Ihre Meinung zu: Geplanter Staatsbesuch: Falsche Ehre für Erdogan?

29. Juli 2018 - 11:52 Uhr

Am offenbar geplanten Staatsbesuch des türkischen Präsidenten in Deutschland entzündet sich Kritik. Erdogan dürfe nicht wie ein demokratischer Staatschef empfangen werden, fordert Grünenpolitiker Özdemir.

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Kommentare

Zustimmung zu Weidel und Özdemir

Ich hätte nicht gedacht, dass ich Özdemir einmal zustimmen würde, aber hier tue ich es. Weidel hat die Sachlage aber noch besser auf den Punkt gebracht.

Was mich darüber hinaus immer wieder wundert, ist der Unterschied, der in deutschen Medien gemacht wird zwischen E. und den türkischen Bürgern, die diesen Antidemokraten immer wieder wählen. Wird geglaubt, dass die besser sind? Oder spielt hier das politisch Korrekte eine Rolle?

Staatsbesuch

Auf diesen Besuch können wir gerne verzichten. Wenn er zu Landsleuten sprechen möchte dann kann es das gerne zu Hause machen. Das Geld für die Kosten eines solchen Staatsbesuches sollte lieber für die Sanierung von maroden Schulen und Turnhallen genutzt werden!

Ich teile die

Meinung von Herrn Özdemir. Im Übrigen betrachte ich den Autokraten Erdogan wegen seiner seit langem unausgesetzten verbalen Attacken, Herabsetzungen und Beleidigungen Deutschlands und der Deutschen und wegen seiner gezielten Spaltung des friedlichen Zusammenlebens von Deutschen und Türken im Land nicht mehr als einen Partner, sondern als Feind der Bundesrepublik Deutschland.

Konnte meinen Augen nicht

Konnte meinen Augen nicht trauen als ich sah, dass Weidel hier zittiert wurde. Genau die Person und ihre Patei, welche per se gegen alles hetzt was ausländisch ist. Die Frau redet über Instrumentalisierungen und Hasskampagnen, ach ja nicht zu vergessen die Propaganda. Anscheinend glaubt die Gute, dass sie in Deutschland ein Hoheitsrecht auf diese Dinge besitzt.
Im Übrigen: Warum wird Özdemir nur zittiert, wenn es gegen Erdogan geht, aber kaum wenn er über Rassismus gegenüber türkischstämmigen Menschen spricht?

ach der Cem

Man kann sicher über Erdogan geteilter Meinung sein, aber wenn Özdemir von demokratischen Werten anfängt, müsste man die meisten nicht europäischen "Staatschefs" nicht einladen, allen voran Vertreter der Volksrepublik China, die ja durch und durch demokratisch sind oder den US Präsidenten, der mit weniger Stimmen Präsident werden kann - denn jede Stimme ist ja gleich - im "richtigen" Bundesstaat sind stimmen nur gleicher, weil wichtiger.
Aus Sicht der Opposition kann man schön trommeln, wenn es um Wirtschaft und Arbeitsplätze geht, wird kein "Staatschef" einen "Partner" ausladen.

Nicht willkommen

Wenn ich das entscheiden dürfte, dann ist der Herr nicht willkommen. Das Geld geben wir lieber für andere Bedürfnisse aus.
Warscheinlich bin ich nicht der einzige, der so denkt.

Als Staatsmann muss man ihn empfangen!

Er hat jetzt einfach die Wahl gewonnen und steht an der Spitze dieses Europa-Nachbarlandes - insofern muss man ihn empfangen, Gespräche müssen möglich bleiben. Aber die Ehren müssen auf das protokoll reduziert werden: Unvergessen bleiben seine kollektiven Beleidigungen der Deutschen als Nazis: das geht gar nicht !!! Und genau das sollte er zu spüren sein. Lasst die Demonstranten in seine Nähe, damit er seinen Stellenwert inder Bevölkerung erfährt - ja auch die, die Pro sind.

Nicht wie ein Staatspräsident?

Hr. Özdemir möchte uns doch bitte einmal erklären, warum Vertreter der Bundesrepublik, in diesem Fall Fr. Dr. MERKEL, dem türkischen Staatspräsidenten Erdogan förmliche Ehren verweigern sollte. Es ist sicherlich richtig, dass der Herr keine Politik verfügt, welche wir als demokratisch ansehen!
Dabei sollte man aber dich bitte beachten, dass Herr Erdogan von seinem Volk gewählt wurde.

NEIN, Herr Özdemir es ist nicht das Recht Deutschlands andere Staaten für deren Regierung zu strafen oder gar zu beleidigen.
Sicherlich ist es wie mit dem privaten Freundeskreis, es gibt gut und weniger gute Freunde und im Sportverein hat man auch Personen, mit welchen man am liebsten nicht gesehen werden mag. Aber auch diese Personen tragen zur Funktionalität des Vereins bei und werden daher wie jeder andere behandelt, zumal diese Personen auch Freunde haben könnten, mit den man es dich nicht verscherzen möchte.

Es sollte ihm eine Ansprche

Es sollte ihm eine Ansprche nur gestattet werden, wenn auch andere z.B. auch Kurden zuhören können.

Und es sollte allen anderen dann auch dringend angeraten werden da zuzuhören

Es wäre toll, wenn bei seiner Ansprache auch ganz viele Nicht-Erdogananhänger zuhören.

Eine Ansprache vor ausschließlich Erdogananhängern sollte kategorisch abgelehnt werden.

Staatsbesuche folgen festen Regeln,

... und diese sind einzuhalten, egal, ob mir der Gast symphatisch ist oder nicht. Da können auch Grüne und AfD nichts dran ändern.
Entweder, Edogan wird in Deutschland empfangen oder nicht. Diese zwei Möglichkeiten gibt es. Und wenn er empfangen wird, dann entsprechend dem üblichen Protokoll. Das sollte zumindest der grüne Herr genau wissen, der ist schon lange genug im Amt und Würden.

Falsches Signal

Bisher: 130.000 entlassene Staatsbedienstete, 70.000 Verhaftungen, etwa 150 inhaftierte Journalisten.

Wer dieses Regime unterstützt, befürwortet, wählt oder nur stillschweigend akzeptiert hat in unserer Demokratie nichts verloren und ist ein Gegner des Grundgesetzes der BRD.

Da irrt Herr Özdemir,

Da irrt Herr Özdemir, natürlich kann man sich seine "Gäste" aussuchen. Die Beleidigungen die Erdogan in letzter Zeit über Deutschland von sich gegeben hat sind eigentlich Grund genug so einen Despoten nicht einzuladen, zumal er auch noch empfangen werden will wie die Queen. Herr Erdogan soll bleiben wo der Pfeffer wächst. ....

Zu Erdogans Staatsbesuch

haben sowohl Herr Oezdemir als auch Frau Weidel mit ihren Vortraegen Recht.

Niemand kann jedoch einseitig den hiesigen tuerkischen Bevoelkerungsanteil und die laufende Zusammenarbeit in Fluechtlingssektor, unseren Export und deutsche Investitionen in der Tuerkei ignorieren. Ausserdem ist die Tuerkei ein NATO Parterland.

Bei einem Staatsbesuch mit allen Ehren vergibt sich Deutschland nichts. Desto mehr kann auch einem geehrten Staatsgast sehr wohl Kritik vorgetragen werden. Natuerlich in der richtigen Form. Das machen dann Frau Merkel und Herr Steinmeier sicher am besten.

Erdogan ein Meister der Diplomatie

Er spielt alle in seine Tasche. Die Kanzlerin Merkel, den Ministerpresident Netanyahu und auch den Putin. Unter seine Fuehrung ist die Turkei kein Spielball der Nationen . Auch die Kritik in Sache Armenien ist in den verschiedenen Parlamenten unter den Tisch gefallen .

Staatsbesuch

Es gibt internationale Regeln die ein Ritual vorschreiben wenn ein Staatzsmann eines anderen Landes empfangen wird.
Der Empfang ist nicht für die " Hofierung " der Person da , sondern bezeugt auch des Staates, aus dem erkommt die Anerkennung.
Sollten wir also Erdogan nicht nach dem int. Ritual empfangen, stellten wir die Türkei in Abrede.
Die Ansprachen zu " seinen Landsleuten " kann ihm untersagt werden.
Es liegt an unserer Regierung wie die Türkei dargestellt wird.

Es interessiert mich schwer,

Es interessiert mich schwer, was er rumzutönen gedenkt vor "Landsleuten"

Militärempfang etc. hat dieser miese Unruhestifter definitiv nicht verdient u sollte ihm auch nicht bereitet werden.

Erdogan nicht nach Deutschland

Deutsche Abgeordnete durften in der Vergangenheit nicht deutsche Bundeswehrsoldaten an einem Stützpunkt in der Türkei besuchen. Dies war nur über Umweg über die NATO in Brüssel als Begleitperson möglich.
Als Antwort würde ich die Einreise von Erdogan nach Deutshland verweigern, kein Einreisevisum und oben drauf mit Hausverbot belegen, bei illegaler Einreise mit Abschiebung reagieren.
Ein solches Verhalten des türkischen Staates wäre bisher zu erwarten gewesen bei dt. Abgeordneten, wenn sie es gewagt hätten, ohne NATO-Begleitung die Bundeswehrsoldaten zu besuchen.
Einer türkischen Propagandapolitik in Deutschland wird klare Absage erteilt. Erdogan als unerwünschte Person - setzt klare Zeichen.

Fehlende demokratische Legitimierung

Beim Staatsbesuch Erdogans mahne ich Zurückhaltung an. Ähnlich wie beim russischen Machthaber Putin fehlt es mir auch bei Erdogan an der demokratischen Legitimation, die schlicht durch autoritäres Gehabe ersetzt wird.
Von solchen Machthabern sollte sich ein freiheitliches Land distanzieren.

Beschämend

Ich frage mich nur was mit Cem Özdemir los ist.
Was würde er machen, wenn er mit in der Regierung sitzen würde. Eventuell auch Außenminister ist und sich neutral halten muss.
Man kann von Erdogan halten was man will, aber er ist ein Demokratisch gewählter Präsident auf den wir in Deutschland angewiesen ist. Ob das manchen gefällt oder nicht. Auch die historischen Beziehungen sollten hier manche nicht vergessen.
Von dem her wundert es mich immer wieder wie viel Platz hier grünen Politikern eingeräumt wird bei den öffentlich-Rechtlichen. Auch wenn sie nicht mehr in Funktionen integriert sind.

Ja und Nein

Wenn es danach ginge, ob die 'Ehrengäste' etwas auf dem Kerbholz haben, wäre die Besucherliste von Herrn Steinmeier ultrakurz. Tatsächlich sind diese Treffen inhaltlich ohne Bedeutung, aber allemal besser, als wenn man mit Gewehren trifft. Alledings kann man sich schon fragen, warum der Präsident eines fremden Landes auf Staatsbesuch nationalistische und aufrührerische Reden halten darf. Das wenigstens sollte unsere Regierung unterbinden

Ich kann die Aufregung durchaus verstehen

und bin selbst auch kein Freund Erdogans.

Aber dennoch ist er der gewählte Präsident seines Landes, und muß auch so empfangen werden, wenn er in dieser Eigenschaft zu einem Staatsbesuch kommt.

Ich würde auch nicht, wie Herr Özdemir, mit Steinen aus dem Glashaus werfen, und so tun, als hätten wir die Demokratie erfunden. Deutschland ist zwar ein einigermaßen demokratisches Land, aber es gibt auch andere Formen demokratischer Strukturen als unsere, und vielerorts gäbe es auch hier durchaus Verbesserungspotential, um dem Begriff "Demokratie" ("Herrschaft des Volkes"!) tatsächlich gerecht zu werden. Volksabstimmungen und generell eine Verpflichtung der Abgeordneten gegenüber ihren Wählern fiele mir da ein.

Den Mittelweg finden

Militärische Ehren - die hat wohl (fast?) jedes Staatsoberhaupt bekommen, gleich aus welchem politischen System. Ob ich das gut finde, steht nicht zur Debatte, hierüber zu streiten ist aber überflüssig.

Staatsbankett - meine Begeisterung darüber ist auch sehr begrenzt, aber auch hier gilt, dass gleiche Maßstäbe angesetzt werden müssen. Wie das Ergebnis auszusehen hat, sollen unsere hauptberuflichen Diplomaten entscheiden.

Eine groß angelegte Ansprache zu den Türken in Deutschland ist hingegen für mich inakzeptabel. Daher darf auch die Frage offen bleiben, welche Türken (Staatsangehörige, Doppelstaatler oder ehemalige Staatsangehörige) überhaupt gemeint sind. Es muss klargestellt werden, wo wir sind und wer hier wen repräsentiert - und würde in der Türkei so etwas im Gegenzug auch akzeptiert (oder auf Mallorca oder wo auch immer sonst viele Deutsche leben)? Insoweit ist Herr Erdogan hier in die Schranken zu weisen.

Gerade mit der Türkei ist es

Gerade mit der Türkei ist es ganz wichtig ständig im Gespräch zu bleiben. Ein Staatsbesuch ist ein Teil davon und ein wichtiges Instrument noch dazu, da hier Entscheidungen und Vereinbarungen auf höchster Ebene getroffen werden können. Der protokollarische Ablauf erscheint da eher zweitrangig.

Dann mal los

Ich hoffe, Frau Merkel macht nicht den Fehler und lässt sich mit Erdogan gemeinsam ablichten. Das wäre ein böses Foul. Dies Person ist unerwünscht und viele halten schon Schuhe bereit, um ihn Willkommen zu heißen.

Wo ist das Problem?

Ich kann die Aussage vom Özdemir nur schwer nachvollziehen. Erdogan ist Staatsoberhaupt, wie andere auch. Wir sollten uns nicht auf Trump-Niveau hinabbegeben und andere Staatoberhäupter nach Gutdünken demütigen. Anderen passt unsere Regierungsform und unser Auftreten auch nicht. Gerade Russen, Iraner, Chinesen und andere müssten europäische Politiker ebenfalls abwertend behandeln, denn die Europäer, vor allem Propagandamedien, wie Bild und Co., äußern sich ebenfalls in respektloser und inakzeptabler Weise über diese Länder. Auf diesem Niveau kann man aber keine konstruktiven Gespräche führen.

Ob uns Erdogan nun passt oder nicht, als Staatsoberhaupt hat er in gleicher Weise empfangen zu werden, wie andere auch. Nichts spricht gegen Proteste und die Ansprache von Punkten, die wir nicht in Ordnung finden. Aber Respekt hat jeder verdient, ansonsten braucht man uns auch nicht mit Respekt zu begegnen!

@12:24 von ichbewundereerduan

"Er spielt alle in seine Tasche" - also bei mindestens zwei von den drei genannten liegen Sie da mächtig daneben, aber WENN Sie Herrn Erdowahn sowieso bewundern (wirklich, oder sollen Sie ?), dann spielt das vermutlich keine Rolle.

Der Cem Özdemir

Wieso ist es für Herrn Özdemir akzeptabel vor einer Bühne zu stehen, das mit verbotenen Fahnen der PKK geschmückt ist und er eine Rede hält?

Herr Özdemir hat gezeigt, das er die Interessen Deutschlands nicht berücksichtigt sondern seine eigenen Interessen und die der Verbotenen PKK.

@Am 29. Juli 2018 um 12:33 von herbert2

Stimme ich Ihnen voll zu.

Am 29. Juli 2018 um 12:19 von Gassi

natürlich wird Frau Merkel machen was Sie denkt und nicht was hier im Forum geschrieben wird.

"Er hat jetzt einfach die Wahl gewonnen und steht an der Spitze dieses Europa-Nachbarlandes - insofern muss man ihn empfangen. "

Das ist nicht ganz richtig, die Türkei hat nur 3 Prozent auf Europäischen Boden, ein Nachbarland ist es, aber mit Europa nicht viel zu tun.
Deutschland hat viel zu viel Angst um in irgendeiner Sache mal eine klare Ansage zu machen.
Schon vergessen wie die Türken in Deutschland gewählt, und wen Sie gewählt haben.

Erdogan möchte um jeden Preis D vorführen.

Es wird ihm wieder mal gelingen. Erdogan arbeitet wie immer GEGEN Deutschland. Eine sehr eigenartige Sicht auf die Dinge:Er und die Türkei sind immerfort die Opfer von irgendwem. Einfach nur abenteuerlich. Ihn wird die Wirtschaft einholen.

Und zu Özil ist alles gesagt. Ein unverantwortlicher, sich unwissend stellender junger Mann mit, nähme man ihn Ernst, geradezu atemberaubender Unkenntnis der politischen Verhältnisse. Ob er in D schon mal mit seinem deutschen Pass wählen war? Ob er überhaupt ohne "seine" Beratervorlagen zwei, drei Sätze zur deutschen Gesellschaft sagen kann? ?
Hätter er Mumm, hätte er sofort nach der WM das Gespräch gesucht. Aber so...

Er war und ist ein Mann der Vorlagen. Dieses Mal war es ein Steilpass für SEINEN Präsidenten. Der wird ihn nun zu "versenken" wissen. Schwer zu glauben, dass nicht genau das der Wunsch des türkischen Präsidenten war.

Natürlich ...

... sollte Erdogan empfangen werden. Miteinander reden ist das beste, was man tun kann. Die Gespräche bieten dann eine gute Möglichkeit auch kritische Punkte anzusprechen.

Wenn man so kleingeistig argumentiert, wie man es jetzt tut, hätten sich Trump und Kim Jong-un niemals treffen dürfen ... Wäre die Welt dadurch ein friedlicherer Ort geworden? Mit Sicherheit nicht, im Gegenteil.

Jedem denkenden Menschen ist es dann selbst überlassen, Nordkorea und Türkei auf demokratische bzw. diktatoriale Gesellschaftselemente hin zu untersuchen, zu vergleichen und dann eigene Schlüsse zu ziehen ...

So tief ist Bundesrepublik noch nicht gesunken

Seit wann geben ausgerechnet Özdemir und Weidel der Bundesregierung vor, wenn sie wie zu empfangen haben.
Die beide schaffen es immer wieder negativ auf sich aufmerksam zu machen.

Ein Staatsbesuch bleibt ein

Ein Staatsbesuch bleibt ein Staatsbesuch. Man muss Erdogan nicht mögen, doch er wurde vom Volk gewählt. Die Regierung konnte und kann ja in ihrer Diplomatie einigen Aspekten(Syrien) Rechnung tragen. Was ein Cem Özdemir von Demokratie sabbelt, das kann man wie alles Grüne Geschwurbel in die Tonne kloppen-

@ Ignoranz_HH um 12:20

Es ist sicherlich richtig, dass der Herr keine Politik verfügt, welche wir als demokratisch ansehen!
Dabei sollte man aber dich bitte beachten, dass Herr Erdogan von seinem Volk gewählt wurde.

Diese Logik verstehe ich nicht - nur weil die Mehrheit eines Volkes aus purer Verblendung einen Despoten zum Präsidenten wählt, ist dies doch kein Automatismus, ihn auch hier als Staatsgast mit allen Ehren zu empfangen.
Da gäbe es vorher wohl noch einiges an Klärungsbedarf... ich sage nur Incirlik, Nazi Beschimpfungen, etc.
Wir sollten es tunlichst vermeiden, solcherlei Formen der Aggression immer mit Diplomatie zu begegnen.
Das führt nur zu weiterer Schwäche und niemand nimmt die Führung unseres Landes noch in irgendeiner Form ernst.

@Mannemer Bub

Egal was man für eine persönliche Meinung zu bestimmten Regierungspersönlichkeiten hat.
Wenn eine Wahl gewonnen wurde, können Sie nicht behaupten das diese Leute keine Legitimation haben.
Über das WIE, der Wahlen können wir nur spekulieren. Aber auch da gilt... gewählt ist gewählt!
Außerdem, was soll die Aufregung bei Erdogan. Wir begrüßen auch andere "Gäste"!
Spontan fällt mir da Saudi Arabien, Kathar, diverse Despoten vom afrikanischen Kontinent. Ich stufe sogar Länder wie Amerika da mit ein, wo nur einer Präsident werden kann, wenn er Millionen im Rücken hat.

Engelszungen

E. hat die T. ruiniert - rechtstechnisch und wirtschaftlich. Jetzt ist er pleite, seine Lira extrem abgesoffen, Tendenz: noch weiter sinkend. ER BRAUCHT GELD, also wird er Kreide fressen und sich anschleimen ohne Ende - seine Nazi-Beleidigungen zurücknehmen. Und dann sind die Gelder geflossen und die nä Hass-Tirade folgt? Wer glaubt noch dem E?

Es geht nicht um Erdogan

Hier geht es darum in Kontakt zu bleiben. Auf diplomatischer Ebene kann viel bewegt werden. Ohne Kontakt wäre die Situation für viele in der Türkei schlimmer. Erdogan ist kein Demokrat. Umso besser ihn unsere Demokratie vorzuführen. Sprechen ist besser als irgendeine Machtprobe.
Das Weidel von Hass spricht ist zynisch. Ihre Partei passt besser zu Erdogan, Trump, Orban und Konsorten.

Geht nicht!

Wer seine Landsleute aufruft sich in Deutschland nicht zu integrieren und die heutige Generation von deutschen Staatsbürgern als Nazis bezeichnet darf nicht freundlich empfangen werden - auch nicht als Staatsoberhaupt!!!!

Erdogan hat uns alle als Nazis beschimpft,

da hoffe ich, dass dies, zusammen mit der Menschenrechtslage, thematisiert wird! Herr Özdemir hat vollkommen Recht, wenn er sich ärgert, denn er ist nicht allein.

Wenn ich sehe, welche Beiträge von mir

nicht freigegeben werden, kann ich nur einen vorrauseilenden Gehorsam der ARD gegenüber der türkischen Regierung erkennen! Wenn durch die ARD jeder Nazi-Vergleich der AKP wiedergegeben wird, die Empörung darüber jedoch unterdrückt wird, entsteht ein falsches Bild über die Stimmung im Land. Ich achte die türkische Nation, nicht aber deren jetzige Vertreter!

Özdemirs Meinung ist dabei doch egal.

Die Meldung ist völliger Blödsinn. Wen interessiert die Privatmeinung eines kleinen Oppositionspolitikers mit Migrationshintergrund in Fragen der deutschen Außenpolitik? Nur weil einer Türke ist, muss er deshalb noch lange kein Türkei-Experte sein oder Ahnung von Diplomatie haben. Und das zeigt das Beispiel ja auch: Özdemir will Aufmerksamkeit und äußert sich darum zu Sachen, die er kaum beurteilen kann. Dummerweise kriegt er auch noch diese Aufmerksamkeit, sogar in den Abendnachrichten!

Am 29. Juli 2018 um 12:11 von MGD HerrenSpezies

Konnte meinen Augen nicht trauen als ich sah, dass Weidel hier zittiert wurde
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Das gehört zur neutralen und ausgewogenen Berichterstattung, wenn die Oppositionsführerin gefragt wird.
Übrigens, zitiert schreibt man mit einem -t-.

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