar Rüstungsetat. Und der Iran soll zum zweiten Libyen werden. Die Reihe der bisher zerstörten Staaten reicht den USA nicht. Aber von den Herrschaften der EU erwarte ich diesbezüglich keinen Widerstand, nur kalten Kaffee.

@Walter2929

Zur Erinnerung:
Der Einsatz der Nato in Ex-Jugoslawien war auch nicht durch das Völkerrecht gedeckt!

Die Welt im Würgegriff von Mr. Trump

Eins ist sicher; irgendwann wird Mr. Trump zu weit gehen und sich damit selbst abschaffen.
Bis dahin müssen die Völker dieser Erde
tapfer und mutig bleiben um dann die von Trump verbrannte Erde wieder fruchtbar zu machen.
Es wird ein steiniger Weg sein, aber wir dürfen den Mut nicht verlieren.
Resignieren hilft niemandem.

09:45, ex_Bayerndödel

>>Dazu müsste die Erkenntnis einkehren, dass Europa mehr ist als die EU. Nur ein starkes und einiges Eurasien bringt Frieden.<<

Stark und einig. Nicht verweichlicht und liberal.

Schlag nach bei Alexander Dugin.

Trump ist mehr als gefährlich

Trump sorgt für eine weitere Destabilisierung im Nahen Osten und für einen Bürgerkrieg im Iran.

Nur vergisst er dabei das gerade sein Freund Saudi Arabien bzw. wohlhabende Saudis jahrzehntelang Terroristen unterstützt haben und auch die Taliban und den IS stark gemacht haben. .... aber das war ja vor seiner Amtszeit.

10:25, smirker

>>@Magfrad
Sie sind peinlich oder können Sie mir ein Land nennen, wo Donald Trump einen Krieg begonnen hat?<<

Sie erkennen nicht, daß er gerade dabei ist?

>>Im Gegenteil: Er redet mit Putin und Kim Jong-un und er wird auch mit den Regierenden im Iran reden. Vielleicht werden sie danach sogar auch als „best friends“ betitelt! Das wäre doch wunderschön! ;-)<<

Sie meinen also, Herr Trump würde den Regime Change im Iran ganz ohne Krieg hinkriegen? Weil die Mullahs seinem Charme erliegen und brav Pfötchen geben? Und Russland schaut zu, während Trump seinen Hauptverbündeten in Syrien entmachtet und US-Interessen gefügig macht?

Das halten Sie wirklich für ein realistisches Szenario?

Interessanter Hinweis

Hotelbeteiligungen von Trump in Saudi-Arabien? Da ist es kein Wunder, dass er dieses absolutistische Regime der Wahhabiten zur drittgrößten Militärmacht der Welt aufrüstet. Hauptsache, diesem Regime geht es gut, wird er denken, wenn er dort Hotelbeteiligungen hat.

10:10 Magfrad

die einen machen schiitischen Terror die anderen sunnitischen Terror..........
Nun soweit ich bis jetzt den Terror und Hintermänner des Terrors und die Ausführenden des Terrors verfolgen konnte, sind zu 99,999% Sunniten daran beteiligt von schiitischem Terror ist bis jetzt jedenfalls noch selten bis gar nichts berichtet worden. Bekannt ist aber, dass bevorzugt schiitische Einrichtungen, Pilger usw. ZIele von Terroristen sind.

Friedenspolitik in Zeiten Trumps

Friedenspolitik muss Realpolitik sein, um ihren Namen zu verdienen.
Und dazu gehört die klare Diagnose, dass zur Zeit in den beiden weltpolitisch mächtigsten Ländern reine Nationalisten am Werk sind, ohne die internationale Institutionen nur gelähmt und „belämmert“ dastehen können. Was wiederum die „Mächtigen“ bestärkt und befriedigt.
Für Europa ergibt sich der Ausweg, in nationalistischen Zeiten die „euronationalistische“ Karte zu ziehen. Das Gefühl, kulturell etwas sehr eigenständiges zu sein und zu vertreten, ist bei allen Dissonanzen an den Rändern überdeutlich. Dies ist eine historische Chance, Bündnispolitik zuerst nach innen zu betreiben. Der Effekt würde nachhaltig sein.
Konkret: Nach dem Ausstieg der USA darf es nicht primär um neue Bündnisse gehen. Schon gar nicht mit Russland als Hauptantreiber der Nationalismen.

Aber gegenüber dem Iran eine eigenständige Politik parallel zu den bestehenden wirtschaftlichen und politischen Verflechtungen zu schaffen- das ist realistisch.

@ 10:53 von WM-Kasparov-Fan

"Ich bin sehr erschüttert darüber, wie groß bisher
die Handelsbeziehungen europäischer Unternehmen mit den USA waren. Ausgerechnet mit den Amis betreibt man doch nicht so überdurchschnittlich großen wirtschaftlichen Kontakt, es gibt noch knapp 200 andere Staaten! So fahrlässig hätte ich Firmenlenker in Europa und Deutschland nicht eingeschätzt."
.
Die Europäer fahren lieber Ford statt Lada, Harley´s statt Ural und haben lieber IPhones.
Und nutzen lieber Facebook statt VKontakte.
.
Mit wem würden Sie denn gerne Handel treiben?
.
Und ein amerikanischer Farmer kann für seinen Präsidenten vermutlich genau so viel wie ein deutscher Bauer für Frau Merkel....

11:00 Auf eine Frage

Trump forciert einen Regimewechsel........

nein Trump ist nur zufällig jetzt Präsident dieser Regimewechsel wird und wurde schon lange vor Trump geplant und dieser Plan läuft egal wer gerade Präsident ist. (Vergleiche den Plan 7 Länder in 5 Jahren mit der Realität und man sieht den blutroten Faden).

@fathaland slim

Das Lesen in der Glaskugel bringt nichts!
Sie glauben, dass er einen Krieg plant. Ich glaube, dass Donald Trump kein Interesse an einem Krieg hat. Warten wir ab, wer recht hat!

@Helmut Bayer

Man kann von Trump halten was man will, aber es ist gut dass einer den Ajatollahs die Stirn bietet.
Europäisches Appeasement wird im Iran sicher nie zu einem Systemwechsel führen, so viel ist sicher.

Wohin die von den USA bewirkten Systemwechsel geführt haben, kann man zur Zeit sehr gut im Irak und in Afghanistan beobachten.

@  07:40 von Helmut Bayer

Und wer sind wir, zu bestimmen, wer welche Regierung von uns erlaubt bekommt??
Und die Wechsel dieser bolschewis.....ähh bösen Regierungen, Tod und Elend für Millionen bedeuten, siehe Fakten?
Unfassbar.
DAS ist selbstherrlich, wie zu Kaiser's Zeiten!

Wirtschaftskrieg

Was Trump macht ist ein Wirtschaftskrieg gegen den Iran. Er hofft, dass dadurch die Bevölkerung leidet und der eigenen Regierung dann die Schuld gibt und ein Aufstand ausgelöst wird.
Im Iran gab jes ja schon einnmal einen Regimewechsel. Der Schah wurde dort als Herrscher installiert, und der demokratisch gewählte Präsident vom "Westen" gesteuert gestürzt.
Dei USA wollen meiner Meinung nach dieses Scenario zu wiederholen.

11:16, ex_Bayerndödel

>>Am 07. August 2018 um 10:44 von Cosmopolitan_Citizen
"(2) Andererseits werden - anonym - "die USA" für eine Politik gegeißelt, die eindeutig auf das direkte Kommando von Trump zurückgeht."

Trump führt nur die bisher verdeckte Politik der USA offen fort. Da gibt es nichts zu verteidigen.<<

Deutlicher können Sie Ihre komplette Unkenntnis darüber, wie die USA funktionieren, gar nicht unter Beweis stellen.

Trumps Außen"politik" ist identisch mit der der Bush-Administration, lediglich noch unintelligenter, und wird auch von denselben Leuten (Bolton, Pompeo) gesteuert.

Verdeckt war da nie was. Bis auf einzelne Geheimdienstoperationen. Und auch die blieben es nie lange.

ex-Bayerndödel: Das ist widersprüchlich ...

" Trump führt nur die bisher verdeckte Politik der USA offen fort. Da gibt es nichts zu verteidigen."

Dies Aussage geht an der Realität vorbei.

Unter Obama wurde der Atom-Deal mit dem Iran geschlossen, die anderen Veto-Mächte Russland und China sowie die EU partnerschaftlich einbeziehend. Trump führt davon nichts fort.

Der andere Teil der Frage bleibt unbeantwortet. Es ist DIESER Trump in seiner Ganzheit und kein Avatar von ihm, der diese Außenpolitik und diese US-Innenpolitik betreibt. Woher kommt dann auf der Personen-Ebene die bedingungslose Unterstützung gegen seine Kritiker ?

Politik-Gebaren

muss man verstehen lernen.
Da gibt es aktuell einen der übertreibt ungewöhnlich.
Die Gegenseite soll wahrscheinlich einschüchtert oder provoziert, aufgerüttelt werden.
Also so ein übertriebenes gebaren muss nicht grundsätzlich schlecht sein.
Es kommt nur auch die vernünftige Gegenreaktion an...

11:57, jukep

>>11:00 Auf eine Frage
Trump forciert einen Regimewechsel........

nein Trump ist nur zufällig jetzt Präsident dieser Regimewechsel wird und wurde schon lange vor Trump geplant und dieser Plan läuft egal wer gerade Präsident ist. (Vergleiche den Plan 7 Länder in 5 Jahren mit der Realität und man sieht den blutroten Faden).<<

Es gibt keine Geheimregierung der USA.

Der von Ihnen angesprochene Plan stammt von den Neocons der Bush-Administration.

@smirker

Trump will keinen Krieg? Das wäre eine schöne Überraschung.
Von republikanischen Präsidenten wird doch ein Krieg erwartet.
Schon fast die halbe Amtszeit um... jetzt muss er liefern.
Nur zu gerne lasse ich mich vom Gegenteil überzeugen.

11:58, smirker

>>@fathaland slim
Das Lesen in der Glaskugel bringt nichts!
Sie glauben, dass er einen Krieg plant. Ich glaube, dass Donald Trump kein Interesse an einem Krieg hat. Warten wir ab, wer recht hat!<<

Er plant auf jeden Fall das, was man auf neudeutsch einen Regime Change nennt. Dazu braucht man keine Glaskugel.

Und um zu erkennen, was dies in der Region für Folgen hat, braucht man ebenfalls keine.

Gefährlicher Trump

Trump ist mit Sicherheit einer der gefährlichsten Politiker der Welt. Ihm juckt es in den Fingern, weltweit Unfrieden und mehr herbeizuführen. Der Iran wurde 10 Mal von unabhängigen Kontrolleuren hinsichtlich des Atomabkommens ohne Beanstandung überprüft. Die Lage schien sich zu normalisieren. Und dann kommt der Zweizeilen-Twitter-Schreiber an die Macht und er erkennt überall Erzfeinde. Mal schauen, wo er noch alles Feuer legt! Man sollte ihn ausgrenzen, mit eigenen Mitteln schlagen. Sanktionen gegen die USA sind gut, müssen aber hart umgesetzt werden, dann laufen ihm nämlich seine Anhänger weg. Amerika ist permanent pleite, kriegt seinen Haushalt nicht in den Griff. Nur Kriege anzuheizen, da sind sie Spitze. Und wenn es noch nicht genug brennt, kommt Donald mit seinem kleinen Ölkännchen!

@ erich72 - 12.00h

...........Im Iran gab jes ja schon einnmal einen Regimewechsel. Der Schah wurde dort als Herrscher installiert, und der demokratisch gewählte Präsident vom "Westen" gesteuert gestürzt. Dei USA wollen meiner Meinung nach dieses Scenario zu wiederholen...............

Ich glaube nicht, dass Reza Pahlavi in seinem derzeitigen Zustand geeignet ist, das Szenario zu wiederholen. Abgesehen davon - Geschichte widerholt sich nie. Kommen Sie runter von Ihren naiven Vorstellungen.

Nun gehören Firmen

Nun gehören Firmen sanktionert, die durch diese Iransanktionen gewinnen. Ebenso gehören Firmen sanktioniert, die noch mit den USA Geschäfte machen.
Die USA wollen einen Regimechange im Iran, dann ist es doch nur recht und billig, die EU fördere den Regimechange in den USA, daß die endlich mal auf EU Linie kommen. Daß die USA endlich mal eine Demokratie bekommen, die den Namen auch verdient. Ach, ich vergaß, die USA haben die besseren Schießgewehrchen. Geht also leider nicht.

@ Wolebenwirdenn 12.05h - Logik hilft

...........Trump will keinen Krieg? Das wäre eine schöne Überraschung..............

Wenn Trump Krieg wollte, dann hätte er jede Menge günstige Gelegenheiten gehabt. Oder meinen Sie er nimmt auf irgendetwas oder irgendjemanden Rücksicht?

Wenn jemand Krieg will, dann organisiert er nicht vorher auf relativ komplizierte Weise Sanktionen, welche die halbe Welt involvieren.

DT wird den Krieg dann "wollen" wenn der Iran die Rote Linie überschreiten wird. Was darunter zu verstehen ist überlasse ich Ihrer Phantasie.

Also der Konzern für den ich

Also der Konzern für den ich arbeite hat das so gemacht: Eine Tochterfirma in der Türkei (unser zuverlässiger, demokratischer Partner) gegründet. Von dort aus wird dann das Iran-Geschäft abgewickelt.
Teilweise mit vom "Erzfeind" Israel produzierten Waren.
.
Geld stinkt nicht!

@10:14 von mirage3a

Stimmt nicht ganz.Natürlich untertützt Saudi-Arabien auch Terrorgruppen.Aber hier geht es heute doch um den Iran und nicht um Saudi-Arabien.Auch Saudi-Arabien muß man deutlich Grenzen aufzeigen!
Aber wie gesagt,das Thema ist heute ein anderes.

In diesem Zusammenhang sollte man natürlich die Frage stellen, wieso die USA nun den einen Terrorstaat verdammt und den anderen hofiert (incl. säbeltanzender Folklore). Guter Terror vs. Böser Terror?!

versagens europas

europa hat es versäumt nach dem mauerbruch eine unabhängige wirtschaft und militärische einheit aufzubauen.
der blinde gehorsam und auszuführende sklave der usa recht sich jatzt mit allen mitteln. beziehungen zu russland zerstört, china kommt jetzt noch und mit der arabischen welt ist alles kaputt gegangen in wirtschaftlichen bereich. ihenen bleibt usa als wirtschaft und somit ist europa die ameise für die usa. ich kann hier nur die usa beglückwünschen, ob zu recht oder nicht, aber von politik und macht verstehen sie ihr geschäft. usa bleibt und ist die nummer1 und europa ist ein haufen hühner die snur schreien und sinnlos herumlaugen wenn einmal jemand sich nähert.
bravo trump und aurevoir europa!

Am 07. August 2018 um 12:01 von Cosmopolitan_Citizen

Zitat:
" " Trump führt nur die bisher verdeckte Politik der USA offen fort. Da gibt es nichts zu verteidigen."

Dies Aussage geht an der Realität vorbei.

Unter Obama wurde der Atom-Deal mit dem Iran geschlossen, die anderen Veto-Mächte Russland und China sowie die EU partnerschaftlich einbeziehend. Trump führt davon nichts fort."

Ich glaube, dieses Mal liegen Sie falsch. Herr Obama hat dieses Abkommen gegen den Widerstand in den USA mit ausgehandelt und unterschrieben, aber es wurde nicht vom Parlament ratifiziert. Dadurch konnte es ja so einfach von Herrn Trump gekündigt werden.

Es wäre ganz einfach

Alle Staaten sollten mit sofortiger Wirkung für mal eine Woche die Exporte in die USA stoppen.

@NeutraleWelt

"Die Europäer fahren lieber Ford statt Lada, Harley´s statt Ural und haben lieber IPhones.
Und nutzen lieber Facebook statt VKontakte.
Mit wem würden Sie denn gerne Handel treiben?"

Ja, der Geschmack unserer Mehrheitsgesellschaft ist seltsam eintönig und wenig klassisch (an guter alter Qualität festhaltend). Das Vertrauen in Produkte mit massenhaft integrierter moderner Mikroelektronik dagegen viel zu groß.
Für meinen Geschmack bauen die weltweit besten Kfz die Asiaten (beste Fahrräder aus DE), die besten Lebensmittel Mittel-, Süd- und Osteuropa, die besten Gewürze (seit vielen Jahrhunderten) kommen aus dem Orient (inkl. Iran), die besten Holzprodukte aus Sibirien und Skandinavien. Kunst- und "Edel"produkte liefern afrikanische und südamerikanische Länder sehr gute. Aus den USA kommt fast nur Müll, von Militärgeräten abgesehen.

regimechange

als Bestätigung dass, wie sie schreiben der Plan schon lange vor Trump bestand verweise ich auf diesen Artikel:
VIPS-Memorandum an Trump: Geheimdienstinformation über Iran könnte katastrophale Auswirkungen haben.
Quelle:Nachdenkseiten

ins Sorge um den Frieden
erich72

Die USA machen

das was immer machen, die Welt nach Ihren Gutdünken einrichten.
Nur bei Trump wird es öffentlicher zur Schau gestellt, andere haben das eher im verborgenen gemacht, wenn Sie mal wieder einen Regime Change wollten oder brauchten.
Das schlimme daran das die Welt und auch Deutschland das immer unterstützt hat, sind ja Freunde.
Jetzt ist es zu spät zum aufwachen, die USA hat alles so eingerichtet das es nach Ihren Vorgaben laufen muss.
Geld und Transfer und alles andere in einer Hand, und alle tanzen um das Goldene Kalb.

Das Problem ist, das es bislang nur zu wenige begriffen haben, oder nicht öffentlich zugeben wollen.

Jetzt lässt sich die Welt leider nicht mehr ändern, und schon gar nicht mit Deutschland.

Zum nachdenken,

Am 07. August 2018 um 08:58 von waltervomschafberg
Frage an TS

"Brechen die USA hier das Völkerrecht?"

"Die Resolution 1368 des Sicherheitsrates enthält eine Selbstverteidigungsklausel, diese missbrauchten die USA, um ihren Angriffskrieg in Afghanistan zu rechtfertigen. Eine völkerrechtlich extrem umstrittene Vorgehensweise, denn sie stellt das grundsätzliche Prinzip des Gewaltverbots in Frage."

Den Hebel an der richtigen Stelle ansetzen...

Wer sich den USA nicht unterwirft

wird fertiggemacht. Entweder durch Krieg, direkt oder mittels Stellvertretern, schmutzige CIA Tricks, Regimechange oder wirtschaftliche Erpressung. Ich hoffe auf eine starke EU, die die Mittel hat sich irgendwann tatsächlich mal dagegen stellen zu können. Die USA sind meines Erachtens ein glorifizierter Mafia-Staat. Es war wohl nicht immer so, aber es ist es heute. Meine Sympathie gilt hier klar dem Iran. Es ist doch kein Wunder, dass die USA im Iran so verhasst sind.

Kleine Korrektur

Es sollte nicht heissen Amerika überhört jeden Widerspruch, sondern doch eher Amerika toleriert keinen Widerspruch.
Und übrigens war das schon immer so, nur hat sich bisweilen fast nie jemand getraut ihnen, den jeweiligen Regierungen des letzten Jahrhunderts, zu widersprechen und wenn, ja wenn dann gab oder gibt es Sanktionen oder Saures, wenn sie wissen was ich meine.

Info,

https://www.
juraforum.de/lexikon/voelkerrecht

Ist diese Agenda eingeschlafen,
gibt es Anträge und von welcher Seite ?

Machen wir es einfach so:

Da Trump Warenverkäufe nach USA in vielen Bereichen eh schon mit seinen Zöllen verteuert hat, schlagen wir intern in den USA Exportgeschäften einfach nochmals 10% Iran Sonderaufschlag auf. Das kompensiert den Schaden, und was die USA nicht fertigen kann, müssen Sie kaufen, mindestens für die nächsten Jahre, wenn nicht für immer - da das aktuelle Hoch bereits wieder zurückpendelt in Richtung Tief.

That is a fair deal, you wannabemaker!

11:57 von jukep

«Trump forciert einen Regimewechsel........

nein Trump ist nur zufällig jetzt Präsident dieser Regimewechsel wird und wurde schon lange vor Trump geplant und dieser Plan läuft egal wer gerade Präsident ist. (Vergleiche den Plan 7 Länder in 5 Jahren mit der Realität und man sieht den blutroten Faden).»

Ganz egal, was Trump da forcieren mag.
Er hat definitiv keine Ahnung vom Iran.
Weder vom politischen System des Landes.
"Noch von den Zentren der Macht".
Noch von den Befindlichkeiten und den Geschichtskenntnissen der dortigen Bevölkerung (Stichdaten: 1953 - 1979 - 2015).

Die Mullahs, die Revolutionsgarden & die Relgionswächter sind wenig beliebt bei den Menschen dort. Schon gar nicht bei den jungen unter 30 Jahren. Von denen gibt es im Iran derart viele, wie man sich das aus einer rein europäischen bzw. US-Sicht gar nicht vorstellen kann.

Die Mullahs etc. wäre man gerne los. Aber definitiv nicht in der Art & Weise, wie Trump et alii sich das "so einfach" vorstellen …

Der Golem 1219

"DT wird den Krieg dann "wollen" wenn der Iran die Rote Linie überschreiten wird. Was darunter zu verstehen ist überlasse ich Ihrer Phantasie".
meine Fantasie sagt mir, dass Trump die Hardliner im Iran dazu bringen will, dass sie eine von ihm gesetzte rote Linie überschreiten.
Dann hat er den gewünschten Kriegsgrund.

Keine Panik: Trump ist berechenbar

Mittlerweile sind genug Erfahrungen vorhanden, um sagen zu können, dass Herr D. Trump tatsächlich berechenbar ist, auch wenn seine Aktionen oft spontan und affektgeladen wirken.

1) Trump ist Rassist. Daher wird er alles daran setzten, die Erfolge seines Vorgängers Obama zu zerstören. Mit der Krankenversicherung und den Dreamern hat er bereits angefangen. Nun eben das Atom-Abkommen mit dem Iran.
2) Trump ist Geschäftsmann, er kennt den Markt und seine Förderer. Er setzt alles daran, dass die Wirtschaft in den USA floriert. Daher wird er auch keinen Krieg mit unkalkulierbaren Folgen wagen, siehe nur die polternden Wortgefechte mit Nordkorea, die aber allesamt nur Drohungen blieben.
3) Trump weiß um seine Wähler, er arbeitet bereits an seiner Wiederwahl. Trump ist sich bewusst, dass er liefern muss.
4) Trump will ein charismatischer Führer sein. Das funktioniert gut, wenn nur er das selbst erzeugte Chaos in der Welt wieder aufdröseln kann, mindestens mittels einer Lösung für die Kamera.

10:10 Magfrad

Ich glaube nicht, daß jemand die iranische Regierung (nicht den Iran) schön redet. Was nicht nur mir sauer aufstößt, ist aber der Unterschied, der in Politik und Medien betrieben wird. Zweierlei Maß eben.
Aktuelles Beispiel: Jeder Bericht, der irgendwie mit dem Iran zusammen hängt, kann kommentiert werden. Pro und Kontra, auch schwarz und weiß. Das ist richtig so.
Berichte über Saudi-Arabien werden in der Nacht um 2:24 und 2:49 gebracht. Abgesehen von der Zeit - 0 Kommentarfunktion. Kritik am wahabitischen Gottesstaat ist nicht erwünscht.
Inhaftierte demonstrierende Frauen, ausgewiesene kanadische Botschafter, Krieg im Jemen, größter Unterstützer von IS, Al Qaida, Taliban, usw.
Nein, Kritik am “Stabilitätsanker“ darf nicht sein.

10:53 von WM-Kasparov-Fan

>Ausgerechnet mit den Amis betreibt man doch nicht so überdurchschnittlich großen wirtschaftlichen Kontakt, es gibt noch knapp 200 andere Staaten! So fahrlässig hätte ich Firmenlenker in Europa und Deutschland nicht eingeschätzt.<

Marktwirtschaft, Angebot und Nachfrage.

Wenn ein Firmenlenker über Jahre hervorragende Gewinne produziert wird gewiss keiner von Fahrlässig sprechen. Ich weiß nicht in welchem Semester der Betriebswirtschaft das Thema Moral und das Thema "verkaufe ohne Gewinn" behandelt wird.

11:29 von smirker

>Zur Erinnerung:
Der Einsatz der Nato in Ex-Jugoslawien war auch nicht durch das Völkerrecht gedeckt!<

Sorry für meine Missverständliche Ausdrucksweise. Mir geht es darum das wir als Deutsche nicht bedingungslos hinter einer, eventuell falschen, Entscheidung stehen nur weil wir eine "historische Schuld" haben. Der Schuldkomplex wird da schamlos ausgenutzt wenn wir denn so denken würden.

Ex-Jugoslawien, ja, da halten wir uns bedeckt aber wir prügeln auf das Verhalten der Krimbewohner ein die sich demokratisch für Russland entschieden haben. Gut das wir unsere "historische Schuld" für den Einmarsch 1940 beiseite schieben können. Einfach nicht mit zweierlei Maß messen würde uns schon etwas weiter helfen, ohne jetzt der einen oder anderen Seite "mehr Recht" zu zuweisen.

@Magraf 09:12

Es wäre hilfreich sich mit dem Begriff Populismus vertraut zu machen. Der Unterschied zwischen Kritik und Hass könnte auch nicht schaden. Die rosarote Brille fernab jeglicher Realität hat noch niemandem geholfen.
Da ist mehr als nötig, als nur haltlose Unterstellungen.

Auch ich bin der Meinung,

daß Trump keinen Krieg will. Das dann alles außer Kontrolle gerät, weiß auch ein Donald Trump. Aber er brauch gefährliche Feinde, um seinen Freunden ein gehörig Maß an Waffen verkaufen zu können.

11:26 von DerGolem

>Man kann nur Länder destabilisieren, die vorher stabil waren.<

Absolut richtig! Und was ist jetzt für die Bevölkerung dieser Länder nach der amerikanischen "Intervention" besser?

Ich beuge bzw. korrigiere meine Meinung manchmal wenn ich sehe das eine andere Meinung oder Politik besser ist. Nichts, aber auch Garnichts hat Bestand in alle Ewigkeit.

@DerGolem

„Abgesehen davon - Geschichte widerholt sich nie. Kommen Sie runter von Ihren naiven Vorstellungen.“

Geschichte wiederholt sich IMMER. Die Menschen haben noch nie langfristig dazugelernt.

12:19, DerGolem

>>Wenn jemand Krieg will, dann organisiert er nicht vorher auf relativ komplizierte Weise Sanktionen, welche die halbe Welt involvieren.<<

Die Sanktionen involvieren deshalb die halbe Welt, weil sie sich auch auf nicht-US Firmen erstrecken, die mit dem Iran Geschäfte machen.

Wer mit dem Iran Geschäfte macht, darf mit den USA keine Geschäfte machen.

Daran ist überhaupt nichts kompliziertes.

Wenn ich eine Firma habe, die bspw. 60% ihrer Geschäfte mit den USA und 10% mit dem Iran macht, dann ist die betriebswirtschaftliche Entscheidung, auf welches Geschäftssegment ich eher verzichten kann, relativ leicht. Das hat auch überhaupt nichts mit Unterwürfigkeit o.ä. zu tun, sondern ausschließlich mit kaufmännischen Kalkül.

Trump tut gerade genau das, was er im Wahlkampf versprochen hat. Interessant finde ich, wie sich hier seine angeblich friedensbewegten Fans winden, um es irgendwie noch so zu drehen, daß er als Opfer des Establishments erscheint.

Dann war er das auch schon im Wahlkampf.

10:40 Laber_Rababer

Sie haben aber gestern schon gehört was der ZDF-Reporter in Teheran über diese - Ihr Zitat “breiten und anhaltenden Proteste“ tatsächlich gesagt hat?
Sie sind weder breit, noch groß, noch anhaltend. Die Menschen demonstrieren auf Grund der derzeitigen Lebenssituation. Der Reporter hat auch gesagt, wenn es hart auf hart kommt, wird das iranische Volk zu seiner Regierung stehen. Ja, sie wollen Veränderungen, aber nicht auf diese Weise. Mit den Sanktionen leidet das Volk, und das sieht von welcher Seite die kommen
Ich befürchte, daß diese kleinen Demonstrationsgruppen in Kürze bewaffnet sein werden (wie in Syrien). Und dann geht es los.
Sollte die radikale iranische Opposition aus den USA, best friend mit Herrn Bolton, an die Macht kommen, wird es für die Iraner im Iran noch viel schlimmer.
Die USA sind auf dem Weg in einen Krieg mit dem Iran. Herr Rohani hat gesagt, wozu Verhandlungen, wenn man gleichzeitig mit immer mehr Sanktionen gewürgt wird. Die iranische Regierung gibt nicht nach

Wann?

Wann hört man endlich einmal auf amerikanische Waren zu importieren und hier zu verkaufen? Geht nicht? Geht alles! Man muß nur wollen! Ich für meinen Teil ziehe das durch. Jeans ? Überall her, nur nicht aus USA! Wein ? Überall her, nur nicht aus USA! usw.
Die Amis müssen doch irgend wann mal spüren, das sie mit diesem Kerl auf dem Holzweg sind, oder?

thrust26. 9:19

"Also Firmen welche dem Boycott folgen, werden von der EU sanktioniert. "

Da wären diese EU Firmen ja doppelt abgestraft!
Umgekehrt beabsichtigt die Kommission solche Unternehmen die weiterhin mit dem Iran Handel betreiben eine finazielle Absicherung anzubieten.
Ob betroffene Konzerne wie Adidas oder Siemens sich darauf einlassen bleibt allerdings zweifelhaft.
Der US Markt ist eben erheblich grösser und profitabler.

12:48, mündig12

>>Die USA sind meines Erachtens ein glorifizierter Mafia-Staat. Es war wohl nicht immer so, aber es ist es heute. Meine Sympathie gilt hier klar dem Iran. Es ist doch kein Wunder, dass die USA im Iran so verhasst sind.<<

Ich sprach vor ein paar Tagen mit der iranischen Lebensgefährtin eines guten Freundes, die in Deutschland lebt und oft ihr Heimatland besucht.

Was sie erzählte, war sehr interessant.

Die iranische Jugend ist nämlich auf bizarre Weise USA-verrückt.

Es gibt im Iran wohl keinen Copyrightschutz. Also gibt es Cola in Flaschen, die haargenau aussehen wie die Coca Cola Buddeln, Hamburger sind sehr beliebt, die zwar nicht McDoof heißen, aber das Logo nachempfinden undsoweiter.

Nein, die USA als Alltagslebensstil sind überhaupt nicht verhasst. Das imperialistische Gehabe Trumps aber durchaus und die Mullahs erst recht.

Die jungen Leute dort haben nichts zu verlieren, die wirtschaftliche Lage ist katastrophal und die Zukunftschancen mehr als dürftig.

12:04 fathaland slim

Es gibt keine Geheimregierung.......
natürlich nicht aber es gibt parteiübergreifende gemeinsame Ziele und da spielt es keine Rolle wer gerade regiert.
Der Iran steht sozusagen als Finale auf dem Plan. Der Zeitplan konnte nicht eingehalten werden weil in Syrien ganz "unplanmäßig" die Russen und die Iraner eingriffen aber ansonsten lief doch alles nach Plan die Blutspur beweist es.

@ erich72 12.56h - den interessanten Teil verschweigen Sie aber

.............meine Fantasie sagt mir, dass Trump die Hardliner im Iran dazu bringen will, dass sie eine von ihm gesetzte rote Linie überschreiten..........

Okay - das war ja nicht schwer zu erkennen.

Aber vielleicht verraten Sie uns noch, was Ihre Phantasie Ihnen signalisiert in welchem konkreten Falle das Überschreitens der Roten Linie stattfinden würde...

12:02 Politik Esel

“Politik-Gebaren
muss man verstehen lernen.
Da gibt es aktuell einen der übertreibt ungewöhnlich.
Die Gegenseite soll wahrscheinlich einschüchtert oder provoziert, aufgerüttelt werden.
Also so ein übertriebenes gebaren muss nicht grundsätzlich schlecht sein.
Es kommt nur auch die vernünftige Gegenreaktion an...“

Und wie sollte diese “vernünftige Gegenreaktion“ aussehen? Die US-Regierung wird sich nicht mit weniger als der Totalaufgabe des Iran zufrieden geben.
Wenn ich jetzt die Situation USA - Iran auf mich übertragen würde, dann ginge bei mir garnichts mehr. Ich lasse mich nämlich nicht gerne unter Druck setzen und in eine Ecke drängen.

@ Walter2929 13.29h - einfache Antwort

..................Und was ist jetzt für die Bevölkerung dieser Länder nach der amerikanischen "Intervention" besser?..............

Nach dem Sturz einer Diktatur hat dieser Staat zumindes eine CHANCE, die er vorher nicht hatte.

Aber diese Chance wird von Linken, Pazifisten und Amerika-Hasser den betroffenen Ländern nicht gegönnt.

Never ever. Es könnte ja gottbehüte zum Erfolg führen (Tunesien war schon dicht dran).

12:01 von Cosmopolitan_Citizen

>Woher kommt dann auf der Personen-Ebene die bedingungslose Unterstützung gegen seine Kritiker ?<

...und das macht mir Angst. Das Menschen die Fähigkeit zur Kritik und logischen Denken verlieren. Das Wort "Bedingungslos" habe ich mir mal übersetzt mit "wollt ihr den totalen...." Das war ein Herr Göbbels und auch da waren Menschen die Kritiklos mitgelaufen sind. Ein bisschen mehr Menschlichkeit und Sachbezogenheit würde uns wohl gut stehen.

@ fathaland slim 13.32h - Korrekt!

.............Die iranische Jugend ist nämlich auf bizarre Weise USA-verrückt............

Das kann ich bestätigen. Die iranische Jugend flüchtet (zu tausenden!) in die Berge rund um Teheran - nicht weil es dort kühler ist sondern weil sie dort Pop-Musik hören, tanzen, flirten und ohne Kopftuch herumlaufen. Den Sittenwächtern ist der Aufstieg zu mühsam, deshalb ist die Jugend dort ungestört.

Am 07. August 2018 um 13:36 von jukep

Zustimmung, und diese Ziele sollten jedem klar sein, auch wenn die eigene Ideologie manchmal am Sehen hindert.

13:36, jukep

>>12:04 fathaland slim
Es gibt keine Geheimregierung.......
natürlich nicht aber es gibt parteiübergreifende gemeinsame Ziele und da spielt es keine Rolle wer gerade regiert.
Der Iran steht sozusagen als Finale auf dem Plan. Der Zeitplan konnte nicht eingehalten werden weil in Syrien ganz "unplanmäßig" die Russen und die Iraner eingriffen aber ansonsten lief doch alles nach Plan die Blutspur beweist es.<<

Wenn es diese parteiübergreifenden Ziele in Bezug auf den Iran gibt, dann frage ich Sie, warum der letzte Präsident ein multilaterales, internationales Abkommen mit dem Iran durchgedrückt hat und der jetzige schon im Wahlkampf jeden Tag versprochen hat, dieses Abkommen aufzukündigen?

Zu Ihrer "Blutspur": Wesley Clark hat 2007 die Ziele der Bush-Administration formuliert. Die waren aber schon vorher bekannt. Auch hier nix von wegen parteiübergreifend.

Trump - der bockige Sündenbock

Es ist ja nicht so, dass DT keine Berater hätte. Und es auch nicht so, dass man die Reaktion bzw. Politik der Mullahs nicht einschätzen könnte.
Das kann ich auch... Es gibt nämlich nicht so viele Möglichkeiten für die Mullahs.

1. Einen neuen Atom-Deal verhandeln u. den Amis den Wind aus den Segeln nehmen. Dies wäre m.E. sehr wahrscheinlich. Der iranische Rücktritt vom alten Deal hat ja nicht stattgefunden. Aus gutem Grund.

2. Auf stur schalten - business as usual gewissermaßen. Das wird an den Sanktionen scheitern. Also keine gute Idee der Mullahs. Irgendwann bricht dann doch ein Millionen-Heer Hungernder und Durstender (der Iran trocknet aus!) über die Mullahs herein.

3. Sich aus Syrien, Libanon u. Gaza zurück ziehen - als Zeichen guten Willens. Das wäre eine billige und wirkungsvolle Geste - ohne Nachteile für die Mullahs.

13:36, jukep

>>Der Zeitplan konnte nicht eingehalten werden weil in Syrien ganz "unplanmäßig" die Russen und die Iraner eingriffen...<<

Ich bitte Sie.

Die UdSSR war immer schon mit Syrien verbündet, ein Bündnis, das die Russische Föderation als ihre Nachfolgerin geerbt hat, und der Iran ist schon seit Assad Senior ein bestimmender Machtfaktor in Syrien.

Umso interessanter wird es, zu beobachten, was passieren wird, wenn Trump so blöd sein sollte, das iranische Regime zu stürzen. Denn das würde direkte Auswirkungen auf Syrien haben. Ich glaube nicht, daß sein Busenfreund Wladimir das einfach so geschehen lassen wird.

@ 13:26 von christophorus 1

"Wann hört man endlich einmal auf amerikanische Waren zu importieren und hier zu verkaufen? Geht nicht? Geht alles! Man muß nur wollen! Ich für meinen Teil ziehe das durch. Jeans ? Überall her, nur nicht aus USA! Wein ? Überall her, nur nicht aus USA!"
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Sehr tolle, emotionale Rede.....
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Schauen Sie mal auf das Label Ihrer Jeans. Kann auch gerne eine Levi´s sein. Wo wurde die produziert? Bestimmt nicht in Amerika, sondern Türkei, Indonesien,.....
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Amerikanischer Wein? Fällt mir nur Gallo aus dem Supermarkt ein.
Wenn Sie glauben der USA damit schaden zu können, bitte.....
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Ich esse auch keine Erdnuss-Butter. Sie schmeckt einfach nicht.

12:55 schabernack

Trump hat definitiv keine Ahnung vom Iran.....

da gebe ich ihnen vollkommen recht. Ich behaupte sogar, dass kein US Präsident jemals eine Ahnung hatte von den Ländern die sie überfallen haben oder per Geheimdienst Regime-Change angezettelt haben. Angefangen in Korea oder Vietnam oder im nahen Osten oder Afrika oder Südamerika ich behaupte nicht mal von Mexiko den sie als ihren Hinterhof betrachten. Die einzigen die sie (die USA) richtig einschätzen sind die EU und Deutschland in ihrer Vasallentreue.

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