Ihre Meinung zu: US-Midterms: Obama macht Wahlkampf für Parteifreunde

2. August 2018 - 12:09 Uhr

Bislang hat sich Obama seit seinem Abschied aus dem Weißen Haus mit politischen Äußerungen zurückgehalten. Doch nun will der Ex-Präsident die Demokraten im Wahlkampf vor den Midterms unterstützen.

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Kommentare

Ähm Herr Ex-Präsident ...

"... und unser fundamentales Bekenntnis zu Gerechtigkeit, Fairness, Verantwortlichkeit und dem Rechtsstaat hochhalten."

Sind Sie sich sicher das Sie auch in ihrer Amtszeit danach gehandelt haben? Wie sah das denn mit dem Rechtsstaat aus als sie Drohnenmorde befohlen haben? Ja Sie wussten davon, denn Sie selber mussten solche Missionen genehmigen.

Wie sieht es mit der Fairness aus? Z.B. gegenüber den Gefangenen in Guantanmo? Sie wollten jenes Foltergefängnis schließen, ein Versprechen welches einfacher einzuhalten war als die atomwaffenfreie Welt (es gab dazu eine Sitzung in der UNO, aber ohne die USA und ihren engsten Verbündeten in ihrer Amtszeit) zu errichten.

Und nun noch zur Gerechtigkeit. Gerechtigkeit ist toll, wenn es sie geben würde. Fraglich ist aber warum die Demokraten gerade in der Unterschicht soviele Wähler verloren haben? Zwar hatten sie dort mit Clinton immer noch mehr Wähler als Trump. Eine Gruppe die von Gerechtigkeit profitiert hätte.

Zeigt mir den US Präsidenten

Zeigt mir den US Präsidenten der bislang keine Kriege führte oder unterstützte. Da kann sich Obama in keiner Weise damit brüsten, das er die Welt sicherer machte, und seine Vorgänger, naja, sind keine Deut besser. Was sagt uns das, dem US Ami ist nicht über den Weg zu trauen, er ist nur auf Vorteile bedacht, was jetzt Herr Trump vollends auszuleben versucht, oder sonst gibst einen auf die Glocke. Wir brauchen sowas wie die USA überhaupt nicht, Russland könnten wir selbst in die Schranken weisen , und wäre im Fall von Verträgen weitaus zuverlässiger, wer alles schön, wenn der Westen nicht so verlogen wäre.

Ich hoffe,

er kann was bewegen

sehr gut

Herrn Obama wünsche ich bei Seinen Bemühungen viel Erfolg. !!!
In Seiner Amtszeit hatte Er den ja nicht so richtig gehabt, oder gewollt ???

er war nie eine guter präsident

und aht nichts für amerika getan.
rassismus ist auch in seiner ähra zwischen weiss und schwarz gestärkt worden. der freie welthandel hat amerika voll überrollt und millionen mareikaner habne ihre jobs verloren. sein angeblichen freies gesundheitssystheme ging voll in die hoosen, zu teuer und vor allem ohne gerechtigkeit.
von der orientpolitick und russlandpolitick totalversager . er war zu arrogant und zu engstirnig. er ist halt ein prediger mehr nicht.
trumpf möchte was ändern wurde aber von anfang an boykottiert und sabottiert. demokraten sind keine demmokraten es geht um viel geld und macht die diese jetzt verlieren. gott helfe amerika sollten diese demokraten wieder an die macht kommen!

Verlässlichkeit ?

Es ist richtig, Gerechtigkeit und Fairness einzufordern. Aber gerade mit Trump schwindet die Verlässlichkeit der USA. Unkalkulierbar, unplanbar, brüskierend bis abwatschend. Wer glaubt noch den USA, wer vertraut denen noch? Ungern bin ich ein Bündnispartner von Leiten, die Folter offiziell befürworten. Aber Guantanamo wurde ja auch zu Obamas Zeiten nicht geschlossen: Zu viel Dreck am Stecken?

@Shantuma um 12:19Uhr

Sind Sie wirklich so naiv oder tun Sie nur so? Oder gehören Sie zu der Schicht, welche ihre ideologischen Ansichten nur aus Büchern kennen? Seien Sie froh, daß Sie nicht entscheiden müßen! Oder verfügen Sie über übernatürlich Kräfte und wissen immer genau was richtig ist? Bei der Aufklärung von 9/11 wären die gut zu gebrauchen gewesen!

Kann nach hinten losgehen

In dem, was uns hier die deutschen Medien als Schlagzeilen präsentieren, lockt man nämlich in den USA keinen einzigen Wähler hinterm Ofen vor. Alle Deutschen bilden sich doch ein, jeder Amerikaner diskutiert auf der Staße nur über die "Russlandaffäre". Zumindest, wenn man den Korrespondenten von ARD und ZDF glaubt. Dieses Thema liegt in Wahrheit aber fast im Promillebereich.
Genau wie in Deutschland, interessiert den Durchschnittsamerikaner, und DAS sind Trumps Wähler, kann ich mir noch eine Arztbehandlung leisten, angefangen von einer Versicherung, die ich bezahlen kann? Kann ich morgen meine Kredite noch bedienen? Gibt es meine Firma morgen noch? Und wie kommt es, daß einige immer reicher werden, während die Schlangen vor Suppenküchen immer länger werden?
Darauf findet auch kein Dutzend Muellers eine Antwort.
Man hat den Eindruck, Korrespondenten wetteifern, wie lenke ich die Menschen am besten von den wichtigen Themen ab. Und dann kommt eben Trump oder AfD heraus!

@Shantuma, 12:19

Ich bin auf Ihrer Seite, was die Kritik an Guantanamo als Lager angeht.

Allerdings kritisieren sie in die falsche Richtung. Obama wollte das Lager schließen. Es war die republikanische Kongress-Mehrheit, die das blockiert hat.

In einer Demokratie ist die Macht des Präsidenten begrenzt. Obama wusste das und hat zwar versucht, im Rahmen der legalen Möglichkeiten eine Änderung zu erreichen, ist dabei auch gescheitert.
Trotzdem gebührt ihm Respekt für den Versuch.

Trump, der Mann, den Sie erst gestern oder vorgestern so massiv verteidigt haben, scheint sich deutlich weniger dafür zu interessieren, was er darf und was er nicht darf. Das ist etwas, das ist an der US-Politik zu kritisieren habe, etwas, das noch geändert werden kann (auch ohne zu negieren, dass Trump gewählt ist).
Obama zu kritisieren bringt nichts mehr. Die Zeit ist vorbei.

12:19, Shantuma

>>Wie sieht es mit der Fairness aus? Z.B. gegenüber den Gefangenen in Guantanmo? Sie wollten jenes Foltergefängnis schließen, ein Versprechen welches einfacher einzuhalten war als die atomwaffenfreie Welt (es gab dazu eine Sitzung in der UNO, aber ohne die USA und ihren engsten Verbündeten in ihrer Amtszeit) zu errichten.<<

O.k., die Sache mit den Drohnenmorden, die Sie ja auch in Ihrem Post ansprechen, lässt sich noch diskutieren, obwohl dies bekanntermaßen unter Bush begann und mit Obamas Ausscheiden aus dem Amt nicht weniger wurde, geschweige denn aufhörte. Aber was Sie hier schreiben, das ist nicht einmal mehr ansatzweise diskutabel. Bekanntermaßen war es Obama nicht möglich, im amerikanischen Parlament eine Mehrheit für die Schließung des Lagers zusammenzukriegen, und es einfach per Dekret zu machen ging nicht. Aus verschiedenen Gründen. Einer war, daß die Häftlinge irgendwo hinmussten, also in reguläre Gefängnisse.

Tja, alles nicht so einfach mit Demokratie und Gewaltenteilung.

lächerlich herr präsident

was sie daherreden. gerechtigkeit aus ihrem munde klingt wie hohn. sie haben die unsägliche clinton unterstützt, drohnen auf den weg gebracht und gesetze noch schnell zum ende erlassen, um ihren nachfolger zu schaden

@Shantuma

"Wie sieht es mit der Fairness aus? Z.B. gegenüber den Gefangenen in Guantanmo? Sie wollten jenes Foltergefängnis schließen, ein Versprechen welches einfacher einzuhalten war als die atomwaffenfreie Welt (es gab dazu eine Sitzung in der UNO, aber ohne die USA und ihren engsten Verbündeten in ihrer Amtszeit) zu errichten."

Da Obama das Gefängnis nicht einfach per Dekret schließen konnte, war er auf die Republikaner im Kongress angewiesen, die dort seinerzeit schon die Mehrheit hatten und sein Vorhaben verhinderten. Vielleicht erinnern Sie sich daran.

Herr Obama, mit Verlaub:

Sie sind ein Dampfplauderer.
Sie schwafeln von Gerechtigkeit, Fairness, Verantwortung und Rechtsstaat. Tut mir leid, nichts davon konnte ich in Ihren 8 Jahren erkennen. Was Sie immer konnten war, den Menschen Sand in die Augen streuen. Ich erinnere Sie
- an Ihre “Rede“ in Kairo und die Hoffnungen die Sie damit geweckt haben. Ein Schuss in den Ofen.
- an die vielen Drohnentoten (mehrheitlich unschuldige Menschen/viele Kinder) die Sie mit Ihrer Unterschrift verursacht haben. Vielleicht wissen Sie nicht einmal, dass aus diesem Grund auf den Dächern von pakistanischen Kindergärten und Schulen grossformatige Kinderportraits angebracht wurden.
- an die Abhöraktionen rund um den Globus, sogar bei “Freunden“.
- von den vielen nicht erfüllten Versprechen will ich nichts sagen

Auch für Sie ging es nur um “America first“, nur etwas besser verpackt. Ich glaube nicht, dass Sie das Recht haben - kein Politiker m. M. - von Fairness, Gerechtigkeit, Verantwortung und Menschenwürde zu schwadronieren

re shantuma

"Wie sieht es mit der Fairness aus? Z.B. gegenüber den Gefangenen in Guantanmo? Sie wollten jenes Foltergefängnis schließen, ein Versprechen welches einfacher einzuhalten war als die atomwaffenfreie Welt"

Sie müssen Obamas Amtszeit schon völlig verdrängt haben um nicht mehr zu wissen, dass die Schließung von Guantanamo an der republikanischen Mehrheit im Kongress gescheitert ist.

12:19, Shantuma

>>Und nun noch zur Gerechtigkeit. Gerechtigkeit ist toll, wenn es sie geben würde. Fraglich ist aber warum die Demokraten gerade in der Unterschicht soviele Wähler verloren haben? Zwar hatten sie dort mit Clinton immer noch mehr Wähler als Trump. Eine Gruppe die von Gerechtigkeit profitiert hätte.<<

Die Demokraten haben ausschließlich in der weißen Unterschicht Wähler verloren. Am stärksten ist Trumps Rückhalt nach wie vor unter wenig gebildeten weißen Männern. Das ist gleichzeitig die Gruppe, die die stärksten rassistischen Ressentiments gegen Schwarze, Latinos und auch Juden hegt. Erklärbar ist dies durch Minderwertigkeitskomplexe, die aus der sozialen Lage entstehen, die dann mit der Behauptung "rassischer" Überlegenheit kompensiert werden. Das liefert Trump eine Klaviatur, auf der er durchaus virtuos spielt.

Der allergrößte Teil der US-Unterschicht ist aber weder weiß noch vorwiegend männlich. Trumps Werte sind dort katastrophal.

Tja, divide et impera. Wieder mal.

Obama macht Wahlkampf

Ich finde es Super, denn er weiß bereits was man alles falsch machen kann. Hoffe das er hilft die Ära Trump schnellstens zu beenden.
Besonders im Gesundheitswesen und in der Umweltpolitik stellt er Trump in den Schatten.

@ 12:19 von Shantuma

... Guantanmo? Sie wollten jenes Foltergefängnis schließen, ein Versprechen welches einfacher einzuhalten war als die atomwaffenfreie Welt ...

Ja, er wollte es schließen, ging aber, nicht zuletzt aufgrund der Mehrheitsverhältnisse in Senat und Kongress zu seiner Amtszeit, nicht so leicht wie sie sich das offensichtlich vorstellen.
... warum die Demokraten gerade in der Unterschicht soviele Wähler verloren haben? ...
Vielleicht hängt das damit zusammen das gerade diese Wähler (nicht nur in den USA) häufig nicht in der Lage sind Zusammenhänge zu erkennen und statt dessen Populisten hinterher laufen welche letztendlich ihren Interessen konträre Pläne (z.B. Steuersenkungen primär für Reiche, Abschaffung sozialer Einrichtungen, ...) ihrer eigenen Klientel verfolgen?

@Shantuma 12:19 Uhr

Ich möchte nur mal darauf hinweisen, dass Obama viele Versuche unternommen hat, Guantanamo zu schließen. Er hatte aber schnell eine republikanische Mehrheit gegen sich. Man kann Obama vorwerfen, beim Thema Gerechtigkeit nicht so weit gekommen zu sein, wie erhofft. Aber erstens ist Gerechtigkeit ein subjektiv empfundener Wert und zweitens hat Obama eine Krankenversicherung für alle eingeführt, von der gerade die Unterschicht enorm profitiert.

Amerikanische Wahlkampftaktik

Der Wahlkampf in den USA zielt nicht darauf ab, Wähler aus dem gegnerischen Lager "herüberzuziehen". Das wäre vergebliche Liebesmüh. Das Land ist polarisiert und die Fronten sind verhärtet.

Es geht darum, Wähler zu mobilisieren und Wähler des gegnerischen Lagers zu demotivieren, so daß sie nicht zur Wahl gehen. Der Wahlkampf gegen Clinton war dafür ein Paradebeispiel.

Obama ist bei konservativen und auch bei vielen linken Weißen ungeheuer verhasst.

Bei Schwarzen, Latinos und Juden genießt er nach wie vor hohes Ansehen.

Vor allem schwarze Amerikaner beteiligen sich wesentlich weniger an Wahlen als der Bevölkerungsdurchschnitt.

Das ist wohl der wesentliche Grund, warum sich Obama jetzt sichtbar einmischt.

Gut so.

Es ist völlig legitim und

Es ist völlig legitim und auch nichts ungewöhnliches, dass ehemalige Präsidenten sich im Wahlkampf engagieren. Und viele Amerikaner*innen werden sich bei Obama mit Wehmut daran erinnern, dass es Präsidenten mit Anstand, Stil und einer respektvollen Haltung gab und nicht mit Spaltungs- und Twitterwut sowie mit verächtlichen Gesten und Worten Minderheiten gegenüber.

Obama wäre gut beraten...

...sich hier ganz schwer zurückzuhalten. Guantanamo, Lybien, Syrien, Ukraine und die Folgen dieser desaströsen US-amerikanischen Außenpolitik lassen diesen von der westlichen Presse zu Unrecht hochgelobten Politiker in einem recht dunklen Lichte erscheinen.
Zudem protegierte er damals schon erfolglos Hillary Clinton, eine Dame, die sehr viel Blut an ihren Fingern kleben hat.
Der amerikanische Wähler jedenfalls scheint die Lügen und Tricks der sog. "Demokraten" zu durchschauen, nicht umsonst wurde Trump gewählt.

12:19 von Shantuma

"Ähm Herr Ex-Präsident ..."

... und trotzdem war Obama in JEDER Hinsicht ein 1.000-mal besserer Präsident als sein unsäglicher Nachfolger.

13:30, Winston S.

>>Obama wäre gut beraten...
...sich hier ganz schwer zurückzuhalten. Guantanamo, Lybien, Syrien, Ukraine und die Folgen dieser desaströsen US-amerikanischen Außenpolitik lassen diesen von der westlichen Presse zu Unrecht hochgelobten Politiker in einem recht dunklen Lichte erscheinen.<<

Vorweg: Jemand, der sich, so wie Sie, immer wieder hier im Forum über Libyen äußert, sollte sich doch langsam mal gemerkt haben, wie man dieses Land schreibt.

Zu Ihren Punkten: Guantanamo wurde hier im Thread bereits erschöpfend abgehandelt, das spare ich mir jetzt.

Der Einsatz in Libyen geschah auf Betreiben Sarkozys, Obama musste zum Jagen getragen werden.

In Syrien zog Obama verbal eine rote Linie. Als dann, von wem auch immer, Giftgas eingesetzt wurde, tat er nichts. Außer über die UN Syrien zur Vernichtung seiner Giftgasbestände zu verpflichten.

Die Beziehungen zwischen den USA und der Ukraine waren bereits unter George Bush dem ersten sehr eng, das meiste Geld floss in den 90ern.

12:55 von Petersons

Genau andersherum wäre ihr Kommentar richtig. Obama ist von den Reps blockiert worden weil er farbig ist.

Ohne Stärkung der sogenannten

Ohne Stärkung der sogenannten Linken, weil ca soweit Links wie die AfD oder FDP, innerhalb der Demokraten, wird diese Partei völlig Chancenlos sein.
Aber immerhin erhält Trump die Chance, seinen Vorgänger vollends zu demontieren.
Und das ist auch eine gute Sache.

13:09, Margareta K.

Sie schreiben also quasi einen offenen Brief an Obama und werfen ihm das vor, was in den USA und in ihrer Außenpolitik immer, unabhängig davon, wer gerade Präsident ist, passiert. Auch unter Trump. Auch wenn die Welt gerade ein wenig davon abgelenkt ist, aufgrund der Show, die er uns bietet. Ich finde das ein wenig ungerecht, den der US-Präsident ist kein gewählter Diktator, sondern in ein ausgeklügeltes System von Checks und Balances eingebunden, welches seinen Handlungsspielraum sehr einengt. Den allerwenigsten Präsidenten wird das persönlich vorgeworfen, bei Obama ist das anders. Was zum Teil wohl daran liegt, daß in ihn völlig unrealistische Hoffnungen gesetzt wurden.

Sie schreiben: "Auch für Sie ging es nur um “America first“, nur etwas besser verpackt."

Ja, was denn sonst? Der Mann war Präsident der USA. Lesen Sie mal den Amtseid, den er ablegen musste. Trumps "America First"-Parole ist, bei Lichte betrachtet, eine Trivialität, allerdings mit hohem Symbolgehalt überfrachtet.

Obama

ist ein guter Verkäufer,nicht mehr und nicht weniger.

13:30 von Winston S.

«Obama wäre gut beraten sich hier ganz schwer zurückzuhalten.
Guantanamo …»

Absurd, absurder, Absurdistan.
Gerade Obama immer wieder Guantanamo ans Knie zu nageln.
Es waren die Republikaner, die verhinderten, dass das Lager geschlossen wurde.

«… Lybien, Syrien, Ukraine und die Folgen dieser desaströsen US-amerikanischen Außenpolitik lassen diesen von der westlichen Presse zu Unrecht hochgelobten Politiker in einem recht dunklen Lichte erscheinen.»

Da stehen Sie dann neben ihm im noch dunkleren Schatten, wenn Sie mutmaßen, Außenpolitik sei das beherrschende Thema bei den Midterm-Elections.

«Zudem protegierte er damals schon erfolglos Hillary Clinton, eine Dame, die sehr viel Blut an ihren Fingern kleben hat.»

Ja, bloody Hillary. Die Dame, die in der US-Politik seit 2 Jahren keine Rolle mehr spielt, aber als Feindbild in interessierten Kreisen wohl auch in 300 Jahren noch als "Incarnation of the Evil" ihr ewig blutiges Unwesen treiben wird.

The Walking Dead Dems …

mir bleibt Obama vor allem in Erinnerung als ...

Regime Changer / Putschist, "Vater" des Islamischen Staates, Gaddafi-Schlächter / Libyienzerstörer, Freund des neuen Ägyptsichen Diktators, und so weiter. Ach ja, ein völlig absurder Friedensnobelpreisträger, der diesen Preis nun wirklich gänzlich in den Dreck gezogen hat, ist er auch. Nicht, dass Bush junior besser war (Schlächter 10-Tausender im Irak). Trump zeigt sich bisher militärisch harmlos. Es ist aber noch Zeit, zu seinen Vorgängern aufzuholen.

Endlich ein Lichtblick für

Endlich ein Lichtblick für die USA und die Welt. Eine Stimme der Vernunft kehrt zurück.

@13:30 Winston S.

In bestimmten Kreisen hat es sich eingebürgert, ein paar Begriffe zu nennen und damit zu meinen, Kritik an Obama zu äußern. Lybien kenne ich übrigens nicht.
Trump wurde gewählt (mit einem Wahlsystem, das es immer noch zulässt, dass jemand gewinnt, der mehr als 2 Mio Stimmen weniger erhalten hat...), weil er bzw sein Wahlkampfteam einerseits mit "America first" all diejenigen einfing, die Opfer einer wirtschaftlichen Entwicklung wurden, die Unternehmer wie Trump maßgeblich mit verursacht haben, und andererseits dumpfe Reflexe bediente (Stichworte "You can grap"; Herabwürdigen von behinderten Menschen; Sündenbockgenerierung von Menschen mit Migrationshintergrund und eine nachgewiesene atemberaubend hohe Lügen-Quote, die international lediglich von britischen Brexit-Leuten erreicht wurde), die besonders nach dem ersten schwarzen US-Präsidenten Wirkung zeigen konnten. Und die Demokraten hatten mit Hillary Clinton die unbeliebte Kandidatin ever. Das hat gereicht.

US-Midterms:Obama macht Wahlkampf für Parteifreunde...

Ist das eine ernst gemeinte Meldung ? Fällt der Demokratischen Partei nichts besseres ein ? Mit dem Clinton-Establishment gegen Trump ?
Und hat sich nicht bei den Vorwahlen der Demokraten in New York eine Kandidatin von unten gegen einen Clintonisten durchgesetzt ?

@Amerikanische Wahlkampftaktik 13:29 von fs

Sehe ich ähnlich.
Und da ein evtl. Impeachment-Verfahren gegen Trump Jahre dauern wird, (Rechtstaat)
auch die einzige demokratisch saubere Alternative.

Hoffentlich wird Mueller bald entlassen ;)
dann bleibt uns zumindest eine zweite Amtszeit
des 'stabilen Genies' erspart.

13:30, Winston S.

>>Zudem protegierte er [Obama, FS] damals schon erfolglos Hillary Clinton, eine Dame, die sehr viel Blut an ihren Fingern kleben hat.<<

Obama gewann die Vorwahlen zu seiner ersten Amtszeit hauchdünn gegen Frau Clinton, die damals schon die Wunschkandidatin des demokratischen "Parteiestablishments" war. Bernie Sanders hätte es ja auch fast geschafft, musste sich dann aber doch geschlagen geben und entpuppte sich als guter Verlierer, der, als Clintons Sieg abzusehen war, ihr sofort seine Unterstützung zusicherte.

Was man bei Clinton und Obama so nicht sagen konnte. Wirklich nicht. Es war eine entsetzliche Schlammschlacht.

Obama, immer bestrebt, ausgleichend zu wirken und, durchaus Don Quixote - ähnlich, auf Überwindung der Spaltung der amerikanischen Gesellschaft bedacht, machte sie dann zur Außenministerin.

Er hat sie nicht protegiert. Sie war schon eine bekannte Politikerin, als noch niemand den Namen "Obama" kannte.

@ Bernd39 - 13 h: Es ist weder Aufgabe dt. Medien, noch

bilden sie sich ein, amerikanische Wähler hinter dem Ofen vorlocken zu können. Die dortigen Bürger müssen entweder endlich selbst aufwachen, oder von ihren Medien aktiviert werden.
Aber wie jemand aus der Unter-/Mittelschicht ernsthaft annehmen kann, dass ein klassisches Produkt des US-Establishments, also DT, tatsächlich grundsätzlich etwas dagegen unternehmen könnte, ist mir immer noch schleierhaft.
Der nützt sein Amt höchstens aus, um der Konkurrenz seiner Unternehmungen eins auszuwischen, und eigene Verfehlungen unter den Teppich zu kehren.
Auf die Mid-Terms bin ich gespannt.
Leider ist es in den Staaten nochmals erheblich schwerer als bei uns, ohne große finanzielle Mittel, oder zumindest Gönner mit solchen, denen man dann verpflichtet ist, irgendein höheres Amt zu erreichen.
MfG

@ Karl Napf - 13:08 h: Die Qualität Ihrer Aussagen ist

aber auch lächerlich. Die Drohneneinsätze wurden unter/durch Bush jr. massiv auf den Weg gebracht, und sind unter DT keinen Deut reduziert worden.
Dass er HC unterstützt hat, ist doch nur logisch, da er sich von seiner bisherigen Außenministerin die Fortsetzung der Politik erwarten, und das populistische Chaos heraufziehen sehen konnte. (Die wäre mir immer noch erheblich lieber gewesen, als DT, ohne dass ich große Sympathie für sie hege. Verwerflich und schade für den Kandidaten im eigenen Lager war nur, wie man B.Sanders diskreditiert hat.)
Und die Gesetzes-Manipulation zu Lasten der Schwarzen Wähler und Hispanos erfolgte durch die Reps. Ist immer gut, wenn man die Registrierung zur Wahl in die Woche und mitten in die Arbeitszeit legt. Wie hoch ist wohl die Chance, dass einer der Arbeitgeber der 2-3 Jobs, die man hat, um sich über Wasser zu halten, mal kurz ein paar Stunden frei gibt? Wählen können, oder einen Job haben, - kann man sich dann aussuchen. MfG

re winston s.

"Der amerikanische Wähler jedenfalls scheint die Lügen und Tricks der sog. "Demokraten" zu durchschauen, nicht umsonst wurde Trump gewählt."

Der amerikanische Wähler hat mehrheitlich Trump NICHT gewählt.

@ Winston S. - 13:30 h: Die US-Amerikanische Außenpolitik

ist seit Jahrzehnten eine Katastrophe, egal welcher Präsident dran war.
Allerdings durften die demokratischen Kandidaten immer ausufernde Staatsdefizite und eine sich verschlechternde Wirtschaft korrigieren, während die der Reps immer Steuern gesenkt und die Militärausgaben erhöht haben. Die einzige Nation, die für ihre "Sicherheit" 10 Trägerverbände braucht.
HC ist sicherlich höchst zweifelhaft, aber DT ist doch ein noch größerer Schlawiner. Vertragspartnern Abschlusszahlungen verweigern, weil die Anwälte dafür mehr kosten, sechs Mal bei Projekten Insolvenz zu machen, und sich auf Kosten der Kleinen sanieren, russische Hacker im Wahlkampf zu Straftaten aufzufordern, und mehrfach Justiz und Strafverfolgung beeinflussen wollen. Ach ja, und Kredite nur noch von Russland, damit man schön unabhängig bleibt! Und immer noch: Die Mehrheit der US-Wähler hat dennoch HC gewählt, nur die Mehrheit der Wahlmänner aufgrund extrem ungleicher Gewichtung konnte DT erringen.
MfG

war Obama nicht die Lichtgestalt

die am Kongress vorbei Luftschläge gegen Lybien befohlen hat. Der sich in Syrien eingemischt hat durch die Befaffnung der Opposition ohne wirklich ein Konzept zu haben. Regime change halt. Der Russland als Mittelmacht bezeichnet hat. Wenn er wirklich diplomatisch gewesen wäre, hätte er solch eine Provokation besser unterlassen. Aus meiner Sicht war das sehr arrogant. Ich sehe nicht, dass er besser als andere Präsidenten war, wie von vielen hier in der Diskussion angegeben. Insbesondere von den Foristen die bei solchen Themen häufig kommentieren. Aber das liegt natürlich an der persönlichen Einstellung und man interpretiert die Dinge dann so, wie sie einem gefallen.
Auch bei Ihm galt: America first wie bei jedem Präsidenten der USA; auch wenn seine Wortwahl wesentlich eleganter, schmeichelnder als beim jetzigen Präsidenten ist. Manchmal ist es aber ehrlicher offen zu sagen wofür man steht.

Man könnte bei dieser Diskussion wirklich meinen, wir

hätten einen Einfluss auf die MidTerms, aber das interessiert die amerikanischen Wähler tatsächlich (und glücklicherweise) nicht, auch wenn ich hier und da Fehler zu erkennen glaube.
Bin gespannt, ob der Verlust mehrerer Gouverneurssitze und das Ergebnis der Nachwahl in Pennsylvania nach DTs Amtsantritt ein Indiz für die weitere Entwicklung ist. Die Fake-Fans des Fake-President (bezogen auf die Amtsführung, nicht das Innehaben der Position) lehnen sich ja weit aus dem Fenster. Klar, bei seiner originären Fan-Basis hat sich bestimmt nicht viel getan, aber die meisten Protest-/ Wechsel-Wähler dürften ernüchtert sein. MfG

Schabernack...

...daß Obama mehr geheime Drohnenangriffe mit vielen unschuldigen Toten als „Kollateralschaden“ befohlen hatte als Bush in dessen gesamter achtjähriger Amtszeit, dass Obama wie sein Vorgänger voll auf Gentechnik-Landwirtschaft setzte, dass er nicht an die Schließung von Guantanamo dachte, kein Interesse an guten Beziehungen zu Russland hatte und die Destabilisierung des Nahen Ostens vorantrieb, blieb Ihnen wohl verborgen. Auch hatte der neue US-Präsident 2009 verkündet, eine bislang nie da gewesene Transparenz in Regierung und Verwaltung herzustellen. „Offenheit wird unsere Demokratie stärken“, hieß es in der entsprechenden Vorschrift.
Nach fast sieben Jahren Amtszeit war klar, dass auch dies ein leeres Versprechen war. Mehr noch: Seit Richard Nixon habe sich kein Präsident so aggressiv und feindselig gegenüber den Medien verhalten, heißt es in einer 2013 von Leonard Downie, dem ehemaligen Chefredakteur der Washington Post, veröffentlichten Studie.

15:28, Bernd Kevesligeti

>>Ist das eine ernst gemeinte Meldung ? Fällt der Demokratischen Partei nichts besseres ein ? Mit dem Clinton-Establishment gegen Trump ?
Und hat sich nicht bei den Vorwahlen der Demokraten in New York eine Kandidatin von unten gegen einen Clintonisten durchgesetzt ?<<

Das Clinton-Establishment.

Wie ich und andere schon mehrfach hier schrieben, die Freunde Trumps kommen ohne die politisch tote Hillary Clinton einfach nicht aus, weswegen sie immer und immer wieder exhumiert werden muss.

Jeder, der mit ein wenig Erinnerungsvermögen gesegnet ist, weiß, daß Obama bei den Vorwahlen zu seiner ersten Amtszeit sich nur hauchdünn gegen die Parteifavoritin Clinton durchsetzen konnte, in einem Vorwahlkampf, der unterirdisch bösartig und reich an persönlichen Verletzungen war.

Er streckte dann, christlich geprägter Afroamerikaner, der er ist, die Hand zur Versöhnung aus und machte sie zur Außenministerin.

Aber das versteht nur, wer das schwarze Amerika ein wenig kennt.

Midterms

Ich habe mir gerade mal die Umfragen aus den USA angeschaut. Selbst bei Fox (unverdächtig ein Fan der Demokraten zu sein) liegen die Republikaner zurück. Nun ist es ja noch eine Weile hin bis zu den Wahlen und die Dinge können sich noch ändern. Außerdem können die regionalen Besonderheiten oft nicht in generellen Umfragen erfasst werden. Aber im Moment sieht es doch so aus, als hätte Trump ein paar Wähler verschreckt. Auch wenn er immer so tut, als würde er für "ganz Amerika" sprechen, so war seine Wahl doch (gelinde gesagt) knapp. Da braucht es nicht viele, die verschreckt werden, um das Ruder herumzureißen.
Wenn durch Obama mehr Wähler der Demokraten zu den Urnen gehen, könnte das helfen.
Chronische Obama-Hasser, wie sie sich auch hier zu Wort melden, erreicht er sowieso nicht. Da ändert sein Wahlkampf nichts.
Mal sehen, wem Trump die Schuld zuschiebt, wenn die Reps tatsächlich stark an Stimme einbüßen. Er selbst kann es unmöglich sein.

15:18, AufgeklärteWelt

>>mir bleibt Obama vor allem in Erinnerung als ...
Regime Changer / Putschist, "Vater" des Islamischen Staates, Gaddafi-Schlächter / Libyienzerstörer, Freund des neuen Ägyptsichen Diktators, und so weiter. Ach ja, ein völlig absurder Friedensnobelpreisträger, der diesen Preis nun wirklich gänzlich in den Dreck gezogen hat, ist er auch. Nicht, dass Bush junior besser war (Schlächter 10-Tausender im Irak). Trump zeigt sich bisher militärisch harmlos. Es ist aber noch Zeit, zu seinen Vorgängern aufzuholen.<<

Die sattsam bekannten Satzbausteine.

Einer allerdings ist mir neu: Vater des islamischen Staates.

Den habe ich noch nie gelesen.

Wenn man allerdings weiß, daß der IS aus den Resten von Saddam Husseins Geheimdienst hervorging, was nun wirklich mittlerweile unbestrittene Allgemeinbildung ist, dann versteht man, warum ich dies bisher noch nicht gelesen habe.

Der Vater des IS war eindeutig Buch Junior. Sozusagen eine ungewollte Schwangerschaft.

13:43 von Weltbürger2015

das wäre er, wenn er die unsägliche hillary als seine nachfolgerin verhindert hätte. deshalb sahen sich die amerikaner gezwungen, trump zu wählen, als das kleinere übel

15:18 von AufgeklärteWelt

«… mir bleibt Obama vor allem in Erinnerung als Regime Changer / Putschist, "Vater" des Islamischen Staates, Gaddafi-Schlächter / Libyienzerstörer, Freund des neuen Ägyptsichen Diktators, und so weiter.»

Wenn es "einen Vater" des Islamischen Staates mit US-amerikanischem Migrationshintergrund gibt, dann ist dessen Name George Walker Bush.

«… und so weiter.»

Wahrscheinlich ist Obama noch für viel, viel mehr Schandtaten weltweit persönlich verantwortlich, als jemals zu seinen Lebzeiten ans Licht kommen wird. Ich habe ihn im Verdacht, dass er maßgeblich für den Abstieg "meines" 1.FC Köln aus der Fußball-Bundesliga verantwortlich ist. Der Lump!

«Ach ja, ein völlig absurder Friedensnobelpreisträger, der diesen Preis nun wirklich gänzlich in den Dreck gezogen hat, ist er auch.»

Was konnte Obama dafür, dass ihm das Nobelpreis-Komittee diesen Preis wenige Monate nach seinem Amtsantritt verliehen hat? Wenn Sie da Kritik üben mögen, dann kritisieren Sie das Komittee …

Nur noch 27 Monate...

16:07 von karwandler:
"Der amerikanische Wähler hat mehrheitlich Trump NICHT gewählt."

16:14 von Azmoguul:
"Die Mehrheit der US-Wähler hat dennoch HC gewählt, nur die Mehrheit der Wahlmänner aufgrund extrem ungleicher Gewichtung konnte DT erringen."

Es ist völlig unnötig, diese allgemein bekannte Tatsache zu jeder Gelegenheit zu wiederholen. Das Ergebnis der letzten Präsidentschaftswahl steht seit 21 Monaten fest und wird trotz des veralteten Wahlsystems nicht widerrufen.

Ein schwacher Präsident

Es wird den Demokraten wenig nützen, daß sich der schwache Präsident Obama in die Midterm-Wahlen einmischt. Die Erfolge von Präsident Trump in der Wirtschafts- und Außenpolitik überstrahlen die 8 Jahren des Stillstands unter Obama. Die Arbeitslosenquote ist zur Zeit so niedrig wie lange nicht mehr, und das wird der amerikanische Wähler in den kommenden Wahlen zu würdigen wissen.

Eine gewichtige Stimme meldet sich zu Wort

Mit der Unterstützung durch Mr. Obama kann es vielleicht gelingen, wieder Ordnung ins Chaos zu bringen.
Man kann ihm nur dankbar sein, dass er
sich für die Demokraten einbringt.
Ich wünsche den Demokraten einen
haushohen Sieg bei den Midtermwahlen
und damit die Mehrheit im Kongress.
Den Republikanern muss endlich die rote Karte gezeigt werden.

15:28 von Bernd Kevesligeti

«Ist das eine ernst gemeinte Meldung ? Fällt der Demokratischen Partei nichts besseres ein ? Mit dem Clinton-Establishment gegen Trump ?»

Nicht Hillary setzt sich dafür ein, möglichst viele schwarze Wähler und Hispanics zu motivieren, sich in die Wählerregister einzutragen.
Das würde Hillary wohl auch nicht gelingen.

Es ist Barack, der dafür wirbt.
Und Obama ist ganz sicher nicht "das Clinton-Establishment".

Wie die “Amerikanische Wahlkampftaktik" funktioniert, hat "fathaland slim" in seinem Beitrag von 13:29 recht anschaulich beschrieben. Ich sehe "die Wirkmechanismen" sehr ähnlich.

Die Trump-Wähler werden sich sowieso registrieren lassen, und wählen gehen. Von den 35 neu zu wählenden Senatorenposten sind momentan 23 in demokratischer Hand. Da haben die Demokraten viel zu verlieren.

Es geht um Innenpolitik. U.a. darum, dass "Obamacare" nicht doch noch "geschleift" wird. Obama hat in den USA ein ganz anderes Ansehen, als es ihm hier von vielen an die Backe geklebt wird …

An Shantuma

Wenn man die Wahl hat zwischen Trump
oder Obama, dann doch lieber Obama, der
zwar nicht alles richtig gemacht hat
(warum auch immer) aber zumindest nicht
die ganze Welt in Aufruhr versetzt hat wie
es Mr. Trump seit 18 Monaten tut.

16:28, Winston S.

>>...daß Obama mehr geheime Drohnenangriffe mit vielen unschuldigen Toten als „Kollateralschaden“ befohlen hatte als Bush in dessen gesamter achtjähriger Amtszeit,<<

Die Drohnenangriffe werden von der Militärführung befohlen und vom Präsidenten abgesegnet. Es wurden unter Bush Jr. von Jahr zu Jahr mehr, da es sich um eine neue Technologie handelte. Unter jedem anderen Präsidenten als Bushs Nachfolger hätte die Sache nicht anders ausgesehen.

>>dass Obama wie sein Vorgänger voll auf Gentechnik-Landwirtschaft setzte,<<

Und wie sein Nachfolger. Und wie dessen Nachfolger, das garantiere ich.

>>dass er nicht an die Schließung von Guantanamo dachte,<<

Sie lesen die anderen Kommentare hier nicht?

>>kein Interesse an guten Beziehungen zu Russland hatte<<

Da liegt der Hase im Pfeffer, deswegen hassen ihn die, für die sich die Welt um Russland dreht.

>>und die Destabilisierung des Nahen Ostens vorantrieb,<<

Das war eindeutig das Erbe seines Vorgängers. Obama scheiterte daran.

17:02, Nachfragerin

>>16:07 von karwandler:
"Der amerikanische Wähler hat mehrheitlich Trump NICHT gewählt."

16:14 von Azmoguul:
"Die Mehrheit der US-Wähler hat dennoch HC gewählt, nur die Mehrheit der Wahlmänner aufgrund extrem ungleicher Gewichtung konnte DT erringen."

Es ist völlig unnötig, diese allgemein bekannte Tatsache zu jeder Gelegenheit zu wiederholen.<<

Wenn es sich hier um eine allgemein bekannte Tatsache handelt, warum wird dann in den Trumpthreads ständig das Gegenteil behauptet?

Aus genau diesem Grunde muss man dies ständig wiederholen.

Täte man das nicht, dann glaubten es immer mehr Menschen. Denn eine Lüge, die unwidersprochen immer wieder wiederholt wird, wird irgendwann als Wahrheit betrachtet.

Ein Trumpfan hätte da natürlich nichts gegen, ich weiß. das gesamte Trumpuniversum funktioniert nach diesem Prinzip.

re nachfragerin

"16:07 von karwandler:
"Der amerikanische Wähler hat mehrheitlich Trump NICHT gewählt."

16:14 von Azmoguul:
"Die Mehrheit der US-Wähler hat dennoch HC gewählt, nur die Mehrheit der Wahlmänner aufgrund extrem ungleicher Gewichtung konnte DT erringen."

Es ist völlig unnötig, diese allgemein bekannte Tatsache zu jeder Gelegenheit zu wiederholen."

Die muss immer da wiederholt werden, wo einer aus Absicht oder aus Unkenntnis das Gegenteil behauptet.

Ist dann nämlich fake news.

re von fathaland slim

Obama machte sie zur Außenministerin.Über inhaltliche Zerwürfnisse ist da nichts bekannt.Zum Beispiel Libyen 2011,ihre Sprüche.
Und der christlich geprägte Afroamerikaner,steht er heute noch für Drohnen ? Ist er dafür Trumps Steuerreform,die die Reichen begünstigt und seine Erhöhungen des Rüstungsetats zurückzunehmen ?
Und wie "politisch tot" Clinton ist,daß ist die Frage.Jedenfalls kindisch ist ihre Gegner als "Freunde Trumps" zu bezeichnen.

16:28 von Winston S. / @schabernack

Ich trete hier nicht als Obama-Schönredner an.
Wie Sie es als Obama-Verteufler tun.

Ich habe auch keinerlei Interesse daran, Anhänger der Flachen Erde von der Kugelform zu überzeugen. Vergebene Mühe, in den Wind geschriebene Zeichen.

Seien Sie wegen mir weiterhin davon überzeugt davon, Guantanamo sei deswegen nicht geschlossen worden, weil Obama sich quer gestellt hätte …

re von schabernack

Und wofür steht er denn inhaltlich ? Was ist mit Drohnen ? Und es sollte doch darum gehen ob die Demokratische Partei inhaltlich für etwas anderes steht als die Republikaner.Also keine Steuerreform für Reiche,Kürzung des Rüstungsetats.
Das Parteiestablishment steht nicht dafür.

Obama war mit Abstand unter

Obama war mit Abstand unter den amerikanischen Praesidenten mein Lieblingspraesident. Gegen die von einigen hier bemaengelten Drohneneinsaetze habe ich nichts einzuwenden. Terroranfuehrer zu toeten ohne Einsatz von Bodentruppen oder Piloten finde ich gut.

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