Ihre Meinung zu: Puigdemont in Brüssel: Ein Versuch des Aufbruchs

28. Juli 2018 - 15:05 Uhr

Der katalanische Ex-Präsident Puigdemont ist zurück in Brüssel. Kurz nach seiner Ankunft trat er bereits vor die Presse. Er versuchte Aufbruchstimmung zu verbreiten und kritisierte die EU. Von Kai Küstner.

Artikel auf tagesschau.de
Bewertung:
3.5
Durchschnitt: 3.5 (4 votes)
Schlagwörter der Meldung:
Geo-Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

EU Kritik

Puigdemonts Kritik an der EU ist überflüssig, ich empfinde sie als unfair. Er sollte lieber etwas kritischer auf seine eigenen Interessen blicken.

Grundrechte?

... erklärte Puigdemont jetzt - nicht wegen deren Haltung zur Idee eines unabhängigen Kataloniens, "sondern wegen des Schweigens zur Verletzung von Grundrechten in einem Teil der Europäischen Union".

Meines Erachtens wurden vom spanischen Staat keine Grundrechte verletzt. Aber Puigedemont hat ein Referendum versucht durchzuziehen, obwohl es nach einem Urteil des Verfassungsgerichts nicht vereinbar mit der Verfassung war.

Die 3 % Klausel

... für öffentliche Aufträge, direkt an die Partei, oder in Ermangelung, direkt an das Führungspersonal der "Partei". Kein Wunder, dass wir demnächst auch wieder sehr seltsame Besuche in Berlin haben werden. Die einen dürfen kommen, die anderen dürfen gehen, bzw. der alte Spruch von Max Liebermann.

///Es gibt in der EU keine

///Es gibt in der EU keine einzige Regierung, die die Unabhängigkeits-Bestrebungen der Katalanen unterstützt.///
.
Puigdemont sollte sich fragen, warum das so ist und sich zur Ruhe setzen. Nationalistische Seperatisten und Verfassungsbrecher kann Europa nicht gebrauchen.

Puigdemont, der unbelehrbare Unruhestifter

Fakt ist nun aber mal dass Herr Puigdemont eine illegale und ausdrücklich verbotene Volksabstimmung durchgeführt hat, und was noch schwerer wiegt, die Brücke die ihm Madrid noch gebaut hatte ausschlug und tatsächlich die Unabhängigkeit Kataloniens erklärt hat.
(Wie würde Berlin regieren wenn ein Landesfürst in D. ähnlich verfahren würde? Eine illegale Abstimmung durchführt und anschließend die Unabhängigkeit des Landes sagen wir mal Franken, Franken sagt sich von los und erklärt die Unabhängigkeit von der Bundesrepublik Deut. ?)

Natürlich sind es schwerwiegende Straftaten die Herr Puigdemont begangen hat. Und selbstverständlich muss er sich auch deshalb vor einem Gericht verantworten.

Hier geht es nicht um vermeidliche Sympathien die der Eine oder die Andere für den streitbaren Katalanen hegt und man sollte Senior Puigdemont auf keinen Fall zu einem modernen Robin Hood verklären.

Herr P. wird je länger je weniger relevant

für Katalonien und für Spanien.

Ich kapiere das nicht

Warum hat Spanien die von Deutschland angebotene Auslieferung Herrn Puigdemonts nicht wahrgemacht? Dann hätte der übrig gebliebene Vorwurf von einem spanischen Gericht geklärt werden können, ggf. auch mehrere Vorwürfe, das weiß ich jetzt nicht ganz genau. Und wenn er dann freigesprochen würde und das kann gut sein, dann steht seiner weiteren politischen Aktivität, meinetwegen zwanzig Jahre lang in der Politik oder länger, nichts im Wege. So aber bleibt ein Gschmäckle, und das ist traurig. Und bevor er die Europäische Union kritisiert, darf er gerne seine eigenen Fehler ausbügeln.

Wir kriegen ihn!

Erschreckend ist für mich, dass Quim Torra mit Puigdemont in Belgien auftritt. Wo kommen wir denn da hin, wenn ein gesuchter Krimineller mit dem Präsidenten von Katalonien zusammen in Belgien gegen Spanien Stimmung macht.

Das Gespräch von Sanchez und Torra verändert nichts, Sanchez ist nicht gewählt und hat keine Befugnisse. Er braucht nur die Stimmen der Katalanen und die haben ihm schon signalisiert, dass er sie nicht mehr bekommt. Denn die Katalanen wollen wie immer Geld, viel Geld, und das gibt der spanische Haushalt nicht her.

Das lachen wird Puigdemont noch vergehen, die spanische Justiz wird ihn kriegen, es ist nur eine Frage der Zeit. Der spanische Geheimdienst ist ihm auf den Fersen, wir haben es in Deutschland erlebt.
Irgendwann verschwindet er in einem Bus und wacht ihn Katalonien auf.

Europa der Regionen

danke, Carles Puigdemont!

Wenn Europa so strukturiert wäre, dass jede Region eine Meinung und gewählte Vertreter dieser Region haben dürfte, wäre die Basis-Demokratie gestärkt.

Ein Europa, gewachsen aus der kulturellen Vielfalt der Sprachen und Gegenden, wäre ein stärkeres und realistischeres Europa als mit der EU-Verwaltung von oben, mit der sich die meisten Europäer nicht identifizieren.

Deutschland z. B. wäre ohne Bayern viel unproblematischer zu regieren. Hat mal jemand gemerkt, dass die bayerischen Politiker sich sowieso immer "für ein starkes Bayern" und nicht "für ein starkes Deutschland" einsetzen?

Die Bayern könnten ihre Maut auf Bayern beschränken, soviel Pestizide versprühen, wie ihre Wähler erlauben und mit den benachbarten Regierungen verhandeln, ohne dass Berlin sich übergangen fühlt.

Vielleicht müsste Deutschland (ohne Bayern) tatsächlich den Haushalt anders rechnen.

Bei der WM wäre das Finale: Bayern - Catalunya. Oder: Schottland - Flandern, wer weiß...

Europäischen Bundesstaat statt Kleinstaaterei

Ich kann zwar den Hang einzelner Volksgruppen zu einer stärken Wahrnehmung verstehen, aber der Grundgedanke der EU ist es nicht, Nationalismus und Separation zu fördern. Lieber sähe ich einen europäischen Bundesstaat als Kleinstaaterei, die am Ende alle teuer zu stehen käme.

Puigdemont sollte vielleicht auch etwas Einsicht und Toleranz zeigen, wenn alle anderen 'gegen ihn' sind. Nicht zuletzt hat er jedes Entgegenkommen der spanischen Regierung ausgeschlagen und durch sein egomanisches Vorgehen in seine Lage manövriert. Er könnte sich auch nach Spanien begeben und sich den Vorwürfen stellen, aber das will er nun auch nicht mehr. Seine Rechte sieht er verletzt, die Rechte anderer spanischer Bürger interessieren ihn aber nicht. Ich kann diesen Mann nicht wirklich Ernst nehmen. Ein neuzeitlicher Robin Hood ist er definitiv nicht, auch wenn er sich so geriert. Die Kritik an der EU ist nun endgültig überzogen.

Kritik

Die EU will/sollte sich vereinen, so kleine Länder bilden ist nicht Sinn und Zweck. Große Länder/Vereinigungen sind nun mal gemeinsam stärker. Vielleicht sollte er mal sein Standpunkt kritischer betrachten.

15:35 von pro Rus - contra Put

obwohl es nach einem Urteil des Verfassungsgerichts nicht vereinbar mit der Verfassung war.
.
na und, ändert man eben die Verfassung

ohne die französische Revolution hätten die Franzosen immer noch nen König
und Feudalstrukturen
wie wir übrigens auch

18:28 von Werner40

Es gibt in der EU keine einzige Regierung, die die Unabhängigkeits-Bestrebungen der Katalanen unterstützt
.
na und !
wenn sich genug Katalanen finden, die für die Unabhängigkeit stimmen genügt das
wenn 5 Millionen Tibeter oder Uiguren für nationale Unabhängigkeit sind, haben die bei 1.300 Millionen Chinesen schlechte Karten zumindest bei ihrer Einstellung

Seit je her

gab es Vereinigungsprozesse (meist durch Kriege) und deren Zerfall. Wer das Mittel Geld zur Begründung einer Einheitsregierung nimmt, der hat nicht verstanden, dass Geld nichts Wert ist, vielleicht noch die Münzen, da die ein reellen Wert wiederspiegeln. Mehr Kosten durch viele Regierungen sind ein Trugschluss. Denkt man sich das Verschuldungsmittel Geld mal weg, dann brauchen die Politiker trotzdem Nahrung, Strom und allerlei. Es ist also Quatsch.

Hingegen spielt die Vertretungsrolle, die Demokratie, sehr wohl eine wichtige Rolle. Gäbe es nur eine Europäische Regierung, so wäre die noch viel weiter weg vom einzelnen Menschen. Eine Vertretung fände dann nicht statt. Es könnten sich dann auch nicht unterschiedliche Meinungen bilden und Wettstreit zwischen den Ideen entstehen.

Es ist eine viel größere Leistung durch die "Schwarmintelligenz" einen Fortschritt zu gehen. Der ist nämlich beständiger, fusst er auf das Verständnis vieler.

Und wer politisch nicht frei ist, der ist ein Sklave

Ja und nein

Ja, er hat Fehler bei der Umsetzung seiner Ziele gemacht. Aber was ist falsch am Anlegen, dass das Volk über sich entscheidet? Warum ist es ein Problem, wenn Gebiete unabhängig werden?

Der ehemalige

Der ehemalige regionalpräsident von Katalonien scheint von Geschichte nichts zu verstehen. Dann würde er nicht so einen Blödsinn von sich geben. Dass wir seit 1945 in Frieden leben, liegt daran, dass kluge Politiker sich auf den weg zur Einheit Europas gemacht haben. Wir leben in Europa in Frieden, weil mit der kleinstaaterei Schluß gemscht worden ist. Ganz grob gesagt ist Herr puigdemont nicht nur ein Unruhestifter, sondern auch auf dem Weg zum Kriegstreiber.

Seltsame Kommentare!

Der Katalane ist frei gewählt worden und hatte neben dem Recht auch noch die Pflicht, die ihm vom Volk im Wahlkampf aufgetragene Aufgabe umzusetzen. Spaniens vorige Regierung provozierte mit Härte einen Bürgerkrieg. Und wurde abgewählt. Die von Madrid per Neuwahlen ausgetauschte Regierung Kataloniens ist natürlich immer noch Vertreter des Volkes und somit weiter einig mit Puidgemont. Daher gemeinsame Auftritte beider Unabhängigkeitsforderer P. und T. - abgesetzter und der neu amtierender Katalanen-Landeschef. In der EU sollte es eigentlich völlig unproblematisch sein, wenn Regionen sich etwas umstrukturieren. Der Landkreis Templin wechselte vom Mecklemburg-Vorpommern zu Brandenburg. Tirol will vielleicht zu Österreich und dieses zu Deutschland. Oder Bayern und Sachsen und weitere östliche Bundesländer treten Österreich bei und bitten weitere Länder zu folgen. Katalonien und Schottland werden selbständige EU-Staaten wie Liechtenstein, Andorra.

Deutschland ist nicht Spanien

Bei diesem Thema wird immer wieder Dld mit So verglichen. Entweder aus Unwissenheit oder um Dinge breusbewusst in's verkehrte Licht zu setzen. 1) Die PP hat 2011 Canale Nou geschlossen, wegen Schulden offiziell . Cs will TV3 kontrollieren. Etwa so wenn die CDU den WDR schließen will b) Puidgemont kann in einem föderalen Staat leben, was wir schon seit 1948 haben, was Madrid aber ablehnt c) Katalanisch soll in den Augen von PP/Cs letztendlich zur Seite geschoben werden.

Darstellung: